Auf der convexen Fläche zeigen sich nebst ein paar zarten, engen, wahrhaften Nissen oder Sprüngen, welche sichüber Erhabenheiten und Vertiefungen eine bedeutende Strecke von mehreren Zollen fvrtsetzen, thcilö gerade, thcils ge-bogen und gezackt verlaufen, und, so weit es sich durch ein hinein gestecktes Blatt Papier messen laßt, wenigstens einigeLinien tief sind, — merkwürdige Einschnitte, die daö Ansehen haben, als wären sic absichtlich durch ein mcißcl- oder-hakenartiges Werkzeug hervor gebracht worden, aber keineswegs daher rühren können, da sie viel zu häufig und regel-mäßig Vorkommen, keinen der Schärfe eines schneidenden Instrumentes, sondern vielmehr einen der Beschaffenheit derOberfläche der Eindrücke entsprechenden Grund, und abgerundete, der Beschaffenheit der Oberfläche der Erhabenheitenentsprechende, klaffende Ränder erkennen lassen. Es zeigen sich diese Einschnitte vorzüglich qucer über dem Rücken, sel-tener nach der Länge der rippenartigen Erhabenheiten, nur wenige finden sich in der Tiefe der seichtem Eindrücke, undsetzen sich über diese, wenn sie von Erhabenhexen kommen, auch nicht weit und seichter fort. Nur wenige haben dieLänge von 1 bis 2 Zollen, die meisten nur vor z bis 6 Linien, bey einer ziemlich gleichförmigen Tiefe von etwa Z^-biS^ Linie, und einer ähnlichen Weite, die nach der Tiefe, und meistens nach den beyden Enden hin, etwas abnimmt.Wenn man mit einem feinen spitzigen Instrummte die Tiefe verfolgt, so gelangt man nach Hinwcgschaffung des denRaum ausfüllenden, gelben ochrigen Pulvers, oft erst in einer Tiefe von einer halben, ja beynahe ganzen Linie, auf denGrund, der entweder von dem Nindcnhäutcher der Oberfläche bedeckt ist, das sich in jedem Falle an den Wänden bishinab zieht, oder bisweilen Farbe und Glanz des Mctalles zeigt. Sie laufen meistens schnurgerade, nur äußerst wenigesind nach den Krümmungen der Erhabenheiten etwas gebogen, und stehen meist einzeln, weit von einander entfernt, in-zwischen doch auch bisweilen paarweise genähert, sich parallel oder in einen Winkel zusammen stoßend. Höchst merk-würdig ist, daß diese Einschnitte, so abgebrochen in ihrem Verlaufe und so zerstreut auf der Oberfläche der Masse sieauch erscheine, doch beynahe ohne Ausnahme in drei) bestimmten, leicht erkennbaren Richtungen streichen, und einen Pa-rallellismus und eine Winkeldurchkreuzung zeigen, welche, in so weit sie bestimmt und verglichen werden können, demkristallinischen Gefüge der Masse, von dem in der Folge die Rede seyn wirs, zu entsprechen, oder wenigstens mit dem-selben in einigem Zusammenhänge zu stehen scheinen.
Die Masse hat im Ganzen eine schwärzlich-braune Farbe, welche kaum im geringsten die metallische Natur dersel-ben verräth. Alle Vertiefungen und Eindrücke, sowohl die auf der convexen als auch die gegen den Rand der ebenenFläche und auf allen Rändern liegcuven, so wie auch die Einschnitte auf der convexen Fläche, sind matt, und ihreFarbe zieht sich ans dcm schwärzlich-braunen ins graue, erd- und rostbräunlich-gelbc, hie und da ins roströthlich-gelbe;die großen Vertiefungen aber mit ihren Eindrücken, und die zwischen und an ihnen liegenden flachen, nur etwas ans-gehöhlten Stellen auf der ebenen Fläche, haben eine sehr matte, rostbraune Farbe. Alle Erhabenheiten dagegen, wel-che diese Vertiefungen und Eindrücke an beyden Flächen und an allen Rändern bcgränzcn, die klaffenden Ränder derEinschnitte an der convexen Fläche, dann der äußerste Rand , mit welchem die großen Vertiefungen auf der ebenen Flächein die angränzcndcn flächern Stellen übergehen, endlich der ganze linke Seitenrand dieser Fläche mit der obcrn Spitze,welcher gleichsam gegen die convexe Fläche hinüber gedrückt erscheint, haben eine fettige, etwas wachsähnliche, glän-zende, bräunlich-schwarze Farbe, welche an den äußersten Kanten, zumahl auf dem Rücken der rippen- und zapfenartigcnErhabenheiten, hie und da in eine rein metallisch ciscngraue gleichsam übergeht. Der Art Stellen von rein metallischemAnsehen und Glanze, deren Farbe aus dem eisengrauen bald mehr ins Zink-, bald mehr ins Silberweiße sich zieht,
voraussehbaren Projections - Kraft gegen die Centripedal-Kraft eines Körpers von solchem svecisischen Gewichte, nicht wohldenkbar) sogleich aufgefundcn wurde. Daß aber vollends die Hauptmasse im Momente des Ausfallens aus festen Grund ihrenUmfang verändert, sich abgeplattet, und demnach in die Breite und Lange ausgedehnt haben sollte, so daß jenes Stück vorseiner ursprünglichen Lostrennung einen weit kleineren Fleck zu bedecken gehabt hatte, und folglich beträchtlich kleiner gewesenseyn dürfte; diesem, an und für sich, widerspricht nicht nur bey gegenwärtigem individuellen Falle die ganze Beschaffenheitder Masse in allen Beziehungen, sondern es streitet überhaupt eine Menge von Gründen gegen die, einer solchen Annahmezur Basis dienende, Voraussetzung, und, wie es scheint, ziemlich allgemein angenommene Meinung, als kämen die Meteor-Massen jeder Art, Metalle wie Steine, in einem solchen Grade von Weichheit, ja selbst von Flüssigkeit zur Erde, wenn gleichandererseits nicht in Abrede gestellt werden kann, daß, wenigstens bey letzteren , die Gemengtheile, und vielleicht selbst dieentfernteren Bestandtheite, sich vor und in dem Momente des Niederhaltens in einem ganz andern Cohäsions-Zustande befin-den müssen, als die Steine im Ganzen kurze Zeit nachher erkennen lassen.
Um obige Muthmaßung vollkommen zu bewähren , müßte das in Frage stehende Stück eben so contrastirende, und denFlächen unserer Hauptmasse respectiv entsprechende Oberflächen zeigen; und es wäre demnach sehr zu wünschen, daß wenigstensein Theil davon noch aufgefunden werden möchte, zu welchem Ende neuerdings Nachforschungen eingeleitet worden sind.
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