248 III.
Reichstagsakten I, II, 1434—1441.
nicht ohne einige Fürsten, die man täglich in Regensburg erwartet,entscheiden will. Or. 63
1434 Dez. 13. Fit an Regensburg: berichtet von den Vorgängenauf dem Ffter Tage, sendet den Abschied in Abschrift mit, ver-kündet, dass die Städte wegen der Artikel desselben auf April 3zu Fft tagen wollen. Entwurf. 64
1435 April 26. Fft macht bekannt, dass der Erzbischof v. Köln amTage der Ausstellung des Briefes in einer Sache betr. das Fürsten-thum Sachsen auf dem Ffter Rathhause im Beisein von Ffter Raths-herren als vom Kaiser verordneter Richter seines Amtes gewaltethat. Entwurl und späte Abschrift. 65, 66
1440 Nov. 8. Peter Grunther in Nürnberg an Wigand Vogt, Stadt-schreiber zu Fft: gibt ihm Rathschläge für die Behandlung desan diesen unterwegs befindlichen Tannensaamens, sagt für dieFfter Abgesandten zum Nürnberger Reichstage Herberge zu,doch sei es nöthig, einen eigenen Koch mitzubringen, da sehrgrosse Nachfrage nach Quartieren sei. Or. II, 1
1441 Jan. 29. Ulm an Fft: bittet, es und die Städte seiner Ver-einigung auf dem vom Könige aul Febr. 2 nach Mainz angesetztenTage wegen Nichtbeschickung zu entschuldigen, ersucht umNachricht über den Tag. Or. 2
— Jan. 29. Desgl. Abschrift. 4
— Febr. 7. Fft an seine in Mainz befindlichen Abgeordneten WaltherSchwarzenberg sen. und Klas Appenheimer: übersendet ihnenAbschrift vom Briefe Ulms und beauftragt sie mit der Beant-wortung. Or. 3
— Febr 3. Nürnberg an Fft: bittet um Nachricht über den MainzerTag. Or. 5
— Febr. 10. Fft an Nürnberg: dass seine Gesandten von Mainzschon zurückgekehrt sind, dass dort einige gen. Fürsten, auchein Gesandter des Königs und Botschafter der Päpste Eugen undEelix anwesend sind, und dass Gegenstand der Verhandlung, zuder noch eine weitere königliche Gesandtschaft eintreffen soll,die kirchlichen Wirren bilden werden. Entwurf. J R II, 19. 6
— Febr. 15. Nürnberg an Fft: bittet um weitere Nachrichten überden Mainzer Tag. Or. 7
- Febr. 22. Fft an Nürnberg: dass die zweite Botschaft des Königs,deren Mitglieder angeführt werden, in Mainz eingetroffen sei, unddass man, wie es heisst, den Erzbischol v. Köln und einigePersonen vom Baseler Konzil erwartet; Fft will in einigen Tagenwieder eine Botschaft dorthin senden. Entwurf. 8