Reichstagsakten II, 1441.
III. 249
1441 Febr. 24. Die Kurfürsten Dietrich v. Mainz und Jakob v. Triersowie die Sendboten Kg. Friedrichs, der Kurfürsten v. Köln,Sachsen und Brandenburg an Fft: dass sie den auf Febr. 2 ange-setzten Tag fortsetzen wollen, um die kirchlichen Wirren bei-zulegen; fordern Fft zur Beschickung auf. Or. I)
— nach Febr. 24 (s. a. et d.) Fft an die zu Mainz versammeltenKurfürsten und Sendboten : will auf deren Wunsch seine »Gelehrtenund Juristen« senden. Entwurf mit dem Vermerk: non transivitquia non opus fuit. 10
— März 15. Erzbischof Dietrich v. Mainz an Fft: da die Absicht be-stehe, den Mainzer Tag nach Fft zu verlegen, so ersucht er umsofortige Sendung einer Botschaft zur Verhandlung darüber. Or. 11
- Mai 24. Heinrich v. Vilbel an Fft: will die Ffter auf ihre Bittehin auf dem für sie nach Worms angesetzten Tage unterstützenals Beamter des Herzogs Otto. Or. 12
- Mai 27. Die nach Worms geschickte Ffter Botschaft an Fft:bei ihrer heutigen Ankunft in Worms erfährt sie, dass die An-kunft der Fürsten sich um ein oder zwei Tage verzögere, wodurchnach ihrer Meinung ihre Sache sich etwas länger verziehen werde;der Burggraf v. Goldstein lässt daher bitten, für die Zeit seinerAbwesenheit einen Knecht nach Goldstein zu senden, da er seinenmitgenommen habe. Or. 13
- Mai 30. Fft an seine Gesandten in Worms: beauftragt sie, denErzbischof v. Mainz zu ersuchen, das gerichtliche Verfahren seinesKellners zu Aschaffenburg gegen den Ffter Judenbürger Smoheleinstellen zu lassen. Entwurf. 14
— Juni 10. Nürnberg an Fft: bittet um Mittheilung des Abschiedesvom Wormser Tage; meint, es sei gut, da der Kurfürst v. Trierund die Botschaften anderer Kurfürsten zum königlichen Hofegezogen seien, dass auch Jemand von den Städten dort anwesendsei. Or. 15
— Juni 15. Fft an Nürnberg: macht Mittheilungen über den WormserTag und Vorschläge betr. eine gemeinschaftliche Gesandtschaftder Städte an den königlichen Hof. Entwurf. J R II, 22. 1(1
— Sept. 27. Erzbischof Dietrich v. Mainz an den Ffter Bürger WaltherSchwarzenberg sen.: fragt an, ob es wahr sei, dass der Königden auf Nov. 11 nach Fft angesetzten Reichstag auf Weihnachtenverlegt habe. Or. 17
— Sept. 30. Walther Schwarzenberg sen. an den Erzbischof Dietrichv. Mainz: dass eine direkte Absage oder Verschiebung des FfterTages nicht vorliege, dass es aber wegen der Verhältnisse in
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