Oft INVENTAR! DES FRANKFURTER STADTARCHIVS. Mit Unterstützung der Stadt Frankfurt am Main herausgegeben vom Vereine für Geschichte und Alterthumskunde ZU Frankfurt a.m Main. Dritter Band eingeleitet von Dr. R. Jung. FRANKFURT a. M. K. T H. VÖLC K E R S VERLA G. 1892. Unter den Beständen des Stadtarchivs, welche sich auf die auswärtige Politik Frankfurts im Mittelalter beziehen, nehmen diejenigen die hervorragendste Stelle ein, welche in dem vorliegenden Bande verzeichnet sind. Dass die Privilegien der Stadt an der Spitze stehen, mag auf den ersten Blick verwunderlich erscheinen. Aber die Erlangung von Privilegien, d. Ii. von Vorrechten, welche die innere Entwickelung der reichsstädtischen Verhältnisse den berechtigten Einwirkungen des königlichen oder kaiserlichen Oberherrn, den mehr oder minder unberechtigten Eingriffen der benachbarten Reichsstände entzogen, die Sorge für Wachsthum und Gedeihen der Stadt allein der Bürgerschaft und deren verfassungsmässiger übrigkeit zuwiesen, war ein Moment, welches auf die auswärtige Politik der Stadt von dem wesentlichsten Einfluss gewesen ist: die Erwerbung neuer oder die Bewahrung alter Privilegien hat oft die Stellungnahme des Rathes in politischen Fragen bestimmt, und wie ihm einerseits die Drohung des Plerrschers mit Entziehung der Vorrechte schrecklich war, so liess er sich andrerseits mit dem Versprechen der Verleihung eines neuen Privilegs leicht zur Willfährigkeit gegen die Wünsche des Reichsoberhauptes bereit finden. Die anderen Bestände, von denen Verzeichnisse hier veröffentlicht werden, als Kaiserschreiben, Wahltagsakten, Reichstagsakten, lassen schon in ihren althergebrachten Namen auf den Inhalt schliessen, und dass die Kopial- bücher zum grössten Tbeile das Gebiet der auswärtigen Beziehungen der Stadt betreffen, soll unten bei Besprechung des Inhaltes der einzelnen Bände näher dargelegt werden. Die Verzeichnisse, welche der vorliegende Band bringt, sind mit theilweiser Benutzung von Kriegks Registern bis auf die der Wahltags- und Reichstagsakten von dem Unterzeichneten hergestellt worden; die Register über diese beiden letzteren Archivbestände hat Herr Dr. R. Froning ohne Anlehnung an frühere Arbeiten verfasst und auch in dieser Einleitung über die von ihm bearbeiteten Archivalien Bericht erstattet. A'* - IV — Die Art und Weise der Bearbeitung des dritten Bandes weicht in mehreren Stücken von der seiner Vorgänger ab. Die Reihenfolge der einzelnen Stücke innerhalb der obengenannten Gruppen ist die streng chronologische, der Inhalt ist mit möglichster Kürze angegeben, Stückbeschreibungen sind vermieden. Die chronologische Anordnung berücksichtigt nicht nur, wie früher, die Jahresdaten, sondern auch die Tagesangaben, was bei diesem Bande um so nöthiger und um so leichter war, als er sich meist auf einzelne Urkunden und Aktenstücke, nicht wie z. B. die Reichssachen, auf zu einem Betreff gehörige Urkundengruppen und Aktenfaszikel erstreckt. Es wurde ferner bei dem einzelnen Stück angegeben, ob es das Original, ein Entwurf oder eine Abschrift ist. In den Abtheilungen Privilegien und Kaiserschreiben ist die Bezeichnung »Or.« fortgeblieben: alle Stücke, bei welchen dieser Zusatz fehlt, und welche weder als Entwürfe noch als Abschriften gekennzeichnet sind, liegen uns im Originale vor. Die Kopialbücher enthalten natürlich nur Abschriften, die Wahltagsakten zum grössten Theil ebenfalls; was in den letzteren nicht Abschrift ist, wird als Entwurf oder Original besonders verzeichnet. Bei den Reichstagsakten wechseln dann wieder Originale, Entwürfe und Abschritten in bunter Folge: hier ist die Eigenschaft jedes Stückes am Schluss der Inhaltsangabe gekennzeichnet. Ein weiterer Unterschied dieses Bandes gegen die früheren ist der, dass bei einzelnen Stücken, die schon gedruckt sind, der Druckort angegeben ist. Diese Angabe erschien wünschenswerth, weil gerade die in vorliegendem Bande verzeichneten Bestände bisher am meisten von der historischen Forschung verwerthet worden sind; der Benutzer wird dem Bearbeiter Dank wissen, wenn er bei dem einzelnen Stück angibt, ob es schon gedruckt vorliegt, und ihm so die Mühe des Aufsuchens erleichtert oder ihn der Einsichtnahme des Stückes selbst enthebt. Nur bei Stücken, welche vollständig abgedruckt sind, ist der Druckort angegeben, und nur vier Quellenwerke sind zu diesem Zwecke ausgezogen worden, welche jedem, der in der Frankfurter Geschichte oder in der Geschichte des Reiches arbeitet, zur Hand sind oder von jedem mit Leichtigkeit eingesehen werden können; die Abdrücke zu verzeichnen, welche in entlegeneren Werken, z. B. in den zahlreichen Deduktionen des vorigen Jahrhunderts oder in den lediglich städtische Lokalgeschichte behandelnden Büchern und i Aufsätzen der reichen Frankofurtensien-Litteratur, enthalten sind, erschien einerseits unnöthig für die Benutzer dieses Bandes und erforderte andrerseits ein Aufgebot von Zeit und Mühe, welches in keinem Verhältniss zu dem Werthe solch detaillirter Aufzählung aller Druckorte stände. Jene vier Werke sind: JF" r TJ!*' m -j ,*T> Iw" — V — P P Privilegia et Pacta des H. Römischen Reichs-Stadt Frankfurt am MaynSammt der Goldenen Bulla Caroli IV. In Lateinisch- und Teutscher Sprache . . . Frankfurt am Mayn, In Verlegung Johann Maximilian von Sand seel. Wittwe. 1728. B U Codex diplomaticus Moenofrancofurtanus. Urkundenbuch der Reichsstadt Frankfurt. Herausgegeben von Johann Friedrich Boehmer. Erster Theil. Frankfurt am Main bei Franz Varrentrapp. 1836. J R = Frankfurts Reichscorrespondenz nebst anderen verwandten Aktenstücken von 1376—1519. Herausgegeben von Dr. Johannes Janssen, Professor der Geschichte zu Frankfurt am Main. Erster Band: Aus der Zeit König Wenzels bis zum Tode König Albrechts II., 1376— 1439. Freiburg im Breisgau. Herdersche Verlagsbuchhandlung. 1863. Zweiter Band: Aus der Zeit Kaiser Friedrichs III. bis zum Tode Kaiser Maximilians I., 1440— 1519. Ebenda 1872. R T A Deutsche Reichstagsakten. Auf Veranlassung und mit Unterstützung Seiner Majestät des Königs von Bayern Maximilian II. herausgegeben durch die Historische C0111- mission bei der Königl. Akademie der Wissenschaften. Bände 1—3, München 1867, 1874, 1877; Bände 4—6, Gotha 1882, 1885, 1888; Band 7, München 1878; Bände 8 und 9, Gotha 1883, 1887. Die wissenschaftliche Bedeutung der in diesem Bande zur Verzeichnung gelangten Archivalien rechtfertigt ein näheres Eingehen auf die Entstehung, die bisherige Repertorisirung und die bei der jüngsten Verzeichnung befolgte Arbeitsweise nach den einzelnen Gruppen. A. Privilegien 1219 —1499. Diese Sammlung, deren politische Wichtigkeit schon oben hervorgehoben wurde, bildete von jeher den am sorgsamsten behüteten Schatz des städtischen Archives; enthielten doch die mit besonderer Pracht ausgestatteten und meist mit trefflich erhaltenen Siegeln versehenen Urkunden alle die mühsam und mit schweren Kosten errungenen Vorrechte, auf denen die politische Stellung der Stadt zum Reiche, ihre Verfassung im Inneren, ihre Bedeutung als Mittelpunkt des _ Vi _ Verkehrs beruhte. Anfänglich im Zimmer des Rathes oder in der Stadtkanzlei aufbewahrt, verbrachte man sie in der schlimmen Zeit zu Ende des 14. Jahrhunderts in einen feuerfesten Raum des neuerbauten Festungsthurmes an der St. Leonhardskirche. Hier blieben sie bis ins 17. Jahrhundert; gegen Ende desselben finden wir sie mit dem grössten Theile der anderen Archivalien in dem 14^6 an Stelle des Hauses Frauenrode zu Archivzwecken erbauten 1 hurme, erst im mittleren, später im unteren Gewölbe desselben in 11 (zuletzt 15) hölzernen Laden, die in zwei lange eiserne Kisten eingelassen waren. Von da kamen sie 1878 in das neue Archivgebäude am Weckmarkt. Im Mittelalter bestand der Gebrauch, die Privilegien alljährlich auf dem Leonhards-Kirchhofe der versammelten Bürgerschaft öffentlich vorzulesen; es soll dies 1470 zum letzten Male geschehen sein. Nachdem dies abgekommen, wurden immer noch die Privilegien theils in regelmässiger Abwechslung, theils bei besonderen Veranlassungen im Rathe verlesen; der grossen Masse der Bürgerschaft aber blieben sie unbekannt, zumal sie niemals durch den Druck verbreitet wurden und die Abschriftnahme nur gegen die eidliche Verpflichtung der Geheimhaltung gestattet war. Mit der im Juni 1612 seitens der Bürger dem Rathe vorgebrachten Bitte, die ihnen unbekannten Privilegien öffentlich mitzutheilen, begann die revolutionäre Bewegung, die sich an den Namen von Vincenz Fettmilch knüpft. Nach hartnäckigem Widerstande musste der Rath nachgeben: am 7. Juli begann er mit der Mittheilung der Privilegien an den Bürgerausschuss; sie wurde erst am 19. Dezember beendet. Der sogen. Bürgervertrag vom 21. Dezember bestimmte in seinem ersten Artikel, dass der Rath alle Privilegien sieben Männern aus der Bürgerschaft vorzulegen habe. Nach den diesen Deputirten übergebenen Abschriften wurden die Privilegien zum ersten Male 1614 von dem Buchdrucker Johann Sauer, einem hervorragenden Führer der aufständischen Bürgerschaft, im Druck verbreitet, wozu der Rath auf Ansuchen des Bürger- Ausschusses seine Zustimmung geben musste. Das Werk führt den Titel: »Privilegia dess Heyligen Reichs Statt Frankfurt am Mayn. Auch etliche nicht wenige fürtreffliche Keyserliche vnd Königliche Begnadigungen, Immuniteten vnd Freyheiten. Sampt der Gülden Bullen in Lateinischer Spraach, wie dieselbige auss dem rechten Frankfurtischen Original genommen. Darinn viel fürnehme Regalien, Rechten und Gerechtigkeiten, in vnd ausserhalb der Statt in Mess- vnd andern Zeiten, gemeiner Statt zum besten zu befinden. Alles beneben zweyen vollkommeneren Registern, deren das eine die — VII Privilegia selbsten, das ander aber die Materie, davon jedes Privilegium Meldung thut, begreifft. Gedruckt zu Frankfurt am Mayn, bey Johann Saurn. Permittehtibus lis, quibusid concessum est. Anno M. DG. XIV.« Dieser ersten Ausgabe merkt man in jeder Beziehung die überstürzte Herstellung an; die dem Drucke zu Grunde gelegten Abschriften waren durchaus fehlerhaft, die Kollationirung der Korrektur mit den Originalen ist unterblieben. Es sind damals durchaus nicht alle zu den Privilegien gehörigen Stücke gedruckt worden: die auf die Verhältnisse der Juden und auf die Erhebung verschiedener Abgaben vom Handelsverkehr seitens der Stadt bezüglichen Urkunden sind von der Veröffentlichung ausgeschlossen worden. Hundert Jahre später im Beginn der neuerlichen Verfassungsstreitigkeiten tauchte auch die Frage der Privilegien wieder auf. Im März 1714 wurden 32 Urkunden, welche nicht gedruckt vorlagen, von neuem den Vertretern der Bürgerschaft zur Einsichtnahme vorgelegt. Eine kaiserliche Resolution vom 22. Nov. 1725 ordnete den Neudruck der Privilegien mit Hinzunahme der 1616—1710 gewährten Urkunden an; ein Rathsbeschluss vom 16. Sept. 1727 betraute den Registrator (d. h. Archivar) Lic. David Clauer mit der Beaufsichtigung der Arbeit, die um so nöthiger erschien, als gerade damals die Nachfrage nach der gedruckten Privilegiensammlung eine lebhafte, letztere aber immer seltener geworden war. Diese zweite Ausgabe erschien 1728; ihr langathmiger Titel ist bereits oben in abgekürzter Gestalt wiedergegeben. Sie enthält dieselben Privilegien und Verträge wie die erste, gibt aber 42 Stücke (je eines aus 1299 und 1511 und 40 aus den Jahren 1590—1726) mehr als die erste Ausgabe, bei der Korrektur des Druckes wurden die Originalien kollationirt, die Einrichtung des Textes und des Registers übersichtlicher als bei der ersten Ausgabe gestaltet und das Werk mit in Kupfer gestochenen Siegeltafeln geziert. Den Anforderungen, die heute an eine sorgfältige Urkundenedition gestellt werden, entspricht Clauers Werk in keiner Weise; es wimmelt von Lesefehlern und Drucknachlässigkeiten. Als gerade hundert Jahre später Boehmer sein Urkundenbuch ausarbeitete, hat er mit Recht für nöthig gehalten, auch die bereits in der Privilegiensammlung vorliegenden Urkunden in sein Werk aufzunehmen. Bald nach dem Erscheinen der zweiten Ausgabe behandelte der Frankfurter Jurist J. B. Lehnemann die Privilegien seiner Vaterstadt ausführlich in einer Leipziger Dissertation von 1740, welche den Titel führt: »De Privilegiis S. R. I. lib. reip. Moenofrancofurtensis.« Schon aus dem Ende des 15. Jahrhunderts liegt ein Verzeichniss des damaligen Bestandes der Privilegiensammlung vor, zu der auch - VIII - eine Anzahl von wichtigen Verträgen mit benachbarten Reichsständen gezählt wurde; es ist von der Hand des Rathsschreibers Melchior Schwarzenberger geschrieben und gibt eine alphabetisch geordnete Uebersicht der Sammlung nach dem Inhalte der einzelnen Urkunden, welche bereits nach dem Betreff in 10 einzelnen Laden, A—H, K und L, geordnet waren. Diese Ordnung und Registrirung fand 1489 auf Befehl des Rathes statt. Etwa 1550 verfertigte der Stadtschreiber Jakob Urban ein neues Repertorium. Die Urkunden wurden innerhalb der Laden mit Nummern versehen, der Betreff genauer verzeichnet und die Datirung hinzugefügt. Dieses Verzeichniss wurde der neuen Revision im August 1605 zu Grunde gelegt. Da der Aufbewahrungsort der Privilegien, der Thurm bei St. Leonhard, in einem Unwetter schwer gelitten hatte, so befahl der Rath mehreren seiner Mitglieder in Gemeinschaft mit dem Stadtschreiber Laurentius Pyrander und dem Kanzlei-Verwandten Jost Authes den Bestand der wichtigen Sammlung einer Durchsicht zu unterziehen. Deren Ergebniss war, dass man alle Stücke bis auf vier vorfand; von diesen sind zwei später wieder aufgetaucht, die beiden anderen aber werden seitdem vermisst: eine Quittung K. Ludwigs des Bayern über den Empfang der Stadtsteuer von 1341 Juni 22 und ein Pergament-Privileg K. Eriedrichs von 1476 Mai 16 gleichen Inhaltes wie der Papier-Brief von 1470 März 20 unter No. 358 des jetzigen Verzeichnisses. Die seit Urbans Zeit erhaltenen Privilegien wurden von Authes verzeichnet und bildeten fortan die Lade J. Im April 1693 fand wiederum eine Revision der Privilegien statt, welche sich damals bereits im Mittelgewölbe von Frauenrode befanden. Das bei dieser Gelegenheit vom Registratur-Adjunkten Johann Martin Waldschmidt, einem um Stadtarchiv und Stadtbibliothek wohlverdienten Manne, angefertigte Repertorium beruht wesentlich auf der Arbeit Urbans; es wurde von Waldschmidt bis auf seine Zeit vervollständigt, von den späteren Archivaren bis auf Kriegk nachgeführt und ist bis heute im laufenden Gebrauche geblieben. Die zahlreichen damals vermissten Stücke hat der Archivar Clauer später wieder aufgefunden bis auf die beiden, welche schon 1605 gefehlt hatten. Im August 1789 erfolgte wiederum eine Revision durch die Deputirten zum Archiv auf Grund des Verzeichnisses von 1693. Die Privilegien befanden sich damals im Untergewölbe von Frauenrode in 12 Laden — Clauer hatte die Lade M hinzugefügt — welche der Archivar Rücker nunmehr um 2, N und O, vermehrte und über die er jetzt auch einen chronologischen Index verfertigte. In der primatischen Zeit legte der Archivar Starck die letzte Lade P an, Kriegk versah in den 60er Jahren, nachdem — IX - man noch im Laute der Zeit eine grössere Zahl von Urkunden der Sammlung hinzugefügt hatte, das Register Waldschmidts mit einem Index der Aussteller der einzelnen Stücke. Die von Dr. Grotefend bei dem Bezug des neuen Archivgebäudes durchgeführte rein chronologische Ordnung der Privilegien, welche die früheren inhaltlich geordneten Laden beseitigt hatte, erforderte eine neue Repertorisirung der Sammlung; sie wurde von mir 1889 und 1890 vorgenommen und liegt bis 1499 in diesem Bande vor. Die Anordnung ist die streng chronologische nach Jahren und innerhalb derselben nach Tagen. Ausser den eigentlichen Privilegien sind in das Verzeichniss auch verschiedene Stücke aufgenommen worden, welche nicht zu der Sammlung, sondern zu anderen Archivbeständen gehören: die Vidimus einzelner Privilegien, soweit sie von Kaisern selbst oder hervorragenden Reichsständen und den kaiserlichen Hofrichtern herrührten, sowie die auf die Erwerbung von Privilegien bezüglichen Akten, welche die Bezeichnung Ugb A 78, 81, 82 tragen. Es erschien zweckmässig, aus der grossen Zahl der vorhandenen Vidimirungen wenigstens die bedeutenderen hervorzuheben, da auch deren Erwerbung häufig eine angelegentliche Sorge der Frankfurter Politik gewesen ist und mehrfach den Zweck von Gesandtschaften an die mächtigeren Reichsstände, wie die Reichsvikare, den Reichserzkanzler u. a. gebildet hat; und dass auch die eigentlichen Akten über die Privilegien, unter welchen sich z. B. auch die Originalbullen mehrerer Päpste über die der Stadt Frankfurt gewährten kirchlichen Gnaden, ferner Entwürfe von Privilegien, deren Ausfertigung die städtischen Staatsmänner nicht erlangen konnten, vorfanden, Aufnahme in das Verzeichniss gefunden haben, bedarf wohl keiner Rechtfertigung. Einige wenige Nachträge, welche sich später noch zu diesen Privilegien-Akten ergeben haben, werden in das Verzeichniss der Nachträge im vierten Bande aufgenommen werden. B. Kaiserschreiben 1320—1499. Diese für die auswärtige Politik der Stadt äusserst wichtige Sammlung von einzelnen Urkunden und Aktenstücken wurde in der jetzt vorliegenden Gestalt von dem 1623 angestellten Registrator Crato Palthenius zusammengestellt; sie umfasst 17 Folio-Bände, in Pergament-Handschriften geistlichen Inhalts aus dem 15. Jahrhundert gebunden, und reicht bis zum Jahre 1610. Die Stücke wurden damals nur im Allgemeinen chronologisch nach den Regierungsjahren der deutschen Könige und Kaiser geordnet, die Namen und Regierungsjahre der einzelnen Herrscher unter der Ueberschrift »Imperatoresa auf den Einband gesetzt. Band I umfasst die Regierungszeit von Ludwig, Karl, Günther, Wenzel und Ruprecht; II von Sigmund; III von Albrecht (auf dem Vorsatzblatt zwei kurze Inhaltsangaben von der Hand des Stadtschreibers Martin Sigel, ca. 1550); IV von Friedrich 1440—61 (auf dem Vorsatzblatt kurze Inhaltsangabe von einer Hand aus dem Ende des 16. Jahrhunderts); V von Friedrich 1461—65; VI von Friedrich 1465—79; VII von Friedrich 1479 — 93 un ^ Maximilian i486—1511. Was den Inhalt belangt, so wird dieser durch den alten Namen der Sammlung »Imperatoresa ebensowenig richtig gekennzeichnet als durch die von Kriegk eingeführte Benennung »Kaiserschreibena. Sie enthalten zunächst Briefe von Königen und Kaisern an die Stadt und Schreiben der letzteren an die Herrscher von verschiedenstem Inhalte — doch nicht vollständig, denn es finden sich solche Briefwechsel auch in anderen Archivbeständen, als z. B. den Reichssachen, den Reichstagsakten u. a.; ferner Korrespondenzen der Stadt mit Persönlichkeiten am Hofe, die nicht nur die Person des Kaisers, sondern auch Angelegenheiten des Reichs und der Stadt betreffen; endlich auch zahlreiche aus dem politischen Verkehre mit Fürsten, Staatsmännern, Städten erwachsene Schriftstücke, die häufig keinerlei Beziehungen zum Kaiser aufweisen. Das Ganze ist eine bunt zusammengewürfelte Sammlung von Stücken, welche die äusseren Verhältnisse der Stadt betreffen: also etwa gleichen Inhaltes mit den von Kriegk zusammengestellten Reichssachen, doch mit dem Unterschiede, dass die Kaiserschreiben fast ganz der hohen Politik, dem Verhältnis^ der Stadt zu Kaiser und Reich entstammen, während die Reichssachen sich meist auf die Beziehungen der Stadt zu ihren grossen und kleinen Nachbarn und zu den einzelnen Reichsständen beziehen. Doch finden sich in den Kaiserschreiben zahlreiche Stücke, welche man eher in den Reichssachen oder Reichstagsakten oder auch Wahltagsakten sucht, aber noch häufiger in diesen Archivbeständen Urkunden und Akten, welche besser den Kaiserschreiben zugetheilt worden wären. Die Ordnung unseres Verzeichnisses — Register aus früherer Zeit liegen nicht vor — ist die streng chronologische nach Jahresund Tagesdatum der einzelnen Stücke. Die beigesetzte arabische Nummer ist die des Stückes innerhalb seines Bandes; die römische Nummer des letzteren findet man, falls sie nicht davor steht, oben XI — im Kolumnentitel; sie vor jeder einzelnen Stücknummer zu wiederholen, erschien überflüssig und hätte auch die Uebersichtlichkeit beeinträchtigt; ebenso ist bei den Reichstagsakten verfahren worden, während bei Kopialbüchern und Wahltagsakten jeder Stücknummer auch die betr. Bandziffer vorgesetzt werden musste. Die Stückzählung im ersten Bande ist bald, nachdem Janssen für seine Reichskorrespondenz und Weizsäcker für die deutschen Reichstagsakten ihn ausgebeutet hatten, geändert worden, während die Zählung in den anderen Bänden die alte geblieben ist. C. Kopialbücher 1228—1499. Die aus 22 Nummern bestehende Abtheilung der Kopialbücher ist erst von Kriegk aus den verschiedensten Archivbeständen zusammengestellt worden. Die Bezeichnung »Kopialbücher« trifft nicht bei allen zu; denn einzelne derselben, z. B. Bd. X, XVII, sind nicht etwa in Buchform zusammengestellte Abschriften, sondern enthalten Originalaufzeichnungen. Den einzelnen Bänden wurden Register, theils von Kriegk, theils von Roth verfasst, vorgeheftet. Der Abdruck dieser einzelnen Verzeichnisse hätte zu viel Raum in Anspruch genommen und wäre überdies sehr unübersichtlich ausgefallen. Es sind deshalb die einzelnen Stücke aus den einzelnen Bänden in ein chronologisches Verzeichniss gebracht worden, weil so der in den Kopialbüchern verborgene Stoff sich am besten übersehen liess. Von der Aufnahme in dieses neue Verzeichniss wurden aber ausgeschlossen : 1) alle Stücke, deren Originale bereits unter Reichssachen- Urkunden, Rachtungen, Dienstbriefen, Privilegien, Kaiserschreiben zur Verzeichnung gelangt waren; 2) die Stücke aus der Zeit nach 1499; doch wird in den unten folgenden Stückbeschreibungen bei den einzelnen Büchern angegeben, ob diese die erwähnte Zeitgrenze überschreiten. Die erste Ausnahme war schon aus dem Grunde geboten, weil die Verzeichnung aller dieser Abschriften einen ganzen Band gefüllt, aber nur zu einem geringen Theile neues Material gegeben hätte. So enthält unser Verzeichniss nur diese kleine Minderheit aus anderweitigen Beständen nicht bekannter Stücke. Die Fortlassung der Stücke nach 1499 entspricht dem ursprünglichen Plane dieser »In- ventare«, welche mit dem Ende des 15. Jahrhunderts abschliessen. Eine grosse Anzahl von Stücken und Nummern des neuen Verzeichnisses berühren Verhältnisse, welche nicht zu dem Gebiete der auswärtigen Politik der Stadt gehören, sondern lediglich städtische Angelegenheiten sind. Dass sie bei der Verzeichnung der anderen, die auswärtige Politik betreffenden Stücke nicht ausgeschlossen wurden, wird natürlich erscheinen, und ebenso, dass die Kopialbücher III, XVIII, XIX und XX wegen ihres theils ausserstädtischen, theils rein lokalen Inhaltes unberücksichtigt blieben. Das von Kriegk fälschlich »Gesetze I« bezeichnete Buch durfte dagegen mit Ausnahme der Rathsverordnungen in dem neuen Register nicht fehlen. Ueber Inhalt und äussere Verfassung der einzelnen Kopialbücher gibt die nachfolgende Stückbeschreibung Auskunft. Kopialbuch I: Starker Band in Gross-Folio, Pergament, theilweise mit prächtigen Initialen geschmückt. Er enthält meist Abschriften von Privilegien und wurde 1398 (gleichzeitig mit Kop.-Buch Ia) angelegt als gewöhnliches Nachschlagebuch für die Privilegien, deren Originale man wohl nicht zu häufig aus ihrem Verwahrungsorte hervornehmen wollte; daher rührt die alte Bezeichnung »Mundum oder Privilegien-Buch«. Ausser den Privilegien enthält das Buch noch eine Reihe lediglich auf innerstädtische Verhältnisse bezügliche Stücke. Die Urkunden sind nach dem Betreff' geordnet, innerhalb ihrer Rubriken im allgemeinen chronologisch. Die älteste eingetragene Urkunde gehört dem Jahre 1219, die jüngste 1653 an. Auf vorgehefteten Papierblättern befindet sich ein Sachregister von verschiedenen Händen des 16. und 17. Jahrhunderts, von denen auch die einzelnen Stücke des Buches mit Ueberschriften versehen wurden. Kopialbuch Ia: Dünner Band in Gross-Eolio, Pergament. Ist das Register zu I und wurde 1398 März 4 begonnen, aber nur bis 1498 weitergeführt. Am Schlüsse des Heftes befinden sich Aufzeichnungen aus dem Anfange des 16. Jahrhunderts über die Testamente der 1504 gestorbenen Elisabeth v. Heringen und des Canonicus Itzstein. Kopialbuch II: Buch in Quart. Frühere Bezeichnung Ugb A 81 L. Als Umschlag diente eine Pergamenturkunde, - XIII — welche den Entwurf des Dienstbriefes des Edelknechtes Gilbrecht Weise v. Fauerbach (1381) als Amtmann zu Bonames enthält; vom ältesten Pergamentumschlage sind nur Reste erhalten. Das Buch enthält Privilegien und andere für die Stadt wichtige Urkunden meist aus Ludwigs des Bayern und Karls IV. Zeit, es diente ursprünglich wohl lediglich zu Privilegienabschriften, daher auch die alte Aufschrift auf dem Umschlag »Privilegien«. Den eigentlichen Stamm bilden die Pergamentblätter 3—12 (Stücknummern 5—32) mit Abschriften von Privilegien des 13. und 14. Jahrhunderts, das letzte von 1333; um diese Zeit sind wohl die Blätter von einer Hand beschrieben worden. Die Pergamentblätter 30—37 (Stücknummern 69—88) enthalten ebenfalls Abschriften von Privilegien aus der Zeit Ludwigs des Bayern, das letzte von 1346. Die vor, zwischen und hinter diesen Pergamentlagen befindlichen Papierblätter 1—2, 13—29, 38—46 sind später hinzugefügt und enthalten neben Privilegienabschriften auch eine ganze Anzahl anderer Urkunden und Aufzeichnungen, die in den Jahren 1350—60 geschrieben sind; die Stücke aus 1396 und 1374 sind offenbar Zufügungen von späterer Hand. Das Buch ist somit in der Zeit von 1333 bis 1360 geschrieben; die undatirbaren Stücke wurden deshalb unter ca. 1350 verzeichnet. Einer Reihe von Urkunden, meist Privilegienabschriften, ist das Wort »habeo« vorgeschrieben, welches wohl von einer Vergleichun® dieser Abschriften mit den Originalbriefen herrührt. Register von Kriegk. Kopialbuch III: Starker Band in Gross-Quart, Papier mit einigen eingehefteten Pergamentblättern. Frühere Bezeichnung Priv. V Nr. 3. Enthält Urkunden, welche die Verhältnisse der Stadt zur Geistlichkeit und zu den Juden betreffen. Das älteste Stück gehört 1291, das jüngste 1575, die grosse Masse dem 14. und 15. Jahrhundert an. Unvollständiges Register aus dem Anfange des 16. Jahrhunderts. Von der Verzeichnung ausgeschlossen. Kopialb uch IV: Buch in Quart. Frühere Bezeichnung Ugb A 81 L. Enthält Privilegien und andere wichtige Urkunden meist aus Karls IV. Zeit. Den ältesten Theil bilden die Pergamentblätter 13—37 (Stücknummern 12—40), meist Urkunden Karls IV. aus 1349, aber auch einige andere Stücke aus früherer Zeit enthaltend; dieser Theil ist wohl - XIV - 1549 niedergeschrieben worden. Die Pergamentblätter 42—46 (Nr. 51 —62) enthalten Urkunden Karls IV. aus den 50er Jahren des 14. Jahrhunderts, aber auch verschiedene Stücke aus früherer und späterer Zeit, die sich an der Schrift als spätere Einfügungen und Nachträge erkennen lassen; diese Blätter sind etwa 1355 beschrieben. Vor, hinter und zwischen den Pergamentlagen sind Papierlagen eingeheftet, die alle (Fol. 1—11, 38-41,48—49) etwa 1366 beschrieben wurden; die Stücke aus späterer Zeit sind Nachträge. Stück 66 befindet sich auf der Innenseite des hinteren Pergamentumschlages und zeigt dieselbe Schrift, wie auf dem letzten Papierblatt. Das Buch war also 1366 bereits in seiner jetzigen Gestalt gebunden. Das nicht näher zu datirende Stück Nr. 30 wurde deshalb mit ca. 1366 angesetzt. Auch in diesem Buch ist vielen Stücken ein '»habeo« vorgesetzt. Register von J. Fr. Boebmer. Kopialbuch V: Buch in Gross-Quart, Papier. Frühere Bezeichnung Ugb A 81 K. Der äussere Pergamentdeckel trägt die alte Aufschrift »Eppenstein verbuntbrieffe« und ausserdem noch mehrere Aufschriften von der Hand des Stadtschreibers Nicolaus Uffsteiner (1426—1470), welche den Inhalt angeben: Privilegien, Rachtungen, besonders die Verhältnisse mit den Eppsteinern betr. u. a. Das Buch wurde in der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts niedergeschrieben und gegen 1400 in der jetzigen Gestalt zusammengestellt; die Stücke aus späterer Zeit sind Nachträge. Register von Kriegk. Kopialbuch VI: Starkes Buch in Gross-Quart, Papier. Frühere Bezeichnung Ugb A 33 A Nr. 1. Enthält meist Urfehden, Verbund- und Verzichtbriefe. Es wurde etwa 1380 begonnen und bis 1397 von verschiedenen Schreibern fortgeführt, mit einem Nachtrage aus 1403. Die Stücke sind weder chronologisch noch systematisch angeordnet. Register von Kriegk. Kopialbuch VII: Buch in Gross-Quart, Papier. Frühere Bezeichnung Priv.V Nr.2. Es wurde früher »Mundus« genannt, weil es wie I als Nachschlagebuch diente, um die Originale -zu schonen. Es enthält Abschriften vieler Urkunden aus den Jahren 1333—1583, meist Verträge mit Auswärtigen. Das stark verbundene Buch wurde im Laufe des 13. Jahrhunderts nach < < " T> ,<-« '* .t ... sachlichen Rubriken angelegt, vielfach wurde für spätere Nachträge freier Raunt gelassen, der noch im 16. Jahrhundert beschrieben wurde. Von dieser späteren Zeit abgesehen, haben Schreiber aus dem ganzen 15. Jahrhundert, etwa schon von 1400 ab, an dem Buche gearbeitet. 1472—82 wurde es von einer Hand paginirt und ein lose beiliegendes- Register dazu gefertigt; kurz darauf wurden Fol. 170—195 herausgerissen und dafür nur zwei Blätter mit der Bar- füsserurkunde von 1482 eingeheftet. Diese alte Seitenzählung reichte bis Fol. 203; sie wurde von einer Hand des 16. Jahrhunderts bis 223 fortgesetzt, Fol. 204—223 enthalten nur Stücke aus der Mitte dieses Jahrhunderts. Das letzte Viertel des Buches ist nicht beschrieben und nicht paginirt. Ausser dem obenerwähnten Register enthält das Buch noch ein anderes, alphabetisch nach Rubriken angelegtes aus der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts, welches vor Fol. 1 eingeheftet ist. Kopialbuch Vlla: Starker Band in Gross-Quart, Papier. Von einer Hand der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts auf dem Umschlag als »buch des bundes« bezeichnet, darunter steht »ultimo der korfursten einunge nach kong Albrechts kore begriffen«, was sich auf das letzte Stück des Buches bezieht. Der Inhalt besteht aus gleichzeitigen Abschriften von Urkunden und Korrespondenzen der Jahre 1381—89, zumeist über die damaligen Städtebündnisse am Rhein, im Elsass, in der Wetterau und die daraus erfolgten Verhandlungen; ausserdem zwei Nachträge aus 1438. Die Anordnung der Stücke ist im Allgemeinen chronologisch nach den Jahren, nicht auch nach den Tagen, doch wird diese Ordnung häufig durch spätere oder frühere Stücke bei den einzelnen Jahrgängen durchbrochen. Register von Kriegk und Weizsäcker (letzteres unvollständig). Kopialbuch VIII: Dünner Band in Gross-Quart; aus zwei Theilen bestehend: einem meist aus Pergament mit der Aufschrift auf dem Umschlage von Uffsteiners Hand »Falckenstein, Eppinstein verschribunge« und einem von Papier mit der Aufschrift auf dem Umschlage aus etwa 1425 »Eppinstein«. Es enthält nur Urkunden von Falkensteinern und Eppsteinern, sowie Frankfurts Korrespondenz mit ihnen; die Originale dieser Urkunden befinden sich fast alle in der Abtheilung Rachtungen. Villa Fol. i—6 ist mit Stücken von 1373 bis 1439 in letzterem Jahre in einem Zuge niedergeschrieben, Fol. 7—10 ist mit Stücken von 1480 späterer Zusatz. VHIb enthält Stücke von 1368 bis 1439; Fol. 1 — 3 mit Stücken aus 1368 (1404) und T439 sind wohl um dieses letztere Jahr geschrieben, Fol. 4—12 mit den Stücken aus 1424 und 1425 sind gleichzeitig beschrieben, aber erst später an Fol. 1--3 angefügt worden. Register von Kriegk. Kopialbuch IX: Buch in Gross-Quart, meist Papier. Frühere Bezeichnung Ugb A 28—29 D; auf dem Umschlag von einer Hand des beginnenden 15. Jahrhunderts die den Inhalt bezeichnende Aufschrift »Dannenberg, mancherlei verbuntbrief«; die meisten Stücke sind Abschriften von Originalen, welche sich in den Rachtungen befinden. Das Buch wurde im Anfange des 15. Jahrhunderts zusammengestellt • seinen ersten Bestand bildeten die Urkunden über t> 3 die Zerstörung von Tannenberg; das letzte Stück entstammt dem Jahre 1422. Die Anordnung ist nicht chronologisch, sondern eher sachlich. Register von Kriegk. Kopialbuch X: Starker Band in Gross-Quart, Papier. Auf der vorderen und hinteren Aussenseite des Pergamentumschlags in grossen Buchstaben die Worte »fehede buch«. Es enthält meist kurze Aufzeichnungen über die Fehden der Stadt, Verzeichnisse von Feinden derselben, ab und zu auch einzelne auf die Fehden bezügliche Schreiben. Die Einträge bis 1400 sind ausführlicher registrirt, die Tagesdaten sind angegeben; nach 1400 werden nur die Namen der Feinde der Stadt und die Jahre, in denen sie mit dieser in Fehde stehen, verzeichnet; vielfach finden sich lange Listen der Theilnehmer hinter dem Namen dessen, der mit der Stadt in Streit gerieth. Der Band besteht eigentlich aus zwei Büchern: Fol. 1—100 mit Einträgen von 1426—1518, Fol. 101—201 mit Einträgen von 1376— 1495; der letztere Theil wurde nach der Ueberschrift 1383 Jan. 10 begonnen; die Einträge sind meist gleichzeitig. Register von Kriegk. Für dieses Buch ergab sich mit Nothwendigkeit ein abweichendes Verfahren bei unserer Verzeichnung. Die Einträge bis 1400 wurden möglichst vollständig aufgenommen, die nach dieser Zeit aber nur — XVII — summarisch, z. B. »1400. Fehde mit Ensein v. Vettenheim, Heinrich Starkrad,Frank v. Mosbach. X, 113a, 116a, 128b«; denn wenn man alle Feinde der Stadt daraus in das Ver- zeichniss aufnehmen wollte, so rnüsste man beinahe das ganze Buch abdrucken, viele Blätter desselben enthalten nur Namen. Auch Kriegks Register, so ausführlich es ist, konnte sich nur auf die Ritter beschränken, welche mit der Stadt in Fehde geriethen: die Namen der vielen Theil- nehmer an den einzelnen Fehden musste er weglassen. Dieses abgekürzte Verfahren erschien um so mehr berechtigt, als nach 1400 die politische Bedeutung der Fehden immer mehr abnimmt. Kopialbuch XI: Buch in Gross-Quart, meist Papier. Frühere Bezeichnung Ugb A 36 C. Auf dem Pergamentumschlage von einer Hand aus der Mitte des 15. Jahrhunderts die den Inhalt angebende Aufschrift »Brieffe von Haczsteins wegen als das gewonnen ist worden und wie das grave Johan von Nassaw unserm junghern von Konigstein und andern gegont ist zu buwen.« Es enthält Stücke aus den Jahren 1379 —1529, deren Originale sich zum grössten Theil in den Rachtungen befinden. Das Buch scheint um 1440 begonnen zu sein; die Urkunden von 1379 bis 1440 wurden sauber abgeschrieben und von Uffsteiner zum Theil mit Ueberschriften versehen. Von 1440 ab sind die Stücke gleichzeitig von den jeweiligen Stadtschreibern eingetragen worden. Register von Kriegk. Kopialbuch XII: Buch in Gross-Quart, Papier. Auf der Aussenseite des hinteren Pergamentumschlages die alte Aufschrift »daz verbuntz buch in Swaben«. Enthält Stücke über den Rheinischen und Schwäbischen Städtebund; je ein Schreiben aus 1366 und 1376, die übrigen aus 1381, 1382, 1385, 1386, 1387, 1388, aus letzterem Jahre die meisten. Die Stücke sind ziemlich gleichzeitig abgeschrieben ; das Buch ist wohl 1388 zusammengestellt worden. Register von Kriegk und kurze Regesten einzelner Stücke von Weizsäcker. Kopialbuch XIII: Buch in Gross-Quart, Papier. Auf der Aussenseite des vorderen Pergamentumschlages von einer Hand des 16. Jahrhunderts »der lantfridde«; auf der inneren Seite das Stück von 1389 Mai 2. Enthält Urkunden über den Landfrieden von 1389. Das erste Stück B ^ • iv" jp T *S3 — XVIII - ist der königliche Landfriede von 1389 Juni 5; die Stücke bis 1400 sind wohl gleichzeitig bald nach den Originalausfertigungen eingetragen; das späteste Stück von 1403 Juli 8 ist ein Nachtrag. Später eingeheftet sind das Verzeichniss der Landfriedensherren (Fol. 48 b), ein Verzeichniss von Verlandfriedeten (ad Fol. 8 b) und das Stück 1393 nach Febr. 7 (Fol. 28 a). Register von Weizsäcker. Kopialbuch XIV: Buch in Gross-Quart, Papier. Auf der Aussenseite des vorderen Pergamentumschlages findet sich ein heraldisch interessanter Frankfurter Stadtadler in Tinte gezeichnet, meines Wissens die früheste bildliche Darstellung des Wappens der Stadt. Das Buch enthält die Abrechnungen über den seitens verschiedener Städte zu leistenden Schadenersatz für Kriegsbeschädigungen. Die Abschriften sind gleichzeitig. Register über die einzelnen Abrechnungen von Roth. Der Inhalt des Buches wurde in unserem Verzeichniss nicht im Einzelnen verzeichnet, sondern als Ganzes unter 1390—91 angegeben, da die Angabe aller einzelnen Namen nicht möglich war. Kopialbuch XV: Buch in Gross-Quart, Papier. Enthält Stücke aus den Jahren 1384—89 betr. die Städtebünde in Schwaben, am Rhein und in Franken. Auf den ersten Blättern die Mergentheimer Stallung von 1387, dann folgen nach einer Lücke die übrigen Stücke mit 1384 beginnend ziemlich in chronologischer Folge; das letzte ist datirt 1389 Dez. 27. Das ganze Buch ist anscheinend 1389 niedergeschrieben worden. Register von Weizsäcker. Kopialbuch XVI: Buch in Gross-Quart, Papier. Frühere Bezeichnung Ugb A 81 E. Auf der Aussenseite des vorderen Pergamentumschlages von einer Hand aus dem Ende des 14. Jahrhunderts die Aufschrift »Geistlich furnemen uff interdict cessacio divinorum unser privi- legia etc.« Das Buch enthält nur Stücke über Verhandlungen mit den Päpsten, über Ausstellung und Bestätigung von Privilegien meist kirchlichen Betreffs aus dem 15. Jahrhundert. Das Buch wurde etwa 1420 angelegt; die Stücke aus früheren Jahren sind später hinzugefügt. Nach der Zusammenstellung des Bandes wurden noch vielfach Stücke in denselben eingeheftet. Die letzten Stücke tragen kein Datum; sie gehören aber zweifellos dem Jahre 1477 an, in welchem die Stadt lebhaft mit dem Papste über ihre kirchlichen Angelegenheiten verhandelte. Register von Kriegk. Kopialbuch XVII: Bach in Gross-Quart, Papier. Auf der Aussenseite des vorderen Pergamentumschlages von einer Hand aus dem Anfange des 15. Jahrhunderts die Aufschrift »das buch des lantfryden zu YVedereyben.« Es enthalt nur Stücke über den Wetterauer Landfrieden 1405—1407 und ist anscheinend ein Kopial- und Notizbuch für die Landfriedensleitung, deren Sekretär wohl der Frankfurter Stadtschreiber Heinrich v. Gelnhausen, der Schreiber des Buches, war. Das älteste Stück tragt das Datum 1405 Juli 28, das jüngste ist von 1407 Mai 31; das eingefügte Originalschreiben Franks v. Cronberg von 1405 Juli 30 ist spätere Zufügung, ebenso das Blatt, welches die auf Friedrich v. Delkelnheim bezüglichen Stücke enthalt. Die einzelnen Stücke sind gleichzeitig niedergeschrieben. Register von Roth. Kopialbuch XVIII: Buch in Gross-Quart, Papier. Enthält nur Stücke, welche sich auf die Frankfurter Patrizierfamilie Kellner beziehen. Es wurde von der Verzeichnung ausgeschlossen und ist ebenso wie ein Kopialbuch über die Familie Schwarzenberg den Familiensachen des Archivs überwiesen worden. Kopialbuch XIX: Buch in Gross-Quart, Papier. Ist ein Kopialbuch aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, welches sich lediglich auf Angelegenheiten der Vögte von Rieneck in den Jahren 1329--1477 bezieht und für Frankfurt nicht in Betracht kommt, wesshalb es von der Verzeichnung ausgeschlossen wurde. Kopialbuch XX: Starker Band in Folio, Papier. Ist eine 1641 angefertigte Abschrift des im Karlsruher General-Landesarchive befindlichen Kopialbuches Nr. 457 des Landschreibers Konrad v. Aschalfenburg, welches dieser 1356 auf Befehl des Pfalzgrafen Ruprecht I. anlegte und welches dann später bis 1391 fortgeführt wurde; vgl. Koch und Wille, Regesten der Pfalzgrafen am Rhein 1,178, Nr. 2947. Unsere Abschrift wurde 1641 von dem Kurmainzischen und bischöflich Wormsischen Rath Dr. Johann Jakob Losser dem Frankfurter Schultheissen Hektor Wilhelm v. B* j, t -y ^ ' > ~"r— — XX - Günderrode mitgetheilt und von diesem dem Rathe der Stadt überlassen. Sein Inhalt kommt für Frankfurt nicht in Betracht: es konnte um so.eher in unserem Verzeichniss fehlen, als sein Original für das obengenannte Regestenwerk benutzt worden ist. Kopialbuch XXI: Buch in Gross-Quart, Papier. Auf der Aussenseite des vorderen Pergamentumschlages von einer Hand aus dem Beginne des 16. Jahrhunderts die Aufschrift »Uffzeicheniss der rats frunde so die inne botschafft by fursten herrn und steten geworben haben und abegescheyden syn«; auf der Aussenseite des hinteren Pergamentumschlags »gedechtniss bescheener verhan- delunge unnd wass widderwertigs dem rate und den irenn begegent und zugeschoben wirf.« Es enthält Stücke aus den Jahren 1490—1523 betr. den Bayrischen Erbfolgekrieg 1503—1504, Verhandlungen mit Hessen über Geldsachen und Durchmärsche, mit Hanau, mit Königstein, Fehdesachen, Zwist mit Franz v. Sickingen 1517 und schliesst mit zwei Beraubungen von 1523. Register von Kriegk. Kopialbuch XXII: Enthält nur Abschriften, im Anfange dieses Jahrhunderts angefertigt, von »Alte Fehdsachen Tom. III«, einem von Kriegk in die Reichssachen aufgelösten Bande, welcher Fehden aus dem Anfange des 15. Jahrhunderts betraf. Wurde natürlich von der Verzeichnung ausgeschlossen. Gesetze I: Buch in Schmalfolio, Papier. Es wurde von Kriegk fälschlich als »Tagebuch« bezeichnet, gehört aber seinem Inhalte und seiner äusseren Verfassung nach zu den Kopialbüchern. Es enthält gleichzeitige kurze Aufzeichnungen über Ereignisse der Jahre 1372 und (in der Mehrzahl) 1373, meist Verhältnisse der Stadt zu den auswärtigen Rittern, zum kleineren Theil Rathsverordnungen, besonders über die Unterkäufer, behandelnd. Die Tagesdaten fehlen fast immer; diese nicht datirten Einträge sind daher im Verzeichniss am Schluss der Jahre 1372 und 1373 gegeben, auch wenn sie Aufzeichnungen über »vor Zeiten« geschehene Dinge enthielten. Register von Kriegk. 7 ' T> „• f '■* I :■ ... 4../ — XXI - D. Wahltagsakten 1314—1499. Die unter dem Namen »Wahltagsakten« bekannte Sammlung des Frankfurter Stadtarchives stellt sich in den auf das Mittelalter bezüglichen Bänden als eine nichts weniger als einheitliche Akten- und Urkundensammlung dar. Ihre Bezeichnung ist viel zu eng ge- fasst. Zwar bringt sie (ausser wenigen Urkunden über die Wahl Ludwigs des Bayern) das wichtigste Material des Frankfurter Stadtarchives über die Wahlen von 1400 an, und in soweit ist ja der Name berechtigt, aber daneben auch sehr vieles, das mit Wahlen nichts zu thun hat, besonders über Empfang von Kaisern, Königen und anderen fürstlichen Personen, über Reichs- und Städtetage. Und das Alles ist nicht nach einheitlichem Plane zusammengefügt, sondern die Bände ergänzen einander. Sie enthalten Stücke I aus der Zeit von 1397—1452 II » » » » 1438 — 1550 III » » » » 1314—1519 IV » » » » 1440—1442 V » » » » 1442—1520 Dieses eigenthümliche Verhältniss erklärt sich folgendermassen. Ursprünglich haben nur I und II zusammengehört. Diese, zwei Foliobäiide, bildeten bis ins 17. Jahrhundert einen Band, der um 1400, jedenfalls nach der Wahl König Ruprechts, von dem Stadtschreiber Fleinrich von Gelnhausen als Kopialbuch über die Absetzung Wenzels und die Wahl Ruprechts angelegt worden ist. Heinrich hat dann später (laut Ueberschrift auf Fol. 73 des jetzigen ersten Bandes) über die Ereignisse nach dem Tode König Ruprechts eine neue Sammlung von Aktenstücken angelegt, mit jener ersten verbunden und dem Ganzen die Aufschrift »Liber regum« gegeben. Spätere Stadtschreiber haben das Werk weiter geführt, und einer hat dasselbe um 1512, soweit es damals gediehen war, mit arabischen Ziffern paginirt. Heinrich von Gelnhausen hat seine Sammlung ursprünglich wirklich als »Wahltagsakten« angelegt, denn sein erster Theil schloss mit 1400, der zweite begann mit 1410 nach dem Tode Ruprechts. Doch hat er später diesen Plan selbst nicht eingehalten; auch ist der Charakter des Kopialbuches nicht immer gewahrt, da er auch Konzepte und Abschriften von anderen Händen, sowie allerhand Ordnungen und Aufzeichnungen über den ~"V TTWS, - y- ,J»* - XXII - Einritt von Kaisern und Königen, gewöhnlich in Schmalfolio-Heften und Blättern, eingefügt hat. Es findet sich darunter sogar ein Auszug aus dem Stadtrechenbuche von 1354 von gleichzeitiger Hand über den Einzug Kaiser Karls mit seiner Gemahlin. Randbemerkungen, die sich auf den Inhalt beziehen, sind, wenn auch selten, schon im 15. Jahrhundert gemacht worden. Auch von einer Hand des 16. finden sich solche; der 1614 als Archivar angenommene Georg Schile schrieb auf das Titelblatt, auf dem bis dahin bloss der Name über Regum gestanden hatte, ein Inhalts- verzeichniss. Einer seiner Nachfolger, Hermann Adolf Authaeus, 1667 als Registrator angestellt, hat die Sammlung am meisten durchgearbeitet. Von seiner Hand stammen die bei weitem meisten Randnoten; er hat dann später den Liber Regum in zwei Bände ge- theilt, mit anderen Bänden vereinigt und für die so gewonnene Sammlung den Namen »Wahlhandtlungen« erfunden. Band I und II derselben bildete fortan der Liber Regum. Während diese beiden Bände vorwiegend als Kopialbücher anzusehen sind, enthält der von Authaeus als III eingesetzte grösstentheils Originalurkunden. Er ist ein Folioband, dem ein Blatt aus einem alten Messbuche, ganz von derselben Art wie bei den Reichstagsakten, als Umschlag dient. Er ist demnach wie diese erst im 17. Jahrhundert zusammengeheftet; das schliesst nicht aus, dass wir es in ihm mit einer schon älteren, lose in einer Lade aufbewahrten Sammlung zu thun haben. Am rechten Rande des vorderen Umschlagblattes steht ungefähr in der Mitte von der Hand des Chronisten Philipp Ludwig Authaeus, der den Band anscheinend benutzt hat, die Notiz »Nota dieser Band supplirt librum regum und wirdt durch denselben supplirt«, woraus hervorgeht, dass zur Zeit, da diese Bemerkung geschrieben wurde, der Liber Regum noch nicht mit anderen Bänden zu den »Wahlhandtlungen« vereinigt war. Von dem Archivar Authaeus erhielt er dann später diese Bezeichnung »Wahlhandtlungen Tom. III«. Band IV, in Schmalfolio mit altem Pergamenteinband, ohne jede andere ältere Aufschrift als der Aufschrift des Authaeus »Wahlhandtlungen Tom. IV« und einer nicht viel jüngeren Signatur, trägt einen ganz anderen Charakter als die übrigen Bände. Abgesehen von einigen hinten eingehefteten Notizen ist er ganz von der Hand des Stadtschreibers Nicolaus Uffsteiner geschrieben und stellt ein Konzeptbuch desselben dar, in das er, wohl im Auftrage des Ruthes, Entwürfe für Ordnungen und Beschreibungen betr. die Wahl König Friedrichs von 1440 und den Aufenthalt desselben in Frankfurt von 1442 eintrug. • if' 7 1 U ,, * .-»> ... . 4w' — XXIII - Band V, in Polio, in altem Umschlage, trägt von einer Hand aus dem Ende des 15. Jahrhunderts in grossen, in den ersten zwei Zeilen ausgemalten, in den andern beiden blos umrissenen Buchstaben die Aufschrift: »Bestellunge uff zu|kunfft vnsers gnedigen herren vnsers gnedigen herren \antgraven von j Hessen zuk unfft.e. Diese Aufschrift ist olfenbar im Jahre 1498 oder wenig später gemacht; denn im genannten Jahre feierte der Landgraf Wilhelm III. von Hessen in Frankfurt seine Hochzeit mit der Tochter des Pfalzgrafen. Das erste Stück des Bandes stammt aus dem Jahre 1489, das zweite aus 1492, das dritte aus 1493; jedes bildet eine Papierlage für sich, und so liegt es am nächsten, anzunehmen, dass diese Stücke ursprünglich für sich bestanden und mit dem über die Hochzeit des Landgrafen später vereinigt worden sind. Der Band enthält fast ausschliesslich Rathschlagungen und Verordnungen über den Empfang von Fürstlichkeiten, besonders des Kaisers unter gelegentlicher Zurückgreifung auf frühere Zeiten, und ist somit wieder von den übrigen Bänden gänzlich verschieden. Er am wenigsten von allen verdient den Namen »Wahlhandtlungen«. Der Name »Wahltagsakten«, unter dem jetzt wohl ausschliesslich die Sammlung angeführt wird, stammt aus dem 18. Jahrhundert. Er findet sich auf den Einbanddecken der Bände 1 und II. Ein Re- pertorium ist nur für Band I vorhanden. Es ist von J. Weizsäcker angefertigt und liegt lose in dem Bande. Die von Dr. Schellhass für Dr. Beckmann angestellte Untersuchung der Wahltagsakten (Archiv für Frankfurts Geschichte und Kunst, Dritte Folge, Band II, 4) ist nach vorstehender Erörterung zu ergänzen. Da die Bände der Wahltagsakten zeitlich in einander laufen, so wurde es nöthig, vor den Stücknummern auch noch jedesmal die Bandnummern anzugeben. Von denjenigen Stücken, die Abschriften aus den Kaiserschreiben sind, brauchte der Inhalt nicht angegeben zu werden; es genügte eine blosse Verweisung auf die Kaiserschreiben. E. Reichstagsakten 1397— 1499. Der grossen Reichstagsakten-Sammlung, von welcher die ersten 18 Bände ganz, vom neunzehnten noch eine Nummer hier neu re- gistrirt erscheinen, liegen für die Zeit bis 1500 mehrere Sammlungen — XXIV zu Grunde. Erst in den sechziger Jahren dieses Jahrhunderts hat sie ihre jetzige Zusammensetzung erhalten. Der grösste Theil der Stücke ist ursprünglich in Laden aulbewahrt worden, wie aus den Faltungen, auch der Konzepte, hervorgeht. Nicht wenige tragen auch, und zwar gewöhnlich an der Rückseite, Bemerkungen über den Inhalt. Schon der Schreiber Heinrich von Gelnhausen hat deren nicht wenige gemacht; sehr häufig finden sich solche von Nicolaus Uffsteiner; nach seinem Abgang werden sie viel seltener. Die Stücke, die diese Sammlung bildeten, sind der Zahl nach bei weitem am meisten Briefe, vorwiegend Originale und Konzepte, weniger Abschriften. Neben ihnen enthält sie aber auch zahlreiche Berichte über alle Arten von Tagen, die zum grösseren Theil von den betheiligten Städteboten redigirt und an die städtischen Obrigkeiten zur Information geschickt wurden. Diese Berichte nahmen unter der Regierung Friedrichs III. und mehr noch unter Maximilian 1. an Umfang fortwährend zu, so dass man sich 1495 veranlasst sah, die Korrespondenzen und die Akten zu trennen. Die letzteren wurden gleich geheftet, wie die noch vorhandenen alten Pergament-Einbände zeigen. Im 17. Jahrhundert hat dann der rührige Authaeus Laden und Faszikel zu der Sammlung »Reichshandtlungen« vereinigt und darüber ein 481 Seiten umfassendes, noch vorhandenes Repertorium angefertigt. Eine Neuordnung wurde unter Kriegks Leitung in den sechziger Jahren von Roth vorgenommen in der Art, dass manches als nicht hingehörig ausgeschieden, nicht weniges aber aus anderen Laden und Rubriken hinzugethan wurde. So ist das alte Repertorium von Authaeus für die neugeordneten Theile nicht mehr zu brauchen und ebensowenig sind es die von Seiten eines Mitarbeiters bei der Neuherausgabe der deutschen Reichstagsakten angefertigten Inhaltsverzeichnisse der beiden ersten Bände, die denselben vorgeheftet sind. Die 19 für uns in Betracht kommenden Bände umfassen im Allgemeinen die Reichs-, Fürsten- und Städtetage der Jahre I: 1417—35, II: 1440—46, III: 1447-52, IV: 1456-67, V: 1471, XI: 1485—86, XII: 1487— XIII: 1489, XIV: 1492-94, XV: 1495, VI: 1472-73 XVI: 1496—97, - XXV - VII u. VIII: 1473—74' XVII: i497> IX: 1474 XVIII: 1498, X: 1479—84, XIX: 1500. Die Begrenzung im Einzelnen ergibt sich aus unserem Ver- zeichniss. Auch der vor nunmehr drei Jahren erschienene zweite Band der Inventare hat sich durchweg einer günstigen Aufnahme seitens der wissenschaftlichen Kritik zu erfreuen gehabt. Wiederum hat Wanbald in seiner Besprechung des zweiten Bandes (v. Sybels Historische Zeitschrift Bd. LXV, 500 fF.) eine Reihe von einzelnen Berichtigungen gebracht, von denen wir, soweit eine genaue Nachprüfung ihre Richtigkeit ergeben hat, dankbar Kenntniss nehmen. Wenn Wanbald diese Ausstellungen mit der Bemerkung einführt, dass ihn dabei lediglich das Streben leite, die Ueberlieferung des reichen Stoffes fehlerfrei zu gestalten, so sei auch unsererseits betont, dass die der Einleitung des zweiten Bandes eingereihten Entgegnungen auf Wanbalds richtige und angebliche' Berichtigungen zum ersten Bande von der gleichen Absicht eingegeben waren; wir fügen die Bitte hinzu, auch die folgenden Bemerkungen zur Kritik Wanbalds am zweiten Bande in demselben Sinne aufzunehmen. Wenn wir Wanbalds Ausstellungen am ersten Bande etwa zur Hälfte als unbegründet zurückweisen konnten, so müssen wir von denen zum zweiten Bande die grosse Mehrzahl als berechtigt anerkennen. Eine ganze Anzahl derselben lassen sich von dem sachkundigen Benutzer sofort als Druckfehler erkennen; das häufige Vorkommen von solchen mag die Eile, welche bei der Textherstellung und Korrektur dieses zweiten Bandes aus gewissen Gründen geboten war, erklären, nicht entschuldigen. In den folgenden Fällen sind Wanbalds Ausstellungen an unseren Lesungen, welche den Schreibweisen der Urkunden thunlichst folgen, als unberechtigt abzulehnen: S. 1 Z. 4 v. u. ist Sleitsberg richtig, nicht »von« S. S. 10 Z. 15 v. 0. ist Meiss richtig und nicht in Weiss zu verbessern. S. 11 Z. 19 v. u. ist Werle richtig, nicht Morle; dagegen ist in der nächsten Zeile mit W. Idel statt Joel zu lesen. S. 61 Z. 2 v. u. steht der Name Jähes Necessus zweifellos so in der Urkunde. - XXVI — S. 93 in den Urkunden von 1457 Nov. 28. u.Dez. 16, sowie 1458 Jan. 26 hat W. unsere Schreibung der Namen der Herren Meffrytt v. Brambach und Johann v. Mossbach bezweifelt. In der Urkunde 1457 Nov. 2$ (Original der Kurkölnischen Kanzlei) lauten die beiden Namen Meffart und Moirsbach, 1457 Dez. 16 (Original der kaiserlichen Kanzlei) Messfort und Massbach, 1458 Jan. 26 (Original der Kanzlei des Markgrafen Karl v. Baden) Meffrytt und Mossbach. Sie sind bei uns nicht durchweg genau wie in den Originalen gedruckt, aber auch W,'s Verbesserungsvorschläge Meffart und Mossbach entsprechen nicht den verschiedenen Schreibarten der Originale. S. 96 Z. 5 v. u. gibt die Urkunde mit uns Caldenberg. S. 113 Z. 2 v. u. ist die Lesung ob Scharlacher oder Scharlachen zweifelhaft; S. 114 Z. 15 v. o., S. 113 Z. 7 und S. 120 Z. 11 drucken wir mit den Urkunden richtig Scharlachen bezw. Scharlachin. S. 119 Z. 2 v. 0. ist Ruschwalt richtig; Z. 24 ebenso Rymbechin. S. 123 Z. 7 v. 0. ist Irginshusen aus Irgintshusen zu verbessern, aber nicht mit W. Iringeshusen zu lesen. S. 238 Z. 12 v. u. beharren wir trotz W.'s Ausrufungszeichen aui Johannes Linden v. Steynfurt; der Schreiber des Briefes gehört nicht, wie W. will, dem bekannten Geschlecht der Loew v. Steinfurt an, sondern ist ein Bewohner des Heimathsortes jener Familie. S. 277 Z. 19 v. u. lassen wir den Namen Johann v. Holzheimer als der Schreibung der Urkunde gemäss stehen; Z. 3 v. u. ebenso Scharttenbach, neben welcher Schreibung die Akten auch noch Schrattenbach geben, aber nicht mit W. Schruttenbach. S. 279 Z. 6 v. u. haben wir den Titel des Herrn v. Eitz genau so gegeben, wie er uns geschrieben und gedruckt vorlag. Auch diesem dritten Bande können wir das in der Einleitung zu seinem Vorgänger versprochene Register noch nicht beigeben; es bleibt dem vierten Bande vorbehalten, welcher mit einigen kleineren Archivaliengruppen die politischen Archivalien der Stadt bis 1499 abschliessen soll, und wird den grössten Theil dieses Schlussbandes füllen. Ich möchte diese einleitenden Worte nicht beschliessen, ohne der Männer zu gedenken, welche der Forschung auf dem Gebiete der vaterstädtischen und vaterländischen Geschichte gerade diese XXVII wichtigsten Bestandtheile des Frankfurter Archivs erschlossen haben, deren Verzeichnisse in dem vorliegenden Bande zum allgemeinen Gut gemacht werden. In seiner Einleitung zum Urkundenbuche der Reichsstadt Frankfurt hat Johann Friedrich Boehmer, auf dessen Anregung und mit dessen Mitteln so viele Schätze aus dem vaterstädtischen Archive gehoben wurden und noch werden, auf diese ergiebigen Fundgruben aufmerksam gemacht; Aschbach, Palacky, Ranke — um nur die hervorragendsten zu nennen — haben hier für ihre Darstellungen ein reiches Material gefunden; in der Vorrede zur deutschen Geschichte im Zeitalter der Reformation hat Leopold Ranke die Reichstagsakten und die Kaiserschreiben des Frankfurter Archivs als seine bedeutendsten Quellen an erster Stelle genannt. Als auf Heinrich von Sybels Anregung die von König Maximilian II. an der Münchener Akademie der Wissenschaften gegründete historische Kommission sich auch die Herausgabe der Akten der deutschen Reichstage zum Ziele setzte, welche Ranke und Sybel bereits 1846 auf der Frankfurter Germanistenversammlung für ein dringendes Bedürfniss der historischen Wissenschaft erklärt hatten, da stellte der damalige Senat der freien Stadt die Schätze seines historischen Archives gern zur Verfügung; was es dem für die Wissenschaft so überaus fruchtbringenden Unternehmen liefern konnte, zeigt jeder Band der Deutschen Reichstagsakten. Ihr hervorragendster Mitarbeiter und Herausgeber, Julius Weizsäcker, gehörte seitdem zu den häufigsten Besuchern und besten Freunden des Archivs; gern überliess er demselben seine genauen Verzeichnisse einzelner besonders wichtiger Kopialbücher, Wahltags- oder Reichstagsakten-Bände und häufig unterstützte er die ihm befreundeten Archivare bei der Neuordnung solcher Archivbestände, die er zuvor eingehend benutzt hatte, mit sachverständigem Rathe. Zu gleicher Zeit mit ihm benutzte Johannes Janssen dieselben Theile des Archivs, um das Material zu seinem Werke »Frankfurts Reichs- correspondenz 1376—1519« zu sammeln. Muss man auch die vielen Ausstellungen, die gerade Weizsäcker gegen diese Arbeit erhoben hat, als berechtigt annehmen, so erfordert doch die Billigkeit anzuerkennen, dass hier ein überaus wichtiger Stoff zur Geschichte des deutschen Reiches mit dem grössten Fleisse zusammengetragen wurde und dass dieses Werk jedem, der sich mit der Geschichte des ausgehenden Mittelalters befasst, ein unentbehrlicher Führer geworden ist. Das Andenken Weizsäckers und Janssens, die beide während der Drucklegung dieses Bandes abgerufen wurden, wird im Frankfurter Archive in dauernden Ehren bleiben! Es sei mir gestattet, mit einigen Worten Boebmers zu schliessen, - XXVIII - in denen er einerseits die Wichtigkeit der gerade in dem vorliegenden Bande verzeichneten Archivbestandtheile für die vaterländische Geschichtehervorhebt und andrerseits den Wunsch ausspricht, dass die Stadt diese wissenschaftlichen Schätze allgemein bekannt geben möge. Als im Jahre 1857 Heinrich von Sybel für das von ihm geleitete Unternehmen der deutschen Reichstagsakten und Johannes Janssen für seine Reichskorrespondenz die Genehmigung zur Benutzung des Frankfurter Archivs erbaten, da schloss Boehmer seinen, beiden Forschern geneigten Bericht mit den Worten: »Ein ferneres, was sich aufdrängt, ist der unschätzbare Werth der hiesigen, bisher noch gut erhaltenen Archive, in welchen bei Ermangelung bedeutenderer Chroniken die ganze Kenntniss der Vorzeit unserer Stadt beruht. Namentlich bilden die Reichstagsakten in der Vollständigkeit, in der sie mir vor einigen Jahrzehnten bekannt geworden einen wahren Ehrenschatz der Vaterstadt, ja ganz Deutschlands, der schwerlich anderwärts seines Gleichen findet. Allerdings wird auf den Reichstagen unter den mächtigeren Fürsten manches verhandelt worden sein, was gar nicht oder nur unvollständig zur Kenntniss der Städte gelangte und sich daher auch hier nur ungenügend vertreten findet. Allein unbezweifelt wurde das eigentliche nationale Element seiner Natur nach wesentlich durch die Städte getragen, und diese Richtung ist es gerade, auf welche heute Deutschland mit Vorliebe zurückblickt, und deren Denkmale vorzugsweise hier erhalten sind. Wie anziehend müsste es sein, die Schicksale des Reichs in seinem Verhältniss zu unsrer Vaterstadt abgespiegelt zu sehen, hinwieder zu beobachten, wie diese sich zu den Ereignissen gestellt hat, welche Ansichten über die jeweilige Lage die Holzhausen, Glauburge, Fürstenberge u. s. w. ausgesprochen haben. Darum möchte ich fragen, ob es nicht an der Zeit sei, dass die Stadt selbst eine geeignete Bekanntmachung ihrer archivalischen Geschichtsquellen unternehme, statt sie der flüchtigen Benutzung und gleichsam Deflo- rirung Anderer zu überlassen, die nicht den speciell Frankfurtischen Standpunkt vertreten? Seit Freiherr vom Stein die Herausgabe der älteren allgemeinen Geschichtsquellen Deutschlands 1819 zu einem hier in Frankfurt gegründeten eignen Unternehmen gemacht hat, haben Frankfurts Be- — XXIX - Hörden dasselbe grossmüthig unterstützt: sollte man denn nicht für den engeren Kreis der Vaterstadt das Entsprechende thun wollen? Mehrere andere deutschen Staaten haben solchen Zwecken eigne Verwilligungen gewidmet und lassen amtlich Urkundenbücher und ähnliches herausgeben, oder unterstützen doch Gesellschaften für die specielle Landesgeschichte: warum sollte Frankfurt hier zurückbleiben mit seiner bedeutungsvollen Vergangenheit, zumal es der Stadt an persönlichen Kräften nicht fehlen dürfte, die ein solches Unternehmen durchzuführen vermögen ? Man hat hier einem grossen Mitbürger, den Jedermann kennt, man hat einer Erfindung, die Jedermann kennt, eherne Denkmale gewidmet: um wie viel mehr sollte man nicht auch etwas thun, um das bisher unbekannte Streben der Vorfahren für das vaterstädtische und vaterländische Wohl, diese sepulta virtus, an den Tag zu ziehen und sich selbst Denkmal sein zu lassen?« In anderer Art, als er sich dachte, aber sicher in seinem Sinne ist dieser Wunsch Boehmers verwirklicht worden. Ein Vierteljahrhundert nach seinem Ableben erschien der erste Band der »Inventare des Frankfurter Stadtarchivs«; die städtischen Behörden erfüllten die von Boehmer ihnen nahegelegte Ehrenpflicht, indem sie den Verein für Geschichte und Alterthumskunde in den Stand setzten, die Schätze des Archivs der wissenschaftlichen Forschung durch Veröffentlichung eingehender Verzeichnisse zu erschliessen. Frankfurt a. M., 10. Februar 1892. Dr. R. Jung, Stadtarchivar. Privilegien 1219—1257. III. 1 A. Privilegien 1219 — 1499. 1219 A ug. 15. Kg. Friedrich II. schenkt den Ffter Bürgern eine dem Reich gehörige, am Kornmarkt gelegene Hofstätte, um darauf eine Kapelle zu Ehren der heiligen fungfrau und des heiligen Georg zu hauen. P P i. B U 28. " " " 1 1232 J an. 15. Kg. Heinrich (VII.) befreit Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen von dem Ehezwang mit dem königlichen Hofgesinde und insbesondere Johann Goldsteins Tochter von der erzwungenen Ehe mit einem Hofdiener. P P 2. BU 55. 2 1235 Mai 10. H. überlässt den Fftern auf ewige Zeiten das halbe Einkommen von der Münze und das nöthige Holz aus dem Reichswald zur Wiederherstellung und Erhaltung der dortigen Brücke. P P 3. B U 61. " 3 1240 Jan. 6. Kg. Konrad IV. verspricht den Fftern, ihre Töchter und Wittwen ferner nicht mehr zu Ehen mit seinen Hofdienern zu zwingen. B U 68. 4- — Juli 11. K. Friedrich II. nimmt alle Besucher der Ffter Messe in seinen und des Reiches Schutz. P P 3. B U 68. 5 1242 Mai (s. d.) Kg. Konrad IV. bestätigt den Fftern alle ihnen von seinem Vater Friedrich II. zugestandenen Rechte, Freiheiten und Gewohnheiten. P P 4. B U 70. Mit Vidimus von 1434. 6, 6a 1246 Mai. K. erlässt im Auftrage seines Vaters den Fftern allen Schaden, welchen sie bei Vertilgung der Ffter Juden als königlicher Kammerknechte begangen haben könnten. P P 4. B U 76. ? 1254 Aug. 9. Kg. Wilhelm bestätigt den Fftern alle bisherigen Freiheiten und Rechte. P P 5. B U 89. 8 — Aug. 10. Kg. Wilhelm befreit die Ffter von der Verpfändung an die Edlen der dortigen Gegend und verspricht ihnen, sie ferner nicht mehr vom Reiche veräussern lassen zu wollen. P P 5. B U 90. Mit Vidimus des Markgrafen Friedrich v. Brandenburg von 1436. 9, 9a 1257 Sept. 8. Kg. Richard verspricht den Fftern, innerhalb der Stadt keinen burglichen Bau zu errichten und sie aus der ihm geleisteten Huldigung zu entlassen, falls er vom Papste verworfen und ein rechtmässiger König gegen ihn aufgestellt werde. P P 5. 2 III. Privilegien 1257 —1297. BU 116. Mit Vidimus des Markgrafen Friedrich v. Brandenburg von 1436. 10, l()a 1257 Sept. 8. R. bestätigt den Fftern ihre Freiheiten, Rechte, Privilegien und Gewohnheiten und trifft einige nähere Bestimmungen über einzelne Rechte etc. der Stadt. PP6. BU117. II 1268 Mai 19. Fft verspricht, jedem seiner Mitbürger das, was er auf Kriegszügen der Stadt verliere, zu ersetzen und jeden Gefangenen nach Massgabe seines Vermögens auszulösen. BU 147. Ugb. A. 82 Nr. 123. 1273 Dez. 5. Kg. Rudolf bestätigt den Fftern alle bisherigen Rechte, Freiheiten und Gnaden. P P 7. BU 166. 12 1278 Febr. 20. R. benachrichtigt Fft, Gelnhausen, Wetzlar und Friedberg vom glücklichen Verlaufe seiner Unternehmungen und erklärt, dass er ihre Gnaden, Freiheiten und Rechte erhalten und vermehren wolle. PPS. BU 184. 13 1280 März 15. R. befiehlt den Ffter Zöllnern, von den Strassburgern nach altem Herkommen keinen Zoll zu erheben, damit diese von den Fftern bei sich keinen Zoll verlangen. PPS. BU 197. 1-1 — Mai 29. Bischof Konrad v. Strassburg und die Stadt Strassburg theilen den Fftern mit, dass sie künftig von diesen keinen Zoll erheben werden und gleiche Freiheit für ihre Bürger von den Fftern erwarten. PPS. B U 200. 15 1286 April 17. R. belehnt den Oppenheimer Schultheissen Wernfier mit acht Mark jährlicher Einkünfte vom Zoll in Fft, nachdem er ihm solche für 80 Mark verpfändet hatte. BU 224. 1<> 1291 Mai 30. R. ertheilt den Fftern die Gnade, dass keiner sie oder die Ihren mit Kampfrecht oder wegen Gütern und Schulden ausserhalb der Stadt belangen dürfe. P P 9. B U 259. Mit Vidimus Erz- bischofs Konrad v. Mainz von 1391. 17, 17a 1294 Aug. 1. Kg. Adolf bestätigt den Fftern alle ihnen bisher verliehenen Rechte, Freiheiten und Gnaden. P P 10. B U 287. IS — Aug. 1. A. verleiht den Fftern die Gnade, dass keiner sie oder die Ihren nach Kampfrecht oder wegen Gütern und Forderungen ausserhalb der Stadt laden dürfe. P P 9. B U 287. 11) - Nov. 26. Schultheiss, Schöffen und Bürger von Fft erklären, dass eine neue Ordnung über den kleinen Zoll, welchen die Ritter Keppler vom Reiche zu Lehen tragen, getroffen worden ist. BU291. Ugb. A. 82 Nr. 68. 12 97 J uli 7. A. verspricht dem Erzbischof Gerhard v. Mainz als Entschädigungsgelder 5000 Mark und weist ihm bis zu deren Zahlung Privilegien 1297 —1320. III. 3 500 Mark jährlicher Einkünfte vom (Jngeld und von den Juden in Fft an. B U 312. 20 1299 Febr. 13. Kg. Albrecht verleiht den Fftern die Gnade, dass keiner sie oder einen der Ihren mit Kampfrecht oder wegen Schulden ausserhalb der Stadt vorladen dürfe. P P 12. B U 323. Mit Vidimus Erzbischofs Konrad v. Mainz. 21, 17a — Febr. 13. A. bestätigt den Fftern alle ihnen bisher verliehenen Rechte, Freiheiten und Gnaden. P P 10. BU322. 22 — Okt. 3. A. weist dem Erzbischof Gerhard v. Mainz 500 tf Heller jährlicher Einkünfte von den Ffter Juden an als Entschädigung für die Zehnten und Gefälle, welche Gerhard als Erzkanzler künftig von Juden in Deutschland zu empfangen haben könnte. B U 327. 23 1303 Mai 19. Fft erklärt, dass seine Misshelligkeiten mit Ulrich v. Hanau, Landvogt der Wetterau, ausgeglichen seien und dass es sich mit diesem verbinde. Abschrift. B U 349. Ugb. A 81. F. 1306 Juli 29. A. belehnt den Ffter Schultheissen Volrad mit 2V2 Mark jährlich von dem Ffter Marktrecht mit Vorbehalt der Wiedereinlösung. BU371. 24- 1308 Mai 11. Erzbischof Peter v. Mainz schreibt den Ffter Juden, dass er dem Sifrid v. Eppstein 100 Mark jährlich auf sie angewiesen habe. B U 380. 25 1310 Juni 10. Kg. Heinrich VII. bestätigt die wörtlich mitgetheilte Urkunde Kg. Adolfs von 1297 Juli 7. 27 — Juli 27. H. bestätigt den Fftern alle ihnen bisher verliehenen Rechte, Freiheiten und Gnaden. PP12. BU390. 2(> 1314 Dez. 20. Kg. Ludwig bestätigt die wörtlich mitgetheilte Urkunde Kg. Fleinrichs von 1310 Juni 10., worin dieser die Urkunde Kg. Adolfs von 1297 Juli 7 bestätigt hatte. 27 1318 Okt. 24. L. erlaubt den Fftern, von jedem ausgeführten Achtel Frucht einen Denar zu erheben und für städtische Bedürfnisse zu verwenden. ~B U 447. 28 — Nov. 14. L. erlässt Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen wegen ihrer dem Reich geleisteten Dienste die am 11. Nov. fällig gewesene Reichssteuer von 1600 Mark. B U 449. 20 1320 Mai 29. L. bestätigt Fft alle bisher verliehenen Rechte, Freiheiten und Gewohnheiten. PP13. B U 452. 30 — Mai 30. L. befreit Fit, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen von allen Steuern, so dass 4tie nur im äussersten Bedürfnissfalle dem König am 11. Nov. 1600 Mark zahlen. PP13. BU453. Mit Vidimus des Markgrafen Friedrich v. Brandenburg von 1436. 31, 31a f -w-y — • - ~ 4 III. Privilegien 1321 —1329. 1321 Aug. 5. L. quittiert Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen die Vorausbezahlung zweier Jahresraten der Reichssteuer vom nächsten 11. Nov. an. B U 460. 32 1322 Jan. 28. L. sagt Fft der am 11. Nov. 1323 fälligen Reichssteuer ledig. BU461. 33 — Jan. 28. L. verleiht Fft eine Reihe von Gnaden betr. das Stadtbanner, Verbot eines fremden Zolles fünf Meilen um die Stadt, Verbot der Ausrodung des Reichswaldes zum Nachtheile der Ffter Weide, wöchentliche Holzfuhr für die Schöffen aus dem Reichswalde, Verbot der Verpfändung der Stadt durch das Reich. B U 462. 34 1324 Jan. 23. L. quittiert den Empfang der am nächstem 11. Nov. fälligen Reichssteuer Ffts und erlässt der Stadt die am n. Nov. 1325 fällige Steuer. B U 473. 35 1329 [uni 20 u. 23. Kaiser L. macht bekannt, dass er die Ffter von allen Zöllen zu Wasser und zu Land mit und ohne Kaufmannschaft befreit habe, und befiehlt allen Reichsständen, die Ffter demgemäss zu behandeln. Zwei Ausfertigungen, die mit der goldenen Bulle von Juni 23. P P 16. B U 500. 36, 36a — Juni 20. L. ermächtigt Fft, die hier oder in der Nähe verpfändeten Reichsgüter als Zölle, Waage, Juden, Ungeld, Bornheimer Gericht, Schultheissenamt, an sich zu lösen und bis zur Wiederlösung durch das Reich zu benützen. B U 498. 37 — Juni 20. L. verleiht Fft die Gnade, dass Niemand die Stadt oder ihr Gut mit geistlichem Rechte um weltliche Sache ansprechen soll, sondern dass Jedermann von den Fftern vor dem Ffter Schult- heissen Recht suchen soll. PP 15. B U 497. 38 — Juni 20. L. erlaubt den Fftern, ein neues Rathhaus zu bauen und darauf oder anderswo in der Stadt Gülten zu machen, die zur Besserung der Stadt und der Mainbrücke verwendet werden sollen. B U 497. 31» — Juni 20. L. verleiht den Ffter Bürgern Johann v. Spyre und Jakob gen. Cbnoblach das Reichslehen um Mengersprunen obwendig Oberrad und bestimmt zu ihren Gunsten über die Zinszahlung der von ihnen bei Fft besessenen Bunde. B U 499. 46 — Juni 26. u. 27. L. bestätigt Fft alle Privilegien, Rechte, Freiheiten, Gnaden und Gewohnheiten. Zwei Ausfertigungen, die von Juni 26 P P 14, die mit der goldenen Bulle von Juni 27 B U 502. 4L, 41a — Juni 26. u. 27. L. bestätigt Fft und dessen Eidgenossen Gelnhausen, Wetzlar und Friedberg alle Privilegien, Rechte, Freiheiten, Gnaden und Gewohnheiten. Zwei Ausfertigungen, die von Juni 26 P P 15, die mit der goldenen Bulle von Juni 27 B U 503. 43, 42a Privilegien 1330—1336- III. 5 I 33° A pril 25. L. erlaubt den Ffterq, jährlich in den Fasten euren i-ftägigen Markt abzuhalten mit allen Recliten ihres älteren Marktes. P P 18. B U 506. 43 1331 A pril 21. L. verkündet die von ihm und seinem Rathe gegebene Entscheidung, dass Herren und Städte für Requisitionen auf einer Heerfahrt des Reichs nicht benöthet werden sollen, wcsshalb auch die Ffter wegen Schaden bei dem ihm nach Hagenau geleisteten Zuzuge keine Ansprache erleiden sollen. P P 18. B U 509. 44 — Juli 21. L. gebietet Fft, den dortigen Juden, welche sich mit ihm über ihre Abgaben in den nächsten 10 Jahren verglichen haben, einen diesbezüglichen Schutzbrief auszustellen. BU510. 45 1332 Febr. 25. L. erklärt, dass die an einige Städte, Märkte und Dörfer der Herrn verliehene Freiheit anders zu verstehen sei als die Fft und anderen Reichsstädten gewährte Freiheit, dass jene diese Freiheit nur an Wochenmärkten haben sollen. P P 20. BU 517. 4(i — Febr. 25. L. gebietet Fft, Gelnhausen, Friedberg, Wetzlar und den anderen Getreuen in der Wetterau, das Haus zu Flörsheim abzubrechen, falls der Erzbischof v. Trier nach Beendigung des Krieges der Erzbischöfe v. Mainz und Trier mit der Stadt Mainz sich dessen weigere. P P 19. B U 518. 47 1333 Juli 17. L. eftheilt Fft verschiedene Gnaden betr. Erweiterung der Stadt, Vermehrung der städtischen Gefälle zu diesem Zweck, Schutz der Ffter Bürger durch ihren Rath auch in anderen Städten, Verbot burglicher Baue an den Mainufern u. a. P P 20. B U 524. 48 — Juli 18. L. bescheinigt Fft den Empfang der an nächstem und übernächstem 11. Nov. fälligen Reichssteuer. B U 525. 49 — Aug. 10. L. bestätigt dem Ffter Hermann v. Ovinbach gen. Kloblauch die Pfandschaft des Dorfes und Gerichtes Oberrad. ß U 527. 50 1336 M ai 22. L. bescheinigt Fft den Empfang der am nächsten und übernächsten 11. Nov. fälligen Reichssteuer an der Koste, die er jetzt daselbst verzehrt hat. BU 533. 51 — Mai 29. L. bestätigt Fft die von seinen Vorgängern Friedrich (1240 Juli 11), Heinrich (1235 Mai 10), Wilhelm (1254 Aug. 10), Richard (1257 Sept. 8. No. 11) und Rudolf (1291 Mai 30) verliehenen Privilegien, Gnaden und Freiheiten, welche in den wörtlich mitgetheilten Urkunden seiner Vorgänger enthalten sind. P P 24. 52 — Mai 31. L. verleiht den Fftern die Gnade, dass sie den Beweis überGe- ;Cy ' :■ ■ " > ""W — - i, ■: — 6 III. Privilegien 1336 — 1340. wohnheiten und Freiheiten der Stadt nur in Fit zu führen brauchen. P P 2 3. B U 537. »3 1336 Mai 31. L. verleiht den Fftern mehrere Gnaden betr. das dortige Mahlgeld, Befreiung von Ansprachen für Requisitionen im Falle eines Auszugs, Erlaubniss, ihre Widersacher auch in fremden Gerichten angreifen zu dürfen. P P 22. BU538. 54 — Mai 31. L. gestattet Fft, das von ihm an Ulrich v. Hanau versetzte Gericht Bornheimer Berg von diesem einzulösen. B U 539. 55 — Mai 31. L. erklärt, dass alle, die den Städten Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen beistehen, ihm daran einen besonderen Dienst erweisen. P P 22. B U 536. 5(i — Mai 31. L. erklärt, dass er Gottfried v. Eppstein die Wetterau befohlen und ihm Macht gegeben habe, mit dem Rathe der vier Wetterauischen Städte zu richten, in die Acht zu thun wie der Kaiser und sich einen Stellvertreter zu wählen. BU536. 57 — Mai 31. L. bestimmt, dass, wenn ein Schiff den Grund rührt, die Grundruhr für das Fuder Wein nur 12 Heller betragen soll. P P 23. B U 537. 58 — Juni 1. L. verbietet, innerhalb 5 Meilen um Fft einen neuen burglichen Bau oder einen neuen Zoll zu errichten. P P 24. B U 540. 51) — Juni 2. L. gebietet allen Herren und Städten, den burglichen Bau zu Flörsheim abzubrechen, da Erzbischof Balduin v. Trier es nicht selbst thue. P P 27. B U 540. 60 1337 M ärz 27. L. verspricht Fft, dass weder er noch seine Nachkommen der Stadt Mainz oder einer anderen Stadt Messe oder Markt geben sollen, welche den Ffter Messen schädlich sein könnten. Zwei Ausfertigungen. P P 27. B U 542. 61, 61a — Juli 16. L. quittiert Fft den Empfang der an nächstem 11. Nov. fälligen Reichssteuer. B U 549. 6- 1338 Sept. 20. L. bestimmt, dass die Ffter Juden bis Weihnachten 1339 den Ffter Bürgern das Pfund Fleller um D/2 Heller, den Auswärtigen aber um 2 Heller wöchentlich leihen sollen. BU 553. 63 1339 Juli 24. L. quittiert Fft den Vorausempfang der vier nächstfälligen Jahresbeträge der Reichssteuer und verfügt über dieselben zu Gunsten von Konrad Gross, Reichsschultheiss zu Nürnberg, Ulrich v. Hanau und Jakob Knoblauch. BU559. 64 — Nov. 4. L. empfiehlt und überlässt Konrad Gross, Schultheiss zu Nürnberg und Jakob Knoblauch, seinem Wirth zu Fft, seine Hellermünze in Fft unter näheren Bestimmungen. B U 560. 65 1340 Sept. 4. L. ertheilt Konrad Gross und Jakob Knoblauch das zu Fft Ffter Pfennige zu schlagen, einen ausschliessliche Recht, - w Privilegien 1340 — 1344. III. 7 Wechsel daselbst zu besitzen, und erlaubt ihnen, Gulden zu Fft zu münzen. B U 563. > 66 134 1 Mai 27. Erzbiscbof Heinrich v. Mainz verpachtet den Fftern das ihm vom Reiche verpfändete Ungeld zu Fft für 900 Pfund Heller jährlich. B U 570. 67 — Juni 22. L. rechnet mit Frau Leukart der Jungen v. Eppstein ab und weist den Rest seiner Schuld auf die Bede und Steuer von Fft und Gelnhausen an. B U 573. 68 — Juni 25. L. verleiht den Fftern die Gnade, dass sie, ihre Land- siedel und ihre Landgüter dieselben Rechte und Freiung wie die von Nürnberg haben sollen. P P 28. B U 574. 69 1342 Sept. 23. L. erlaubt Fft, den Brückenzoll eines jeden Pferdes von drei Heller auf vier zu erhöhen zur Herstellung der durch das Wasser beschädigten Brücke. B U 578. 70 — Sept. 23. L. erlaubt Vilbel, Eschersheim, Rödelheim und Nidda, von jedem geladenen Pferde zwei Heller Brückenzoll zu erheben zur Wiederherstellung ihrer Brücken und Wege. B U 579. 71 1343 April 9. Erzbischof Heinrich v. Mainz verkauft den Fftern Gerlach zu dem Hohenhaus und Frau eine Gülte von 100 Pfund Heller zu 1000 Pfund Heller auf den Mainzischen Antheil am Ffter Ungeld und die dem Mainzer Stift zustehende Steuer von Dieburg und Seligenstadt. 71a 1344 Jan. 2. L. erlaubt Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen sich mit Herren, Rittern und Knechten zu verbinden. P P 28. B U 584. 72 — Jan. 3. L. verleiht Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen die Gnade, dass sie gegen ihre Widersacher, die vor ihren Schult- heissen nicht Recht nehmen wollen, sich wehren und sie angreifen dürfen. P P 29. BU585. 73 — Okt. 29. Erzbischof Heinrich v. Mainz verkauft der Wittwe Johanns v. Büchenberg eine Gülte von 120 Pfund Heller um 1500 Pfund Heller auf dem Ffter Ungeld. 73a 1346 März 24. L. erklärt einen Artikel in der von ihm zwischen Fft und Mainz gemachten Sühne betr. die von den Ffter Zünften an die Mainzer Zünfte gesendeten Briefe. B U 600. 74- — Aug. 27. L. versetzt Walther v. Cronberg das Schultheissenamt zu Fft, welches dieser von Friedrich v. Hutten um 800 Pfund Heller gelöst hat. B U 601. 75 — Sept. 7. L. verleiht Gerlach v. Limburg die Bede und Steuer von Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen, bis dieser hiervon und von dem Zoll zwischen Hohenberg und Mainz 20,000 Pfund Heller eingenommen haben werde. BU601. . 76 -< -I 8 III. Privilegien 1346 — 1349. 1346 Sept. 16. L. verschafft Gerlach v. Limburg die Bede und Steuer von Fft und Gelnhausen, bis dieser hiervon und von den Beden und Steuern von Friedberg und Wetzlar sowie dem Zoll zwischen Hohenberg und Mainz 20,000 Pfund Heller eingenommen haben werde. 77 — Nov. 26. L. verkauft Fft die Häuser und Gesesse genannter Juden um 3000 Pfund Heller unter näheren Bestimmungen. BU6o4. 78 — Nov. 27. L. gestattet Fft, eine Münze zu machen, klein Geld zu schlagen und den Wechsel in der Stadt zu bestellen. P P 30. B U 606. 71) 1347 Dez. 13. Kg. Karl gibt Ulrich v. Hanau 5000 Pfund Heller und versetzt ihm als Sicherheit 500 Pfund Heller jährlich von der Fiter Steuer über den auf derselben Steuer an Philipp v. Falkenstein und Gottfried v. Eppstein verschriebenen Betrag. B U 610. 80 1349 Febr. 7. Kg. Günther bestätigt Fft alle von früheren Kaisern und Königen der Stadt verliehenen Gnaden, Rechte, Freiheiten und Gewohnheiten und gibt Zusicherungen betr. fernere Privilegienbestätigung. P P 30. 81 — Juni 7. Kg. Karl erklärt, dass in der zwischen ihm und Graf Günther v. Schwarzburg gemachten Sühne auch Fft begriffen sei, und verzichtet auf alle Ansprache gegen die Stadt. Zwei Ausfertigungen. PP33. 82,82a — Juni 7. K. bestätigt Fft die der Stadt von Kaiser Ludwig verliehenen Rechte, Gnaden, Freiheiten, Gewohnheiten, Lehen und Pfandgut. P P 32. 83 — Juni 7. K. bestätigt Fft das Privileg der zwei Messen und erklärt sich bereit, der Stadt alle ihre Privilegien, einzeln oder zusammen, zu bestätigen, auch für den Fall, dass er Kaiser wird. Zwei Ausfertigungen. P P 32. 84, 84a — Juni 9. K. erklärt, dass er sich mit Graf Günther v. Schwarzburg wegen des Reichs verglichen und ihm und seinen Erben, bis er Goslar und Nordhausen pfandweise erhalten haben werde, die Ffter Reichssteuer verpfändet habe. Zwei Ausfertigungen. 85, 85a — Juni 25. K. gestattet Fft, die städtischen Gefälle nach Bedürfniss zu vermehren oder zu vermindern und das dem Stift von Mainz seitens des Reichs verpfändete Ungeld einzulösen. 80 — Juni 25. K. leiht von Fft 15,200 Pfund Heller und versetzt der Stadt dafür die Juden in Fft. 87 — Juni 25. K. verspricht Fft, die Zustimmungsbriefe betr. die Versetzung der Juden an die Stadt von denjenigen Kurfürsten, welche jetzt nicjit in Fft sind, bis zum n. Nov. zu erwirken. 88 Privilegien 1349 —1350. III. 9 I49 Juni 25. Markgraf Ludwig v. Brandenburg, Herzog v. Bayern, erklärt, dass er Fft bei der seitens des Königs an die Stadt geschehenen Verpfändung der Juden beschirmen will. 89 Juni 25. Pfalzgraf Rudolf verspricht Fft, es bei der Verpfändung der Juden an die Stadt seitens des Kaisers zu behalten und zu beschirmen. 90 Juni 26. K. macht bekannt, dass er Fft die beiden Messen bestätigt habe, und nimmt die Besucher derselben in seinen Schutz. Ugb. A 82. Nr. 15. Juni 28. K. verspricht, Niemandem auf die Fiter Juden Geld anzuweisen ausser mit Zustimmung derselben, und befiehlt dem Landvogt in der Wetterau, Fft oder die Ffter Juden vor ungerechten Forderungen zu beschützen. 91 Juni 28. K. erklärt, zu welchen Leistungen die Ffter Juden nach geschehener Verpfändung an die Stadt, wenn er oder seine Nachfolger nach Fft kommen, fortan verpflichtet seien. 92 Juni 28. K. verspricht Fft, einen Brief des Erzbischofs Gerlach v. Mainz betr. die Versetzung der Juden an die Stadt zu verschaffen, wie er bereits derartige Briefe von Markgraf Ludwig und Pfalzgraf Rudolf erwirkt habe. 93 Juni 29. K. verspricht Fft, die Briefe zu der Versetzung der Juden an die Stadt seitens dessen, der das Stift Mainz inne haben wird, der Stadt zu verschaffen, wie er ihr bereits die Briefe Pfalzgraf Rudolfs und Markgraf Ludwigs erwirkt habe. 94 Juni 30. K. bestätigt die Leibgeding-, Wiederkauf- oder Pfandbriefe, welche Fft über verkaufte Gülten ausstellt. P P 34. 95 Sept. 17. K. bestätigt den Fftern, ausschliesslich vor dem Schult- heissen zu Fft zu Recht zu stehen. Mit Vidimus Erzbischofs Konrad v. Mainz von 1391. P P 35. 96, 17a Sept. 18. K. bestätigt Fft die Freiheit, dass Niemand einen Ffter Bürger vor ein Hofgericht oder ein anderes Gericht laden soll, und hebt alle am Hof- oder anderen Gerichten gegen Ffter Bürger, besonders Jakob Knoblauch, schwebenden Klagen auf. PP35. 97 30 April 23. K. verleiht Fft die Gnade, dass Niemand einen Ffter Bürger vor einen anderen Richter laden dürfe als vor des Reichs Amtmann in Fft, es sei denn, dass dieser dem Kläger Recht versage. P P 36. 98 Mai 28. K. ertheilt Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen das Recht, sich gegen Strassenraub und ungerechte Pfändung, die ihnen, entgegen ihren von Kaisern und Königen erhaltenen Freiheiten, angethan werden, mit allen Mitteln zu wehren. P P 37. 99 I :S 10 III. 1351 Aug. Privilegien 1351 —1357. 18. K. ertheilt Ulrich v. Hanau neue Briefe über den Forst und das Schultheissenamt zu Fft, welche beide er ihm versetzt hat. BU619. 100 1353 Dez. 13. K. macht bekannt, dass Niemand einen Ffter Bürger vor fremdes Gericht laden soll und dass er den Ffter Bürger Jakob Knoblauch aus der Acht gelassen hat. Zwei Ausfertigungen. PP38. " 101, 101a 1354 Jan. 3. K. bestätigt Fft den Empfang von 1350 Pfund Heller, womit die Stadt ihn geehrt hat. B U 628. 102 — Jan. 29. K. bestätigt Fft die Verpfändung der Juden an die Stadt und verspricht, dass er Niemand der Juden Häuser in irgend einer Art verleihen werde. 103 — Mai 3. Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen verpflichten sich, der Stadt Mainz, falls diese vor Hassloch zieht, zu Hülfe zu kommen. Insert der Urkunde Karls von 1355 März 15. 104 1355 März 15. K. erklärt, dass Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen den von diesen Städten am 3. Mai 1354 der Stadt Mainz gegebenen Brief betr. Hassloch auf sein Geheiss ausgestellt haben, und gebietet den gen. Städten die P P 38. Innehaltung dieses Briefes. 104 — Aug. 19. Kaiser K. verleiht Fft die Gnade, die dort befindliche Gold- und Silberwaage besetzen und bestellen zu dürfen. P P 41. 105 — Aug. 19 u. 24. K. bestätigt Fft alle der Stadt von seinen Vorgängern verliehenen Privilegien. Zwei Ausfertigungen, die von Aug. 19 P P 40, die von Aug. 24 mit der goldenen Bulle. 106, 106a 1356 Jan. 9 bezw. Dez. 25. K.'s goldene Bulle. Ffter Original und zwei deutsche Uebersetzungen, wovon eine gleichzeitig, die andere aus dem Anfange des 15. Jahrh. PP43 —160. 107, 107a, 107b — Mai 11. Erzbischof Gerlach v. Mainz verkauft dem Ffter Katharinenkloster und dem dazu gehörigen Heiligkreuz-Spital eine Gülte von 190 guten kleinen Gulden für 1900 gute kleine Gulden auf dem Ffter Ungeld. 107c — Dez. 19. K. verleiht Fft das Recht, sich gegen seine Angreifer in jeder Weise zu wehren. P P 161. 108 1357 März 4. K. bestätigt Fft die beiden Messen und bestimmt besonders, dass die Fastenmesse dieselben Freiheiten haben soll wie die Herbstmesse. PP161. 100 — Mai 18. K. verleiht den Fftern die Gnade, von jedem Lastthier, welches über die dortige Brücke geht, einen alten Heller mehr als bisher zur Ausbesserung der Brücke zu erheben. 110 ' » .4- < -jffT Privilegien 1357 —1360. III. 11 1357 Juni 8. K. befreit die Ffter von dem neuen Weggeld zu Friedberg, so dass sie fortan dort nur das alte Weggeld zahlen sollen. PP162. III 1358 Juni 2. K. verleiht Fft das Recht, von jedem Fuder Steine, das als Entgelt für ein ausgeführtes Fass Wein in die Stadt gefahren werden muss, einen grossen alten Turnos zu nehmen. 112 — Aug. 8. K. bestätigt den Verkauf der Mainzer Gefälle von den Ffter Juden an die Stadt Fft und gestattet letzterer, die Kaufsumme von 7500 Gulden von den dortigen Juden zunehmen. 113 — Aug. 24. Erzbischof Gerlach v. Mainz verkauft die 900 Pfund Heller, die das Mainzer Stift auf die Ffter Juden gehabt hat, an Fit um 7500 Gulden und bestätigt den Empfang dieser Summe. 111- — Sept. 6. Eberhard und Isingard v. Eppstein erklären, dass Erzbischof Gerlach v. Mainz die 100 Mark Kölnischer Pfennige, die das Stift Mainz ihren Vorfahren auf die Ffter Juden versetzt habe, wieder zurückgekauft habe. 115 - Nov. 11. Richtung Ulrichs v. Hanau zwischen dem Rath zu Fft einer-, den Handwerken und der Gemeinde dort andrerseits, ß U 658. Ugb. A 82 Nr. 43. — Dez. 24. K. bestätigt Fft den Empfang von 8000 Gulden auf die 11 ,000 Gulden, welche ihm die Stadt an letztem 11. Nov. zu zahlen schuldig war, von denen 2000 an Ulrich v. Hanau und 1000 an Bischof Dietrich v. Minden zu zahlen sind. 116 1359 Febr. 14. K. bevollmächtigt Ulrich v. Hanau, Landvogt in der Wetterau, zur Ergänzung des unvollständigen Schöffengerichts zu Fft drei Schöffen aus der Gemeinde und drei aus den Handwerken zu ernennen, diese sechs Stellen auch ferner zu besetzen, sowie die anderen acht Stellen und die Rathmannenstellen gleichfalls zu besetzen, wenn solche im Falle der Erledigung nicht binnen einem Monat von den Schöffen und den Rathmannen besetzt würden. Abschrift. B U 662. Ugb. A 81 F. 1360 Febr. 23. K. ordnet nach Aufhebung früherer Verfügungen die Berechtigungen der Handwerke und der Gemeinde in Fft zu den Rathswahlen. Zwei Ausfertigungen. B U 671. 117, 117a — März 2. Iv. verpfändet Ulrich v. Hanau zum Ersatz der von demselben bei der Zerstörung von Vilmar gehabten Kosten des Reiches Forst und den Buchwald bei Fft für 1000 kleine Goldgulden über die 400 Gulden, für die er ihm schon früher den Wald verpfändet hat, und bestimmt, dass er oder seine Nachkommen den Wald nur zusammen mit dem bereits an Ulrich verpfändeten Ffter Schultheissenamte wieder einlösen sollen. 118 Bf 1 r J 12 III. Privilegien 1360—1363. Angreifer in unerklärten Sachen zu wehren. 1360 März 3. K. gebietet Ulrich v. Hanau, dafür zu sorgen, dass Propst Rudolf zu Wetzlar, dem er zehn Huben Lands an dem Wald bei Fft verliehen, diese Huben erhält. Abschrift. Ugb. A 81. F. — Jtdi 13. K. trifft Bestimmungen, wie die nach Fft ziehenden Juden in ihren Abgaben von der Stadt zu behandeln sind. 119 - Juli 13. K. gestattet Fft die Erhebung verschiedener Gefälle zum Besten der dortigen Brücke. 120 — Okt. 7. K. verleiht dem Stift zu Ingelheim 2000 Mark lötigen Silbers auf die Gefälle, die ihm von den Ffter Juden zustehen, und trifft Bestimmung über die jährliche Auszahlung an das Stift durch Sigfrid zum Paradies. 121 — Okt. 9. K. verordnet, dass Sigfrid zum Paradies den nächsten erledigten Schöffenstuhl erhalten soll. B U 677. 122 — Okt. 9. K. nimmt Sigfrid zum Paradies mit seinen männlichen Erben zu des Reichs Mannen auf und begabt sie mit 600 Gulden von der Hälfte der Ffter Juden, worüber nähere Bestimmungen getroffen werden. B U 676. 123 — Okt. 10. K. gestattet Ulrich v. Hanau, Fft, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar sich gemeinlich oder besonders gegen ihre 124 — Okt. 12. K. verleiht Fft die Gnade, dass zu Messzeiten in Fft Niemand den andern wegen einer Klage, die vor dem Hol- oder einem anderen Gerichte geschehen ist, bekümmern solle. PP163. 125 — Dez. 6. K. gestattet Gottfried v. Stockheim, das Dorf Oberrad bei Fft von denen, welchen es vom Reich versetzt ist, um 400 Pfund Fleller zu lösen und schlägt ihm auf das Dorf 300 Goldgulden, die er jenem schuldet. 126 1361 F ebr. 14. K. erklärt Fft, dass die Widersacher Sigfrids zum Paradies, dessen Anspruch auf das nächste Schöffenamt Widerspruch gefunden hat, seine Ungnade zu befürchten haben, und fordert die Stadt auf, Sigfrid in seinen Sachen beholfen zu sein. BU680. 127 — April 23. K. gebietet Ulrich v. Hanau, Sigfrid zum Paradies das nächste ledige Schöffenamt in Fft zu ertheilen. BU681. 128 j - Mai 19. K. gestattet Fft, das Hausgeld zum Besten der dortigen Brücke zehn Jahre lang ohne und dann mit Vorbehalt des Widerrufes wieder zu erheben. Abschrift. Ugb. A 81 M. 1363 J an. 7. K. erlaubt Sigfrid zum Paradies das Ffter Schultheissen- arnt, den Wald und Forst bei Fft an Ulrich v. Hanau um die Summe Privilegien 1363 —1364. III. 13 einzuliefern, um welche sie diesem vom Reiche verpfändet sind. BU684. 129 63 J an. 22. K. ermächtigt Fft, Juden in die Stadt zu ziehen, deren jährlicher Zins zum Theil für die Mainbrücke verwendet werden soll. B U 685. 1BO Mai 31. K. gebietet Fft, Sigfrid zum Paradies zu dem erledigten Schöffenstuhl zu wählen. B U 687. 181 Juni 1. K. gebietet Fft, Sigfrid zum Paradies für dessen Kosten in Sachen des ihm vorenthaltenen Schöffenstuhls zu entschädigen. B U 688. 182 Juli—Dez. (s. d.) K. schlägt Ulrich v. Hanau 4000 Gulden auf den Bornheimer Berg, das Ffter Schultheissenamt und andere Reichs- pfandschaften. B U 690. 188 Juli 1. K. gebietet Fft, Lutz zum Wedel zum Rathmann zu wählen an Sigfrids zum Paradies statt, dem er einen erledigten Schöffenstuhl verliehen hat. Zwei Ausfertigungen. B U 689. 184, 184a Nov. 19. K. befiehlt Fft, Friedberg, Gelnhausen und Friedberg, Ulrich v. Hanau als Landvogt der Wetterau Gehorsam zu leisten, und widerruft seine an Michel v. Kurbiss ertheilten Befehle betr. Hauptmannschaft über die Wetterau. Abschrift. Ugb. A 81 F. 64 April 4. K. schlägt Gottfried v. Stockheim 300 Goldgulden auf das Dorf Rode über die Summe, die er schon früher darauf erhalten hat. 185 Mai 1. K. ordnet die Erhebung eines Zolles zu Gunsten des Reichs an den Thoren von Fft an und beauftragt Ulrich v. Hanau mit der Ausführung. Abschrift. B U 692. Ugb. A 81 F. Mai 1. K. ordnet die Erhebung eines Zolles zu Gunsten des Reichs an den Thoren von Friedberg an und beauftragt Ulrich v. Hanau mit der Ausführung. Abschrift. Ugb. A 81 F. Mai 1. K. ordnet die Erhebung eines Zolles zu Gunsten des Reichs an den Thoren zu Wetzlar an und beauftragt Ulrich v. Hanau mit der Ausführung. Abschrift. Ugb. A 81 F. Juli 8. K. gebietet Fft, Henne Wirbel und seine Helfer, welche Sigfrid zum Paradies überfallen und geschmäht hatten, zur Genugtuung anzuhalten. B U 692. 130 Juli 13. K. gebietet Fft, jeden, der Sigfrid zum Paradies im Besitze seines Schöffenstuhls hindere, in eine Geldstrafe von 10 Pfund Gold zu nehmen. 137 Aug. 30. Erzbischof Gerlach v. Mainz verkauft an die Ffter Konrad v. Glauburg und Frau eine Gülte von 108 Pfund Heller für 1080 Pfund Heller auf dem Ffter Ungeld. 137a I/). III. Privilegien 1364—1366. 1364 Aug. 30. Erzbischof Gerlach v. Mainz verkauft an die Ffter Brune zu Brunenfels und Frau eine Gülte von 108 Pfund Heller für 1080 Pfund Heller auf dem Ffter Ungeld. 137b 1365 April 24. K. erklärt, dass Fft durch seine Angriffe auf den in die Acht erklärten Philipp den Aelteren v. Falkenstein nicht gefrevelt hat, und ermächtigt die Stadt zu weiteren Angriffen gegen Philipp im Interesse der Befriedung der Wetterau. P P 164. 13S — Okt. 21. K. beglaubigt bei Ulrich v. Hanau den Bischof Rudolf v. Verden und Sigfrid zum Paradies, um mit ihm über Babenhausen und andere, das Reich und die Wetterauischen Reichsstädte betreffende Angelegenheiten zu reden, ß U 696. 139 — Nov. 2. K. theilt Erzbischof Gerlach v. Mainz mit, dass er Gottfried v. Stockheim zum Empfang einer neuen Huldigung und zur Entscheidung in den Zwistigkeiten der Bürgerschaft nach Fft gesendet habe. B U 697. 1+0 — Dez. 29. K. gebietet Erzbischof Gerlach v. Mainz, den Landvogt Ulrich v. Hanau in der Wetterau zur Einsetzung eines Schultheissen in Fft zu unterweisen. B U 698. 1 + 1 — Dez. 30. K. gebietet den Ffter Schöffen, nur dem von Erzbischof Gerlach v. Mainz gebilligten Schultheissen zu Gericht zu sitzen. BU699. ' 1+3 — Dez. 30. K. gebietet Ulrich v. Hanau, an Stelle des Missethäters Heinze gen dem Sale Sigfrid zum Paradies zum Schultheissen in Fft zu ernennen. Zwei Ausfertigungen. B U 699. 1+3, l +3a — Dez. 31. K. beauftragt Erzbischof Gerlach v. Mainz mit der Bestrafung der Ffter Bürger, welche neuerdings gegen Kaiser und Reich und ihre Stadt gefehlt haben. BU 700. 1++ 13 66 Jan. 3. I\. regelt die Erhebung der Kranen- und Waagegelder in Fft und erlaubt die Einrichtung von Brod- und Fleischschirnen in der Neustadt. 1+5 — (an. 4. K. bestätigt Fft alle Freiheiten, Rechte und Gnaden und trifft einzelne die Rathswahlen und andere innere Verhältnisse der Stadt betreffende Verfügungen. P P 164. B U 700. 1+0 — März 3. K. setzt die Geldstrafe der Ffter Bürger, welche gegen das Reich gethan haben, auf 8000 Gulden fest. BU706. 1+7 — März 26. K. gebietet allen Unterthanen des Reichs, die flüchtigen Ffter, welche gegen Kaiser und Reich und ihre Stadt gefrevelt haben, aufzuhalten. B U 707. 1+8 — April 18. Ulrich v. Hanau gibt nach kaiserlicher Ermächtigung an Sigfrid zum Paradies das Ffter Schultheissenamt, den Forst, den Buchwald mit dem Forstamt, welche ihm vom Kaiser verpfändet Privilegien 1366. III. 15 sind, für 1400 Gulden und 800 Pfund Heller. Insert der Urkunde Kg. Karls von 1366 Aug. 19. 150 1366 Juli 11. Philipp der Aelteste v. Falkenstein erklärt, dass er unter genannten Bedingungen mit Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen Frieden geschlossen hat. P P 166. 140 - Aug. 19. K. bestätigt Sigfrid zum Paradies, seiner Frau und seinen Erben die am 18. April geschehene Einlösung der Reichs- pfandschaften Ulrichs v. Hanau und schlägt ihm 1000 Gulden auf das Schultheissenamt. 150 — Sept. 12. K. bestätigt Sigfrid zum Paradies, seiner Frau und seinen Erben die von Ulrich v. Hanau eingelösten Ffter Reichspfand- schaften des Schultheissenamtes, des Forstes, des Buchwaldes und des Forstamtes und schlägt ihnen 1000 Gulden auf ersteres. B U 709. 151 — Sept. 17. K. schlichtet die zwischen Ulrich v. Hanau und Sigfrid zum Paradies bestandenen Misshelligkeiten. ßU7ii. 152 — Okt. 27. K. fordert Fft zum Gehorsam gegen den Reichsvikar in Deutschland, seinen Bruder Flerzog Wenzel v. Luxemburg, auf. 153 — Nov. 19. K. befiehlt dem Ffter Schultheissen Sigfrid zum Paradies, den Ffter Juden nicht zu gestatten, Meister zu haben, Gesetze zu machen und Gericht zu halten. PP167. 154 — Dez. 1. K. bestätigt Fft die der Stadt von Kaiser Friedrich und den Königen Heinrich, Wilhelm und Rudolf verliehenen, im Wortlaut mitgetheilten Privilegien als: Friedrichs von 1240 Juli 11, Heinrichs von 1235 Mai 10, Wilhelms von 1254 Aug. 10, Rudolfs von 1291 (Urk. fälschlich 1286) Mai 30. P P 167. 155 — Dez. 4. K. bestätigt Fft die zwei Messen, den gegenwärtigen Betrag der Reichssteuer, die Vereinigung der Neustadt mit der Altstadt, Zollfreiheit, Befreiung von burglichen Bauen innerhalb 5 Meilen von der Stadt, die über Schöffen- und Rathmännerwahlen gewährten Rechte u. a. Ausfertigung mit der goldenen Bulle. Mit Vidimus Herzogs Wilhelm v. Bayern von 1433. P P 173. 156, 156a — Dez. 4. K. erklärt, dass Fft für ihn und das Reich gegen Niemand pfandbar sein soll. P P 172. 157 - Dez. 4. K. gewährt Fft die Gnade, dass Niemand einen burglichen Bau innerhalb 5 Meilen um die Stadt errichten darf, und gibt dieser das Recht, einen solchen Bau zu zerstören. PP 171. 158 — Dez. 4. K. verleiht Fft die Gnade, dass dessen Bürger nur vor dem dortigen Schultheissen belangt werden dürfen und erst dann, wenn von diesem dem Kläger Recht versagt wird, vor dem Hofgericht u. a. Gerichten. P P 172. 151) 6 III. Privilegien 1366—1367. 366 D ez. 4. K. gewährt Fft die Gnade, dass die Stadt ihre Privilegien nur bei sich zum Beweise ihrer Freiheiten vorzulegen braucht und ihren Inhalt nach auswärts durch geschworene Boten mittheilen darf. P P 170. 160 Dez. 4. K. gestattet Fft, das Gericht am Bornheimer Berg von Ulrich v. Hanau um die gleiche Summe, für welche es diesem verpfändet ist, einzulösen. 161 Dez. 4. K. erklärt, dass diejenigen, welche Fft in seinen Bedrängnissen beistehen, es mit seinem guten Willen und Gunst thün. PP176. 162 Dez. 4. K. regelt die Erhebung der Grundruhr auf dem Rhein und Main dahin, dass jedes Schiff, welches den Grund rührt, für das Fuder Wein und für Waaren, nach ihrem Werth pro Fuder Wein gerechnet, 12 Heller zahlt. P P 177. 163 Dez. 4. K. gestattet Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen, sich mit Herren, Rittern und Knechten zu verbinden. P P 176. 164 Dez. 6. K. erklärt, dass die einigen Städten gewährten Freiheiten nach dem Vorbilde der den Fftern gewährten nur an Wochenmärkten gelten und dass jene Städte ihr Recht in Fft suchen sollen. P^P 178. 165 Dez. 21. K. bestätigt Sigfrid zum Paradies, seiner Frau und seinen Erben die von Ulrich v. Hanau eingelösten Reichspfandscbaften, schlägt 1000 und wegen einer Schuldforderung Sigfrids noch 1600 Gulden auf das Schultheissenamt. B U 716. 166 67 Jan. 21. K. bestätigt den Brief, durch den Fft verschiedene dem Mainzer Stift zustehende Gefälle auf den Ffter Juden angekauft hat. 167 Febr. 13. K. befiehlt Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen, seinem Bruder, Herzog Wenzel v. Luxemburg, als Reichsvikar Gehorsam zu leisten. P P 179. 168 März 17. Reichsvikar Herzog Wenzel v. Luxemburg erklärt, dass Fft ihm gehuldigt habe, und verspricht, die Stadt bei ihren Privilegien zu beschützen. P P 179. 160 März 17. Reichsvikar Herzog Wenzel v. Luxemburg verspricht, bessere Briefe, welche er einer andern Stadt geben sollte, Fft auch zu geben und die Stadt wider die dem Reiche verflüchtig gewordenen Bürger zu schützen. B U 718. 170 Sept. 27. Wittwe und Kinder Vogt Johanns zu Bonames verkaufen ihre Burg und sonstiges Besitzthum zu Bonames für 2600 Gulden an Fft. 171 Privilegien 1367 —1372. III. 17 1 367 Nov. 30. K. verleiht Fft das Fischwasser zu Bonames in der Nidda, welches die Stadt von den Kindern des damit belehnten Vogtes Johann v. Bonames gekauft hat. 172 — Nov. 30. K. bestätigt Eft im Besitze des Dorfes Dortelweil. Neuere Abschrift. Original an das Grossherz. Hess. Haus- und Staatsarchiv in Darmstadt abgegeben. 173 1368 Febr. 9. K. verleiht Fft die Gnade, alle Leute, die auf den Gütern und Höfen der Stadt sitzen, ebenso wie die Bürger in der Stadt verantworten zu dürfen. P P 181. 174- — Febr. 10. K. bestätigt Fft den Besitz von Bonames. PP 180. 175 — Febr. 11. K. bestätigt alle Gesetze und Gerichte, welche Erz- bischof Gerlach v. Mainz, den er mit Entscheidung des Zwistes zwischen Rath und Handwerkern zu Fft beauftragt, erlassen hat. B U 720. 17(5 — Febr. 11. K. gestattet Fft, von jedem mit Waaren belasteten Pferde an der Niddabrücke zu Bonames 3 Heller zum Besten der Brücke zu erheben. 177 — Febr. 11. K. beauftragt Sigfrid zum Paradies, den Schlagschatz von der Ffter Münze von Reichs wegen zu erheben. B U 721. 178 — Febr. 15. K. schlägt Gottfried v. Stockheim weitere 100 Gulden auf das Dorf Rode bei Fft. 179 — Okt. 24. K. gebietet Fft, die Handwerke daselbst zu besehen und nach Bedürfniss zu bestellen. P P 182. B U 722. 180 — Okt. 24. K. gebietet Ulrich v. Hanau, die Ffter Bürger an ihrer gemeinen Weide nicht widerrechtlich zu beschweren. P P 182. B U 722. 181 1372 J an. 17. Erzbischof Johann v. Mainz verkauft den seinem Stifte vom Reiche verpfändeten Antheil am Ungeld zu Fft für 5500 Gulden an die Stadt. 18.2 — Jan. 17. Fft erklärt, dass es dem Stifte zu Mainz den Wiederkauf des von Erzbischof Johann an die Stadt verkauften Antheils am Ungeld gestatten wird. 183 — März 7. Iv. gestattet Erzbischof Johann v. Mainz, das seinem Stifte vom Reiche verpfändete Ungeld in Fft für 5500 Gulden der Stadt zu versetzen. 184 — März 23. K. bestätigt den Verkauf des dem Stifte Mainz vom Reiche verpfändeten Antheils am Ffter Ungeld seitens des Erz- bischofs Johann an die Stadt. 185 — März 31. Domdechant Heinrich 7.11 Mainz erklärt sein Einver- ständniss mit dem Verkaufe des Ffter Ungeldes seitens des Erz- bischofs Johann an die Stadt. 18(5 iS III. Privilegien 1372—1374. 1372 Mai 19. K. verleiht Sigfrid zürn Paradies die Gnade, dass der Graben und Flecken vor dessen Hofe zu Sachsenhausen auf des Reichs Boden bleiben solle. BU 730. 187 — Mai 31. K. gestattet Christine, Wittwe Rudolfs v. Sachsenhausen, 40 Morgen Acker in der Sachsenhäuser Mark zu verkaufen, die sie vom Reiche zu Lehen hat. 188 — Juni 2. K. verkauft Fft das Schultheissenamt und Gericht daselbst, das Forstamt und die Wälder, die man nennt den Forst, den Buchwald und das Lehen bei Fft, für 8800 Gulden mit vorbehaltenem Wiederkauf. 189 — Juni 2. K. verkauft Fft das ihm zustehende Halbtheil der Ffter Juden für 6000 Gulden mit vorbehaltenem Wiederkauf und trifft Bestimmungen über die Verhältnisse der Ffter Judenschaft. 190 — Juni 2. K. gebietet, dass die von Erzbischof Gerlach v. Mainz in dem Zwiste des Rathes zu Fft mit den Handwerkern gemachten Gesetze ewig gehalten sollen werden und dass insbesondere die Flüchtlinge niemals nach Fft zurückkehren dürfen. BU731. 191 — Juni 6. K. gebietet Sigfrid zum Paradies, das Schultheissenamt, Forstamt, den Wald und Zugehörung an Fft abzutreten, so bald die Stadt die Pfandschaftssummen mit 4800 Gulden bezahlt haben werde. B U 734. 192 — Juli 9. K. erklärt, dass Sigfrid zum Paradies durch den Verkauf des kaiserlichen Halbtheils der Ffter Judenschaft an seiner jährlichen Gülte von den Juden nicht beeinträchtigt werden solle. 193 — Dez. 20. Philipp v. Falkenstein verbindet sich unter näher ausgeführten Bedingungen mit Fft. Notariats-Instrument von 1373. 194 1373 Mai 24. Das Ffter Katharinenkloster bestätigt den Empfang von 1900 Gulden, um welche der Rath nach Einlösung des Mainzischen Antheils am Ungelde die von Erzbischof Gerlach dem Kloster verkaufte Gülte von 190 Gulden zurückgekauft hat. 194a 1374 Mai 18. K. quittiert Fft über 7000 Gulden, welche die Stadt ihm schuldig war und an die Herzoge Otto, Friedrich, Stephan v. Bayern und des letztern Söhne ausgefolgt hat. 195 — Mai 24. K. gestattet Fft, im dortigen Reichswalde 40 Huben abzuholzen und das Holz zum Besten der Stadt zu verkaufen. 190 — Juli 15. Abt Konrad und das Stift zu Fulda belehnen auf Vorschlag des Ffter Rathes die Ffter Rulemann Weiss und Heinrich v. Holzhausen mit ihrem Lehen zu Bonames, welches die Söhne des Vogts Johann v. Bonames mit Willen des Stiftes an die Stadt verkauft haben. 197 >- ^ 7 W T >3.«. . Privilegien 1374—1376. III. 19 374 Nov. 25. K. gibt Sigfrid zum Paradies einen Platz vor dessen Hofe zu Sachsenhausen zu eigen. B U 738. 198 — Dez. 4. K. hebt alle Klage, Ladung, Anleit, Acht und Nutzgewer auf, welche Ritter Eberhard Praun aus Zürich vor dem Hofgericht gegen Fft erlangt hat. B U 738. 199 — Dez. 4. Hofrichter Herzog Ruprecht v. Schlesien-Liegnitz macht bekannt, dass K. Karl alle Klage u. s. w. Eberhart Prauns aus Zürich gegen Fft vor dem Hofgerichte aufgehoben hat. 209 376 Juni 10. K. macht bekannt, dass die Kurfürsten seinen Sohn Wenzel zum Römischen Könige gewählt und die Reichsstände, insbesondere Fft, zur Huldigung aufgefordert haben. Eingeschaltet die Bekanntmachung Erzbischof Ludwigs v. Mainz vom 10. Juni und in dieser der Huldigungsbrief Ffts vom 11. Juni. PP 183. R T A I, 74. 201 — Juni 11. Huldigungsbrief Ffts für Kg. Wenzel. Einschaltung in den Urkunden K.'s von Juni 10 und 24. RT A I, 82. 201, 203 — Juni 24. K. erneuert Fft die der Stadt wegen der Messen gewährten Privilegien und trifft insbesondere Bestimmungen über Urtheile etc. der Gerichte während der Messzeit. Mit Vidimus des Hofrichters Graf Johann v. Lupfen von 1431, enthalten in dem Vidimus des Hofrichters Graf v. Sulz von 1461. P P 187. 202, 202a — Juni 24. Iv. macht bekannt, dass Fft Kg. Wenzel gehuldigt hat. Eingeschaltet der Huldigungsbrief der Stadt vom 11. Juni. P P 186. RTAI, 84. 1 203 — Juni 24. K. trifft Bestimmungen über die zu Fft gekümmerten Güter. P P 189. 204 — Juni 24. K. verspricht Fft Privilegienbestätigung seitens Kg. Wenzels nach dessen Krönung. P P 186. R T A I, 84. 205 — Juni 24. K. verleiht Fft die Gnade, in Nieder-Erlenbach Schult- heissen und Schöffen einsetzen zu dürfen. Neuere Abschrift. Original an das Grossherz. Hess. Haus- und Staatsarchiv in Darmstadt abgegeben. P P 185. 173 — Juni 29. K. Karl und Kg. Wenzel bekennen, dass ihnen Fft 6000 Gulden geliehen hat, geloben Bezahlung bis zum 16. Okt. und verpflichten sich im Falle der Nichtzahlung zu Einlager und Geiselschaft. BU741. 200 — Juni 29. Erzbischof Johann v. Prag, Markgraf Jost v. Mähren u. a. bekennen, wegen K. Karl und Kg. Wenzel Fft 6000 Gulden als Selbstschuldner schuldig zu sein, und versprechen im Falle der Nichtzahlung bis zum 16. Okt. in Fft Einlager halten zu lassen. B U 743. 207 20 III. Privilegien 1376 — 1378. 1376 Juni 30. K. gelobt unter Bürgschaftstellung, die 4000 Gulden, welche er seinen Ffter. Wirthen schuldet und für welche Fft gebürgt hat, zu bezahlen, wenn er über den Rhein zurückkommt, und nicht eher 6 Meilen vom Rhein sich zu entfernen. B U 744. '208 — Juli 7. K. hebt die Zölle zwischen Fft und Mainz, namentlich den zu Höchst, auf. P P 190. 200 — Juli 7. K. gestattet Fft, die Steinrutze, Ellern und Gebüsche zwischen dem Buchwald und Sachsenhausen zum Besten der Ffter Brücke zu veräussern. PP193. '210' — Juli 8. K. gebietet den Ffter Geistlichen, die ihnen in der Stadt auf Häuser und Güter vermachten Seelgerette an Ffter Bürger binnen Jahresfrist zu verkaufen, und verbietet, dasS Fremde in der Stadt oder ihrem Gebiete sich ankaufen. PP 192. 211 — Juli 8. Kg. Wenzel bestätigt Ffts Privilegien. PP 190. 212 — Juli 18. K. Karl gebietet Ulrich v. Hanau wiederholt, den Zwist Sigfrids zum Paradies mit Fft wegen der 30 Gulden, die ersterer auf den Ffter Juden vom Reiche zum Lehen hatte, zu schlichten. BU746. 213 — Sept. 1. K. schlägt Fft 300 Gulden, welche die Stadt für ihn an Sigfrid zum Paradies gezahlt hat, auf die Pfandschaft, welche er der Stadt auf die dortigen Juden gegeben hat. 214 1377 Febr. 6. K. erlaubt Fft, 30 Huben des dortigen Reichswaldes abzuholzen und das Holz zu verkaufen. B U 748. 215 — Febr. 6. K. schlägt Fft 5000 Gulden, welche ihm die Stadt geliehen hat, auf die Pfandschaften von Schultheissenamt und Gericht, vom Walde und von den Juden. 210 — Febr. 6. K. gestattet Fft die Erhebung eines Zolles von den Waaren, die auf dem Main bei Fft verkehren. PP 193. 217 — Febr. 6. K. befreit die Steinrutze, Almende und Gebüsche zwischen dem Buchenwald und Fft von Abgabepflichten. PP194. 218 — Juni 6. Agnes v. Falkenstein und ihre Söhne Philipp, Ulrich, Werner und Kuno verkaufen an ihren Bruder und Oheim Philipp v. Falkenstein, an Ulrich v. Hanau und an Fft Schloss und Stadt Königstein für 7000 Gulden. 219 1378 Juni 18. Agnes v. Falkenstein und deren Söhne Philipp, Ulrich, Werner und Kuno setzen ihrem Bruder und Oheim Philipp v.' Falkenstein, Ulrich v. Hanau und Fft mehrere Bürgen für die Entrichtung verschiedener Gefälle des verkauften Schlosses Königstein. 220 — Juni 18. Philipp v. Falkenstein, Ulrich v. Hanau und Fft errichten einen Burgfrieden in ihrem gemeinsamen Schlosse Königstein. 221 Privilegien 1378—1384. III. 21 1378 J uni 18. Ulrich v. Hanau und Fft errichten einen Burgfrieden in ihrem gemeinsamen Schlosse Königstein. Zwei Ausfertigungen. 222, 222a — Aug. 29. Philipp v. Falkenstein verkauft seinen Antheil am Schlosse Königstein für 2333 Gulden und 8 Schillinge Heller an Ulrich v. Hanau und an Fft. 223 1379 Jan. 23. Kg. Wenzel befiehlt den Mitgliedern des Wetterauischen Landfriedens, die von Bischof Adolf v. Speyer zu Höchst und Kelsterbach widerrechtlich errichteten Zollhäuser auf etwaiges Ge- heiss des Kurfürsten Ruprecht v. d. Pfalz zu zerstören. P P 193. RTAI, 245. 224 — Febr. 4. Edelknecht Ruprecht v. Gelnhausen verpflichtet sich gegen Ulrich v. Hanau und Fft auf ein Jahr als Amtmann des Schlosses Königstein. 225 — März 3. W. hebt alle Zölle zu Wasser und zu Land zwischen Mainz und Fft, insbesondere die von Bischof Adolf v. Speyer zu Höchst und Kelsterbach erhobenen, auf. P P 196. R'FAI, 250. 226 — Sept. 17. W. nimmt Fft in den am 27. Febr. von ihm mit den Kurfürsten v. Mainz, Trier, Köln und von der Pfalz zu Gunsten Papst Urbans VI. geschlossenen Bund auf. R T A I, 261. 22? 1380 April 29. W. gestattet dem Bischof Adolf v. Speyer und dem Stifte zu Mainz die Erhebung eines Zolles zu Höchst. R T A I, 277. 228 1381 Jan. 29. W. befiehlt Fft die Beendigung des Streites der Stadt mit Friedberg wegen dessen Jahrmarkt. P P 197. 221) — März 20. Mainz, Strassburg, Worms, Speyer, Fft, Hagenau und Weissenburg schliessen einen Bund zu gegenseitigem Schutze bis Weihnachten 1384. P P 197. 230 — Okt. 25. Ulrich v. Hanau beschwört den von seinem gleichnamigen verstorbenen Vater mit Fft errichteten Burgfrieden von Schloss Königstein. Transfix in Nr. 222 1383 D ez. 5. Philipp v. Falkenstein tritt dem Bunde zu gegenseitigem Schutze, welchen die Städte Mainz, Strassburg, Worms, Speyer, Fft, Hagenau, Weissenburg, Friedberg, Wetzlar, Gelnhausen, Schlettstadt, Ebenheim und Pfeddersheim unter einander geschlossen haben, bis zu Weihnachten 1391 bei. P P 202. 231 1384 April 5. Philipp v. Falkenstein erklärt für sich und seine Brüder Werner und Kuno, dass ihm die Stadt Fft ihren Antheil an Schloss Königstein als Amtmannschaft unter näher ausgeführten Bedingungen übertragen hat. 232 — Aug. 11. Philipp v. Falkenstein setzt für sich, seine Frau Else und seine Brüder Werner und Kuno der Stadt Fft, von der er 22 III. Privilegien 1384.— 1390, Schloss Königstein als Amt inne hat, ausser dem Schloss Hungen auch die Dörfer Muschenheim, Södel, Wölfersheim, Wohnbach, Obbornhofen und Bellersheim zum Unterpfand. 233 1384 A ug. 11. Philipp v. Falkenstein verzichtet für sich und seine Familie auf eine etwaige Ansprache an Fit, falls die Dörfer, welche er der Stadt als Unterpfand für Königstein gesetzt hat, von Graf Johann zu Solms oder jemand anders geschädigt werden. 234- — Sept. 30. Erzbischof Adolf v. Mainz erklärt, dass er zu Gunsten Ffts nicht gestatten will, dass die Städte des Rheinischen Bundes die 6000 Gulden, welche sie ihm für die Aufgabe des Zolles zu Höchst gegeben haben und welche auf dem Rhein oder Main wieder einzunehmen ihnen der König erlaubt hat, zwischen Mainz und Fft erheben. P P 206. 235 — Dez. 21. W. verleiht Fft die Gnade, dass die der Stadt von Kaisern und Königen verliehenen Freiheiten betr. die Messen 14 Tage länger, als sie früher gehalten wurden, währen sollen. Mit Vidimus Herzog Wilhelms v. Bayern von 1433, letzteres auch enthalten in dem Vidimus des Hofrichters Graf v. Sulz von 1461. PP205. 236, 236a, 202a 1387 Jan. 18. Irmengard, Wittwe Heinrichs v. Bernbach, und ihr Sohn Heinrich erklären, dass die Herren v. Falkenstein und Hanau und Eft als Besitzer des Schlosses Königstein ihnen das Geld, welches sie als Burglehen jährlich von dem Schlosse haben, bezahlt haben, seit jene das Schloss besitzen. 237 — Aug. 18. W. bestimmt, dass Bürger und Einwohner Ffts dem dortigen Rathe den Eid des Gehorsams leisten sollen, so olt er es verlangt. P P 207. 238 1388 Juni 26. Graf Ruprecht v. Nassau, Landvogt der Wetterau, erklärt, dass er von Fft 1000 Gulden geliehen hat, und setzt dafür genannte Bürgen. 239 — Dez. 22. Philipp v. Falkenstein und seine Frau Elsa erklären, dass Fft ihnen die Amtmannschaft von Schloss Königstein auf drei Jahre unter näher ausgeführten Bedingungen verliehen hat. 240 1389 Mai 14. Ulrich v. Hanau theilt Fft mit, dass Philipp v. Falkenstein den ihnen verpfändeten Antheil an Schloss Königstein für 3500 Gulden eingelöst hat, und fordert Fft auf, Philipp die auf die Pfandschaft bezüglichen Briefe auszufolgen. 241 1390 Febr. 5. W. gestattet Fft die Vermehrung des Rathes von 43 Personen auf 63 und trifft Bestimmungen über die jährliche Erneuerung des Rathes. P P 208. 242 — Febr. 5. W. befiehlt Jedermann, gegen die Ffter Bürger und ihr Privilegien 1390 — 139z. III. 23 Gut nur vor Schultheiss und Gericht zu Fft zu klagen und zu kümmern. P P 209. 24-3 90 Aug. 22. W. befiehlt Fft, die am 11. Nov. fällige Reichssteuer an die Ffter Bürger Lutz v. Wedel und Hensel Beder zu entrichten. ' 244 Sept. 18. W. erklärt, dass er Fft gestattet habe, die Getränkmasse nach Bedürfniss zu mehren oder zu mindern. PP210. 245 Sept. 18. W. gestattet Fft, bei jedem am dortigen Gerichte gelallten Unheil 4 Turnosen als Sportein zu Gunsten der Schöffen zu erheben. 246 Nov. 27. W. erklärt, dass er Fft bei der von seinem Vater geschehenen und von ihm bestätigten Verpfändung der dortigen Judenschaft belassen will. 247 92 Febr. 1. Graf Johann v. Spanheim erklärt Namens des Hofgerichtes, dass dieses die Privilegien, welche die Könige Rudolf (1291 Mai 30), Albrecht (1299 Febr. 13) und Karl (1349 Sept. 17) der Stadt Fft über den Gerichtsstand ihrer Bürger allein in Fft gegeben haben und -welche in einem Vidimus Erzbischof Konrads v. Mainz von 1391 Dez. 10 mitgetheilt worden seien, bestätigt und fordert Jedermann auf, die Bürger von Fft gemäss den gegebenen Freiheiten zu behandeln. Mit Vidimus des Hofrichters Graf Johann v. Lupfen von 1431. P P 210. 248, 248a März 10. W. gestattet Fft, falls Jemand die Stadt oder ihre Bürger wider ihre Freiheiten mit Gericht bedränge, die darauf gesetzten Geldstrafen einzufordern, wovon die eine Hälfte der Stadt, die andere der königlichen Kammer zufällt: P P 214. 246 März 10. W. erklärt, dass Ruprecht v. Bommersheim und seine Ganerben keinerlei Ansprache an Fft wegen der Zerstörung des Raubschlosses Bommersheim durch die Stadt erheben dürfen. 256 März 10. W. erklärt, dass Jedermann die neuen Schulden, welche nach der von ihm befohlenen Aufhebung der Judenschulden bei den Ffter Juden aufgenommen wurden, zu bezahlen verpflichtet ist. PP213. RT All, 338. 251 März 10. W. gestattet Fft, in dem dortigen Reichswalde 50 Huben acht Jahre lang abzuholzen und den Erlös zum Besten der Stadt zu verwenden. 252 März 10. W. bestätigt die von seinem Vater und von ihm Fft gewährte Gnade, dass kein Zoll zwischen Fft und Mainz, besonders zu Höchst, erhoben werden dürfe. P P 215. 253 März 10. W. bestätigt Fft das von seinem Vater verliehene Recht, in Nieder-Erlenbach Schultheissen und Schöffen einsetzen zu dürfen. 24 III. Privilegien 1392 — 1396. Neuere Abschrift. Original an das Grossherz. Hess. Haus- und Staatsarchiv zu Dannstadt abgegeben. P P 214. 173 1392 Aug. 9. W. fordert Fft auf, die 1000 Gulden, welche ihm die Stadt am 11. Nov. geben wolle, genannten Beauftragten zu überliefern. 254 1394 April 7. Herte Goldstein erklärt, dass er in zwei abschriftlich mitgetheilien Briefen Philipp v. Falkenstein gebeten habe, von dem Ankaufe des halben Theils des Hofes Goldstein zurückzutreten, da er nachträglich belehrt worden sei, dass er zu dem Verkaufe nicht berechtigt gewesen. Abschrift. 255 — Juli 13. W. gebietet Fft, darauf zu halten, dass die beiden Ffter Messen zu den früher festgesetzten Zeitpunkten an- und ausgehen. PP216. 256 — Okt. 13. Philipp v. Falkenstein erklärt, dass er alle Zwietracht mit Fft wegen des ihm von Herte Goldstein verkauften Goldsteines abgethan habe. 257 1395 Jan. 1. W. gebietet Fft die Zahl der Schöffen auf 14 zu bringen, welche Zahl von seinen Vorgängern festgesetzt worden sei. P P 217. 258 — Mai 5. W. widerruft die von Christian Blumenrode und Johann Kircheim in seinem Auftrage zu Fft vollzogene Ungültigerklärung des Fides der Gemeinde gegen den Rath und befiehlt der Gemeinde von Neuem, dem Rathe gehorsam zu sein. P P 218. 251) — Juni 19. W. trifft Bestimmungen über den Verkauf von Erb und Eigen und über die Bestellung von Treuenhändern und Momparn zu Fft. 260 — Juni 19. W. quittiert Fft die Bezahlung der am 11. Nov. fälligen Reichssteuer, welche die Stadt dem Erzbischof Albrecht v. Magdeburg ausgefolgt hat. 261 1396 Juli 3. Papst Bonifacius IX. verbietet unter Mittheilung der Konstitution Bonifacius' VIII. von 1302 Mai 31 die Verhängung des Interdiktes wegen Geldschulden und beauftragt genannte Geistliche mit der Verkündung dieser Konstitution in Fft, welche Stadt wegen Geldsachen öfter dem Interdikt unterworfen worden sei. 262 — Aug. 11. Der Dekan der Strassburger St. Peterskirche theilt dem Erzbischof v. Mainz die päpstliche Konstitution von 1396 Juli 3 mit und fordert Innehaltung des Verbotes und Bekanntmachung der Bulle. 263 — Dez. 17. W. bestätigt die von seinen Abgesandten Borziboy v. Swynar und Domherr Franz, seinem Geheimschreiber, getroffene Richtung zwischen der Stadt Fft und Jakob Knoblauch und Sigfrid s Privilegien 1398. III. 25 zum Paradies, entlässt genannte Ffter Bürger aus der Acht, verzichtet auf alle Ansprache an die Stadt und bestätigt die Privilegien derselben. P P 221. 2(54 1398 Jan. 6. W. befreit das Ffter Weissfrauenkloster von allen Abgaben, Zöllen u. s. w. 2(55 - Jan. 17. W. befreit Fft und die anderen Theilnehmer von allen Ansprachen der Ganerben von Bommersheim wegen Zerstörung des dortigen Raubschlosses. P P 223. 2(56 — Jan. 17. W. erlässt verschiedene Gebote zum Schutze der Ffter Bürger und ihres Eigenthums gegen fremde Uebergriffe und Besteuerung, gestattet der Stadt, sich mit Befestigungen zu versehen, und verbietet Ansprachen an die Stadt wegen deren Betheiligung an Zügen im Interesse des Reichs oder des Landfriedens. P P 224. 267 — Jan. 26. W. verbietet, dass die dem Herrn v. Hanau verpfändete Grafschaft Bornheimer Berg mit Lasten und Abgaben gegen ihre alten Freiheiten beschwert werde, und fordert Fit auf, die Grafschaft gegen derartige Beschwerungen zu schützen. P P 225. 268 — Juni 24. W. gestattet dem Ffter Weissfrauenkloster, einen Fischbach auf dem Sulzenfurt zwischen Fft und dem Gutleuthof herzurichten und abgabenfrei zu besitzen. 265) — Juni 25. W. bestätigt Fft den Empfang der am 11. Nov. fälligen Reichssteuer, welche zur Bezahlung von Stallmiethe und anderen Schulden des Königs in Eft verwendet worden ist. 270 — Sept. 21. Ulrich v. Hanau verbindet sich unter genannten Bedingungen mit Fft. 271 — Sept. 21. Ulrich v. Hanau verbindet sich mit Fft gegen Zahlung von 600 Gulden, wofür er sein Dori Flochstadt zu Pfand setzt und genannte Bürgen stellt. 272 Okt. 13. Papst Bonifacius IX. befiehlt, dass in Fft während der Messen und je zwei Wochen vor- und nachher die Gottesdienste wie gewöhnlich gefeiert werden sollen, auch wenn sich exkommunizierte und mit dem Interdikt belegte Personen in der Stadt aufhielten. 273 Okt. 13. Papst Bonifacius IX. theilt dem Erzbischof v. Magdeburg u. a. seine Verfügung wegen der Gottesdienste zu Messzeiten in Fft mit und befiehlt denselben, für die Ausführung zu sorgen, auch wenn der Erzbischof v. Mainz kein Vidimus darüber gibt. 274 Okt. 21. Bischof Anton v. Concordia theilt dem Ffter Clerus die beiden päpstlichen Bullen vom 13. Okt. mit. Ugb. A 78 Nr. 2. 26 III. Privilegien 1398—1400. 1398 Okt. 31. Fft bittet den Kardinal A. tit. ss. Laurentii ei Damassi um seine Befürwortung um Ausstellung eines Rotulus in der päpstlichen Kanzlei betr. die päpstliche Verordnung über den Gottesdienst zur Messzeit. Ugb. A 82 Nr. 68. — Nov. 4. Ffts Geleitsbrief und Schutzgesuch für einen gewissen Nicolaus, der im Dienste der Stadt zu Papst Bonifacius nach Rom reist. Abschriit. Ugb. A 82 Nr. 68. ca. 1398 (s. a. et d.) Bruchstück eines Gesuches Ffts an den Papst betr. Privilegium für die Stadt wegen des Gottesdienstes in Messzeiten. ügb. A 82 Nr. 6 8. — (s. a. et d.) Fft ertheilt Meister Heinrich Weider, der sich am päpstlichen Hofe um Privilegienbestätigungen für die Stadt bewirbt, Anweisungen. Entwurf. Ugb. A 82 Nr. 6 8. 1399 April 22. Papst Bonifacius IX. bestätigt Fft das Privileg Kg. Richards von 1257 Sept. 8. P P 230. 275 — April 22. Papst Bonifacius IX. bestätigt Fft die Privilegien Kg. Wenzels von 1376 Juli 8 (Nr. 212) und 1398 Jan. 17 (Nr. 267). P P 232. 276 — April 22. Papst Bonifacius IX. bestätigt Fft die Privilegien K. Karls IV. von 1376 Juli 7 und 1377 Febr. 6 betr. die Stein- rutze und Almende zwischen Fft und dem Reichswald. P P 226. 277 — Juni 21. Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken verbindet sich mit Fft unter genannten Bedingungen. 278 — Juni 21. Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken erklärt, dass ihm Fft wegen seines Verbundes mit der Stadt 1000 Gulden geliehen hat und dass er dafür genannte Herren als Geiseln stellt. 279 — Aug. 29. Papst Bonifacius IX. befiehlt dem Erzbisehof v. Magdeburg u. a., dafür zu sorgen, dass Fft von der Geistlichkeit bei seinen Privilegien belassen und nicht entgegen denselben belästigt werde. P P 236. 280 — Sept. 27. Bischof Anton v. Concordia macht die päpstliche Bulle vom 22. April (Nr. 277) bekannt. P P 237. 281 — Sept. 27. Bischof Anton v. Concordia macht die päpstliche Bulle vom 29. Aug. bekannt. Ugb. A 78 Nr. 3. 1400 April 3. W. widerruft die dem Grafen Philipp v. Falkenstein gegebene Erlaubniss, zu Petterweil und Odenbach Zölle zu erheben. P P 249. 282 — Juni 3. Vidimüs Erzbischof Johanns v. Mainz über die beiden päpstlichen Briefe von 1398 Okt. 13. 283 Privilegien 1400 — 1402. III. 27 1400 Sept. 12. Ulrich v. Hanau erklärt, von Fft für seinen Verbund mit der Stadt 140 Gulden erhalten zu haben, setzt dafür sein Dorf Hochstadt zu Pfand und stellt genannte Geiseln. 284 — Okt. 26. Kg. Ruprecht bestätigt Fft die der Stadt gegebenen Privilegien und Freiheiten und stellt weitere, ausführlichere Bestätigungen in Aussicht. PP251. 285 — Okt. 26. R. nimmt Fft in seinen Schutz und verspricht Beistand gegen alle, welche die Stadt wegen ihrer Haltung gegen ihn angreifen würden. P P 250. R T AIV, 173. 28(» — Dez. 3. R. theilt Fft mit, dass er Tham Knebel, Schultheiss zu Oppenheim, nach Fft, entsende, um die Huldigung derer entgegenzunehmen, welche ihm noch nicht geschworen haben. 28? — Dez. 10. R. gebietet allen Einwohnern Ffts, die ihm noch nicht geschworen haben, den Eid vor dem Schultheissen von Oppenheim Tham Knebel abzulegen. R T A IV, 213. 288 — Dez. 10. R. befiehlt allen Einwohnern Ffts, dem dortigen Rathe gehorsam zu sein und auf Erfordern zu schwören. PP253. 281* — Dez. 10. R. bestätigt Fft die Privilegien betr. die Steinrutze u. s. w. zwischen Sachsenhausen und dem Buchwald. Entwurf der Ffter Kanzlei ohne erfolgte Königliche Ausfertigung. Ugb. A 82 Nr. 29a. 1401 Jan. 24. R. befiehlt Dortelweil, der Stadt Fft den schuldigen Gehorsam zu leisten. Neuere Abschrift. Original an das Grossherz. Hess. Haus- und Staatsarchiv zu Darmstadt abgegeben. PP253. 1 ^ 173 — Juli 4. R. verleiht Fft die Gnade, dass die Stadt ihre jährliche Reichssteuer fortan nur an die königliche Kammer zu entrichten verpflichtet ist. Mit Vidimus des Markgrafen Friedrich v. Brandenburg von 1436. P P 253. 290, 290a — Juli 21. Erzbischof Johann v. Mainz genehmigt, dass Fft eine Gülte von 144 Pfund Heller, welche Hartmut v. Cronberg und Frau auf dem ehemals Mainzischen Antheil vom Ffter Ungelde haben, für 1440 Pfund Heller wiedereinlöst. 290b — Juli 25. R. stellt Fft und Friedberg auf ein Jahr unter den Schutz des Ritters Hermann v. Rodenstein, seines Rathes. 291 — Aug. 4. Hartmut v. Cronberg und Frau erklären, dass Fft mit 1440 Pfund Heller die ihnen auf dem Ffter Ungelde zustehende Gülte von 144 Pfund Heller wiedereingelöst hat. 291a 1402 N ov. 25. R. stellt Fft auf ein Jahr unter den Schutz des Ritters Hermann v. Rodenstein, Landvogts der Wetterau. P P 254. 292 28 III. Privilegien 1402 — 1410. 1402 Nov. 27. R. gestattet Fft, ein Jahr lang in der dortigen königlichen Münze neue Gulden schlagen und alte, minderwerthige Gulden einschmelzen zu lassen. 293 1403 Mai 18. Der Dekan der St. Peterskirche zu Strassburg macht bekannt, dass die drei Stifte zu Fft, entgegen den päpstlichen > Bullen und Privilegien der Stadt, in der Messe keinen Gottesdienst abgehalten hätten, und befreit sie von Strafe unter der Auflage, diese Verfügung bekannt zu geben. Notariatsinstrument. Ug b. A 7 8 N r. 3b. — Okt. 3. Papst Bonifacius IX. gebietet wiederholt, dass in Fft während der Messzeiteh und 14 Tage vor- und nachher die Gottesdienste so gefeiert werden sollen, als ob kein Exkommunizierter oder mit dem Interdikte Belegter in der Stadt anwesend wäre. 294 1407 Aug. 18. Erzbischof Johann v. Mainz vergleicht sich wegen seiner Streitigkeiten mit Eft unter genannten Bedingungen mit der Stadt. 295 1408 Mai 9. R. bestimmt, dass der Rath zu Fft fortan wieder aus 43 Mitgliedern zu bestehen hat. P P 255. 296 1410 März 26. Das Liebfrauenstift zu Fft vergleicht sich mit der Stadt unter Bezugnahme auf den von Erzbischof Johann v. Mainz zwischen Eft und der dortigen Geistlichkeit gestifteten Vergleich über die Verbedung seines Eigenthums. 297 — Mai 31. Papst Johann XXII. zeigt Fft seine Thronbesteigung an und beglaubigt Ugo de Hervorst und Nicolaus de Altrovandis. Ugb. A 78 Nr. 4. ca. 1410—33 (s. a. et d.) Kg. Sigmund ertheilt Fft verschiedene Gnaden und Freiheiten, u. a. dass nur Ffter Einwohner Eigenthum im städtischen Gebiete erwerben dürfen, dass das in Fft verbedete Eigenthum von anderer Schätzung oder Dienstbarkeit frei sein soll, dass der oberste Richter für die Stadt oder das Gericht einen etwa erforderlichen Eid zu leisten hat, ungehinderte Gerechtigkeitspflege gegen die Missethäter, Sicherung gegen Angriffe wegen Diensten, die die Stadt im Interesse des Reichs geleistet hat, freie Aufnahme von Bürgern. Entwurf der Ffter Kanzlei ohne erfolgte königliche Ausfertigung. Ugb. A 82 Nr. 7t. — (s. a. et d.) S. gestattet Fft, die widerrechtlich in privaten Besitz gekommenen Almende und Gemeinden an sich zu nehmen und zum Besten der Mainbrücke zu verwerthen. Entwurf der Ffter Kanzlei ohne erfolgte königliche Ausfertigung. Ug b. A 82 Nr. 7g. — (s. a. et d.) S. verleiht bezw. bestätigt Fft mehrere Gnaden und Freiheiten, u. a. den Besitz von Bonames, Nieder-Erlenbach und Dortelweil, die Verfügung über die Nidda-Brücke, den Besitz von V.' ... 4 - *I» : Privilegien 1410—1422. HI. 29 Sulzbach und Soden mit dem ausschliesslichen Rechte, dort Befestigungen zu errichten und die Aemter zu bestellen. Entwurf der Ffter Kanzlei ohne erfolgte königliche Ausfertigung. Ugb. A 82 Nr. 57. ca. 1410—1433. Verschiedene Aufzeichnungen und Anweisungen betr. die Erlangung von Privilegien seitens des Königs. Entwürfe. Ugb. A 82 Nr. 68. 14ri O kt. 18. Erzbischof Johann v. Mainz verspricht Eft, Zeit seines Lebens keine Send in Fft errichten zu wollen. 298 1412 Juli 19. Vergleich zwischen Eft und Strassburg, welche Städte in ihren Zwistigkeiten Eigenthum von ihren Bürgern in Beschlag genommen hatten, vermittelt durch Räthe des Kurfürsten Ludwig v. d. Pfalz und Abgesandte der Stadt Speyer. 299 1414 Aug. 30. S. bestätigt Fft alle von Römischen Königen und Kaisern erhaltenen Privilegien. P P 256. 300 — Aug. 30. S. erneuert die wörtlich mitgetheilte Privilegienbestätigung Karls IV. von 1349 Juni 7 (Nr. 84). Mit Vidimus des Hofrichters Graf Johann v. Lupfen von 1431 und des Pfalzgrafen Wilhelm von 1433. 301, 301a, 301b — Dez. 14. S. erneuert das Gebot Karls IV., dass die Bürger Efts den dortigen Schöffen und dem alten Rathe Gehorsam schwören sollen, so oft es diese verlangen. P P 258. 302 1416 D ez. 15. S. verleiht Fft die Gnade, dass Niemand ausser den Bürgern oder Beisassen in Eft Grundbesitz erwerben dürfe, unbeschadet des Abkommens der Stadt mit der dortigen Geistlichkeit. P P 259. 303 1417 s. d. (nach der Fastenmesse). Fft bittet S. um Abhülfe gegen die einzeln aufgeführten Beschwerungen der Stadt durch deren Nachbarn. Entwurf bezw. Abschrift. Ugb. A 81 O; A 82 Nr. 2. — Mai 7. S. bestätigt Fft das Privilegium, dass die Stadt niemals versetzt oder sonst dem Reiche entfremdet werden darf und dass sie ihre Steuer nur in die königliche Kammer zu zahlen verpflichtet ist. Mit Vidimus des Markgrafen Friedrich v. Brandenburg von 1436. P P 261. 304, 304a - Mai 7. S. befiehlt Fft, den von dem Erzbischof Werner v. Trier als Erben von Münzenberg für die Zeit seines Lebens ernannten Ritter mit dem Efter Schultheissen das Maiding zu Langen abhalten zu lassen. PP260. 305 14.22 A ug. 13. S. gibt seine Zustimmung, dass Eberhard v. Heusenstamm den seiner Familie als Reichslehcn gehörigen Zoll zu Fft, 30 III. Privilegien 1422 —1425. der zwischen dem 24. Aug. und 1. Sept. erhoben wird, um 400 Pfund an die Stadt mit dem Rechte des Wiederkaufs versetzt, wie schon Eberhards Vater getban hat. 306 1422 Sept. 8. S. empfiehlt Eft dem Schutze des Erzbischofs Konrad "Mainz. (Wurde laut Aufschrift dem Erzbischof nicht insinuiert.) Ugb. A 82 Nr. 61. 1423 April 27. S. gebietet Fft, den Erzbischof Konrad v. Mainz öder seine Nachfolger das Ungeld zu Fft, welches dem Mainzer Stifte zusteht und welches seine Vorgänger der Stadt verpfändet haben, wieder lösen zu lassen. 307 — Nov. 27. S. gestattet Fft, dass dessen Bürger, welche wegen i hrer ausserhalb der Stadt befindlichen Güter, Zinse 11. s. w. an fremden Gerichten zu thun haben, vor denselben nicht persönlich zu erscheinen brauchen, sondern sich durch Bevollmächtigte vertreten lassen können. P P 262. 308 — Nov. 29. S. gebietet, dass Fft bei dem alten Herkommen und den Gewohnheiten der Stadt von Jedermann belassen und daran nicht, wie bisher oft geschehen, gehindert und zu willkürlichen Rechten gezwungen werde. Mit zwei Vidimus des Hofgerichtes zu Rottweil von 1479. PP263. 309, 309a, 309b 1424 Aug. 17. S. bestätigt Fft die beiden Messen und die Vorrechte für die Messbesucher, besonders gegenüber den auswärtigen Gerichten, in der Stadt und eine Meile Wegs um dieselbe, wie solche der Stadt von Karl IV. verliehen wurden. Mit Vidimus des Hofrichters Graf Johann v. Lupfen von 143 1. P P 264. 310, 310a Aug. 17. S. erklärt, dass die Einforderung des dritten Pfennigs von der Judenschaft zum Kriege gegen die Hussiten seitens des Markgrafen v. Baden Fft und dessen der Stadt verpfändeter Judenschaft keinerlei Schaden bringen soll. 311 1425 Jan. 11. S. gebietet unter Mittheilung des Privilegs Karls IV. von 1349 Juni 25, dass das Mainzer Stift, wenn es das der Stadt Fft verpfändete Ungeld wieder einlöse, nur den näher angegebenen Theil des Ungeldes zu Fft nehmen dürfe, welcher s. Zt. dem Stifte vom Reiche versetzt worden war. 312 — Jan. 11. S. gibt seine Zustimmung zur Verpfandung gewisser Gefälle in der alten Messe von des Schultheissenamts wegen seitens Rudolfs v. Sachsenhausen an Fft. 313 — Jan. 11. S. gestattet Fft, das Dorf Oberrad, welches Johann v. Stockheim, Georg Brendel und Gottfried v. Reifenberg vom Reiche Privilegien T425- 1428. III. 31 zum Pfand haben, von denselben vorbehaltlich der Wiedereinlösung durch das Reich einzulösen. 314 1425 Jan. 17. S. gebietet dem Dorf Oberrad bei Fft, welches einzulösen er der Stadt erlaubt hat, nach geschehener Lösung Fft Gelübde und Gehorsam zu leisten. 315 — Jan. 17. S. gebietet Johann v. Stockheim, Jorg Brendel und Gottfried v. Reifenberg, das ihnen vom Reiche verpfändete Dorf Oberrad der Stadt Fft zu lösen zu geben. Vidimus von 1425. 310 — März 29. Johann v. Stockheim, Jorg Brendel v. Hoenberg und Gottfried v. Reifenberg erklären, dass sie auf Geheiss Kg. Sigmunds das ihnen verpfändete Dorf Oberrad der Stadt Fft um 400 Pfund Heller und 700 Gulden zu lösen gegeben haben und entledigen das Dorf seiner bisherigen Verpflichtung. 317 — März 29. Johann v. Stockheim, Jorg Brendel v. Hoenberg und Gottfried v. Reifenberg machen der ihnen verpfändeten Gemeinde Oberrad bekannt, dass sie dieselbe aul Geheiss Kg. Sigmunds an die Stadt Fft zu lösen gegeben haben, und entbinden die Gemeinde ihrer bisherigen Verpflichtung gegen sie. 318 1426 März 10. S. gestattet Fft, welches von seinen Nachbarn heftig bedrängt werde, das Reichsbanner auf die Schlösser, Dörfer und Gerichte der Stadt zu stecken. P P 265. 311) 1428 Mai 6. S. trifft neue Bestimmungen über Besetzung und Abhaltung des Kaicher Freigerichtes. P P 266. 320 — Mai 6. S. bestätigt Fft das bisherige Recht und Herkommen der Stadt an den Niddabrücken zu Nied, Rödelheim, Eschersheim, Bonames, Haarheim und Vilbel. P P 270. 321 — Mai 6. S. gebietet Fit, verkünden zu lassen, dass die Goldgulden von 19 Karat für vollwerthig genommen werden sollen. Zwei Ausfertigungen. P P 269. 322, 322a — Mai 6. S. gestattet Fft, um der Münzverschlechterung zu steuern, Silbergeld als Turnosen, Englische, Heller u. a., so lang und so oft die Stadt will, in der dortigen Silbermünze schlagen zu lassen. P P 268. " • ' 323 — Mai 6. S. gebietet Fft, mit der Grafschaft Bornheimer Berg zu verhandeln, dass ihm diese auf seiner Romfahrt Heeresfolge leiste, und trifft die Bestimmung, dass die Grafschaft an jedem Heerzug des Königs auf Mahnung Ffts sich zu betheiligen habe. 324 — Mai 9. S. gebietet den Unterthanen des Bornheimer Gerichtes, auf Mahnung Ffts sich zur Heeresfolge auf seiner demnächst stattfindenden Romfahrt zu rüsten. 325 32 III. Privilegien 1428—1438. 1428 Sept. 11. S. gebietet dem Ffter Gericht, gegenüber dem An- spruche der Friedberger Burgmannen, dass deren Unterthanen nur vor ihrem eigenen Gericht belangt werden könnten, in allen Sachen zu richten, welche Eigen, Erbe, liegende Güter innerhalb des Ffter Gebietes oder dort gemachte Schulden antreffen oder sich dort ereignet haben. P P 271. 32(1 1429 Mai 27. S. stellt Eft gegen Eingriffe in die Freiheiten und Privilegien der Stadt unter den Schutz des jedesmaligen Hofrichters. P P 272. 327 - Mai 27. S. gebietet Fft, das nöthige Münzpersonal anzustellen, ipkarätige Goldgulden zu schlagen, einen Theil des Schlagschatzes an die königliche Kammer abzuliefern und ihm jährliche Rechnung abzulegen. P P 274. 328 1433 Nov. 30. Kaiser S. bestätigt Fft die zwei Messen sowie alle Handfesten, Briefe und Schriften, womit die Stadt von Römischen Kaisern und Königen begnadet worden, und alle Herkommen, Gewohnheiten u. s. w. Ausfertigung mit der goldenen Bulle und Vidimus des Hofrichters Graf Johann v. Lupfen von 1434. 329, 329a 1434 März 17. Walther v. Schwarzenberg bittet Nicolaus v. Cusa, Deehant des Florinstiftes zu Koblenz, um Nachricht über dessen Verhandlungen mit dem Bischof v. Regensburg, wohl in Sachen von Privilegienbestätigungen, event. um Zusendung der Bullen und Briefe. Entwurf. Ugb. A 82 Nr. 68. — Aug. 31. S. erklärt, dass die Verleihung der Pfandschaft Born- heimer Berg an Graf Reinhard v. Hanau die Rechte Ffts an der Besetzung des dortigen Gerichtes nicht schmälern solle. PP281. 339 — Sept. 28. S. bestätigt den 143 1 Sept. 12 durch Graf Johann v. Wertheim zwischen Fft und den Friedberger Burgmannen gefällten Ausspruch betr. das Kaicher Freigericht unter Hinzufügung einiger Bestimmungen betr. den Schutz des Freigerichtes. P P 282. ' ' 1 331 1436 Mai 18. S. entscheidet den Zwist Ffts mit dem Grafen Reinhard v. Hanau wegen des Gerichtes Bornheimer Berg, an welchem ersteres von letzterem beeinträchtigt zu sein glaubt, nachdem ein Sühneversuch Oppenheims ohne Erfolg geblieben ist. P P 286. 332 1437 Juli 20. S. bestätigt Fft im Besitze der warmen Quelle zu Soden. P P 288. 333 1438 Nov. 12. Kg. Albrecht bestätigt Fft die beiden Messen und alle von Römischen Kaisern und Königen verliehenen Privilegien und Gerechtsame. P P 289. 334 Privilegien 1440—1451. III. 33 1440 iSlov. 7. Papst Eugen IV. fordert Fit zur Beschickung des Nürnberger Tages auf und beglaubigt seine dorthin reisenden Gesandten auch bei Fft. Ugb. A 78 Nr. 6. 1442 J uli 15. Kg. Friedrich bestätigt Fft die beiden Messen und alle von Römischen Kaisern und Königen verliehenen Privilegien und Gerechtsame. Mit zwei Vidimus des Hofrichters Graf Gumprecht v. Neuenahr vom gleichen Jahre. P P 290. 335, 335a, 335b — Juli 23. F. verleiht Sebolt Schelm v. Bergen für dessen Vater das von der Familie schon lange innegehabte Reichslehen Dorf Bornheim mit sechs Huben Landes bei Karben. 33<> — Juli 28. F. bestätigt Fft unter wörtlicher Mittheilung der Urkunden Ludwigs von 1329 Juni 20 (Nr. 38), Karls von 1353 Dez. 13 (Nr. 101) und 1366 Dez. 4 (Nr. 159), sowie des Hofgerichtes von 1392 Febr. 1 (Nr. 248, mit allen hier inserierten Urkunden) das Recht, dass die Bürger der Stadt nur vor das dortige Reichsgericht geladen werden dürfen. Zwei Ausfertigungen, zwei Vidimus des Hofrichters Graf Michael v. Maidburg und Hardeck von 1444 und drei Vidimus des Hofrichters Graf Johann v. Sulz von 1460. PP293. 337, 337a, 337b-c, 337d-f — Aug. 14. Die in Fft aufgerichtete Reformation F's. P P 299. 338 1444 Okt. 4. F. ermächtigt Fft, wie bisher die Strassen mit den Dienern der Stadt 7.11 schützen und zu schirmen, und verbietet allen, die Stadt daran zu hindern und wegen etwa daraus erwachsenden Schadens Ansprache an dieselbe zu erheben. P P 305. 33h - Okt. 4. F. gestattet den Dörfern Sulzbach und Soden, sich auch fernerhin in rechtlicher Beziehung zur Stadt Fft zu halten, welche die Dörfer vertreten und mit aller Ordnung bestellen solle. P P 306. 340 1451 A pril 3. Papst Nicolaus V. erneuert auf Bitten Ffts eine Konstitution Bonifacius' IX. von 1397 Mai 31, welche die Verhängung des Interdikts wegen Geldschulden untersagt. P P 307. 341 — April 3. Papst Nicolaus V. gestattet, dass, falls Personen, welche mit Interdikt oder Exkommunikation belegt sind, Fft verlassen haben, das desshalb über die Stadt verhängte Interdikt sofort aufhören soll. 342 — April 3. Papst Nicolaus V. bestätigt Fft das von Römischen Kaisern und Königen verliehene Vorrecht, dass die Bürger der Stadt nicht vor auswärtige, besonders heimliche Gerichte gezogen werden dürfen, und beauftragt genannte Geistliche, nicht zu gestatten, dass gegen diese Bestätigung Ffter vor fremde Gerichte gezogen werden. P P 308. 343 fj' - - - " Stt^ I : 34 HI- Privilegien 1451 —1459. 1451 April 3. Papst Nicolaus V. beauftragt genannte Geistliche, die Originale der über den Gerichtsstand der Ffter Einwohner der Stadt von den Kaisern verliehenen Privilegien einzusehen und zu bestätigen. PP311. 344 ca. 1451 (s. a. et d.) Kosten der Stadt für Henne Sasse, welcher das päpstliche Privileg betr. die heimlichen Gerichte in Rom erworben hat. Abschrift. Ug b. A 82 Nr. 68. 1452 März 19. Kardinallegat Bischof Nicolaus v. Brixen beauftragt den Scholaster von St. Johann in Mainz, auf Ersuchen Efts dessen Privilegien einzusehen und Transsumpte darüber auszustellen. 345 — März 19. Kardinal-Legat Nicolaus bestimmt, dass in Fft an den dem kirchlichen Dienste geweihten Stätten kein Handel getrieben werden darf. 34(5 — März 20. Kardinal-Legat Nicolaus gewährt den Theilnehmern an der Ffter Marien-Magdalenen-Prozession 100 Tage Ablass. 341 — März 20. Kardinal-Legat Nicolaus gestattet dem Heiliggeist-Spital in Fft, an den Tagen, an welchen keine Messen in der Stadt gelesen werden, solche auf eigene Kosten zu veranstalten. 348 — Mai 2. Kardinal-Legat Nicolaus gewährt denen, welche die in der Neustadt zu Fft gelegene Spitalskirche an gewissen Festtagen besuchen, 100 Tage Ablass. 349 — Mai 2. Kardinal-Legat Nicolaus theilt Eft mit, dass laut Beschluss der Mainzer Provinziälsynode die Juden gelbe Ringe und die Jüdinnen blaugestreifte Schleier wie in Rom zu tragen haben, und fordert die Stadt auf zu veranlassen, dass ihre Juden dieser Vorschrift nachkommen. PP311. 350 — Aug. 1. Kaiser F. bestätigt die Privilegien Ffts. Ausfertigung mit der goldenen Bulle, vier Vidimus des Hofrichters Graf Johann v. Stütz von 1460 und drei Vidimus des Erzbischofs Diether v. Mainz von 1460. PP312. 351, 351a—d, 351e- nach 1452 Aug. 1 (s. a. et d.) Ein Nichtgen. an Fft betr. seine Verhandlung mit den Statthaltern des Erzbischofs v. Mainz, über Minderung der Kosten für ein kaiserliches Privileg. Entwurf. Ugb. A 82 Nr. 68. 1434 Jan. 24. F. bestätigt Fft die von den Kaisern Friedrich II., Karl IV. und Sigmund verliehenen Messprivilegien. PP313. 352 1459 März 15. F. gestattet Fft, sich gegen die Beschädiget- der Stadt oder ihrer Unterthanen mit allen Mitteln zu vertheidigen, und gebietet Jedermann, die Stadt bei den ihr verliehenen Freiheiten und Rechten zu belassen. Originalausfertigung und Vidimus F's. von 1476 Jan. 18. PP314. 353, 353a Privilegien 1461 — 1476. III. 35 1461 Aug. 16. Erzbischof Diether v. Mainz erklärt, dass er und seine Nachfolger Eft bei dessen Gnaden und Freiheiten, insbesondere die Errichtung von Testamenten und Legaten betr., bleiben lassen wollen. PP316. 354 1465 N ov. 9. F. bestätigt Fft das Recht, dass das dortige Gericht das Eigenthum der in der Stadt sich aufhaltenden Fremden kümmern dürfe. P P 317. 355 — Dez. 16. F. bestätigt Fft das Recht, dass die Fremden, die in Fft sich aufhalten, vor dem dortigen Gerichte gekümmert werden können und vor demselben zu Recht zu stehen haben. P P 320. 356 1467 A ug. 20. F. verkündet einen fünfjährigen Landfrieden gemäss den Beschlüssen des Reichstags zu Nürnberg am 11. Nov. 1466. 357 1470 M ärz 20. F. gestattet Fft, die Stadt und ihr Besitzthum zu besserem Schutze nach Belieben mit Befestigungen zu umgeben. P P 322. 358 — Juni 5. F. gestattet Fft, die Besitzer von öden und baufälligen Häusern und Hofstätten zum Aufbau binnen Jahresfrist aufzufordern und, falls diese dem Gebot nicht nachkommen, die betr. Häuser zu Gunsten der Stadt einzuziehen. P P 323. 35t) ca. 1470. ( s. a. et d.) Bruchstück eines Berichtes betr. die öden Hofstätten und baufälligen Häuser in Fft. Entwurf. Ugb. A 82 Nr. 68. 1471 Juli 24. Der zu Regensburg aufgerichtete Landfrieden F.'s. P P 324. 360 — Sept. 16. F. übersendet Fft den Regensburger Landfrieden, gebietet der Stadt, demselben nachzukommen und ihn öffentlich bekannt machen zu lassen. P P 329. 361 1474 Juni 7. F. gestattet Fft, das Reichslehen Dorf und Gericht Bornheim kaufweise an sich zu bringen. 36Ü 1475 Sept. 18. F. bestätigt den Ankauf des Reichslehens Bornheim seitens der Stadt von den Schelmen v. Bergen. 363 — Sept. 18. F. verleiht Fft als Reichslehen das verkaufte Bornheim mit sechs Huben Landes zu Carben und Dortelweil und bestimmt, dass immer zwei Bürger aus den ehrbaren Geschlechtern das Lehen im Namen der Stadt tragen sollen. 364 1476 Mai 16. F. bestimmt, dass, falls der eine Bürger von den zweien, welche das Reichslehen Bornheim Namens der Stadt tragen, durch Tod oder aus einem anderen Grunde abgeht, der Ueberlebende allein das Lehen tragen soll und nach dessen Tod zwei neue Lehensträger vorgeschlagen werden sollen. 365 T 36 III. Privilegien 1477 —1478. 1477 Okt. 27. Fft bittet Ulm, Dr. Ludwig zum Paradies wissen zu lassen, welche Erleichterungen der Papst der Stadt Ulm in Sachen der Fastenspeisen gewährt hat. Entwurf. Ugb. A 82 Nr. 68. — Okt. 30. Fft bevollmächtigt Dr. Ludwig zum Paradies zu Verhandlungen mit dem Papst, dem Kaiser u. a. Fürsten für die Stadt in geistlichen Dingen. Ugb. A 78 Nr. 15 b. 1477 — 78. Verschiedene Aktenstücke betr. Erlangung von päpstlichen Privilegien. Ugb. A 82 Nr. 13. 1478 Jan. 2. Papst Sixtus IV. ordnet auf Bitten Ffts an, dass bei der dortigen Marien-Magdalenen-Prozession das Allerheiligste unverhüllt wie an Fronleichnam getragen werden solle, und gewährt den Theilnehmern an der Prozession einen Ablass. 366 — Jan. 2. Papst Sixtus IV. gestattet den Fftern und den Besuchern der Fastenmesse, zur Zeit der letzteren das Abendmahl zu versäumen. Ugb. A 78 Nr. 8. — Jan. 7. Papst Sixtus IV. gewährt den Fftern und den Besuchern der Messe zur Zeit derselben gewisse Erleichterungen in den Fastenspeisen gegen eine Abgabe zu milden Zwecken. Ugb. A 78 Nr. 9. — Jan. 28. Papst Sixtus IV. bestätigt Fft das in lateinischer Ueber- setzung mitgetheilte kaiserliche Privileg von 1470 Juni 5 über die öden Häuser und Hofstätten. P P 329. 36? — Jan. 28. Papst Sixtus IV. bestätigt das von Erzbischof Diether v. Mainz der Stadt Fft gegebene Versprechen, dieselbe an der Annahme von Testamenten zu ihren Gunsten nicht hindern zu wollen, sowie die Verordnung, dass die den Geistlichen zu kirchlichen Zwecken vermachten Häuser binnen Jahresfrist an Laien verkauft werden müssten. PP332. 368 — Febr. 7. Papst Sixtus IV. bestätigt Fft das Recht, dass dessen Einwohner vor keinem fremden Gerichte, insbesondere nicht vor den westfälischen Gerichten belangt werden dürfen. Zwei Ausfertigungen. Ugb. A 78 Nr. 10, 10a. — Febr. 7. Papst Sixtus IV. theilt dem Erzbischof v. Patras u. a. Geistlichen den Erlass der Bulle vom gleichen Tage für Fft mit und fordert sie auf, die Stadt gemäss derselben zu schützen. Ugb. A 78 Nr. 11, 12; A 82 Nr. 12 (gleichzeitiger Druck). — Febr. 14. Erzbischof Simon v. Patras und Justinopolis macht der Deutschen Nation die an ihn gerichtete päpstliche Bulle von 1478 Febr. 7 bekannt. Ugb. A 78 Nr. 14. - Febr. 15. Papst Sixtus IV. bestätigt Fft die wörtlich mitge- theilten Privilegien Rudolfs von 1291 Mai 30, Albrechts von 1299 * '■* «fr t r Privilegien 1478—1479. III. 37 Febr. 13 (Nr. 21), Karls von 1349 Sept. 17, 1353 Dez. 13, 1366 Dez. 4 (Nr. 159), und Friedrichs von 1452 Aug. 1. Ugb. A 78 Nr. 13. 1478 Febr. 15. Papst Sixtus IV. thcilt dem Erzbischof v. Patras 11. a. Geistlichen die am gleichen Tage für Fft erfolgte Privilegienbestätigung mit. . Ugb. A 78 Nr. 14. — Febr. 20. Erzbischof Simon v. Patras macht der Deutschen Nation bekannt, dass er von Dr. Ludwig zum Paradies die an ihn gerichtete Bulle von 1478 Febr. 15 erhalten habe. Ugb. A 78 Nr. 17. Febr. 24. Papst Sixtus IV. bestätigt die Bulle Bonifacius' VIII. betr. Verhängung des Interdikts zur Messzeit in Fft. Ugb. A 78 Nr. 15. - Dez. 9. Papst Sixtus IV. bestätigt Fft das von Kaiser Karl verliehene Vorrecht, dass die Stadt ihre Privilegien nur bei sich im Original vorzuzeigen braucht, und beauftragt den Dekan der Oppenheimer Marienkirche mit der Bekanntmachung dieser Bestätigung P P 334. 369 — Dez. 24. Papst Sixtus IV. gewährt den Fftern und denen, welche sich zur Fastenzeit in Fft aufhalten, gewisse Erleichterungen betr. die Fastenspeisen. PP335. 370 ca. 1478 ( s. a. et d.) Bekanntmachung des Ffter Rathes betr. die päpstlichen Bullen über das Interdikt zu Messzeiten, die baufälligen Fläuser und die Tragung des Sakraments bei der Marien- Magdalenen-Prozession. Entwurf. Ugb. A 82 Nr. 19. — (s. a. et d.) Bruchstück einer Bekanntmachung betr. die vom Papste gewährten Erleichterungen in den Fastenspeisen. Entwurf. Ugb. A 82 Nr. 68. — Aktenstücke betr. Erwerbung und Bekanntmachung der päpstlichen Privilegien wegen der Fastenspeise und des Gottesdienstes zu Messzeiten. Entwürfe und Abschriften. Ugb. A 81 N, R. — (s. a. et d.) Aufzeichnung über die Kosten verschiedener päpstlicher Bullen und des Aufenthaltes der Ffter Gesandten in Rom. Abschrift. Ugb. A 82 Nr. 68. 1478—1486. Mehrere Schreiben von Beamten des Hofgerichtes zu Rottweil betr. die Vidimus von Ffter Privilegien, welche seitens der Stadt am Hofgericht hinterlegt sind. Ugb. A 82 Nr. 68. 1479 J an. 2. Propst Sinolfus Otterius von der Kirche St. Johannes de Celano in Rom macht dem Erzbischof v. Mainz u. a. Geistlichen die päpstliche Bulle von 1478 Dez. 24 bekannt. Ugb. A 78 Nr. 19. 38 III. Privilegien 1479 — 1486. 1479 J an. 20. Ludwig Surborn, Dechant der Florinikirche zu Koblenz, macht der Deutschen Nation die an den Erzbischof v. Patras gerichtete Bulle von 1478 Febr. 7 bekannt. Zwei Ausfertigungen. Ugb. A 78 Nr. 18, 20. — Jan. 20. Ludwig Surborn macht der Deutschen Kirche die an den Erzbischof v. Patras gerichtete Bulle von 1478 Febr. 15 bekannt. Ugb. A 78 Nr. 21. — März 20. Konrad Bensheim, Dechant v. St. Maria ad gradus in Mainz, macht die Bekanntmachung des Erzbischofs v. Patras von 1478 Febr. 20 bekannt. Ugb. A 78 Nr. 22. — Okt. 5. Erzbischof Simon v. Patras macht gen. Geistlichen die an ihn gerichtete Bulle von 1478 Febr. 15 bekannt. Ugb. A 78 Nr. 23. — Dez. 30. Erzbischof Simon v. Patras macht der Deutschen Nation die an ihn gerichtete päpstliche Bulle v. 1478 Febr. 7 bekannt. Zwei Ausfertigungen. Ugb. A 78 Nr. 24, 25. 1480 Nov. 30. F. befiehlt dem Hofgericht zu Rottweil , welches einige von Eft verkaufte Leibgedinge mit Kummer belegt hatte, den Prozess zum Stillstand zu bringen, bis er seitens der Stadt belehrt worden sei, ob dies den Freiheiten der Stadt nicht widerspreche. PP338. 371 — Nov. 30. F. gestattet Fit, so lange dessen Prozess mit Graf Philipp v. Hanau über die 19 Dörfer des Bornheimer Bergs vor dem Kammergericht noch schwebe, den Blutbann in den Dörfern auszuüben. 372 1483 M ärz 3. F. bestätigt Eft das Privileg Kaiser Sigmunds über die Quelle zu Soden und gestattet der Stadt, diese Quelle und Salzsode nach Belieben auszunutzen und nach anderen zu suchen. P P 339. 373 — März 3. F. verleiht unter Aufhebung aller entgegenstehenden Verordnungen den Ffter Bürgern die Fischweide im Main hinab bis in den Rhein und hinauf, so weit sie dieselbe erreichen können und seit Menschengedenken inne haben. PP341. 374 1484 N ov. 18. F. bestätigt den 1481 April 4 zwischen Fft und Graf Philipp v. Hanau abgeschlossenen, wörtlich mitgetheilten Vertrag über die 19 Dörfer des Bornheimer Bergs. P P 342. 375 — Nov. 20. F. verleiht Fft in Verfolg des von der Stadt mit Hanau geschlossenen Vertrags die drei bisher zum Bornheimer Berge gehörenden Dörfer Bornheim, Hausen und Oberrad mit allen Rechten als Reichslehen. 376 i486 März 22. Kg. Maximilian bestätigt Efts Privilegien. PP350. 377 Privilegien 1487-1498. III. 39 1487 Aug. Briefwechsel Nürnbergs mit Eft betr. etwaige Privilegien über die Appellation gegen Urtheile der städtischen Gerichte. Ugb. A 81 S. 1488 Nov. 27. Nicolaus Wilhelmi von Berstadt, Dechant der Katharinenkirche 211 Oppenheim, macht Nicolaus Wissbecker und Johann Brun die Bulle Papst Sixtus' V. an den Erzbischof v. Patras von 1478 Febr. 7 bekannt. Ugb. A 78 Nr. 27. 1490 Juli 12. Papst Innocentius VIII. genehmigt Eft auf dessen Bitte die vom Kaiser erhaltene Erlaubniss, den Juden bestimmte Häuser zu vermiethen, und die von der Stadt geregelte Erhebung von Zinsen bei Gelddarlehen. Beigefügt die Kostenberechnung für diese Bulle und ein Schreiben des Kaisers an den Papst von 1491 Febr. 1, worin dieser ersucht wird, das Statut der Stadt über die Judenzinsen und die Vermiethung von Häusern an die Juden seitens der Stadt zu genehmigen. 378, 378a, 378b 1491 Febr. 1. F. erklärt, dass Eft, welches von dem Herrn zu Schwarzenberg beschuldigt werde, zwei Diebe ledig gelassen, dadurch gegen die goldene Bulle, die Reformation und den 10jährigen Frieden gehandelt zu haben und desshalb der Acht verfallen zu sein, in dieser Sache lediglich nach der Gewohnheit der Stadt verfahren sei. 379 — Febr. 24. Papst Innocentius VIII. theilt dem Erzbischof Simon v. Patras u. a. Geistlichen mit, dass er die Bulle Papst Sixtus' IV. von 1478 Febr. 7 bestätigt habe. Ugb. A 78 Nr. 28 1494 April 16. M. belehnt Georg Frosch und Sifrid Knoblauch Namens der Stadt Eft mit den Dörfern Bornheim, Hausen, Oberrad und sechs Huben Land bei Carben und Dortelweil. 380 — April 28. M. bestätigt Fft den Gebrauch der Errichtung von Einkindschaften. P 1 J 352. 381 1498 Aug. 22. M. erklärt, dass gemäss früheren Privilegien die Juden zu Fft zu schützen allein dem dortigen llathe zustehe. 382 III. Kaiserschreiben I, 1320—1337. ß. Kaiserschreiben 1320—1400. j2o Sept. 19. König Ludwig der Bayer theilt Oppenheim mit, dass er dem dortigen Bürger Jacobus ad veterem monetam ein Lehen verliehen habe. Band I, 7 3 3 5 Aug. 28. Kaiser L. fordert Fit auf, ihm die versprochene Mannschaft zu senden. 27 336 F ebr. 21. L. fordert Fft, Gelnhausen, Friedberg und Wetzlar auf, den entflohenen Mönchen des Abtes zu Fulda die Aufnahme bei sich zu versagen. 8b — Sept. 24. L. fordert dieselben auf, seinen Diener Jorg v. Sultz- bach in dessen Aufträgen zu unterstützen. B U 541. 8a 337 J an. 7. (? s. a.) L. fordert Fft auf dessen Anfrage zu Landfriedensverhandlungen mit dem Bischof v. Mainz und mit nicht- gen. Fierrn und Städten auf. BU54J. 5 ■ März 4. L. fordert Fft wiederholt auf, die Wittwe Dietrichs v. Butzbach vor Wigant vom Buchis zu schützen und beider Streitigkeiten zu entscheiden. B U 541. 10 April 15. L. fordert Fft wiederholt auf, die dortigen Juden zu schützen, insbesondere vor Klagen an geistlichem Gericht. !) Juni 13. L. fordert Fft auf, die ihm am 11. Nov. zu zahlenden 500 Pfund Heller seinem Ausgeber, dem Ffter Bürger Hug v. Maiienberg zu entrichten. B U 548. 11 Juli 13. L. fordert Fft auf, seinem Schreiber Leonhard die nächste am Liebfrauenstift zur Erledigung kommende Pfründe zu verschaffen, zu welcher er ihm die ersten Bitten gegeben habe. B U 548. 12 Aug. 22. L. fordert Fft auf, dem Erzbischof Heinrich v. Mainz zu helfen, dass des Reiches Juden beschirmt werden, und beglaubigt bei der Stadt den Ritter Dietrich V. Hantschuchsheim. 14 Aug. 24. L. befiehlt Fft, seinem mit den ersten Bitten begabten Schreiber Leonhard die erledigte Pfründe am Liebfrauenstift zu verschaffen. B U 550. 15 Aug. 24. L. befiehlt dem Ffter Bürgermeister, seinem Schreiber Leonhard die erledigte Pfründe am Liebfrauenstift nöthigen Falls mit Gewalt zu verschaffen. 16 Kaiserschreiben I, 1337 —1346. III. 41 1337 S ept. 24. L. fordert Fit auf, das Liebfrauenstift zu zwingen, den von ihm dem Heinrich Henigin und dann seinem Schreiber Leonhard gegebenen ersten Bitten auf die nächste Pfründe nachzukommen. B U 550. 13 nach 1337 Sept. 24. L. befiehlt Fit wiederholt, seinem Schreiber Leonhard 20 Pfund Heller von dem Gute des Liebfrauenstiftes zu zahlen oder ihm zu seiner Pfründe zu verhelfen. 2 1338 Sept. 20. L. gebietet Fft, das Liebfrauenstift, welches seine ersten Bitten nicht geachtet habe, an seinen Gülten anzugreifen und seinem Schreiber Leonhard aus denselben eine jährliche Entschädigung zu geben. BU554. 17 1339 S ept. 1. L. befiehlt Fit, seinem Vetter, Herzog Rudolf v. Bayern, und seinem Sohne, Herzog Stephan, ge; die Bischöfe von Strassburg und Basel Zuzug zu leisten. BU 559. 18 — Dez. 31. L. befiehlt Fft, dem von ihm eingesetzten Pfleger des Fuldaer Stiftes, Heinrich dem Staufer, gegen Graf Philipp v. Solms behülflich zu sein. B U 561. 21 t 341 J an. 25. L. befiehlt Fft, an Kuno und Johann v. Falkenstein das von denselben in Fft wegen des v. Hanau gekümmerte Geld gemäss Hofgerichtsurtheil auszuzahlen. B U 569. 19 — Juli 4. L. fordert Fft, Gelnhausen, Friedberg und Wetzlar auf, einen Tag zu Wiesbaden zu beschicken, um mit Erzbischof Fleinrich v. Mainz und anderen Herren und Städten den Landfrieden zu beschwören. B U 575. 20 1343 S ept. 13. L. gebietet Fft, vom Stuhl zu Rom keine Briefe anzunehmen, die wider seine Diener und Pfaffen, besonders Dechant Johann v. Mainz, gerichtet sind. B U 583. 23 134.4 J an - L. theilt Fft mit, dass er die nächstfällige Reichssteuer von 192 Pfund Heller dem Nürnberger Schultheiss Konrad dem Grozzen verschafft habe, und befiehlt, diesem das Geld auszuzahlen. B U 586. 24 1345 F ebr. 18. L. befiehlt seinem Wirth zu Fft, Jakob Knoblauch, grosse Turnose zu schlagen, deren 64 weniger V« auf eine Ffter Mark gehen. B U 589. 27a — Febr. 22. L. beglaubigt bei Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen den Deutschordensmeister Wolfram v. Nellenburg und seinen Flofmeister Dietrich v. Hantschuheim. B U 591. 20 1346 J uli 16. L. dankt denselben Städten für ihre Treue und kündet seine Ankunft am Rhein an, um sich mit ihnen über das ihm an- gethane Unrecht zu berathen. B U 600. 25 42 III. Kaiserschreiben I, 1346 -1352. 1346 Sept. 30. L. benachrichtigt Fft, dass er die Chorherrn von St. Peter zu Mainz, nachdem sie sich mit ihm, mit Erzbisehof Heinrich v. Mainz und mit Konrad v. Kirkel verglichen, aus der Reichsacht gethan habe, und befiehlt, sie im Besitze der zurückgegebenen Güter, namentlich gegen Heinrich v. Isenburg, zu schützen. B U 602. 22 s. a. ( Sonnt, vor Pfingst.) L. beglaubigt bei Fft seinen Schreiber Leonhard und Dietrich v. Hontschuchsheim als seine Gesandten in wichtiger Angelegenheit. I s. a. (Sept. 28.) L. theilt Fft mit, dass er mit dem geächteten v. Hanau Krieg führen müsse und seinen- Landvogt Friedrich v. -Hutten zum Hauptmann bestellt habe, und fordert die Stadt auf, dem letzteren beizustehen. 3 s. a. (Donnerst, vor Agn.) L. theilt Fft auf dessen Beschwerde über das gegen die Stadt gerichtete Holzzuführverbot des v. Hanau und der v. Falkenstein mit, dass er den v. Hanau zur Aufhebung des Verbotes veranlasst habe. 4 s. a. (Sonnt, vor Kath.) L. theilt Fft mit, dass er den Erzbischof v. Mainz und den Markgrafen v. Jülich angewiesen habe, die Stadt gegen den Herrn v. Westerburg und ihre anderen Feinde zu schützen. 6 1349 Mai 26. König Karl IV. bestätigt dem Erzstifte zu Mainz alle seine Freiheiten und Privilegien. Abschrift. 83a — Mai 26. K. erklärt, dass er Heinrich v. Virnburg, der sich nennt Erzbischof v. Mainz, und genannten Mainzer Geistlichen gelobt habe, in ihrem Zwiste mit Erzbischof Gerlach v. Mainz den letzteren nicht zu unterstützen. Abschrift. 83b — Juni 26. K. erklärt, dass er den Eltern die zwei Messen bestätigt habe und die Besucher derselben in seinen und des Reiches Schutz nehme. Zwei Ausfertigungen. BU613. 32, 33 — s. d. K. schenkt der Gräfin Irmengard v. Nassau das Haus des Ffter Juden Salman Phiselin. Abschrift. 31 1352 Juli 13. K. fordert Fft auf, dem Propst Heinrich zu Nordhausen, den Grafen Heinrich, Dietrich, Bernhard und Ulrich v. Hoenstein, mit denen er sich versöhnt habe, alle ihre Rechte gemäss ihren Handfesten und Briefen zukommen zu lassen. 57 — Juli 25. K. gebietet Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen, den Landfrieden zu halten und die Münze anzunehmen, welche Erzbischof Balduin v. Trier als sein Vikar mit anderen Herren der Umgegend festgesetzt, bezw. hat schlagen lassen. 83c Kaiserschreiben I, 1353 —1358. III. 43 1353 Mai 22. K. fordert Ulrich v. Hanau, Landrichter des Wetterauer Landfriedens, auf, denselben unverbrüchlich zur Durchführung zu bringen. 83d 1355 D ez. n. Kaiser K. fordert Fit auf, die Kümmerungen gegen die nach Fit kommenden Bürger von Meddcburg zu unterlassen. Abschrift. 30 1356 Juni 4. Jodocus v. Rosenlicben bittet Fft, den ihn befehdenden Kaiser aufzufordern, dass er ihn bei dem Böhmischen Rechte in Frieden belasse. 73 — Okt. 28. Rudolf v. Friedberg, Propst zu Wetzlar, benachrichtigt den Ffter Stadtschreiber Heinrich von der bevorstehenden Ankunlt des Kaisers, damit Anstalten zu einem feierlichen Empfange getroffen werden. B U 652. 05 — Nov. 9. Junge v. Holzhausen und Sigfrid v. Spire, Ffter Gesandte am Hofe des Kaisers in Trier, geben ihrer Stadt Nachricht von der Reise des Kaisers und den politischen Verhältnissen in den Niederlanden. . 35 — Nov. 26. Junge v. Holzhausen und Sigfrid v. Spire berichten an Fft über ihre Verhandlungen mit anderen Städteboten am kaiserlichen Hof über das Haus zu Hassloch und geben Nachrichten vom Llofe. 81 1358 April 14. K. theilt Fft mit, dass er die von dem Oppenheimer Schultheissen zwischen dem Erzbischot v. Mainz und Fft gemachte Sühne betr. die Juden genehmige. B U 654. 4-4 — Mai 28. K. beauftragt Ulrich v. Hanau, Eberhard v. Eppstein zu veranlassen, die Ffter in Steinheim nicht zu zollen. BU654. 41 — Juni 26. K. empfiehlt Fft Nickel barbirer von den Cotten, seinen alten Diener, ß U 655. 43 — Aug. 12. K. gebietet Fft, die Briefe, welche die Ffter den Eltern Ulrichs v. Hanau gegeben, dem letzteren gegenüber zu halten. BU655. ' 1 42 — Aug. 13. K. antwortet Fft auf dessen Mittheilung der Briete, die es vom König v. England erhalten hat. BU655. 45 1358? 1364? s.a.etd. Jakob Knoblauch, Johann v. Hohenhaus, Johann in dem Sale und Endiris der Bürgermeister geben von Nürnberg aus Fft Nachricht über den Besuch des Nürnberger Tags und die bevorstehende Ankunft des Kaisers. 74 — Jakob Knoblauch und Andiris der Bürgermeister geben Fft Nachricht von der Ankunft des Kaisers und anderer Fürsten in Rothenburg o. d. T. 75 44 HI- Kaiserschreiben I, 1359—1360. 1359 J an. 25. K. klärt Fft auf über den Zweck der von ihm gegen die Könige von Ungarn, Krakau und den Herzog v. Oesterreich angeordneten Handelssperre. BU661. 34 — März 8. K. theilt Fft von Nürnberg aus mit, dass er am nächsten Tage nach Fft abreise, und gibt mehrere auf sein Kommen bezügliche Aufträge. B U 664. 40 — März 18. Bischol Johann v. Leutomischl, Kanzler des Kaisers, bittet Fft, ihm zur bevorstehenden Ankunft desselben eine Herberge in der Propstei zu verschaffen. B U 665. 66a — Juni 10. K. gebietet Fft, die Bürger der Schwäbischen Städte nicht zu hindern, aufzuhalten, zu pfänden und zu beschädigen, und verweist Streitigkeiten mit denselben vor den Schwäbischen Landfrieden oder die Städte. 66b — Juli 27. K. verbietet Fft, die Bürger von Amberg, Unterthanen Pfalzgraf Ruprechts des Aelteren, fernerhin in ihren Angelegenheiten zu kümmern. 48 — Aug. 12. K. fordert Fft auf, die Bürger von Mühlhausen i. Th., welche dem Urtheile seiner Räthe in ihrem Zwiste mit dem Deutschordenskomthur in Thüringen wegen der Mühlhäuser Pfarren sich widersetzt haben und darum in die Reichsacht gekommen sind, auf alle Weise zu schädigen. 66c — Aug. 19. K. bittet Fft, den dortigen Bürger Heinrich v. Münzenberg über den Zoll auf dem Main zu setzen. 45) 1360 Febr. 23. K. trifft Bestimmungen über die jährlichen Wahlen zum Rath in Fft, bestätigt seine Briefe über die Schöffenwahl, verbietet Parteiungen unter den Handwerkern und der Gemeinde und will, dass die ersteren und die Gadenleute bei ihren Rechten bleiben. Abschrift. B U 671. 48a — März 3. K. theilt Fft mit, dass er dem Propst Rudolf zu Wetzlar für die ihm und dem Reiche erwiesenen Dienste zehn Huben Lands bei Fft schenke. 47 — Juni 17. K. ertheilt Nürnberg den Auftrag, den Städten in Schwaben, Elsass, Franken, Fft u. a. zu verkünden, dass er am 24. Juni in Nürnberg eintreffen werde, damit sie zu ihm kommen. BU673. 46 — Juli 7. K. mahnt Fft, ihm mit dem vierten Theile seines Volkes zu Hülfe und Dienst zu kommen. B U 674. 52 — Dez. 9. K. mahnt Fft, dem Stifte zu Ingelheim behülflich zu sein, dass es den ihm gewährten Theil von den der kaiserlichen Kammer gehörenden Ffter Judengefällen erhalte. 53 Kaiserschreiben I, 1361— 1366. III. 45 361 Febr. 10. K. beglaubigt seinen heimlichen Schreiber Konrad v. Gysenheim bei Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen wegen wichtiger Dinge, welche den Stuhl zu Rom und das Reich betreffen. Ausfertigung und Abschrift. B U 679. 50, 55 —• März 16. K. befiehlt Fft, die dem Prager Olin Roczener auf der letzten Ffter Messe genommenen Tücher wieder zu schaffen. B U 680. 51 — März 21. K. fordert Fft auf, seinen Diener Rudolf v. Friedberg ungehindert an der dem Reiche gehörigen Marpach zu lassen. 54 März 21. K. befiehlt Fft, eine Anzahl Briefe an ihre Adressen zu befördern. 50 Nov. 2. K. gebietet Fft wiederholt, seinen heimlichen Diener Propst Rudolf v. Wetzlar in den Besitz der ihm verliehenen zehn Huben Landes bei Fft kommen zu lassen. 58 Nov. 2. Bischof Johann v. Olmiitz bittet Fft, dem Wetzlarer Propst Rudolf v. Friedberg die ihm vom Kaiser geschenkten zehn Huben Landes bei Fft auszufolgen. 79 62 Jan. 5. K. theilt Fft mit, dass er Eberhard v. Eppstein befohlen habe, die Ffter nicht zu zollen, und dass er, wenn dieser es doch thun wolle, die Entscheidung dieser Streitsache dem Landvogt in der Wetterau, Ulrich v. Hanau, übertragen habe. 60 64 Mai 1. K. befiehlt, an allen Pforten Ffts einen neuen Zoll für das Reich zu erheben und beauftragt Ulrich v. Hanau mit der näheren Anordnung. Abschrift. B U 692. Ol 365 N ov. 2. K. theilt dem Erzbischof Gerlach v. Mainz mit, dass er Gottfried v. Stockheim mit der Abnahme eines neuen Eides von den Fftern und mit Massregeln zur Ordnung der inneren Verhältnisse Ffts betraut habe. Abschrift. B U 697. 02 66 Jan. 6. K. verordnet, dass Erzbischof Gerlach v. Mainz, den er mit Untersuchung der zu Fft geschehenen Frevel betraut hat, die davon fallende Busse bis zu 8000 Gulden an gen. Ffter Schöffen ausliefern solle. B U 703. 02a Febr. 8. Erzbischof Gerlach v. Mainz macht bekannt, dass er in kaiserlichem Auftrage diejenigen Ffter Bürger, welche wider Reich, Gericht, Rath und Stadt gethan haben, in Untersuchung gezogen und bestraft habe. (Bruchstück.) Abschrift. B U 704. SO März 26. K. gebietet Jedermann, genannte flüchtige Ffter anzuhalten und für ihre gegen Reich und Stadt gethanen Frevel zur Verantwortung zu ziehen. Abschrift. B U 707. 02b Mai 22. K. beglaubigt bei Fft seinen Schreiber Konrad v. Gysenheim. B U 672. 80 46 III. Kaiserschreiben I, 1366 — 1376. 1 366 Juli 15. Kaiserin Elisabeth zeigt Eft die am 11. Juli erfolgte Geburt einer Tochter an. B U 708. 222 — Sept. 17. Iv. erklärt, dass er den edlen Rudolf v. Sachsenhausen zur Belohnung für die ihm und dem Reiche geleisteten Dienste von der Entrichtung des Mahl- und Ungeldes in Eft befreit. 37 1367 März 17. König Wenzel v. Böhmen erklärt, dass Fft ihm als Reichsvikar gehuldet hat und dass er die Stadt in ihren Rechten und Freiheiten, besonders die zwei Messen derselben, in seinen Schutz nimmt. Zwei Abschriften. 68, 70 1368 Febr. n. K. theilt Fft mit, dass er dem Schultheissen Sigfrid zum Paradiese empfohlen habe, den Schlagschatz der dortigen Münze aufzuheben, und befiehlt, ihm dazu behülflich zu sein. BU721. 83e 1373 April 30. Heinrich zum Jungen, Schultheiss zu Oppenheim, erklärt, von Fft auf kaiserlichen Befehl 1000 Gulden zum neuen Bau von Beheimschfort erhalten zu haben. B U 736. 85 — Aug. 23. K. theilt Fft mit, dass er den Markgrafen Friedrich, Balthasar und Wilhelm v. Meissen die Landvogtei der Wetterau übertragen habe, und fordert die Stadt zum Gehorsam gegen dieselben auf. 83b 1376 Febr. 14. Thun v. Koldicz bittet Fft, die ihm schuldige Gülte dem Ueberbringer des Briefes zu zahlen. 80 — Juni 3. K. benachrichtigt Fft von der in Rense staltgefundenen Wahl Wenzels zum Römischen König, der bevorstehenden Ahar- setzung und Krönung desselben und der erfolgten Zustimmung des Papstes und der Kardinäle. Abschrift. RTA I, 71. 67 — Juni 10. K. macht bekannt, dass die Kurfürsten in Fft seinen Sohn Wenzel zum Römischen König erwählt haben und dass Fft ihm gehuldigt habe. Eingereiht die Urkunde des Kurfürsten v. Mainz über die erfolgte Wahl und die Huldigungsurkunde der Stadt Fft. Abschrift. R T A I, 74. 12 — Juni 24. K. befiehlt, dass die die Fiter Messen besuchenden Kaufleute während der Messzeiten und je acht Tage vor- und nachher von Kümmerungen seitens des Hofgerichtes verschont bleiben sollen. Abschrift. 63—64 — Juli 4. Fft verbürgt sich zu Gunsten Karls und Wenzels der Katharine, Tochter Konrads v. Fulda, gegenüber für 8772 Gulden und 2 Schillinge Heller und ermächtigt letztere, diese Summe nöthigenfalls auf Kosten der Stadt bei den Juden aufzunehmen. Abschrift. 38 Kaiserschreiben I, 1376—13X0. III. 47 1376 Juli 4. Fft verbürgt sich für 830 Gulden, welche K. und Wenzel von Brune zu Brunenfels entliehen haben, und ermächtigt denselben, das Geld, wenn es nicht zum richtigen Termin gezahlt würde, auf Rechnung der Stadt bei den Ffter Juden aufzunehmen. Abschrift. 71 ca. 1376-78. Thuno v. Koldicz, kaiserlicher Kammermeister und Hauptmann zu Breslau, bittet Fft, die ihm schuldige Gülte von 50 Gulden dem Ueberbringer des Briefes auszuzahlen. 78 1377 Febr. 6. K. erlaubt Fft, in dem Reichswald daselbst 30 Huben auszumessen und zu verkaufen. Abschrift. 69 — April 2. Adolf, erwählter Erzbischof v. Mainz, erklärt, dass Fit eine dem Kaiser Karl gehörige Krone an seine Bevollmächtigten und dass diese die Krone ihm selbst übergeben haben. B U 754. RTA I.156. 59 s. a. (Sept. 29.) Fft fordert Gelnhausen auf, seine Gesandten mit denen Ffts in Landfriedensangelegenheiten zum Kaiser zu schicken. Entwurf. 76 s. a. (Juli 15.) Fft theilt Gelnhausen mit, dass es mehrere Briefe, u. a. einen des Kaisers Karl, für Ulrich v. Hanau und die Wetter- auischen Städte erhalten habe, und fordert zur Beschickung des nächsten Landtages auf, auf welchem sich die Gesandten der Wetterauischen Städte mit Gottfried v. Stockheim über eine Antwort benehmen sollen. Abschrift. 28 s. a. (Freit, vor Laet.) Die Grafen Eberhard und Ulrich v. Württemberg fordern Kaiser Karl auf, denen v. Hohenried gegen die von Fft zu ihrem Rechte zu verhelfen. 29 s. a. (Samst. nach Oculi.) Heinricus Beyre, miles de Bopardia, bittet Fft, ihm zu dem Sale in Fft, dem jetzigen Kaufhaus, zu verhelfen, welches ihm Kaiser Karl längst verliehen, das aber von dem verstorbenen (1357) Jakob Knoblauch in Besitz genommen wurde. 82 s. a. et d. Fft empfiehlt nichtgen. Stadt den Lübecker Stadtschreiber, der Geschäfte am kaiserlichen Hofe hat, und bittet um Nachrichten von letzterem. Entwurf. 39 s. a. et d. Fft überschickt einem nichtgen. Herrn einen Brief des Kaisers und bittet um Meinungsäusserung. Entwurf. 77 1380 Juli 19. König Wenzel erklärt, dass er der Löwengesellschaft und Fft einen Tag zu Mergentheim zur Entscheidung ihrer Streitigkeiten gesetzt habe, dass aber nur letzteres diesen Tag beschickt habe. 87 48 III. Kaiserschreiben I, 1383— 1395. 1383 M arz 11. W. verkündet die Einung, die er mit den Erzbischöfen Adolf v. Mainz und Friedrich v. Köln, Pfalzgraf Ruprecht dem Ackeren, Herzog Wenzel v. Sachsen, den Bischöfen von Bamberg, Würzburg, Eichstädt, Regensburg und Augsburg und anderen genannten Fürsten zur Aufrechterhaltung des Landfriedens geschlossen hat. Abschrift. R T A I, 367. 88—89 1385 O kt. 20. W. beglaubigt bei Fft seinen Rath Emmel v. Endelsdorf in Angelegenheiten des jungen Sigfrid zum Paradies. 90 — Nov. 14. W. fordert Fft auf, dem jungen Sigfrid zum Paradies gegenüber dessen Vater zu seinem Rechte zu verhelfen. 91 1393 M ärz 22. Herdegen Pfalzner, Bürger zu Prag, erklärt, dass Fft die Kg. Wenzel geschenkten 1000 Gulden, die er in Empfang nehmen sollte, an Ulrich Kammerer und Hans Elbanger gegeben hat. 94- — März 22. Ulrich Kammerer v. Nürnberg und Hans Elbanger zu Prag erklären, von Fft 1000 Gulden erhalten zu haben, welche die Stadt Kg. Wenzel geschenkt hat. 92 I394 _juli 20. Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere zeigt Fft an, dass er im Einverständniss mit den Erzbischöfen v. Mainz, Trier, Köln und anderen Fürsten an Stelle des von seinen Böhmischen Widersachern gefangenen Kg. Wenzel das Reichsvikariat übernommen hat. J 11 I, 36. R T A II, 389. 93 — ca. Juli 20. Zwei Aufzeichnungen betr. Instruktion eines Gesandten des Reichsvikars zu Verhandlungen mit Fft und den Wetterauischen Städten über das Reichsvikariat seines Herrn. JR I, 38. RTA II, 392. 183—184 — Juli 30. Borziboy v. Swynar theilt nichtgen. Stadt (Nürnberg) die Verabredungen mit, die er und andere mit den Böhmischen Gegnern des Kg. Wenzel zur Schlichtung dieses Streites getroffen haben. Abschrift. R T A II, 405. 90 — Juli 30. Aufzeichnung betr. die Bedingungen, unter denen W. von seinen Böhmischen Gegnern freigegeben werden soll. RTA II, 405. 182 — Aug. 1. Herzog Ruprecht der Jüngere theilt dem Burggrafen v. Nürnberg mit, welche Verabredung er in Gemeinschaft mit Markgraf Johann v. Brandenburg mit den Böhmischen Landherren betr. den von letzteren gefangenen Kg. Wenzel getroffen hat. Abschrift. RTA II, 406. 95 1395 März 11. W. theilt Fft mit, dass er zur Schlichtung der verschiedenen Streitigkeiten innerhalb der Stadt seinen Rath Cristan Kaiserschreiben I, 1396—1397. III. 49 v. Blumenrod und seinen Hofschreiber Johann v. Kirchen abgesandt habe. Abschrift. 97 1396 Mai 9. W. befiehlt Fft, dem Dietrich Kraa, der von Hofgerichts wegen auf das Vermögen der Ffter Junger Frosch, Gypel zum Eber, Henne zu Eschbach und Wicker vom Sal anleiten soll, bei seinem Auftrage behülflich zu sein. 99 — Sept. 28. Hofrichter Herzog Bolko v. Schlesien-Münsterberg erklärt, dass der König die Ladung Efts vor das Hofgericht wegen Borziboys v. Swynar aufgehoben habe. 98 1397 Febr. 15. W. fordert Fft, Friedberg und die anderen Städte der Wetterau auf, zum 30. April ihre Gesandten nach Nürnberg zu schicken. RTA II, 438. 101 — Febr. 18. Die Erzbischöfe Friedrich v. Köln und Werner v. Trier und Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere senden den Ritter Tham Knebel an Fft, um mit dem Rathe wegen des Geleites für den am 13. Mai stattfindenden Tag zu reden. R T A II, 440. 100 — Febr. 27. Die Erzbischöfe Friedrich v. Köln und Werner v. Trier und Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere erklären, dass Fft ihnen für den dort stattfindenden Tag Geleit gegeben habe und dass sie im Falle eines entstehenden Auflaufes der Stadt beistehen werden. RTA II, 441. 102 — April 30. W. beglaubigt bei Fft ßorziboy v. Swynar in Sachen des dort stattfindenden Tages. R T A II, 450. 104- — April 30. Die Erzbischöfe Friedrich v. Köln und Werner v. Trier und Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere mahnen Fft, die Fürsten, Herren und Städte, die dorthin kommen werden, im Falle eines Auflaufes zur Unterdrückung desselben zu verpflichten. RT All, 442. 103 — April 30. Nürnberg theilt Fft mit, dass weder der König noch Vertreter von Städten bis jetzt angekommen seien und dass es die Zeit der Ankunft des ersteren nicht wisse. JRE42. RTAIE439. 100 — April 30. — Mai 13. Formel der Verpflichtung der den Ffter Tag besuchenden Fürsten zur Hülfeleistung für die Stadt im Falle eines entstehenden Auflaufes. Abschrift. JRI,42. RT A 11,443. 1^7 — Mai 12. Die Grafen Adolf v. Waldeck und Engelbrecht v. Ziegenhain bitten Fft um Geleit für den dort bevorstehenden Tag. 105 — Mai 14. Verpflichtung Herzog Leopolds v. Oesterreich, im Falle eines entstehenden Auflaufes in Fft während des bevorstehenden Tages der Stadt Hülfe zu leisten. 108 — Mai 22. Geleitsbrief Ffts für die den Tag am 25. Juli in Fft besuchenden Fürsten. Abschrift. 109 • "' — " TT 50 III. Kaiserschreiben I, 1397 —1399. 1 397 Juli 12. Nürnberg theilt Fft mit, dass weder der König noch sonst Jemand bis jetzt zu dem von ersterem auf den 13. Juli angesetzten Tage angekommen ist. JR I, 45. 11 T A II, 463. 110 — Juli 25. Geleitsgegenbrief der Erzbischöfe Friedrich v. Mainz und Werner v. Trier und Pfalzgraf Ruprechts des Aelteren für den bevorstehenden Tag an Fft. 111 — Dez. 5. W. bestellt bei Fft Herberge für 1500 Pferde. R T A III, 21. " 177 — Dez. 20. Fft erklärt, dass es den Kurfürsten und allen anderen Besuchern des bevorstehenden Ffter Tages freies Geleite gebe. Entwurf. 84 — Dez. 20. Geleitsgegenbrief der Erzbischöfe Friedrich v. Köln und Werner v. Trier und Pfalzgraf Ruprechts des Jungen für Fft zu dem dort bevorstehenden Tage. 112 — Dez. 24. Desgl. Herzog Rudolfs v. Sachsen. 115 — Dez. 25. Desgl. des Erzbischofs Johann v. Mainz. 113 1398 Jan. 18. W. befiehlt Fft, sein Bündntss mit Johann v. Cron- berg dem Alten sofort aufzuheben. B U 777. (Umgeändert in den entsprechenden Befehl an Johann v. C. von 1398 Jan. 25.) 115a — Jan. 28. W. theilt Fft mit, dass er den Grafen Philipp v. Nassau zum Hauptmann des Landfriedens am Rhein und in der Wetterau gesetzt habe, und fordert zur Beschickung eines Tages zu Mainz in Landfriedenssachen auf. RTA III, 30. 114 1399 Juni 12. W. fordert Fft auf, an ihm festzuhalten, und beglaubigt Dietrich v. Mülheim als seinen Gesandten. RTA III, 95. 118 — Aug. 10. Fft theilt W. auf dessen Anfrage durch gen. Gesandte mit, dass es von den heimlichen Beschlüssen der Fürsten gegen den König, die zu Fft gefasst wurden, nichts wisse, und bittet um Beistand in seinen Bedrängnissen. Entwurf. J R I, 50. R T A III, 96. 116 — Sept. 1. W. theilt Fft und den anderen Wetterauischen Städten mit, dass er mit seinem Bruder, Kg. Sigmund v. Ungarn, am 13. Okt. in Nürnberg zu sein gedenke, und lordert die Städte auf, ihre Botschaft dorthin zu senden. JRI, 487. RTA III, 121. 155 — Sept. 20. Die Erzbischöfe Johann v. Mainz, Friedrich v. Köln, Werner v. Trier und Pfalzgraf Ruprecht fordern Fft auf, sich auf dem am 19. Nov. dort stattfindenden Tage vertreten zu lassen. RTA III, 117. C 117 — Okt. 10. W. fordert Fft auf, ihm bei seinem demnächstigen Erscheinen in Deutschland in Begleitung seines Bruders Sigmund Zuzug zu leisten. JR I, 492. RTA III, 122. 167 7 Kaiserschreiben I, 1399. III. 51 1399 N ov. 6. W. bestätigt Fft den Empfang einer Botschaft der Stadt, fordert zu fernerer Treue auf und kündet die Ankunft seiner Gesandtschaft an. R T A III, 131. 170 — Nov. 11. W. beglaubigt bei Fft, Mainz und den anderen am 19. Nov. in Fft versammelten Städteboten den Patriarchen von Antiochia und seine anderen Gesandten. RT A III, 131. 172 — Nov. 11. W. fordert Fft, Friedberg, Gelnhausen, Mühlhausen (sie) und andere Städte der Wetterau auf, ihre Gesandten zum 7. Dez. nach Nürnberg zu dem Patriarchen von Antiochia und seinen anderen Gesandten zu schicken. R T A III, 132. 171 — Nov. 12. Geleitsbrief Ffts für die Besucher des am 19. Nov. dort stattfindenden Tages. Entwurf. 119 — Nov. 16. Erzbischof Johann v. Mainz fordert Fft auf, den Besuchern des am 19. Nov. stattfindenden Tages Geleit zu geben. RT A III, 125. ' 120 — Nov. 17. Fft übersendet dem Erzbischof v. Mainz den verlangten Geleitsbrief für die Besucher des Tages am 19. Nov. und bittet um Ausstellung der Gegenbriefe, dankt dem Erzbischof für die Beilegung des Streites der Grafen Gerhard v. Sayn und Adolf v. Nassau mit Reinhard v. Westerburg und erbittet Beistand in seiner Fehde mit Bechtram und Walther v. Vilbel. Entwurf. RTAIII, 125. 121 — Nov. 19. Kanzler Patriarch Wenzel v. Antiochia, Herzog Swan- tibor v. Stettin und Landgraf Hans v. Leuchtenberg, des Königs Räthe, fordern die zu Fft versammelten Vertreter der Städte auf, keinem wider den König gerichteten Beschlüsse zuzustimmen. JR 1,492. RTAIII, 133. 123 — Nov. 19. Dieselben fordern die in Fft versammelten Vertreter der Städte zur Beschickung eines Tages in Nürnberg am 7. Dez. auf. J R I, 493. R T A III, 134. 122 — Dez. 14. Dieselben fordern Fft, welches den Nürnberger Tag nicht beschicken konnte, auf, seine Vertreter mit denen der anderen Städte zum 17. Jan. 1400 nach Esslingen zu senden. R T A III, 140. 125 — Dez. 14. Dieselben senden an Fft Dietrich v. Mülheim, um die Stadt, welche in Nürnberg nicht vertreten war, von ihrem Auftrage zu unterrichten. RTAIII, 139. 126 — Dez. 15. Nürnberg theilt Fft das Ergebniss der dort stattgefundenen Verhandlungen der Räthe des Königs mit den Vertretern der Städte mit. RT A III, 141. 12+ 4* I 52 III. Kaiserschreiben I, 1399 —1400. 1399 Dez. 21. Dietrich v. Mülheim, der nicht selbst nach Fft kommen kann, fordert die Stadt auf, den Tag zu Esslingen zu beschicken, übersendet den Briefwechsel des Königs mit den Fürsten in Abschrift und fordert die Stadt auf, fest zum Könige zu halten. RTA III, 142. 127 1400 Jan. 26. Geleitsgegenbrief der Erzbischöfe Johann v. Mainz und Werner v. Trier und des Pfalzgrafen Ruprecht für Fft gelegentlich des jetzt dort stattfindenden Tages. 128 — Jan. 30. Desgl. des Erzbischofs Friedrich v. Köln. 129 — Jan. 30. Nürnberg bittet Fft um Nachrichten von dem hier stattfindenden Tage. RTA III, 164. 132 — Febr. 18. W. dankt Fft für erhaltene Briefe und bewiesene Treue und bittet um fernere Nachrichten. RTA III, 165. 131 — Febr. 19. Hensil Bedir schreibt aus Prag an Fft über die Aufnahme, welche der Brief der Stadt beim Könige gefunden hat. BU781. JR I, 55. RTA III, 166. ' 130 — April 6. W. fordert Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen auf, ihre Gesandten am 2. Mai zu ihm nach Nürnberg zu schicken. RTA III, 168. 135 — April 30. Nürnberg theilt Fft mit, dass der König seine Ankunft auf den 2. Mai angesagt habe, aber noch nicht erschienen sei. RTA III, 168. 134 — Mai 20. W. beglaubigt bei Fft Hubart v. Eltern, Truchsess des Herzogthums Luxemburg. 130 — Mai 20. W. beglaubigt bei Nürnberg, Fft, Friedberg, Gelnhausen, Regensburg sowie den anderen Städten in Bayern und der Wetterau Hubart v. Eltern. 133 — Mai 21. W. fordert Fft, Friedberg, Gelnhausen und die anderen Städte der Wetterau auf, am 5. Juni ihre Botschaft zu ihm nach Nürnberg zu schicken. RTA III, 120. 138 — Mai 26. Geleitsbrief Ffts für den hier bevorstehenden Tag. 137 — Mai 26. Geleitsgegenbrief des Erzbischofs Johann v. Mainz für Fft. 143 — Mai 26. Desgl. Pfalzgraf Ruprechts. 145 — Mai 26. Desgl. Herzog Rudolfs v. Sachsen. 139 — Mai 26. Desgl. Herzog Stephans in Bayern. 140 — Mai 26. Desgl. der Markgrafen Wilhelm und Friedrich v. Meissen. 142 — Mai 26. Desgl. Burggraf Friedrichs v. Nürnberg. 141 — Juni 15. W. theilt Fft mit, dass er jetzt seine Botschaft nach Deutschland sende und später selbst dorthin kommen werde, und bittet um Mittheilung etwaiger Neuigkeiten. RTA III, 221. 144 Kaiserschreiben I, 1400. III. 53 1400 J uni 19. W. dankt Fft für die seinem Gesandten Hubart v. Eltern bewiesene Aufnahme und für die den Kurfürsten auf dem Ffter Tage gegebene Antwort und fordert die Stadt auf, auch fernerhin treu zu ihm zu stehen. RTA 111 ,223. 14 -7 — Juli 15. W. beglaubigt bei Fft seinen Rath Hubart v. Eltern. 174 — Juli 22. W. beglaubigt bei Fft, Friedberg, Gelnhausen, Wetzlar und den anderen Städten der Wetterau Borziboy v. Swynar. 173 — Aug. 8. Die Städtevertreter erklären auf die Anfrage der Fürsten, ob sie bei der vorzunehmenden Veränderung im Reiche ihnen beistehen wollten, dass die Städte dem Römischen Könige verpflichtet seien, und erklären sich bereit, nähere Benachrichtigungen seitens der Fürsten an ihre Städte zu bringen. Entwurf. RTA III, 219. 146 — Aug. 20. Die Erzbischöfe Johann v. Mainz, Friedrich v. Köln und Werner v. Trier sowie Pfalzgraf Ruprecht theilen Fft mit, dass und wesshalb sie W. entsetzt haben, und fordern die Stadt auf, ihn nicht mehr als Römischen König anzusehen. RTA III, 265. 148 — Aug. 20. Pfalzgraf Ludwig gibt seinem Vater, Pfalzgraf Ruprecht, nähere Nachrichten über den Stand der Belagerung von Alten- Wolfstein und bittet ihn, von Fft und Mainz Hülfssendungen zu erwirken. Abschrift. RTA IV, 127. 149 — Aug. 21. Die Erzbischöfe v. Mainz, Köln und Trier verkünden Fft, dass sie den Pfalzgrafen Ruprecht zum Könige gewählt haben, und fordern die Stadt zum Gehorsam gegen denselben auf. RTA III, 268. 151 — Aug. 21. Nürnberg bittet Fft um Nachrichten über die gegenwärtige Zusammenkunft der Kurfürsten. 153 — Aug. 22. König Ruprecht fordert Fft auf, seine Boten zu ihm nach Alzey zu senden und seinem Sohn, Herzog Ludwig, 20 Schützen nach Alten-Wolfstein zu Hülfe zuzuschicken. RTA IV, 128. 186 — Aug. 26. Nürnberg bittet Fft um Nachricht über die Absetzung Wenzels und die Wahl R.'s und über die Haltung der Städte gegenüber diesen Ereignissen. 152 — Aug. 28. R. beglaubigt bei Fft den Propst Friedrich Schaffart aus Trier und andere Gesandte. 185 — Aug. 29. Mainz theilt Fft mit, dass es auf dessen Ersuchen die Städte zur Beschickung eines Tages in Mainz auf den 8. Sept. in Sachen der im Reiche geschehenen Veränderung aufgefordert habe. R T AIV, 130. " ' 150 54 HI- Kaiserschreiben I, 1400. 1400 Sept. 1. Wenzel beglaubigt bei Fft seinen Schenk Dietrich Kraa. 175 — Sept. 2. Ders. bestätigt Fft den Empfang von dessen Briefen und verheisst Sendung einer Botschaft. 176 — Sept. 2 — 15. Ein Ungenannter gibt nichtgen. Stadt Nachrichten von Wenzel und den Zuständen in Böhmen. Abschrift. RTA III, 302. 162b — Sept. 5. Kolmar bittet Fft um Nachricht über die Wahl und die nächsten Absichten R's und über Wenzel's Verhalten gegenüber seiner Absetzung. 154 — Sept. 8. Nürnberg theilt Fft auf dessen Anfrage mit, welche Verhandlungen Wenzel mit seinem Bruder Sigmund und den Fürsten des Ostens in Folge seiner Absetzung begonnen hat. JR I, 68. RTA III, 301. " 157 — Sept. 10. Wenzel dankt Fft für dessen Briefe und fordert die Stadt zu treuem Ausharren auf bis zu seiner demnächstigen Ankunft. RTA III, 292. 178 — Sept. 10. Fft gibt Kolmar Nachricht von der Absetzung Wenzels, der Wahl R.'s und von des letzteren Lager vor Fft. Entwurf. RTA IV, 186. ' 160 — Sept. 12. Fft sendet Wenzel Abschrift zweier Briefe der Erz- bischöfe v. Mainz, Köln, Trier und des Pfalzgrafen Ruprecht, theilt ihm mit, dass die Fürsten vor Fft liegen und Anerkennung des neugewählten Königs fordern, und bittet, die Stadt aus ihrer Noth zu befreien. Abschrift. J R I, 72. RTA IV, 165. 156 — Sept. 12. Fft theilt Nürnberg mit, dass R. sein Lager vor der Stadt aufgeschlagen habe, und bittet um Nachricht von Wenzel und von der Zusammenkunft der Städte zu Nürnberg. Entwurf. RTA IV, 187. 1 150 — Sept. 13. Bruder Pertholt (d. i. Ulmann Stromeier von Nürnberg) gibt Fft Nachricht von den Schritten Wenzels gegenüber seiner Absetzung. JR I, 73. RTA IV, 134. 161 — Sept. 14. Kolmar bittet Fft um Nachricht über das Vorgehen der Fürsten und über die von Wenzel unternommenen Schritte. 158 — Sept. 15. Ein Ungenannter gibt Fft Nachricht von Wenzel und de n Ereignissen in Böhmen. Abschrift. J R I, 74. R T A III, 303. 162a — Okt. 7. Fft theilt Wenzel mit, dass R. mit den Fürsten vor Fft liege, dass immer mehr Herren und Städte zu ihm abfallen, und kündet W. seinen Gehorsam auf, falls er nicht vor beendetem Königslager der Stadt zu Hülfe käme. Drei Ausfertigungen und eine Abschrift. J R I, 76. RTA IV, 166. 163—166 Kaiserschreiben I, 1400- 1402. III. 55 1400 vor Okt. 22. Ein Ungenannter gibt einem nichtgenannten Herren Nachrichten über die Zustände in Böhmen. Abschrift. JRI, 75. R T A III, 304. 162c — nach Okt. 30. Eft erklärt, dass es nach abgelaufenem Königslager und nachdem Wenzel es ohne Entsatz gelassen, R. eingelassen und ihm als König gehuldet habe. Entwurf. RTAIV, 170. 168 — Okt. 30. Hagenau fragt Fft, wie es sich gegenüber dem Königslager zu verhalten habe. 169 1401 Juli 21. 11. quittiert Fft über 400 Gulden, die er als Abschlag auf die versprochenen 1900 Gulden erhalten hat. 196 — Okt. 11. Fft bittet R. um Nachricht, was über den Romzug beschlossen sei. Entwurf. 193 — Okt. 11. Fft bittet den Bischof v. Speyer um Nachricht über den bevorstehenden Romzug und um Fürsprache bei dem König für die Stadt in deren Zwist mit dem Bartholomaeusstift um die erledigte Pfarre. Entwurf. 194- — Nov. 4. Philipp v. Falkenstein gibt Eft Nachricht von dem Romzuge des Königs, der bei Brixen aufgehalten wurde. JRI, 102. R T A V, 244. 195 — Nov. 19. Fft bittet R. um seinen Beistand in dem Streite der Stadt mit dem Bartholomaeusstifte und um Fürsprache in Rom in dieser Angelegenheit. Entwurf und Abschrift. 189—190 — Nov. 19. Fft bittet den Bischof Raban v. Speyer, Kanzler des Königs, um Fürsprache bei dem König im Streite der Stadt mit dem Bartholomaeusstifte. Entwurf und Abschritt. 188, 191 — Nov. 19. Fft an Graf Ernich v. Leiningen, Hofmeister des Königs, wie 188, 191. 192 — Dez. 24. Fft bittet R. abermals um Nachricht von dem Romzuge. 19? 1402 J an. 14. R. gibt Fft Nachricht von seinen Verhandlungen mit den Florentinern und dem Papste. J R I, 107. R I A V, 246. 198 — Jan. 27. R. gibt Fft Nachricht von dem guten Verlauf des Romzuges. J R I, 108. R T A V, 247. 200 — Jan. 28. Königin Elisabeth dankt Fft für die Antrage nach ihrem Wohlbefinden und schreibt, dass es ihr und ihrem Gemahl wohl ergehe. JRI, 109. R T A V, 248. 213 — Jan. 28. Graf Ernich v. Leiningen dankt Eft Namens des Königs für die Frage nach dessen Wohlbefinden und gibt Nachricht von dem Romzuge desselben. RTAV, 248. 212 56 III Kaiserschreiben I, 1402—1403. I I I gl 11 1402 ca. Jan. 28. Philipp v. Falkenstein theilt Fft mit, dass der Romzug des Königs guten Fortgang nehme. R T A V, 249. 199 — April 24. R. gibt Fft Nachricht von seinen Verhandlungen mit dem Papste und von seiner Rückkehr aus Italien. JRI, 109. RTA V, 291. 203 — Mai 2. Engelhard v. Weinsberg, Hofrichter des Königs, verkündet Fft, dass gen. Schöffen der Stadt Aachen in die Reichsacht gethan worden sind. R T A V, 322. 205 — Juni 29. Der Schultheiss zu Nierstein bittet um Geleit für einen Hintersassen des Königs aus Erlenbach, dem ein Ffter Bürger Unrecht thun will. 204 1403 Jan. 25. R. fordert den Erzbischof Johann v. Mainz auf, dessen Burgmann Hermann Schelris zu Seligenstadt anzuweisen, den von ihm gefangenen Ffter Schreiber Peter seines erzwungenen Gelübdes zu entledigen. Abschrift. 201 — März 8. Ritter Friedrich v. Sachsenhausen gibt Fft Nachricht von den Absichten des Markgrafen v. Baden, des Erzbiscbofs v. Mainz und anderer Herren gegen den König. J 111, 111. RT A V, 495. 24-0 — April 2. Hermann v. Rodenstein bittet Fft um fernere Nachrichten von Anschlägen gegen den König, schreibt über Rückzahlung des demselben geliehenen Geldes und von dem Zuge gegen den Markgrafen von Baden. RTA V, 500. 214: — vor April 3. Fft dankt R. für erhaltene Warnung betr. einen Anschlag gegen die Stadt und macht Mittheilung von Absichten des Erzbiscbofs v. Mainz, dem Markgrafen von Baden zu Hülfe zu ziehen, und von Vermittlungsversuchen des Grafen Philipp v. Nassau in dem Zwiste des Herzogs v. Berg, des Grafen v. Sayn und des v. Hengstberg. Entwurf. JRI, 113. RTA V, 499. 219 — April 3. R. gibt Fft Nachricht von dem Erfolge seines Zuges gegen den Markgrafen von Baden. JRI, 114. RTA V, 501. 211 — April 16. Fft bittet R., Konrad v. Weinsberg anzuhalten, den von ihm auf dem Wege zur Ffter Messe gefangenen Kaufleuten aus Oesterreich Geld und Freiheit zurückzugeben. Entwurf. 215 — April 17. R. verspricht Fft, Konrad v. Weinsberg in Sachen der gefangenen Kaufleute zu sich zu bescheiden. 218 — April 18. Ein Ungenannter bittet R., den jungen Weinsberg zu veranlassen, die von ihm auf dem Wege zur Ffter Messe gefangenen Oesterreichischen Kaufleute ledig zu lassen. Entwurf. 202 — April 22. R. gibt Fft Nachricht von seinen Bündnissverhandlungen mit dem Erzbischof v. Köln, dem Flerzog v. Geldern und anderen Kaiserschreiben I, 1403 —1404. III. 57 Reichsständen in Bacharach und von verschiedenen anderen Reichsangelegenheiten. J R I, 115. R T A V, 505. 247 1403 Mai 5. Verkündung der Aussöhnung R.'s mit dem Markgrafen v. Baden. Abschrift. 221 — Mai 5. R. theilt Fft die laut Beischluss erfolgte Aussöhnung mit Markgraf Bernhard v. Baden mit. 220 — Mai 5. Philipp v. Falkenstein theilt Fft die erfolgte Richtung des Königs mit dem Markgrafen v. Baden mit. 217 — Mai 22. R. theilt Fft mit, dass er den zu Fft von seinen Räthen versprochenen Termin einer neuen Verhandlung nicht einhalten und die Räthe erst zum 7. Juni wieder nach Fft schicken könne. 216 — Juli 10. Der Kardinal v. Monopoli an den päpstlichen Legaten Kardinal Balthasar Gossa über den Romzug des Königs. Abschritt. J R I, 740. R T A IV, 103. ' 207a — Juli 22. Girardus de Boiardis und Matheus Trompeta übersenden an Franz v. Carrara einen Brief (Nr. 207a) des Kardinals v. Monopoli und schreiben über die erfolgte Kaiserwahl. Abschrift. J R1, 741. R T AIV, 104. ' 207b — Juli 23. Franz v. Carrara, königlicher Vikar in Padua, gibt R. Mittheilung von aufrührerischen Bewegungen in Ober-Italien. Abschrift. J R I, 741. R T A IV, 105. 208 — Juli 24. Ders. überschickt an R. Briefe (Nr. 207a und b) über den glücklichen Verlauf der Sendung des Bischofs v. Speyer an den Papst. Abschrift. J R I, 742. R T A IV, 106. 206 — Okt. 1. Bischof Raban v. Speyer und Matheus geben R. Nachricht von seiner heute durch den Papst erfolgten Approbierung. Abschrift. J R I, 117. R T A IV, 114. 209 — Okt. 30. R. übersendet Fft Abschrift eines Briefes des Bischofs Raban v. Speyer an ihn (nach der Dorsualnotiz die päpstliche Bestätigung des Königs enthaltend). R T A IV, 122. 223 — Dez. 29. R. bittet Fft, seinem Hufschmied Kunz zu Heidelberg in dessen Streite mit einem Ffter behülflieh zu sein. 225 1404 J an. 20. Geleitsbrief Ffts für Erzbischof Johann v. Mainz, der am 17. Febr. zum König nach Fft kommen will. Entwurf. R T A V, 482. 224 — Jan. 23. R. fordert Fft auf, Friedrich Mager in einem Rechtsstreite betr. eine Bürgschaft für Ulrich Kammerer aus Nürnberg und dessen Gesellschaft Geleit zu geben und behülf lieh zu sein. 225a 5 8 III. Kaiserschreiben I, 1405 — 1406. 1405 Febr. 13. Mainz bittet Fft um Nachricht von dem bevorstehenden, von Fft ausgehenden Zuge des Königs und wie sich Fft dazu verhalte. 249 — März 14. Ritter Hermann v. Rodenstein macht R. Mittheilung von den feindlichen Werbungen der überhöhischen Herren und derer v. Cronberg sowie des Erzbischofs v. Mainz und der Schwäbischen Städte gegen R. Entwurf. J R 1, 1 12. R T A V, 663. 229 — Mai 4. Jürge Stromeier aus Nürnberg erklärt von Fft 1000 Gulden als Abschlag auf die 2000 Gulden erhalten zu haben, welche Fft dem König als Hülfsgelder bewilligt hat, welche 1000 Gulden auf die Schuld des Königs an Ulrich Stromeier den Alten abgezahlt worden sind. 226 — Juni 10. R. an Fft betr. Kümmerung des Doktors Arnold aus Fit durch den Ffter Bürger Johann Kratze gen. Eiermenger. 227 — Sept. 23. R. fordert Fft auf, den Reichstag zu Mainz am 21. Okt. zu beschicken. J R I, 123. R T A V, 762. 259 — Okt. 23. Aufzeichnung über die Vorlage des Königs an die Stände und die Antwort der Städte auf dem Reichstage zu Mainz. Eine gleichzeitige und eine spätere (17. Jahrh.J Abschrift. I RI, 124. RTAV, 765. 230,233,234 — Nov. 11. R. quittiert Fft die voraus bezahlte, erst am 11. Nov. fällige Stadtsteuer. 252 — Dez. 6. R. an Fft betr. Kümmerung des Laienpriesters Wilhelm v. Kahlenberg durch den Ffter Jakob Knoblauch. 228 1406 Jan. 1. Königin Elisabeth bittet Fft, ihren Diener Hans Polender gen. Falkenstein von Steuern, Wachtdienst u. a. zu befreien. 248 — Jan. 11 — 12. Protokoll des Reichstages zu Mainz. Eine gleichzeitige und eine spätere (17. Jahrh.) Abschrift. R T A VI, 32. 231, 232, 330-333 — ca. Febr. 15. Anweisung für einen königlichen Gesandten an die Städte in Sachen des Zwistes des Königs mit den Fürsten. Abschrift. RTAVI, 41. 235—240 — Febr. 28. Aufzeichnung betr. Werbung der Mainzischen Gesandten an Fft in Sachen des Marbacher Bundes. J R I, 126. R T A VI, 53. 242-243 — März 13. Aufzeichnung betr. Verhandlung der Vertreter des Erzbischofs v. Mainz mit denen Ffts betr. Stellung der Stadt zu R. und dem Erzbischof v. Mainz. JR 1 ,129. R T A VI, 61. 244—245 — März 26. R. fordert Fft auf, den Mainzer Tag zu beschicken, den er am 18. April mit dem Erzbischof v. Mainz und seinen anderen Gegnern abhalten wird. RT A VI, 75. 251 Kaiserschreiben I, 1406 — 1407. III. 59 1406 März 30. Die Ffter Schöffen Heinrich Weiss zum Rebstock und Erwin Hartrad bitten Meister Johann v. Bensheim, den sie in Mainz vergeblich aufgesucht hatten, um Bestimmung eines Tages, an dem sie ihn in Mainz treffen können. Entwurf. R T AVI, 64. 254 — April 5. R. fordert Fft auf, statt zu dem auf den 18. April nach Mainz anberaumten Tage Gesandte zum 29. April nach Heidelberg zu schicken. R T A VI, 77. 253 — April 19. R. theilt Fft die Verlegung des Heidelberger Tages auf den 9. Mai mit. R T A VI, 78. 255 — April 24. R. ersucht Fft, seine Räthe Hademar zu Laber, Hans Truchsess v. Baldersheim und Konrad Kastenner nach Friedberg geleiten zu lassen. 256 — Juni 16. R. ersucht Fft um acht Glefner, um mit seinem Sohn, Herzog Ludwig, zu reiten. 257 — Juli 1. Fft theilt R. mit, dass es, obwohl mit Fehden bedroht, die verlangte Hülfe von acht Glefen senden werde. Entwurf. 250 — Juli 2. R. verzichtet auf die gewünschten acht Ffter Glefner. 258 — Okt. 6. R. ersucht, um weitere Behelligungen von Fftern zu verhindern, den Pfalzgrafen Ludwig, Stephans Sohn, um Ausstellung eines offenen Briefes des Inhaltes, dass der Zwist zwischen dem König und dem Erzbischof v. Mainz und der Zwist des kgl. Amtmanns Hermann v. Rodenstein und des Rathes zu Fft mit dem dortigen Bartholomaeusstifte wegen Vergebung einer Pfründe desselben im Jahre 1402 im folgenden Jahre zu Hemsbach beigelegt worden sei. Abschrift. 265a — nach Okt. 6. Offener Brief Pfalzgraf Ludwigs in der in 265a erwähnten Angelegenheit. Abschrift. 265b — Dez. 14. R. fordert Fft auf, den Juden Symelin, der dem Juden Meyer beim Einsammeln des goldenen Opferpfennigs behülflich sein soll, in die Stadt aufzunehmen. 260 1407 Jan. 6. R. ersucht Fft um Förderung des Hans Bilgeryn aus Heidelberg in dessen Geschäften zu Fft. 261 — Juli 17. Fft schickt seinen Schöffen Heinrich Weiss und Erwin Hartrad Abschrift eines Briefes der Stadt Rothenburg o. d. T. behufs Besprechung darüber mit dem König. 275 — Juli 28. Kg. Wenzel dankt Rothenburg für die ihm bisher bewiesene Treue, mahnt zu fernerem Ausharren auf seiner Seite und verkündet, dass er in Gemeinschaft mit den Herzogen Rudolf v. Sachsen und Ernst v. Bayern u. a. das Reich sich wieder zu unterwerfen versuchen wird. Abschrift. R T A VI, 208. 267b 6o III. Kaiserschreiben I, 1407 —1408. 1407 Juli 29. Patriarch Wenzel v. Antiochia, Kg. Wenzels Kanzler, mahnt. Rothenburg zum Ausharren bei seinem König und beglaubigt einen Gesandten. Abschrift. R T A VI, 209. 267c — Aug. 7. Hin Ungenannter gibt seinem Bruder Heinrich Toppler zu Rothenburg Nachricht von den Absichten Wenzels und seines Anhangs. Abschrift. RT AVI, 210. 267a — Aug. 21. R. bittet Fft, die Gläubiger des Fritz Hofmann, welchem er Geld schuldet, noch einige Zeit zu vertrösten, bis er (der König) seine Schuld an Fritz Hofmann abtragen kann. 262 — vor Aug. 23. Aufzeichnung betr. Anbringen der königlichen Vertreter an die Schwäbischen Städte in Sachen des Zwistes des Königs mit den Reichsständen und Antwort der Städte. Abschrift. RT AVI, 205. 241 — Aug. 23. R. übersendet Fft Abschrift einer Aufzeichnung über die zwischen den Gesandten der verbündeten Städte zu Ulm und seinen Räthen geführte Verhandlung. RT AVI, 215. 276 — Sept. 4. Graf Friedrich v. (Dettingen an Fft betr. eine Schuldforderung des Kölners Arnold Buch an ihn. 263 — Sept. 5. R. übersendet an Fft in Abschrift drei Briefe, die einem aus Böhmen kommenden Boten abgenommen wurden und die Umtriebe Rothenburgs gegen ihn beweisen. RT AVI, 216. 277 — Sept. 7. Fft berichtet an 11. über seine vergeblichen Verhandlungen mit den Gläubigern des Fritz Hofmann. Abschrift. 264 — Sept. 10. R. ersucht Fft um Fristerstreckung für die Schuld des Fritz Hofmann. 278 — Sept. 10. Gelnhausen fragt Fft, wie es die Sendung des Königs von Briefen betr. Rothenburg beantworte. 270 — Sept. 12. Fft bestätigt R. den Empfang von dessen Briefen die von Rothenburg antreffend und versichert Treue. Entwurf. R T A VI, 218. 266 — Nov. 2. R. fordert Eft auf, die Kümmerung des Fritz Hofmann seitens der Gläubiger desselben zu verhindern. 271 — Dez. 23. R. beglaubigt bei Eft seinen Schreiber Johann Warmund in Sachen eines die Juden betreffenden Briefes. 279 1408 M ärz 12. Königin Elisabeth bittet den Grafen Johann v. Katzenelnbogen um Geleit für die zur Efter Messe ziehenden Kaufleute. 272 — Juli 7. Aufzeichnung über einen Rechtsstreit des Johann Virn- burg mit Johann Incus. Entwurf. 281 — Juli 26. R. fordert Fft auf, dem Versprechen der Stadt gemäss dem Ffter Bürger Henne zu Eschbach zu Recht vor dem dortigen Gerichte gegen Johann Incus zu verhelfen. 273 Kaiserschreiben I, 1408 —1409. III. 61 1408 Juli 31. Fft an R. über den Verlauf des Rechtsstreites zwischen Henne zu Eschbach und Johann Incus. Entwurf. 274 — Nov. 26. Herzog Stephan v. Bayern bittet den Efter Bürgermeister um Bestellung einer Herberge. 283 — Dez. 6. Eft an den Hofmeister des Erzbischofs v. Mainz betr. Aufnahme eines aussätzigen Dieners desselben. Entwurf. 284 — Dez. 26. R. fordert Fft auf, zu dem bevorstehenden dortigen Tage für Zehrung und Herberge zu sorgen und dem Erzbischof v. Köln einen Geleitsbrief auszustellen. RT AVI, 356. 318 — Dez. 28. Fft theilt R. mit, dass es dem Erzbischof v. Köln zu dem bevorstehenden Tage Geleit geben wird, und bittet, ihm den Geleitsgegenbrief des Erzbischofs zu erwirken. Entwurf. 2111 — Dez. 28. Herzog Johann v. Burgund beglaubigt bei Fft den Patriarchen v. Alexandria als seines Königs und seinen Gesandten auf dem bevorstehenden Tage in Fft. Lateinische Ausfertigung und deutsche Uebersetzung. R T A VI, 357. 297, 300 — Dez. 28; 1409 Jan. 6, 11. Geleitsbriefe Ffts für Erzbischof Friedrich v. Köln (bezw. Erzbischof Johann v. Mainz, Kardinal Landulf) zu dem bevorstehenden Tage am 6. Jan. Entwurf. 293a — Dez. 30. R. fordert Fft auf, ihm bei seiner Anwesenheit auf dem bevorstehenden Tage in Fft Holz zu liefern. RT AVI, 358. 292 1409 Jan. 4. Erzbischof Johann v. Mainz bittet Fft um Geleit zu dem dort stattfindenden Tage. 288 — Jan. 7. Kardinal Landulf v. Bari beglaubigt bei Fft einen Kaplan in nichtgen. Angelegenheit. RT AVI, 359. 286 — Jan. 7. Geleitsrevers des Erzbischofs Johann v. Mainz an Fft für den bevorstehenden Tag daselbst. Ausfertigung und Entwurf. 289, 293b — Jan. 8. Hamman Echter, Vizthum zu Aschaffenburg, bittet im Auftrage des Erzbischofs Johann v. Mainz Fft um Geleit für den bisherigen Feind der Stadt, Diether Landschade. 301 — Jan. 9. Kardinal Landulf v. Bari bittet Fft um Geleit für sich und sein Gefolge zu dem dort stattfindenden Tage. RTA 360. 287 — Jan. 10. Fft theilt dem Vizthum Hamman Echter mit, dass es Diether Lantschade Geleit zu dem bevorstehenden Tage gewähren wird. Entwurf. 290 — nach Jan. 11. Geleitsgegenbrief des Kardinals Landulf für Fft wegen des Tages daselbst. Entwurf. 295 — Jan. 25. Kardinal Landulf beauftragt den Ffter Propst Johann mit der Besorgung des Leichenbegängnisses und der Erhebung des Nachlasses des in Fft gestorbenen Erzbischofs v. Messina. Abschrift. 298 62 III. Kaiserschreiben I, 1409. 1409 J an. 25. Verzeichniss des Nachlasses des in Fft gestorbenen Erzbischofs v. Messina. 296 — Jan. 28. Erzbischof Johann v. Mainz fordert Fft auf, dem dortigen Propst, welcher im Auftrage des Kardinals den Nachlass eines während des Tages dort gestorbenen Bischofes in Empfang nehmen solle, behülflieh zu sein. 294 — März 3. R. sendet Fft seine Werbung an die Stände und fordert die Stadt auf, in dem Streite der Päpste auf Gregors XII. und seiner Seite zu stehen. JR 1 ,138. R TA VI, 470. 299 — März 3 —Okt. 1. Aufzeichnung über den Verlauf der Verhandlungen R.'s mit Fürsten und Städten und besonders Fft betr. das Kirchenschisma. JR 1 ,138 ff. R T A VI, 730. Die in der Aufzeichnung mitgetheilten Aktenstücke sind folgende: 302—308 — März 3. R. überschickt Fft eine Abschrift seiner Werbung an die Reichsstände in Sachen des Schisma und fordert Fft auf, in dieser Angelegenheit auf seiner Seite zu stehen. Abschrift. JRI, 138. RT AVI, 470. — ad März 3. Werbung R.'s an Herren und Städte in Sachen des Kirchenschisma. Zwei Abschriften. JRI, 139. R T A VI, 4 66. — nach März 3. Aufzeichnung betr. mündliche Antwort Ffts an R. auf dessen Werbung vom 3. März. JRI, 143. RT AVI, 471. — Aug. 21. R. schreibt Fft über die unrechtmässigen Beschlüsse des Konzils zu Pisa und seine Absicht, an Gregor XII. festzuhalten. Bruchstück. JRI, 144. RTA VI, 479. — Sept. 17. Fft bestätigt R. den Empfang von dessen Zuschrift in Sachen des Schisma und verspricht, sich darin nach Billigkeit zu verhalten. J RI, 148. R T A VI, 487. — Okt. 1. R. beglaubigt bei Fft Ritter Hermann v. Rodenstein, Burggraf zu Alzey. — nach Okt. 1. Aufzeichnung betr. Verhandlung Ffts mit Hermann v. Rodenstein, der von der Stadt eine bestimmtere Antwort für den König (als die von Sept. 17) verlangt hatte. JRI, 149. RTA VI, 731. — April i bezw. Aug. 30. Aufzeichnungen über Forderungen des Mathis v. Hohenkirchen an Fritz Hofmann. 282 — Juni 8. Urkunde des Vertrags zwischen den Gesandten Wenzels und denen der Kardinäle zu Pisa. Abschrift. RTA VI, 592. 309—310 — Aug. 21. R. schreibt an Fft über die unrechtmässigen Beschlüsse des Pisaner Konzils, dessen Einverständniss mit Wenzel und seine Absicht, an Gregor XII. festzuhalten, und fordert Fft auf, ein gleiches zu thun und sich an die Pisaner Beschlüsse nicht zu kehren. J R I, 144. RTA VI, 479. 329 — Sept. 2. R. beglaubigt bei Fft Ritter Tham Knebel, Reinhard v. Sickingen und Heinrich von der Huben in kirchlichen Angelegenheiten. 326 — Okt. 1. R. beglaubigt bei Fft Ritter Hermann v. Rodenstein in nichtgen. Angelegenheit. RTA VI, 670. 327 Kaiserschreiben I, II, 1409 — 1410. III. 63 1409 Okt. 13. R. übersendet an Fft eine Abschrift der Erklärung der Pisaner Kardinäle vom 8. Juni und fordert die Stadt auf, sich den Abmachungen der Kardinäle nicht anzuschliessen. R T A VI, 701. 319 Okt. 29. Wenzel fordert Fft, Gelnhausen und die anderen Städte der Wetterau auf, die am 11. Nov. fällige Reichssteuer nur ihm oder seinen Beauftragten zu entrichten. Abschrift. RT AVI, 703. ' 2(58 Nov. 16. Fft überschickt R. den Brief Wenzels vom 29. Okt., dessen Ueberbringer sogleich die Stadt verlassen hätte. Entwurf. J RI, 150. RTA VI, 704. 269 Nov. 18. R. dankt Fft für die gesendete Abschrift eines Briefes von Wenzel an die Reichsstädte und fordert die Stadt auf, auch fernerhin ihm treu zu bleiben. RTA VI, 705. 328 Nov. 26. Hofmeister Graf Friedrich v. Oettingen an Fft betr. Schuldverhältniss des Ffters Fritz Hofmann zu Johann Hochkirch aus Aachen und einem Juden. 317 Dez. 4. Fft antwortet dem Grafen Friedrich v. Oettingen auf dessen Schreiben vom 26. Nov. Entwurf. 316 Dez. 21. R. fordert Fft auf, seine Gesandten am 22. Jan. zu ihm nach Heidelberg zu senden, wozu er auch die anderen Städte zur Be- rathungvon Reichsangelegenheiten entboten habe. RTAVR707. 325 1410 Jan. 25. Landgraf Hermann v. Hessen bittet R., Fft und dem dortigen Bürger Henne v. Ockstat, welcher eine Bulle Papst Alexanders gegen die Marburger zum Schaden derselben verbreite, dies zu untersagen, zumal die Bulle von Papst Alexander ausgehe. Abschrift. 280 Febr. 4. R. beglaubigt bei Fft Reinhard v. Sickingen und seinen Hofschreiber Johann Kirch als seine Gesandte in nichtgen. Angelegenheit. 320 März 9. Königin Elisabeth ersucht Fft, die vor Zeiten von Fft weggezogene Ketterlin Katzpauls wieder aufzunehmen. 321 März 13. Fft gewährt der Königin Elisabeth ihre Bitte betr. Ketterlin Katzpauls. Entwurf. 322 Juni 6. Kurfürst Ludwig von der Pfalz ersucht Fft, den Juden Symelin, der für seinen verstorbenen Vater, den Kg. Ruprecht, den goldenen Opferpfennig eingesammelt hatte, gegen ungerechte Anforderungen der Ffter Judenschaft zu schützen. 324 Aug. 29. Hamman Echter, Vizthum zu Aschaffenburg, bittet Fft für sich und seine Knechte um Geleit, welche letztere im Dienste des Erzbischofs v. Mainz geleiten müssen. Band II, 87 64 III. Kaiserschreiben II, 1410—1411. 1410 Aug. 30. Fft antwortet Hamman Echter, dass es ihm kein Geleit geben könne, da eben die Kurfürsten in der Stadt erwartet werden, doch dass seine Knechte im Dienste des Erzbischofs Geleit haben sollen. Entwurf. 89 — Sept. 3. Hamman Echter bittet Fft nochmals um Geleit, da der Brief der Stadt auf sein erstes Gesuch ihm Artikel auferlegt, die er nicht annehmen könne. 1 — Sept. 3. Fft ertheilt Hamman Echter das Geleit in der Form, welche die Kurfürsten vorgeschrieben haben, d. h. mit der Auflage, im Falle eines Auflaufes der Stadt beizustehen. Entwurf, 3 141 1 Jan. 4. Hermann v. Rodenstein schreibt an Fft über seine bevorstehende Ankunft in Mainz und einen geplanten Tag zu Fft zwischen Mainz, Pfalz und Hessen zur Beilegung von Zwistigkeiten derselben. 4 — Jan. 10. Hermann v. Rodenstein an Fft wegen Verschiebung seiner Reise nach Mainz. 5 — Jan. 21. Kg. Sigmund fordert Fft auf, ihm als Römischen König treuen Gehorsam zu leisten, und theilt mit, dass er Erzbischof Werner v. Trier, Kurfürst Ludwig von der Pfalz, den Burggrafen Johann und Friedrich v. Nürnberg und Graf Eberhard v. Württemberg den Schutz der Städte anbefohlen habe. J RI, 186. R T A VII, 55. 22 — Jan. 21. S. kündigt Fft eine Gesandtschaft des Kurfürsten Ludwig an, die in königlichen Angelegenheiten mit der Stadt verhandeln wolle. JR I, i 8 i . R T A VII, 60. 24 — Febr. 8. Hermann v. Rodenstein theilt den Fftern Idel Drutman, Heinrich Herdan und Konrad Weiss gute Nachrichten von dem Papste aus Rom mit, die sein Herr, Kurfürst Ludwig, erhalten, und dass der König v. Ungarn sich des Reiches annehmen wolle. J R I, 190. R T A VII, 1 19. 9 — April 20. Fft bittet Breslau um Nachricht von Reiseplänen des Königs v. Ungarn nach Deutschland und von den Vorgängen im Osten. Entwurf. 7 — Juni 3. Dortmund bittet Fft, entweder durch Gesandte oder bei dem König v. Ungarn selbst seine Bedrängnisse durch den Erzbischof v. Köln u. a. vorzutragen und für die Stadt zu sprechen. 12 ca. 141 1 Juni 3. Dortmund bittet Heinrich Herdan und Konrad Weiss um ihre Verwendung bei dem Ffter Rathe für die demselben unterbreitete Bitte Dortmunds. 13 141 1 Juni 9. Jakob v. Alzey schreibt dem Ffter Stadtschreiber Heinrich, was er von Plänen des Königs und der Kurfürsten, nach Kaiserschreiben II, 1411 — 1412. III. 65 Fft zu kommen, und von dem Stand der Dinge in Rom und Neapel weiss. JRI, 201. R T A VII, 121. 10—11 141 1 Juni 10. Fft gibt Dortmund Nachricht von Anstalten der Fürsten, zum Wahltage nach Fft zu kommen. Entwurf. JRI, 203. RTAVII, 132. 8 — Juni 10. Johannes Winheim, Beamter Hermanns v. Rodenstein, theilt dem Ffter Stadtschreiber Heinrich mit, was er von Plänen des Königs und der Kurfürsten, nach Fft zu kommen, gehört hat. J R I, 203. RTAVII, 123. 9 — Juni 22. Kuno v. Praunheim bittet Fft, Rudolf zum Humbracht, der ihn fälschlich der Beraubung von Ffter Bürgern beschuldigt habe, zu veranlassen, ihm darin Wandel zu thun. 14 — Juni 28. Der Ffter Schöffe Rudolf zum Humbracht hält seine Beschuldigung gegen Kuno v. Praunheim aufrecht und bittet Fft, Kuno in diesem Sinne zu antworten. Ausfertigung u. Entwurf. 17,18 — Juli 1. Johannes Winheim theilt dem Ffter Stadtschreiber Heinrich Nachrichten von der Verzögerung des Zuges des Königs v. Ungarn nach Deutschland mit. J R I, 209. 15 — Juli 16. Herzog Stephan v. Bayern schreibt an die Kurfürsten über seinen Streit mit Herzog Ludwig, seinem Vetter, wegen der Kurstimme und verlangt rechtlichen Ausgleich. Abschrift. J R I, 218. RTAVII, 153. 1 IG — Aug. 14. Friedrich v. Sachsenhausen rathet Fft auf dessen Bitte, falls der König im Winter nicht nach Deutschland komme, ihm die Huldigung der Stadt durch Gesandte überbringen zu lassen. RTAVII, 162. ^ 19 — Aug. 24. S. bestätigt Fft den Empfang eines Briefes und verspricht der Stadt seinen Schutz. JRI, 234. R T A VII, 163. 25 — Aug. 25. Burggraf Friedrich v. Nürnberg dankt Fft für Ueber- sendung einer Abschrift des Briefes der Stadt an den König und verspricht Unterstützung. 30 1412 März 28. S. gibt Bischof Georg v. Passau Nachricht über sein Verhältniss zum König v. Polen und Herzog Ernst v. Oesterreich sowie über seine bevorstehende Vermittlung zwischen dem ersteren und dem Deutschen Orden. 27 — März 28. Graf Hermann v. Cilly theilt Biscboi Georg v. Passau mit, dass er sich um Herstellung des Friedens zwischen S. und dem König v. Polen bemüht habe, und dass auch Herzog Ernst Frieden geschlossen habe. Abschrift. 2G — März 31. Wenzel bittet Flerzog Rudolf v. Sachsen, sich als sein Botschafter zu den Königen v. Ungarn und Wladislaus v. 5 66 III. Kaiserschreiben I, II, 1412—MM- Polen zu begeben, welche sich mit dem Deutschordensmeister vertragen und ihn in ihre Einung eingeschlossen hätten. Abschrift. RTA. I, 179 1412 April 6. S. gibt Eft, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar Nachricht von seinen Verhandlungen zwischen dem König v. Polen und dem Deutschen Orden und verkündet seine Reise nach Deutschland und seine Ankunft in Fft auf den 11. Nov. J R I, 248. RTA VII, 186. II, 30 — Mai 7. Der Ffter Deutschordenskomthur schickt von Mainz aus an Fft eine Abschrift enthaltend eine erfreuliche Nachricht und fordert die Stadt auf, ihre Botschaft zu dem König nach Ofen zu schicken, wohin dieser auch die Kurfürsten entboten hat. RTA VII, 188. 28 1413 Juli 27. Papst Johann XXIII. an S. über seine Absicht, ein Konzil einzuberufen. Abschrift. 34 — Nov. 19. Wenzel fordert Fft, Gelnhausen und die anderen Städte der Wetterau auf, den Burggrafen Johann v. Nürnberg zu mahnen, von der Beschützung mehrerer Aechter, welche eine königliche Gesandtschaft überfallen hatten, abzulassen. Abschrift. RTA. I, 180 ca. 1413—14 (s. a., Fr. v. Anton.) Kanzler Bischof Johann v. Agram beglaubigt bei Fft seinen Schreiber behufs Erhebung einer der Kanzlei gehörenden Summe Geldes. II, 31 1414 Febr. 22. S. theilt Fft mit, dass er in Sachen des Maidings zu Langen in der Dreieich an Erzbischof Werner v. Trier Vollmacht geschrieben habe, und wünscht, dass es mit dem Maiding wie bisher gehalten werde. Abschrift. 4 -1 — Febr. 22. S. fordert Erzbischof Werner v. Trier auf, es mit dem Maiding zu Langen wie bisher zu halten und Fft gegen die Strassenräuber zu schützen. Abschrift. 4-2 — Juni 16. S. fordert Fft zur Beschickung des Tages zu Speyer am 8. Juli auf und beglaubigt Graf Hans v. Lupfen und Heinrich v. Sickingen bei der Stadt. JR 1,255. RTA VII, 194. 45) — Juli 31. Fft beglaubigt bei S. Jakob Brun, Konrad Weiss und Gilbrecht Krug. Entwurf. 4(1 — Juli 31. Fft bevollmächtigt Jakob Brun, Konrad Weiss und Gilbrecht Krug, dem König die Huldigung der Stadt zu leisten. Entwurf. 48 — Aug. 6 (? s. a., Mo. v. Laur.) Jakob Brun und KonradWeiss an Fft über Vorkehrungen zu ihrer bevorstehenden Heimreise von Mainz aus. 2 i - f n Kaiserschreiben II, 1414—-1415. III. 67 1414 A ug. 8. Dies, und Gilbrecht Krug an Fft über ihre Verhandlungen betr. Privilegienbestätigung, die Reise des Königs, seinen Empfang in den rheinischen Städten u. a. J R I, 257. 21) — Aug. 14. Fft fordert von Jakob Brun, Konrad Weiss und Gilbrecht Krug Nachricht über Verhandlungen, welche der König, der Erzbischof v. Mainz, Graf Adolf v. Nassau und Heinrich Ehrenfels mit einander führen, über die Gesandtschaft der beiden letzteren an den König v. Böhmen, Reisepläne des Königs u. a. J R I, 258. R T A VII, 202. ' 47 — Aug. 16. S. fordert von Fft freies Geleit für Heinz Bygner aus Würzburg. 45 — Sept. 2. Jakob Brun und Konrad Weiss schreiben aus Rense an Fft über ihre Verhandlung betr. Bestätigung der Privilegien, künden die Ankunft des Königs an und bestellen Herberge für Propst Johann aus Ungarn. JR 1 ,261. 21 — Sept. 20. Graf Adolf v. Nassau bittet Fft um einen Geleitsbrief für die Gesandten des Königs v. Böhmen, die nach Fft kommen wollen. 35 — Sept. 21. Geleitsbrief Ffts für die Gesandten des Königs v. Böhmen. Entwurf. 37 — Okt. 15. Jakob Brun und Johann v. Ergersheim an Fft über Verhandlungen des Königs mit den Vertretern der Städte in Heilbronn über Landfrieden, Beschickung des Konzils, Besteuerung der Juden u. a. J R I, 263. RTAVII, 230. 50 — Okt. 19. S. fordert Fft auf, Heinz Wyn, der ihm dort Schiffe bauen soll, mit Zimmerleuten zu unterstützen. 55 — Okt. 22. Stadtschreiber Heinrich theilt Fft verschiedene Neuigkeiten aus Mainz mit, wo die Gesandten mehrerer Reichsstände sich aufhalten und auf den König warten, dessen Krönung in Aachen bevorsteht. J R I, 266. R T A VII, 233. 23 — Dez. 9. S. beglaubigt bei Fft Graf Günther v. Schwarzburg und Ritter Rumlian v. Covern, welche mit den Ffter Juden wegen des dritten Pfennigs verhandeln sollen. 54 141 5 Juni 26. S. schreibt an Fft, Wetzlar, Gelnhausen und Friedberg über seine Bemühungen zur Lösung des Schisma und fordert sie auf, einen Tag zu beschicken, den er nach seiner Rückkehr aus Nizza, wo er mit dem König v. Arragonien verhandeln werde, berufen wolle. Abschrift. J R I, 292. R T A VII, 306. 52 — Dez. 15. S. schreibt aus Narbonne an Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz über den glücklichen Abschluss seiner Verhandlungen mit den 68 III. Kaiserschreiben II, 1416 —1417. Botschaften der Könige v. Arragonien, Kastilien und Navarra und des Grafen v. Foix betr. die Kircheneinheit. Abschrift. 59 1416 Jan. 18. Konstanz schreibt an Fft, dass die Konstanzer Kaufleute das von Fit gewünschte Geld jetzt nicht aufbringen können, und gibt Nachrichten über den König und das Konzil. J R I, 296. 56 — Jan. 21. Albrecht Kyrcher aus Konstanz schreibt an den Ffter Bürgermeister Jakob Brun, dass die verlangten 900 Gulden nicht aufzubringen sind, und gibt Nachricht über König und Konzil. 57 — Okt. 10. Schreiber Heinrich an Fft über Verhandlungen verschiedener Städte mit dem König, dessen bevorstehende Reise nach den Niederlanden und den bevorstehenden Städtetag zu Strassburg. J R I, 299. R T A VII, 317. 51 Okt. 29. Der Ffter Schreiber Heinrich v. Odernheim schickt seinem Rathe ein Schreiben des Königs an die Rheinischen Städte, schreibt über die bevorstehende Ankunft des Königs in Aachen u. a. 58 — Nov. 30. Der königliche Bote Konz Leppisch an Fft über eine Botschaft des Königs an die Stadt und die Reisepläne desselben, das NichtZustandekommen des Tages zu Rense u.a. RT A VII, 311. 60 1417 Jan. 26. Fft bittet Mainz, den für den Gebrauch des Königs am Rhein gekauften Wein zollfrei durchgehen zu lassen. Entwurf. JR 1,301. 62 — Okt. 1. S. verkündet den Reichsstädten, dass der Friede mit Venedig am 5. April nächsten Jahres abläuft und damit die Handelssperre gegen diese Stadt in Kraft tritt, erklärt, dass er mit Mailand und Genua wegen des deutschen Handels nach Italien verhandelt habe, und wünscht Zusendung von Kaufleuten nach Konstanz, um hier mit ihm und einer Genuesischen Botschaft das Nöthige zu besprechen. Abschrift. R T A VII, 361. 84 — nach Nov. 11. Ein Konstanzer an den Ffter Stadtschreiber Heinrich über die erfolgte Wahl Papst Martins V. 65 — Nov. 16. Walther v. Schwarzenberg schreibt aus Konstanz an Fft über einen bevorstehenden Städtetag zu Lindau auf Wunsch des Königs. JR 1,312. 64 — nach Nov. 21. (s. a. et d.) Nachschrift eines Briefes an Fft über die Feierlichkeiten bei der Krönung Papst Martins V. JR 1,316. 68 — Nov. 23. Walther v. Schwarzenberg aus Konstanz an Fft über die Veihandlung zwischen König und Städten zu Lindau und über das Verhältniss des Königs und Papstes zum Herzog v. Oesterreich. 66 Kaiserschreiben II, 1417- 141! III. 69 1417 Nov. 25. Peter Quentin v. Ortenberg an Fft über Wahl und Krönung Papst Martins V. und andere Nachrichten aus Konstanz. JR 1 ,314. 67 — Nov. 25. Der Ffter Johanniter-Komthur aus Konstanz an Fft über die Wahl Papst Martins V. und den Stand des Verhältnisses des Königs zum Herzog v. Oesterreich. JR 1 ,315. 69 — Nov. 26. Kuno v. Scharfenstein gibt Fft Nachricht von dem bevorstehenden Zuge des Königs gegen den Herzog v. Oesterreich. 68 — ca. Nov. (s. a. et d.) Walther v. Schwarzenberg verlangt von Fft Anweisungen betr. weitere Verhandlungen des Königs mit den Städten. J R I, 314. 70 — Dez. 8. S. fordert Fft auf, den dort geborenen Flenne Münch in der Stadt wohnen zu lassen. 53 — Dez. 14. Fft ertheilt Walther v. Schwarzenberg Befehle betr. Fortsetzung der Verhandlungen der Städte mit dem König. Entwurf. 71 1418 Febr. 3. Nürnberg überschickt Fft abschriftlich einen Brie! S's. an mehrere Reichstädte. 72 — März 19. Strassburg fordert Speyer aul, vor dem am 17. April zu Konstanz stattfindenden Städtetage Berathungen der Rheinischen Städte zu veranlassen, wie auch Strassburg die Elsässischen Städte bereits zu sich entboten habe. Abschrift. 73 — März 23. Speyer bittet Worms, gemäss Aufforderung Strassburgs Gesandte nach Speyer zu schicken, um hier mit denen der Rheinischen Städte und Fft über den bevorstehenden Städtetag zu Konstanz zu berathen. Abschrift. 74 — März 24. Worms an Mainz über die bevorstehenden Vorberathungen der Rheinischen Städte zu dem Städtetage in Konstanz. Abschrift. 75 — März 28. Mainz schreibt an Fft, dass es seine Gesandten zu Vorberathungen unter den Rheinischen Städten für den Konstanzer Städtetag nach Worms schicken wird, und bittet Fft, ein gleiches zu thun. 76 — April 11. Fft bittet Mainz um Nachricht von dem Städtetag zu Konstanz. Entwurf. 78 — April 12. Mainz an Fft über die eventuelle Verlegung des Konstanzer Städtetags nach Strassburg. 77 Aug. 15. Heinrich v. Gelnhausen an Fft über einen Prozess der Stadt mit Radeheim vor dem Hofgericht, über Münzverhandlungen, über die Neuausfertigung des Privilegiums von der Acht für die Stadt seitens des Königs, über die Reise des letzteren u. a. JR 1,327. 79 70 III. Kaiserschreiben II, 1418 —1422. 1418 Aug. 20. Schreiber Heinrich v. Gelnhausen theilt Fft aus Villingen mit, welche Schritte er zur Erlangung des Privilegiums betr. die Acht beim Könige gethan habe. JR 1 ,330. 32 — Aug. 26. Fit an seinen Stadtschreiber Heinrich v. Gelnhausen über die Erwirkung der Neuausfertigung des Privilegiums von der Acht und den Briefwechsel des v. Eppstein mit dem König. 80 — Aug. 26. Fft schreibt an den Bischof v. Passau, dass es zur Ausfertigung eines neuen Privilegs betr. die Ffter Messfreiheit das Original wegen Unsicherheit der Strassen nicht einsenden könne und desshalb ein von dem Domstifte und dem Rathe zu Mainz besiegeltes Vidimus schicke. Entwurf. 81 — Sept. 5. Schreiber Heinrich v. Gelnhausen aus Ulm an Fft über seine Verhandlungen wegen Privilegienbestätigung, Briefe des Königs in Sachen des Streites Ffts mit Eppstein wegen Fischerei und Bede, die Reise des Königs, Berathungen der Süddeutschen Städte in Ulm u. a. JR 1 ,331. R T A VII, 367. 82 — Okt. 9. Johann v. Bunau an Eberhard zum Steinhause in Fft über Reisepläne des Königs für den Winter, Vertretung desselben im Reich durch den Markgrafen v. Brandenburg, Verhandlungen mit dem Hofschreiber betr. Briefe für Fft u. a. JRI, 332. 33 141 9 F ebr. 20. S. empfiehlt Fft seinen Gesandten Ritter Heinrich v. Pusch auf dessen Durchreise nach Aachen. 85 — Sept. 23. Fft meldet S. den Tod des Erzbischofs Johann v. Mainz. Entwurf. 83 — Okt. 26. S. dankt Fft für die Benachrichtigung vom Tode des Erzbischofs Johann v. Mainz und bittet um weitere Nachricht in dieser Angelegenheit. 5)0 1420 Febr. 22. S. empfiehlt Fft drei Baseler Bürger, denen Wein in Holland in königlichem Geleite genommen worden ist. 88 1421 F ebr. 23. Fft empfiehlt Strassburg Meister Johann Weck, der, von Nürnberg kommend, im Auftrage des Königs zu dem König v. England reist. Entwurf. 5 )1 — Okt. 28. Fft bittet Eger um Nachrichten vom Könige. Entwurf. 5)la 1422 März 8. S. fordert Fft zur Beschickung des Reichstags zu Regensburg am 31. Mai auf. RT A VIII, 122. 5)2 - Mai 1. S. fordert Fft zur Beschickung des in Sachen der Böhmischen Ketzer nach Regensburg berufenen Reichstags, der auf den 1. Juli verlegt ist, auf. RT A VIII, 124. 93 — Aug. 16 (? s. a., So. n. ass. Mar.) S. fordert von Nürnberg Fft auf, den Streit zwischen den Ffter Bürgern Klaus Lemchin und Hert Weiss in Güte zu schlichten. 4-3 j 4 . 4m:'—w»!* jit Kaiserschreiben II, 1422—1424. III. 71 1422 nach Aug. 16. (s. a. et d.) Klaus Lemchin bittet Fft um Förderung in seinem Streite mit Hert Weiss. 4-4 — Aug. 27. S. fordert von Fft Geleit und Förderung für den Prager Bürger Antonius v. Manheim. 06 1423 Jan. 23. S. ersucht Fft um Förderung des Wieners Johannes v. Goh in dessen Geschäften zu Fft. 06a — Jan. 30. Frankfurt a. d. O. gibt Fft Nachricht von dessen Mannschaften in Böhmen, 5)4 — Okt. 11. S. beglaubigt bei den Vertretern der Städte auf dem nächsten Reichstage Albrecht v. Hohenlohe und Konrad v. Weinsberg in Sachen der Hu siten. J R I, 339. 103 — Dez. 9. Die Hauptleute der Grafschaft Pressburg quittieren über 696 Ungarische Goldgulden und 3 Böhmische Groschen, welche ihnen Walther Schwarzenberg Namens der Stadt Fft auf Geheiss des Königs bezahlt hat. 140 1424 März 25. Fft verkauft dem Speyerer Bürger Peter Menzer eine Wiederkaufsgülte auf die Stadt um 400 Gulden. Entwurf. 105 — April 14. Thomas de Narducio v. Avignon, im Dienste des Königs, empfiehlt Fft einen seiner Diener, der im königlichen Auftrage reist. 05 — April 25. Fft erklärt, dass ein Diener des Thomas v. Narducio an den Procurator v. Brabant, Alard v. Wyeringen, sieben königliche Urkunden betr. Absolutionen von Acht und Privilegienbestätigungen übergeben hat. Entwurf. 07 — Juli 30. Fft an den Erzbischof v. Trier über eine ergebnisslose Untersuchung gegen die Ffter Wirthe, von denen einer eine Aeusserung gegen die Fürsten von des Königs wegen gethan haben soll. Entwurf. 08 — Juli 30. Fft an Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz in derselben Angelegenheit. Entwurf. JR 1 ,340. RTA VIII, 371. 00 — Aug. 17. S. erklärt, dass die Forderung des Markgrafen v. Baden an die Ffter Judenschaft wegen des dritten Pfennigs zum Zuge gegen die Hussiten die Stadt und deren Pfandschaft auf die Judenschaft und die letztere selbst nicht beeinträchtigen solle. Abschrift. 101 — Aug. 19. S. beglaubigt Waltherv. Schwarzenberg bei Fft, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar. 100 — Aug. 28. S. fordert Fft zur Beschickung des Wiener Tages am 25. Nov. auf. RTA VIII, 382. 11 7 — Sept. 13. Gelnhausen schreibt Fft, dass es seine Gesandten nicht schicken könne, um die von Walther v. Schwarzenberg überbrachte Werbung des Königs zu hören. 102 72 III. Kaiserschreiben II, 1425—1426. 1425 Jan. 19. Fit an Speyer betr. die Einlösung mehrerer Wieder- kaufsgülten von Speyerer Bürgern auf Eft. Entwurf (auf einem Blatte mit 104a). 104- — Jan. 19. Fft an Klaus v. Ruckenberg betr. eine Wiederkaufsgülte desselben auf Fft. Entwurf. 104-a — Jan. 21. S. ersucht Fft um Förderung Walthers v. Schwarzenberg in einer Angelegenheit Strassburgs gegen Walther Erbe. 106 — März 30. Königin Barbara beglaubigt bei Fft Konrad v. Weinsberg in Sachen der Reichssteuer. 107 — Mai 12. Fft schreibt an Königin Barbara, dass es dem Ansuchen Konrads v. Weinsberg betr. Erlegung von zwei Zielen der Reichssteuer nachgekommen ist, und bittet um Empfehlung beim König. Entwurf. 108 — ca. Mai 12. (s. a. et d.) Konrad v. Weinsberg quittiert Fft den Empfang von zwei Zielen der Reichssteuer, welche am 11. Nov. 1426 und am 11. Nov. 1427 fällig sind. Entwurf. 100 — Mai 12. Albrecht v. Hohenlohe und Konrad v. Weinsberg, welcher letzterer von Fft die Reichssteuer von 1426 und 1427 empfangen hat, verbürgen sich Fft gegenüber für alle Forderungen, welche gegen die Stadt betreffend die Steuer erhoben werden können, falls der König in den nächsten zwei Jahren stirbt, und setzen die Stadt Weikersheim zum Bürgen. Entwurf. 110—112 — Mai 16. Fft an [S. über seine Stellung zum Zuge gegen die Hussiten, über die beabsichtigte Lösung des Mainzer Antheils am Ffter Ungeld seitens des Erzbischofs u. a. Entwurf. RT A VIII, 422. 113 — Mai 22. Fft empfiehlt Rothenburg o. d. T. seinen Schöffen Walther v. Schwarzenberg, dem der König die Belohnung für seine Dienste auf die Rothenburger Reichssteuer angewiesen hat. Entwurf. 114 — Juni 2. S. schreibt an Fft, dass er seine Entscheidung in Sachen der Lösung des Ungeldes bis zur Ankunft der Botschaft der Stadt verschieben will. 116 — Juni 10. S. fordert Fft und die Wetterauischen Städte zur Beschickung eines von den Kurfürsten gewünschten, noch nicht fest bestimmten Tages auf. R T A VIII, 433. 115 1426 A pril 2. S. fordert Fft zur Beschickung des Nürnberger Tages am 1. Mai in Sachen der Hussiten auf. RTA VIII, 458. 110 — Mai 15. S. schreibt an Fft und die Wetterauischen Städte, dass er wegen Krankheit den Nürnberger Tag am 1. Mai nicht besuchen Kaiserschreiben II, 1426—1427. III. 73 konnte, und fordert sie auf, den Beschlüssen gegen die Hussiten nachzukommen. RTA VIII, 460. 118 1426 J uni 10. S. fordert Fit gemäss Beschluss des Nürnberger Reichstages auf, das Kontingent der Stadt zum Zuge gegen die Hussiten am 18. Aug. in Freiberg i. S. ins_Feld zu stellen. R T A VIII, 470. 118a - Sept. 6. S. theilt Fft, Friedberg, Gelnhausen und den anderen Städten der Wetterau mit, dass er Graf Hans v. Lupfen zu den Reichsständen sende, um mit diesen einen Tag betr. Anschlag gegen die Hussiten zu verabreden, und fordert die Städte auf, diesen Tag zu beschicken. R T A IX, 4. 118b — Sept. 11. Fit bittet den Grafen Johann v. Katzenelnbogen um Erstreckung eines Tages zwischen einem seiner Diener und einer Unterthanin des Grafen, da ersterer gegen die Hussiten zieht. Entwurf. 120 — Sept. 12. Graf Johann v. Katzenelnbogen gewährt die begehrte Erstreckung des Termins. 121 — Okt. 7. S. theilt Fit und den Wetterauischen Städten mit, dass Herzog Friedrich v. Oesterreich auf sein Ansuchen alle Strassen nach Venedig in seinem Lande schliessen wird, und fordert die Städte aul, ihre Kaufleute zu veranlassen, geschäftliche Verbindungen mit Venedig bis zum 2. Febr. 1427 zu lösen. 121- — Okt. 18. S. benachrichtigt Fit von dem widerrechtlichen Vorgehen Herzog Philipps v. Burgund gegen Holland und Seeland, insbesondere gegen Gerhard v. Sebenbergen, und fordert die Stadt auf, Herzog Philipp keinerlei Förderung zu thun oder Handel nach seinen Gebieten zu treiben, sondern Gerhard zu unterstützen. JR 1 ,355 (hi er J 4 2 7 datirt). 125 — Dez. 10. Fit übersendet Friedberg und Gelnhausen Abschrift des ihm von Graf Hans v. Lupfen übergebenen königlichen Briefes vom 6. Sept. und theilt mit, dass der Graf mit den Kurfürsten den Tag auf den 9. Febr. 1427 nach Mainz anberaumt habe. 125a 1427 Juni 2. S. ersucht Fft um Besorgung der Briefe, welche ihm Bartholus v. Pisa, sein nach Burgund, England und Frankreich reisender Gesandter, schreibt, und bittet um Förderung seines Gesandten. 122 — Juni 18. Erzbischof Konrad v. Mainz fordert Fft auf dessen Anfrage auf, seine nach Böhmen bestimmte Mannschaft am 25. Juni in Langfurt zu der Mainzer Mannschaft stossen zu lassen. 123 - Okt. 20. Bartholus v. Pisa bittet Fft, Briefe an den König sofort nach Nürnberg befördern zu lassen. 130 74 Hl. Kaiserschreiben II, 1427 — 142S. 1427 Nov. 9. S. fordert Fft und die Wetterauischen Städte auf, ihm bei seinem bevorstehenden Zuge nach Italien zur Kaiserkrönung Heeresfolge zu leisten. J 111,357. 14-8 1428 Jan. 5. Bartholus v. Pisa bittet Fft um Nachricht, ob die Stadt Briefe an den König, die er im vergangenen Oktober geschickt, nach Nürnberg weiter befördert habe. 120 — Jan. 13. Fft theilt Bartholus v. Pisa mit, dass es s. Zt. dessen Briefe an den König sofort weiter befördert habe. Hntwurf. 127 — Febr. 26. Reinhard Pitich gen. Sasse, in Angelegenheiten des Königs ausgeschickt, quittiert Fft den Empfang von 200 Gulden, welche von der Reichssteuer abgehen sollen. 128 — März 22. S. fordert Fft auf, in Sachen des Zugs nach Welschland seine Gesandten an noch zu bestimmendem Tage nach Ulm zu schicken, falls eine solche Sendung nicht die Rüstungen gegen die Hussiten stört. 11 T A IX, 211. 181 — März 28. Bartholus v. Pisa bittet Fft, Briefe an den König sofort nach Nürnberg weiter zu befördern. 129 — April 28. Fft gibt Walther v. Schwarzenberg am Flofe des Königs verschiedene Aufträge betr. sein Verhältniss zu den Friedberger Burgmannen. Entwurf. 182 — Mai 15. Heinrich v. Frankfurt an Fft über verschiedene Privatangelegenheiten, u. a. über seinen Empfang s. Zt. durch Papst Martin V. in Konstanz. 189 — Mai 20. S. beglaubigt bei Fft und den Wetterauischen Städten den Erbmarschall Haupt v. Pappenheim und den Hofschreiber Peter Wacker in Reichsangelegenheiten. 185 — Juni 17. Fft bittet Kaspar Schlick, statt der beiden Briefe auf Papier und mit aufgedrückten Siegeln der Stadt zwei andere auf Pergament und mit hangenden Siegeln wegen der grösseren Dauerhaftigkeit ausstellen zu lassen. Entwurf. 137 — Juni 17. Walther v. Schwarzenberg an Kaspar Schlick wie Nr. 137. Entwurf. 138 — Juni 29. Heinrich Schlick v. Eger bittet Fft, seinem Sohne Kaspar die diesem vom Könige auf Fft angewiesenen 128 Gulden zur Herbstmesse bezahlen zu lassen. 139 — Juli 27. Fft klagt S., dass Unterthanen der Friedberger Burgmannen, welche Fft verlassen haben, aber noch Besitzthum in der Stadt haben, sich der Rechtsprechung des Ffter Gerichtes entziehen und nur in Friedberg Recht nehmen wollen. Entwurf. 134 — ca. Juli 27. (s. a. et d.) S. gebietet Fft, in allen Sachen betr. Eigen, Erbe, liegendes Gut innerhalb des Gebietes der Stadt Recht zu sprechen Kaiserschreiben II, 1428—1429. III. 75 und sich daran auch von den Friedberger Burgmannen nicht hindern zu lassen, welche der Stadt für ihre Unterthanen dieses Recht bestreiten. Entwurf der Ffter Kanzlei. JRI, 361. 4-0 1428 c a. Juli—Aug. (s. a. et d.) S. fordert die Dörfer des Bornheimer Berges auf, sich zur Heerfolge auf dem Romzuge bereit zu halten, so bald Fft sie dazu mahnt. Entwurf der Ffter Kanzlei. 13!} — ca. Juli—Aug. (s. a. et d.) S.'s Gebot an Fft betr. den Zuzug, den ihm die Grafschaft Bornheimer Berg zu seinem Romzuge zu leisten hat. Entwurf in der Ffter Kanzlei geschrieben und an Kaspar Schlick geschickt. JRI, 360. 39 — ca. Juli—Aug. (s. a. et d.) Fft an Kaspar Schlick betr. Ausstellung von Privilegien in der königlichen Kanzlei u. a. Entwurf. JRI, 363. 30 — Aug. 24. Fft fordert Friedberg und Gelnhausen auf, ihre Gesandten zu schicken, um über die Botschalt Pappenheims und Wackers zu berathen. Entwurf. 141 — Aug. 29. Fft antwortet S. auf die mündliche Botschaft von dessen Gesandten Haupt v. Pappenheim und Peter Wacker, dass sich die Stadt, felis der König gegen seine Feinde in Deutschland vorgehen werde, zu seiner Zufriedenheit zu verhalten gedenke. Entwurf. J R I, 364. RT A IX, 214. 149 —• Sept. 11. Kaspar Schlick an Fft über Ausstellung und Berechnung eines Privilegiums und zweier königlicher Briefe wegen der Münze und der Unterthanen des Bornheimer Berges in der Kanzlei, über den Stand des Türkenkriegs und den Waffenstillstand mit Venedig. JRI, 364- 142 1429 J uni 5. S. befiehlt Fft, Briefe nach Köln und Dortmund zu senden und Antwort zurückbringen zu lassen. 80 — Okt. 20. Fft theilt dem Erzbischof v. Mainz auf dessen Wunsch mit, dass es Walther v. Schwarzenberg mit ihm nach Wien reisen lassen wolle. Entwurf. 147 — Nov. 13. Heinrich Weider aus Regensburg an Fft über die bevorstehende Reise des Erzbischois v. Mainz u. a. Fürsten nach Wien, über Raubzüge der Hussiten u. a. J 11 I, 367. R T A IX, 352. 144 — Dez. 4. Walther v. Schwarzenberg aus Pressburg an Fft über seine Reise nach Wien und Pressburg, die Gesundheit des Königs, die Entrichtung der Reichssteuer an denselben, die Ankunft der Fürsten u.a. JRI, 368. RTA IX, 354. 145 — Dez. 12. Ders. an Fft über die Gesundheit des Königs, Unwillen der königlichen Kanzlei gegen Fft, bevorstehende Standeserhöhung 76 III. Kaiserschreiben II, 1429 — 1432. des Herrn v. Hanau und Franks v. Cronberg u. a. | R I, 369. R T AIX, 354. ' 148 1429 Dez. 13. Ders. an Fft über Angelegenheiten des Herrn v. Hanau und Franks v. Cronberg des Jungen am Hofe, die Ankunft der Fürsten, sein eigenes Verhalten in den Verhandlungen u. a. J R I, 370. R T AIX, 355. 141» 143 1 A pril 16. S. fordert Fft zu einem Reichstage nach Nürnberg in Sachen der Klage des Kunz v. d. Capelle gegen die Stadt. 150 — Mai 16. Strassburg bittet den Ffter Jakob Stralenberg um Nachricht, wie sich die Gegend von Fft und besonders Kurfürst Ludwig zu dem Nürnberger Anschlage gegen die Hussiten verhalten. 154 — Mai 20. Fft an Strassburg, dessen Brief an Jakob Stralenberg beantwortend, über die Stellung der Stadt wegen des Zugs gegen die Hussiten. Entwurf. 158 — Mai 22. Fft an seine Gesandten am Hof, Jakob Stralenberg und Johann Weiss, über eine Streitigkeit des Ffter Gerichtes mit den Friedberger Burgmannen. Entwurf. 152 1432 Jan. 2. Fft an Herzog Wilhelm v. Bayern, Beschirmer des Konzils zu Basel, über die vom Könige verlangte Sendung von Gesandten nach Basel und Hülfe für die Romfahrt. Entwurf. J R 1, 377- _ 155 — April 28. Fft bittet Basel, dessen Botschaft vom königlichen Hofe zurückgekehrt ist, um Nachricht vom Könige und vom Konzil. Entwurf. 150 — ca. April 28? (s. a. et d.) Nachschrift eines Ffter Schreibens an nichtgenannte Stadt (Basel, zum Schreiben an dieses von 1432 April 28?) mit der Bitte um Nachricht vom Zuge des Königs nach Italien. Entwurf. 157 — Aug. 19. Nicolaus de Gora, Palatin des Königreichs Ungarn, meldet S., dass der König v. Polen den Ständen des Königreichs sein Bündniss mit den Hussiten gegen alle Nationen, besonders die Deutschen, aber mit Ausnahme der Ungarn, angezeigt habe. Abschrift. " 1G7 — Aug. 25. Kanzler Bischof Johannes v. Agram, an S. über die Versammlung der Ungarischen Stände und die an dieselben gerichtete Botschaft des Königs v. Polen. Abschrift. lG7a — ca. Sept. (s. a. et d.) Fft bittet Walther v. Schwarzenberg, ihm durch einen seiner Bürger, der nach Siena reist, Nachrichten über den König zuzuschicken. Entwurf. 158 — Sept. 8. S. schreibt an Fft und die Wetterauischen Städte über sein Verhältniss zu Papst und Konzil, die Lage in Italien, die Kaiserschreiben II, [432—1433- III. 77 Notwendigkeit, ihm Truppen zu senden, und fordert die Städte auf, ihre Botschaft auf Erfordern zur Beratung der Hülfeleistung an Herzog Wilhelm v. Bayern zu senden. J 111, 378. 105 1432 O kt. 12. S. schreibt an Fit und die Wetterauischen Städte über den Bund der Polen mit den Hussiten unter abschriftlicher Beifügung der Ungarischen Schreiben von Aug. 19 und 25 und über seine bevorstehenden Verhandlungen betr. Einigung des Papstes mit dem Konzil und Kaiserkrönung. J R I, 381. 171 — Okt. 14. Herzog Wilhelm v. Bayern fordert Eft und die Wetterauischen Städte auf, ihre Gesandten zum 16. Nov. nach Basel zu senden, um sich mit diesen über den Zuzug zur Romfahrt des Königs zu bereden. 171a — Okt. 24. Eft überschickt an Friedberg und Gelnhausen Briefe des Königs und des Herzogs Wilhelm v. Bayern betr. Bescheidung zum Romzuge nach Basel. Entwurf. 164 — Nov. 24. Walther v. Schwarzenberg an Eft über seine bevorstehende Reise zum Könige nach Siena, Geleitsbriefe an den Herzog v. Mailand, die er sich verschafft hat, Verhandlungen mit dem Mainzer Vikar über die Ffter Pfarreiverhältnisse, den Zwist des Papstes mit dem Konzil u. a. J R I, 382. 160 — Nov. 26. Herzog Wilhelm v. Bayern fordert Eft auf, seine Gesandten am n. Jan. 1433 nochmals nach Basel zu senden, da der Tag vom 16. Nov. wegen unvollständigen Besuches ohne Ergebniss verlaufen ist. 171b — ca. Nov. (s. a. et d.) Eft überschickt Eriedberg und Gelnhausen einen Brief des Königs betr. das Bündniss des Königs v. Polen mit den Hussiten. Entwurf. 163 — ca. Nov. (s. a. et d.) Nachschrift zu einem Briefe Walthers v. Schwarzenberg an Fft über Verhandlungen mit denen von Basel über die Goldmünze. 161 —162 — Dez. 20. Walther v. Schwarzenberg an Eft über seine Reise bis Bologna, die Schwierigkeiten, zum Könige nach Siena zu gelangen, die Geleitsverhandlungen mit Florenz, über einen Sieg des Herzogs v. Mailand über die Venetianer u. a. J R I, 384. 151)—160 1433 J an - r 3- Ders. schreibt aus Siena an Eft über seine Unterredung mit dem Könige in Angelegenheiten der Stadt, welche erst nach Beendung des Tages des Königs mit den Florentinern weiter gefördert werden können, und gibt verschiedene Aufträge in Privatangelegenheiten. J R 1, 385. 109—170 — März 25. Ders., Johann im Steinhause und Johann Stralenberg an Fft über den Empfang von Privilegien, die ihnen in Strassburg 78 III. Kaiserschreiben II, [433 — 1435. zugestellt worden, und über die falsche Nachricht von der Aussöhnung des Königs mit den Florentinern. 168 1433 O kt. 25. Kaiser S. fordert Fft auf, eine Botschaft zur Berathung der kirchlichen Angelegenheiten zum 30. Nov. nach Basel zu schicken. J R 1,387. 172 1434 Juni 5. S. theilt Fft den Sieg seiner Anhänger über die Taboriten und Waisen zwischen Skalitz und Gurim am 31. Mai mit. JR 1,401. 173 — Juni 16. Fft dankt S. für die Nachricht vom Siege über die Taboriten. Entwurf. 175 — Juli 14. Flerzog Philipp v. Burgund schreibt an Fft über das BündnissS's. mit dem Dauphin gegen ihn, bittet, S. bei kriegerischen Massnahmen gegen ihn nicht zu unterstützen und seinen handeltreibenden Unterthanen den Schutz der Stadt nicht zu entziehen. 182 — nach Juli 14. (s. a. et d.) Fit schreibt an Herzog Philipp v. Burgund, dass es dessen Zwist mit S. bedauere, und ertheilt dessen Unterthanen das gewünschte Geleit bis zum 11. Nov. 183 — Dez. 8. S. theilt Fft mit, dass er im Bündnisse mit dem König v. Frankreich dem Herzog Philipp v. Burgund Krieg angesagt habe, fordert die Stadt auf, sich darnach zu richten, und rechtfertigt sich gegen die Vorwürfe des Herzogs v. Burgund betr. sein Verhältniss zum König v. England. J R 1,404. 179 — ca. Dez. 8. (s. a. et d.) S. erklärt an Herzog Philipp v. Burgund den Krieg, weil dieser unrechtmässiger Weise dem Reiche gehörige Länder in Besitz genommen hat. Abschrift. 178 1435 c a. Febr.—März. (s. a. et d.) Fft bittet S. auf die Anzeige von dessen Kriegserklärung gegen den Herzog v. Burgund, dass die regen Handelsbeziehungen der Stadt mit den Niederlanden dadurch nicht beeinträchtigt werden, erklärt sich aber bereit, bei einem etwaigen Kriegszuge seine Pflicht zu thun. Zwei Entwürfe. 180—181 — März 4. Herzog Philipp v. Burgund schreibt an Fft über seine Feindschaft mit S. und bittet um Geleit für seine Unterthanen. JR 1,406. 177 — Mai 20. Fft schreibt an Herzog Philipp v. Burgund, dass es dessen Unterthanen bis zum 11. Nov. freies Geleit ertheile. Entwurf. JR 1,407. 171 — Mai 24. Fft bittet Mastricht, ein Schreiben an den Herzog v. Burgund an seine Adresse zu befördern. Entwurf. 181 — Okt. 17. Geleitsbrief der Vilshofer Zollbeamten für Walther v. Schwarzenberg mit 14 Pferden von Vilshofen bis Strasskirchen. 185 f « i j? ' 'U 4. k 4w:\ — Kaiserschreiben II, 1436— 1437. III. 79 1436 Dez. 29. Fit bittet Kaspar Schlick, sein Möglichstes zu thun, dass Walther v. Schwarzenberg und seine Mitreisenden, welche auf dem Wege zum Kaiser in Böhmen gefangen wurden, ihrer Gefangenschaft entledigt werden. Entwurf. 186 — Dez. 29. Fft schickt seinen Gesandten Diether v. Alzey, Jakob Stralenberg und Nikolaus Uffsteiner die Schreiben der Stadt an den Kaiser und an den Kanzler in Sachen des gefangenen Walther v. Schwarzenberg. Entwurf. 181 — Dez. 29. Fft bittet S., die Befreiung des gefangenen Walther v. Schwarzenberg und seiner Mitreisenden zu erwirken. Entwurf. 188 — Dez. 29.? (s. a. et d.) Fft bittet den Erzbischof v. Mainz, die Herren v. Eppstein und Isenburg-Büdingen, sich beim Kaiser für die Befreiung des gefangenen Walther v. Schwarzenberg zu verwenden. Entwurf. ' " ' 186 — Dez. 30. Fft bittet Herrn Marquard um seine Verwendung für die Befreiung des gefangenen Walther v. Schwarzenberg. Entwurf. 190 1437 Jan. 1. Erzbischof Dietrich v. Mainz bittet S., die Befreiung des gefangenen Walther v. Schwarzenberg zu erwirken. Abschrift. 195 — Jan. 1. Diether v. Isenburg schickt Fft sein Verwendungsschreiben für den gefangenen Walther v. Schwarzenberg an den Kaiser mit dem Ersuchen, es zu verbessern oder, wenn genügend, an seine Adresse zu senden. 194 — Jan. 1. Ders. bittet S., die Befreiung des gefangenen Walther v. Schwarzenberg zu erwirken. Abschrift. 193 — Jan. 1. Gottfried v. Eppstein bittet Fft um ein Verwendungsschreiben an den Kaiser für Walther v. Schwarzenberg, das er mit seinem Siegel versehen will. 192 — Jan. 1. Erzbischof Dietrich v. Mainz schickt Fft Abschrift seines Verwendungsschreibens für Walther v. Schwarzenberg an den Kaiser. 191 — Jan. 4. Eberhard v. Eppstein-Königstein schickt Fft Ausfertigung und Abschrift seines Verwendungsschreibens für den gefangenen Walther v. Schwarzenberg an den Kaiser. 197 — Jan. 4. Ders. bittet S., die Befreiung des gefangenen Walther v. Schwarzenberg zu erwirken. Abschrift. 196 — März 4. S. fordert Fft, Friedberg und Gelnhausen auf, den Tag zu Eger am 19. Mai zu beschicken, wo über den Landfrieden, die heimlichen Gerichte und die Münze beräthen werden soll. JR 1,413. 198 80 III. Kaiserschreiben II, III, IV, 1437 — 1438. 1437 Mai 6. Jakob Stralenberg, Jost im Steinhause und Nicolaus Uffsteiner schreiben aus Prag an Fft über ihre Verhandlungen mit dem Kaiser und Kanzler in Sachen des Zwistes der Stadt mit dem Grafen v. Schwarzburg, dessen Erledigung bis zum Tage von Eger verschoben ist, über die unsicheren Zustände in Böhmen u.a. J RI, 4 i 4 . 199-201 — Juni 14. Fft schreibt an Jakob Stralenberg über die Fehde eines Rosshändlers aus Deggendorf mit der Stadt, welchem Heinrich Weiss und Adolf Knoblauch 10 Pferde genommen haben sollen, und fordert ihn zur Vorsicht auf der Heimreise auf. JR 1 ,418. 202 — Nov. 3. Graf Heinrich v. Schwarzburg bittet Fft unter Ueber- sendung eines kaiserlichen Befehls um Entrichtung der am 11. Nov. fälligen Reichssteuer an seinen Boten. III, 05 — Nov. 12. Fft theilt dem Grafen Heinrich v. Schwarzburg, der seinen Landschreiber zum Empfang der Ffter Reichssteuer gesendet hatte, mit, dass die Stadt gemäss ihrer Freiheit die Steuer direkt an den Kaiser entrichte. Entwurf. II, 203 — Dez. 23. Schweinfurt theilt Fft mit, dass der Kaiser am 9. Dez. gestorben sei. 204 ca. 1437? (s. a. et d.) Nachschrift eines Briefes Ffts an die Friedberger Burgmannen (?) betr. eine Sendung derselben an den Kaiser in Sachen einer Verhandlung derselben mit Fft. Entwurf. III, 38 1438 Jan. 20. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz fordert Fft als Reichsvikar in Schwaben und Franken auf, alle von der Stadt dem Reiche zu entrichtenden Steuern u. a. an ihn zu zahlen. IV, 2 — Febr. 1. Markgraf Friedrich v.Brandenburg bittet Fft um Förderung seiner Diener, die ihm Herberge bestellen sollen. III, 1 — März 3. Genannte Elsässische Städte bitten Fft um Nachrichten von dem am 9. März beginnenden Wahltage. Zwei Ausfertigungen. 4, 5 — März 6. Die in Ulm versammelten Boten der Schwäbischen Städte bitten Fft um Nachricht vom Wahltage. 0 — März 6. Fft Bittet den Erzbischol v. Mainz um Weisung, wie sich die Stadt dem Herzog Bernhard v. Sachsen und dem Bischof v. Hildesheim gegenüber verhalten solle, welche für den bevorstehenden Wahltag Herberge bestellt hätten. Entwurf. 7 — März 7. Erzbischof Dietrich v. Mainz antwortet Fft, dass er den Herzog v. Sachsen, der das Land inne hat, zur Kur entboten habe und dass die Stadt schon wissen werde, wie sie sich Herzog Bernhard v. Sachsen und dem Bischof v. Hildesheim gegenüber zu verhalten habe. 8 Kaiserschreiben III, 1438. III. 81 1438 März 7. Herzog Friedrich v. Sachsen kündet Fft seine Ankunft zum bevorstehenden Wahltage an und ersucht um Schutz und Schirm. 9 — März 8. Fft antwortet Herzog Friedrich v. Sachsen, dass es sich ihm gegenüber gemäss der Vorschrift der goldenen Bulle verhalten werde. Entwurf. 11 — März 8. Fft erklärt Landgraf Ludwig v. Hessen, dass es ihn zum Wahltage nicht aufnehmen könne, da es nach der goldenen Bulle nur die Kurfürsten mit beschränktem Gefolge einlassen dürfe. Entwurf. 10 — März 10. Nürnberg bittet Fft um Nachricht vom dortigen Wahltage. 12 — März 10. Nürnberg bittet den Ffter Stadtschreiber Nikolaus Uffsteiner um Nachricht vom Wahltage. 13 — März 11. Rothenburg o. d. T. bittet Fft um Nachricht vom Wahltage. 14 — März 12. Augsburg bittet Fft um Nachricht vom Wahltage. 3 — März 12. Die Schwäbischen Städte bitten Fft um Nachricht vom Wahltage. 16 — März 12. Freiburg i. B. bittet Fft um Förderung eines Boten, der den in Fft versammelten Kurfürsten einen Brief (nach der Aufschrift auf der Rückseite das »siegelholz« betr.) übergeben soll. 91 — März 18.. Fft beglückwünscht Kg. Albrecht zu seiner Erwählung, empfiehlt sich seinem Schutze und bittet, die Stadt bei ihren Privilegien zu handhaben. Entwurf. JR 1,431. 19 — März 18. Fft theilt den Städten den Verlauf des Wahltages und die erfolgte Wahl A.'s mit. Entwurf. J R I, 432. 18 — März 21. Walther v. Schwarzenberg der Alte schreibt aus Nürnberg an Fft über den bisherigen Verlauf seiner Reise zum König, bittet um Schriftstücke betr. den Ausgleich Ffts mit dem Grafen v. Hanau und den Friedberger Burgmannen u. a. 15, 17 — März 21. Hans Gyseler, Abgesandter A.'s zu dem Ffter Tage, schreibt aus Nürnberg an den Ffter Bürgermeister Jakob Stralen- berg, dass er auf die Kunde der Wahl seines Herrn zu diesem zurückkehre und die für Fft bestimmten Briefe einem Nürnberger zur Besorgung zurückgelassen habe. 24 — März 22. Nürnberg dankt Fft für die Nachricht von der erfolgten Königswahl und bittet um fernere Botschaft von den Beschlüssen der Kurfürsten. 22 — März 23. Ulm an Fft wie Nr. 22. 23 6 82 III. Kaiserschreiben III, 1438. 1438 März 28. Fft theilt Ulm mit, dass die Kurfürsten einen allgemeinen Landfrieden beschlossen hätten, und überschickt Abschrift desselben. Entwurf. 20 — März 29. Walther v. Schwarzenberg der Alte schreibt aus Wien an Fft, dass der König über seine Wahl ebenso wenig erfreut sei wie die Ungarn, und gibt Nachricht von den misslichen Zuständen im Osten. JR 1 ,435. 25 — März 30. Fft übersendet Nürnberg den von den Kurfürsten beschlossenen Landfrieden und theilt mit, dass die Stadt nur denen, die den Landfrieden halten, auf Begehren der Kurfürsten Geleit ertheilen solle. Entwurf. 21 — ca. März. Aufzeichnung über einige Punkte, über welche Walther v. Schwarzenberg mit dem Könige reden soll, z. B. Verhältniss der Stadt zum Grafen v. Hanau wegen des Bornheimer Gerichtes, Forderung des Grafen v. Schwarzburg an die Stadt wegen der Reichssteuer, Reise des Königs ins Reich u. a. Abschrift. 27 — ca. Anfang April, (s. d.) Walther v. Schwarzenberg der Alte an Fft über seinen Empfang beim König in Raab, über dessen Pläne, nach Deutschland zu kommen, über Neuigkeiten aus dem Osten. JR 1,436. 20 — April 16. Walther v. Schwarzenberg schreibt vom königlichen Hof an Fft, dass ihm vom Kanzler u. a. gerathen worden sei, die Botschaften der Kurfürsten abzuwarten, über die Verhältnisse im Osten, besonders in Böhmen, die Reisepläne des Königs u. a. JR 1 ,437. 28 - April 17. Fft fordert seine Gesandten Jakob Stralenberg und Klaus Appenheimer auf, sich mit den in Worms versammelten Städteboten über die in der königlichen Einladung zum Nürnberger Tage angeregten Punkte zu besprechen, damit die nach Ulm zu sendende Ffter Botschaft die Stimmung der Rheinischen Städte kenne. Entwurf. 30 — April 27. Johannes Breite bittet Jost im Steinhause um Nachricht, wie sich Fft zu dem von den Kurfürsten gefassten Beschlüsse und Verschreibung verhalte. 92 — April, (s. a. et d.) Werbungen der Fürsten wider die Städte. J R 1, 439. 46b — Mai 4. A. theilt Fft mit, dass er Walther v. Schwarzenberg Aufträge an die Stadt wegen der Steuer und der Münze gegeben habe. 31 — Mai 5. A. fordert Fft auf, den Nürnberger Tag am 13. Juli in Sachen des Gerichtswesens, des Landfriedens und der Münze zu beschicken. 32 Kaiserschreiben III, 1438. III. 83 1438 M ai 21. Nürnberg schreibt Ulm, dass der König die Beschickung des Nürnberger Tages vom 13. Juli über Landfrieden, Münze und Gerichtswesen seitens der Städte wünsche, und regt eine Vorverhandlung der Schwäbischen Städte über diese Punkte an, welche es auch beschicken wolle. Abschrift. J R I, 441. 21) — Mai 28. Ulm fordert Fft auf, seine Boten zu einer Vorberathung über die in Nürnberg zu erörternden Angelegenheiten am 16. Juni nach Ulm zu senden. 33 — ad Mai 28. Verzeichniss der von Ulm zur Berathung am 16. Juni nach Ulm eingeladenen Städte. Abschrift. 34 — vor Juni 6. (s. a. et d.) Fft berichtet an Worms über die Verhandlungen seiner Botschaft am Hofe des Königs und schlägt eine Vorberathung der Rheinischen und Elsässischen Städte am 6. Juni über die in Nürnberg zu erörternden Angelegenheiten vor. Entwurf. 46 — Juni 12. Fft theilt Ulm mit, dass es den dortigen Tag am 16. Juni nicht beschicken könne und dass die Rheinischen Städte beschlossen hätten, ihre Boten vier Tage vor dem 13. Juli nach Nürnberg zu senden. Entwurf. 37 — Juni 12. Fft theilt Nürnberg mit, dass die Gesandten der Städte vier Tage vor dem 13. Juli zur Besprechung der auf der Tagesordnung der Nürnberger Versammlung stehenden Punkte in Nürnberg eintreffen werden. Entwurf. 35 — Juni 17. Verzeichniss der auf dem Ulmer Tage vertretenen Städte. Abschrift. J R 1, 449. 42 — Juni 17. Abschied des Ulmer Tages. Abschrift. J111 ,443. 44 — ca. Juni 17. (s. a. et d.) Vorschläge von Augsburg und den Schwäbischen Städten betr. eine allgemeine Städteeinung. Abschrift. J R I, 445- 10 — ca. Juni 17. (s. a. et d.) Vorschläge Nürnbergs zu einer Städteeinung. Abschrift. JR 1 ,446. 41 — ca. Juni 17. (s. a. et d.) Vorschläge Ravensburgs und der mit ihm verbundenen Städte betr. eine Städteeinung. Abschrift. J R I, 447. 45 — Juni 19. Ulm überschickt Fft den Abschied des Ulmer Tages, einen Zettel betr. die in Eger gepflogenen Verhandlungen, Einungs- vorschläge, die schon am 30. März von den Städteboten gemacht und jetzt fortgesetzt worden sind. 47 — Juni 30. Worms schlägt Mainz vor, dass die Boten von Fft, Mainz, Speyer und Worms die Reise nach Nürnberg zum Tag am 13. Juli gemeinsam machen. Abschrift. 93 84 III. Kaiserschreiben III, 1438. 1438 Juli 1. Mainz bittet Fft um dessen Ansicht von dem Wormser Vorschlag vom 30. Juni und um Geleit für seinen nach Fft reisenden Bürgermeister. 94 — Juli 3. Fft theilt Mainz mit, dass seine Boten am 7. Juli nach Nürnberg abreisen, um gemäss dem Vorschlage von Ulm zwei Tage vor dem 13. Juli in Nürnberg zu sein. Entwurf. 95 — Juli 14. Walther v. Schwarzenberg und Peter v. Marburg schreiben an Fft, dass von Seiten des Königs Kaspar Schlick, Konrad v. Weinsberg und Haupt zu Pappenheim in Nürnberg seien, und theilen die von ersterem über den König und den Krieg in Böhmen gegebenen Nachrichten mit. J R 1, 450. 90 — Juli 18. Walther v. Schwarzenberg der Alte und Peter v. Marburg melden aus Nürnberg an Fft, dass sie nicht nach Böhmen reiten, sondern heimkehren werden. 97 — Juli 23. Kaspar Schlick, Konrad v. Weinsberg und Haupt zu Pappenheim schreiben aus Nürnberg an Fft über die Zustände in Böhmen, den Zwist des Königs mit Polen und Böhmen und fordern Fft auf, die Hülfesendung der Stadt am 1. Sept. zu Weiden oder Eger eintreffen zu lassen bezw. statt dessen Geld zu senden. J R I, 450. 98 — Aug. 5. Fft theilt Speyer und Worms mit, dass die Rheinischen Städte sich am 24. Aug. über den Nürnberger Abschied besprechen werden, und fordert sie auf, Gesandte nach Mainz zu schicken, um dort den Abschied in Empfang zu nehmen. Entwurf. JR 1 ,817. 48 — Aug. 8. A. schreibt an Mainz und Fft über den Stand des Kriegs mit den Polen und Böhmen und fordert die Flülfesendung beider Städte auf den 24. Aug. nach Weiden oder Eger. ]R 1 ,453. 191 — Aug. 19. Fft fragt Strassburg, wie sich dieses gegenüber der vom König gegen Böhmen verlangten Hülfeleistung zu halten gedenke. Entwurf. 52 — Aug. 19. Fft bittet Nürnberg um Nachricht von dem König und den Zuständen in Böhmen. Entwurf. 51 — Aug. 19. Fft bittet Konstanz um Nachricht über die Verhandlungen der süddeutschen Reichsstädte betr. die vom König begehrte Hülfe und die drei in Nürnberg verhandelten Punkte. Entwurf. 50 — Aug. 23. Strassburg antwortet Fft, dass es betr. die Hülfeleistung noch keinen Beschluss gefasst habe, dass seine Gesandten darüber am 24. Aug. in Konstanz sich mit anderen Städteboten besprechen, und bittet um Nachricht, was Fft zu thun gedenke. 53 Kaiserschreiben III, 1438. III. 85 438 Aug. 23. Nürnberg gibt Fft Nachricht vom König und den Fürsten, die ihm zu Hülfe ziehen, und überschickt Abschrift eines von ersterem erhaltenen Schreibens. J 111,455. 91) — Aug. 24. Abschied eines Städtetags zu Konstanz betr. die in Nürnberg verhandelten Gegenstände als Landfrieden, Gerichtswesen, Münze. Zwei Abschriften. JR 1 ,456. 43, 61—62 — Aug. 26. Die Städteboten von Köln, Mainz, Worms, Speyer, Aachen und Fft, am 24. Aug. in Bacharach versammelt, schreiben an Nürnberg über ihre Berathungen betr. die in Nürnberg verhandelten Gegenstände und schlagen einen Städtetag vor dem 16. Okt. in Nürnberg vor. Abschrift. 36 — Aug. 29. Konstanz schickt Fft den Abschied des Konstanzer Tages vom 24. Aug. und theilt mit, dass die dort vertretenen Städte die vom König verlangte Hülfe zu leisten Willens seien. J R 1,459- 54 — ca. Aug. (s. a. et d.) Hermann Buteweg an nichtgenannte Adressaten über die Kämpfe des Königs vor Tabor. Abschrift. JR 1 ,454. 59 — Sept. 9. Fft theilt Strassburg auf dessen Anfrage mit, dass es sich rüste, dem König die verlangte Hülfe zu senden, und schreibt über Rüstungen der Fürsten. Entwurf. J R1, 460. 49 — Sept. 13. Hermann Budenweg schreibt an Jakob Stralenberg über den glücklichen Fortgang des Kriegs gegen die Hussiten und über die Verhandlungen des Königs mit den Polen. JR 1 ,461. 55 — Sept. 13. Nürnberg dankt Fft für die Nachrichten vom Bacharacher Tag, welche es den süddeutschen Städten mitgetheilt hat, und überschickt Schriftstücke betr. den Konstanzer Tag. 56 — Sept. 20 (s. a., Sa. v. Mathei). Friedrich der Aeltere, Landgraf v. Thüringen und Markgraf v. Meissen, dankt Fft für Zusendung eines Schreibens des Erzbischofs v. Mainz und bittet um fernere Nachricht, falls ihm Unglimpf zugeschrieben werde. 2 — Okt. 7. Friedberg bittet Fft um Vertretung durch des letzteren Boten auf dem Nürnberger Tag am 16. Okt. 100 — Okt. 11. Der Küchenmeister des Erzbischofs v. Mainz an Fft über die gemeinschaftliche Reise der Boten seines Herrn mit denen der Städte Fft und Mainz nach Nürnberg. 102 — ca. Okt. 16. (s. a. et d.) Kurze Aufzeichnungen für eine Instruktion der Ffter Gesandten betr. die in Nürnberg zu verhandelnden Fragen. Entwurf. 38, 39 — nach Okt. 16. Besuchsliste des Nürnberger Tages vom 16. Okt. und Aufzeichnung über die Verschreibung zwischen dem König III. Kaiserschreiben II, III, IV, 1438. v. Polen und den Böhmen nach Mittheilung von Kaspar Schlick. Abschrift. (Beilage zu Nr. 64.) JR 1 ,465. 60 438 Okt. 19. Walther v. Schwarzenberg der Alte und andere Ffter Gesandte schreiben von Nürnberg an Fft über den bisherigen Besuch des Tages, über den König und seine nächsten Pläne und geben Nachrichten von den Vorgängen im Osten. J R 1 ,463. II, 176 — Okt. 26. Friedberg bittet Fft um Ausstellung eines Vidimus zur Vorlage bei dem königlichen Kanzler in Nürnberg. III, 105 — Okt. 26. Walther v. Schwarzenberg der Alte und Henne Stralen- berg schreiben an Fft über das Ansinnen der königlichen Botschalt, dem König eine Hülfeleistung gegen Polen und Böhmen zu senden. JR 1 ,464. ' ^ 64 - Nov. 6. Fft weist seine Vertreter in Nürnberg, Walther v. Schwarzenberg und Johann Stralenberg, an, bei Bemessung des Anschlags auf die Judenschaft für eine billige Veranlagung der Juden, welche in Fft Stättigkeit haben, zu wirken. Entwurf. J R1, 468. ' 103 — Nov. 7. Walther v. Schwarzenberg der Alte und Henne Stralenberg berichten an Fft über ihre Verhandlung mit der königlichen Botschaft betr. Bezahlung der Reichssteuer behufs Ausstattung einer Gesandtschaft nach Preussen, über Privilegienbestätigung und Nachrichten über Polen und Böhmen. J R I, 465. 57, 58 Nov. 15. Nürnberg schreibt au Strassburg über die Schwierigkeit, den mit den städtischen Kontingenten in Böhmen und Schlesien befindlichen Städtefreunden das Resultat der Nürnberger Verhandlungen über Landfrieden, Gericht und Münze mitzutheilen, schlägt eine Gesandtschaft der Städte an den König vor und fordert die Sendung von Gesandten zur Berathung darüber auf den 9. Dez. nach Ulm. Abscbriit. 63 — Nov. 18. Fft überschickt an seine Gesandten in Nürnberg, Walther v. Schwarzenberg und Johann Stralenberg, ein Schreiben des Münzmeisters Stephan Scherf, Konrad v. Weinsberg angehend, und warnt vor Feinden der Stadt auf der Heimreise. 106 — Dez. 2. Fft ersucht Walther v. Schwarzenberg, nach Hause zu kommen, da seine Anwesenheit zur Berathung über den Bacharacher Tag nothwendig sei. Entwurf. 104 — Dez. 6. Konrad v. Weinsberg bittet Fft, mit den dortigen Juden zu reden, dass diese ihm einige silberne Schüsseln wiedergäben, welche er ihnen versetzt hatte. J RI, 468. IV, 3 — Dez. 19. Fft schreibt an Heinrich Weiss zum Knoblauch in Nürnberg betr. die Uebersendung der Privilegienbestätigung und Kaiserschreiben III, IV, 1438—1439. III. 87 einer vom Nürnberger Rathe verwahrten Steuerquittung von 1436 nach Fft. Entwurf. J R I, 469. III, 66 1438 Dez. 28. Konrad v. Weinsberg bittet Fft wiederholt um Zusendung der den Juden versetzten elf Schüsseln und zwei Becken, da er des Silbers dringend bedürfe. IV, 4 — 5 1439 Jan. 9. Fit tbeilt Konrad v. Weinsberg mit, dass die Juden dessen Schüsseln nicht herausgeben wollen. Entwurf. 11 — Jan. 24. Fft fragt Nürnberg, ob diesem bekannt sei, dass der König einen Tag im März nach Fft berufen habe, dem er selbst beiwohnen wolle. Entwurf. III, 10? — Jan. 31. Nürnberg schreibt Fft, was es von dem angeblichen Ffter Tag im März weiss und wie das Gerücht darüber entstanden ist. 108 — Jan. 31. Heinrich Weiss zum Knoblauch schreibt aus Nürnberg an Fft, was er von dem angeblichen Ffter Tag und von Nachrichten aus Böhmen und Ungarn gehört hat. JR 1,471. 100, 110 •— Febr. 8. Lüneburg fragt Fft, ob der Tag daselbst stattfinden und ob der König denselben besuchen werde. 112 — Febr. 16. Fft antwortet Lüneburg, dass der Tag zu Fft stattfinden , dass aber der König denselben nicht besuchen werde. Entwurf. 111 — Febr. 21. Bischof Leonhard v. Passau bestellt bei dem Ffter Bürgermeister Herberge für die königliche Botschaft. 114 — Febr. 21. Kolmar und Schlettstadt bitten Fft um Nachricht, ob Kaspar Schlick den Ffter Tag besuchen und das Majestätssiegel zu Bestätigungen mitbringen werde. 113 — März 3. Fft bittet Bischof Leonhard v. Passau um Nachricht von der Zahl der zu erwartenden königlichen Botschaft und verspricht Beförderung der ihm übersendeten Briefe. Entwurf. 121 — März 3. Fft bittet den Mainzischen Kanzler Leubing um Nachricht, ob der Tag zu Fft oder zu Mainz stattfinden werde, um sich mit der Beförderung von Briefen an die Besucher des Tages darnach zu richten. Entwurf. 116 — März 4. Die Mainzischen Räthe theilen Fft mit, dass der Tag in Mainz stattfinden werde. 11? — März 4. Fft überschickt Bischof Leonhard v. Passau Abschrift des Briefes der Mainzer Räthe betr. Verlegung des Tages. Entwurf. 115 — März 4. Der Mainzische Kanzler Heinrich Leubing theilt Fft mit, dass der Tag wegen schlechter Gesundheitsverhältnisse nicht in Fft, sondern in Mainz stattfinden werde, und schreibt über den Besuch desselben. JR 1,472. 118 c 88 III. Kaiserschreiben II, III, 1439. 1439 M ärz 5. Fft antwortet Kolmar und Schlettstadt, dass der Tag zu Mainz stattfinden werde. Entwurf. 119 — März 7. Ulm bittet Fft um Nachricht von dem dort stattfindenden Tage, zu dem die süddeutschen Städte nicht eingeladen worden sind. 120 — März 9. Bischof Leonhard v. Passau dankt Fft für die Nachricht von der Verlegung des Tages nach Mainz und kündigt seine Ankunft an. 122 — März 13. Fft schickt an Mainz den Ulmer Boten und bittet, Ulm Nachricht von dem Tage zu senden. Entwurf. 124 — März 13. Fft theilt Ulm mit, dass es dessen Boten nach Mainz geschickt hat, um dort die gewünschte Auskunft über den Tag sich geben zu lassen. Entwurf. 125 — März 14. Fft theilt Kolmar und Schlettstadt mit, dass die königliche Botschaft das Majestätssiegel nicht bei sich hat, und bittet um Nachricht von den Armagnaken. Entwurf. . 123 — April 20. A. fordert Fft zur Hülfeleistung gegen Böhmen und Polen auf und befiehlt, dass die Hülfe sich am 25. Juli zu Weiden einstellen soll. J R1, 478. 67 —• April 28. A. beglaubigt bei Fft Konrad v. Weinsberg zur Empfangnahme der Huldigung. JR 1 ,481. 70 — Mai 4. A. befiehlt Fft, die am 11. Nov. 1437 fällig gewesene Reichssteuer, welche die Stadt angeblich bereits Kaiser Sigmund bezahlt haben will, an Graf Heinrich v. Schwarzburg zu entrichten. 68 — nach Mai 4. (s. a. et d.) Fft antwortet A., dass es seine Gesandten mit der am 11. Nov. fälligen Steuer zu ihm senden werde und dass diese Gesandtschaft ihn über die rückständige Steuer von 1437 aufklären solle. Entwurf. 69 — Mai 27. Konrad v. Weinsberg, Beschirmer des Baseler Konzils, schickt Philipp v. Cronberg mit einem Briefe A.'s an Fft. (Im Datum XXXI wohl verschrieben für XXXIX.) II, 151 — Juni 12. Fft fragt bei Nürnberg, Augsburg, Ulm und Hagenau an, wie sich diese Städte gegenüber Konrad v. Weinsberg betr. die Huldigung zu verhalten gedächten. Entwurf. III, 79 — Juni 17. Hagenau antwortet Fft, dass es noch kein Schreiben des Königs betr. die Huldigung erhalten habe und dass es sich vorkommenden Falls mit den Elsässischen Städten über die vom König angesonnene Art der Huldigung besprechen werde. 80 — Juni 17. Nürnberg antwortet Fft, dass es noch keine Weisung des Königs betr. die Huldigung erhalten und seine zum Mainzer r* Js*-. •«* Kaiserschreiben III, 1439. III. 89 Tag reisenden Gesandten beauftragt habe, sich mit den Ffter und anderen Städteboten über das königliche Ansinnen zu benehmen. 84 1439 Juni 18. Ulm antwortet Fft, dass es noch keine Weisung vom König betr. die Huldigung erhalten habe, dass es gesonnen sei, die Huldigung an Weinsberg abzulehnen, aber wohl die Schwäbischen Städte darum befragen werde. 85 — Juni 18. Augsburg antwortet Fft, dass es noch keine Weisung vom Könige betr. die Huldigung erhalten, aber seinen Gesandten befohlen habe, sich darüber mit den anderen Städteboten in Mainz zu besprechen. 86 — Juni 19. A. schreibt an Fft, dass er mit den Polen bis 29. Sept. Waffenstillstand geschlossen habe und dass die Hülfesendung zunächst nicht nöthig sei. J R I, 483. 88 — Juni 21. Hans Kaldenbach schreibt an Jakob Stralenberg über den Stand der Dinge in Ungarn und die Verhältnisse am königlichen Hofe. J R1, 484. ° 87 — Juni 22. Augsburg schreibt an Fft, dass es den Tag in Mainz nicht beschicken kann, und schlägt Berathung vor über die vom König verlangte Huldigung vor der Krönung. 71 — Juni 27. Die von Konrad v. Weinsberg Fft vorgelegte Formel der Huldigung. Abschrift. J R I, 485. 83 — Juli 3. Fft schreibt an A., dass es die Fluldigung nur ihm persönlich, wenn er nach Fft käme, leisten werde. Abschrift und Entwurf. 72, 73 — nach Juli 3. (s. a. et d.) Nachschrift zu einem Briefe Ffts an seine Gesandten am Flof betr. die dem König ertheilte Antwort in Sachen der Huldigung und betr. Bereitwilligkeit der Stadt zu einer Hülfeleistung gegen die Polen. Entwurf und Abschrift. 81, 82 — Juli 9. Fft theilt Augsburg und Ulm die Konrad v. Weinsberg gegebene ablehnende Antwort betr. die Huldigung mit. Entwurf. 90a — Juli 12. Nürnberg übersendet Eft einen Brief des Königs und theilt dessen Wunsch mit, dass Fft an Mainz und dieses an Köln und Aachen melde, dass die Städte sich mit ihrer Rüstung nicht verkosten. 74 — Juli 14. Ulm dankt Fft für Mittheilung seines Verhaltens gegenüber Konrad v. Weinsberg in Sachen der Huldigung und schreibt, dass sich die Schwäbischen Städte auch ablehnend verhalten werden. 76 — Juli 17. Augsburg dankt Fft für Mittheilung über sein Verhalten gegen Konrad v. Weinsberg in Sachen der Huldigung. 75 90 III. Kaiserschreiben III, IV, 1439 —j 440. 1439 J uli 20. Fft theilt Mainz mit, dass der König laut Brief desselben mit den Polen bis zum 29. Sept. Frieden geschlossen habe und deshalb die Hülfssendung zurückzuhalten sei. Entwurf. 77 — Juli 29. Fft theilt Nürnberg die Konrad v. Weinsberg gegebene ablehnende Antwort mit. Entwurf. 78 — Okt. 27. Augsburg bittet Fft um Nachricht von dem dort stattfindenden Tage. 12(» — Nov. 6. Nürnberg meldet Fft den am 27. Okt. zu Langendorf in Ungarn erfolgten Tod des Königs. 89 — Nov. 10. Ulm bittet Fft um Nachricht von dem dortigen Tage, insbesondere von etwaigen Besprechungen über die Wahl eines neuen Königs. 127 — nach Nov. n. (s. a. et d.) Pfalzgraf Herzog Ludwig v. Bayern als Reichsvikar in Schwaben und Franken bestätigt Fft den Empfang der Reichssteuer der Stadt. Entwurf. IV, 1 — Nov. 16. Fft theilt Ulm und Augsburg mit, dass die Gesandten des Königs und der Fürsten auf die Kunde vom Tode des Königs Fft verlassen hätten, und dass der Erzbischof v. Mainz vorhabe, einen Wahltag auf den 25. Jan. 1440 zu berufen. Entwurf. JR 1,485- III, 128 — Nov. 17. Aachen bittet Fft um Nachricht von den Verhandlungen des Ffter Tages nach dem Tode des Königs. 129 — Nov. 25. Fft antwortet Aachen wie Nr. 128. 128a — Dez. 10. Hans v. Colowrat, Jan v. Cunwald und die Stadt Prag theilen Erzbischof Diether v. Mainz mit, dass sie dessen Brief betr. die Wahl eines Römischen Königs der am 13. Dez. in Prag stattfindenden Versammlung der Böhmischen Landstände vorlegen werden. Abschrift. J R II, 1. IV, 8 — Dez. 31. Fft bittet die Kurfürsten, nicht mehr als 200 Reitende zum Wahltage mitzubringen. Entwurf. J R II, 2. 7 — Dez. 31. Fft bittet den Erzbischof v. Mainz, zum Wahltage nicht mehr als 200 Reitende, darunter höchstens 50 Gewappnete, mitzubringen, und fragt, wen es als Führer der Böhmischen Stimme einlassen solle. Entwurf. 0 1440 J an. 7. Erzbischof Diether v. Mainz verspricht Fft, sich in Bezug auf die Begleitung zum Wahltag den Gesetzen gemäss zu verhalten, und überschickt den Brief der Böhmen von 1439 Dez. 10. I R II, 3- 9 — Jan. 8. Pfalzgraf Herzog Otto v. Bayern beglaubigt bei Fft einen Gesandten in nichtgen. Angelegenheit, 10 Kaiserschreiben IV, 1440. III. 91 1440 Jan. 8. Aachen bittet Fft um Nachrichten von dem bevorstehenden Wahltage. 12 — Jan. 10. Markgraf Friedrich v. Brandenburg bestätigt Fft den Empfang eines Briefes der Stadt und sein Einverständniss mit dessen Inhalt. 26 — Jan. 14. Herzog Friedrich v. Sachsen tbeilt Fft mit, dass er sich betr. die Begleitung zum Wahltage nach Gebühr halten werde, und bittet, seinen Gesandten beim Suchen nach Herberge behülf- lich zu sein. 13 — Jan. 19. Ulm bittet um Nachricht von der bevorstehenden Wahl und dem Wahltage. 14 — Jan. 21. Burggraf Heinrich v. Meissen beglaubigt bei Fft einen Gesandten. 15 — Jan. 27. Fft fragt Erzbischof Diether v. Mainz, ob es den Burggrafen v. Meissen als Vertreter des Landes Böhmen auf dem Wahltage in die Stadt einlassen solle. Entwurf. J R II, 5. 19 — Jan. 27. Erzbischof Diether v. Mainz antwortet Fft, dass die Stadt den Burggrafen v. Meissen als Bevollmächtigten von Böhmen zum Wahltage einlassen solle. J R II, 5. 18 — Jan. 27. Fft bittet Mainz, die Botschaften von Fürsten und Herrn, welche nach Fft reisen wollen, zu benachrichtigen, dass sie während des Wahltages nicht in die Stadt gelassen werden könnten. Entwurf. J R II, 6. 17 — Jan. 30. Strassburg theilt Fft mit, dass der Städtetag in Strass- burg nur schwach besucht gewesen und deshalb nichts beschlossen worden sei. 19 — Febr. 2. Fft theilt dem Flofschreiber Johann Gyseler die erfolgte Wahl des Herzogs Friedrich v. Oesterreich zum Römischen Könige mit. Entwurf. 20 — Febr. 2. Fft meldet an Strassburg, Ulm, Aachen und Nürnberg die Wahl Friedrichs v. Oesterreich zum Römischen König. Entwurf. 21 — Febr. 2. Quittungen Kg. Friedrichs über die Erlegung der Ffter Reichssteuern, welche am 11. Nov. 1437 und 1439 fällig waren. Entwürfe der Ffter Kanzlei. 72 — 74 — Febr. 6. Aachen dankt Fft für die Nachricht von der eriolgten Wahl. 22 — Febr. 22. F. dankt Fft für die Nachricht von seiner Erwählung. 23 - Febr. 27. F. verkündet Fft, dass er zur Ordnung der wilden Läufe einen Reichstag auf den 15. April nach Fft berufen habe. 24 92 III Kaiserschreiben IV, 1440. 1440 M ärz 10. Fft bittet Johann Gyseler um Nachricht und Verantwortung, falls am Hofe des Königs die Widersacher der Stadt gegen diese Klage führen. Entwurf. 25 — März 28. Hans Gyseler theilt Fft mit, dass Flerzog Friedrich die Annahme der Wahl noch nicht erklärt habe, dass es mit der Bestätigung der Privilegien noch nicht eile u. a. 27 — April 16. Ders. fordert Fft auf, seine Botschaft behufs Privilegienbestätigung jetzt an den König zu senden. 31 — April 25. Peter Grunther sendet aus Nürnberg einen Brief Hans Gyselers an Fft. 28 — Mai 17. F. fordert Fft auf, die am 11. Nov. 1439 fällig gewesene Reichssteuer an Ivonrad v. Weinsberg auszufolgen. 32 —• Mai 27. F. fordert Fft zur Beschickung des auf den 30. Nov. nach Nürnberg ausgeschriebenen Reichstages auf. 33 — Juni 5. Konrad v. Weinsberg beglaubigt bei Fft Hans Truchsess v. Baldersheim zur Verhandlung in eigenen und königlichen Angelegenheiten. 29 — ca. Juni. (s. a. et d.) Aufzeichnung betr. eine Verhandlung Ffts mit Konrad v. Weinsberg in Sachen der Reichssteuer. Entwurf. 30 — Juli 1. Fit bittet Nürnberg, dessen Botschaft vom Könige zurückkommt, um Nachricht von den Verhältnissen am Hof, ob der König Privilegien ausstelle und ob Fft, weil seine Botschaft noch nicht am Hofe war, dadurch Anstoss erregt habe. Entwurf. 35 — Juli 4. Nürnberg theilt Fft Nachrichten von der Annahme der Wahl seitens des Königs mit und schreibt, dass die Privilegienbestätigungen bis zur Ankunft des Königs in Deutschland aufgeschoben seien. 30 — Juli 12. Fit antwortet F., dass es betr. die Reichssteuer, welche die Stadt gemäss ihren Privilegien nur an die königliche Kammer zu zahlen brauche, mit dem König in Nürnberg verhandeln wolle, da die Stadt, zur Zeit mit Fehden beladen, keine Botschaft senden könne. Entwurf. 34 — Aug. 8. F. erklärt Fft sein Einverständniss zu der Vertagung der Verhandlung mit der Stadt in Sachen der Reichssteuer bis zu seiner Ankunft im Reich. 37 — Aug. 10. Hans Gyseler schreibt an Fft, warum er dessen Boten länger aufgehalten habe, dankt für ein Geldgeschenk und theilt Nachrichten über Ungarische und Böhmische Verhältnisse mit. J R II, 16. 38—39 — Aug. 10. Ein Diener des Hans Gyseler schreibt an den Ffter Stadtschreiber Weigand über die Verzögerung der Rückreise des Ffter Boten. 40 Kaiserschreiben IV, 1440—1442. III. 93 1440 O kt. 24. F. theilt Fft mit, dass der Nürnberger Tag auf den 6. Jan. 1441 verschoben sei. 42 — Nov. 3. Fft bittet Nürnberg um Nachricht über die Ankunft des Königs zum Nürnberger Tage am 30. Nov. Entwurf. 46 — Nov. 4. Mainz bittet Fft um Nachricht, ob der Nürnberger Tag stattfände und was die Gesandten der Kurfürsten in Fft beschlossen hätten. 47 — Nov. 8. Nürnberg theilt Fft mit, dass ein Bote des Königs die Nachricht gebracht habe, dass dieser erst an Weihnachten nach Nürnberg kommen werde. J R II, 17. 44 — vor Nov. 11 (s. a. et d.) F. quittiert Fft den Empfang der am nächsten 11. Nov. fälligen Reichssteuer. Entwurf der Ffter Kanzlei. 41 — Nov. 13. Fft überschickt Mainz einen Brief Nürnbergs betr. den dort bevorstehenden Tag und theilt mit, dass es von den in Fft stattgefundenen Verhandlungen der kurfürstlichen Gesandten nichts wisse. Entwurf. 43 — Dez. 30. F. theilt Fft mit, dass der Nürnberger Tag am 6. Jan. 1441 ausfalle und dafür ein Reichstag am 2. Febr. in Mainz gehalten werde. J R II, 18. 45 1441 J uli 22. F. theilt Fft mit, dass er auf den 11. Nov. einen Reichstag dorthin ausgeschrieben habe. 49 — Juli 30. F. theilt Fft die Ernennung des Grafen v. Neuenahr zum Hofrichter mit. 48 — Okt. 6. Fft bittet F., die Verhandlung über die Reichssteuer der Stadt bis zu seiner Ankunft in Fft zu vertagen. Entwurf. 50 — Okt. 6. Fft bittet Hans Gyseler um dessen Unterstützung beim Könige in Sachen der Reichssteuer der Stadt und um Nachrichten vom Hofe. Entwurf. 51 — Nov. 2. F. gewährt Fft dessen Bitte in Sachen der Reichssteuer. 53 1442 Febr. 9. F. bittet Fft um Förderung des Hans Fridereggerer in dessen Geschäften in Fft. 67 — April 7. Fft bittet Augsburg um Nachricht von der Abreise des Königs. Entwurf. 56 — April 13. Aachen bittet Fft um Nachricht von der Reise des Königs. 54 — April 19. Augsburg theilt Fft mit, dass der König heute oder morgen in A. eintreffen werde. 61 — April 24. Fft bittet Nürnberg um Nachricht von der Reise des Königs. Entwurf. 63 94 HI. Kaiserschreiben IV, 1442-1444. 1442 April 29. Nürnberg gibt Fft Nachricht von dem heute erfolgten Einritt des Königs mit Gefolge in N. 62 — Mai 2. Fft macht dem Erzbischof v. Köln Mittheilung von der Ankunft des Königs in Nürnberg und von den in seiner Begleitung befindlichen Herren. Entwurf. 57 — Mai 3. Eft bittet Nürnberg um Nachricht, sobald der König von dort aufbreche. Entwurf. 58 — Mai 4. Der Erzbischof v. Köln dankt Fft für die erhaltene Nachricht betr. die Reise des Königs. 59 — Mai 7. Nürnberg gibt Fft Nachricht von dem Aufenthalt des Königs in N., den Fürsten in seiner Begleitung u. a. 60 — Mai 8. Die Herzoge Friedrich und Wilhelm v. Sachsen, welche den König nach Aachen begleiten, beglaubigen bei Fft einen Gesandten zur Bestellung von Herberge. 66 — Mai 12. Nürnberg schreibt Fft von der Anwesenheit mehrerer Fürsten am königlichen Flofe in Nürnberg und über Gerüchte von dessen Weiterreise nach Fft. 55 — Mai 13. Graf Johann v. Oeningen bittet Fft um Nachricht von der Reise des Königs. 65 — Mai 19. Walther V .Schwarzenberg der Alte und Heinz Weiss zum Weissen melden an Fft den heute dorthin erfolgten Aufbruch des Königs von Nürnberg. 64 — Juni 17. F. verkündet Fft seine in Aachen erfolgte Krönung. 52 1444 März 9. F. schreibt an Fft über seine bisherigen Verhandlungen mit den Eidgenossen und fordert, wenn nöthig, Hülfe für seinen Bruder Albrecht. 80 — Juli 19. F. fordert Fft auf, den Nürnberger Tag zu beschicken, zu welchem zu reisen er eben im Begriffe sei. 70 — Juli 21. Nürnberg überschickt Fft einen soeben zur Beförderung an Fft erhaltenen Brief des Königs. 69 — Aug. 23. F. beglaubigt bei Fft seinen Kämmerer Wolfgang Un- gnad zur Erhebung der Ffter Reichssteuer. 76 — Aug. 24. Diether v. Alzey, Walther v. Schwarzenberg und Heilmann Schiltknecht an Fft über das Vorhaben des Königs, die am 11. Nov. fällige Reichssteuer in Fft durch einen Abgesandten erheben zu lassen. 75 — Aug. 30. Fft beauftragt seine Gesandten Diether v. Alzey, Walther v. Schwarzenberg den Alten und Heilmann Schiltknecht, die Steuer der Stadt, deren Ausfolgung an einen königlichen Abgesandten sie abgelehnt hatte, dem Könige persönlich zu übergeben. Entwurf. JRII, 65. ' 71 Kaiserschreiben IV, 1444— 1451. III. 95 1444 c a. Aug. (s. a. et d.) Heilmann Schiltknecht schreibt an die Ffter Rechenmeister über seine diesen abzulegende Rechnung betr. die Kosten seiner Rückreise von Nürnberg nach Fft. 71a 1447 M ärz 3. F. bittet Fft um Förderung des Anwaltes des Kaspar Gutentag in dessen Zwist mit Aachener Bürgern. 78 — März 3. Kanzler Kaspar v. Weisskirchen bittet Fft um Förderung des Anwaltes des Kaspar Gutentag. 77 — April 4. Fft verspricht dem Kanzler Kaspar v. Weisskirchen die erbetene Förderung in der Sache des Kaspar Gutentag. Entwurf. 79 — April 5. Fft setzt F. die Streitsache Kaspar Gutentags mit mehreren Aachener Bürgern auseinander. Entwurf. 81 — Juni 18. Fft bittet Nürnberg um Nachricht über den Gesundheitszustand des Königs. Entwurf. 88 — Dez. 6. F. befiehlt, dass die Gulden mit dem Apfel überall für 24 Weisspfennige genommen werden sollen. 82 1448 M ärz 18. Landgraf Ludwig v. Hessen dankt Fft für dessen Fürsorge für einen seiner Diener der beraubt worden war, und bittet um Beförderung eines Briefes an den König. 88 — März 26. Fft sendet F. einen Brief des Landgrafen Ludwig v. o o Hessen. Entwurf. 84 — April 11. F. dankt Fft für die Sendung des Briefes des Landgrafen Ludwig v. Hessen und überschickt einen Brief an denselben. 85 — April 26. Fft überschickt dem Landgrafen Ludwig v. Hessen einen Brief des Königs und schreibt über Feindschaften in Hessen gegen Ffter Bürger. Entwurf. 86 1449 A ug. 1. F. fordert Fft auf, sich bereit zu halten, ihm zu seinem Romzuge Zuzug zu leisten. 87 — Okt. 2. Köln fragt Fft, wie dieses sich zu dem Begehren des Königs nach Zuzug zu seiner Romfährt verhalte. 89 — Okt. 5. Fft antwortet Köln, dass es die näheren Befehle des Königs betr. den Zuzug zur Romfahrt noch erwarte. Entwurf. 91 1450 Nov. 10. Der Ffter Bürger Wigant Snj^der bittet Fft um Er- theilung eines erledigten Lehens am Bartholomaeusstift an seinen Sohn, für den auch der König bereits gebeten habe. 90 1451 April 13. Ulm antwortet Fft, dass die Schwäbischen Städte noch keinen ßeschluss auf das Schreiben des Königs betr. die Romfahrt gefasst hätten. 96 — Sept. 10. F. fordert Fft auf, den Zuzug der Stadt zu seiner Romfahrt am 25. Nov. in Ferrara zu stellen. 92 c)6 III. Kaiserschreiben IV, 1451. 1451 Okt. 7. Fft ersucht Heinrich Weiss zum Weissen um Nachricht, wie sich Ulm gegenüber dem vom König begehrten Zuzug zur Romfahrt verhalte. Entwurf. 93 — Okt. 7. Fft fragt bei Ulm und Nürnberg an, wie sich diese Städte zum Romzuge des Königs zu verhalten gedächten. Entwurf. 94 — Okt. 12. Nürnberg theilt Fft mit, dass sich seine Bundesgenossen noch nicht auf das königliche Schreiben betr. die Romfahrt geäussert hätten. 97 — Okt. 13. Heinz Weiss zum Weissen theilt Fft mit, dass Ulm und die Städte Schwabens noch keinen festen Beschluss wegen ihrer Theilnahme am Romzuge gefasst hätten. 95 — Okt. 21. Fft ersucht Heinrich Weiss zum Weissen 11m Nachricht, ob Ulm und die Schwäbischen Städte den begehrten Zuzug zur Romfahrt leisten oder mit Geld ablösen oder ganz ablehnen werden. Entwurf. 98 — Okt. 27. Ulm schreibt an Fft über die Verhandlungen der Städte unter einander und mit dem Könige über die bevorstehende Romfahrt. 99 — Okt. 28. Heinz Weiss zum Weissen schreibt an Fft, was er über die Stellung der Schwäbischen Städte, Nürnbergs und Augsburgs zur Romfahrt gehört hat. 102 — Nov. 3. Heinrich Weiss zum Weissen theilt Fft mit, dass der Pfalzgraf mit den Schwäbischen Städten noch wegen der Romfahrt verhandele, und schreibt über verschiedene Gerüchte die Fahrt betreffend. 100 — Nov. 3. Fft bittet Nürnberg um weitere Nachricht von etwaigen Verhandlungen und Beschlüssen betr. die Theilnahme der Städte am Romzuge. Entwurf. 101 — Nov. 8. Nürnberg theilt Fft mit, dass es dem König Zuzug zu seiner Romfahrt leisten werde. 119 — Nov. 8. Köln fragt Fft über dessen Haltung betr. den Zuzug zur Romfahrt. 103 — Nov. 9. Ulm theilt Fft mit, dass es und Augsburg den begehrten Zuzug zur Romfahrt leisten werden, dass aber die Theilnahme der Schwäbischen Bundesstädte zweifelhaft sei. 104 — Nov. 10. Heinz Weiss zum Weissen schreibt an Fft über die Theilnahme Ulms und Augsburgs am Romzug, über die Haltung Strass- burgs u. a. Städte, sowie über die Vorbereitungen des königlichen Hofes zum Zuge. 105 Kaiserschreiben IV, 1451. III. 97 1451 Nov. 11. Fft bittet den Hofmeister Hans v. Erlenbach um Nachricht, ob der Erzbischof v. Mainz und die anderen Fürsten sich am Romzuge betheiligen werden. Entwurf. 106 — Nov. 13. Hofmeister Hans v. Erlenbach antwortet Fft, dass der Erzbischof v. Mainz sich an der Romfahrt nicht betheiligen werde, dass die Gesandten anderer Kurfürsten in Friedberg ein gleiches beschlossen hätten, dass aber Kurfürst Friedrich v. d. Pfalz Theil nehmen werde. JRII, 116. 100 — ca. Nov. 15. (s. a. et d.) Fft theilt F. mit, dass es ihm keinen Zuzug zur Romfahrt leisten werde, da die Fürsten und Städte seiner Gegend sich an derselben nicht betheiligten. Entwurf. 120 — Nov. 16. Fft antwortet Heinrich Weiss zum Weissen auf dessen Anerbieten, den Romzug im Dienste der Stadt mitzumachen, dass sich Fft nur dann betheiligen werde, wenn auch der Erzbischof v. Mainz u. a. Fürsten Zuzug leisteten. Entwurf. 107 — Nov. 16. Fft antwortet Köln, dass es sich nur dann am Romzuge betheiligen werde, wenn der Erzbischof v. Mainz u. a. Fürsten Zuzug leisteten, dass aber andere Städte daran Theil nehmen werden. Entwurf. 108 — Nov. 19. Wilderich v. Walderdorf und Emmerich v. Reifenberg bitten Fft, dem Kloster Thron wegen dessen bedrängter Lage die begehrte Stellung seines Kontingentes zur Romfahrt zu erlassen. HO — ca. Nov. 19. (s. a. et d.) Fft sagt die von den Klöstern Arnsburg, Erbach, Haina, Thron, Retters, Engelthal und Padersbausen begehrte Stellung des Kontingentes zur Romfahrt ab. Entwurf. 112 — Nov. 20. Eberhard v. Buchenau, Hans v. Waldenstein und Richard v. Vilbel bitten, dem Kloster Engelthal wegen dessen bedrängter Lage die begehrte Stellung seines Kontingentes zum Romzuge zu erlassen. 111 — Nov. 21. Eckenheim antwortet Fft auf dessen Begehr, sein Kontingent zur Romfahrt zu stellen, dass es sich erst mit den anderen Dörfern der Grafschaft Bornheimer Berg darüber benehmen müsse und dass Fft keinen Theil mehr an dem Gericht der Grafschaft habe. 113 — Nov. 24. Heinz Weiss zum Weissen theilt Fft mit, dass der König bereit sei, aus Wien zur Romfahrt auszuziehen. 114 — Nov. 25. Fft erhebt Preungesheim gegenüber Protest gegen dessen Behauptung, dass es der Aufforderung zur Theilnahme am Romzug nicht Folge zu leisten brauche, da Fft keinen Antheil mehr am Gericht Bornheimer Berg habe. 115 7 iM 98 III. Kaiserschreiben IV, 1451 —1454. 1451 Dez. 1. Heinz Weiss zum Weissen theilt Fft mit, dass der König am 10. Nov. Wien verlassen habe und noch in Graz sich befinde, u. a. Nachrichten. 116—117 1453 Dez. 13. Fft theilt Graf Adolf v. Nassau mit, dass demnächst eine städtische Gesandtschaft an den Kaiser abgehen werde, und stellt ihm anheim, sich anzuschliessen. Entwurf. 121 — Dez. 31. Fft verspricht Wetzlar, dessen Interessen durch seine Gesandtschaft am Hofe vertreten zu lassen. Entwurf. 122 1454 Jan. 11. Kaiser F. fordert Fft auf, seine Gesandten zum 23. April nach Regensburg zu senden, wo mit dem päpstlichen Gesandten über die Türkengefahr berathen werden soll. J R II, 123. 126 — Sept. 12. F. beglaubigt bei Fft Aeneas zu Senis, Bischof Ulrich v. Gurk und Härtung v. Cappell in nichtgen. Angelegenheit. 68 — Sept. 12. F. fordert Fft auf, seiner Gesandtschaft, welche dorthin zum Tage am 29. Sept. kommt, eine gute Herberge zu bereiten. 124 — Sept. 30. Die kaiserlichen Gesandten Aeneas zu Senis und Bischof Ulrich v. Gurk theilen Fft mit, dass sie den dortigen Tag besuchen werden, und lassen die bereits erschienenen Reichsstände bitten, ihre Ankunft zu erwarten. 131 — Okt. 11. Der päpstliche Legat, Bischof Johann v. Pavia, sendet seinen Schildträger nach Fft zur Bestellung der nöthigen Herberge auf dem bevorstehenden Tage. 118 — Okt. 29. Die Erzbischöfe Diether v. Mainz, Jakob v. Trier und Diether v. Köln, sowie Kurfürst Friedrich v. d. Pfalz verkünden Nürnberg ihre Beschlüsse betr. Nichtannahme von Goldgulden an ihren Zöllen, die nicht in ihren Münzen geschlagen sind. Abschrift. J R II, 125. 130 — Dez. 11. Friedberg schreibt an die in Fft versammelten Städteboten, dass es, weil in der Reichsacht und sonst in schwerer Bedrängniss, den Städtetag in Fft nicht besuchen und den dortigen Beschlüssen nicht beitreten könne. 125 — Dez. 12. Eberhard v. Hyrtz, Bürgermeister nichtgen. (niederdeutscher) Stadt, und Gotthard von dem Wasserfass danken Fft und den dort versammelten Städteboten, dass diese mit ihrer Heimreise auf sie gewartet haben, und schreiben über Geleit für sie selbst. 129 — Dez. 12. Fft schreibt Mühlhausen i. Th. über den Verlauf des Ffter Städtetags vom 6. Dez. Entwurf. J R II, 126. 128 — Dez. 19. Fft übersendet Köln, Aachen, Mainz, Wetzlar, Gelnhausen, Friedberg, Mühlhausen und Nordhausen den Abschied des Ffter Städtetags vom 6. Dez. Entwurf. 132 - : --- ';;j Kaiserschreiben IV, 1454—1456. III. 99 1454 Dez. 29. Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken, dem die Sorge für Wetzlar vom Reiche empfohlen ist, entschuldigt diese Stadt, dass sie ihrer bedrängten Lage wegen den Ffter Städtetag nicht beschicken konnte. 133 — Dez. 30. Wetzlar theilt Fft mit, dass es sich seiner bedrängten Lage wegen an der auf dem Ffter Tage beschlossenen Sendung der Städte zum Kaiser nicht betheiligen könne, und bittet um Vertretung. 134 ca. 1454 (s. a. et d.). Mittheilungen des Kaisers an die Städteboten und Antwort derselben auf einem vom Kaiser besuchten Tage betr. u. a. die Bedrängniss von Donauwörth, Schutz der Städte gegen Angriffe. Abschrift. 126 — (s. a. et d.) Instruktion für Ffter Gesandte auf einem Reichstag betr. u. a. die Türkengefahr, die Stadtsteuer, Streit der Stadt mit Jobst Rottenbach. Abschrift. 127 1455 Jan. 11. F. fordert Fft auf, das Kontingent der Stadt gemäss Beschluss des Ffter Reichstags vom vorigen Jahre in Bereitschaft zu stellen. J R II, 127. 137 — Juni 4. Worms theilt Fft mit, dass, nachdem Walther v. Schwarzenberg der Junge den Hof verlassen,' nichts von Bedeutung mehr dort verhandelt worden sei, und sendet mehrere Briefe vom Kanzler an Fft. 136 — Nov. 8. F. macht Fft Mittheilung von seinen Verhandlungen mit dem päpstlichen Legaten in Sachen des Türkenzugs und fordert die Stadt auf, ihr Kontingent für nächstes Frühjahr bereit zu halten. J R II, 128. 142 — ca. Nov. 11. Entwürfe zu einem Privileg betr. das Recht des Ffter Gerichtes, in allen Fällen über Gut, Eigen und Erbe im Ffter Gebiet Recht zu sprechen, welche (laut Rücknotiz) Johannes Brune vor und nach dem 11. Nov. 1455 am kaiserlichen Hofe vorlegte. 138, 140, 141 1456 Jan. 7. Papst Calixtus III. fordert F. auf, ein Landheer bereit zu stellen, welches im März in Gemeinschaft mit der dem Patriarchen v. Aquileja unterstellten Flotte die Türken angreifen solle. Abschrift. 135 — März 22. F. übersendet Fft Abschrift eines päpstlichen Schreibens (wohl vom 7. Jan.) und fordert die Stadt auf, dem Begehren des Papstes nach Kräften nachzukommen. 144 — April 29. Fft antwortet F., dass es bereit sei, sein Kontingent gegen die Türken ins Feld zu stellen, falls die anderen Reichsstände dasselbe thun. Entwurf. 145 7* 100 III. Kaiserschreiben IV, 1456 — 1457. 1456 Juli 18. Worms bittet Fft um Nachricht über das Schicksal der Ffter, welche, von Bischof Kalteisen veranlasst, in den Türkenkrieg gezogen sind, und um Mittheilung der neuen Ffter Bäckerordnung. 149, 150 — Juli 20. Fft antwortet Worms, dass auch in Fft mehrere Leute durch die Predigt des Bischofs Kalteisen veranlasst wurden, das Kreuz zu nehmen, aber nur bis Wien gekommen und zurückgekehrt seien. Entwurf. *J R II, 1 3°. 140 — Juli 23. Kg. Ladislaus beglaubigt bei Fft einen Gesandten in Sachen den katholischen Glauben und sein Königreich betr. 147 — Juli 24. Zwei Berichte Graf Johanns v. Hunyad an Kg. Ladislaus v. Ungarn über die erfolgreiche Vertheidigung von Castrum Nandoralbense gegen die Türken. Abschriften. 143, 148 — Aug. 2. Bericht eines Nichtgen. an einen nichtgen. Adressaten über einen neuen Sieg gegen die Türken am 21. Juli. Abschrift. 151 — Aug. 7. Goldschmied Hans Haug schreibt an Fft, dass ihn der Kaiser noch am Hofe zurückhalte, und überschickt Abschrift eines Briefes in Sachen der Türken. 139 — Aug. 12. Fft antwortet Kg. Ladislaus v. Ungarn auf dessen, durch einen Gesandten überbrachtes Begehren, dass es sein Kontingent gegen die Türken stellen werde, wenn die anderen Reichsstände ein gleiches thuen. Entwurf. 152 — Aug. 19. F. dankt Fft für Ueberlassung des Goldschmieds Hans Flaug, der ihm in seiner Münze treffliche Dienste geleistet habe. 153 — Sept. 13. Propst Albert v. Wethes, Gesandter des Königs Ladislaus, dankt Fft für die dort gefundene Aufnahme, schreibt über seine Verhandlungen am Hofe des Herzogs v. Burgund und bittet um Uebersendung von Briefen. 154 — Okt. 2. Fft antwortet auf eine Anfrage Kölns, dass der Tag zu Nürnberg am 30. Nov. wegen des Türkenzugs stattfinden und dass es denselben beschicken werde. Entwurf. 155 — Okt. 22. Köln fragt Fft, ob es den Nürnberger Tag am 30. Nov. zu beschicken gedenke. 150 1457 Jan. 18. Fft überschickt F. die vorjährige Reichssteuer, deren Auszahlung an Markgraf Albrecht v. Brandenburg die Stadt ihrer Freiheit gemäss abgelehnt hatte. Entwurf. 158 — Jan. 18. Zwei Briefe Ffts an einen Nürnberger und an einen Wiener betr. die Auszahlung der vorjährigen Reichssteuer der Stadt. Entwürfe. 159 Kaiserschreiben IV, 1457 —1458. III. 101 457 Febr. 9. F. theilt Fft mit, dass er die diesjährige Reichssteuer der Stadt an den Markgrafen Albrecht v. Brandenburg abgetreten habe, und ersucht, dieselbe dem Markgrafen gegen Quittung zu verabfolgen. 166 — März 12. Markgraf Albrecht v. Brandenburg beglaubigt seinen Rath Dr. Peter Knorr bei Fft. 168 — März 22. Aufzeichnung betr. die Erlegung der am 11. Nov. 1457 fälligen Reichssteuer Ffts. 157 — Okt. 22. Markgraf Albrecht v. Brandenburg bittet Fft um Nachricht, wann die Stadt ihre Reichssteuer an den Kaiser abliefern werde. 161 — Okt. 27. Fft schreibt an Markgraf Albrecht v. Brandenburg, dass es seine Reichssteuer an einen Nürnberger Geistlichen senden werde. Entwurf. ' 160 — Nov. 26. Fft theilt Markgraf Albrecht v. Brandenburg mit, dass es seine Reichssteuer um Weihnachten an den Kaiser zu zahlen gedenke. Entwurf. 163, 164 — Nov. 26. Fft theilt Dr. Peter Knorr, Rath des Markgrafen Albrecht, mit, dass die städtische Reichssteuer an Weihnachten an den Kaiser abgehen werde. Entwurf. 162, 165 — Dez. 13. F. ersucht Fft um baldmöglichste Auszahlung der diesjährigen Reichssteuer. 167 458 Jan. 22. Fft theilt F. mit, dass es die verlangte Reichssteuer bereits an Weihnachten an die kaiserliche Kammer abgesendet habe. Entwurf. - 169 — Okt. 5. F. fordert Fft auf, der Stadt Donauwörth auf deren Erfordern beizustehen, die er in seinen kaiserlichen Schutz genommen habe. 173 — Okt. 10, 15. Offene Erklärungen der Stadt Donauwörth betr. ihre Fehde mit Herzog Ludwig v. Bayern. 170—172 — Okt. 12. Augsburg ersucht Fft im Namen von Donauwörth, den Herzog Ludwig v. Bayern zu bitten, von seiner Feindschaft gegen letztere Stadt abzustehen. 174 — Okt. 26. Fft schickt an Herzog Ludwig v. Bayern die in Sachen Donauwörth ihm gewordenen Schriftstücke und bittet, der Stadt gnädig zu sein. Entwurf und (nicht abgegangene?) Ausfertigung. 175, 177, 178 — Okt. 26. Fft bittet Nürnberg um Nachricht von dem angeblichen Fall von Donauwörth und von den Plänen des Herzogs Ludwig v. Bayern gegen andere Städte. Entwurf. 176 102 III. Kaiserschreiben IV, 1458—1460. 1458 Okt. 31. Nürnberg bestätigt Fft die Nachricht von dem Falle Donauwörths. 171) 1460 Jan. 21. F. fordert von Fft Beschickung der beiden Tage zu Nürnberg am 2. März und an seinem Hof am 30. März, welche er in Gemeinschaft mit dem Papste in Sachen der Türkengefahr angeordnet habe. 180 — Jan. 21. F. schickt an Fft mehrere Ausschreiben für die beiden bevorstehenden Tage zur Beförderung an die einzelnen Adressen. 181 — Febr. 22. Erzbischof Diether v. Mainz theilt Fft mit, dass seine Gesandtschaft demnächst nach Nürnberg reise, damit sich die Ffter Gesandten anschliessen können. 191, 192 — Febr. 25. Friedberg, welches die beiden Tage zu Nürnberg und am kaiserlichen Hof seiner bedrängten Lage wegen nicht beschicken kann, bittet Fft, es deshalb beim Kaiser zu entschuldigen. 182 — April 3. F. fordert Fft auf, den auf den 11. Mai verschobenen Tag an seinem Flofe zu beschicken. 201 — April 12. F. überschickt Fft mehrere Schreiben betr. den Tag an seinem Hofe zur Beförderung. 183 — April 29. Fft überschickt je ein kaiserliches Schreiben an Graf Philipp v. Katzenelnbogen, Landgraf Ludwig v. Hessen, Graf Philipp v. Hanau, den Herrn v. Weinsberg, Frank v. Cronberg den Alten, die Städte Friedberg, Gelnhausen und Mainz. Entwurf. 190 — Mai 4. Friedberg bittet Fft, es beim Kaiser zu entschuldigen, dass es auch den am 11. Mai am Hofe stattfindenden Tag nicht beschicken könne. 184- — Mai 8. Friedberg, welches auf Ffts Rath sein Fernbleiben vom Tag am Hofe in einem Schreiben an den Kaiser entschuldigt hat, bittet, diesen Brief durch die Ffter Gesandten dem Kaiser übergeben zu lassen. 185 — Mai 25. F. eröffnet Fft sein Befremden, dass dieses den Tag an seinem Hofe am 11. Mai nicht beschickt habe, theilt mit, dass er und Kardinal Bessarion einen neuen Tag am Hofe auf den 1. Sept. in Sachen der Türken ausgeschrieben haben, und erwartet Be- sendung desselben. J R II, 146. 180 — Mai 27. Worms theilt Fft mit, dass es den Tag am 11. Mai nicht beschicken konnte, weil es die Einladung zu spät erhalten habe und mit Fehden beladen sei, und bittet um Nachricht, ob Fft den Tag beschickt habe, und wenn nicht, ob es sich zu entschuldigen gedächte. 187 Kaiserschreiben IV, 1460—1461. III. 103 1460 Mai 29. Fft theilt Worms mit, dass und warum es den Tag am kaiserlichen Hofe nicht beschickt hat. Entwurf. 193 ca. 1460 vor Juli 10. (s. a. et d.) Zwei Nachschriften zu Briefen von Worms an Fft, worin ersteres anzeigt, dass es ein Schreiben des Kaisers und des Kardinals Bessarion betr. Verlegung des Tages auf den 1. Sept. erhalten habe, und dass es Fft nichts über die Kriegsläufe mittheilen könne. 188, 189 1460 Juli 10. Fft antwortet Worms, dass es den Tag am 1. Sept. nur dann beschicken werde, wenn die Zustände im Lande sicherer geworden seien. Entwurf. 195 — Juli 11. Papst Pius II. schreibt an Fft, dass er das Nicbtzustande- kommen des Tages in Neustadt am Hofe lebhaft beklage, und fordert zur Beschickung des Tages am 1. Sept. auf. 194- — Aug. 11. Wetzlar, welches wegen seiner bedrängten Lage den Tag am 1. Sept. nicht beschicken kann, fragt Fft, in welcher Weise es sein Fernbleiben entschuldigen solle, und ob Fft den Tag beschicke. 196 — Aug. 12. Fft antwortet Wetzlar, dass es seine Gesandten an den Hof schicken werde und bereit sei, durch diese den Entschuldigungsbrief Wetzlars übergeben zu lassen. Entwurf. 197 — Aug. 16. Wetzlar bittet Fft, dessen Gesandten gemäss einliegendem Verzeichniss die Bedrängnisse der Stadt mitzutheilen, um diese am kaiserlichen Hofe zu entschuldigen. 198, 199 ca. 1460 Ende Aug. (s. a. et d.) Nachschrift eines Briefes Ffts an eine nichtgen. Stadt (Wetzlar?), worin dieser mitgetheilt wird, dass die Ffter Gesandten bereits an den Hof abgegangen seien und der Brief der Stadt an den Kaiser zu spät gekommen sei. Entwurf. 200 1461 März 1. Die Kurfürsten Diether v. Mainz, Friedrich v. d. Pfalz und Friedrich v. Brandenburg fordern von Nürnberg aus F. auf, zur Ordnung der Angelegenheiten des Reichs und der Christenheit auf einem Tage am 31. Mai in Fft zu erscheinen, unter der Drohung, dass sie im Falle des Nichterscheinens die Ordnung des Reichs selbst in die Hand nehmen werden. Abschriften. J R II, 149. 203, 205 — April 6. F. übersendet Fft Abschrift des Ausschreibens der Fürsten zum Ffter Tage am 31. Mai und fordert die Stadt auf, diesen Tag nicht zu beschicken und die Theilnehmer an demselben nicht einzulassen. Ausfertigung und Abschrift der FfterKanzlei. J R II, 152.207,208 — Mai 8. Erzbischof Diether v. Mainz antwortet auf eine Anfrage Ffts, dass er dessen Rathsfreunde in den nächsten Tagen in Dieburg empfangen wolle. 214- 104 III- Kaiserschreiben IV, 1461. M ! | : ' : , • v r 1461 Mai ij. Fft bestätigt F. den Empfang von dessen Schreiben vom 6. April. Entwurf. 206 — ca. Mai 11. (s. a. et d.) Fft antwortet F. auf dessen Begehren, die Fürsten am 31. Mai nicht einzulassen, indem es die Schwierigkeit seiner Lage auseinandersetzt und den Glauben ausspricht, dass die Kurfürsten die Absetzung des Kaisers nicht im Sinne hätten. Entwurf (nicht abgeschickt). JRII, 156. 204 — Mai 12. Fft theilt den Kurfürsten ausser dem Könige v. Böhmen mit, dass der Kaiser der Stadt befohlen habe, die Besucher des Tages am 31. Mai nicht einzulassen, und bittet die Fürsten, den Tag nicht in Fft zu halten. Entwurf. JRII, 153. 209 — ad Mai 12. Nachschrift zu dem Briefe Efts vom 12. Mai an den Erz- bischof v. Mainz mit der Anfrage, ob auch an den König v. Böhmen ein gleiches Schreiben zu richten sei. Entwurf. JRII, 154. 210 — ca. Mai 12. (s. a. et d.) Fft an den Erzbischof Diether v. Mainz betr. seine Absicht, die Fürsten nicht einzulassen. Entwurf. (Wurde nicht abgeschickt, durch Nr. 209 erledigt.) 213 — Mai 16. Erzbischof Diether v. Mainz und Kurfürst Friedrich v. d. Pfalz fragen Fft, dessen mündlich und schriftlich vorgebrachte Einwände gegen die Abhaltung des Tages am 31. Mai sie für nicht genügend halten, ob die Stadt sie einlassen werde. J II II, 154. 211 — Mai 19. Fft antwortet Diether v. Mainz und Friedrich v. d. Pfalz, dass die Stadt dem Kaiser den Gehorsam nicht versagen dürfe und die Fürsten nicht einlassen könne. Entwurf. JRII, 155. 212 — Mai 21. Erzbischof Diether v. Mainz macht bekannt, dass die auf den 22. und den 31. Mai nach Fft anberaumten Tage in Mainz stattfinden sollen. 215, 216 — Mai 23. Fft schreibt an F., dass die Kurfürsten den nach Fft anberaumten Tag nach Mainz verlegt haben, und dass die Stadt, ihrer Fehden wegen und weil sie von den Verhandlungen der Fürsten nichts wisse, keine Rathsfreunde an ihn senden möchte, und dem Ueberbringer des Schreibens einige Aufträge gäbe. Entwurf. JRII, 158. 217 — ad Mai 23. Aufträge an den Kaiser für den Ueberbringer des städtischen Schreibens vom gleichen Tage, besonders die Verhandlungen der Fürsten betr. Entwurf. JRII, 159. 217a — Juni 15. F. dankt Fft, dass die Stadt die Abhaltung des Tages der Kurfürsten bei sich verhindert habe, und verbietet die Abhaltung von fürstlichen Tagen in der Stadt ohne seinen Willen. J R II, 160. 220 Kaiserschreiben IV, V, 1461. III. I0 S 1461 Juli 18. F. theilt Fft mit, dass er sich Kg. Georg v. Böhmen und Herzog Albrecht v. Oesterreich gegenüber zum Ausgleich erboten habe und dass er, da seine Feinde, unterstützt von Herzog Ludwig v. Bayern, ihn doch bekriegten, die Markgrafen Albrecht v. Brandenburg und Karl v. Baden sowie Graf Ulrich v. Württemberg zu Hauptleuten ernannt habe, denen Fft Hülfe senden solle. V, 1 — Juli 18. F. fordert Fft auf, einen Tag zu Nürnberg am 24. Aug. zu beschicken, woselbst Markgraf Albrecht v. Brandenburg, Markgraf Karl v. Baden und Graf Ulrich v. Württemberg in seinem Namen mit den Reichsständen verbandeln werden. IV, 219 — Juli 20. F. verkündet Herzog Ludwig v. Bayern, der den Herzog Albrecht v. Oesterreich unterstützt und den Bischof Johann v. Eichstädt bekriegt hatte, dass er die Hülfe der Reichsstände gegen ihn aufrufen werde. Abschrift. 218 — Aug. 7. Markgraf Albrecht überschickt Fft ein kaiserliches Sendschreiben mit der Aufforderung, den darin bestimmten Tag am 24. Aug. zu beschicken. V, 2 — Aug. 13. Erklärung des Markgrafen Albrecht gegen Herzog Ludwig v. Bayern. Abschrift. 11 — Aug. 13. Abschied des Nürnberger Tages. Abschrift. 8 — Aug. 14. ■ F. setzt den Städten das Unrecht Herzogs Ludwig auseinander und mahnt sie, sich an die Rechtfertigungsschreiben desselben nicht zu kehren, und ihm, dem Kaiser, Beistand zu leisten. Abschrift. 10 — Aug. 14. Wetzlar bittet Fft um Rath, was es auf die Bescheidung nach Nürnberg thun solle, und bittet eventuell, seine Gesandten mit denen von Fft reisen zu lassen. 7 — Aug. 15. Fft theilt Wetzlar mit, dass es seine Gesandten nach Nürnberg senden werde, um sich dort wegen des Ausschreibens des Kaisers und des Markgrafen Albrecht mit den Städtefreunden zu besprechen. Entwurf. 5 — Aug. 15. Erwiderung Herzogs Ludwig auf die Anschuldigungen des Markgrafen Albrecht. Abschrift. 12 — Aug. 15. Antwort Herzogs Ludwig auf die kaiserliche Ankündigung vom 20. Juli. Abschrift. IV, 221 — Aug. 17. Friedberg theilt Fft mit, dass es auf die Schrift des Kaisers hin an Markgraf Albrecht geschrieben habe, und bittet, das Schreiben und ein Schreiben der Burgmannen in gleicher Sache den Ffter Rathsfreunden mitgeben zu wollen. V, 3, 4- io6 III. Kaiserschreiben V, 1461. 1461 Aug. 19. Mainz bittet Fft, dessen Rathsbotschaft nach Nürnberg noch nicht abgehen zu lassen, damit sich die von Mainz anschliessen könne. 14- — nach Aug. 19. (s. a. et d.) Fft theilt Mainz mit, dass es seine Gesandten demnächst nach Nürnberg senden werde. Entwurf. 6 — Aug. 23. F.rzbischof Diether v. Mainz theilt Fft mit, dass er morgen mit dem Pfalzgraf von Heidelberg aus nach Nürnberg reisen werde, und dass die Ffter Gesandten sich anschliessen könnten. 18, 20 — Aug. 23. Fft theilt Frzbischof Diether mit, dass seine Gesandten bereits auf dem Wege nach Nürnberg seien. Entwurf. 17 — Aug. 25—29. Verhandlungen des Nürnberger Städtetages in Sachen des Reichskriegs gegen Herzog Ludwig. Entwurf. J R II, 162. 13 — Aug. 27. Kg. Georg v. Böhmen fordert die in Nördlingen versammelten Gesandten von Ulm, Augsburg, Nürnberg, Nördlingen u. a. Städten auf, dem Markgrafen Albrecht keine Hülfe zu leisten, da der Kaiser die Entscheidung dessen Zwistes mit Herzog Ludwig ihm übertragen habe. Abschrift. 21 — Aug. 27. Herzog Ludwig theilt den in Nürnberg versammelten Städteboten seine Antwort auf ein kaiserliches Schreiben an ihn mit und fordert sie auf, Niemandem gegen ihn Beistand zu leisten. 16 ca. 1461 Aug. (s. a. et d.) Nachschrift eines Briefes eines Nichtgenannten an Fft, worin dieses aufgefordert wird, kaiserliche Briefe betr. den König v. Böhmen und den Herzog Albrecht v. Oesterreich an verschiedene Grafen und Herren zu senden und Antwort zurückbringen zu lassen. 15, 19 — Aug. (s. a. et d.) Form des Absagebriefes an Herzog Ludwig für die, welche den Markgrafen Albrecht als Flauptmann des Kaisers unterstützen. Abschrift. 9 1461 S ept. 1. F. fordert Fft wiederholt auf, den kaiserlichen Plaupt- leuten gegen Herzog Ludwig Zuzug zu leisten. 22 — Sept. 1. Kg. Georg v. Böhmen fordert Fft unter Darlegung seines Verhältnisses zu Markgraf Albrecht auf, demselben keine Hülfe zu leisten. 26 — Sept. 4. Fft bittet Ulm um Zusendung des Abschiedes des Nörd- linger Tages. Entwurf. 28 — Sept. 9. Ulm gibt Fft Nachricht von den zu Nördlingen gepflogenen Verhandlungen und theilt mit, dass die Städte einen weiteren Tag auf den 21. Sept. nach Ulm festgesetzt hätten. 29 t>" i * I Kaiserschreiben IV, V, 1461. III. 107 1461 Sept. 12. Mainz bittet Fft um die von Nürnberg und von der Ffter Gesandtschaft seinem Bürgermeister versprochene Nachricht von den Verhandlungen der Städteboten in Nürnberg und Nörd- lingen. 30 — Sept. 15. Fft benachrichtigt Mainz von den Verhandlungen in Nördlingen und theilt mit, dass die Städte einen weiteren Tag am 21. Sept. in Ulm abhalten werden. Entwurf. 23 — Sept. 16. Fft dankt Ulm für die Nachricht vom Nördlinger Tage und bittet um Zusendung des Abschiedes des bevorstehenden Ulmer Tages. Entwurf. 27 CT — Sept. 18. Ein Wormser Bürger theilt dem Ffter Hartmann Becker mit, dass er nach dessen Abreise aus Nürnberg nichts Neues gehört habe, verspricht und erbittet Mittheilung etwaiger Neuigkeiten. 31 — Sept. 21. Fft antwortet Kg. Georg v. Böhmen, dass es Markgraf Albrecht noch keinen Zuzug geleistet habe, und das Verhalten der anderen Reichsstädte abwarten werde. Entwurf. 42 — Sept. 21. Mühlhausen i. Th. theilt Fft mit, dass es seinen Oberschreiber nach Fft sende, um sich hier über die Lage in Folge des Nürnberger Tages vom 24. Aug. zu besprechen. IV, 202 — Sept. 25. F. gebietet den Städten Nürnberg, Rothenburg o. d. T., Dinkelsbühl, Schwäbisch - Hall, Weissenburg, Windsheim und Schweinfurt, unverzüglich gegen Flerzog Ludwig auszurücken. Abschrift. V, 35 — Sept. 26. Stadtschreiber Johann Brune schreibt an Fft über seine bisherige Reise nach Nürnberg, über Gerüchte vom Stand des Krieges u. a. 33 — Sept. 26. Johann Brune schreibt an Fft über die Verhandlungen zu Nördlingen und über eine Gesandschaft Nürnbergs an den Kaiser. JR II, 172. 32 — Sept. 27. Ulm gibt Fft Nachricht von den Verhandlungen des Ulmer Tages betr. Hülfeleistung gegen Herzog Ludwig. JRII, 173. 34 — Sept. 29. Markgraf Albrecht und Graf Ulrich v. Württemberg fordern die Städte Nürnberg, Rothenburg o. d. T., Dinkelsbühl, Schwäbisch-Hall, Weissenburg und Schweinfurt auf, ihre Gesandten am 14. Okt. nach Esslingen zu senden, um dort über die Hülfeleistung gegen Herzog Ludwig zu berathschlagen. Abschriit von Brune überschickt. 39, 40 — Ende Sept. Entscheidung der Räthe des Königs v. Böhmen in dem Streite des Kaisers mit Herzog Albrecht v. Oesterreich vom ro8 III. Kaiserschreiben V, 1461. V >"S 6. Sept. (Abschrift) tind Nachrichten von dem Kriege zwischen Albrecht und Ludwig, von dem Ffter Gesandten Johann Brune aus Nürnberg geschickt. J R II, 171. 24, 25 1461 Okt. 1. Fft fordert seinen Schreiber Johann Brune auf, einstweilen noch in Nürnberg zu bleiben, bis der Ulmer Abschied bekannt sei. Entwurf. 43 — Okt. 2. Johann Brune überschickt Fft den Abschied des Ulmer Tages vom 26. Sept., schreibt über verschiedene Verhandlungen Nürnbergs, gibt Nachricht von den Plänen Kg. Georgs v. Böhmen gegen Fft und von dem Stande des Krieges. J R II, 176. 36—38 — Okt. 2. Ders. schreibt Fft über die gegenwärtige Lage und bittet um fernere Anweisung. 44 — Okt. 5. Ders. schickt Fft ein Ausschreiben Markgraf Albrechts und des Grafen Ulrich v. Württemberg und schreibt über verschiedene Gerüchte. J R II, 180. 45 — Okt. 6. Fft schreibt an Johann Brune über die Verhandlungen auf dem Ulmer Tage und fordert ihn auf, noch in Nürnberg zu bleiben. Entwurf. 46 — Okt. 8. Markgraf Albrecht fordert Nürnberg unter Zurückweisung der ihm von seinem Gegner angedichteten Fälschung kaiserlicher Briefe auf, ihm zu Hülfe zu ziehen. Abschrift. 47 — Okt. 9. Johann Brune schreibt an Fft über die Fortschritte Herzogs Ludwig und überschickt Abschrift eines am Nürnberger Rathhause angeschlagenen Briefes Markgraf Albrechts. 55 — Okt. 12. Mühlhausen i. Th. bittet Fft um Nachricht, wie dieses und die anderen Städte sich zum Kriege des Markgrafen Albrecht mit Herzog Ludwig verhielten. 48 — Okt. 13. Johann Brune überschickt Fft mehrere Ausschreiben betr. den Krieg zwischen Markgraf Albrecht und Herzog Ludwig, schreibt über die Stellung Nürnbergs dazu u. a. 49 — Okt. 13. Fft bittet Esslingen um Nachricht über die Verhandlungen des von den kaiserlichen Hauptleuten dorthin berufenen Städtetags. Entwurf. 50 — Okt. 13. Fft spricht seinem Schreiber Johann Brune die Be- sorgniss aus, dass noch Forderungen an die Städte wegen des Krieges kommen werden, und fordert ihn auf, Fft wegen des Zwistes im Erzstift Mainz und wegen anderer Fehden zu entschuldigen, event. wegen Geldleistungen zu verhandeln. Entwurf. (Ein anderer, aber durchstrichener Entwurf Nr. 53.) 51 - - . „ -- 1 " Kaiserschreiben V, 1461. III. 109 m 1461 Okt. 14. Offene Erklärung Herzogs Ludwig über seinen Zwist mit dem Kaiser und Markgraf Albrecht. Abschrift. 41, 52 — Okt. 15. Fft beglaubigt bei Markgraf Albrecht seinen Schreiber Johann Brune, der ihm die bedrängte Lage der Stadt und deshalb die Unfähigkeit derselben, Hülfe zu leisten, vortragen soll. Entwurf. 56 — Okt. 16. Johann Brune überschickt Eft einen in Nürnberg angeschlagenen Brief Herzogs Ludwig und gibt Nachrichten vom Kriege. 57 — Okt. 16. Abschied des ersten Tages der Städte zu Esslingen. Abschrift. 69b — Okt. 18. Esslingen gibt Fft Nachricht von den Verhandlungen des dortigen Städtetags mit den kaiserlichen Hauptleuten und Räthen und theilt in einer Nachschrift mit, dass die Räthe sich auch an Fft wenden würden. J R II, 183. 58, 59 — Okt. 20. Fft antwortet Mühlhausen, dass es erst abwarten wolle, wie sich die oberländischen Städte zu der begehrten Hülfe für Markgraf Albrecht verhalten werden, und verspricht weitere Nachrichten. Entwurf. 61 — Okt. 20. Johann Brune schreibt an Fft über seine Absicht, zu Markgraf Albrecht zu reisen, über angebliche Friedensverhandlungen und über Kriegsnachrichten. J R II, 185. 60 — Okt. 24. Fft schlägt Johann Brune vor, sich zu dem Tag am 1. Nov. nach Esslingen zu begeben, dort die militärische Hülfe Ffts wegen dessen Bedrängniss abzulehnen und event. um eine Geldleistung zu verhandeln. Entwurf. 65 — Okt. 26. Johann Brune verspricht Fft mündlichen Bericht über einen vollzogenen Auftrag, schreibt, dass er noch länger in Nürnberg bleiben werde, und bittet um Anweisung seiner Zehrung. 64 — Okt. 26. Bericht des Johann Brune an Fft über seine persönliche Verhandlung mit Markgraf Albrecht. J R II, 185. 54 — Okt. 28. Johann Brune setzt Fft die Gründe auseinander, warum er es vorgezogen habe, nicht nach Esslingen zu reiten, und schreibt u. a. über einen angeblich am 11. Nov. in Nürnberg stattfindenden Tag verschiedener Fürsten. 63 — Nov. 1. Abschied des Esslinger Tages nebst einigen Bemerkungen Brünes über die Verhandlungen unter den Städten. Abschrift. 69a —■ Nov. 2. Fft bittet Esslingen auch um den Abschied des dortigen Tages am 1. Nov. Entwurf. 72 — Nov. 3. Fft stellt Johann Brune neue Instruktion in Aussicht und schreibt, dass an Baumgarter wegen der Zehrung geschrieben sei. Entwurf. 67 i fem HO III. Kaiserschreiben V, 1461. 1461 Nov. 3. Fft bittet den Nürnberger Anthoni Baumgarter, seinem Schreiber Johann Brune bis zu 50 fl. für seine Zehrung zu leihen. Entwurf. 66 — Nov. 4. Die in Esslingen versammelten Städteboten schreiben Nürnberg über die bisherigen Verhandlungen unter den Städten und theilen mit, dass am 22. Nov. in Esslingen ein endgültiger Beschluss gefasst werden soll. Abschrift. 68 — Nov. 7. Esslingen schreibt Fft, dass die Städte, an deren Berathungen es sich nicht betheiligt hätte, beschlossen hätten, auf einem neuen Tage am 22. Nov. zu Esslingen einen endgültigen Beschluss zu fassen. 70 — Nov. 11. Johann Brune schreibt Fft über Verhandlungen verschiedener Fürsten zu Prag, über Sonderverhandlungen Nürnbergs und Regensburgs mit dem Kaiser, überschickt die Abschiede der beiden Esslinger Tage und schreibt verschiedene Nachrichten vom Kriege. J R II, 194. 71 — Nov. 12. Fft theilt Johann Brune mit, was es von den Verhandlungen der unter einander nicht einigen Städte gehört hat, fordert ihn zu weiterem Bleiben auf und bittet um fernere Nachricht. Entwurf. 73 — Nov. 13. Johann Brune theilt Fft mit, was er aus Esslingen gehört hat, und verweist für die Kriegsbegebenheiten auf den mündlichen Bericht des Boten. 74 — Nov. 14. Fft spricht Johann Brune seine Zufriedenheit über dessen Verhandlung mit dem Markgrafen Albrecht aus, schickt einschreiben an den letzteren, welches Brune nach Gutdünken befördern soll, und fordert ihn zu längerem Bleiben auf. Entwurf. 75 — Nov. 14. Fft theilt Markgraf Albrecht mit, dass es sich betr. die begehrte Hülfeleistung trotz seiner Bedrängnisse als des Reichs getreue Unterthanen verhalten wolle. Abschrift (nicht abgegangen?). 85 — Nov. 18. Fft schreibt an Johann Brune, er solle in Nürnberg bleiben, bis man Kenntniss von den Prager und Esslinger Verhältnissen bekäme, und über die Bezahlung von zwei Reichssteuerbeträgen an den kaiserlichen Hof. Entwurf. J R II, 195. 78 — Nov. 20. Johann Brune überschickt Fft Abschrift eines Sendbriefs und schreibt über den Stand des Krieges, über die Verhandlungen in Prag, über Anschläge der Könige v. Frankreich und Böhmen auf das Reich u. a. J R II, 196. 76, 77 — vor Nov. 22. (s. a. et d.) Fft bittet Ulm um Nachricht von den Beschlüssen der oberländischen Städte auf dem bevorstehenden : ■ * i)'-< , , -i 1 —IT;vr «c -Tjm. I Kaiserschreiben Y, 1461 —1462. III. III betr. die vom Kaiser geforderte Esslinger Tage vom 22. Nov Hülfe. Entwurf. 62a 1461 vor Nov. 22. (s. a. et d.) Fft bittet die in Esslingen abermals versammelten Städteboten um Nachricht über ihre Beschlüsse betr. die vom Kaiser den Städten angesonnene Hülfeleistung. Entwurf. 62b — Nov. 24. Johann Brune schreibt an Fft über die beste Art und Weise, Geld nach Wien zu senden. J R II, 197. 79 — Nov. 28. Fft theilt Markgraf Albrecht mit, dass es trotz seiner Bedrängnisse bereit sei, seine Pflicht als Reichsstand zu erfüllen. Entwurf. 82 — Dez. 3. Fft schreibt Johann Brune, dass es dem Markgrafen Albrecht einen zusagenden Brief geschrieben habe, und weist Brune an, heimzukehren. Entwurf. 80 —• Dez. 7. Kg. Georg v. Böhmen verkündet den von ihm zwischen dem Kaiser und dem Herzog Ludwig gemachten Vergleich. Abschrift. ' 81 — Dez. 7. Johann Brune schreibt an Fft über die Verhandlungen der Städte in Esslingen, über die Zustände in Böhmen und die Kriegsbegebenheiten, sowie über die Erlegung der Ffter Reichssteuer am kaiserlichen Hofe. J R II, 199. 83, 84- — Dez. 14. E. gebietet Fft bei schwerer Strafe, sofort gegen Herzog Ludwig ins Feld zu ziehen. 86 — Dez. 16. Markgraf Albrecht fordert Fft wiederholt auf, ihm Zuzug gegen Herzog Ludwig zu leisten. 87 — Dez. 24. Fft bittet Ulm um Nachricht von den Beschlüssen des dort gehaltenen Städtetags betr. die begehrte Hülfeleistung und von angeblichen Friedensverhandlungen. Entwurf. 88 1462 Jan. 6. Ulm theilt Eft mit, dass verschiedene Verhandlungen der Städte stattgefunden hätten, dass am 18. Jan. wiederum ein Tag stattfinden werde, dass Fft einen Rathsfreund zu mündlicher Besprechung schicken solle, und dass angeblich laut überschickter Urkunde der König v. Böhmen den Frieden zu Stande gebracht haben solle. 89 — Jan. 14. Fft schreibt Ulm, dass es keinen Rathsfreund schicken könne, und bittet, dem Boten mündlich anzuvertrauen, was es nicht schreiben wolle. Entwurf. 90 — Jan. 22. Worms bittet Fft um Nachricht, wie sich dieses zu dem Gebote des Kaisers, seinen Hauptleuten zum 7. Febr. Zuzug zu leisten, zu halten gedenke. 91 112 III. Kaiserschreiben V, 1462. 1462 Jan. 22. Ulm theilt Fft mit, dass gen. süddeutsche Städte von des Kaisers wegen dem Herzog Ludwig Fehde angesagt haben. 92 — Jan. 25. Fft antwortet Worms, dass ihm noch kein kaiserliches Gebot, am 7. Febr. seine Hülfsmacht ins Feld zu stellen, zugekommen sei. Entwurf. 93 — Febr. 4. Fft beglaubigt bei F. seinen Schreiber Johann Brune in einer Angelegenheit betr. die augenblickliche Lage. Ausfertigung (nicht abgegangen). 94 — Febr. 5. Fft antwortet auf das Ansuchen des Markgrafen Albrecht, ihm laut kaiserlicher Anweisung die Reichssteuer pro 1461 auszufolgen, dass es dies nur gegen die Versicherung thun könne, dass die Freiheit der Stadt betr. Zahlung der Steuer direkt an den Kaiser dadurch nicht berührt werde. Ausfertigung (nicht abgegangen). 95 — Febr. 8. Berthold Heyles schreibt dem Ffter Bürger Eberhard Budener über die Lage des Kriegs in Franken und fragt, ob Fft nicht seinen Herrn Graf Johann für die städtische Hülfeleistung anwerben wolle. 96 — Febr. 12. Fft, welchem das Gebot des Kaisers zu sofortiger Hülfeleistung zugegangen ist, beauftragt Johann Brune, mit dem Markgrafen zu reden, dass die Stadt der Hülfssendung entbunden werde. Entwurf. 97 — Febr. 12. Fft schreibt Worms, dass es jetzt das kaiserliche Gebot betr. Hülfeleistung erhalten habe und demselben nachkommen werde. Entwurf. 103 — Febr. 12. Eberhard Budener antwortet Bechtold Heilis zu Wertheim, dass Fft bereits die nöthigen Leute für seine Hülfsleistung bestellt habe. Entwurf. 104 — Febr. 16. Johann Brune schreibt an Fft über seine Ankunft in Nürnberg, den Aufenthalt des Markgrafen Albrecht, Geldverhandlungen mit Anthoni Baumgarter u. a. 98 — Febr. 16. Eberhard Rud, Amtmann zu Bonames, schreibt an Wicker Frosch, dass er bereit sei, seinen Sohn zu der städtischen Hülfeleistung stossen zu lassen. 99 — Febr. 17. Johann Brune bestätigt Fft den Empfang eines Briefes und schreibt "über den Tod des Kanzlers Weltzli. 105 — Febr. 24. Worms bittet Fft um Nachricht, ob und wann dessen Rathsbotschaft zu den kaiserlichen Hauptleuten reise, damit die seine sich anschliessen könne. 100 Kaiserschreiben V, 1462. III. 113 462 F ebr. 26. Fft theilt Worms mit, dass es bereits bei Markgraf Albrecht einen Gesandten habe, um Abtrag wegen der Hülfe anzusuchen. Entwurf. 107 — März 1. Johann Brune berichtet Fft über seine Verhandlung mit dem Markgrafen. 106 — März 22. Fft dankt Markgraf Albrecht für dessen gnädige Gesinnung gegen Johann Brune und schickt seinen Boten mit dem Fehdebrief gegen Herzog Ludwig mit der Bitte, denselben zurecht zu weisen. Entwurf und Abschrift. 109, 14-7g — März 22. Fehdebrief Ffts an Herzog Ludwig. Abschrift. 147h — März 22. Absagebrief Ffts an Herzog Ludwig, enthalten in einer Notariatsurkunde über die Bestellung desselben an den Herzog. Ausfertigung und Entwurf. 102, 110 — ca. März 22. (s. a. et d.) Absagebrief der im Dienste Ffts stehenden Ritter u. s. w. an Herzog Ludwig. Entwürfe. 111, 122 — ca. März 22. (s. a. et d.) Erster Entwurf des Fehdebriefs Ffts an Herzog Ludwig. 112 — März 29. Aufzeichnung über eine Verhandlung Ffts mit seinem Hauptmann Otto Winters betr. dessen Verpflichtung zum Zug zu den kaiserlichen Hauptleuten. 108 — März 31. Markgraf Albrecht und Graf Ulrich danken Fft für dessen Fehdebrief an Herzog Ludwig und geben Anweisung für die Zusendung der städtischen Hülfe. 117 — März 31. Markgraf Albrecht und Graf Ulrich versprechen als kaiserliche Hauptleute Fft Einstellung aller Verfahren gegen die Stadt seitens des Kaisers oder seines Fiskals. Abschrift. 147f — April 2. Fft beglaubigt bei Markgraf Albrecht die Führer seiner Hülfssendung. Entwurf. 119 — April 5. F. fordert Fft abermals zur sofortigen Hülfeleistung gegen Herzog Ludwig auf. 128 — April 14. Fft theilt Markgraf Albrecht mit, dass seiner Hülfssendung der Durchzug durch fremdes Gebiet verwehrt worden sei. Entwurf und Abschrift. 129, 147i — April 25. Markgraf Albrecht überschickt Fft Abschrift seines Briefes an Baden und Mainz, fordert schleunige Sendung der Hülfe der Stadt, und überschickt ein abermaliges Hiilfsgebot des Kaisers. Ausfertigung und Abschrift. 126, 125, 147n — April 25. Markgraf Albrecht ersucht den Erzbischof v. Mainz, bezw. den Markgrafen Karl v. Baden, um freien Durchzug für die Hülfssendung Ffts gegen Herzog Ludwig. Zwei Abschriften. 124, 147o ii 4 ni. Kaiserschreiben V, 1462 —1463. 1462 Mai 8. Fft bittet Erzbischof Adolf v. Mainz, bezw. Markgraf Karl v. Baden, um Geleit und Durchzug für die Hülfssendung der Stadt gegen Herzog Ludwig. Entwurf und Abschrift. 134, 147p — Mai 13. Erzbischof Adolf v. Mainz erklärt Fft seine Geneigtheit, dem Wunsche der Stadt zu willfahren, müsse sich aber erst mit Markgraf Karl v. Baden darüber benehmen. Ausfertigung und Abschrift. 136, 147q — Mai 25. Fft bittet Markgraf Karl v. Baden um nochmalige Ausfertigung einer Antwort auf die Anfrage der Stadt, da die erste Ausfertigung dem Boten unterwegs abgenommen worden sei. Entwurf und Abschrift. 135, 147r — Mai 26. F. fordert Fft auf, seine Hauptleute kräftiger, als bisher geschehen, gegen Herzog Ludwig zu unterstützen. 132 — Mai 29. Die Räthe des Markgrafen v. Baden theilen Fft mit, dass sie das Schreiben der Stadt nach der Rückkunft ihres Herren demselben vorlegen werden. Ausfertigung und Abschrift. 131,147s — Sept. 15. F. fordert Fft auf, den in Nürnberg auf den 16. Okt. nach Regensburg anberaumten Tag zwischen ihm und Herzog Ludwig zu beschicken. 137 - Okt. 18. Fft theilt den kaiserlichen Gesandten auf dem Regensburger Tage mit, dass ihm die kaiserliche Aufforderung zu spät geworden sei und dass es auch des Krieges im Erzstift Mainz wegen seine Gesandten nicht schicken könne. Entwurf. 138 — Okt. 18. Fft theilt Regensburg mit, dass es seine Gesandten nicht dorthin schicken könne, und bittet um Nachricht vom Tage. Entwurf. 139 — Okt. 31. Der Bote Conz Kryg an Fft über den Aufruhr der Wiener gegen den Kaiser und die Absichten des Herzogs Albrecht gegen denselben. J R II, 220. 193 — Nov. 15. Ders. an Fft über einen Regensburger Tag und über die Bedrängniss des Kaisers durch die Wiener. J R II, 222. 195 — (s. a. et d.) Verschreibung der kaiserlichen Hauptleute, Markgraf Albrecht und Graf Ulrich, gegenüber den Reichsstädten, welche ihnen wider Herzog Ludwig Hülfe leisten. Zwei Entwürfe. 113 1462 — 1463 (s. a. et d.). Aufzeichnungen betr. Anweisung für den »Doktor«, der in städtischen Angelegenheiten an den kaiserlichen Hof reist. Entwürfe. 114, 115, 118 ca. 1462—1463 (s.a. et d.). Aufzeichnung betr. eine Verhandlung der Efter Gesandten am Hofe über den Zoll zu Mainz. 147k Kaiserschreiben V, 1463. III. 115 463 Febr. 1. Fft bittet Petrus Ferrici auf dessen Geleitsgesuch um Verzicht aul seine Reise nach Fft, weil der Stadt Unrath daraus entstehen möchte. Abschrift. 147c — Febr. 24. Fft ertheilt Petrus Ferrici auf dessen abermaliges Gesuch Geleit bis zum 13. März und bittet um vorsichtige Benutzung dieses Geleites. Abschrift. 147d — März 7. Markgraf Albrecht fordert Fft auf, seine Botschaft am 27. März nach Dinkelsbühl zu senden, wo über den Nürnberger Tag u. a. verhandelt werden soll. 101 — März 22. Fft theilt Markgraf Albrecht mit, dass es seine Rathsbotschaft nicht nach Dinkelsbühl senden könne. Entwurf. JRII ,2. 116 — März 28. Markgraf Albrecht überschickt Fft den Abschied des Dinkelsbühler Tages und fordert die Stadt auf, zum 13. April ihre Botschaft zu weiteren Berathungen nach Ulm zu senden. 121 — März 28. Dinkelsbühl theilt Fft mit, dass Markgraf Albrecht selbst der Stadt über den dort stattgefundenen Tag Mittheilung machen wolle. 123 — März 28. Abschied des Dinkelsbühler Tages. 120 — April 5. Fft theilt Markgraf Albrecht mit, dass es seiner Bedrängnisse halben seine Botschaft nicht nach Ulm senden könne. Entwurf. 127 — April 6. Fft theilt Ulm mit, dass es seine Botschaft, wie Markgraf Albrecht verlange, nicht dorthin senden könne, und bittet um Nachricht von etwaigen Beschlüssen. Entwurf. 130 — April 15. Ulm macht Fft Mittheilung über die am 13. April dort stattgehabte Verhandlung der Städte mit dem Vertreter des Markgrafen Albrecht. 133 — Juni 14. F. beglaubigt bei Fft Hans v. Rorbach zur Mittheilung über seine Verhandlungen mit König Georg v. Böhmen und andere Dinge das Reich betr. Ausfertigung und Abschrift. 140, 147t — Juli 19—1464 April 23. Druck (aus den Jahren 1490—93 stammend) von 11 Blättern in Klein-Folio mit dem Titel: »Capittel der bericht oder Vertrags vor |j langst zwischen dem loblichisten fursten || hernn Friderichen romischen kaiser merjjer des reichs auch seinen erben offenlich benent 11 der tugenthaffigist romisch kunnig und auch 11 klarer oder loblicher gedechtnus Mathi| |as kunnig zu Hungern und des kunnig| |reichs zu Hungern prelaten und edel| |leut der nachvolgung halb des selben j | kunigreichs beschlossen gegen ainander || angenomen und mit der hierin begriffen || bullen selliger ii 6 III. Kaiserschreiben V, 1463. gedechtnus durch bab||st Pium den andern bestet« nachfolgend verzeichnete Urkunden enthaltend: 203 1463 Okt. 21. Papst Pius II. bestätigt den Vertrag zwischen Kaiser Friedrich einer-, und König Mathias v. Ungarn nebst den Ungarischen Prälaten und Edelleuten andrerseits, durch welchen die Zwistigkeiten beider Herrscher beigelegt wurden. Mit wörtlicher Mittheilung der nachfolgend verzeichneten Urkunden: F.'s vom 19., des Erzbischofs v. Kolodza vom 19., des Kg. Mathias vom 26. und F.'s vom 19. Juli. — Juli 19. F. erklärt, dass er unter Vermittlung genannter päpstlicher Gesandten mit genannten Ungarischen Prälaten und Edelleuten als Beauftragten des Kg. Mathias den Frieden unter näher ausgeführten Bedingungen abgeschlossen habe. — Juli 19. Erzbischof Stephan v. Kolodza und genannte Ungarische Prälaten und Edelleute erklären, dass sie im Auftrage des Kg. Mathias mit F. Frieden geschlossen hätten. — Juli 26. Kg. Mathias v. Ungarn erklärt, dass er dem von seinen Beauftragten mit F. abgeschlossenen Frieden zustimme, dem Kaiser die Ungarischen Schlösser und Städte Forchtenstein, Knobelsdorf, Eisenstadt, Güns und Rechnitz unter näher ausgeführten Bedingungen abtrete etc. — Juli 19. (sie) F. erklärt, dass er dem Briefe des Kg. Mathias vom 26. Juli in allen Stücken zustimme. 1464 April 23. Kg. Mathias bestätigt nach erfolgter Krönung von neuem den im vorigen Jahre durch seine Beauftragten mit F. abgeschlossenen Vertrag. — April 3. Kardinal Erzbischof Dionysius v. Gran Lasla und genannte Ungarische Prälaten und Edelleute erklären, dass sie dem im vorigen Jahre abgeschlossenen Frieden zwischen F. und Kg. Mathias nach erfolgter Krönung des letzteren beitreten. — April 3. Erzbischof Stephan v. Kolodza und genannte Ungarische Prälaten und Edelleute erklären, dass sie den im vorigen Jahre von ihnen zu Stande gebrachten Vertrag zwischen F. und Kg. Mathias von Neuem bestätigen und verwilligen. 1463 Aug. 6. F. gebietet Fft Unterstützung Adolfs v. Nassau in dessen Kampf mit Diether v. Isenburg um das Erzstift Mainz. Bruchstück. Abschrift. 147a — Aug. 25. Hans v. Rorbach beglaubigt bei Fft den kaiserlichen Fiskal Heinrich Spane, der Aufträge des Kaisers an die Stadt (Hülfe gegen die Wiener) bringen soll. Ausfertigung und Abschrift. 142 — Sept. 15. Aufzeichnung über Ffts Verhandlung mit dem Fiskal Heinrich Spane betr. Hülfe für den Kaiser gegen die Wiener, Verhalten Ffts im Mainzer Bisthumsstreit und gegen Markgraf Albrecht u. a. J R II, 227. 1471—m —■ nach Sept. 15. (s. d.) Fft an F. über die Dinge, welche Heinrieb Spane der Stadt im Namen des Kaisers mitgetheilt hat. Entwurf. 147e Kaiserschreiben V, 1463. III. 117 1463 Okt. 4. F. gebietet Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen, sich in Zukunft ohne sein Wissen in keinerlei Bundnisse einzulassen. 143 — Nov. 25. Walther v. Schwarzenberg und Johann Brune schreiben an Fft über ihre bisherige Reise und geben Nachricht über die Lage um Wien und um Triest. 155 — Nov. 25. Fft bittet Petrus Ferrici und Franciscus de Tolleto unter Rechtfertigung seines Verhaltens gegenüber Liether v. Isenburg, welcher im Ffter Dom Messe gelesen hatte, um Aufhebung des Interdiktes. Abschrift. 147b — Nov. 29. F. schreibt an Fft, dass er gehört, dass die Stadt sich zu Messzeiten einer unrichtigen Waage bediene, hält der Stadt die Schwere dieses Vergehens vor und fordert sie auf, zum 4. März 1464 in dieser Angelegenheit ihre Gesandten zu ihm zu senden. Abschrift und Ausfertigung. J R II, 232. 156a, 157 — Dez. 3. Walther v. Schwarzenberg und Johann Brune schreiben an Fft über ihre Ankunft in Neustadt und den durch den Tod des Herzogs Albrecht v. Oesterreich verzögerten Beginn ihrer Verhandlungen. 154 — Dez. 12. Dies, an Fft über ihre bisherigen Verhandlungen am Hofe und bevorstehende Heimreise. 148—150 — Dez. 12. Dies, schreiben an Fft über bisherige Verhandlungen am Hofe ohne nähere Angaben. 148—150 — Dez. 17. Fft übersendet Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar Abschrift des kaiserlichen Briefes vom 4. Okt. Entwurf. 144 — Dez. 21. Fft fordert Walther v. Schwarzenberg und Johann Brune auf, am kaiserlichen Hofe den Grund zum Gebot des Kaisers vom 4. Okt. zu erforschen, gegen die angeblich geplante Verlegung der Messe nach Mainz zu wirken, Schutzbriefe des Kaisers für Fft an dessen benachbarte Fürsten zu verschaffen, schreibt über den Zwist mit dem von Bickenbach und über den Mainzer Zoll. Entwurf und Ausfertigung. J R II, 233. 151,152,164 — ad Dez. 21. (s. a. et d.) Aufzeichnung betr. Gesuch Efts an F., der der Stadt das Eingehen von Bündnissen untersagt hat, den benachbarten Fürsten den Schutz Ffts zu empfehlen, und an den Erzbischof Adolf v. Mainz wegen der den Fftern in Mainz vorenthaltenen Zinsen und Gülten. Abschrift. 180 — Dez. 23. Kanzler Mathis Ramung überschickt an Fft das kaiserliche Schreiben vom 29. Nov. und rathet zu einer Verständigung mit Dr. Martin Meyer, der den dritten Theil der Forderung des Kaisers an die Stadt haben soll. 156b, 150 118 III. Kaiserschreiben V, 1463 —1464. iW 1463 Dez. 31. Fft schreibt an Walther v. Schwarzenberg und Johann Brune über die Verhältnisse der städtischen Waage, ersucht sie, dieselben dem Kaiser darzulegen, über einen der Stadt am Hofe angesetzten Tag u. a. Entwurf und Ausfertigung. 145, 146 — ca. Dez. (s. a. et d.) Fft theilt als Nachschrift zu einem Briefe Johann Brune mit, dass die Stadt Mainz am Advent dem Grafen Adolf v. Nassau als Erzbischof gehuldigt hat. Entwurf. J R II, 242. 166 ca. 1463 (s. a. et d.) Aufträge Ffts für Walther v. Schwarzenberg, der in städtischen Angelegenheiten an den kaiserlichen Hof reist. Entwurf. 141 1464 Jan. 9. F. empfiehlt Fft, dem er das Eingehen von Bündnissen untersagt habe, dem Schutze des Markgrafen Albrecht v. Brandenburg, des Erzbischofs Adolf v. Mainz, der Landgrafen Ludwig und Heinrich v. Hessen. Entwurf der Efter Kanzlei. 158 — nach Jan. 9. Fft übersendet einem nichtgen. Fürsten einen kaiserlichen Brief und bittet um Schutz für die Stadt. Entwurf (nicht abgegangen). 185 — Jan. 11. Fft schreibt an Walther v. Schwarzenberg und Johann Brune über die Verhandlungen mit Hans v. Horbach, dem die Stadt ihre traurige Lage in Folge der Mainzer Bisthumsfehde geklagt und der Fürsprache beim Kaiser versprochen habe, und fordert sie auf, die Ankunft Rorbachs am Hofe abzuwarten. Entwurf und Ausfertigung. 153, 160 — Jan. 16. Graf Kuno v. Solms bittet Fft um Besorgung eines Briefes an seinen am Hofe weilenden Gesandten Henne v. Buseck und um eine Empfehlung desselben für den Fall von Geldverlegenheit an Walther v. Schwarzenberg. 161 — Jan. 20. Johann Brune an Fft über seine Verhandlung mit dem Bischof v. Gurk betr. Verlegung des der Stadt zum 4. März in Sachen der Waage angesetzten Tages. Ausfertigung und Entwurf. 162, 172 — Jan. 25. Ders. an Fft über seine Verhandlungen am Hofe in städtischen Angelegenheiten (Tag für die Stadt am Hof, Waage, Messe u. a.) und über Nachrichten vom Türkenkrieg. Ausfertigung und Entwurf. J R II, 237. 167, 169—170, 177 — Jan. 26. F. schreibt an Eft, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar, dass er gehört, dass sie trotz seines Verbotes vom 4. Okt. 1463 sich in Bündnisse eingelassen hätten, und fordert sie auf, jenem Verbote streng nachzukommen. 163 Kaiserschreiben V, 1464. III. 119 1464 Febr. 5. Johann Brune an Fft über den bevorstehenden Tag der Stadt am kaiserlichen Hofe, über eine kaiserliche Kommission gegen Fft in Sachen der dortigen Juden, und Nachrichten von den Zuständen in Oesterreich. Ausfertigung und Entwurf. 168,171 — Febr. 13. Fft fordert Johann Brune auf, die Stadt an dem auf den 11. März verschobenen Rechtstage in Sachen der Waage zu vertreten, unterrichtet ihn über diese Angelegenheit näher und schickt ihm eine Beglaubigung als Vertreter. Ausfertigung und Entwurf. • 182, 181 — Febr. 14. Fft erklärt, dass es Johann Brune, beauftrage, am kaiserlichen Hofe gegen die Ankläger der Stadt vorzubringen, dass diese sich einer gerechten Waage bediene. Entwurf. 165 — Febr. 14. Fft rechtfertigt sich dem Bischof v. Gurk gegenüber gegen den Vorwurf des Gebrauchs einer unrichtigen Waage und bittet denselben um Förderung des städtischen Gesandten in dieser Angelegenheit. Abschrift*und Entwurf. 173, 179 — Febr. 16. Johann Brune an Fft über seine schwierige Lage wegen Vertretung der Stadt in Sachen der Waage am 4. März, über die an diesem Tage zu erwartenden fürstlichen Botschaften und über andere Nachrichten vom Hofe, von Wien und vom Türkenkrieg. J R II, 241. 178 — Febr. 20. Markgraf Albrecht übersendet Fft einen offenen kaiserlichen Brief mit dem Ersuchen, drei gleiche Briefe an Köln, Aachen und Worms zu schicken, und verspricht der Stadt, welche ihm einen kaiserlichen Brief (wohl vom 9. Jan.) übersendet hat, seinen Schutz. 183, 184- — Febr. 28. Fft überschickt Köln einen kaiserlichen Brief mit der Bitte um Weiterbeförderung eines gleichen an Aachen. Entwurf. (Der kaiserliche Brief — enthaltend das Verbot der Bündnisse — wurde auch an Worms geschickt und den Wetterauischen Städten abschriftlich mitgetheilt.) 186 — Febr. 29. Johann Brune theilt Fft mit, dass Hans v. Horbach am Hofe angekommen sei, aber noch nichts für die Stadt in Sachen der Waage habe thun können. 187 — nach März 4. Ders. rechtfertigt Fft gegenüber dem Kaiser gegen den Vorwurf des Gebrauchs einer unrichtigen Waage und bittet um gnädige Aufnahme der Vertheidigung seiner Stadt. Abschrift und drei Entwürfe. 190, 176, 174, 175 — März 6. Ders. an Fft über seine bisherigen Verhandlungen in Sachen der Waage mit dem Bischof v. Gurk und Hans Rorbach, 120 III. Kaiserschreiben V, VI, 1464—1465. welche beide der Stadt günstig gestimmt seien, und über Geldangelegenheiten. 188 1464 März 8. Ders. berichtet weiter über den günstigen Stand seiner Verhandlungen. 189 — nach März 20. Bericht des Johann Brune an Fft über seine Audienz beim Kaiser in Sachen der städtischen Waage. Entwurf. 191 — Okt. 20. Fft an Eberhard Moelin und Hans Auckenhofer betr. Ueberlieferung von 1000 Gulden, welche Anthoni Baumgarter von Nürnberg in Verwahrung hat, an-den zum Kaiser reisenden Walther v. Schwarzenberg. Entwurf. 192 — Okt. 31. Walther v. Schwarzenberg an Fft über seine glückliche Ankunft in Augsburg und weiteren Reisepläne. 194 — Nov. 5. üers. an Fft über seine Reise bis Salzburg und Geldverhandlung mit einem Diener Anthoni Baumgarters. 196 — Nov. 27. Fft an Walther v. Schwarzenberg über Gefahren aul dem Rückweg desselben, über einen angeblichen Plan, eine der Messen nach Mainz zu verlegen, und Anweisung zur Bekämpfung dieser Absicht am kaiserlichen Hofe. Entwurf. 198 —- Nov. 28. Walther v. Schwarzenberg an Fft über seine Reise, seine Unterredung mit dem Bischof v. Gurk in Sachen der Ffter Messen, Errichtung neuer Zölle, Einverleibung der Stadt Mainz in das Stift u. a. J R II, 243. 199 — Dez. 6. Ders. an Fft über die Mainzischen Agitationen betr. die Messe, über die Mainzischen Angelegenheiten, die Stadtwaage, eine der Stadt bevorstehende Citation, Nachrichten vom Hofe und dem Türkenkriege. 200 — Dez. 18. F. ersucht Fft um Ertheilung der nächsten, zur Erledigung kommenden geistlichen Pfründe an Enolf Claw, der bisher am kaiserlichen Hofe treue Dienste geleistet habe. 202 — Dez. 20. Walther v. Schwarzenberg an Fft über den Plan der Verlegung der Messe, über eine Audienz beim Kaiser, Nachrichten aus Ungarn u. a. 201 1465 März 19. Fft an den Procurator am kaiserlichen Hof, Berthold Happ, betr. Ausstellung von Urkunden in einer Streitsache der Stadt mit Paul Hudemecher. Entwurf. VI, 1 — März 21. Fft an F. über eine Verhandlung des letzteren mit dem Münzmeister Erwin v. Stege und über den Gesundheitszustand des Erzbischofs v. Mainz. Entwurf. 2 — April 22. Procurator Berthold Happ macht Fft Mittheilung von dem Stande der Angelegenheit mit Paul Hudemecher und gibt Nachrichten vom Hofe. 3 Kaiserschreiben V, VI, 1465. III. 121 465 S ept. 29. Fft schreibt an Johann Brune am Hof über Geldsendungen der Stadt nach Wien und über die Erlegung der Stadtsteuer. Mit Nachschrift (ob zu diesem Briefe gehörig?) betr. die Kosten eines für Fft auszustellenden Privilegiums u. a. Entwurf und Ausfertigung. 4, 5, 6 — Okt. 4. Fft an Johann Brune über Jurisdiktionsstreitigkeiten der Stadt mit den Grafen v. Hanau, Solms und Isenburg, über deren etwaige Bemühungen am kaiserlichen Flofe gegen die städtischen Privilegien und Anweisung zur Abwehr derselben, sowie über Geldangelegenheiten. 8 — Okt. 6. Johann Brune an Fft über seine Verhandlung am Hofe in Sachen der Messe, über Ausstellung von Privilegien für die Stadt und über Nachrichten vom Hofe und von den Kriegsereignissen im Osten. J 11 II, 245. 9, 10 — Okt. 14. F.'s Schutzbrief für die Grafen Emich und Burkard v. Leiningen. Abschrift. 7 — Okt. 15. Johann Brune an Fft über Geldangelegenheiten, die Reichssteuer der Stadt, über Ausstellung von Privilegien u. a. Mit Nachschrift (ob zu diesem Briefe gehörig?) über die Kriegsereignisse um Wien. 11, 12 — Okt. 21. Ders. an Fft über Ausstellung von Privilegien, Ankunft verschiedener Persönlichkeiten am Hofe, Sendung des Grafen v. Sulz in das Reich u. a. 13, 14 — Okt. 26. Ders. an Fft über die Ausstellung von Privilegien, über die Anwesenheit des Grafen v. Hanau am Hofe, die Sendung des Grafen v. Sulz in das Reich und verschiedene Angelegenheiten der Stadt am Flofe. 15 — Nov. 4. Ders. an Fft über den Zoll zu Mainz, die städtische Reichssteuer, Eidesleistung der Stadt Mainz an den Kaiser u. a. 16 — Nov. 18. Ludwig, Schreiber des Herrn v. Hanau, überschickt Fft einen ihm von Johann Brune am Hofe übergebenen Brief. 23 — Nov. 21. Fft an Johann Brune über die Ausstellung von Privilegien für die Stadt in der kaiserlichen Kanzlei, über weitere Angelegenheiten derselben am Hofe, über die Stadtsteuer und andere Geldsachen. Entwurf. V, 197 — Nov. 21. F. an zwei Wiener Kaufleute betr. eine Zahlung derselben an Johann Brune. Entwurf. Eine Abschrift in Nr. 18. VI, 17 — Nov. 21. Fft gibt Johann Brune Anweisungen über sein Verhalten in den städtischen Angelegenheiten am Hofe, Ausstellung 122 III. Kaiserschreiben VI, 1465—1466. von Privilegien, Zwist der Stadt mit verschiedenen Privatleuten, Reichssteuer u. a. 18 1465 Nov. 22. Johann Brune überschickt Fft einen kaiserlichen Brief in Sachen des Mainzer Zolles, schreibt über die Sendung des Grafen v. Sulz ins Reich, die Ausstellung von Privilegien für die Stadt, die Erlegung der Reichssteuer und Geldangelegenheiten. Mit drei Nachschriften betr. Kämpfe des Kaisers um Wien, Hofnachrichten u. a. 19—22 — Nov. 25. Ders. an Fft über die schweren Kosten eines Privilegiums für die Stadt und mit Bitte um Verhaltungsmassregeln gegenüber der hohen Forderung. 24-, 25 — Dez. 4. Ders. an Fft über seine Verhandlungen wegen der Kosten des Privilegiums. Mit Nachschrift betr. Neuigkeiten vom Hofe. " 26, 27 — Dez. 20. Fft klagt F. über Michel v. Bickenbach, der die Stadt wegen Forderungen mit Fehde bedrohe, und bittet um einen kaiserlichen Befehl an die benachbarten Burgen, Michel nicht zu unterstützen. Abschrift (an Brune nach Wien geschickt). 31 — Dez. 21. Fft gibt Johann Brune Anweisung betr. die Kosten des Privilegiums, Zwist der Stadt mit Michel v. Bickenbach und gefährdete Lage der Stadt, worüber Brune mit dem Kaiser sprechen soll u. a. Ausfertigung und Entwurf. 28—30 — Dez. 24. Johann Brune an Fft über die Ausstellung des Privilegiums in der Kanzlei, besonders über eine von der Stadt gewünschte Verbesserung. Mit Nachschrift über die Kriegsbegebenheiten um Wien. 32, 33 1466 Jan. 11. F. ersucht Fft um Zusendung der zwei besten Büchsenmeister der Stadt. 34 — Febr. 28. Fft übersendet F. seinen Büchsenmeister Heinrich Molner. Entwurf. 35 — Febr. 28. Fft theilt dem Münzmeister Erwin v. Stege und dem Goldschmied Hans aus Fft, beide am kaiserlichen Hofe, mit, dass es Heinrich Molner dem Kaiser auf dessen Wunsch sende, und bittet, bei etwaigem Unwillen, weil dieser allein geschickt werde, die Stadt mit deren Unvermögen zu entschuldigen. Entwurf. 36 — Juli 19. F. theilt Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen mit, welche Schritte er bisher zur Abwendung der Türkengefahr gethan, und beglaubigt Freiherr Ulrich v. Graveneck als seinen Gesandten in dieser Angelegenheit. 37 — Aug. 7. F. fordert Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen auf, den Nürnberger Tag am 11. Nov. zu beschicken, um dort mit Kaiserschreiben VI, 1466 — 1467. III. 123 seiner und des Papstes Gesandtschaft über die Türkengefahr zu berathen. 39 1466 A ug. 9. Kaiserin Leonore zeigt Fft die Geburt ihres Sohnes Johann an. 38 — Okt. 28. Fft übersendet Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar Abschriften der kaiserlichen Schreiben vom 19. Juli und 7. Aug. Entwurf. 40 — Okt. 31. Fft theilt Worms mit, dass es von Papst und Kaiser zur Besendung des Nürnberger Tages aufgefordert sei und seine Freunde dorthin senden werde. Entwurf. 41 — Okt. 31. Friedberg bittet Fft, es in Nürnberg zu vertreten. 42 — Nov. 4. Fft fordert Friedberg auf, sein Unvermögen zur Beschickung des Nürnberger Tages den kaiserlichen Rathen selbst zu schreiben. Entwurf. 43 1467 J an. 26. Graf Emich v. Leiningen theilt Fft mit, dass der Kaiser seine Besitzungen unter kaiserlichen Schutz genommen habe. 44 — Jan. 27. F. dankt Fft, Gelnhausen, Friedberg und Wetzlar für deren auf dem Nürnberger Tage dem Herrn v. Graveneck gezeigte Bereitwilligkeit und theilt mit, dass er den Nürnberger Beschlüssen nachkommen werde. 46 — Juli 15. Johann Brune an Fft über seine Audienz beim Kaiser in Sachen eines Privilegs betr. die Ffter Geistlichkeit und des Mainzer Zolles, über Nachrichten vom Hofe und von den Kriegsverhältnissen u. a. 48 — Juli 24. Fft benachrichtigt Johann Brune über seine Verhandlungen mit der Mainzer Geistlichkeit, gibt ihm Anweisungen für sein Verhalten am Hofe in dieser Angelegenheit, in Sachen des Mainzer Zolles und in verschiedenen Rechtsstreiten der Stadt. Entwurf. 49 — Juli 29. Johann Brune an Fft über ein Privileg betr. die Geistlichkeit, welches für die Stadt in der Kanzlei ausgestellt werden soll, über einen Jurisdiktionsstreit der Stadt mit dem Erzbischof v. Trier, über weitere Rechtsstreite der Stadt u. a. 45 — Aug. 10. Ders. an Fft über die Kosten des Privilegs betr. die Geistlichkeit, über seine Verhandlung mit dem Kaiser wegen des Zolls zu Mainz u. a. städtische Angelegenheiten. 47 — Aug. 20. F. überschickt Fft den Abschied des Nürnberger Tages vom 11. Nov. und den Nürnberger Anschlag vom 15. Juni gegen die Türken, fordert zur Verkündung des in Nürnberg beschlossenen Friedens, sowie zur Beschickung des Regensburger Tages am nächsten 6. Jan. auf. Ausfertigung und Abschrift. J R II, 253. 51, 50 24 III. Kaiserschreiben VI, 1467 —1468. 467 Sept. 5. Fft antwortet F., dass es den im kaiserlichen Schreiben vom 20. Aug. enthaltenen Forderungen nachkommen werde. Abschrift. 50a — Dez. 1. Strassburg schlägt Fft Berathungen der auf dem Regensburger Tage am nächsten 6. Jan. vertretenen Städte vor betr. Schritte, den Kaiser über die Missstände im Reiche zu unterrichten. 53 — Dez. 5. Nürnberg an Fft betr. eine von einem Nürnberger Bürger an Johann Brune gelieferte Geldsumme. 55 — Dez. 14. Johann Brune an Fft über Geldangelegenheiten. 54 — Dez. 16. Fft fragt unter Uebersendung des Strassburger Schreibens vom 1. Dez. bei Worms, Speyer, Basel, Augsburg, Nürnberg, Ulm, Hagenau an, ob diese Städte mit dem Vorschlage Strassburgs einverstanden seien. Entwurf. 50 — Dez. 18. Worms antwortet Fft, dass ihm der Regensburger Tag noch nicht verkündet sei, und bittet um Nachricht darüber. 52 — Dez. 25. Worms schreibt an Fft, dass es den Regensburger Tag, der ihm, wie gemeldet, nicht verkündet sei, nicht beschicken werde. 57 468 Jan. 5. Herzog Viktorin v. Münsterberg theilt unter Uebersendung seines Briefes vom gleichen Tage an F. mit, dass er den Kaiser bekriegen müsse. 72 — Jan. 5. Ders. fordert F., der sich gegen seinen Vater, Kg. Georg v. Böhmen, undankbar bewiesen habe, auf, den einzeln angeführten Forderungen des letzteren nachzukommen. Abschrift. 70 — Jan. 8. Ders. kündet F. wegen Nichterfüllung der von Kg. Georg v. Böhmen an letzteren gerichteten Forderungen Krieg an. Abschrift. 71 — Febr. 11. Fft erinnert den Freiherrn Johann v. Nuwenburg und Rorbach an die Bezahlung der ihm in kaiserlichen Angelegenheiten geliehenen 500 Gulden. 73 — Juni 4. F. macht Fft bekannt, dass er einen Prozess des Ffter Schultheissen Bernhard Kreiss v. Lindenfels gegen Hans v. Veningen zur- Entscheidung an sich gezogen habe. Abschriften. 74, 75 —• Juli 13. F. fordert die Reichsstände auf, den vom Papste gegen Kg. Georg v. Böhmen und seinen Sohn ertheilten Ablass verkündigen und den angeordneten geistlichen Zehnten erheben zu lassen. Entwurf. 88 — Aug. 22. F. fordert genannte süd- und westdeutsche, sowie niederländische Bischöfe, Fürsten und Städte auf, dem Kg. Mathias Kaiserschreiben VI, 1468—1469. III. 125 v. Ungarn als kaiserlichem Hauptmann gegen den vom Papste entsetzten Kg. Georg v. Böhmen und dessen Sohn auf Erfordern Hülfe zu leisten. Abschrift. 81) 1468 Nov. 27. F. an Fft betr. die Schuldforderung des Nürnbergers Hans Kesiken an den Ffter Bürger Hans Thomas wegen einer an Johann Brune geliehenen Geldsumme. 59 — nach Nov. 27. (s. a. et d.) Fft an F. betr. die Schuldforderung des Nürnbergers Hans Keysschin. Entwurf. 58 1469 Juni 17. F. fordert Fft auf, einen Ladungsbrief an Landgraf Heinrich v. Hessen befördern zu lassen. 70 — Juli 3. F. sendet Fft vier Ladungsbriefe zur Weiterbeförderung an die betr. Adressaten. Nebst Notiz über die Beförderung der Briefe. 79, 80 — Juli 5. F. ersucht Fft, ihm den städtischen Werkmann Burgerhenne zeitweilig zu überlassen. 81 — Aug. 16. Die Grafen Kraft und Albrecht v. Hohenlohe übersenden Fft einen kaiserlichen Ladungsbrief an Landgraf Heinrich v. Hessen zur Weiterbeförderung und einen kaiserlichen Geleitsbrief an die Stadt. 83 •— Aug. 22. Fft entschuldigt sich F. gegenüber, dass es seiner Verbindungen mit Landgraf Heinrich wegen den kaiserlichen Ladungsbrief an denselben durch seine Boten nicht befördern könne. Entwurf. 85 — Aug. 22. Fft übersendet F. Abschrift eines Briefes von Burgerhenne, nach welchem es diesem zur Zeit nicht möglich ist, der kaiserlichen Aufforderung nachzukommen. Entwurf. 84- — Aug. 22. Henne Mönckeler gen. Burgerhenne theilt Fft mit, dass er, mit Geschäften und einem Prozesse beladen, dem Wunsche des Kaisers nicht nachkommen könne. 87 — ca. Aug. 22. (s. a. et d.) Fft theilt den Grafen Kraft und Albrecht v. Hohenlohe mit, dass es deren Auftrag nicht erfüllen könne. Entwurf (nicht abgegangen). 80 — Aug. 30. Richard v. Oberstein, Domdechant zu Mainz, an Fft betr. die Besetzung des Mainzer Zollamtes. 78 — Aug. 31. Markgraf Karl v. Baden bittet Fft um Förderung des Zollbesehers zu Mainz und eines anderen Mannes. 77 — Sept. 5. Fft an F. betr. die von letzterem geplante Neubesetzung des Zollamtes zu Mainz mit der Bitte, den bisherigen Inhaber Matern Folcker dabei zu lassen. Abschrift. 90 — Sept. 7. Fft an Dr. Ludwig zum Paradies betr. Beschwerde des derzeitigen Inhabers des Zollamtes zu Mainz, welches der Kaiser 126 III. Kaiserschreiben VI, 1469—1470. einem anderen verliehen hat, und Ersuchen, diese Beschwerde an den Kaiser zu bringen. Entwurf. 82 1469 Okt. 3. F. begehrt abermals an Fft, ihm den städtischen Werkmann Burgerhenne auf eine Zeit lang zuzuschicken. 91 — Okt. 31. F. gebietet Fft, den Hans Thomas zu veranlassen, der Forderung des Nürnbergers Hans Kesiken Genüge zu leisten. 60 1470 Jan. 11. Hans Thomas an Fft betr. sein Schuldverhältniss zu Hans Kesiken. 61 — Jan. 17. Burgerhenne theilt Fft mit, dass es ihm wegen seiner Geschäfte und seiner Verheirathung nicht möglich sei, zum Kaiser zu reisen. Entwurf. 92 — Jan. 18. Fft schickt F. Abschrift des Schreibens des Werkmanns Burgerhenne vom 17. Jan. Entwurf. 93 — vor April 23. (s. a. et d.) Abschied zu Mainz betr. Ablösung der Hülfeleistung Efts für Herzog Ludwig. Abschrift. 146 — funi 8. F. fordert Fft auf, dem Herzog Ludwig v. Bayern auf dessen Verlangen gegen Pfalzgraf Friedrich zu Hülfe zu ziehen. Abschrift. 67 — Juni 9. F. erklärt, dass er Herzog Ludwig als kaiserlichen Hauptmann wider Pfalzgraf Friedrich bestellt habe, und gibt ihm Vollmacht, gegen letzteren vorzugehen. Abschrift. 68 — Juni 12. F. fordert gen. Reichsstände auf, dem Herzog Ludwig auf Erfordern Hülfe gegen Pfalzgraf Friedrich zu leisten. Abschrift. 94 — Juli 6. F. fordert Fft zur Beschickung des in Sachen des Kampfes wider die Türken auf den 8. Sept. nach Nürnberg ausgeschriebenen Tages auf. 100 — Juli 7. Herzog Ludwig fordert unter Uebersendung des kaiserlichen Mandates vom 12. Juni Fft auf, Pfalzgraf Friedrich in keiner Weise zu unterstützen, jeden Verkehr mit demselben abzubrechen und ihm die befohlene Hülfe zu leisten. 95 — Juli 11. Fft an seine Gesandten Dr. Johann Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen am kaiserlichen Hof betr. den Opferpfennig der Ffter Juden, Anweisung, der Stadt unter Hervorhebung der schwierigen Lage derselben ein Tollimus in Sachen der befohlenen Hülfe gegen Pfalzgraf Friedrich zu verschaffen. 97, 98 — Juli 15. Dr. Johann Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen schreiben an Fft über einen Rechtsstreit der Stadt ohne nähere Angabe, über ihre Verhandlungen betr. das Verhältniss Ffts zu Herzog Ludwig u. a. 101 Kaiserschreiben VI, 1470. III. 127 1470 Juli 18. Graf Emich v. Leiningen sagt dem Pfalzgrafen Friedrich unter Aufzählung des von diesem erlittenen Unrechtes Fehde an. Abschrift. 102 — Juli 21. Pfalzgraf Friedrich beauftragt seinen Landschreiber zu Oppenheim, ihm in Fft 5 — 6 Zentner Schwefel zu besorgen. Abschrift. 103 — Juli 22. Herzog Ludwig sendet Fft Abschrift des Briefes des Pfalzgrafen Friedrich an den Oppenheimer Landschreiber und fordert die Stadt auf, dem Pfalzgrafen keinen feilen Kauf zu gestatten. 104 — Juli 23. Pfalzgraf Friedrich gibt Fft Aufklärung über seinen Zwist mit Herzog Ludwig und dem Kaiser. 105 — Juli 27. Strassburg antwortet F. auf dessen Gebot, Herzog Ludwig gegen Pfalzgraf Friedrich zu Hülfe zu ziehen, dass es dazu als Reichsstadt nicht verpflichtet sei. Abschrift. 66 — Juli 27. Worms und Speyer theilen Fft mit, dass sie kaiserliche Gebotsbriefe erhalten hätten, und laden Fft zu einer gemeinsamen Berathung darüber am 31. Juli ein. 65 — Juli 27. Fft antwortet Herzog Ludwig, dass es ihm wegen seiner Bedrängnisse nicht gegen den Pfalzgrafen Hülfe leisten könne und dass die Stadt oder ihre Bürger den Pfalzgrafen nicht unterstützen werden. Entwurf. 64 — nach Juli 27. (s. a. et d.) Fft an seine Gesandten am Hof, Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen, betr. die vom Kaiser geforderte Summe für das Tollimus, die Erwerbung eines Privilegiums, die Haltung der Reichsstände gegenüber der Hülfeforderung Herzog Ludwigs u. a. Entwurf. 62 — Juli 28. Fft antwortet Worms und Speyer, dass es den von diesen vorgeschlagenen Tag am 31. Juli nicht beschicken könne, und bittet um Nachricht von den Verhandlungen. Entwurf. 63 — Juli 31. Graf Emich v. Leiningen klagt Fft über die Gewalt- thätigkeiten des Pfalzgrafen Friedrich und bittet, denselben nicht zu unterstützen. 99 — Aug. 2. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen berichten an Fft über die Verhältnisse am kaiserlichen Hof in Villach und über die dort herrschende ungünstige Stimmung für ihre städtischen Aufträge. 109, 110 — Aug. 4. Fft unterrichtet seine Gesandten Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen über den Stand der Verhandlung mit Herzog Ludwig, gibt ihnen Anweisung betr. Erlangung eines Tollimus und eines Privilegiums, sowie kaiserlicher Befehle an die Nachbarn 28 III. Kaiserschreiben VI, 1470. der Stadt, den Bau der neuen Sachsenhäuser Warte nicht zu hindern, u. a. Entwurf. 106—108 1470 v or Aug. 15. (s. a. et d.) Nachschrift eines Briefes von Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen an Fft betr. Stand des Krieges zwischen Böhmen und Ungarn, die vorn Papst beabsichtigte Steuer von 1 /eo von der Geistlichkeit, bevorstehender Tag am 15. Aug. zu Nürnberg wegen der Türken, Gerücht von Verhandlungen wegen Heirath des Erzherzogs Maximilian mit der Tochter des Herzogs v.Burgund. J R II, 258. 131 Aug. 15. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen klagen Fft über ungünstige Stimmung am Hofe gegen die Wünsche der Stadt, hohe Forderungen des Kaisers für das Tollimus und bitten um Verhaltungsmassregeln. Ausfertigung und Abschrift, hinter letzterer mehrere Zufügungen betr. Beschickung des Nürnberger Tages durch den Kaiser u. a. 112,113 Aug. 17. Dies, an Fft über Geldangelegenheiten und Unzugänglichkeit des Kaisers. 111 Aug. 28. Dies, schreiben an Fft, dass der Kaiser auf seiner Forderung der Hülfeleistung, bezw. der hohen Geldzahlung für das Tollimus, bestehe, schicken kaiserliche Briefe für den Bau der Warten, berichten über die bevorstehende Vorladung der Juden vor den Kaiser in Sachen des Opferpfennigs u. a. 115 ca. Aug. (s. a. et d.) Die den Gesandten der Grafen v. Württemberg seitens des Kaisers gegebene Antwort betr. Betheiligung derselben am Zuge gegen den Pfalzgrafen, von Gelthus und PIolz- hausen an Fft mitgetheilt. 114. Sept. 4. Herzog Ludwig beglaubigt bei Fft seinen Kanzler Johann Langwerth v. Simmern in Sachen der vom Kaiser geforderten Hülfeleistung. 116 Sept. 11. Pfalzgraf Friedrich gibt Fft eine Widerlegung der in dem Schreiben des Grafen Emich v. Leiningen vom 18. Juli enthaltenen Anklagen. Mit Nachschrift, worin der Pfalzgraf den Empfang der kaiserlichen Einladung zum Nürnberger Tage meldet, welche kaiserliche Einladung nicht zu dem Ausschreiben des Herzogs Ludwig gegen ihn stimme. 117 Sept. 26. Fft bittet Herzog Ludwig unter Darlegung von Gründen von der Forderung einer Hülfeleistung der Stadt abzustehen. Entwurf und Abschrift. 118, 119 Okt. 10. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen bitten aus Graz Fft um Anweisung für ihr Verhalten gegenüber der hohen Kaiserschreiben VI, 1470. III. 129 Forderung für das Tollimus und schreiben Nachrichten von dem Hofe und den dort anwesenden Gesandtschaften. 120, 121 170 O kt. 12. Fft berichtet an Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen, warum die städtische Gesandtschaft zu spät zu dem Nürnberger Tage gekommen sei, bittet, die Stadt deshalb vor dem Kaiser zu verantworten, gibt Anweisung zur billigen Erlangung des Tollimus und des Privilegiums im Hinblick auf die friedlichen Aussichten betr. den Zwist des Pfalzgrafen mit Herzog Ludwig u. a. Ausfertigung und Entwurf; erstere gelangte nicht an ihre Adresse, der Brief wurde am 15. Okt. in einer zweiten Ausfertigung und auf anderem Wege abgesandt. 122, 123 Okt. 14. Fft ersucht Dr. Ludwig zum Paradies in Nürnberg um Beförderung eines Schreibens der Stadt an deren Gesandte am Hofe. Ausfertigung und Entwurf. 124, 125 Okt. 21. Dr. Ludwig zum Paradies schreibt Fft, dass ihm kein Brief der Stadt zur Besorgung an deren Botschaft am Hofe zugekommen sei, sondern nur ein Schreiben des Ffter Schultheissen an Georg v. Rosenberg, welches er besorgt habe, und meldet einen Sieg der Venetianer über die Türken. 126 Okt. 23. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen schreiben an Fft über das zu erlangende Tollimus und das Privilegium, über einen Rechtsstreit Konrads Weiss gegen Fft und die Mittel zur Abwendung einer etwaigen kaiserlichen Kommission in dieser Sache gegen die Stadt, sowie über die am Hofe sich bewegenden Botschaften von Fürsten und Städten, die z. Th. in Sachen Herzog Ludwigs gegen Pfalzgraf Friedrich verhandeln. 129, 130 Nov. 8. Dr. Ludwig zum Paradies theilt Fft mit, dass ein Rath des Herzogs Ludwig vom Hofe die Nachricht gebracht habe, dass Nürnberg und Fft sich beim Kaiser gegen den Pfalzgrafen bemühen, und fordert die Stadt auf, dieses Gerücht dem letzteren gegenüber in Abrede zu stellen. 128 nach Nov. 8. (s. a. et d.) Fft bittet Pfalzgraf Friedrich, die Verdächtigungen, dass es am Hofe gegen ihn arbeite, nicht zu glauben. Entwurf (nicht abgegangen). 127 Nov. 16. F. gebietet Fft wiederholt, dem Herzog Ludwig auf dessen Begehren gegen Pfalzgraf Friedrich Hülfe zu leisten. Abschrift. 69 Dez. 22. F. bevollmächtigt Herzog Ludwig, den er zum Hauptmann gegen Pfalzgraf Friedrich ernannt hat, zu Verhandlungen mit den einzelnen Reichsständen wegen deren Hülfeleistung. Abschrift eines Vidimus von 1471. 132 9 30 III. Kaiserschreiben VI, 1471. 147 1 J an. 7. F. sendet Fft verschiedene Einladungsschreiben zum Nürnberger Tag am 23. April zur Weiterbeförderung. 133 Febr. 18. Herzog Ludwig beglaubigt bei Fft seinen Kanzler Johann Langwerth v. Symmern zur Ueberbringung eines kaiserlichen Schreibens und zu mündlicher Verhandlung. 134 März 4. Pfalzgraf Friedrich verwahrt sich gegen F. wegen Bestellung des Herzogs Ludwig als Landvogt im Elsass. Abschrift. 135 März 6. Ders. überschickt Fft sein Schreiben an den Kaiser vom 4. März mit dem Ersuchen, am Hofe zu seinen Gunsten zu wirken und das Schreiben der Bürgerschaft bekannt zu machen. ' 137, 136 April 5. Herzog Ludwig fordert Fft wiederholt auf, ihm gemäss kaiserlichem Befehle Hülfe zu senden. 138 nach April 5. (s. a. et d.) Fft bittet Herzog Ludwig unter Darlegung der Lage der Stadt, von der geforderten Hülfeleistung Abstand zu nehmen. Entwurf. 140 April 23. Fft überschickt Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen den Mainzer Abschied mit der Bitte um Meinungsäusserung, sowie die bisherigen Türkenabschiede, und beauftragt sie unter Uebersendung mehrerer Schreiben mit der Vertretung Friedbergs auf dem Regensburger Tage. Entwurf. 147 April 25. Herzog Ludwig gibt seinem Kanzler Langwerth Anweisung betr. Ablösung der von den Städten geforderten Hülfeleistung gegen Geldzahlung. Abschrift. 156b April 27. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen an Fft aus Nürnberg über ihre bisherige Reise, Ansichten über den Abschied zu Mainz, Nachrichten vom Kaiser und dessen Reiseplänen, von anderen Fürsten und Städtevertretern, die zum Regensburger Tage erwartet werden. 143, 143 Mai 2. Fft überschickt dem Kanzler Johann Langwerth v. Simmern in Verfolg der mündlichen Verhandlung eine Aufzeichnung ohne angegebenen Inhalt. Entwurf. 144 Mai 2. Fft ersucht den Zolldiener zu Mainz um Uebermittlung eines Briefes an den Kanzler Langwerth. Entwurf. 148 Mai 6. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen an Fft über den bisherigen Besuch des Regensburger Tages, Nachrichten von der erwarteten Ankunft des Kaisers, vom Hofe in Graz u. a. 149,150 Mai 9. Herzog Ludwig erklärt, dass ihm Fft 1500 Gulden geliehen habe und dass er dafür bis zur Rückzahlung dieser Summe auf die Hülfeleistung der Stadt gegen Pfalzgraf Friedrich verzichte. Kaiserschreiben VI, 1471. III. 131 Abschrift und verschiedene, z. Th. von dem bayrischen Kanzler abgelehnte Entwürfe. 157, 151—155 1471 c a. Mai 9. (s. a. et d.) Herzog Ludwig erklärt, dass ihm Worms 1000 Gulden geliehen habe, und verspricht Rückzahlung binnen zwei Jahren. Abschrift. 156 ca. Mai 9. (s. a. et d.) Ders. erklärt, dass ihm Worms 1000 Gulden geliehen habe und dass er auf die Hülfeleistung der Stadt vor Rückzahlung dieser Summe verzichte. Abschrift. 156a Mai 19. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen an Fft betr. Verhandlungen des päpstlichen Legaten mit den Vertretern der Reichsstände in Sachen der Türkengefahr auf dem Regensburger Tage und Verzögerung der Ankunft des Kaisers. J R II, 261. 151) Mai 23. Fft theilt Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen mit, dass es sich mit Herzog Ludwig wegen der geforderten Hülfeleistung verglichen habe, gibt Anweisung zur Erlangung einer kaiserlichen Bestätigung dieses Vertrages, über Zahlung der Stadtsteuer, den Zoll zu Mainz und dessen bessere Erhebung, Bestätigung eines Privilegiums seitens des päpstlichen Legaten, Geleitsgeld auf dem Main, Verhandlung mit dem Landgrafen v. Hessen wegen Henne uff der Strassen, der die Ffter im Hessischen kümmert, und eine Angelegenheit des Walther v. Grüneberg. Entwurf. 141, 145 Juni 1. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen an Eft betr. Ersuchen der kaiserlichen Räthe und des Legaten in Regensburg an die Reichsstände, die Ankunft des Kaisers abzuwarten, ihre Verhandlung mit dem Legaten wegen Bestätigung der städtischen Privilegien, Schmähungen Heinrichs Kreuker gegen Fft u. a. 160,161 Juni 14. Dies, an Fft betr. ihre ergebnisslose Verhandlung mit dem Legaten wegen Privilegienbestätigung, Abrechnung über den kaiserlichen Antheil an den Mainzer Zollgefällen, ungünstigen Verlauf der Verhandlung in Sachen der Ffter Juden, bevorstehende Ankunft des Kaisers. 163 Juni 18. Dies, bitten Fft um Anweisung in Sachen des Zolles zu Mainz, der Juden und der Privilegienbestätigung, da der Kaiser am 16. Juni angekommen ist. 165 Juni 25. Fft gibt Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen Anweisung in Sachen der Privilegienbestätigung durch den Legaten, der Mainzer Zollgefälle, der Ffter Judenschaft u. a. Entwurf. 164 Juli 2. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen an Fft betr. die Verhandlungen des Regensburger Tages in Sachen des Anschlags gegen die Türken und des allgemeinen Landfriedens. J R II, 263. 158 132 III. Kaiserschreiben VI, 1471 —1474- 1471 Juli 14. Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen an Fft über die vom Kaiser geforderte Stellung von 4000 Mann gegen die Türken, Verhandlung mit dem Kaiser über den Neubau der Sachsenhäuser Warte, die Erlegung der Stadtsteuer und die Judenschaft. J R II, 265. " ' 169 — Juli 18. Dies, an Fft betr. Stand der Verhandlung wegen der Ffter Juden und einen Geleitsbrief des Landgrafen Ludwig v. Hessen. IG 1 * — Juli 20. Fft bestätigt Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen den Empfang eines Briefes und schreibt über die Bezahlung des Boten. Entwurf. 168 — Juli 23. Fft bittet Regensburg, Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen behülflich zu sein, 4—500 Gulden unter den dortigen Kaufleuten zu entleihen, bezw. ihnen diese Summe vorzustrecken. Entwurf. 171 — Juli 23. Fft bittet den Nürnberger Hans Kademar bezw. dessen Gesellschaft, den Gesandten der Stadt in Regensburg 4—500 Gulden vorzustrecken. Entwurf. 171 — Juli 24. Fft gibt Dr. Gelthus und Gilbrecht v. Holzhausen Anweisungen betr. deren Haltung in den im Schreiben der Gesandten vom 14. Juli berührten Fragen. Entwurf. 170 — ca. Juli. fs. a. et d.) Aufzeichnung für die Ffter Gesandten in Regensburg enthaltend urkundliches Beweismaterial in Sachen Heinrich Kreukers, des Neubaus der Sachsenhäuser Warte und der Ffter Juden. Entwurf. 173 1472 Juni 1. F. fordert Fft unter Darlegung der Türkengefahr auf, den Beschlüssen des Regensburger Reichstages in dieser Sache nachzukommen. 162 1473 Febr. 19. F. fordert Fft auf, seine Gesandten zum 28. März an den Hof zu senden. 175 — März 6. Fft beauftragt Dr. Gelthus und Ludwig Waldeck mit der Vertretung der Stadt am Hofe am 28. März. Entwurf. 176 1474 Jan. 25—28. (s. a. et d.) Nachschrift eines Schreibens von Fft an nichtgen. Stadt betr. Reise des Kaisers nach derselben. Entwurf. 172 — Jan. 26. Fft benachrichtigt Worms, Nürnberg, Rothenburg und Schwäbisch-Hall von der am vorigen Tage erfolgten Ankunft des Kaisers. Entwurf. 177 — März 18. Köln beglaubigt bei Fft drei seiner Bürger als Gesandte. 179 Kaiserschreiben VI, 1474. III. 133 1474 M ärz 28. F. an Fft betr. eine von ihm für Köln an Fft zu zahlende Geldsumme. 181 — April 25. Köln bittet Fft, eine von F. an Köln zu zahlende Summe von 2000 Gulden in Empfang zu nehmen. 178 — April 29. Fft beauftragt Konrad Weiss, mit Eltville zu reden, dass dieses Fft 25 oder 30 Gleven, die es überflüssig hat, leihe. 220 — Juli 5. F. befiehlt Fft, der Stadt Strassburg, welche trotz des Landfriedens von ausländischen Personen bedroht sei, auf Erfordern Hülfe zu leisten. 193 — Juli 5. F. beauftragt Fft, von Hans Müller aus Nürnberg 1400 Gulden, die er, der Kaiser, der Stadt Köln schulde, gegen übersendete Quittung in Empfang zu nehmen und an Köln auszuzahlen. 194 — Juli 12. Köln beglaubigt bei Fft seinen Diener Johann v. Vurde zu mündlicher Verhandlung. 195 — Juli 18. Fft an Köln über die von letzterer Stadt gewünschten Werbungen in der Gegend um Fft. Entwurf. 192 — Juli 23. Köln an Fft in Sachen der von ihm in letzterer Stadt angeordneten Werbungen. 190 — Juli 29. Fft schreibt an Köln über die Zusendung zweier Büchsenmeister und die Werbung von Büchsenschützen und Fussknechten für Köln. Entwurf. 180 — Aug. 4. Köln an Fft über seine erfolgten Anwerbungen gemäss dem Schreiben Ffts vom 29. Juli und Bitte um Vorlegung von Sold an 100 Fussknechte, die für Köln um Fft geworben werden. 189 — Aug. 5. Köln bittet Fft um Vorlegung von Sold an 100 Fussknechte, die für Köln in der Ffter Gegend geworben werden. 190 — Aug. 12. Fft an Köln betr. Soldvorlegung für dessen in Fft geworbene Knechte. Entwurf. 197 — ca. Aug. 12. (s. a. et d.) Verzeichniss der für Köln geworbenen Fussknechte, welchen Fft den Sold vorgestreckt hat. 210 — Aug. 26. Fft theilt F. mit, dass dessen im Schreiben vom 5. Juli erwähnte kaiserliche Quittung für Hans Müller dem Schreiben nicht beigelegen habe. Entwurf. 198 — Aug. 29. Köln an Fft betr. dessen Soldvorlegungen und die in Fft für Köln hinterlegte Geldsumme von 1400 Gulden. 200 — ca. Aug. (s. a. et d.) Nachschrift eines Schreibens von Köln an Fft betr. die Bedrängniss der Stadt Neuss und Bitte, sich beim Kaiser für Entsatz zu verwenden. 191 — Sept. 1. Köln beglaubigt bei Fft seine Bürger Johann Rummel und Johann Helman zu mündlicher Verhandlung. 204 134 HI. Kaiserschreiben VI, 1474. 1474 S ept. 17. Fft quittiert Endres Bischoff aus Basel den Empfang von 1400 Gulden, welche dieser für Hans Müller in kaiserlichem Auftrage bei Fft hinterlegt hat. Ausfertigung und Entwurf. 199, 211 — Okt. 11. Hans Müller aus Nürnberg ersucht Fft, die von dem Baseler Bischoff hinterlegten 1400 Gulden an den Erzbischof v. Mainz gegen Quittung, deren Entwurf beiliegt, auszufolgen. 201 — nach Okt. 11. (s. a. et d.) Erzbischof Adolf v. Mainz als Erz- kanzler bestätigt den Empfang von 1400 Gulden für zwei kaiserliche Briefe betr. die Investitur des Herzogs Philibert und der Herzogin Jolanthe mit Savoyen. Entwurf. 187 — Okt. 12. Köln an Fft betr. Zahlungen im Betrage von 3000 Gulden, die erstere Stadt in Fft zu machen hat. 188 — Okt. 14. F. ersucht Fft, ihm die von Hans Müller hinterlegten 1400 Gulden nach Würzburg zu senden und ihm weitere 1400 Gulden zu leihen. 205 — Okt. 18. Fft antwortet F. auf dessen Schreiben vorn 14. Okt. betr. die hinterlegten 1400 Gulden und entschuldigt sich, dass es die gewünschten weiteren 1400 Gulden nicht leihen könne. Entwurf. 208 — Okt. 19. Köln theilt Fft die Gründe mit, aus welchen es einen Theil seiner Söldner habe entlassen müssen, und bittet, sich um Hülfe für das schwer bedrängte Neuss, von dessen Belagerung Nachrichten mitgetheilt werden, zu bemühen. 216, 215 — Okt. 19. Fft macht Hans Müller aus Nürnberg Mittheilung von dem Schreiben der Stadt an den Kaiser vom 18. Okt. betr. die hinterlegten 1400 Gulden. Entwurf. 209 — Okt. 22. Fft an Köln über Geldvorlagen für dieses und andere Geldangelegenheiten, insbesondere die hinterlegten 1400 Gulden. Entwurf. 212 — Okt. 24. F. beauftragt Fft, die hinterlegten 1400 Gulden an Köln auszuzahlen und ihm die demnächst fällige Reichssteuer zu senden. 219 — Okt. 25. Köln beglaubigt bei Fft Peter v. d. Glocken, Walther v. Bilsen und Dr. Heinrich v. Xanten zu mündlicher Verhandlung. 214 — Okt. 28. Köln an Fft über Geldangelegenheiten in Erwiderung des Ffter Schreibens vom 22. Okt. 217 — Nov. 16. Hans Müller an Arnold v. Holzhausen betr. die 1400 Gulden. 203 - ca. Nov. (s. a. et d.) Bemerkung betr. die Empfangnahme der 1400 Gulden und Auszahlung derselben an Köln. 202 Kaiserschreiben VI, VII, 1474—1476. III. 135 1474 D ez. 3. Kaufbeuern empfiehlt Fft seinen Hauptmann und dessen Leute, die es gemäss kaiserlichem Befehl nach Fft sende, und bittet, demselben nöthigen Falls Geld zu leihen. 218 1475 Jan. 28. F. gebietet Fft, am 15. März mit einem Viertel seiner Mannspersonen im Felde gegen den Herzog v. Burgund zu erscheinen. 225 — Mai 13. Johann Siegwin und Ludwig Waldeck aus dem Lager bei Zons an Fft über Mangel an Neuigkeiten u. a. 221 — Mai 14. Walther v. Schwarzenberg der Junge theilt Fft Nachrichten aus dem Heerlager vor Neuss mit. 182 — Mai 15. Ders. überschickt Fft ein kaiserliches Mandat betr. den v. Eppstein und meldet den Fall von Bonn. 207 — Mai 18. Ders. an Fft über die Dauer seines Aufenthaltes am Niederrhein, über Nachrichten vom Kriege und über Meister Nicolaus, dessen der Erzbischof v. Mainz noch bedürftig sei. 183 — Mai 18. Ders. an seinen Vetter Arnold v. Holzhausen über Nachrichten aus dem Lager und eine von ihm zu verhandelnde Angelegenheit der Ffter Judenschaft. 185, 184- — ca. Mai. (s. a. et d.) Ein Ungenannter an einen nichtgen. Ffter Adressaten betr. eine Summe von 1200 Gulden, welche die Ffter Judenschaft nach Köln zahlen soll. Abschrift. 186 — Sept. 23. F. fordert Fft auf, dem Herzog Renatus v. Lothringen, dessen Land der Herzog v. Burgund mit Krieg überzogen hat, auf Erfordern Hülfe zu leisten. 219 — Nov. 18. F. bittet Fft um Geleit für Propst Jörg Hessler aus Xanten, der an den Hof reist. 222 — Dez. 14. F. ersucht Fft, die von Wigand König verwahrten Akten und Register der Römischen Kanzlei entgegenzunehmen und ihm zu schicken. VII, 13 ca. 1475 (s. a. et d.) Aufzeichnung betr. Aufträge Peter Beckers und Dr. Ludwigs zum Paradies für einen nach Fft reisenden Boten. VI, 206 1476 Jan. 31. Aufzeichnung betr. die Ablieferung einiger Schriftstücke durch Wigand König an Fft, welche in die Römische Kanzlei gehören. Entwurf. VII, 14 — ca. Jan. 31. (s. a. et d.) Wigand König, Canonicus des Bartho- lomaeusstiftes, übergibt Fft verschiedene Schriftstücke, welche in die Römische Kanzlei gehören, und schreibt über den Verbleib mehrerer, ebendahin gehörender Register. VI, 223 ' / 136 III. Kaiserschreiben VI, 1476—1478. 1476 M ärz 15. F. forciert Fft auf, verschiedene in die Römische Kanzlei und zum Kammergericht gehörende Briefe von den Geschäftsherren des verstorbenen Erzbischofs Adolf v. Mainz und von Wigand König in Empfang zu nehmen und ihm auf Erfordern zu senden. 224 1477 F ebr. 25. F. fordert Fft auf, die dort hinterlegten Urkunden betr. die Pfaffheit des Kölner Erzstiftes auf Erfordern an den Protonotar Georg Hessler auszufolgen. 226 — Febr. 25. F. fordert Fft auf, seinem Protonotar Georg Hessler 1500 Gulden zu leihen, welche vom kaiserlichen Antheil an den Mainzer Zollgefällen abgehen sollen. 228 — Juni 12. Kg. Mathias v. Ungarn erklärt F. unter Aufzählung des von demselben erlittenen Unrechtes und unter Ausnahme der Stände des Römischen Reichs den Krieg. Abschrift. 229 — Juni 13. Ders. theilt Fft unter Darlegung des Unrechtes F.'s gegen ihn seine Kriegserklärung an F. mit und bittet, keine Flülfeleistung gegen ihn zu thun. 231 — Sept. 15. F. beglaubigt bei Fft seinen Kämmerer Sigmund v. Nidernthor und Dr. Hans Heinrich Vogt zu mündlicher Verhandlung. 227 1478 J an. 17. Der Ffter Bürger Hans (Hammann) Masselhart an Fft über sein Schuldverhältniss zu dem kaiserlichen Kaplan Johann Rauch (Ruhe). 231 — April 5. Kaplan Johann Rauch bestätigt Fft den Empfang eines kaiserlichen Schreibens für ihn und dankt für Efts Bemühung in seiner Sache. 232 — April 26. Kurfürst Philipp v. d. Pfalz an Fft betr. eine ungerechte Forderung des Johannes Ruwe aus Umstadt an die Erben eines kurpfälzischen Hofschneiders. 235 — Mai 27. F. gebietet Fft, dem Sohne des Ffters Peter Becker die nächste erledigte Pfründe zu verleihen. 230 - Aug. 10. Kaplan Johann Ruhe bittet Fft, den dortigen Bürger Masselhart zu bewegen, ihn zu befriedigen. 238 - Aug. 31. Hans Masselhart an Fft wie 1478 Jan. 17 Nr. 234. 236 — Sept. 13. Kurfürst Philipp v. d. Pfalz an Fft wie 1478 April 26 Nr. 235. 239 — Sept. 23. Hammann Masselhart an Fft über die Forderung des Johannes Ruhe an ihn. 210 — Sept. 24. Fft an Kurfürst Philipp v. d. Pfalz betr. die Forderung des Johann Ruhe an Plans Masselhart. Entwurf. 238 Kaiserschreiben VI, VII, 1478—1485. III. 137 1478 Sept. 27. F. bittet Fft um Förderung eines Laibachers in dessen Rechtsstreit mit dem Kölner Jan v. Moringen, von dem ersterer in Fft Tuch gekauft hat. 241 — Okt. 29. F. fordert Fft auf, seinem Kaplan Johann Rauch, dem der Ffter Hans Masselhart Geld schuldet, zu diesem Gclde zu verhelfen. 233 1481 Juli 20. F. fordert Fft auf, von Jakob v. Steinhaus, dem er den halben Zehnten zu Wolfskehlen verliehen habe, in seinem Namen den Lehenseid entgegenzunehmen. VII, 1 — Sept. 16. F. ersucht Fft, ihm sofort 100 Zentner geläuterten Salpeter gegen Bezahlung nach Wien zu senden. 2 — Okt. 30. Regensburg bittet Fft, einem seiner Bürger 66 5 Gulden auszufolgen, welche der Kaiser demselben auf Fft angewiesen habe. 4 — Nov. 28. F. ladet Fft vor, binnen 45 Tagen auf einem Rechtstage sich zu rechtfertigen, weil die Stadt dem Beschlüsse des Nürnberger Tages betr. Hülfeleistung gegen den König v. Ungarn nicht nachgekommen sei. 3 1483 März 21. F. erklärt, dass Fft die ihm auf dem Nürnberger Tage auferlegte Hülfe geleistet habe. 5 1484 Dez. 22. Markgraf Albrecht v. Brandenburg beglaubigt bei Fft Jorg Gej'er zu mündlicher Verhandlung (laut Rücknotiz die Bestellung von Herberge für 200 Pferde betr.). 6 — Dez. 23. Erzbischof Hermann v. Köln beglaubigt bei Fit gen. Gesandte zur Bestellung von Herberge. 7 1485 Jan. 17. Graf Eberhard der Alte V .Württemberg dankt für die seinem Gesandten gewährte Unterstützung bei der Bestellung von Herberge, bittet um weitere Förderung und um Geleit. 1) — Jan. 21. Ders. bestellt bei Fft die Herberge wieder ab, da er verhindert sei, den Tag zu besuchen. 11 — Febr. 8. Erzbischof Johann v. Trier ersucht Fft um Geleit für sich und Gefolge zum bevorstehenden Ffter Tage. 8 — Febr. 10. Geleitsbrief Ffts für Erzbischof Johann v. Trier und Gefolge. Entwurf. 10 — Nov. 29. Verzeichniss der Todtschläger und Uebelthäter, welche mit dem Kaiser nach Fft kamen. 24 — Nov. 30. Der aus Fft wegen Todtschlags verwiesene Peter Scheckart aus Sachsenhausen bittet F. um Fürsprache, dass er wieder in Fft wohnen dürfe. Abschrift. 28 138 III. Kaiserschreiben VII, 1485 — 1486. 1485 Nov. 30. Der wegen Todtschlags flüchtige Hengin auf dem Riedhof bittet F. um Begnadigung. Abschrift. 29 — Nov. 30. Die Todtschläger Zimmerhenn aus Eschersheim und Gabriel aus Vilbel bitten F. um Begnadigung. Abschrift. 30 — Nov. 30. Ewald zur Schuern, wegen Todtschlags aus Fft verbannt, bittet F., seine Wiederaufnahme in die Stadt zu veranlassen. Abschrift. 32 — ca. Nov. 30. (s. a. et d.) Die aus Fft verwiesene Eisgin, Tochter des Peter Kleinfisch, bittet F., ihr beim Ffter Rathe die Erlaubniss zu erwirken, wieder in Fft wohnen zu dürfen. Abschrift. 25 — ca. Nov. 30. (s. a. et d.) Peter Schrympf aus Schwanheim, der einen Verwandten aus Nothwehr erschlagen hat, bittet F. um Fürsprache für die Einstellung des Verfahrens gegen ihn. Abschrift. 26 — ca. Nov. 30. (s. a. et d.) Der aus Fft verwiesene Henne Lebenstein bittet F. um Fürsprache bei Fft für die Aufhebung seiner Ausweisung. Abschrift. 27 — ca. Nov. 30. (s. a. et d.) Der Todtschläger Hans Kruth bittet F. um Gnade. Abschrift. 33 — ca. Nov. 30. (s. a. et d.) Wigand v. Rückingen, wegen Todtschlags aus Fft verbannt, bittet um Wiederaufnahme in die Stadt. Abschrift. 31 — ca. Nov. 30. (s. a. et d.) Hen Zimmermann und sein Bruder, wegen Todtschlags aus Fft flüchtig, bitten F. um Gnade. Abschrift. 41 1485 — 1486 ( s. a. et d.). Die Brüder Lienhart und Hen, Todtschläger, bitten F. um Gnade. Abschrift. 34 — (s. a. et d.). Kun Kolbenach aus Seligenstadt, »von bandels wegen speles halben« aus Fft verbannt, bittet F. um dessen Verwendung bei Fft für seine Begnadigung. 35 — (s. a. et d.). Jost Füller, wegen Todtschlags aus Fft verwiesen, bittet F. um Verwendung bei Fft für seine Begnadigung. Abschrift. 48 — (s. a. et d.). Metzger Kunz Hainstein, wegen Todtschlags aus Fft verbannt, bittet F. um Begnadigung. Abschrift. 46 — (s. a. et d.). Die Dienstmagd Agnes, welche ihr neugeborenes Kind böslich verlassen hatte und darum aus Fft verbannt worden war, bittet F. um Verwendung bei Fft für ihre Begnadigung. Abschrift. 43 — (s. a. et d.). Zettel mit den Namen von Konrad Tuchscherer und Engelhard Missener, welche wohl F. bei dessen Einzug um Begnadigung bezw. Verwendung bei Fft baten. 36 Kaiserschreiben VII, i486. III. 139 486 F ebr. 1. Stuhlschreiber Konrad Glauburg, wegen Todtschlags aus Fft flüchtig, bittet F. um Verwendung bei Fft für seine Begnadigung. Abschrift. 37 — Febr. 9. Ders. bittet Fft, ihm und seiner Familie die Wiederaufnahme in die Stadt zu gewähren. 40 — Febr. 18. Die Brüder Weyse und Gerhart Schotten, wegen eines in Nothwehr verübten Todtschlages verbannt, bitten F. um Verwendung bei Fft für ihre Begnadigung. Abschrift. 38 — März 4. Mathis Henne vom Riedhof bittet Graf Johann v. Isenburg-Büdingen um dessen Verwendung bei Fft für seine Begnadigung. 44 — April 2. Kg. Maximilian ersucht Fft, dem dortigen Seidensticker Hans Ingram das Spitalmeister-Amt zum heiligen Geist, das Fischwerk-Unterkäufer-Amt oder das Zoll-Amt zu verleihen, so bald eines dieser Aemter erledigt würde. 12 — April 2. Jörg v. Wolkenstein bittet Fft um Förderung des Hans Ingram im Sinne des Schreibens M.'s vom gleichen Tage. 16 — nach April 9. (s. a. et d.) Bäcker Henne v. Gerau, wegen Todtschlags aus Fft verwiesen, bittet M. um Verwendung bei Fft für seine Begnadigung. Abschrift. 47 — nach April 9. (s. a. et d.) Hans v. Moschenheim bittet M. um Begnadigung für einen begangenen Todtschlag. Abschrift. 45 — (s. d.). Zimmerhenn aus Eschersheim bittet Fft, ihn bei der ihm vom Kaiser verliehenen Gnade zu belassen. 39 — Mai 1. F. fordert Fft auf, von der beschlossenen Hülfeleistung an Mannschaft und Geld gegen den König v. Ungarn ihm vorläufig 6240 Gulden bis zum 3. Juni nach Nürnberg zu schicken, die auf die Hülfeleistung der Stadt abgerechnet werden sollen. J IUI, 447. 15 — Mai 31. M. fordert Fft auf, dem Ffter Bürger Hans Hoenburg zur Zahlung einer Geldsumme an den Ffter Bürger Sebastian Srnitt Frist zu erwirken oder den letzteren zur Annahme einer Schuldverschreibung seitens des ersteren zu ermahnen. 18 — Juni 12. Sebastian Smitt an Fft betr. sein Verhältniss zu Schniderhen (Hans Hoenburg). 17 — Juli 10. F. dankt Fft für die Bezahlung des Ffter Antheils an den Hülfsgeldern gegen den König v. Ungarn. 19 — Aug. 8. Fft bescheinigt den Empfang von 600 Gulden seitens des Bischofs v. Würzburg, welche dieser der Stadt im Namen des Kaisers ausgezahlt hat. Entwurf. 20 i 4 o III. Kaiserschreiben VII, 1487 — 1490. 1487 J an. 8. Gelnhausen an Fit betr. Fürsprache von Geinhäuser Bürgern für die Ffter Bürgerin Gele v. Gandern. 21 — Jan. 10. Fft antwortet Gelnhausen in der Sache der Gele v. Gandern. Entwurf. 22 — Febr. 28. M. schreibt an Fft über den Abfall seiner Oberländischen Fussknechte zu dem König v. Frankreich und anderen seiner Feinde und fordert auf, die Knechte, die durch Fft kommen, gefangen zu setzen. 23 1489 März 25. Fft bittet Ulm, in seinem Namen M. 1500 Gulden auszufolgen, welche es in der Fastenmesse zurückzahlen wird. Ausfertigung, von Ulm als Quittung für die Rückzahlung zurückgeschickt. 59 — April 4. M. bestätigt Fft den Empfang von 1500 Gulden, die ihm durch Ulm überliefert worden sind. Abschrift. 49 — April 5. Ulm übersendet Fft die königliche Quittung für die 1500 Gulden und bittet, das Geld dem Ueberbringer auszufolgen. 50 — April 10. Aufzeichnung betr. die von Ulm entliehenen 1500 Gulden für M. 61 — April 10. Der Ulmer Bürger Peter Winrich bestätigt Fft den Empfang von 1500 Gulden, die seine Stadt für Eft an M. gezahlt hat. 58 — Juni 21. Flenne v. Aldenstatt, wegen Todtschlags aus Fft flüchtig, bittet M. um Verwendung für seine Wiederaufnahme. .V» t> — Aug. 3. M. gebietet den Reichsständen, den von einer Missernte heimgesuchten Fftern billigen Einkauf und zollfreie Ausfuhr von Lebensmitteln zu gestatten. 54 — Aug. 3. M. gebietet den Ganerben des Schlosses Lindheim Innehaltung des von F. zu Nürnberg verkündeten und von ihm auf dem Ffter Tage erstreckten Landfriedens und friedlichen Rechts- austrag etwaiger Forderungen. 53 — Aug. 3. M. gebietet den Besitzern nichtgen. Schlösser Innehaltung des kaiserlichen und königlichen Landfriedens. 55 — Aug. 25. M. bittet Fft um Förderung des Kaspar Glaubitz, Diener des Herzogs Albrecht v. Sachsen, behufs Wiedereinlösung eines bei einem Ffter Juden versetzten Schauben. 51 — Nov. 5. Bruchstück eines Mandates M.'s, von dem nur der Schluss erhalten ist, Adresse und Inhalt nicht mehr zu erkennen. Abschrift. 56 1490 Mai 24. M. bittet Fft um Frist bis Weihnachten zur Rückzahlung seiner Schulden, da er zum Zuge gegen Ungarn Geld brauche. 60 Kaiserschreiben VII, 1490—1491. III. 141 1490 Aug. 9. F. fordert Fft auf, die dortige Kaufmannschaft anzuweisen, den mit seiner Zustimmung in Köln erhobenen Zoll nicht zu umgehen und die von den Rheinischen Fürsten gegen diesen Zoll erlassenen Verordnungen nicht zu achten, und gebietet der Stadt, den Handel mit Waaren, welche aus den Gebieten der Fürsten stammen, zu untersagen. Ausfertigung und Abschrift. 42, 62 — Sept. 7. F. und M. lordern Fft unter Darlegung ihres Rechtes auf die Nachfolge des verstorbenen Kg. Mathias v. Ungarn auf, ihnen 10 reisige Pferde zum Feldzuge gegen den König Ladislaus v. Böhmen und die Ungarn zuzusenden. J R II, 546. 64 — Okt. 29. Die Erzbischöfe Berthold v. Mainz und Johann v. Trier, sowie Kurfürst Philipp v. d. Pfalz verkünden Fft die von ihnen getroffenen Anordnungen gegen den Handel Kölns, welche Stadt einen unrechtmässigen Zoll erhebe. Abschrift. 63 — Nov. 27. F. fordert Fft auf, die Hülfeleistung der Stadt am 23. April 149 1 in Wien zu M. stossen zu lassen. 66 1491 A pril 11. M. fordert Fft auf, zum 23. April seine Rathsfreunde nach Strassburg zu senden, um dort über den Anschlag gegen die Ungarn zu berathen. 65 — Mai 25. F. gebietet Fft, dem Sebastian Smid in dessen Rechtsstreit mit Arnold Holzhausen zu seinem Rechte zu verhelfen. 67 — Sept. 2. F. gebietet Fft, den von den Reichsständen in Nürnberg gewünschten Tag in Fft in Sachen des Schwäbischen Bundes gegen den Löwenbund und den Herzog v. Bayern sowie in Sachen des Landfriedens nicht stattfinden zu lassen, da er den geplanten Tag für unnütz und aussichtslos halte. J R II, 551. 68 — Okt. 1. F. gebietet Fft, die in die Acht erklärte Stadt Regensburg nicht zu unterstützen. 71 — Okt. 10. M. schreibt an den Ffter Daniel Bromm, dass er Ulrich Fugger in Augsburg angewiesen habe, den von ihm gelieferten Salpeter zu bezahlen, und fordert ihn auf, diesen Salpeter nicht weiter zu verkaufen. 70 — vor Okt. 19. Hans v. Steten an den Ffter Daniel Bromm über eine Lieferung von 50 bis 60 Zentner Salpeter seitens des letzteren an M. 72 — Okt. 19. Fft schreibt M. über die Bereitwilligkeit Daniel Bromms, ihm den gewünschten Salpeter zu liefern. Entwurf. 73 — Okt. 22. Sigmund v. Thungen bittet Fft, ihm Pulver zu seiner Fehde mit den Herren v. Schwarzenberg nach Gelnhausen zu senden. 69 Hl IIS III - v, 1 '* 142 III. Kaiserschreiben VII, 1491—1494. 1491 Okt. 29. Der königliche Diener Marlies Schmidt bestätigt Fft den Empfang von 16 Gulden, welche der Stadt auf den Anschlag des Nürnberger Tages abgerechnet werden sollen. Abschrift. 57 1492 Jan. 23. F. gebietet Fft, dem Reichshauptmann Markgraf Friedrich v. Brandenburg gegen die geächtete Stadt Regensburg Hülfe zu senden. 74 — Okt. 10. M. beglaubigt Veit Ofling bei Fft zur Verhandlung in Sachen des der Stadt auf dem Koblenzer Tage auferlegten kleinen Anschlags. 76 1493 Febr. 11. F. bevollmächtigt M., die Reichsstände in seinem Namen gegen Kg. Karl v. Frankreich aufzubieten. Druck. 75 — Aug. 25. M. verkündet Fft den am 19. Aug. erfolgten Tod F.'s. 78 1494 März 8. Dr. Ludwig zum Paradies und Johann zum Jungen schreiben an Fft über ihre bisherige Reise zum königlichen Flof, über den Aufenthalt des Königs, über Geldangelegenheiten u. a. J R II, 579- _ 80 — März 13. Fft an Dr. Ludwig zum Paradies und Johann zum Jungen über die Erlegung der rückständigen Stadtsteuer, über Geldangelegenheiten, über eine Verhandlung mit dem Erzbischof v. Mainz wegen eines Vorfalles in Brozelten, bei dem die Ffter Söldner betheiligt waren u. a. Entwurf. 81 — März 14. Dr. Ludwig zum Paradies und Johann zum Jungen an Fft über ihre Reise an das königliche Hoflager nach Innsbruck, die Verhältnisse am Hofe, den bevorstehenden Kirchgang der Königin mit der Krone, Anwesenheit von Fürsten am Hofe, Reisepläne des königlichen Paares. J R II, 580. 83 — März 16. Dies, an Fft über den Kirchgang der Königin mit der Krone zu Innsbruck, über Reisepläne des Königs nach Aachen und einen bevorstehenden Tag im Reiche, vielleicht in Fft. Einlage zu dem Schreiben vom 14. März. J R II, 581. 82 — März 28. Dies, an Fft über Fürstlichkeiten und Botschaften am königlichen Hoflager, die Reise des letzteren von Innsbruck nach Ulm, die Erlegung der Stadtsteuer, Reisepläne des Königs u. a. J R II, 581. 84 — April 2. M. gebietet Fft, die Verlassenschaft der ohne Erben gestorbenen Ffterin Gretlin zur Reysen an Martin zu Polhaim und den Freiherrn Michel zu Wolkenstein, denen er dieselbe verliehen habe, auszufolgen. 71) — April 5. Dr. Ludwig zum Paradies und Johann zum Jungen an Fft über die Veränderung der Reiseroute des Königs, die nicht ■Ü . . .. . ■ r •_ Kaiserschreiben VII, 1494—1495. III. 143 über Ulm führt, und ihre Absieht, dem Könige zu folgen. J R II, 582. 85,' 8(3 1494 A pril 7. Dies, an Fft über die Reise des Königs und die angebliche Absicht desselben, mit dem König v. Frankreich in Westdeutschland zusammenzutreffen. J R II, 582. 87 — April 11. Wicker Knoblauch übersendet Fft einen Brief der beiden Gesandten vom Iiofe. 89 — April 20. Dr. Ludwig zum Paradies und Johann zum Jungen berichten an Fft über ihre Verhandlungen mit dem Kanzler und durch diesen mit dem König über die Freiheiten der Burgmannen von Friedberg und Gelnhausen, wodurch die Ffter Privilegien verletzt werden, über den Zwist der Stadt mit dem Herrn v. Isenburg, über Erlangung und Bestätigung städtischer Privilegien, über eine päpstliche Botschaft, die M. Hut und Schwert überbracht hat, eine Gesandtschaft des Königs v. Portugal u. a. 90 — Mai 14. M. gewährt Melchior Fronhofer ein Moratorium seinen Gläubigern gegenüber bis zum 13. Juli. 88 1495 März 11. M. bittet den Ffter Schultheiss Dr. Ludwig zum Paradies und den dortigen Münzmeister Guldenleuben ihm 500 Gulden leihweise nach Mainz zu senden. 92 — März 15. M. bittet dieselben, ihm die 500 Gulden persönlich zu überbringen. 91 — März 16. M. fordert Fft auf, ihm 500 Gulden zu leihen und durch den Münzmeister Guldenleuben zu übersenden. 94 — März 18. Fft theilt M. mit, dass es wegen seiner vielen Fehden die begehrten 500 Gulden nicht auftreiben könne. Entwurf. 93 — März 30. M. bittet Fft um Förderung Ulrichs v. Witterstatt in dessen Verhandlung mit seinen Nürnberger und Augsburger Gläubigern in der Ffter Messe. 95 — Mai 12. M. fordert den Schultheissen Dr. Ludwig zum Paradies auf, dem Ueberbringer des Briefs von den 4000 Gulden, die jener aufbringe solle, 500 Gulden zum Gebrauche des Hofhaltes der Königin zu verschaffen. 102 — Mai 12. M. ersucht dens., ihm ausser den bereits verlangten 500 Gulden noch weitere 500 Gulden zum Gebrauche für den Hof der Königin zu senden. 99 — Mai 13. Fft erklärt, dass es von gen. königlichen Abgesandten einen Schuldbrief über 4000 Gulden erhalten, aber nur 2000 Gulden davon dem Könige geliehen habe. Ausfertigung und Entwurf. 100, 98 144 HI. Kaiserschreiben VII, 1495 — 1499. 1495 c a. Mai 13. (s. a. et d.) Aufzeichnung über ein M. von Fft gewährtes Darlehen von 2000 Gulden. 97 — Mai 28. M. beglaubigt bei Fft seinen Kammerdiener Johann Faehsen zur Verhandlung in nichtgen. A ngelegenheit. 90 — Aug. 7. Der zu Worms aufgerichtete Landfriede M.'s. Druck. 104- — Nov. 13. M. ersucht Fft, ihm eine Anzahl Falken zu kaufen und gibt Anweisung über deren Zusendung und Fütterung. 106 1496 ( ?) Jan. 13. (s. a., Mi. n. heil. 3 Kön.) Fft theilt allen Zollbeamten mit, dass die Vorzeiger des Schreiben die »tapisserij« des Königs zu diesem nach Augsburg bringen, und ersucht, dieselbe zollfrei durchgehen zu lassen. 101 ad 1496 (?) Jan. 13. (s. a. et d.) Verzeichniss der »tapisserij« des Königs, welche Arnold de Wiss nach Augsburg geführt hat. 103 1496 A pril 19. M. zeigt Fft an, dass er Peter Volsch zum Kammer- procurator-Fiskal der Gegend von Basel bis Mainz für alle Sachen wider Kaiser und Reich ernannt habe. 107 — April 27. M. gebietet gen. süd- und westdeutschen Reichsständen, Hans v. Tradt, den Bedränger des Klosters Weissenburg i. F., fortan als Aechter zu betrachten. 105 — Mai 31. M. bittet Fft um Förderung einer Bürgerin aus Mecheln in deren Ansprüchen an die Verlassenschaft des Ffters Plans Heinrich (Henning) betr. eine demselben geliehene Summe. 109 — Juni 1. Erzherzog Philipp v. Oesterreich-Burgund an Fft wie Nr. 109. 108 — Juni 1. Herzog Albrecht v. Sachsen an Fft wie Nr. 109. 110 — Aug. 13. Königin Bianca Maria ersucht Fft um Förderung ihres Dieners Hans Kefernburger, der ein Haus in Fft an die Judenschaft verkaufen möchte. 111 — Aug. 27. Dies, beglaubigt bei Fft den kgl. Kammergerichtsrath Dr. Ambrosius Fuchshart zu mündlicher Verhandlung in der Angelegenheit des Hans Kefernburger. 112 — Okt. 10. M. an Fft betr. Bezahlung der bei Daniel Bromm bestellten 60 Zentner Salpeter. 114 1497 März 14. M. gebietet Fft, die Stadt Weissenburg am Rhein gegen diejenigen, welche sie entgegen dem Wormser Landfrieden angreifen, zu beschützen. 113 1498 J uli 21. M. bittet Fft, den mit einer Krankheit behafteten Kaspar Stainbecher in das dortige Sondersiechenhaus aufzunehmen. 115 1499 April 11. M. beglaubigt bei Fft seinen obersten Schatzmeister Balthasar Wolf zur Verhandlung über ein Anlehen. 117 Kaiserschreiben VII, 1499. III. 145 499 April 12. M. ersucht Fft, der heimreisenden Botschaft des Königs v. Polen einige Pferde als Geleit mitzugeben. 11 ß - Aug. 1. M. beglaubigt bei Fft seinen Rath Dr. Endorffer zur Verhandlung in Sachen des Philipp Adler. 118 - Aug. 14. M. theilt den Reichsständen mit, dass die Nachricht, er stehe mit den Schweizern in Friedensverhandlungen und habe grössere Verluste als diese erlitten, auf Unwahrheit beruhe. Druck. III» - Aug. 17. M. benachrichtigt den Abt v. Comburg über den Stand des Kriegs mit den Schweizern und Graubündnern und fordert ihn zur Sendung der ihm in Ueberlingen auferlegten Hülfeleistung auf. Abschrift. 120 10 146 III. Kopialbtlcher 1228—1297. C. KopialMcher 1228—1499. (R. = Rachtung, Uf. = Urfehde, Vb. = Verbundbrief, Vzb. = Verzichtbrief, F. = Fehde, Aufz. = Aufzeichnung.) 1228 ( s. d.) Fft beurkundet den Erlass von Abgaben und Zöllen von Wagen und anderen Sachen für Kloster Arnsburg. BU 52. I, 180 1236 M ärz 1. Fft beurkundet die Aufnahme der Antoniter in die Bürgerschaft und eine Schenkung des Berthold Bresto an dieselben. B U 62. I, 184. II, 38 1267 D ez. 8. Das Kapitel der Ffter Kirche und die Stadt Fft beurkunden, dass die Ffter Arnold und Guda ein Pfund Heller jährlich zur Beerdigung armer Leute vermacht haben. B U 146. II, 35 1273 F ebr. 5. Mainz, Worms, Oppenheim, Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen verbünden sich bis zum 8. Sept. 1275 zu gegenseitigem Schutz. B U 162. II, 111 1276 A ug. 18. Kg. Rudolf verzeiht Fft eine in Abrede gestellte Empörung und bestimmt über die Abgaben der Stadt für die nächste Zeit. B U 179. I, 12. II, 15 1282 J uli 20. Fft erklärt, dass Sulzbach gemäss Schöffenspruch gleich Fft ausziehen, aber auch von diesem geschützt werden müsse. B U 209. II, 109 1283 M ärz 3. Der Ffter Pfarrer Erpert beurkundet einen zwischen ihm und der Stadt geschlossenen Vergleich betr. Kirchhof, Sendgericht, die Eidgeschworenen, das Heiliggeist-Spital, die Leichengebühr u. a. B U 211 (hier falsch März 11 datiert; Datum in II, 90: Febr. 25). I, 189. II, 90 1287 J an. 2. Fft nimmt die Antoniter von neuem gegen eine jährliche Abgabe für die Brücke zu Bürgern an. B U 228. I, 185. II, 39 1291 A ug. 2. Fft vergleicht sich mit den dortigen Deutschherren über deren Steuerverhältniss zur Stadt. B U 260. I, 187. II, 30 1293 F ebr. 25. Die Stiftskirche und der Rath zu Fft schliessen einen Vergleich über die Kollatur der Heiliggeist-Kapelle und andere Verhältnisse des Spitals. B U 280. I, 190. II, 91 — April 23. Kg. Adolf verleiht Gottfried v. Eppstein jährlich 25 Mark von der Bede der Ffter Juden. Deutsche Uebersetzung. BU 280. IV, 40 i292_Okt. 22. Ders. verleiht dem ehemaligen Ffter Schultheiss Volrad den noch übrigen Theil vom Ertrag der Ffter Waagen. B U 314. II, 90 Kopialbücher 1299 —1338. III. 147 1299 Febr. 13. Kg. Albrecht bestimmt über die Steuerpflicht der Ffter Bürger von den Gütern, welche sie schon zu Zeiten Friedrichs II. besessen haben. PP 11. B U 322. I, 17. II, 20 1301 Febr. 18. Der Mainzer Canonicus Hermann v. Schartveit ver- miethet sein Haus zum Blicke in Fft an Konrad Rintfleis und Frau. IV, 63 1303 O kt. 29. Landrecht der Grafschaft Bornheimer Berg. BU355. V, 35 1314 Okt. 22. Briefe der Erzbischöfe Peter v. Mainz, Balduin v. Trier, Kg. Johanns v. Boehmen, Markgraf Waldemars v. Brandenburg und Herzog Johanns v. Sachsen an Fft, Friedberg, Wetzlar, Gelnhausen, worin sie die Wahl Herzog Ludwigs v. Bayern zum Römischen Könige verkünden. Der Brief Kg. Johanns B U 408. I, 169-173 ■— Okt. 23. Markgraf Fleinrich v. Brandenburg gibt seine Zustimmung zu dem Votum seines Oheims Waldemar, welcher mit den übrigen fürstlichen Wählern Herzog Ludwig v. Bayern zum Römischen Könige gewählt habe. B U 408. I, 174- — Dez. 12. Der Johanniterorden vergleicht sich mit Fft über die Steuerpflicht seiner dortigen Güter. B U 410. I, 191. II, 37 1318 A ug. 3. Fft erneuert seinen Stadtfrieden. B U 443. 1,182. IV, 47 1321 D ez. 17. Fft schlichtet den Zwist der Dörfer Sulzbach und Soden mit dem Dorf Neuenhain betr. die Leistungen bei Auszügen der Stadt. B LI 460. II, 86 1324 (s. d.) Ritter Johann v. Buches erklärt, dass er sich mit Fft gesühnt und verbunden habe. II, 93 1327 Mai 7. Stift St. Maria ad gradus in Mainz bekennt, das Ffter Bürgerrecht erhalten zu haben, und gelobt der Stadt seine Schuldigkeit zu thun. B U 488. I, 192. II, 42 1332 Febr. 4. Balduin, Beschirmer des Mainzer Stiftes, verspricht, den burglichen Bau in Flörsheim abzuthun. BU511. 11,97, 101 — Febr. 8. Friedrich v. Karben spricht den Vergleich zwischen Fft und Heilmann Vogt v. Eschbach aus. VI, 119b 1337 März 21. Das Mainzer St. Klara-Kloster verspricht, von den ihm seitens des Priesters Hermann v. Wanebach auf Ffter Liegenschaften geschenkten ewigen Zinsen der Stadt nach Gebühr zu dienen. B U 542. I, 194. II, 45 1338 Mai 21. Erklärung K. Ludwigs über den Wildbann in der Dreieich. VI, 41b — Nov. 18. Konzchin v. Buches erklärt, dass er Ffter Bürger geworden sei. II, 50 10* 148 III. Kopialbiicher 1339 —1345. 1339 A pril 30. Das Stift zu Aschaffenburg verpflichtet sich, eine an dem Aschaffenburger Hof zu Fft gemachte Pforte wieder zu beseitigen und von dem Hofe Bede zu zahlen. VI, 109b — Mai 10. Friedrich Clemme verkündet die von ihm mit Fft und Gypel v. Holzhauzen nebst Sohn geschlossene Sühne in dem Zwiste um ein Gut zu Nauheim. IV, 21 — Nov. 10. Hermann v. Bergen schwört Fft Uf. und verspricht Ersatz des von ihm den Fftern zugefügten Schadens. II, 53 1340 Mai 24. Johann v. Königstein erklärt, dass er Ffter Bürger geworden sei. B U 562 (hier fälschlich Mai 18 datiert). II, 49 — Mai 24. Konrad v. Dunzenbach erklärt, dass er Ffter Bürger geworden sei. II, 51 — Juli 22. Drude v. Spire stiftet der Präsenz des Leonhardstiftes acht Mark Geld jährlicher ewiger Gülte. VII, 152a ca. 1340 (s. a. et d.) Fft ertheilt den Bürgern von Mainz Geleit für den Besuch der Ffter Messe. II, 87 — (s. a. et d.) Form des Geleitsbriefes an nichtgen. Städte und Schreiben in Sachen des Geleits an Fulda und Montabaur. II, 88 1341 Jan. 25. Peter v. Rumpenheim erklärt, dass er Ffter Bürger geworden seh II, 52 — Febr. 3. Starkerad v. Hofheim desgl. II, 47 —■ Febr. 28. Heinrich und Wolf v. Hattstein desgl. II, 40 — Juni 15. K. Ludwig erklärt, dass er im Reiche die Pfahlbürger abschaffe. BU 572. II, 08, 113 — Juli 12. Nürnberg stellt für Fft eine urkundliche Erklärung betr. die Gerichtszuständigkeit der Nürnberger Bürger aus. B U 575. 1,177 1344 April 30. Eberhard v. Assenheim verzichtet auf alle Ansprache an Fft wegen erlittenen Gefängnisses, gelobt, nichts gegen Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen zu unternehmen, und stellt dafür gen. Bürgen. IV, 50 — Mai 24. Kloster Eberbach bekundet, dass es Konrad, den Sohn des Peter Lump in Fft, aufgenommen habe und dass die Eltern desselben ein Jahrgezeit im Kloster gestiftet haben. VI, 92b — Juni 16. Friedrich Vogt zu Ursel und Sohn erklären, dass sie Fft ihr Haus und Feste zu Ursel öffnen. B U 588. IV, 20 1345 Juni 10. Johann Vogt zu Bonames desgl. betr. sein Haus und Feste zu Bonames. BU 592. IV, 19 — Dez. 19. Heinrich Vogt zu Strahlbach erklärt, dass er sich mit Fft verbunden habe. II, 48 Kopialbücher 1346—1350. III. 149 1346 Sept. 7. Fft und Gelnhausen erkennen an, dass K. Ludwig ihre Reichssteuer bis zu einer gewissen Zeit an Gerlach v. Limburg übertragen habe. VI, 44b 1347 Aug. 12. K. Ludwig befreit die Ffter Juden zwei Jahre lang von allen Abgaben und verspricht, ihnen vor den dortigen Schoflen Recht zu geben. B U 609. II, 98 — zu Okt. 11. Zwei Angaben über den Tod K. Ludwigs aus den Registern des Canonicus Baldemar v. Peterweil und des Gerlach Weiss. VI, 44b 1349 Mai 3. Friedberg erklärt, dass es mit den dortigen Bürgmannen eine Sühne und Rachtung geschlossen habe. II, 104 — Mai 3. Friedberg erklärt, dass es mit den dortigen Burgmannen bis zum künftigen Sonntag Laetare einen Waffenstillstand geschlossen habe. II, 105 — Juni 27. Fft erklärt, dass es auf Geheiss Kg. Karls seine jährliche Reichssteuer an Graf Heinrich v. Schwarzburg bezw. die Grafen v. Hohenstein zu liefern habe, bis deren Ansprüche auf Goslar, Nordhausen und Mühlhausen befriedigt seien. BU 613. IV, 40 — Juni 27. Graf Heinrich v. Schwarzburg und gen. Grafen v. Hohenstein geben eine der vorstehenden entsprechenden Erklärung ab. IV, 41 — Sept. 29. Fft erklärt, dass seine Bürger Erwin Vermure und Heinrich v. Wöllstadt auf Göttingen Verzicht leisten wegen des Schadens, der ihnen wegen jüdischer Bücher durch Beamte des Herzogs Ernst von Braunschweig angethan worden. II, 99 1350 April 26. Fft verspricht Eckard v. Dirsrade und Konrad v. Muschenheim, sie wegen ihres Angriffes auf Erfurter nicht als Feinde zu behandeln. II, 101 — Mai 4. Aufz. betr. eine Zahlung von der Juden Gut an die Stadt im Betrag von 7507 'S Heller. II, 100 — Dez. 18. Aufz. betr. eine Schuld Ffts an Hartmud zum Römer. II, 100 — Dez. 18. Aufz. betr. eine Schuld Ffts an Arnold Schurge. II, 107 ca. 1350 (s. a. et d.) Verzeichniss der von 11 Ffter Kirchen zu haltenden Messen. II, 112 — (s. a. et d.) Aufz. betr. fällige Gülten von zwei jüdischen Hofstätten. II, 1 ■— (s. a. et d.) Aufz. der Rechenmeister betr. Lieferung von Tuch an die Richter, Diener etc. II, la 150 III. Kopialbücher 1350—1356. cio 1 35° ( s - a - et d.) Verzeichniss derer, denen man am Marien- Magdalenentag Wein schenkt. II, 61 — (s. a. et d.) Verzeichniss von Zünften, welche der Stadt militärisch zu dienen haben. II, 60 — (s. a. et d.) Verzeichniss der der Stadt verbundenen Edelleute. ß U 562. II, 56 — (s. a. et d.) Verzeichniss der Klöster, welche der Stadt mit Helmen zu dienen verbunden sind. B U 563. II, 57 — (s. a. et d.) Verzeichniss der geistlichen Körperschaften, welche der Stadt mit Wagen dienen. B U 563. II, 58 — (s. a. et d.) Aufzeichnung betr. Dienstverweigerung der von Marienborn. ß U 563. II, 5V;*sr ■■■&#■■■ Kopialbücher 1382. III. 163 1382 J uli 25. Worms mahnt wider Konrad Schenk den Jungen zu Erbach. Vlla, 33 — Juli 28, 31. Feindschaft Speyers mit Heinrich v. Landow. Vlla, 33b — Aug. 1. Worms an Fft betr. den von ihm gemahnten Zug. Vlla, 33b -— Aug. 1, 3. Hegung des Ude v. Vilmar, des Feindes von Mainz, durch die Friedberger Burgmannen. Vlla, 34 — Aug. 5. Statuten-Aenderung durch den Bundestag des Rheinischen Bundes betr. Sühnung mit den Feinden. Vlla, 34b — Aug. 8. Worms an Fft betr. seine Feindschaften wegen Konz Beder v. Speyer und sein Verhältniss zu Konrad Schenk dem Jungen zu Erbach. Vlla, 40 — Aug. 9. Absicht des Erzbischofs v. Mainz, das Freigericht mit bewaffneter Macht zu durchziehen. Vlla, 34 — Sept. 12. Vzb. des Ritters Eberhard v. Tunfeit, seiner gen. Kinder und seines Enkels Eberhard Rüde v. Gollenberg des Jungen wegen der ihnen in Fft lagernden Wolle, welche der Deutschherr Eberhard Rüde v. Rosberg mit geistlichem Gerichte gekümmert hatte. VI, 72b — Sept. 12. Vzb. des Eberhard Rüde v. Rosberg wegen seines Streites mit seinem Brudersohn. VI, 119b — Sept. 18. Johann v. Buches und Ruprecht, Wolf, Konrad und Johann Schenk zu Schweinsberg erklären, dass ihr Streit mit dem Rheinischen Bund wegen des Hauses zu Höchst gesühnt sei. Vlla, 57b — Sept. 19— 20. Feindschaft der Grafen Ruprecht und Otto v. Nassau. Vlla, 37 — Sept. 19, 20. Briefwechsel Ffts mit Erzbischof Adolf v. Mainz betr. die Feindschaft Ffts mit Frau Metze Schelm und deren Söhnen. Vlla, 43 — Sept. 21. Flenne Hohelin versichert, dass er von Werberg aus Fft nicht schädigen wolle. Vlla, 43 — Sept. 24. Eintritt Wetzlars in den Rheinischen Städtebund. Vlla, 148—149 — ca. Sept. (s. a. et d.) Forderungen des Städtebundes an einen nichtgen. Herzog (Ruprecht den Aelteren?). Vlla, 40b — Okt. 4— 16. Briefwechsel mit den Grafen Johann und Ruprecht und mit Otto v. Nassau betr. Schädigung des ersteren durch die Ffter im Gericht Ebirsbach. Vlla, 41—42 — Okt. 7, 10. Schädigung von Mainzern bei Schotten durch Wolf und Konrad Schenk zu Schweinsberg. Vlla, 42 — Okt. 15. Erneuerung und Verlängerung des Allianzvertrages des Schwäbischen mit dem Rheinischen Städtebunde. XII, 12—14 166 III. Kopialbücher 1382. 1382 Okt. 18. Mainz an Fft betr. dessen Verhandlungen mit Friedberg und Gelnhausen. R T A I, 349. Vlla, 39b —• Okt. 20—22. Briefwechsel Ffts mit Mainz, dem Herzog v. Brabant und der Stadt Loewen betr. Beraubung eines Brabanters auf dem Main. Vlla, 38b-39 — Okt. 21. Schädigung des Konrad v. Bicken im Gericht Ebirs- bach durch die Ffter. Vlla, 42b — Okt. 24. Fft an die Friedberger Burgmannen betr. Aufhetzung derer v. Gronau wider Fft durch Kraft v. Hatzfeld. Vlla, 39b — Okt. 24. Fft kündet Johann v. Buches und den Schenken zu Schweinsberg an, dass es deren Haus zu Höchst wegen Kraft v. Hatzfeld angreifen werde. Vlla, 40 — Okt. 26. Eintritt des Schenk Eberhard zu Erbach in den Rheinischen Städtebund. Vlla, 143—145 — Okt. 31 — Nov. 24. Briefwechsel Ffts mit Graf Ruprecht v. Nassau betr. Hegung der Feinde Ffts im Schloss Usingen. Vlla, 48—49 — ca. Ende Okt. (s. a. et d.) Johann v. Buches an Fft wegen dessen Absichten gegen das Höchster Haus. Vlla, 43b — Nov. 6. Erzbischof Adolf v, Mainz theilt Fft mit, dass er Mahtolf u. a. Ffter Feinden kein Geleit gebe. Vlla, 44 — Nov. 7. Eintritt Gelnhausens in den Rheinischen Städtebund. Vlla, 146 — 147 — Nov. 9. Fft ersucht Worms und Speyer, ihre übermässigen Zölle abzuthun. Vlla, 44b — Nov. 15. Eintritt Friedbergs in den Rheinischen Städtebund. Vlla, 152—153 — Nov. 19. Die in Speyer versammelten Boten der Rheinischen Städte fordern Graf Diether (von?) und Sigfrid v. Runkel auf, ihre Feindschaft gegen Friedberg bezw. Gelnhausen abzuthun. Vlla, 49 — Nov. 21. Eintritt der Wittwe Heinrichs v. Than, ihres Sohnes Hans und ihres Bruders Diether Kemmerer in den Rheinischen Städtebund. Vlla, 149b—151 — Nov. 26 —Dez. 14. Briefwechsel der Städte Mainz, Fft, Speyer, Worms und Schreiben der Rheinischen Kurfürsten betr. Abschaffung der Rheinzölle in Speyer und Worms. Vlla, 44b—46 — Nov. 27. Fft rechtfertigt Mainz gegenüber seinen Angriff auf Schloss Bommersheim. Vlla, 47 ca. 1382 Nov. (s. a. et d.) Ansprache Ffts an Schloss Bommersheim und an Wolf und Ruprecht v. Bommersheim. Vlla, 35a Kopialbücher 1382—1383. III. 167 1382 ca. Nov. (s. a. et d.) Beschlüsse der Städteboten betr. diplomatische Vertretung bei ihren Hauptleuten im Feld, Subordinationsverhältniss derselben und Requisitionen gegen Bezahlung. Vlla, 44 — Dez. 4. Endres, Sohn des Schmiedes Johann Soltzbecher, der eine Anwartschaft auf eine Vikarie der Ffter Brücke hat, gelobt bis zur Herstellung der dortigen Kapelle auch anderwärts Messe zu lesen. VI, 35b — Dez. 4—30. Feindschaft der Edelknechte Hannemann und Burkard v. Loubgassen mit Ober-Ehenheim. Vlla, 46b — Dez. 8. Philipp v. Falkenstein erklärt dem Rheinischen Städtebund, dass nicht Eft, wie Graf Ruprecht v. Nassau behaupte, sondern er Westerfeld verwüstet habe. VI, 73b; Vlla, 50b — Dez. 14. Graf Ruprecht v. Nassau mahnt Fft gegen Otto v. Nassau. Vlla, 40 — Dez. 18. Uf. des Sitze Zugkemant'el, welcher auf Betreiben des Brunhase aus Nürnberg gefangen war. VI, 94b — Dez. 23. Uf. des Edelknechtes Konrad v. Rumpenheim. VI, 36 — (s. a. et d.) Angabe der Burgen u. s. w., welche die Schwäbischen Bundesstädte gewonnen, gebrochen und gebrannt haben. Vlla, 19b ca. 1382 (s. a. et d.) Ulrich v. Cronberg an Wolf und Ruprecht v. Bommersheim betr. die durch Walther von der Loewengesellschaft bei dem Erzbischof v. Mainz begehrte Entsetzung beider v. B. Vlla, 35b — (s. a. et d.) Die Ganerben zu Stockheim beklagen sich über Schädigung durch Philipp v. Falkenstein und die Ffter bei Stockheim. Vlla, 43 — (s. a. et d.) Briefwechsel des Rheinischen Bundes mit Gerlach v. Hohenlohe betr. Zerstörung der Feste Ense durch Rothenburg o. d. T. Vlla, 20b ■— (s. a. et. d) Widersage an Albrecht v. Erleckeim, Wolf Meyser und ihre Helfer um Speyers willen. Vlla, 16b — (s. a. et d.) Der Schwäbische und der Rheinische Städtebund verpflichten sich gegenseitig, im Fall der Aufnahme Nürnbergs, Windsheims und Weissenburgs, bezw. der Wetterauischen Städte, den Umfang der bundesmässigen Hülfeleistung zu vergrössern. XII, 16 1383 Jan. 8— Febr. 21. Sühnung der gen. Freunde Heinrichs v. Beckingen mit Worms und Feindschaft Balthasar Stargrads mit Fft. Vlla, 49b—50 — Febr. 5, 28. Feindschaft des Rheinischen Bundes mit dem Wildgrafen Gerhard v. Kirchberg und dem Grafen Emich v. Leiningen wegen Raub derselben an Hagenauern und Weissenburgern. Vlla, 52 r 68 III. Kopialbücher 1383. Iii' 11 1383 Febr. 8, 12. Gefangennahme des Regensburgers Gebhard des Meilinger durch Mahtolf und seine Verbringung nach Babenhausen zu Heinrich und Simon Steinrück. Vlla, 50b—51 — Febr. 11, 14. Briefwechsel Ffts mit Speyer wegen der Erhöhung von Abgaben der Speyerer auf der Ffter Messe. Vlla, 52b — März 1, 17. Feindschaft des Grafen Ruprecht v. Nassau mit Graf Otto v. Nassau. Vlla, 53 — März 4, 17. Ansprache Ffts an Schenk Eberhard zu Erbach. Vlla, 52b — 53 — März 31, April 5. Feindschaft Speyers mit Otteman Storni aus Strassburg. Vlla, 54 — April 10, 12. Feindschaft der Stadt Worms und Dietrich Kemmerers mit Graf Heinrich v. Zweibrücken. Vlla, 54 — April 22. Schiedsrichterspruch des in Esslingen tagenden Schwäbischen Städtebundes über den Streit der Rheinischen Städte mit Worms und Speyer wegen erhobener Rheinzölle. Vlla, 55—56 — Juni 17. Worms theilt Mainz und Eft mit, dass es den Frieden mit Heinrich v. Beckingen verlängert habe. Vlla, 5? — Juni 17. Aufzeichnung über eine Feindschaft von Fft und Mainz mit Jeckel v. Eschbach, Flenne v. Winkelsesse, Hermann v. Hattstein, Wenz v. Rüdesheim, Henne Arnshen, Gerhard v. Usingen. X, 104a — Juni 23, Sept. 24, Okt. 8, Okt. 16. Feindschaft Hagenaus mit Johann v. Lichtenberg. Vlla, 62b, 63 — Juni 25. Hartmut v. Lauberbach jun. thut die um Dietmar v. Liederbach willen gehabte Feindschaft mit Fft ab. X, 104b — Juli 17. Ober-Ehenheim bittet um Hülfe gegen Henselin und Burkard v. Labegasse. Vlla, 60b — Juli 22. Worms theilt Fft mit, dass es sich mit dem wegen Konzmann Beder v. Speyer verfeindeten Heinrich v. Lindau ausgesöhnt habe. Vlla, 58 — Juli 23. Strassburg fordert die anderen Bundesstädte zur Hülfe gegen Worms und Speyer auf, welche dem vom Schwäbischen Bund wegen der Rheinzölle gefällten Schiedsspruch nicht nachgekommen sind. I R I, 10. Vlla, 59 •— Juli 24, 30. Feindschaft der Stadt Worms mit Albrecht v. Zweibrücken, Bifion v Commersy und Heinrich v. Blankenberg. Vlla, 58b — Juli 23. Spruch des zu Rothenburg o. d. T. tagenden Schwäbischen Städtebunds betr. die von Worms und Speyer erhobenen Rheinzölle. Vlla, 59b — Juli 28. Worms und Speyer erklären, dass die Rheinzölle ihnen vom Reiche verliehen seien. Vlla, 60 i-i . ■ . fv .'«Wiese Kopialbücher 1383. III. 169 383 Aug. 12. Strassburg dankt den Bundesstädten für geleistete Hülle und schreibt über die Feindschaft der Peyger v. Boppard. Vlla, 60b — Aug. 26, Sept. 1. Feindschaft Strassburgs mit Werner v. Horem- berg wegen Misshandlung des Strassburgers Heinrich v. Geroldseck. Vlla, 61 — Sept. 5. Eintritt des Grafen Johann v. Nassau in den Rheinischen Städtebund. Vlla, 153 b—156 — Sept. 7. Strassburg bittet Fft, die Hülfe gegen den v. Horem- berg noch zurückzuhalten. Vlla, 62 — Sept. 11. Aussöhnung des Ritters Ditze v. Wachenheim mit Gilbrecht Weise v. Fauerbach, Jeckel Herden, Heinrich Kranich, Jeckel Knoblauch, Lötz zum Wedel und Hermann zum Burggrafen, welche als Genossen des Truschel v. Wachenheim Ditzes Feinde gewesen waren. VI, 4-5 — Sept. 15. Uf. der Edelknechte Gebrüder Heinrich und Johann v. Eppe für ihren Verwandten Heinrich v.Eppe den Jungen. VI, 41b — Sept. 15. Ulrich v. Hanau an Fft betr. den dort wegen des Bornheimer Gerichtes gefangen gehaltenen Hans v. Eppe. VI, 41b —■ Sept. 19. Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen stimmen dem Eintritt Johanns v. Nassau in den Bund zu. Vlla, 156b — Sept. 20. Mainz an Eft betr. Beschickung des Städtetags zu Windsheim und Mahnung des Grafen Ruprecht v. Nassau gegen Johann v. Altendorf. Vlla, 61b - Sept. 23. Worms theilt Fft mit, dass es sich mit Heinrich v. Blankenburg, Albrecht v. Zweibrücken und Bifion v. Commersy ausgesöhnt habe. Vlla, 62 - Sept. 24. Fft sagt Johann v. Altendorf Feindschaft an. Vlla, 62 - Okt. 18. Kg. Wenzel an die Bischöfe v. Lüttich, Utrecht und Doornick betr. seine Stellung zu Papst Urban VI. und Befehl, diesen als wahren Papst anzuerkennen. R T A I, 410. VI, 41 - Okt. 28. Anzeige des in Hall tagenden Schwäbischen Bundes, dass der König vorhabe, ein Zehntel der Judensteuer von Fürsten und Städten einzuziehen. B U 762. R T A 1, 418. Mit Begleitschreiben Speyers von Okt. 31 BU 761. RT AI, 419. Vlla, 64 - Okt. 31. Worms an Fft betr. Verlängerung seines Friedens mit Heinrich v. Beckingen. Vlla, 63 - Nov. 3. Mainz an Fft betr. die von Graf Ruprecht v. Nassau an Johann v. Altendorf geschickten Widersagbriefe. Vlla, 62 Nov. 29. Fft verspricht gleich Mainz einen Beitrag zur Ablösung des Zolles in Worms. Vlla, 63b I 7 0 III. Kopialbiicher 1383—1384. 1383 D ez. 2. Fft fordert die Brüder Ruprecht, Wolf, Konrad und Johann Schenk zu Schweinsberg auf, ihr Unrecht gegen die v. Altenstadt wieder gut zu machen. X, 106a — Dez. 9. Wolf und Konrad Schenk zu Schweinsberg erwidern Fft, dass die Altenstädter Geschichte sie allein angeht und dass sie zu einer Tageleistung bereit sind. X, 106b — Dez. 21. Worms theilt Fft mit, dass sein Friede mit Heinrich v. Beckingen verlängert worden sei. Vlla, 65 — Dez. 29. Vzb. Ffts gegen Henne v. Glimmenthai, der einen Ffter Bürger beraubt hatte. X, 104b 1384 J an. 1, 16. Vorhaben des Grafen v. St. Paul, Luxemburg dem König zu entreissen, und Bitte des Reichsvikars Herzog v. Teschen an den Rheinischen Bund, desshalb Flülfe zuschicken. Vlla, 64b—65 — Jan. 13. Rothenburg klagt über die Ermordung eines seiner Diener durch einen Amtmann der Deutschherren. Vlla, 66 — Jan. 21, 27. Neue Feindschaft Hagenaus mit Johann v. Lichtenberg. Vlla, 65 — Jan. 27. Johann v. Bellersheim überlässt Fft die Entscheidung seines Streites mit Engelhard v. Weinsberg wegen des Ginsheimer Kammerforstes. VI, 88 — Febr. 6. Aussöhnung Dietmars v. Girms mit Fft. X, 102b — Febr. 11. Verpflichtung gen. Städte, Worms und Speyer für die Aufhebung des Wormser Zolles durch Anweisung auf den Mannheimer Zoll zu entschädigen. Vlla, 161—162 — Febr. 14. Feindschaft Hagenaus und Strassburgs mit Johann v. Lichtenberg und Verzeichniss derer, welche um dessen Willen beiden Städten widersagt haben. Vlla, 66b—67 — Febr. 14 — März 6. Aussöhnung des Mahtolf v. Marnsheim und seiner gen. Genossen mit dem Schwäbischen Städtebund. Vlla, 162b-163 — Febr. 15. Vzb. und Dienstbrief des Urglockers Johann v. Hagenau. VI," 100b — Febr. 17. Frieden Hagenaus mit Johann v. Lichtenberg und neue Widersager Hagenaus um dessen Willen. Vlla, 67b — Febr. 19. Vzb. des Edelknechtes Johann Dyme v. Langenau. VI, 81b, 106 — Febr. 20. Vzb. des als Ffter Werkmann entlassenen Zimmermanns Konrad v. Weinsberg. VI, 83b — Febr. Verschiedene Schreiben und Berichte betr. einen demnächstigen Tag des Schwäbischen Bundes, Fürstentag zu Mergentheim, Rüstungen der Fürsten gegen die Städte, Niederlage des Kopialbiicher 1384. III. 171 v. Hohenlohe durch die Fürsten. Schreiben Ulms von Febr. 20 I R I, 13 u. R T A I, 431, Rothenburgs I R I, 14 u. RT A I, 430, an Toppler I R I, 15 u. R T A I, 429. Vlla, 68—69 384 März 6. Der Edelknecht Winter vom Wasen kündigt Fft seinen Verbund auf. VI, 7Tb — März 15 — Mai 4. Feindschaft Hagenaus und Rudolfs v. Ochsenstein mit Graf Heinrich v. Saarwerden. Vlla, 69—70 — März 17. Damme v. Linden gen. Sinne thut die 11m Kuno v. Rodenhausen mit Fft gehabte Feindschaft ab. X, 101a — April 6. Vb. des Edelknechtes Lutter v. Cleeberg. VI, 93 — Mai 15 — 31. Feindschaft Strassburgs mit Johann v. Versie und dem Herrn v. Sempo. Vlla, 70—71 — Mai 28. Worms theilt Fft mit, dass es mit Heinrich v. Beckingen ausgesöhnt sei. Vlla, 68 — Juni 21. Heilmann v. Praunheim nebst gen. Verwandten verbünden sich mit Fft und öffnen ihre Feste Praunheim sowie die Dörfer Praunheim und Holzhausen. VI, 61 — Juni 29. Wetzlar an Fft über seine Feindschaft mit Graf Johann v. Solms. Vlla, 87b — Juli 7—Aug. 25. Feindschaft Wetzlars mit Graf Johann v. Solms. Vlla, 72 — Juli 15. Fft tauscht von Clese Fuldirs Sohn von Kirchdorf und dessen Gattin ein Haus an der Rödelheimer Pforte gegen ein anderes vor dieser ein. VI, 81 — Juli 26. Städtische Ausfertigung der Heidelberger Stallung. RTAI, 438. XV, 12 — Juli 28. Kg. Wenzel verleiht den Rheinischen Städten, die ihm 6000 Gulden geliehen hatten, einen Zoll zwischen Mainz und Fft zu Wasser und zu Land. RTAI, 449. Vlla, 78 — Juli 28 —Sept. 21. Schuldverschreibung von Worms, Speyer, Fft und Gelnhausen zu Gunsten des Mainzer Erzbischofs und Bescheinigung der von Fft geleisteten Bezahlung eines Theiles dieser Schuld. Vlla, 164 — Juli 29. Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere mahnt die Rheinischen Städte um Hülfe wider Golir und Georg v. Enzberg, Machtolf v. Meinsheim u. a. wegen Beschädigung des Klosters Maulbronn. XV, 15 — Juli 30. Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere sendet Fft den Mahnbrief von Juli 29 und bittet um Bestellung. XV, 15 — Juli 30. Speyer fordert Fft auf zu einer Zusammenkunft auf Aug. 7 nach Speyer wegen der Mahnung Pfalzgraf Ruprechts des Aelteren. ' *" XV, 15 •■«viv 172 III. Kopialbücher 1384. 1 384 Aug. 1. Esslingen fordert die Rheinischen Städte auf, ihre Schuldigkeit gemäss Mahnung des Pfalzgrafen Ruprecht zu thun. XV, 16 —- Aug. 2. Speyer sendet Fft das Schreiben Esslingens von Aug. 1 und schreibt über künftige Verhandlungen der Städte in dieser Sache. ' " XV, 16 — Aug. 4—Nov. 22. Feindschaft Ffts mit Gerhard v. Selbach um des Ffters Wolf Schiffmann willen. Vlla, 73—74 — Aug. 12. Dankschreiben einer nichtgen. Stadt an eine andere für die Anzeige von den Vorgängen in Nördlingen wegen der Juden und Mahnung zu einem Bundestag in Ulm wegen dieser Sache. Vlla, 74b — Aug. 14. Fft sagt Golir und Georg v. Enzberg und Machtolf v. Meinsheim Fehde an. XV, 15b — Sept. 9. Gerhard v. Selbach erklärt, dass er sich mit Fft ausgesöhnt habe. Vlla, 87b — Sept. 12. Der von Markgraf Bernhard v. Baden bei der Ueber- gabe von Enzberg gemachte Satz zwischen Pfalzgraf Ruprecht sen. und denen v. Enzberg, künftig ein Jahr zuvor aufzusagen. XV, 17b — ca. Sept. (s. a. et d.) Verpflichtungsurkunde Pfalzgraf Ruprechts sen. nach der Einnahme Enzbergs, künftig ein Jahr zuvor aufzusagen. XV, 18b — Okt. 18. Bundesbeschluss über das Verhalten der Bundesglieder bei Aufläufen in den Städten wider die Räthe und Gerichte über Christen oder über Juden. Vlla, 74b — Okt. 18. Fft nimmt Gross-Altenstadt, Abra, Klein-Altenstadt, Rumdehusen, Rodenbach und Helmershusen in seinen Schutz auf. VI, 105 b — Nov. 2. Georg v. Enzberg sagt Pfalzgraf Ruprecht sen. den Satz von Sept. 12 auf. XV, 17b — Nov. 3. Pfalzgraf Ruprecht sen. sendet Speyer den Satz zwischen Pierren und Städten einer — und den v. Enzberg und Machtolf andrerseits von Sept. 12 sowie den Aufsagebrief Georgs v. Enzberg von Nov. 2 und fordert die Städte zur Aufsage des Satzes auf. XV, 17 — Nov. 8. Speyer sendet Fft Abschrift des Briefes des Pfalzgrafen Ruprecht sen. von Nov. 3 nebst Beilagen mit der Bitte um Mittheilung an die anderen Wetterauischen Städte. XV, 17 — Nov. 22. Der Bischof v. Strassburg bittet die Rheinischen Städte um Hülfe wider die Markgrafen Hesse, Otte und Hans v. Hochberg gemäss der Heidelberger Stallung. XV, 10 — Dez. 8. Kg. Wenzel erläutert die Heidelberger Stallung betr. Hülfeleistung der Städte auf der Fürstenvcrsammlung zu Koblenz. R T A I, 456. XV, 10b Kopialbücher 1384—1385. III. 173 1384 ca. Dez. 8 (s. a. et d.) Verzeichnlss von Fürsten, welche zurZeit des Koblenzer Tages dem Landfriedensbund von 1383 März it und der Heidelberger Stallung von 1384 Juli 26 beigetreten waren. Vgl. R T A I, 457, Anm. 2. XV, 20 •— Dez. 31. Hrzbischof Adolf v. Mainz gewährt den Fftern das Recht, dass, wenn sie in weltlichen Dingen vor das Mainzer geistliche Gericht geladen werden, dieses die Sache an das weltliche Gericht zu Fft weisen soll. VI, 77 1385 Jan. 26 —Juni 5. Feindschaft des Grafen Johann v. Solms mit Fft, Graf Johann v. Nassau, Kloster Thron, Philipp v. Falkenstein und Ffter Pfandschaft des Schlosses Hungen sowie Beschädigung des Dorfes Muschenheim. Vlla, 81—83 — Febr. 7, 9. Briefwechsel zwischen Mainz und Fft betr. den vom König 1384 Juli 28 verliehenen Zoll. Vlla, 78b—70 — Febr. 22. Dienstrevers des Ffter Stadtarztes Presbyter Jakob de Armenia. B U 762. . VI, 01b — März 1. Fft gewährt dem Ritter Herdan v. Buches auf Lebensdauer Bedefreiheit. VI, 81b — März 8. Streit der Stadt Worms mit ihrem Bischof und ihrer Pfaffheit. Vlla, 75 — März 22 —April 14. Friede zwischen Wetzlar und Graf Johann v. Solms. Vlla, 76—77 — April 7. Nördlingen an die Schwäbischen Bundesstädte betr. seine Uebereinkunft mit dem König wegen der dortigen Juden. XII, 20 — April 12. Graf Johann v. Nassau an Mainz und die anderen Bundesgenossen betr. seine Feindschaft mit Gerhard v.Selbach. Vlla, 83 — April 13. Fft verzichtet auf den Schaden, welchen Henne v. Bergen mit Machtolf v. Meinsheim ihm gethan hat. VI, 86 — April 19— -27. Schädigung Gerlachs und Johanns v. Breitenbach durch die Ffter bei deren Zügen für Graf Ruprecht gegen Graf Otto v. Nassau. Vlla, 80 — April 28. Der Schwäbische Städtebund mahnt Speyer um Bundes- hülfe gegen die Ritter Peter und Ort v. Tunfeit sowie gegen Berthold v. Ahinheim, welche gegen Regensburg gefrevelt haben. XII, 27b •— April 30. Notiz über die Verbündung des Johann Merz v. Kriftel und seiner Gattin mit Fft und über die Oeffnung ihres Hauses Hammershausen und zum Neuenhain. VI, 62b — Mai 1. Der Landvogt der Wetterau fordert die Städte des Rheinischen Bundes zu Widersagebriefen gegen Heinzchin Larbechir auf. ' Vlla, 83b 74 HI. Kopialbücher 1385. 1385 Mai 2. Speyer sagt Georg v. Enzberg den Satz von 1384 Sept. 12 auf. XV, 20 — Mai 16. Die Erzbischöfe v. Mainz, Trier und Köln sowie Pfalzgraf Ruprecht der Aeltere fordern Eft auf, Worms zu veranlassen, in dessen Zwist mit der dortigen Pfaffheit den Weg Rechtens einzuschlagen. Vlla, 85 — Juni 10. Fft sagt Graf Heinrich v. Saarwerden Feindschaft an um derer v. Hagenau willen. Vlla, 83 — Juni 24 — Sept. 11. Feindschaft des Grafen Johann v. Nassau mit Gerhard v. Selbach, Salentin und Gerlach v. Isenburg. Vlla, 83b—84 — Juli 10, 30. Aufnahme des Grafen Johann v. Nassau in den Rheinischen Bund. Vlla, 80b—81 — Aug. 16. Graf Johann v. Nassau an seine Eidgenossen über die Niederlage und Gefangennahme seiner Feinde. Vlla, 86b — Sept. 5. Graf Johann v. Nassau an die Bundesstädte über seine Feindschaft mit Johann v. Solms. Vlla, 84b ■— Sept. 6. Graf Johann v. Nassau an Fft betr. seine Schädigung durch Freunde und Unterthanen des Erzbischofs v. Köln. Vlla, 90 — Sept. 7. Aufzeichnung über einen Eid des Schöffen Jakob Weybe betr. den Verlust seines Siegels. V, 135 — Sept. 8. Konrad v. Bicken bittet Fft um Entschädigung für den ihm im Gericht zu Ebersbach zu Drydorf zugefügten Schaden. Vlla, 88 — Sept. 20 — Okt. 14. Feindschaft Strassburgs mit Graf Emich v. Leiningen und dessen Amtmann Golt v. Minefeld wegen der Strassburger Heinrich v. Fleckenstein jun. und Ebirlin v. Griffenstein. Vlla, 85—86 — Okt. 6. Mainz an Fft betr. Aussöhnung des Grafen Johann v. Nassau mit Graf Johann v. Solms und mit Salentin und Gerlach v. Isenburg. Vlla, 86b — ca. Okt. 6. Wetzlar zeigt seinen Bundesgenossen den zwischen Graf Johann v. Solms und seinen nichtgen. Feinden (Johann v. v. Nassau ?) erfolgten Friedensschluss an. Bruchstück. Vlla, 88b — Okt. 28. Schenk Eberhard zu Erbach und Worms an Fft betr. ihre Feindschaft mit Konrad v> Frankenstein wegen des Kirchensatzes zu Pfungstadt. Vlla, 91b — Nov. 7, 11. Feindschaft des Schenk Eberhard zu Erbach mit Konrad v. Frankenstein. Vlla, 89b — Nov. 14— 16. Feindschaftserklärungen vieler Genannter an Wetzlar um des Grafen Johann v. Solms willen. Vlla, 92 — Nov. 15. Feindschaft der Stadt Worms mit der dortigen Pfaffheit. Vlla, 93b—94 Kopialbücher 1385 —1386. III. 175 1385 N ov. 27. Feindschaftserklärung vieler Genannter an Graf Johann v. Solms um Wetzlars willen. Vlla, 87 — Nov. 29—1386 Jan. 8. Feindschaft des Schenk Eberhard zu Erbach mit denen v. Frankenstein. Vlla, 93 1385 — 1386 (s. a. et d.) Aufzeichnung betr. Konrad v. Schabeck, derwegen Georg v. Enzberg dem Abt v. Maulbronn widersagt hat. XV, 21b ca. 1385 (s. a. et d.) Nördlingen an nichtgen. Bundesgenossen betr. seine Wiederaufnahme in den Schwäbischen Bund. XII, 29b — (s. a. et d.) Weil bittet die Bundesgenossen um Hülfe wider den Herzog v. Lothringen, welcher ihm wegen des Grafen Eberhard v. Württemberg Feind geworden ist. XII, 29b ca. 1385 — 138 8 (s. a. et d.) Verzeichniss derer, welche um Bechtram v. Vilbels willen Feinde der Stadt geworden sind, und Aufzeichnungen betr. Feindschaft von Peter v. Mainz, Henne v. Sonnenberg und seiner Anhänger, Richwin Küchenmeister, Henne Waltman, Konzchin v. Breitenbach, Herbord v. Isenbach. X, 106b, 107a 1386 Jan. 17. Zürich bittet Rottweil und andere Städte der beiden Bünde um Hülfe gegen Oesterreich, Hans Truchsess v. Waldburg, den v. Ochsenstein u. a. XII, 28 •— Febr. 4. Graf Ruprecht v. Nassau an Fft betr. seine Feindschaft mit Sigfrid v. Westerburg. Vlla, 96b — Febr. 7. Der Schwäbische Städtebund zeigt Speyer sein Verhältniss zu Herzog Leopold v. Oesterreich an und mahnt um Bundeshülfe gegen denselben. I R I, 18. R T A I, 450. XII, 26 — März 3 — Juni 18. Feindschaft der Stadt Worms mit der dortigen Pfaffheit. Vlla, 95—96 — April 6. Diemar v. Liederbach thut die mit Fft gehabte Fehde ab. X, 101a — April 27 — Mai 18. Feindschaft Strassburgs mit Johann v. Lichtenberg und Johann v. Albe. Vlla, 94b—95 ■— Mai 1, Juni 22, 28. Feindschaft des Herzogs Leopold v. Oesterreich mit Luzern, Zürich, Solothurn und Zug. Der Brief von Mai 1. B U 763. Vlla, 97 — Mai 30. Der Schwäbische Bund gewährt dem Rheinischen einen Aufschub für die Hülfeleistung wider den Herzog V .Oesterreich. XII, 30 — Juni 22. Herzog Leopold v. Oesterreich mahnt Strassburg zur Hülfe wider Luzern, Zug und deren Eidgenossen. XV, 20b — Juni 26. Schenk Eberhard zu Erbach an Fft betr. seine Feindschaft mit dem v. Frankenstein. Vlla," 96b — Juni 28. Strassburg fordert Speyer unter Uebersendung des Mahnbriefes Herzogs Leopold v. Oesterreich gegen Luzern und Zug 176 III. Kopialbücher 1386. auf, Berathungen der Rheinischen Städte in dieser Sache zu veranlassen. XV, 20b 1386 Juli 27. Graf Johann v. Solms und Sohn erklären ihren Eintritt in den Rheinischen Städtebund. Vlla, lOGb—1(57 — Juli 27. Sühnevertrag des Grafen Johann v. Solms nebst Gattin, Sohn und Bruder mit Wetzlar und dem Rheinischen und Schwäbischen Städtebund. XII, 5(5 — Juli 27. Graf Johann v. Solms nebst Frau und Sohn erklären, dass sie sich mit Wetzlar ausgesöhnt haben. Vlla, 1(55—1(5(5 — Juli 27. Mainz an Fft betr. Feindschaft des Grafen Johann v. Solms mit Wetzlar. Vlla, 08 — Juli 27. Angabe derer, welche bei Sempach erschlagen wurden. Vlla, 98b—100 — Aug. 1. Fft fordert Johann v. Stockheim auf, den begonnenen burglichen Bau zu Heldenbergen einzustellen. X, 101a ■—• Aug. 3. Erzbischof Adolf v. Mainz, die Pfalzgrafen Ruprecht sen. und jun. und Friedrich, die Bischöfe Lamprecht v. Bamberg und Gerhard v. Würzburg, Burggraf Friedrich v. Nürnberg und Graf Eberhard v. Württemberg fordern die Rheinischen Städte auf, ihnen der Einung gemäss 50 Glefner nach Bruck bei Rheinfelden wider die Waldstädte zuzusenden. XV, 21 — Aug. 12. Graf Johann v. Nassau an die Bundesstädte betr. seine Feindschaft mit Hennekin Hake, Konrad Stremme und Gottschalk v.' Bruchhausen. Vlla, 100 -— Aug. 12. Speyer ersucht Fft um eine Gesandtschaft zur Berathung einer städtischen Antwort auf die fürstliche Mahnung von Aug. 3 und zur Rechnungsablage mit der Bitte, auch die Wetterauischen Städte dazu aufzufordern. XV, 20h — Aug. 29. Vb. und Dienstrevers des Arztes und Domherrn Johann v. Velstede zu Hildesheim mit Fft. VI, 9 *— Aug. 29. Burghard v. Buseck erklärt Fft, dass er bereit sei, die um Kuno v. Rodenhausen willen gehabte Feindschaft abzuthun. X, 101b — Sept. 6. Sühne- und Vz.-Brief Ffts mit Ude v. Vilmar betr. die diesem geschehenen Beschädigungen bei Bommersheim und anderwärts durch Fft und den Rheinischen Bund. VI, 59 — Sept. 20. Die Ffter Schöffen an Mainz betr. Vorbescheidung der Brüder Peter und Konzchen aus Mainz in deren Streit mit der Wittwe des Henne Rymensnyder. VI, 89 — Sept. 25. Antwort des Mainzer Rathes auf das Schreiben der Ffter Schöffen von Sept. 20. VI, 89b ■ 1 1 ~ 2H-~ »www T Kopialbtlcher 1386—1387. III. 177 1386 O kt. 11. Feindschaft des Grafen Simon v. Sponheim mit Johann gen. Ulner v. Sponheim und Jeckel gen. Bornbach v. Lichtenberg nebst Angabe derer, die desshalb Johann v. Sponheim widersagt haben. Väjfa, 101 — Nov. 3. Der Schwäbische Städtebund an Speyer betr. Mahnung an den Rheinischen um Hülfe wider Herzog Stephan v. Bayern. XII, 30b — Nov. 8. Speyer theilt dem Rheinischen Bund das Gesuch des Schwäbischen von Nov. 3 mit und ladet behufs einer Berathung darüber zu einem Tag nach Speyer ein. XII, 30b — Nov. 23. Ulm an Speyer betr. Vergleich des Schwäbischen Bundes mit Herzog Stephan v. Bayern, Absage der Hülfe gegen diesen und Bildung der städtefeindlichen Gesellschaft der Faimgrafen. RTA 1 ,532. XII, 31b — ca. Nov. 23 (s. a. et d.) Städtische Aufz. über den Faimbund. R T A I, 530. XII, 32 — Nov. 26. Mainz an Fft über Gottfried Haue und dessen Feindschaft mit Wetzlar. Vlla, 101b — Dez. 3 — 6. Anschläge des Grafen Emich v. Leiningen und des Hennele Streuffin auf Weissenburg. Vlla, 102 — Dez. 5. Strassburg an die Bundesstädte betr. seine Feindschaft mit Johann v. Albe. Vlla, 101b — Dez. 10. Graf Simon v. Sponheim an Mainz betr. seine Feindschaft mit Johann Ulner und Jeckel ßornbach. Vlla, 102b ca. 1386 Dez. (s. a. et d.) Angabe derer, welche Graf Simon v. Sponheim wegen Johann Ulner widersagt haben. Vlla, 107b — (s. a. et d.) Anzeige derer, welche um Wetzlars willen Feinde des Bundes sind. Vlla, 97b — (s. a. et d.) Angabe der Helfer des Henneckin Hake. Vlla, 104 — (s. a. et d.) Schreiben nichtgen. Stadt mit Angabe derer, die »uns entsad« haben. Vlla, 98 1386 und 1388. Verzeichnisse derer, welche der Stadt zu dienen verbunden sind. VI, 40, 58 1387 Jan. 18. Die Wittwe Heinrichs v. Bernbach und ihr Sohn Heinrich bescheinigen den Empfang einer Gülte seitens Ulrichs v. Hanau und Efts, die sie als Burglehen auf Schloss Königstein stehen hatten. VI, 91 — Jan. 26. Worms an die Bundesstädte betr. Feindschaft des Diether Kemmerer v. Worms und seines Neffen Hans v. Tanne mit Graf Emich v. Leiningen. Vlla, 103b — Jan. 29. Graf Simon v. Sponheim an Mainz betr. seine Feindschaft mit Strassburg. Vlla, 103 78 III. Kopialbücher 1387. 387 vor Febr. 18 (s. a. et d.) Anonymes Schreiben an Peter Kreglinger und Heinrich Toppler betr. Nichterscheinen des Königs auf dem Heidelberger Tage, dessen Verhältniss zu den Böhmischen Landherren, u. a. I II I, 16. RT AI, 559. Vlla, 71b — Febr. 22 —Mai 29. Feindschaft des Grafen Ruprecht v. Nassau mit Sigfrid v. Westerburg. Vlla, 106b—107 - März 9. Schreiben des Johanniterordens-Meisters Konrad v. Braunsberg betr. den Verkauf zweier Leibgedinge durch die Johannniter zu Fft an Johann Prusse den Alten. VI, 90 - März 10. Kg. Wenzel schreibt an Graf Johann v. Nassau, dass er im Einverständniss mit den auf dem Würzburger Tage versammelten Reichsständen den westfälischen Landfrieden widerrufe. R T A I, 539. V, 4-7 - März 18. Erzbischof Adolf v. Mainz kündigt Fft den Versatz seines Ungeldes zu Fft auf. VI, 90 - März 21. Verhandlungen und Verzeichniss der Anwesenden auf dem Nürnberger Tage. R T A I, 546. XII, 32b - März 27 —Mai 22. Feindschaft des Schenk Eberhard zu Erbach mit Konrad v. Frankenstein. Vlla, 106b - April 8—Mai 1. Feindschaft der Städte-Strassburg, Hagenau und Weissenburg mit Graf Emich v. Leiningen um Heinrichs v. Fleckenstein jun. willen. Vlla, 104b—106 - April 18. Verzeichniss von Leuten, die von einem Namens Bubel beraubt wurden. X, 105a - April 26. Kg. Karl v. Frankreich ladet den Erzbischof v. Mainz zu einer in Aachen mit den Erzbischöfen v. Köln und Trier sowie mit Herzog Ruprecht v. Bayern stattfindenden Berathung über das Schisma ein. V, 59 - Mai 29. Graf Emich v. Leiningen erklärt, dass sein Zwist mit Heinrich v. Fleckenstein jun. und den Städten Strassburg und Hagenau beigelegt sei. Vlla, 108b - Juni 1. Speyer an die Bundesstädte betr. seine Feindschaft mit Heinrich v. Fleckenstein jun. wegen Erschlagung des Speyerers Scheffener. Vlla, 108 - Juni 24. Dienstbrief des als Werkmann am Zimmerwerk angestellten Klaus Vyelhower aus Kreuznach. VI, 110 - Juni 28. Der Schwäbische Bund mahnt den Rheinischen um Hülfe gegen Graf Ulrich v. Württemberg, der seiner Schulden wegen gen. Schwäbische Städte befehdet hat. XII, 33b Kopialbticher 1387. III. 179 387 c a. Juli 1—25 (s. a. et d.) Aufzeichnungen über die Verhandlung der Fürsten, Herren und Städte auf dem Reichstage zu Nürnberg. IRI, 23. RT AI, 561. XV, 21b — Juli 13. Dienstrevers des in Fft angestellten Wundarztes Meister Hans der Wolf. VI, 72 — Juli 26— Sept. 25. Feindschaft des Grafen Johann v. Nassau mit Sigfrid und Gerhard v. Selbach, Johann und Robin v. Bicken, Reinhard v. Imhausen. Vlla, 110—111 — Aug. 22. Heinrich Beicr v. Boppard thut nach dem Tode seines Vaters die Feindschaft mit Fft ab. X, 101b — Sept. 7. Der Ritter Frank v. Cronberg und der Friedberger Schöffe Klaus Bern übergeben ihren Streit den Ffter Schöffen zur Entscheidung. VI, 75 — Sept. 8 — 15. Beschluss des Schwäbischen und Rheinischen Städtebundes, dass die Juden keine christliche Amme oder Magd haben sollen. Vlla, 110 — Sept. 20. Graf Ruprecht v. Nassau an Mainz betr. seine Feindschaft mit Reinhard v. Westerburg um Johanns v. Waldmannshausen gen. Leub willen. Vlla, 114b — Sept. 25 —Okt. 2. Feindschaft des Grafen Ruprecht v. Nassau mit Sigfrid v. Westerburg. Vlla, 111b—112 — Okt. 5. Pfalzgraf Ruprecht sen. ersucht die Rheinischen ßundes- städte gemäss der Einung um 50 Glefner wider Bechtram v. Vilbel und Flenne v Nordeck nebst deren Helfern. XV, 22 — Okt. 11— 16. Feindschaft des Grafen Ruprecht v. Nassau mit Sigfrid und Reinhard v. Westerburg. Vlla, 114 — Okt. 16. Graf Simon v. Sponheim an Mainz betr. seine Feindschaft mit Friedrich v. Bitsch um Ulners willen. Vlla, 114b — Okt. 17. Feindschaft Ffts mit Friedrich Holzappel v. Runkel, dessen Sohn Rulmann, Kuno v. Rodenhausen und Bechtram v. Vilbel. Vlla, 112b—114 — Okt. 18. Speyer an Mainz betr. die von Pfalzgraf Ruprecht sen. zugestandene Verschiebung der Hülfesendung bis Nov. 11. XV, 22b — Okt. 26 — Dez. 1. Feindschaft des Grafen Ruprecht v. Nassau mit denen v. Elkerhausen, Aylf v. Nassau-Diez und Henne v. Waldmannshausen. Vlla, 115—116 — Nov. 2—7. Feindschaft Ffts mit Friedrich Holzappel v. Runkel, dessen Sohn Rulmann, Kuno v. Rodenhausen und Bechtram v. Vilbel. Vlla, 116b—117 — Nov. 3 — 15. Feindschaft des Grafen Ruprecht v. Nassau mit Sigfrid v. Westerburg. Vlla, 117 iSo III. Kopialbtlcher 1387 — 1388. 1387 Nov. 5. Städtische Ausfertigung der Mergcnthcimer Stallung. R TAI, 588. ' ' ' XV,'l — Nov. 7. Fft verkündet 108 Städten, dass es die Anfangstermine seiner beiden Messen etwas früher als bisher legen will. V, 74 — Dez. 4. Nürnberg beklagt sich bei nichtgen. Geistlichen über die Beraubung von Nürnberger Kaufleuten, welche aus Venedig kamen, in deren Stadt Oting. XII, 36 •— Dez. 5. Nürnberg an Fft betr. seine Feindschaft mit Herzog Friedrich v. Bayern und die verrätherische Gefangennahme des Erzbischofs v. Salzburg durch denselben. (Die Beilage dazu vgl- 1366 Okt. 29.) * ' XII, 34b — Dez. 12. Philipp v."Falkenstein genehmigt die von einem in Fft gefangen gewesenen Unterthanen eingegangene Urfehde. VI, 114b — Dez. 13. Graf Simon v. Sponheim an Mainz betr. den mit Jeckel Bornbach v. Lichtenberg geschlossenen Frieden. Vlla, 117b — Dez. 21. Der Schwäbische Bund mahnt durch Speyer den Rheinischen um Hülfe gegen die Herzöge Stephan und Friedrich v. Bayern, welche die Städte Nürnberg, Regensburg, Memmingen und Gemünd beraubt haben. XII, 36b — (s. d.) Aufz. über die Aussöhnung Ffts mit Bruno v. Scharfen- stein. X, 104a ca. 1387 (s. a. et d.) Kloster Thron bittet Fft um Schutz vor Konrad v. Hattstein und dem v. Reifenberg. X, 101b 1388 J an. 14. Fft kündet den Herzögen Stephan und Friedrich v. Bayern gemäss der Mahnung des Schwäbischen Bundes von 1387 Dez. 21 Fehde an. XII, 37b — Jan. 17. Der Bund der Städte in Schwaben, Franken, Bayern u. s. w. erklärt den Herzögen Stephan und Friedrich v. Bayern Feindschaft wegen deren Verfahren gegen den Erzbischof v. Salzburg und die Angriffe gegen Nürnberg u. a. Städte. XII, 39b — Jan. 18. Fft ertheilt seinem Hauptmann Sigfrid Fickel Befehle betr. den Krieg gegen die Herzöge Friedrich und Stephan v. Bayern. XII, 37b — ca. Jan. (s. a. et d.) Aussöhnungsvertrag des Erzbischofs Piligrim v. Salzburg mit dem Herzog Friedrich v. Bayern. XII, 38 — Febr. 2. Der Erzbischof v. Salzburg beglaubigt Walthun vom Adalar beim König. XII, 38b •— vor Febr. 11. (s. a. et d.) Protest des Salzburger Kapitels gegen den Vertrag, durch den der Erzbischof seiner Gefangenschaft durch den Herzog v. Bayern entledigt wurde. XII, 39 ^ . . - n Kopialbücher 1388. III. 181 1388 v or Febr. 11. (s. a. et d.) Sendungen des Erzbischots v. Salzburg und seines Kapitels an den König und Herzog Albrecht v. Oesterreich betr. Gefangennahme des ersteren durch Herzog Friedrich v. Bayern. XII, 38b—31) — Febr. 11. Nürnberg berichtet an den Städtebund über den Krieg gegen Bayern, die Befreiung des Erzbischofs v. Salzburg, den Protest des Salzburger Kapitels, über das Verhältniss des Königs zu den Bayrischen Herzögen. IRI, 26. XII, 40 — März 13. Die Rheinischen Städte bekunden, dass die Bundesstädte in Schwaben, Bayern und Franken die Vermittlung ihres Streites mit den Bayrischen Herzögen an Pfalzgraf Ruprecht den Aelteren übertragen haben. IRI, 27. 11 T A II, 8. XII, 42 — März 15. Durch Pfalzgraf Ruprecht den Aelteren vermittelter Friedensvertrag zu Neumarkt zwischen den Herzögen v. Bayern und den Schwäbischen, Bayrischen und Fränkischen Städten. R T A II, 9. XII, 40b — März 22. Eckard v. Elkerhausen verlangt sein auf Eft stehendes Geld, widrigenfalls er seinen Verbund aufsage. VI, II — März 29 —Juni 25. Feindschaft der Städte Schlettstadt und Ober- Ehenheim mit Jakob v. Wiesweiler und Breisach. Vlla, 118 — April 1. Schenk Eberhard zu Erbach an Fft betr. Verlängerung des Friedens zwischen ihm und dem v. Frankenstein. Vlla, II7b — April 23. Vb. des Henne v. Bommersheim. VI, 113b — April 23. Pfalzgraf Ruprechts Ergänzung des Spruchbriefes von März 15. R T A II, 32. XII, 53 — Mai 23. Die Städte des Bundes in Schwaben, Franken und Bayern bitten Speyer um Hülfe, falls fremdes Volk sie angreifen werde. R T A II, 30. ' XII, 43 — Mai 23. Dies, an Speyer betr. Mahnung wider die Herzöge v. Bayern, welche den Neumarkter Vertrag verletzt haben. I R I, 28. XII, 42b — ad Mai 23. Klagen verschiedener Städte wider die Herzöge v. Bayern wegen Verletzung des Neumarkter Vertrags. R T A II, 29. XII, 43b—44b — Mai 30. Speyer sendet den Städten des Rheinischen Bundes den Mahnbrief der Schwäbischen u. a. Städte (von Mai 23) wider die Herzöge v. Bayern sowie die Klagepunkte derselben (ad Mai 23). XII, 42b — Juli 24. Vertrag Ffts mit den als Büchsenschützen angenommenen Henne Becker und Heinz Dudenhofen, VI, 117 mJf MIT . \ ^ ,f\ ^ x 182 III. Kopialbücher 1388. 1388 Juli 25. Aufz. über den Verbund des Heinz v. Schmitten. VI, 117 — Juli 26. Feindschaftserklärung Ffts gegen den Bischof v. Augsburg, die drei Grafen v. Württemberg, die zwei Grafen v. Oeningen und die drei Herzöge v. Bayern. XII, 44b — (s. a.) Sept. 2. Kg. Karl v. Frankreich dankt Kg. Wenzel für übersendete Nachrichten, wünscht Fortbestehen des gegenseitigen guten Verhältnisses und zeigt an, dass er den Herzog v. Geldern bekriegen müsse. V, 137 — (s. a.) Sept. 2. Derselbe ebenso an Markgraf Jobst v. Mähren. V, 138 — (s. a.) Sept. 2. Herzog Philipp v. Burgund schreibt an Markgraf Jobst v. Mähren über den bevorstehenden Feldzug des Königs v. Frankreich gegen den Herzog v. Geldern. V, 139 — (s. a.) Sept. 3. Johann, Herzog v. Berry, ebenso an Markgraf Jobst v. Mähren. V, 140 — Sept. 5. Aufz. betr. Friedensschluss Ffts mit Bechtram v. Vilbel. X, 107b — Sept. 18. Feindschaftserklärung Ffts an die beiden Pfalzgrafen Ruprecht und an Markgraf Rudolf v. Baden. XII, 45 — Sept. 23. Die Wittwe Rudolfs v. Sachsenhausen und ihre Söhne verkaufen an Fft einen Flecken bei der Roder Pforte in Sachsenhausen und übernehmen Verpflichtungen betr. einen Born in ihrem Flof, eine Mauer an demselben und die um Sachsenhausen laufende Mauer. VI, 112b — Sept. 23. Dies, verpflichten sich dazu, dass ihr Sohn und Bruder Friedrich diese Urkunde ebenfalls besiegle. VI, 112b — Okt. 6. Vertrag der Städte Mainz und Fft mit den Dorfgemeinden Ingelheim und Ingelheim-Winternheim betr. Sicherung der beiderseitigen Angehörigen im Streit der Städte mit den Herzögen v. Bayern. XII, 45b — Okt. 19. Mainz sendet Fft eine Abschrift des Vertrages von Okt. 6 und meldet, dass es von Worms die Namen der Feinde des Rheinischen und Schwäbischen Städtebundes erhalten habe. XII, 45b — Nov. 8. Aufzeichnung betr. Widersage Erwins Krieg v. Fetzberg und seiner Anhänger. X, lOSb — Nov. 9. Schenk Eberhard zu Erbach an Fft betr. seine Aussöhnung y o mit Konrad v. Frankenstein. Vlla, 122b ca. 1388 (s. a. et d.) Verzeichniss derer, welche um der Brüder Johann und Gottfried v. Breitenbach willen der Stadt Feinde geworden sind. X, 108b Kopialbiicher 1389. III. 183 1389 Jan. 27 —März 26. Feindschaft Strassburgs mit Graf Emich v. Leiningen um der Strassburger Johann Bocke und Peter Museler und deren Besitzungen in Brumath willen. Schreiben Strassburgs von Febr. 5 I R I, 30. Vlla, 119-120 — März 15. Verpflichtung Ffts gegen den als Hauptmann und Marschalk der Stadt angenommenen Ditmar v. Girms. VI, 111 — März 18. Feindschaft Ffts mit Johann, Walther und Frank v. Cronberg. Vlla, 121—122 — März 22. Verpflichtung Ffts gegen seine Diener und in den Krieg ziehenden Bürger betr. die Belohnung für die gemachten Gefangenen, Brechen eines feindlichen Banners, erstes Eindringen in eine eroberte Stadt. VI, 111b — April 5 —7. Feindschaft Gelnhausens und Ffts mit Ulrich v. Hanau. VII, 122b—123 — Mai 1. Kg. Wenzel fordert die Städte am Rhein, in Schwaben, Elsass, Franken, Bayern und der Wetterau auf, ihren Sonderbund abzuthun und sich dem gemeinen Landfrieden anzuschliessen. R T A II, 180. XIII, innere Seite des vorderen Umschlags. — Mai 27. Ansprache Ffts auf einem Tage zu Utenheim an Graf Walram v. Nassau, der bei Gronberg von einem städtischen Diener gefangen genommen worden war, diese Gefangenschaft anzuerkennen. RTA II, 218. ' XV, 24b — Juni 3. Erzbischof Adolf v. Mainz, Bischof Lamprecht v. Bamberg, Deutschordens-Meister Sigfrid v. Venningen stiften einen Frieden zwischen den beiden Pfalzgrafen Ruprecht und den Städten des Bundes am Rhein, im Elsass und in der Wetterau. R T A II, 220. XV, 23 — Juni 3. Gen. Städte am Rhein, im Elsass und in der Wetterau erklären sich gemäss dem am gleichen Tage von Erzbischof Adolf v. Mainz u. a. gestifteten Frieden schuldig, den beiden Pfalzgrafen Ruprecht für die von diesen gemachten Gefangenen u. a. bis zu Juni 27 10000, bis Sept. 29 10000 und bis Weihnachten 40000 Gulden zu zahlen. XV, 25b — Juni 5. Kg. Wenzels Landfrieden. RT All, 171. XIII, la—5b — Juni 25. Die Brüder Konrad und Eckard v. Elkerhausen versöhnen sich mit Fft und erneuern ihren Verbund. VI, 114 — Juli 2. Bekanntmachung Schenk Eberhards zu Erbach von des Rheinischen Landfriedens wegen über die Leistungen, zu welchen Fft, Eriedberg und Gelnhausen für den Landfrieden verpflichtet sind. XV, 25 |, III. Kopialbücher 1389. 89 J uli 9. Quittung des Schultheissen Tham Knebel v. Oppenheim an Fft über 1777 Gulden und 14 Schillinge Heller, welche die Stadt als ihren Antheil an den 10000 Gulden, die der Rheinische Bund den beiden Pfalzgrafen Ruprecht zu zahlen hat, erlegte. XV, 25 Juli 9. Quittung der beiden Pfalzgrafen Ruprecht an Fft über Zahlung der 1777 Gulden und 14 Schillinge Heller. XV, 25b Juli 14. Verzeichniss derer, welche um Plennes v. Hattstein gen. Rumsland willen der Stadt widersagt haben. X, 108a Juli 14, 17. Aufz. betr. Widersage Volmars v. Ebertshausen und Vermittelung Philipps v. Falkenstein in dieser Sache. X, 107b Juli 18. Vzb. und Vb. des Edelknechtes Kraft Vogt v. Frohnhausen. VI, 11 Ob. IX, 88b Juli 22. Verzeichniss derer, welche um Henne v. Ebersbach gen. Nachthund willen der Stadt widersagt haben. X, 108a Juli 26. Vzb. des Heinz Franke. VI, 118 Aug.. 1. Vzb. des Erwin v. Koebel. VI, 118 Aug. 6. Aufz. über einen Vzb. des Diele v. Burg gen. v. Mainz. VI, 118 Aug. 10. Aufz. betr. Widersage Heidenrichs v. Fetzberg und seiner Anhänger. X, 109b Aug. 12. Vzb. des Konrad v. Kinzenbach. VI, 117b Sept. 2. Vzb. der Edelknechte Eberhard und Sibold Schelm. VI, 118 Sept. 4. Vzb. des Erwin Krieg v. Fetzberg. VI, 121 Sept. 5. Verzeichniss derer, welche um Erwins Krieg willen der Stadt widersagt haben. X, 109a Sept. 9. Uf. und Vb. des Rucker Hepchin v. Breitenbach und des Klaus Cyrkel v. Marburg. VI, 121b Sept. 10. Uf. und Vb. des Edelknechtes Gottfried Czippur. VI, 122 ca. Sept. 14 (s.a. et d.) Verzeichniss der Kurfürsten, Grafen, Herren, Ritter und Knechte, die den Landfrieden bei Rhein geschworen haben. R T A II, 18 j. XIII, 48a—51a Sept. 22. Schenk Eberhard zu Erbach, Landvogt des Rheinischen Landfriedens, fordert Henne v. Hattstein gen. Rumsland auf, sich binnen 14 Tagen wegen seiner Händel mit Fft mit der Stadt zu vergleichen. XIII, 5b Okt. 9. Quittung der beiden Pfalzgrafen Ruprecht an Fft über 1777 Gulden und 14 Schillinge Heller als Antheil Ffts an der Sept. 29 von den Städten zu leistenden Zahlung. XV, 20 Okt. 30. Vzb. des Heinrich Here. VI, 119 Kopialbüclier 1389. III. 185 1389 N ov. 14. Erzbischof Adolf v. Mainz verkündet eine am 27. Juni verabredete Ergänzung des Friedensinstrumentes von Juni 3 betr. diejenigen, welche ihre Lehen des Kriegs wegen aufgegeben hatten. RT All, 227. *" XV, 27 — Nov. 14. Desgl. eine weitere Ergänzung betr. die beiderseitigen Gefangenen. R T A II, 229. XV, 28 — Nov. 15. Erzbischof Adolf v. Mainz überschickt der Stadt Mainz die beiden Stücke von Nov. 14. RT All, 230. XV, 27 — Nov. 19. Aufz. betr. Aussöhnung der Stadt mit Wigand Schabe. X, 109a — Nov. 19. Desgl. mit den Brüdern Gerlach und Johann v. Breitenbach. X, lila — Nov. 22. Mainz überschickt Eft den Brief des Erzbischofs von Nov. 15 nebst Abschriften der beiden Urkunden von Nov. 14. XV, 27 — nach Nov. 22. Aufz. betr. Mittheilung der Stücke von Nov. 14, 15 und 22 betr. die Zusätze zum Frieden von Juni 3 an Friedberg und Gelnhausen. XV, 28b — Nov. 23. Fehdebrief Otto Römers an Fft nebst Verzeichniss seiner Helfer. X, 110a — Nov. 25. Peter Bache sagt Fft Fehde an. X, 110a — Nov. 25. Henne Schelris desgl. X, 110a — Dez. 20. Schenk Eberhard zu Erbach an Adam Fraiss v. Eltville und an einen gewissen Rodenstein wie Sept. 22 an Henne v. Hattstein. XIII, 6a — Dez. 24. Aufz. betr. Aussöhnung Otto Romers mit Fft. X, 111b — Dez. 27. Quittung der beiden Pfalzgrafen Ruprecht an Fft über 7110 Gulden und 4 Groschen als Antheil Ffts an der zu Weihnachten von den Städten zu leistenden Zahlung. XV, 26b ca. 1389 (s. a. et d.) Verzeichniss derer, welche um Dieles v. Falkenberg willen Ffts Feinde geworden sind. X, 107b — (s. a. et d.) Aufz. betr. Fehde mit Otto Romer, Diele Rüting, Bechtold Wynne v. Bessingen, Heinrich v. Bessingen, Johann v. Jassa. X, 108a — (s. a. et d.) Verzeichniss derer, welche um Winter vom Wasen willen Feinde der Stadt geworden sind. X, 109a — (s. a. et d.) Aufzeichnungen betr. Widersagen Reinhards Scherntoler, Ulins v. Echzell, Eckhards Mul v. Fetzberg und ihrer Anhänger sowie Pfandungsbewahrungen Winters vom Wasen und Franks v. Dorfeiden. X, 109b — (s. a. et d.) Verzeichniss derer, welche um Volmar v. Ebertshausen und Henne Dürings willen Feinde Ffts geworden sind. X, 110b i86 III. Kopialbiicher 1390. 1390 Jan. 14. Sühnebrief und Vzb. Ffts betr. Henne Scheins, Peter v. Steinheim, Herburd v. Bacharach und Stephan v. Königstein. VI, 123b — Jan. 14, 15. Aufz. über Aussöhnungsversuche Ffts mit Johann Wolfskehl. ' X, 112a — Jan. 18. Sühnebrief, Vzb. und Vb. des Edelknechtes Henne Döring, auch sein Verhältniss zu Gilbrecht Weise v. Fauerbach betr. IX, 71b — Febr. 5. Angabe über das Todesdatum des Erzbischofs Adolf v Mainz. VI, 51) — Febr. 17. Desgl. betr. Pfalzgraf Ruprecht sen. VI, 51) — Febr. 25. Vzb. des Edelknechtes Winter vom Wasen und seiner Knechte Henne v.Eichen und Pifferheinz v. Windecken. VI, 120b — Juni 24. Sühnebrief und Vzb. Ffts und der beiden Ritter Sigfrid v. Lindau gegen einander. VI, 128 — Juli 18. Uf. der Brüder Heinz und Eitel Merckiln v. Sandbach, welche wegen einer Sache mit Herte Hochud gefangen waren. IX, 81b — Juli 25. Aufz. betr. Fehde Ffts mit Henne v. Hattstein jun. gen. Rumsland. X, 110b — Sept. 30. Kg. Wenzel verbietet den Reichsstädten Süd- und Westdeutschlands, die Reichssteuer an irgend Jemand ausser an Borziboy v. Swynar zu zahlen. VI, 129b ca. 1390 (s. a. et d.) Verzeichnisse von Feinden der Stadt. X, 111b, 112a, 112b — (s. a. et d.) Verzeichnisse derer, welche wegen der Brüder Johann und Dietrich Specht, Diether Ivemmerer, Bruno v. Scharfenstein, Henchin Kemmerer v. Rodenstein, Karl Fudersack vom Stege, Johann v. Rüdigheim, Henne v. Vorberg, Henne Wille v. Hartenfels Feinde der Stadt geworden sind. X, 112b—113b — (s. a. et d.) Aufzeichnungen betr. Feindschaften Ffts mit Götze v. Rosenberg, Hermann Gademan v. Dudenhausen, Walther v. Vilbel nebst Anhängern, Gerhard v. Wolfskehlen u. A., Diether Hüne u. A., Rorich v. Eisenbach jun. u. A., Konrad Schelris u. A., Henne Kretz, Henne v. Hattenheim u. A., Hartmann v. Drahe u. A., DiepelBube u. A., Antonius Ring v. Saulheim, Henne Schrempt v. Dirmstein u. A., Eberhard v. Hirschhorn u. A. X, 114a—115a 1390 — 1391 Abrechnungen betr. den von Speyer, Worms, Pfeddersheim, Mainz und Fft zu leistenden Schadenersatz, besonders wegen Brandstiftung der Städte bei ihren Kriegszügen in der linksrheinischen Pfalz. ' XIV . - r_ 1 -r—V /r T ■ Kopialbücher 1390— 1393. III. 187 ca. 1390- -1395 ( s - a - et d.) Aufzeichnungen betr. Feindschaften Ffts Elkerhausen nebst Anhängern, Henne Schelris Hermann Schranz v. Sachsen- mit Heinrich v. jun. u. A., Henne v. Vilbel u. A. hausen, Konz Rüps u. A., Iienne v. Ebersbach gen. Nachthund u. A., Wigand Stross v. Schönborn, Winter vom Wasen u. A., Kuno v. Hattstein u. A., Sibold Schelm u. A., Eberhard v. Fechen- bach U.A., Sigfrid v. Gossheim u. A., Herte v. Doringheim, Johann v. Isenburg u. A. X, 115b — 117a 1391 J an. 3. Die von Hermann Schelris, Vogt zu Seligenstadt, und Edelknecht Ivonrad Rabenolt als Bevollmächtigten der Fürsten, Grafen u. s. w. mit Fft abgeschlossene Rachtung über Kg. Wenzels Tilgung der Judenschulen. RT All, 334. VI, 137b — Jan. 9. Vertrag Pfalzgraf Ruprechts des Aeltern und des Erz- bischofs Konrad v. Mainz mit der Stadt Mainz über Kg. Wenzels Tilgung der Judenschulen. RTAII, 340. VI, 113 — März 9. Erklärung Ffts über den am selben Tage geschlossenen Vergleich mit Johann und Hartmut v. Cronberg. VI, 133 — Mai 22. Schenk Eberhard zu Erbach ladet Fft von Landfriedens wegen vor, weil die Stadt den Ffter Zoll nicht nach dem Nutzen des Landfriedens am Rhein verwalte. XIII, 6a — Okt. 28. Aufz. betr. die Widersage Hennes v. Hattstein gen. Rumsland. X, 113b — Dez. 2. Vb. und Vzb. der Brüder Johann und Sigfrid v. Hatzfeld, Ruprechts und Johanns v. Biedenfeld, Sigfrids Schutzsper und Krafts Düring. IX, 72b ca. 1391 (s. a. et d.) Erklärung Ffts über die mit den Brüdern Gerlach, Johann und Gottfried v. Breitenbach geschlossene R. VI, 130 1392 März 10. K. Karls Privileg (Priv. Nr. 173) betr. Nieder-Erlenbach. I, 117. V, 85 — Okt. 22. Erklärung des obersten Richters zu Fft über die dort übliche Art des Eidschwures der Juden. B U 768. V, 104 1392, 1404, 1438, 1439. Quittungen und Erklärungen mehrerer Herren v. Eppstein betr. die 100 Gulden, welche ihnen Fft alljährlich am 11. Nov. zu zahlen hat. (Vgl. Bd. II, 24 ad 1368 Mai 24.) V, 3—7 1393 Jan. 18. Verpflichtung des Edelknechts Henne Döring, gleichlautend wie die von 1390 Jan. 18. VI, 140 — Febr. 3. Edelknecht Bechtram v. Vilbel unterwirft sich im Voraus einem in seinem Streite mit Fft zu fällenden Schiedssprüche. VI, 144 —• Febr. 6. Vzb. des Edelknechtes Bechtram v. Vilbel. VI, 144b — Febr. 7. Landfrieden zwischen Erzbischof Konrad v. Mainz, Ruprecht von dem Berge, Erwähltem zu Paderborn, Landgraf Bal- ■ i SS III Kopialbtlcher 1393 — 1394. thasar v. Thüringen, Herzog Otto v. Braunschweig und Landgraf Hermann v. Hessen. XIII, 17a—19a 1393 ad Fehl*. 7 (s. a. et d.) »Ubertracht« de-r Fürsten und der Landrichter (zu dem Landfrieden). XIII, 19b nach 1393 F ebr. 7 (s. a. et d.) Die zu Fritzlar versammelten Fürsten und Herren des Landfriedens von 1393 Febr. 7 fassen weitere Beschlüsse betr. Feldarbeiten und Bergleute. XIII, 28a — Febr. 7 (s. a., Mo. n. Laur.) Die zu Hofgeismar versammelten Landrichter der Herren des Landfriedens von 1393 Febr. 7 fassen weitere Beschlüsse, zu demselben. XIII, 20a—25a 1 393 J uli 20. Vb. des Edelknechtes Bechtram v. Vilbel. VI, 145 — Aug. 17. Fft verwahrt sich gegen die Ritter Johann, Walther, Frank und die beiden Hartmut sowie den Edelknecht Johann v. Cronberg wegen allen Schadens, den dieselben erleiden könnten, da die Stadt mit dem König, den Fürsten u. s. w. von Landfriedens wegen ausziehen müsse. VI, 135b. XIII, 10a — Aug. 17. Dienstrevers des Wundarztes Meister Hermann aus Worms. VI, 141b 1394 J an. 13. Verlandfriedung der Ritter Friedrich, Johann und Gottschalk v. Papperg und des Heinemann Kappehud auf Klage des Erzbischofs v. Köln und des Bischofs v. Paderborn. XIII, 32b — Febr. 6. Fft schliesst mit den Deutschordensherren einen Vergleich über deren Abgabe für die Brücke, Ersatz des ihnen im Kriege zugefügten Schadens, den Schweinetrieb u. a. I, 188. V, 91 - März 5. Vzb. und Vb. des Henne v. Werberg. IX, (50 — Juli 9. Geleitsbrief Ffts für die vom König zu einem Tag nach Fft beschiedenen Reichsstände. R T A II, 388. VI, 125b — Okt. 6. Vzb. und Vb. des Edelknechtes Bechtram v. Vilbel. VI, 144b — Okt. 28. Aufz. betr Aussöhnung Ffts mit Henne Schelris. X, 117b — Nov. 3. Aufz. betr. Aussöhnung Ffts mit Heinz Markolf. X, 116b — Dez. 13 (s. a.) Fft übersendet den Städten das Privileg Kg. Wenzels von 1394 Juli 13 betr. den Anfang der beiden Messen. V, 88 — Dez. 24. Verzeichniss von 117 Städten, denen das vorstehende Schreiben gesendet wurde. V, 89 nach 1394 Dez. (s. a. et d.) Bekanntmachung des Ffter Rathes an die Messfremden betr. den rechtzeitigen Schluss der Messe. V, 90 1394 ( s. d.) Form eines Passes für Kaufleute, ausgestellt von Werner v. Falkenberg, Landvogt des Erzbischofs v. Mainz über den Landfrieden. XIII, 31b Kopialbflcher 1395 — 1397. III. 189 1395 M ärz 28. Aufz. über einen Eid des Kraft v. Swapach, Diener Johanns v. Cronberg, dass er sein und seiner Herren Siegel verloren habe. V, 13(5 — Aug, 5. Aufz. über den Verbund des Konrad Beheim. VI, 148b — Aug. 22. Die Ganerben zu Rödelheim errichten einen Burgfrieden unter sich. VII, 28 — Sept. 14. Die von Eft ausgestellte R. der Stadt mit Erz- bischof Konrad v. Mainz zur Beilegung des Streites der Stadt mit der Fiter Pfaffheit. I, 195. VI, 65 ca. 1395 (s. a. et d.) Verzeichniss von solchen, welche Efts wegen verlandfriedet sind. XIII, 7a — (s. a. et d.) Zwei Verzeichnisse von Verlandfriedeten. XIII, ?b—8b ca. 1395 —1400 (s. a. et d.) Aufzeichnungen betr. Feindschaften Efts mit Hans v. Hirschhorn, Hartmut Huss, Henne v. Dernbach, Heinz Nüwewirt, Walther v. Vilbel, Heinz v. Sachsen hausen, Jorg und Heinrich v. Hattstein, Diether Landschade, Burkhard v. Nierstein, Eberhard v. Fechenbach, Hans Voidel, Richwin Küchenmeister, Reinhard und Johann v. Westerburg, Konrad v. Frankenstein, Diether Hune, Frank v. Dorfeiden, Klaus v. Gudenberg, Jakob v. Schwalbach, Endres Zobel, Wilderich Kumpp v. Böckelheim, Henne v. Almsheim, Henne v. Langenau, Henne Hube v. Windecken, nebst Verzeichnissen ihrer Anhänger. X, 117b—122a 1396 J an. 2. Aufz. betr. den Beginn des Gebrauches eines neuen Stadtsiegels. II, 11 — Aug. 26. Fft verwahrt sich gegen die v. Hattstein wegen allen Schadens, den diese erleiden könnten, da die Stadt von Landfriedens wegen ausziehen müsse. XIII, 11 b — Nov. 16. Borziboyv. Swynar und Domherr Franz aus Prag machen eine Urkunde Kg. Wenzels von 1396 Aug. 24 bekannt, durch welche ihnen die Schlichtung des Zwistes des Ffter Rathes mit einzelnen Bürgern und die Ordnung weiterer Verhältnisse in Fft übertragen wird. V, 93 — Nov. 16. Dies, entscheiden kraft königlichem Auftrage, dass Jakob Knoblauch weder Schöffe noch Rathmann zu Fft sein soll. V, 94 — Dez. 6. Aufz. betr. Aussöhnung Ffts mit Henne von dem Hain. X, I16b ca. 1396 (s. a., 3. a. omn. sanct.) Fft schreibt an Ypern, dass dessen Bürger Johannes Malrode ein volles Jahr in Fft gelebt hat. II, 4 1397 ca. Jan. 13 (s. a. et d.) Aufz. betr. Aussöhnung Hennes v. Rode gen. Bercke und Hennes Sitz v. Flörsheim mit Fft. X, 122a 190 III. Kopialbücher 1397 —1399. 1397 Febr. 24 Geleitsbrief Ffts für Besucher des Reichstages am FT Mai. I R I, 40. 11 T A II, 441. VI, 125b — März 24. Aufz. über den Verbund des Flans, Henne Beckers Sohn. VI, 117 — Mai 20. Aufz. betr. Aussöhnung Hennes v. Ems mit Fft. X, 122a — Juli 6. Junger Frosch erklärt, dass er sein Haus zu Riedern vor Fft nicht an Auswärtige verkaufen und es Fft stets offen halten wolle. ' VII, 37b — Juli 20. Herte gen. Goldstein und Verwandte verkaufen Fft ihre Hälfte des Schlosses Goldstein um 800 Gulden. VII, 50a — Juli 22. Fft einer-, Johann v. Flolzhausen und Henne v. Breitenbach andrerseits errichten einen Burgfrieden auf Schloss Goldstein. VII, 51a—53a — Juli 26. Brune zu Brunenfels erklärt, dass er sein Flaus Niedenau vor Fft nicht an Auswärtige verkaufen und es Fft stets offen halten wolle. VII, 3Ga — Sept. 29. Erzbischof Johann v. Mainz verkauft Fft eine jährliche Gülte von 200 Gulden um 2000 Gulden. VII, 53b—55a ca. 1397 (s. a. et d.) Verzeichniss derer, welche von Georg, Heinrich und Kuno v. Haustein mit Fft ausgesöhnt wurden. X, 122a 1398 März 17. Durch die Erzbischöfe Johann v. Mainz und Werner v. Trier, Pfalzgraf Ruprecht, Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken und die Städte Mainz, Worms, Speyer, Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen geschehene Festsetzung der Zölle und Geleitsgelder zum königlichen Landfrieden am Rhein und in der Wetterau. R T A III, 41. XIII, 37a—38a — Juli 25. Aufz. über die Ableistung des Bürgereides und die dabei zu entrichtenden Gebühren. IV, 02 — Sept. 3. Das Mainzer geistliche Gericht trifft Bestimmungen gegen diejenigen Priester, welche allzu hohe Sportein verlangen. V, IFl — Okt. 2. Eidesformel für die, welche zu Fft wohnen, aber nicht Bürger werden können, nebst Namen derer, welche den Eid geschworen haben. IV, Gl — Okt. 3. Schöffe Arnold zu Lichtenstein erklärt, dass er sein Haus vor der Eschenheimer Pforte nicht in auswärtige Hände verkaufen und es Fft stets offen halten wolle. VII, 3Gb 1398 Okt. 3. Gleiche Verpflichtung des Wolf Schiffmann für sein Haus am Riederbruch vor Fft. VII, 38b 1399 Juni 16. Fft fordert Bechtram und Walther v. Vilbel auf, sofort ihren burglichen Bau zu Vilbel einzustellen und dort keinen Zoll und Weggeld mehr zu erheben. VII, GGa . Kjr . —7— ^ Kopialbilcher 1399. III. 191 _i _399 Juni 21. Vb. des Grafen Philipp v. Nassau-Saarbrücken. VII, 62 — Juni 21. Derselbe erklärt, von Fft 1000 Gulden entliehen zu haben. VII, 63 — Juni 24. Fft verwahrt sich gegen die Ritter Johann, die beiden Hartmut und den Edelknecht Johann v. Cronberg, falls es in Sachen des Wetterauischen und des Rheinischen Landfriedens ausziehen müsse. VII, 67b. IX, la — Juni 24. Desgl. gegen die Ritter Walther und Frank v. Cronberg. VII, 67b. IX, la — Juni 27. Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken, Landvogt des Rheinischen und Wetterauischen Landfriedens, fordert Fft auf, mit den drei anderen Wetterauischen Städten Zuzug gegen Tannenberg zu leisten. IX, 3. XIII, 34a — Juni 28. Fft kündet Hartmud v. Cronberg dem Jungen als Mitbesitzer von Tannenberg von Landfriedens wegen Fehde an. VII, 68b.' IX, 2a. XIII, 36a — Juni 28. Fft kündet den Ganerben zu Tannenberg an, dass es Hartmut v. Cronberg dem Jungen Fehde angesagt habe, und verwahrt sich gegen dieselben. VII, 68b. IX, 2b. XIII, 36a — Juni 28. Feindschaftserklärung Ffts an Retzel v. Wiesenbach, Gerhard und Diether v. Obirkeim, Volmar v. Winzler und Heinrich v. Kochendorf wegen des Zugs gegen Tannenberg. VII, 68b, IX, 2b. XIII, 36a — Juni 29. Fft verwahrt sich gegen die Ritter Johann, die beiden Hartmut, Walther, Frank und den Edelknecht Johann v. Cronberg, wegen des Zuges gegen Tannenberg nebst Aufz. über die Ueber- sendung der Briefe. VII, 68a. IX, lb—2a — Juli 16. Philipp v. Falkenstein, Ulrich v. Hanau und Fft verbünden sich gegen Walther und Bechtram v. Vilbel. VII, 66a ■— Juli 24. Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken spricht Fft unter Einschaltung der Widersags- bezw. Verwahrungsbriefe der Stadt an Hartmut v. Cronberg jun., die Ganerben zu Tannenberg und Retzel v. Wiesenbach frei von Schuld an dem auf dem Zuge gegen Tannenberg angerichteten Schaden. IX, 4a—5a. XIII, 34b—35b — ca. Juli (s. a. et d.) Angabe derer, welche auf Schloss Tannenberg gefangen genommen wurden. IX, 5b d.) Verzeichniss derer, die Theil an Tannen- XIII, 25b ca. Juli (s. a. et berg hatten. ca. Sept. 17 (s. a. et d.) Verzeichniss derer, welche wegen Graf Otto v. Solms Feinde der Stadt sind, und Aufz. betr. Beendung dieser Fehde. X, 115b ■•y. 192 III. Kopialbücher 1399— 1400. 1399 Okt. 1. Vzb. und Vb. des Kiese v. Eddersheim. IX, 26b — Nov. 11. Grede, Wittwe Konrads v. Glauburg, erklärt, dass sie ihr Haus am Langenbruch vor Sachsenhausen nicht in auswärtige Hände verkaufen und Eft stets offen halten wolle. VII, 38a - Nov. 13. Jakob Knoblauch erklärt, dass er sein Haus bei Bonames nicht in auswärtige Hände verkaufen und Fft stets offen halten wolle. ' VII, 39b — Nov. 27. Else v. Glauburg, Wittwe Bernhards Nyegenbur des Jungen, erklärt, dass sie ihr Haus am Steinweg vor Sachsenhausen nicht in auswärtige Hände verkaufen und Fft stets offen halten wolle. VII, 39a — Dez. 16. Vb. des Hans v. Dain gen. Sasse. IX, 74 1400 Febr. 18. Das Katharinenkloster vergleicht sich mit Fft wegen der an das Kloster gestellten Forderungen der Stadt. I, 196 — Febr. 18. Gegenurkunde Ffts für das Katharinenkloster. I, 197 — nach März 7 (s. a. et d.)' Verzeichniss derer, welchen die Ver- landfriedung Bechtrams und Walthers v. Vilbel von Ffts wegen durch Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken bekannt gemacht wurde. XIII, 40a—43a — März 8. Graf Philipp v. Nassau- Saarbrücken theilt den Burggrafen v. Nürnberg mit, dass die Brüder v. Vilbel verlandfriedet sind. ' XIII, 39b — März 9. Ders. macht die Verlandfriedung der Brüder v. Vilbel allgemein bekannt. XIII, 40a — März 29. Fft an Hermann Weise, Henne lliedesel, die Ganerben zu Lindheim, Henne Weise, die Ganerben zu Sturmfels, Henne v. Bellersheim jun. betr. die Verlandfriedung der Brüder v. Vilbel. XIII, 43a — April 12. Uf. und Vzb. des Ffter Schöffen Junger Frosch und Sohn betr. Raub von Früchten aus dem Haus zum Bären, Zerbrechen von Schlüsseln u. a. IX, 94b — Juni 3. Vzb. des Ritters Johann v. Cronberg sen. betr. die Zerstörung von Tannenberg. IX, 8 — Juni 9. Uf. und Vzb. von 15 gen. Knechten von Johann sen. und Hartmut jun. v. Cronberg, welche in Tannenberg gefangen wurden. IX, 8b — Sept. 4. Vzb. des aus Ffter Diensten entlassenen Hans v. Dain gen. Sasse. IX, 73b — Okt. 7. Sühnebrief, Vzb. und Vb. Walthers v. Vilbel betr. Zoll und Weggeld zu Vilbel und Zerstörung des dortigen Hauses. IX, 50 Kopialbücher 1400—1401. III. 193 1400 c a. Okt. 26 (s. a. et d.) Formel des vpn dem Fiter Rath dem Kg. Ruprecht geleisteten Eides. I, 131 — (s. d.) Ordnung der Grafschaft Bornheimer Berg. VII, 199a — F. mit Ensein v. Kettenheim, Fleinrich Starkrad, Frank v. Mosbach. X, 113a, 116a, 128b ca. 1400 (s. a.etd.) F. mit Johann V .Westerburg, Jakob Koppeiis v.Linz, Simon v. Spahl, Sigfrid Wambold, Konrad Schelris, Graf Gerhard v. Sayn, Wolf v. Wonnenstein, Friedrich Karspach, Wittekind v. Hattstein, Henne v. Habern, nebst Verzeichnissen ihrer Anhänger. X, 122b—125b — (s. a. et d.) Formel des von den Fiter Juden zu leistenden Schwures. V, 103 — (s. a. et d.) Aufzeichnungen über die Art des Eidschwurs der Juden zu Eft. V, 105, 106 •— (s. a. et d.) Form des zu Speyer üblichenEidschwurs der Juden. V, 107 — (s. a. et d.) Ordnung betr. Behandlung der Ffter Bürger am Gericht des Bornheimer Berges. VII, 203a —• (s. a. et d.) Ordnung des Kaicher Freigerichtes. VII, 202a — (s. a. et d.) Aufz. über die von nachfolgenden Personen ausgestellten R., Vb., Vzb., Uf.: Clese Eckels Sohn aus Sachsenhausen, Henne Osse aus Sachsenhausen, Ulrich Lepper Rode Conczen Sohn, Werner Scholder v. Mengeiber, Henne und Herbord v. Schwanheim, Henne Fust und Konzchin Huss, Hennechin Steindecker, Edelknecht Henne v. Eschbach, Reinhard v. Lützelbach, Henne Brocke sen. und jun. nebst Henne Sincze v. Sulzbach und Heinze v. Selbach. IX, 21a ca. 1400—1405. (s. a. et d.) Verzeichniss von 22 Feinden der Stadt. X, 129a ca. 1400—1410. (s. a. et. d.) F. mit Bechtram und Walther v. Vilbel, Graf Gerhard v. Sayn, Ulrich v. Bergheim gen. v Swedeu, Gilbrecht v. Buches, Gerhard v. Welmrode (Feind der Nieder-Erlenbacher), Heinrich v. Bubenheim (desgl.), Hans v. Sandbach gen. Dubenesser, Henne v. Erlenbach, Henne vom Wasen, Diether v. Staffel, Kraft v. Hatzfeld jun., Peter Haberkorn, Volprecht Forstmeister, Hartmann Huss, Erwin v. Schwabach, Henne v. Kaltenborn, nebst Verzeichnissen der Anhänger derselben. X, 127 — 135a 1401 Jan. 24. Kg. Ruprechts Gebot (Priv. 173) an Dortelweil. I, 236 — Juli 8. Die Ffter Bürgerin Kathrin Wonderlichen verkauft Fft eine Korngülte und einen Hühnerzins um 20 Gulden. VII, 29b — Juli 20. Kg. Ruprecht bestätigt Fft den Empfang von 1000 Gulden, welche ihm die Stadt zu seiner Romfahrt geschenkt hat. I, 135 H 194 HI. Kopialbticher 1401-1405. 1401 Juli 26. Sühnebrief und Vzb. Hartmuts Huser v. Homburg gegen Fft betr. beiderseitige Schädigung. IX, (57b 1403 April 10. Die von Fft und dem Erzbischof Jobann v. Mainz abgeschlossene R. zur Beilegung des Streites der Stadt mit der Ffter Pfaffheit. VI, 67 — Juli 8. Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken bescheinigt den Theil- habern des Landfriedens am Rhein und in der Wetterau den richtigen Empfang seiner Gebührnisse als Hauptmann des Landfriedens. XIII, 43b—44a — Okt. 9. Aufz. betr. Gefangennahme dreier Fremder zu Bonames, wahrscheinlich durch Mainzische. X, 129b 1404 Aug. 16. Sühnebrief und Vb. des Edelknechtes Henne Hoelin. ' IX, 71 - Dez. 21. Vb. des Edelknechtes Marquard v. Rödelheim. VII, 33a — Dez. 21. Edelknecht Marquard v. Rödelheim und Frau öffnen Fit ihr halbes Theil an dem Schlosse Rödelheim. VII, 32b — F. mit Konz Worms, Heinrich v. Bubenheim. X, 128a, 131a 1405 Febr. 3. Kg. Ruprecht fordert von Fft Zuzug zu seinem Unternehmen gegen die Landfriedensbrecher. VII, 80a — Febr. 14. Fft verwahrt sich gegen Johann v. Rüdigheim und die Ganerben zu Rückingen betr. seine Theilnahme am Zug des Königs gegen dieselben. VII, 81b — Febr. 14. Hermann v. Rodenstein desgl. VII, 81b — Febr. 16—17. Aufz. über die Einnahme von Schloss Rückingen. VII, 82a — Febr. 18 — April 23. Aufz. über die Einnahme und Zerstörung des Schlosses Höchst bei Lindheim. VII, 82a — Febr. 22. Aufz. über Einnahme und Zerstörung der Schlösser Mömbris, Wasserlos, Hüttengesäss. VII, 82b •— ca. Febr. (s. a. et d.) Forderungen Kg. Ruprechts an die Städte Fft, Friedberg, Gelnhausen, Wetzlar, Mainz, Worms, Speyer betr. deren Leistungen zu seinem Unternehmen gegen die Landfriedensbrecher. VII, 80b — ca. Febr. (s. a. et d.) Anklagen Hermanns v. Rodenstein und Ffts gegen Johann v. Rüdigheim betr. dessen Räubereien von Rückingen aus, sowie gegen die Besitzer von Höchst bei Lindheim und Carben. VII, 84a—86a — ca. Febr. (s. a. et d.) Aufz. über die vom König den Städten Mainz, Worms und Speyer befohlene Zerstörung des Schlosses Carben. VII, 83a Kopialblicher 1405. III. 195 405 M ai 18. Kg. Ruprecht fordert von Fft Steinmetzen und Zimmerleute, um das von Erzbischof Johann v. Mainz genommene und ihm übergebene Raubschloss Hauenstein zu brechen. Nebst angehängter Aufz. über den Abbruch. VII, 87a — Juni 28. Papst Innocenz VII. hebt das von Bonifacius IX. verliehene Privileg von 1398 Okt. 13 wegen des Gottesdienstes in den Ffter Messzeiten auf. XVI, 1? — Juni 28. Ders. beauftragt gen. Geistliche mit der Durchführung dieser Verfügung. XVI, 18 — Juli 28—29. Aufz. über Schreiben des Wetterauischen Landfriedens an Ulrich v. Bergheim gen. v. Sweden betr. Klage Reinhards v. Hanau wegen Brandstiftung zu Dragass, an Frank v. Cronberg wegen einer Brandstiftung zu Steinheim, an Steinheim und an Ulrich v. Bergheim in derselben Sache. XVII, 9a — Juli 30. Frank v. Cronberg an den Hauptmann des Wetterauischen Landfriedens, Eberhard v. Hirschhorn, betr. eine Klage Hennes Schelris gegen ihn und gegen Steinheim. XVII, 8b — vor Aug. 11 (s. a. et d.) Festsetzungen des Wetterauischen Landfriedens betr. Geleit bei Klagen, die Stellung von Streitkräften, Anstellung von zuverlässigen Beamten, Dienstanweisung des Landschreibers und der Briefboten des Landfriedens. XVII, 5a — Aug. 11. Festsetzungen betr. die Zölle des Landfriedens. XVII, 5b—6a — Aug. 11. Aufz. betr. Beginn der Siegelung mit dem Landfriedenssiegel. XVII, 9b — Aug. 11. Mahnung des Landfriedens an Ulrich v. Bergheim zu dem nächsten Landgerichte in Sachen der Klage Reinhards v. Hanau gegen ihn. XVII, 9b — Aug. 11. Mahnung des Landfriedens an Otto v. Göns in Sachen von dessen F. gegen die Friedberger Bürger Walther Schwarzenberger sen. und jun. XVII, 9b — Aug. 11. Mahnung des Landfriedens an Johann v. Isenburg, den Schultheiss Henne v. Breitenbach zu Gelnhausen zu bezahlen. XVII, 9b — Sept. 21, 22. Verhandlungen des Landfriedensgerichtes in Fft in Sachen des Grafen Heinrich v. Nassau gegen Henne v. Kaltenborn. XVII, 10a — Okt. 18 — Dez. 9. Aufforderung und Vorladung des Landfriedens an Konz Scheffer und Henne Brand zu Ranfulczbusen und an die dortige Gemeinde betr. Schadenersatz an Peter Fusschin zu Ortenberg für geraubte Pferde. XVII, 10a, IIa 196 III. Kopialbücher 1405—1406. 1405 Okt. 26, 27; Dez. 21. Aufforderung des Landfriedens an Henne Ochs sen. und an Konzchin v. Selbach gen. Frauenschuh, ihre Feindschaft gegen Philipp v. Falkenstein abzuthun, und Vorladung derselben. XVII, 10a, IIb — Nov. 14, 29; Dez. 23. Mahnung und Vorladung des Landfriedens an Heinrich vom Wasen wegen dessen F. mit Gelnhausen. XVII, 10b, 12b - Nov. 21; Dez. 21. Mahnung und Vorladung des Landfriedens an Henne vom Wasen betr. dessen F. mit Philipp v. Falkenstein. XVII, 10b, IIa — Nov. 29; Dez. 21. Mahnung und Vorladung des Landfriedens an Petzen Heinrich v. Melbach betr. dessen Fehde mit den Fried- bergern Walther Schwarzenberger sen. und jun. XVII, 1 Ob, 12a — Dez. 14, 21; 1406 Jan. 6. Mahnung und Vorladung des Landfriedens an Werner v. Schlitz gen. v. Görz, Heinrich, Faupel und Fritz v. Schlitz gen. v. Heusenstamm und Schelborn betr. deren F. mit Johann v. Isenburg. XVII, IIa — Dez. 15, 21. Mahnung und Vorladung des Landfriedens an Friedrich vom Wasen betr. dessen F. mit Gelnhausen. XVII, IIa, 12a — Dez. 21. Vorladung des Landfriedens an Wolf v. Bommersheim und an die Gemeinde Holzhausen betr. die Klage des Kaufmanns Simon Kraweder aus Pfarrkirchen. XVII, IIb ca. 1405 (s. a. et d.) Verzeichnisse derer, welche den Landfrieden beschworen haben. XVII, 1—2 1405 — 1406. Einnahmen des Landfriedens aus den Zöllen, Ausgaben desselben und Soldzahlung an den Hauptmann des Landfriedens, Eberhard v. Hirschhorn. XVII, 33—37 — (s. a. et d.) Vorladung und Verlandfriedung Friedrichs v. Delkenheim wegen der Stadt Gelnhausen. XVII, 4-5 1406 Jan. 26. Aufz. über die Verhandlung des Landfriedensgerichtes zu Fft in Sachen Isenburg gegen die v. Schliz, Gelnhausen gegen die vom Wasen, Kraweder gegen Wolf v. Bommersheim und die Gemeinde Holzhausen, Philipp v. Falkenstein gegen Henne vom Wasen und gegen Konzchin v. Selbach und gegen Henne Ochs sen. XVII, 13 — März 8, 20. Aufz. betr. Verhandlung des Landfriedensgerichtes zu Fft in Sachen Kraweder gegen Wolf v. Bommersheim und Holzhausen. XVII, 14a — März 9. Henne Scheffer aus Rödelheim und Frau pachten Ffter Gelände, welches zur Rödelheimer Brücke gehört. VII, 31a Kopialbücher 1406—1407. III. 197 1406 Mai 21. Abgrenzung der Rödelheimer Gemarkung durch den dortigen Schultheiss und die Schöffen. VII, 70a — Mai 29; Juni 6. Vorladung und Verhandlung des Landfriedensgerichtes zu Fft gegen Walther v. Vilbel wegen der Klage des Ffter Weltpriesters Brune zu Brunenfels. XVII, 14a — Juni 13. Vorladung des Landfriedens an Faupel und Fritz v. Schlitz gen v. Heusenstamm betr. Klage Johanns v. Isenburg. XVII, 14b — Juli 9— 11. Verlandfriedung Hennes vom Wasen wegen Philipp v. Falkenstein und der v. Schlitz wegen Johann v. Isenburg und verschiedene Bekanntmachungen des Landfriedens in dieser Sache. XVII, 14b—16a - Juli 16. Aufforderung des Landfriedens an Reinhard v. Hanau, Graf Heinrich v. Nassau, Gelnhausen und Wetzlar zu einem (nicht zu Stande gekommenen) Tage in Landfriedenssachen zu Fft. XVII, 10a — Aug. 2. Vorschläge des Landfriedens an Faupel und Fritz v. Schlitz gen. v. Heusenstamm betr. Beilegung ihres Zwistes mit Johann v. Isenburg. XVII, 16b — Aug. 6. Einladung des Landfriedens zu einem neuen Tag in Fft in Landfriedenssachen. XVII, 17 — Aug. 16. Der Ffter Schöffe Erwin Hartrad an den Landfriedenshauptmann Eberhard v. Hirschhorn betr. schwachen Besuch des Landfriedenstages und desshalb Verschiebung der Verhandlungen. XVII, 17b — Sept. 20. Berathung des Unterhofmeisters des Königs mit Gral Johann v. Katzenelnbogen und den Ffter Rathsherren betr. Fortbestand des Landfriedens. XVII, 18a 1407 April 30. 11. zwischen Fft und Sybold Schelm v. Bergen. IX, 29b — Mai 23. Einladung des Landfriedens zu einer (nicht zu Stande gekommenen) Berathschlagung über den Fortbestand des Bundes. XVII, 19a — Mai 23. Einladung des Landfriedens zu einer neuen Besprechung über den Fortbestand des Bundes. XVII, 19b — Mai 31. Einladung des Landfriedens an die zur Berathung nicht erschienenen Mitglieder zu einem neuen Tag betr. Sendung an den König in Sachen des Fortbestandes des Bundes. XVII, 20a — ]uni 25. Vzb. des Edelknechts Ruprecht v. Bommersheim betr. Schloss Bommersheim IX, 56 — Aug. 18. Eft macht den ihm am gleichen Tage ausgestellten Sülmebrief des Erzbischofs Johann v. Mainz bekannt und verspricht, bei dessen Lebzeiten den Zoll zu Höchst nicht anzufechten. VII, 88b I 198 III. Kopialbücher T407—1412. 1407 F . mit Herbord Monreon v. Aschaftenburg. X, 116b 1408 Sept. 22. Erklärung und Vb. des Edelknechtes Bechtram v. Vilbel betr. ein Lehen zu Dortelweil. IX, 51b 1409 März 13. Notariatsinstrument über die Oeffnung der Burg Rödelheim für die Stadt Fft als Mitganerben. VII, 32 — Aug. 1. Kg. Ruprecht theilt Fft mit, dass Rudolf v. Blcichenbach wegen der 1405 geschehenen Zerstörung von Mömbris auf alle Ansprache verzichtet habe. VII, S3a — F. mit Henchin v. Almsheim, Konzchin v. Selbach gen. Frauenschuh, Werner v. Hirzenhain. X, 126a, 133a, 134-b 1409 — 1410. Verhandlungen zwischen Fft und Köln über die Beschwerungen der Ffter Kaufleute in Köln und der Kölner in Fft. VII, 1—7 1410 Juli 13. Kurfürst Ludwig v.d. Pfalz macht den Vzb. und Vb. Johanns v. Rüdigheim bekannt, den derselbe 1405 Juni 1 dem Kg. Ruprecht nach der Eroberung des Schlosses Rückingen ausgestellt hatte. VII, 72 — F. mit Kunz Weckeier. X, 134a ca. 1410—1412. (s. a. et d.) F. mit Philipp v. Reifenberg und Jakob Lemchin nebst Verzeichnissen ihrer Anhänger. X, 135b 1411 Febr. 14. Vb. der Edelknechte Winter und Heinrich v. Rödel- heim. VII, 33b — Okt. 31. Vb. des Edelknechtes Winter v. Rödelheim. VII, 34a — F. mit Heinz v. Bessingen, Henne und Gerhard v. Bubenheim u. a. X, 135b, 145a — Gefangennehmung von Leuten Hildebrands v. Thüngen bei Fft, welche dem Erzbischof v. Mainz gegen Herzog Ludwig v. Bayern helfen wollten, und Verhandlungen mit demselben, als seine Leute in Nieder-Erlenbach Pferde genommen hatten. X, 138a ca. 1411—1415. (s. a. et d.) F. mit Graf Adolf v. Nassau-Diez, Diether v. Staffel, Wilhelm und Gauwin v. d. Tann. X, 136—138 1412 März 5. Protokoll einer Verhandlung zwischen Fft und Mainz, welch' letzteres Strassburger Kaufleute entgegen den Ffter Messfreiheiten begünstigte. VII, 197b — Juli 19. Durch Pfalzgraf Ludwig und die Stadt Speyer vermittelter Vergleich zwischen Fft und Strassburg betr. Zollerhebung von den beiderseitigen Kaufleuten. VII, 14—16 —- F. mit Klas v. Hantpusch, Jobann v. Waldeck, Philipp Gauwer, Gerhard v. Scharfenstein jun., Pauwels Floss v. Winternheim, Henne Stemmeier v. Pfeddersheim. X, 135b, 165b Kopialbttcher 1412 -141 5. III. 199 ca. 1412 — 1418. (s. a. et d.) Verzeichniss von Frauenschuhs Helfern mit Aufzeichnungen über die Aussöhnung mit einigen derselben. X, 14-4 1413 A pril 14. Vergleich zwischen den Parteien in der Stadt Mainz, vermittelt durch Abgesandtevon Worms,SpeyerundFft. VII,24b—25 — Mai 5. Mainz dankt Fft für die Sendung von dessen Rathsfreunden behufs Beilegung des Zwistes zwischen den Mainzer Partheien. VII, 24a — Aug. 1. Kaufbrief über den von Fft an Rudolf zum Humbrecht nebst Gattin verkauften Knoblauchshof. IX, 90b — F. mit Kiese v. Hademanshusen. X, 147a — Johannes Nuwewirt v. Lindheim und sein Verhältniss zur Beraubung des Heinz Nurre durch Wigand v. Bienbach. X, 139a — Durch Reinhard v. Hanau vermittelter Friedensschluss zwischen Fft und Graf Ailf v. Nassau-Diez nebst Verzeichniss der Anhänger desselben. X, 145—147 1414 Nov. 1. Kg. Sigmund zeigt Fft die Ernennung des Erzbischofs v. Mainz zum Landvogt der Wetterau an. IX, 99 — Dez. 11. Formel des von dem Ffter Rathe dem Kg. Sigmund geleisteten Eides. I, 137 — F. mit Emmerich, Marsilius und Walther v. Reifenberg. X, 151a — Aufz. über den Schwur des Heinz Lange aus Aschaffenburg, dass er nie auf der Stadt Schaden gewesen sei. X, 154a 1415 M ärz 26. Kg. Sigmund ernennt Graf Philipp v. Nassau zum Landvogt der Wetterau. IX, 99b — April 20. Ders. zeigt Fft die Ernennung des Grafen Philipp v. Nassau zum Landvogt der Wetterau an. IX, 100b — April 21. Ders. theilt Fft mit, dass er Kuno v. Scharfenstein der Stadt als königlichen Hauptmann gesetzt habe. IX, 102 — Aug. 24. Protokoll einer Verhandlung Efts mit Graf Philipp v. Nassau betr. Verhältnisse der Landvogtei der Wetterau zu Fft. IX, 101 — .Nov. 26. Wicker Molner aus Nieder-Erlenbach und Frau verkaufen an Fft eine Korngülte um 16 ft Heller. VII, 29b ca. 1415. (s. a. et Ii.) Verzeichniss von Feinden der Stadt um Johann v. Rüdigheim willen und F. mit Henchin v. Itzstein und Hans v. Hoenberg. X, 143 ca. 1415 — 1420. (s. a. et d.) F. mit Rudolf v. Schwalbach. X, 150a — (s. a. et d.) Verzeichnisse von Feinden der Stadt, insbes. der Anhänger vonKonz Tode und Anthis v. Heimbach, mit Bemerkungen über die Aussöhnung mit einigen derselben. X, 148a —150a — (s. a. et d.) Verzeichnisse derer, welche um Werner v. Falkenburg jun.,Hans v.Urf,EckeSweigerwillen FeindeFfts sind. X, 152b—153b 200 III. Kopialbücher 1416- M'9- 1416 Febr. 2. Kuse, Frau des Heinze Wober zu Nieder-Erlenbach, erklärt, dass sie und ihre Kinder sich in die Ffter Unterthanen- schaft begeben. VII, 73b - April 23. Fft wünscht Kg. Sigmund Glück zu den bisherigen Erfolgen und beglaubigt bei ihm den Stadtschreiber Heinrich v. Gelnhausen zur Verhandlung in städtischen Angelegenheiten. ' VII, 92a Mai 14. Kg. Sigmund fordert Erzbischof Werner v. Trier auf, Eft, dem er eine Warte zerstört habe, in Frieden zu lassen. VII, 92b — Mai 14. Ders. theilt Eft mit, dass er den Erzbischof v. Trier zum Frieden ermahnt habe. VII, 93a — Nov. 10. Brune und Else Engels zu Brunsfels stimmen dem durch Herte Goldstein und Verwandte geschehenen Verkauf der Hälfte des Schlosses Goldstein an Fft zu. VII, 57a 1417 April 15. Protokoll eines Vergleichs Efts mit Anthis v. Heimbach betr. dessen seitherige Feindschaft und Ansprüche an Johann v. Holzhausen sen. IX, I02b — Aufz. über die angebliche Theilnahme des Konz Weckeier v. Lare an einem von Konz Tode, Peter v. Rendel u. a. begangenen Raubanfall gegen Ffter Bürger. X, 155b 1418 Aug. j. Kg. Sigmund errichtet eine Guldenmünze zu Fft und Nördlingen, trifft nähere Bestimmungen darüber, bestellt Foys v. d. Winterbach und Jakob Broglin zu Münzmeistern und Markgraf Bernhard v. Baden als Schirmherr derselben. VII, 116b — Aug. 5. Ders. befiehlt Fft für die dortige Münze einen zuverlässigen Probierer anzustellen. VII, 118b — Aug. 28. Ders. befiehlt Eft, dass alles Gold, welches dort gekauft werde, wieder an die dortige Münze zu verkaufen sei. VII, 118a Dez. 8. Ders. befiehlt, in Eft auch eine Silbermünze zu schlagen und trifft nähere Bestimmungen darüber. VII, 119a Dez. 8. Ders. befiehlt Fft, dass alles dort gekaufte oder gewechselte Gold und Silber an die dortige Münze zu verkaufen sei. VII, 120a - F. mit dem Scherer Dulde v. Reichenbach, Gerlach v. Breitenbach. X, 149b, 153a 1419. Verzicht Ffts gegen den Dannendorfer aus Nürnberg, der sich an Fehden gegen die Stadt betheiligt hatte. X, 139b — Durch den Herrn v. Hanau vermittelte Beilegung der Fehde mit Emmerich, Marsilius und Walther v. Reifenberg. X, 154a Kopialbücher 1419-1421. JII. 201 14 19 Durch den Erzbischof v. Mainz vermittelte Beilegung der Fehde mit Heinrich Rüde v. Gollenberg, Ecke Sweiger, Endris Faud und Konz Tode. X, 154b 1420 Jan. 9. Friedberg erklärt, dass es eine ewige Sühne mit seinen Burgmannen geschlossen habe. VII, 2(5 — März 26. Die Brüder Rudolf und Friedrich v. Sachsenhausen verkaufen Fft den kleinen Zoll in der Herbstmesse mit Vorbehalt des Wiederkaufs und versprechen gegen Pfandsetzung des Dorfes Messenhausen, die Zustimmung des Reiches zu erwirken. VII, 135a — März 26. Die Brüder Rudolf und Friedrich v. Sachsenhausen verkaufen Fft 4 Pfund Heller und 15 Schillinge Heller, die in der Herbstmesse von des Schultheissenamtes wegen fällig sind, mit Vorbehalt des Wiederkaufs und dem Versprechen, die Zustimmung des Reichs zu erwirken, wofür Dorf Messenhausen als Pfand gesetzt wird. VII, 137a — März 30. Die Brüder Gottfried und Eberhard v. Eppstein geben ihre Zustimmung zu den beiden Verkäufen von 1420 März 26 seitens derer v. Sachsenhausen an Fft, da erstere das zur Herrschalt Eppstein als Lehen gehörige Dorf und Gericht Messenhausen als Pfand gesetzt haben. VII, 138b — April 8. Notariats - Instrument betr. Pfandsetzung des Dorfes und Gerichtes Messenhausen seitens derer v. Sachsenhausen an Fft gemäss den Verkaufsbriefen von 1420 März 26. VII, 139b -— Mai 23. Dienstbrief des Johann Lange aus Wetzlar als Arzt Ffts. VII, 123b — Aug. 21. Dienstbrief des Zimmermanns Peter aus Friedberg als Werkmann Ffts. VII, 122a Sept. 8. Richtung zwischen Fit und Schlettstadt betr. Zollerhebung von den beiderseitigen Bürgern. VII, 17a — Sept. 21. Fft erklärt, dass es die F. mit Philipp v. Reifenberg abgethan habe, und verzichtet auf alle Ansprache gegen diesen und seine Brüder. VII, 120b — Nov. 7. Der Komthur des Johanniter-Ordens zu Fft erklärt, dass die Stadt seinem Orden lediglich aus Gunst gestattet habe, seine Schafe auf dem Hof Fieschenburg im Stadtwald weiden zu lassen. VII, 100a ca. 1420. (s. a. et d.) F. mit Hans Karle v. Koburg und Peter v. Solms nebst Anhängern. X, 156 1421 Febr. 27. Eberhard v. Heusenstamm und seine Söhne Eberhard und Wilhelm geben ihre Zustimmung zu dem Erwerb des Zolles 202 III. Kopialbücher 1421 1425. in der Herbstmesse, den ihre Familie früher als Reichslehen besessen, aber an Adolf Weiss verkauft hatte, durch Fit und versprechen, auch die königliche Einwilligung dazu zu erwerben. VII, 133a 1421 F. mit Jakob v. Kaltenbach. X, 143b 1422 Febr. 24. Erzbischof Otto v. Trier belehnt Heinrich v. Haustein mit zwei Theilen Hattsteins als einem von der Herrschaft Limburg herrührenden Trierschen Lehen. Nebst Vidimus von 1433. XI, 5b — März 28. Fft entscheidet in dem Zwist seines Mitbürgers Pauwels v. Brakel mit der Stadt Göttingen. VII, 20 — Nov. 14. Fft an Erzbischof Konrad v. Mainz betr. Anerkennung desselben als Statthalter in Deutschland. VII, 124b — F. mit Heinz Koch, Peter Monsterer v. Anwilre, Dietrich v. Haustein. X, 158a, 161a — Aufz. über die Betheiligung Starkards v. Praunheim u. a. an einem .Raub von Pferden Ffter Bürger auf dem harten Grund zwischen Mainz und Fft. X, 144b ca. 1422. (s. a. et d.) F. mit Jakob v. Kahlbach, Heimann Klobelauch, Johann v. Büdesheim, Diele Rüting, Diemar v. Reifenberg nebst Verzeichnissen ihrer Anhänger. X, 158b—159b 1423 Aug. 24. Fft erklärt, dass es sich in seinem Zwist mit Henne v. Bellersheim verglichen habe. VII, 106b Forderungen Ulrichs v. Laber an Fft nebst Verzeichniss seiner Anhänger. X, 156b 1424 Dez. 8. Dienstbrief des Petrus v. Rotenburg als Arzt Efts. VII, 125a F. mit Heinz Meckefisch gen. v. Niedernberg, Sigfrid Seger gen. vom Pedenberge. X, 161b, 162b 1424^ — 1425. Verhandlungen Ffts mit Eberhard und Gottfried v. Eppstein betr. die Herrschaften Falkenstein und Münzenberg, die Fischerei im Main, die Bede zu Haarheim, die Brücke zu Eschersheim u. a. Vlllb, 4—12 1425 Febr. 22. Ritter Kraft v. Elkerhausen und Frau pachten Ffter Gelände in Nieder-Erlenbach. VII, 30b — Juli 13. Fft verleiht dem weltlichen Richter Henne Erwin einen Garten auf dem Fischerfeld gegen jährlichen Zins. VII, 29a - Okt. 20. Matern Molner und Frau erklären, dass sie die Obermühle in Nieder-Erlenbach nicht ohne Zustimmung Ffts und weder an Geistliche noch an Edelleute verkaufen wollen. VII, 30b --%■ — T—T- X IX**« 1 Kopialbücher 1425 —1433. HI- 20 3 ca. 1425. F. mit Engelbrecht und Werner v. Rückershausen. X, 10-1 1426 Sept. 15. Oberrad erklärt, dass es die Gestattung des Schweinetriebs in den Ffter Wald lediglich als eine Gunst und nicht als ein Recht betrachte. VII, 31b — F. mit Heinrich v. Bubenheim, Wilhelm und Wigand v. Steinbach, Eberhard Rüde v. Gollenberg, Wigand und Henne v. Drahe, Konrad Dogel jun. X, 160a—162a —■ Absagebriefe verschiedener gen. Ritter etc. an Wigand und Henne v. Drahe und Konrad Dogel, welche Fft F. angesagt haben. X, 1—2 1427. F. mit Daniel v. Mudersbach, Thomas v. Schwalbach, Philipp v. Katzenelnbogen sen. X, 163b, 166 — Absagebriefe verschiedener gen. Ritter etc. an Henne v. Drahe, Philipp v. Katzenelnbogen sen., Thomas v. Schwalbach um Ffts willen. X, 2b—3b, 7 — Absagebriefe Ffts an Irmel, Wittwe Volmars v. Katzenelnbogen, und an Philipp v. Katzenelnbogen jun. betr. F. der Stadt mit Philipp v. K. sen. X, 4-b ca. 1427 — 143 3. (s. a. et d.) F. mit Leonhard von der Nuwenstadt, Ludwig v. Hutten, denen v. Hattstein, Leonhard Holtubel u. a. X, 166b—168a 1428 Sept. 18. Aufz. über das Vermächtniss des Canonicus Johann Wiessbeider von Idstein zu Mainz an Fft. Ia, letztes Blatt. — Absagebriefe gen. Ritter an Engelbrecht und Werner v. Rückershausen und an Dietrich v. Hattstein um Ffts willen. X, 7b, 8b — Absagebriete Ffts an die v. Hattstein wegen der Frevelthaten Dietrichs v. H. X, 9a—IIa 1429. Beschwerden der Kölner Kaufleute wegen ihrer Behandlung hTFft. VII, ad 5b 1430. Absagebriete gen. Ritter etc. an Philipp v. Katzenelnbogen sen. und an Dietrich v. Hattstein um Ffts willen. X, 4-a, IIb 1431 März 20. Freisprechendes Urtheil des Hofgerichtes in Sachen eines Kölner Bürgers, welcher Fft angeklagt hatte, dass dieses die seinetwegen geächteten Wetzlarer beherbergt hätte. I, 165 — Juni 27. Kg. Sigmund verbietet der Stadt Mainz, die zwei Messen, die sie sich entgegen den Privilegien Efts angemasst habe, abzuhalten. VII, 196b 1432 S ept. 3. Konrad v. Hattstein jun. an Köln, Strassburg u. a. betr. Protest gegen die Eroberung von Hattstein durch den Erz- bischof v. Mainz, den Herrn v. Isenburg und Fft. XI, 21 1433 Juni 29. Erklärung über eine Verhandlung Diethers v. Isenburg mit Fft betr. die Gefangennahme Johanns v. Glauburg durch die 204 III. Kopialbücher 1433 —1438. Gebrüder Gast aus Gelnhausen und Befreiung desselben durch die Diener der Stadt. VII, 125b 1433 Juni 29. Peter und Klaus Gast verzichten auf alle Ansprache an Johann v. Glauburg betr. die von demselben angelobte Gefangenschaft. VII, 126a — Juli 19. Konrad v. Hattstein jun. an die zur Hochzeit Gilbrechts Weise versammelten Verwandten und Freunde betr. Klage über die Eroberung v. Hattstein. XI, 26 — Aug. 26, Sept. 9. Friedensvertrag des Erzbischofs Konrad v. Mainz, Diethers v. Isenburg, Efts, Johanns Boss v. Waldeck sen., Wilhelms v. Staffel sen. und Adams v. Altendorf mit den Brüdern Heinrich, Konrad und Philipp v. Hattstein (Stiftung des Hattsteiner Lehens). XI, 35b, 37 —■ Aug. 27. Erzbischof Konrad v. Mainz, Diether v. Isenburg, Eft, [ohann Boss v. Waldeck sen. und Wilhelm v. Staffel sen. an die Friedberger Burgmannen betr. Rechtfertigung auf den Brief Konrads v. Hattstein von 1433 Juli 19. XI, 29 ca. Sept. 9 (s. a. et d.) Gegenurkunde Efts für die Brüder Konrad, Philipp und Heinrich v. Hattstein betr. das Hattsteiner Lehen von 10 Gulden jährlich. XI, 43b 1434 April 2. K. Sigmund bestätigt den Dörfern Sulzbach und Soden ihre Freiheiten u. s. w., besonders ihr Verhältniss zu Fft betreffend. I, 235 — April 28. Bestimmung über die Vererbung von Hattstein an die Töchter von Johann Boss v. Waldeck sen., Wilhelm v. Staffel sen. und Adam v. Altendorf, falls diese keine Söhne hinterlassen. XI, 18 1436 Juli 1. Konrad v. Hattstein sen. und sein Sohn Henne bestätigen den Empfang von 62 Gulden, welche Fft ihnen vertrags- gemäss zu zahlen hatte. XI, 47 1437 Jan. 4. K. Sigmund trifft Bestimmung über die Leistungen der Dörfer des Bornheimer Berges an Graf Reinhard v. Hanau. I, 234 — Juli 20. Ders. entscheidet in dem Zwiste des Grafen Heinrich v. Schwarzburg mit Fft wegen der dortigen Stadtsteuer. I, 231 — Absagebrief gen. Ritter an Dietrich v. Hattstein um Ffts willen. X, 12a 1438 März 21. Landfrieden, von sechs Kurfürsten in Fft errichtet. Vlla, 168-169 — April 29. Fft zeigt dem Erzbischof v. Mainz unter Vorbehalt der königlichen Zustimmung seinen Beitritt zum Ffter Landfrieden an. Vlla, 169 Kopialbtlcher 1439 —' 44 2 - III. 205 1439 März 9. Gottfried v. Eppstein verkauft Eft 25 Mark jährlich auf der dortigen Judenbede. I, 243 — F. mit Eberhard v. Urbach zu Maienfels und seinen Anhängern. X, 168b — 170a 1440 März 12. Aufz. betr. Verkauf der Hälfte der Kemenate zu Rödelheim seitens Wenzels und Irmels v. Cleen an Eft. VII, ad 40a — Juni 13. Vollmacht Efts zum Empfang von Gütern, welche Dietrich v. Hattstein und Frau Fft übergeben sollen, um mit denselben belehnt zu werden. XI, 55b — Juni 13. Vollmacht Ffts zum Empfang von Gütern, welche die Brüder Heinrich und Philipp v. Hattstein der Stadt zur Belehnung übergeben sollen. XI, 58 — Juni 16. Belehnung des Dietrich v. Hattstein mit den oben genannten Gütern. XI, 57 — Juni 16. Dietrich v. Hattstein und Frau geben für die durch den Tod des Philipp Wittekind v. Hattstein an sie gefallenen, von Fft zurückgekauften Güter gewisse Grundstücke zu Oberndorf und ein Viertel des Zehnten zu Molff und werden wieder mit ihnen belehnt. XI, 56 1440 Juni 18. Belehnung der Brüder Heinrich und Philipp v. Hattstein mit den oben erwähnten Grundstücken. XI, 59 — Juni 18. Heinrich und Philipp v. Hattstein geben für die durch den Tod ihres Bruders Konrad an sie gefallenen, von Fft zurückgekauften Güter Grundstücke in Nieder-Erlenbach und werden wieder mit ihnen belehnt. XI, 58 — F. mit Erph v. Lossstad, Philipp v. Frankenstein jun., Peter v. Berbach, Wigand Dorre, Statys Hune, Heiderich Schobel, Jost Srnalcz, Endris v. Fleckenbühl. X, 170b—171a ca. 1440 (s. a. et d.) Beschwerde der Ffter Kaufleute über ihre Behandlung in Köln. VII, ad 5a — (s. a. et d.) Verzeichniss der zu Elattstein gehörenden Grundstücke nach der Angabe Dietrichs v. Hattstein. XI, 66 1441 April 23. Verschreibung des Erzbischofs v. Mainz, Diethers v. Isenburg, Ffts, Johanns Boss v. Waldeck, Wilhelms v. Staffel und Adams v. Altendorf über die Aufnahme des Grafen Johann v. Katzenelnbogen in die Ganerbschaft zu Hattstein. XI, 63 1442 Juli 23. Aufz. betr. die Huldigung des Rathes und der Bürger zu Fft für Kg. Friedrich. I, 241 — Okt. 13. Kg. Friedrich bestätigt den unter 1439 März 9 verzeichneten Verkauf. I, 244 — F. mit Mulehenne v. Fetzberg, Henne Meiling v. Usingen. X, 171a —« , WWwPf *■. ,m-v* . 206 III. Kopialbücher 1442 —1451. ca. 1442. (s. a. et d.) F. mit Hermann v. Eimelrod gen. Grupel. X, 171b 1442—1443. F. mit Syppchin v. Rosbach. X, 171b 1443. F. mit Brudegams Henne, Heinrich Kune. X, 172a, 173a 1444. F. mit Philipp y. Frankenstein jun., Emmerich v. Reinberg. X, 174a, 175a 1446 April 5. Rathsbeschluss betr. Erhebung des Niederlaggeldes für Wein von den Schlettstädter Kaufleuten. VII, 17a — Okt 14. Graf Philipp v. Katzenelnbogen sagt die Ganerbschaft zu Katzenelnbogen auf. XI, 64 — Beschwerden Kölns über die Behandlung seiner Bürger in Fft. VII, 8 •— F. mit Gottfried Schenk zu Schweinsberg, Henne v. Echzell. X, 172a, 173b 1448 ca. Mai 1. Aufz. betr. Austritt des v. Isenburg aus der Ganerbschaft zu Hattstein. XI, 64 1448—1449- F. mit Herbord Wecheholder v. Butzbach, Michel v. Bickenbach, Philipp v. Frankenstein jun., Konz Phile v. Ulmbach, Konz Echter, Engelhard v. Rodenstein, Gerhard Forstmeister, Jorg v. Rosenberg, Philipp v. Riedern, Peter Fuchs v. Kannenberg. X, 174b—183a 1448 — 50. F. mit Michel v. Bickenbach, Engelhard v. Rodenstein, Philipp v. Frankenstein jun., Sigfrid Bock v. Erfenstein, Konz Echter, Konz Phile v. Ulmbach, Jorg Mutener v. Katzenberg, Hans Womolt jun., Philipp Rabenolt, Philipp v. Habern sen., Philipp v. Riedern sen., Hans Kalb v. Reinheim, Sigmund Auwer. X, 15—26 Iz ,^8—1452. F. mit Gerhard Forstmeister v. Gelnhausen. X, 19b—20a ca. 1450 (s. a. et d.) Entwürfe von Bittgesuchen Efts an den Papst betr. das Privileg gegen auswärtige Gerichte, das Jubilaeum, die Messe im Heiliggeist-Spital, die Marien-Magdalenen-Prozession, das Feilhalten an geweihten Stätten, die städtischen Privilegien, Rechtsstreite des Schöffen Erasmus Kemmerer mit einem Würzburger Kloster und mit der Wittwe des Edelknechtes Georg v. Eberstein, sowie des Rathsherrn Heinrich Rorbach mit seinen Gläubigern, die dem Schöffen Konrad Glauburg und seiner Frau zu ertbeilende Absolution. XVI, 59—60 — (s. a. et d.) Verzeichniss der Schlösser, in denen sich die Feinde der Stadt halten. X, 18b 1451 Mai 2. Erzbischof Diether v. Mainz erklärt, dass er sich mit Fft wieder ausgesöhnt habe, wofür nach einer angehängten Aufz. die Stadt 5000 Gulden zahlen musste. VII, 91a — Absagebriefe gen. Ritter an Adam v. Kirchdorf gen. v. Liederbach um Ffts willen. X, 12 r ^ ,.r~ ' y s 1; Kopialbücher 1451 — 1460. III. 207 145'■ 1- m it Adam v. Kirchdorf, Henne v. Praunheim, Kraft Halber, Heinrich Clebis jun. X, 173b, 183b 1452 M ärz 19. Kardinallegat Bischof Nicolaus v. Brixen erhebt die Kapellen zu den drei Königen in Sachsenhausen und zu St. Peter in der Neustadt zum Rang von Pfarrkirchen der Ffter Bartholo- maeuskirch'e. I, 248 — Mai 2. Ders. gewährt denen, welche die Dreikönigskirche in Sachsenhausen an gewissen Festtagen besuchen, 100 Tage Ablass. I, 249 — Mai 2. Ders. ebenso für die St. Peterskirche in der Neustadt. I, 250 — Dez. 21. Erzbischof Diether v. Mainz verleiht dem Amtmann zu Hattstein die Indulgenz, dass auch in Zeiten des Interdikts dort Messe gehalten werden darf. XI, 65 — F. mit Gerhard v. Buseck jun., Henne Rodel v. Reifenberg, Gilbrecht v. Schönborn, Wilhelm Wolfskehl v. Fetzberg. X, 12b, 181b —- Absagen gen. Ritter etc. an Wilhelm Wolfskehl v. Fetzberg, Henne Rudel v. Reifenberg, Gilbrecht v. Schönborn um Ffts willen. X, 27 1453 J uli 12. Das Liebfrauenstift gestattet Fft die Benutzung seines Kirchthurms zu militärischen Zwecken als Wachtthurm. I, 258 — Absage des Heinz v. Burkeier an Adam v. Kirchdorf um Ffts willen. X, 13a 1454 M ärz 8. Beglaubigung verschiedener Bullen über die Privilegien der Stadt Köln durch zwei päpstliche Bevollmächtigte. XVI, 85 — Aufz. über die Ernennung des Emmerich v. Ockenheim zum Amtmann zu Hattstein. XI, 66b 1455- F- mit Wigand Dorre. X, 185a ca. 1455. (s.a.etd.) Angabe der zu Hattstein gehörenden Gefälle. XI, 65b 1456—1463. F. mit Konrad v. Hattstein. X, 185b — 186a 1457. F. mit Budelhenchin. X, 186a 1458. F. mit Henchin Im Hofe. X, 189b 1458 — 1465. F. mit Bernhard v. Kirchdorf gen. v. Liederbach. X, 188b—189a 1459. F. mit Heinz v. d. Tann und Jorg Hudemecher. X, 192b 1460 Nov. 10. Aufz. über die Ernennung des Friedrich v. Reifenberg zum Amtmann zu Hattstein. XI, 67 ca. 1460. (s. a. et d.) F. mit Philipp Schurenschloss, Erwin v. Bellersheim, Graf Philipp v. Rieneck jun., Graf Albrecht v. Hohenlohe, Erhard Montfort v. Senheim. X, 184a, 189a, 192a r ~ 208 III. Kopialbücher 1460—1465. 1460—1461. F. mit Hamm an Waltman und Erkinger v. Rodenstein. X, 183b— 184a 1461 zu Sept. 20. Angabe, dass die zu Sept. 20, 22, 29 verzeichneten Stücke Fft insgeheim mitgetheilt wurden. XI, 67b — Sept. 20. Vertrag des Erzbischofs Diether v. Mainz mit den Ganerben zu Reifenberg betr. die ihm gewährte Oeffnung und Gebrauchung dieses Schlosses. XI, 68 — Sept. 22. Erzbischof Diether v. Mainz verspricht, seinen Antheil an dem zu zerstörenden Schloss Hattstein den zwei Reifenberger Stämmen vom Schilde abzutreten, mit Ausnahme des Henne v. Bellersheim gehörenden Theiles. XI, 72 — Sept. 29. Erzbischof Diether v. Mainz verpflichtet sich, dafür zu sorgen, dass Hattstein zerstört werde, und, falls Fft dazu nicht einwillige, weder einen Amtmann dort zu bestellen noch mehr als einen Knecht dort zu halten. XI, 71 — F. mit Ruterhenne, Henne Lesche und Klas Breitenbach, Philipp v. Schwalbach, Langstorff und Johann Reifenberger, Hans vom Stein, Hans v. Rotenburg, Peter Wigel und Jostenhenne v. Königstein, Hans Walther und Hans Fecher. X, 184a, 193a—195a 1461—68. Urkunden von Geistlichen betr. das Privileg Nürnbergs gegen auswärtige, besonders die Westphälischen Gerichte. XVI, 28—44 1462—1463. F. mit Philipp vom Wasen. X, 196a 1463 Okt. 18. Aufz. über die Zerstörung von Schloss Bickenbach durch die Ffter und die Beweggründe der Stadt zu dem Verfahren gegen B. X, 198b — F. mit Martin Ziech, Hans Beheim, Peter Dietze, Hans Borkard v. Sickershausen, Wilhelm Srnyd und Heinz Fynt, Henne v. Schwalbach, Wilhelm v. Staffel, Kaspar v. Drahe, den Söhnen Konrad Dugels, Gerhard Heftrich, Peter Fürstenberger, Henchin v. Tannenfels, Henchin v. Lindenfels. X, 196b—198a ca. 1463. F. mit Adam und Konz Buchener, Heinz Hesse und Henchin Kerne. X, 196b 1464. F. mit Huthenne, Konzchin Hubener, Hermann v. Hochweisel jun., Clemhenne v. Nieder-Erlenbach, Hofemanshenne (gegen Ursel). X, 196b, 201 1465 Okt. 29. Angabe über eine Verhandlung Ffts mit Friedrich v. Reifenberg betr. Verhalten Ffts zu denVertrage von 1461 Sept. 20. XI, 73c WW* UT" -"r—ELyr Kopialbiicher 1465 — 1472. III. 209 1465 O kt. 29. Walther v. Schwarzenberg an den Kanzler Adolf v. Kenzingen betr. Zurücksendung einiger ihm geliehenen Briefe. XI, 73b — F. mit Peter Lamprecht sen., Hans Thys v. Strassburg. X, 202, 204a 1465 - 1467. Angabe über das Benehmen des Erzbischofs Adolf v. Mainz und Walthers v. Reifenberg betr. Schloss Hattstein und die Eroberung desselben. XI, 76b 1466 Juli 21. Forderungen Ffts an Erzbiscbof Adolf v. Mainz betr. Schloss Hattstein. XI, 74 — Sept. 16. R. Ffts mit Konrad v. Hattstein. XI, 75b •— F. mit Meister Johann Westfalen, Konrad v. Waldenstein jun. u. a. X, 204a—205a ca. 1466. F. mit Albrecht Holzappel v. Fetzberg. X, 205a 1467 Aug. 20. Angabe über Hennes v. Bellersheim Verhältniss zu Schloss Hattstein und über seine darauf bezüglichen Verhandlungen mit Fft. XI, 72b 1467 — 68. F. mit Frowin v. Hutten. X, 186b — 101a 1468 Febr. 9. Bulle Papst Pauls II. für das Privileg der Stadt Nürnberg gegen auswärtige Gerichte. XVI, 105 1470 Dez. 29. Aufz. über die Verleihung einer Pfründe im Katharinenkloster. I, 237 — F. mit Wiprecht Rabenolt v. Thanberg. X, 205b — (s. d.) Aufz. über einen Vzb. Jorge Dogeis, welchen derselbe Fft wegen der 1405 erfolgten Zerstörung von Garben ausstellte. VII, 83a ca. 1470 (s. a. et d.) Bitte der Ffter Gesandten an K. Friedrich um ein Privileg für Fft gegen die Westphälischen Gerichte nebst mehreren Entwürfen eines solchen Privilegs. XVI, 21—26 1471 Juli 24. Wenzel v. Cleen, Amtmann zu Bonames, und sein Sohn Gottfried erklären, für Kürzung des Gartens an ihrem Hof in Sachsenhausen von Fft durch Abtretung eines Gartens entschädigt worden zu sein. VII, 40a 1472. F. mit Eberhard v. Hollerigbusen, Konz Lamesheupt, der Wittwe Waltmans, Johann v. Nordeck zur Rabenau. X, 206a— : 207b — Gernand v. Schwalbach und Genossen sagen Friedrich v. Bellersheim jun. und Johann Nordeck zur Rabenau um Ffts willen ab. X, ad 25 ca. 1472 (s. a. et d.) Henne Schalle v. Dorfeiden und Frau pachten Ffter Gelände von dem OberstrichterWilhelm v. Schönberg. VII, 152b — (s. a. et d.) Der Ffter Oberstrichter Wilhelm v. Schönberg pachtet von der Stadt Gelände. VII, 152d 210 III. Kopialbücher 1472 — 1482. ca. 1472 (s . a. et d.) Verzeichniss von Gelände, welches zum Ffter Oberstrichteramte gehört. VII, 152c 1473 Aug. 16. Heinrich Wixhuser zum Schaubruck und Frau gehen Fft gegenüber eine Verpflichtung betr. die Zwercbmauer an ihrer Scheuer in der Ffter Neustadt ein. VII, 40b — Dez. 30. Angabe über die Belehnung Philipps v. Haustein und seiner Brüder mit dem halben Theil des Lehens zu Nieder-Erlen- bach nach dem Tode Heinrichs v. Haustein. XI, 81b — F. mit dem Landgrafen v. Hessen und Niederbrennung von Haarheim. X, 208a 1474 Jan. 15. Belehnung der Brüder Marquard und Johann v. Haustein mit dem Ffter Lehen. XI, 81b 1476. F. mit Gebhard Snelrade, Heinrich v. Blafelden. X, 208b ca. 1477 — 1478 (s. a. et d.) Fft bittet den Papst um Konservatoren seiner Privilegien. XVI, (II — (s. a. et d.) Notizen über verschiedene an den Papst und den Kaiser zu richtende Gesuche betr. die Privilegien. XVI, 64 — (s. a. et d.) Entwürfe von Bittgesuchen Ffts an den Papst um Privilegienbestätigung und um Verleihung von Konservatoren der Privilegien. ' XVI, 72—74, 82-84, 107 — (s. a. et d.) Bittgesuch Ffts an den Papst um Bestätigung und Aufrechterhaltung des Privilegs gegen auswärtige Gerichte. XVI, 00 — (s. a. et d.) Gedächtnisszettel über verschiedene Punkte zu Verhandlungen Ffts mit dem päpstlichen Stuhl. XVI, 75-81, 101, 100—115 1479. F. mit Eberhard v. Brandenstein. X, 200 1480 Febr. 18. Heinrich Wixhuser zum Schaubruck befiehlt seinem Schwiegersohn Arnold Schwarzenberger die fernere Bestellung des ewigen Lichtes auf dem Pfarrkirchhof nach seinem und seiner Frau Ableben. VII, ad 40b — Sept. 4. Fft verzichtet, indem Gottfried v. Eppstein auf die seinen Eltern seitens der Stadt bezahlten 100 Gulden Verzicht leistet, auf seine darauf beruhenden Ansprüche an die Herrschaft Eppstein. Villa, Ob — F. mit Eberhard v. Brandenstein und Philipp v. Rüdigheim. X, 26—30 — Absagen gen. Ritter etc. an Kuno v. Dhoren um Ffts willen. X, 20 1481 Aug. 2. Das Predigerkloster vergleicht sich mit Fft wegen des Mahlgeldes. I, 207 1482 Mai 4. Das Ffter ßarfüsscrkloster verkauft der Stadt ein Grundstück. VII, 170a Kopialbticher 1483 — 1498. III. 211 1483- F. mit Jorg v. Fechenbach. X, 209b 1485—87. F. mit Heilmann v. Praunheim, die v. Ebersberg gen. Weyers, Philipp Gans v. Otzberg u. a. X, 30 — 42 1487- Aufz. über den Inhalt des Lindheimer Burgfriedens. X, 42a 1489 J uli 28. Klagen der Ffter Kaufleute über ihre Behandlung in Köln. VII, ad 8b 1490 N ov. 16. Aufz. über einen Viehraub des Kleschin v. Winternheim vor Sachsenhausen. XXI, 123a — F. mit Hans Cleen v. Klingenberg. X, 210b — Gefangennahme von reisigen Knechten durch die Ffter bei Ockstadt. X, 210a ca. 1490. F. mit Ulrich Spall und anderen Dieburgern. X, 211a — (s. a. et d.) Beschwerden der Ffter Bürger über ihre Behandlung in Speyer. VII, ad 4b — (s. a. et d ) Aufz. über Gelände, welches zum Ffter Oberstrichteramte gehört. VII, ad 152b 1490—95. F. mit Johann v. Seinsheim zu Schwarzenberg. X, 42b—49 1491 M ai 9. Aufz. über eine Gewaltthätigkeit der Wildförster im Hain gegen die Schäfer des Rathes und über den Tod eines Jungen des Hauptmanns Friedrich v. Fels. XXI, 123a 1491 — 1494. Verhandlungen Ffts mit Graf Philipp v. Hanau betr. die Bede zu Dortelweil, Bonames und Preungesheim und die Sendung von Ffter Truppen durch Hanauer Gebiet. XXI, 51—53 1492 —95. F. mit Jost Freund. X, 50—66 1493. Aufz. über Gewaltthätigkeiten Jost Freunds, Philipps v. Biebra, Peter Kreuckers, die Beraubung eines städtischen Boten, eine Brandstiftung zu Dortelweil durch Feinde der Stadt. XXI, 123b—124 1495 Dez. 17. Angabe über die Belehnung Ludwigs v. Hattstein mit dem Ffter Lehen von seines Bruders Dietrich wegen. XI, 81b — F. des Johann v. Holzheim mit denen v. Hutten. X, 211b ca. 1493. Aussage eines Juden betr. einen Handel zu Dortelweil und die daran betheiligten Personen. X, 212b 1498 nach Sept. 14. (s. fer., post exalt. cruc.) Aufz. über widerrechtlichen Weinausschank seitens einiger Strassburger Messfremden. VII, 13b 14* 212 III. Wahltagsakten 13 14 — 1397. D. Waliltagsakteii 1314—1499. (Diejenigen Stücke, bei welchen »Kschr.« steht, befinden sich meist im Original, z. Th. auch in Abschrift oder im Entwurf unter den Kaiserschreiben und sind unter denselben oben verzeichnet.) 1314 O kt. 22. Kg. Johann v. Boehmen und Polen verkündet Fft, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen die erfolgte Wahl des Pfalzgrafen Herzog Ludwig v. Bayern zum Römischen König. B U 408. Orig. III, 2a — Okt. 22. Erzbischof Peter v. Mainz desgl. Orig. III, 3 — Okt. 22. Erzbischof Balduin v. Trier desgl. Orig. III, la — Okt. 22. Herzog Johann v. Sachsen desgl. Orig. III, 2b — Okt. 23. Markgraf Heinrich v. Brandenburg und Landsberg erklärt seine Zustimmung zu der von Markgraf Woldemar v. B. abgegebenen Stimme für Herzog Ludwig v. Bayern für dessen Wahl zum Römischen König. B U 408. Orig. III, lb 1354 Jan. (s. a. et d.) Verzeichniss der Ausgaben Ffts bei Anwesenheit des Königspaares. I, 63a 1397 Febr. 15. Kg. Wenzel an Fft, Friedberg und die anderen Wetterauischen Städte: Kschr. I, 101. I, 3b — Febr. 17. Die Kurfürsten v.Köln, Trier, Pfalz an Fft: ersuchen um Geleit zu dem auf Mai 13 nachFft angesetzten Tage. R TAII, 439. 1,la — Febr. 24. Geleitszusage Ffts für alle Reichsstände. I R I, 40; R TAII, 441. I, la — Febr. 27. Geleitsgegenbrief der Kurfürsten v. Köln, Trier, Pfalz für Fft: Kschr. I, 102. I, lb — April 15. Herzog Leopold v. Oesterreich an Fft: bittet um Herberge für 2500 Pferde. J R I, 40; R T A II, 448. I, 2a — April 17. Markgraf Wilhelm v. Meissen bittet um Herberge für 300 Pferde. R T A II, 449. I, 3b — April 30. Kg. Karl v. Frankreich an Fft: bittet um Herberge für seine Gesandten und die Abgeordneten der Universität Paris. J R I, 41 ; R T A II, 449. I, 3b — April 30. Nürnberg an Fft: Kschr. I, 106. I, 4a — April 30 Die Kurfürsten v.Köln, Trier, Pfalz an Fft: Kschr. 1, 103. 1 ,1 b — April 30. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 104. I, 5a Wahltagsakten 1397. III. 213 397 April 30— Mai 13 (s. a. et d.) Formel der Verpflichtung der den Ffter Tag besuchenden Fürsten zur Hülfeleistung für die Stadt im Falle eines entstehenden Auflaufs: Kschr. I, 107. I, IIa - Mai 3. Pfalzgraf Ruprecht der jüngere (III) an Fft: ersucht für seinen Vater und sich um Holzlieferung während des Tages. R T A II, 450. I, 2a - Mai 5. Köln an Fft: bittet um Geleit für den Ffter Tag. R T A II, 443. I, 5b - Mai 8. Fft an Kg. Wenzel: über den bevorstehenden Ffter Tag. J R I, 43 ; R T A II, 452. I, 4-b - Mai 9. Mühlhausen an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. I, 7 b - Mai 11. Wetzlar an Fft: bittet um Geleit für den Ffter Tag. UTA II, 444. I, 5b - Mai 12. Grafen Adolf v. Waldeck und Engelbrecht v. Ziegenhain u. Nidda an Fft: Kschr. I, 105. I, 6a - Mai 13—22. (s. a. et d.) Aufz. über den Abschied des Ffter Tages und Verzeichniss der auf dem Ffter Tage vertretenen Städte. J R I, 44; R T A II, 451, 453. I, 7a - Mai 13. Ulrich v. Hanau an Fft: bittet um Uebersendung des Geleitsbriefes für die Grafen v. Waldeck und Ziegenhain. RTA II, 444. I, 6a - Mai 13. Mainz an Fft: bittet- um Geleit für den Ffter Tag. R T A II, 445. I, 5b - Mai 13. Fft an Herzog Leopold v. Oesterreich: will ihm das Geleit gewähren gegen die Ausstellung eines Gegengeleitsbriefes. RTA II, 445- " I, 2b - Mai 14. Herzog Leopolds Geleitsgegenbrief für Fft: Kschr. 1, 108. 1,3a - Mai 14. Fft an Ulrich v. Hanau: sagt für die beiden Grafen dasselbe Geleit zu, wie es die übrigen zum Ffter Tage Kommenden erhalten haben. R T A II, 446. I, 6b - Mai 15. Grafen Adolf v. Waldeck und Engelbrecht v. Ziegenhain an Fft: Geleitsgegenbrief. R T A II, 447. I, 6b - Mai 18. Kolmar an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. I, 7b - Mai 22. Geleitsbrief Ffts für alle zu dem nach Fft auf Juli 25 angesetzten Tage: Kschr. I, 109. I, 9a - Mai 23. Fft an Mühlhausen, Kolmar und Eger: übersendet den Abschied des Ffter Tages. R T A II, 453. I, 8a - Mai 25. Eger an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. I, 8a - Juli 12. Nürnberg an Fft: Kschr. I, 110. I, 10a 214 III. Wahltagsakten 1397 — 1399- 597 Juli 12. Kg. Karl v. Frankreich an Fft: bittet um Herbergt für seine Gesandtschaft zum Ffter Tage. RT A II, 465. I, 9b — Juli 19. Eger an Fft: macht Mittheilungen über die Absichten Kg. Wenzels. R T A III, 463. I, 10a — Juli 21. Der Gesandte Kg. Karls v. Frankreich, Patriarch v. Alexandria, an Fft: bittet um Herberge für den Ffter Tag, sowie um Nachricht über denselben. R T A II, 466. I, 9b — Juli 22. Nürnberg an Fft: beglaubigt Konrad Halbwachsen. I,10a — Juli 23. Kolmar an Fft: bittet um Nachrichten über den Ffter Tag. R T A II, 468. I, 10b — Juli 25. Mühlhausen an Fft: desgl. R T A II, 469. I, 10b — Juli 25. Geleitsgegenbrief der Kurfürsten Friedrich v. Köln, Werner v. Trier und Ruprecht v. d. Pfalz für Fft: Kschr. I, in. I, 9a — Juli 25. Ritter Friedrich v. Sachsenhausen an Fft: übersendet de n Geleitsgegenbrief der gen. drei Kurfürsten. R T A II, 464. I, 9a — Aug. 2. Fft an Mühlhausen: dass der Ffter Tag ergebnisslos verlaufen ist, und dass die Fürsten einen neuen Tag nach Fft auf Nov. 11 angesetzt haben. J R I, 45; R T A II, 469. I, IIa — Dez. 5. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 177. I, 12b — Dez. 20. Geleitsbrief Ffts für die Besucher des Ffter Tages (Anfang und Schluss): Kschr. I, 84. I, 12b — Dez. 20. Geleitsgegenbrief der Kurfürsten v. Köln und Trier s owie des Pfalzgrafen Ruprecht jun. für Fft: Kschr. I, 112. I, 12b — Dez. 24. Gegengeleitsbrief des Kurfürsten Rudolf v. Sachsen für Fft (nur Anfang und Schluss): Kschr. I, 115. I, 13a — Dez. 23, Desgl. des Kurfürsten Johann v. Mainz (nur Anfang und Schluss): Kschr. I, 113. I, 13a 1399 J uni 12. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 118. I, 14a — Aug. 10. Fft an Kg. Wenzel: Kschr. I, 116. I, 14a — Sept. 1. Kg. Wenzel an Fft und die anderen Wetterauischen Städte: Kschr. I, 155. I } 14b — Sept. 20. Die vier Rheinischen Kurfürsten an Fft: Kschr. I, 117.1, 15a — Okt. 6. Bischof Johann v. Lüttich und seine Geistlichkeit erklären auf Anregung des Kgs. v. Frankreich und der Universität Paris, dass sie keinem der beiden Päpste mehr gehorchen und in Ueber- einstimmung mit den gen. Fürsten ihrer Diözese in dieser Haltung verharren werden bis zur Wahl eines einzigen allgemein anerkannten Oberhauptes. Vidimus des Offizials von Rouen von 1399 Dez. 3. I ; 28b —■ Okt. 10. Kg. Wenzel an Fit, Friedberg, Gelnhausen und die anderen Wetterauischen Städte: Kschr. I, 167. I, 14b Wahltagsakten 1399 Okt. 24. Fft an Kg. Wenzel: sendet eine Abschrift des Briefes der vier Rheinischen Kurfürsten von Sept. 20. R T A III, 117. 1,15a — Nov. 6. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 170. I, 15b — Nov. 11. Kg. Wenzel an Fft, Friedberg, Gelnhausen, Miihlhausen (sie) und die anderen Wetterauischen Städte: Kschr. I, 171. I, 16b — Nov. 11. Kg. Wenzel an Fft, Mainz und die anderen den Ffter Tag von Nov. 19 besuchenden Städteboten: Kschr. I, 172. I, 17a — Nov. 15. Die zu Ulm versammelten Schwäbischen Städteboten an Fft: bitten, sie bei dem auf Nov. 19 angesetzten Tage gegen etwaige Angriffe in Schutz zu nehmen und ihnen Nachricht über wichtige Vorkommnisse zu geben. R T A III, 124. I, 20a — Nov. 16. Kurfürst Johann v. Mainz an Fft: Kschr. I, 120. I, 15b — Nov. 17. Geleitsbrief Ffts für die Besucher des Tages von Nov. 19 (nur Anfang und Datum): Kschr. I, 119. I, 16a — Nov. 17. Fft an den Kurfürsten Johann v.Mainz: Kschr. I, 121.1,16a — Nov. 19. Drei gen. Rätbe Kg. Wenzels an Fft und die dort versammelten Städteboten: Kschr. I, 122. 1,17a — Nov. 19. Dies, an Fft und die dort versammelten Städteboten: Kschr. I, 123. I, 17b — zu Nov. 19 (s. a. et d.) Aufz. der Aufträge Kg. Wenzels für seine Gesandten an die Kurfürsten, Fürsten und Herren. J 11 I, 495; R T A III, 127. I, 18a — zu Nov. 19 (s. a. et d.) Die drei gen. Gesandten Kg. Wenzels an die Kurfürsten zu Fft: senden die Aufträge Kg. Wenzels und ihre Beglaubigung, erklären sich zu Unterhandlungen bereit. JRI, 495; RT A III, 128. I, 18a — Nov. 24. Die Kurfürsten Johann v. Mainz und Ruprecht v. d. Pfalz an die drei Gesandten Kg. Wenzels zu Nürnberg: dass der Tag zu Fft zu Ende ist, dass sie aber bereit sind, zu einer Verhandlung ihre Boten nach Fft zu senden. JRI, 497; RTA III, 129. I, 21b — Nov. 24. Fft an die königlichen Gesandten zu Nürnberg: dass Wolfhart Hittenbach mündlich Aufklärung erhalten habe, und dass ein reitender Bote zur Aufklärung des Kgs. unterwegs sei. JRI, 496; RTA III, 135. I, 19b — Nov. 24. Fft an die zu Ulm versammelten Boten der Schwäbischen Städte und an Köln : über die Bestrebungen der Kurfürsten betr. die Stellungnahme zum Papste; über anderes wollen sie nur mündlich Mittheilung machen. RTA III, 137. I, 21a — Nov. 24. Fft an Kg. Wenzel: beglaubigt den Rathsschreiber Petrus zur mündlichen Berichterstattung über den Ffter Tag, i s 216 III. Wahltagsakten 1399—1400. sowie wegen der Zölle zu Petterweil und Offenblieb. J R I, 52; R T A III, 135. I, 18b 1399 zu Nov. 24 (s. a. et d.) Anweisung für den Rathsschreiber Petrus zur Benachrichtigung Kg. Wenzels, dass die Fürsten die Städte auf dem Ffter Tage aufgefordert, zu Papst Bonifacius IX. und gegen Kg. Wenzel zu halten; die Städte wollen vor Weihnachten Antwort geben. J R I, 52; RT A III, 136. I, 19a — nach Nov. 24 (s. a. et d.) Die drei Gesandten Kg. Wenzels an die Kurfürsten v. Mainz und Pfalz: dass sie vom König den Auftrag haben, nur mit den Kurfürsten selbst zu verhandeln, und dass sie dazu sich die Gelegenheit erbitten. J R 1 ,498; R T A III, 130. I, 22a — Nov. 29. Köln an Fft: bittet um Nachricht über die Bestrebungen der Kurfürsten auf dem Ffter Tage. R T A III, 137. I, 20b — Dez. 14. Die drei gen. königlichen Räthe zu Nürnberg an Fft: fordern zum Besuche eines Esslinger Städtetages 1400 Jan. 17 auf. . R T A III, 140. ^ I, 20a — Dez. 14. Vier gen. königliche Gesandte zu Nürnberg an Fft: Kscbr. I, 126. I, 21a — Dez. 15. Ulman Stromeyer aus Nürnberg an Fft: berichtet über den Nürnberger Tag von Dez. 7 und von dem Bevorstehen eines königlichen Städtetages zu Esslingen auf 1400 Jan. 17. J 111 ,53; R T A III, 141. ' I, 22b — Dez. 15. Nürnberg an Fft: Kschr. I, 124. I, 23a — Dez. 21. Dietrich v. Mülheim an Fft: Kschr. I, 127. I, 21b 1400 Jan. 26. Geleitsgegenbrief der Kurfürsten v. Mainz, Trier und Pfalz für Fft: Kschr. I, 128. I, 24a — Jan. 30. Desgl. des Kurfürsten v. Köln (nur Anfang und Schluss): Kschr. I, 129. I, 24a - Jan. 30. Nürnberg an Fft: Kschr. I, 132. I, 25b — Jan. 31. Köln an Fft: bittet um Nachricht vom Ffter Tage, I, 25b — Febr. 1. Rothenburg o. d. T. an Fft desgl. I, 26a — Febr. 4. Die Kurfürsten v. Mainz, Köln, Trier, Pfalz und Sachsen an Herzog Friedrich v. Braunschweig-Lüneburg: laden ihn ein, sich entweder persönlich oder durch Bevollmächtigte an dem auf Ende Mai nach Fft angesetztenTage zu betheiligen. R T A III, 101.1,31 c — Febr. 4. Aufz. über Verhandlungen der zu Fft anwesenden Fürsten mit der Stadt betr. Geleit zu dem auf Mai 26 nach Fft angesetzten Fürsten- und Städtetage. R T A III, 159. I, 24b — Febr. 6. Fft an Kg. Wenzel: weiss nichts von den Verhandlungen der auf dem Ffter Tage Anwesenden, hat nur vernommen, dass VVahltagsakten 1400. III. 217 zu Fit nach Ostern ein neuer Tag stattfinden soll. In duplo, das eine Stück Entwurf. JRI, 55; RT A III, 165. I, 24a, 26c 1400 Febr. 6. Fit an Nürnberg und Rothenburg o. d. T. im selben Sinne wie an Kg. Wenzel. R T A III, 164. I, 26a — Febr. 18. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 131. I, 25a — Febr. 19. Hensel Bedir an Fft: Kschr. I, 130. I, 25b — April 26. Rektor und Universität von Paris beglaubigen bei Fft ihre drei gen. Gesandten zum Ffter Tage. R T A III, 181. I, 28a — Mai 14. Fit an Kg. Wenzel: dass für den Ffter Tag von Mai 25 von Fürsten und Herren Quartier bestellt sei. 11 T A III, 201. I, 27a —• Mai 18. Patriarch Simon v. Alexandria bittet Fft um Besorgung der Herberge für die zwölf Gesandten der Könige von Frankreich und Kastilien J R I, 56 ; RT A III, 182. 1, 28b — Mai 20. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 136. I, 29b — Mai 20 Kg. Wenzel an Nürnberg, Fft etc.: Kschr. I, 136. I, 29b — Mai 21. Kg. Wenzel an Fft und die anderen Wetterauischen Städte: Kschr. I, 138. I, 30b — Mai 26. Geleitsbrief Ffts für den bevorstehenden Tag: Kschr. 1, 137. I, 27b — Mai 26. Geleitsgegenbrief des Kurfürsten v. Mainz: Kschr. I, 143. I, 27a — Mai 26. Geleitsgegenbrief des Kurfürsten v. Köln (nur Anfang und Datum mit Verweisung auf den für Mainz). I, 27a — Mai 26. Desgl. des Pfalzgrafen Ruprecht, des Herzogs Rudolf v. Sachsen-Lüneburg, des Pfalzgrafen Stephan, der Markgrafen Wilhelm und Friedrich v. Meissen, des Burggrafen Friedrich v. Nürnberg (nur der Anfang mit Verweisung auf den Mainzer Brief): Kschr. I, 145, 139, 140, 142, 141. I, 27b — Mai 31. Aufz. über die Verhandlung des königlichen Gesandten Hubert v. Eltern und des Dietrich Krae mit den Vertretern von Köln, Mainz, Strassburg, Speyer, Worms und Fft zu Fft. J R I, 57 ; R T A III, 187. I, 29b — Juni 4. Bericht Ffts an Kg. Wenzel über die Bestrebungen der Fürsten und den Zweck des nach Lahnstein angesetzten Tages. Nebst Uebersendungsschreiben vom gleichen Tage. RT A III, 204. I, 31b — Juni 4. Aufz. über die Rede Johanns v. Dalberg im Namen der Kurfürsten an die Städteboten auf dem Ffter Tage. J R I, 58; R T A III, 188. I, 30b — Juni 5. Fft an Mainz, dass es den auf Juli 1 nach Mainz angesetzten Städtetag beschicken will. R T A III, 209. I, 34b i8 III. Wahltagsakten 1400. 1400 nach Juni 5 (s. a. et d.) Gedicht über die Ermordung des Herzogs Friedrich v. Brannschweig. Gedruckt im Archiv für Ffts Geschichte und Kunst, Neue Folge I, 161. I, 32a Juni 15. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 144. I, 32a Juni 19. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 147. I, 30a Juli 1 — 12 (s. a. et d.) Aufz. über den Mainzer Städtetag: Festsetzung eines neuen zu Mainz auf Aug. 5, desgl. Festsetzung der Autwort an die Fürsten für Aug. 10 nach Oberlahnstein. J R I, 508; RTA III, 213. I, 34b Juli 12. Fft an Mainz: dass es den Städtetag dort Aug. 5 beschicken will. R T A III, 214. I, 35a Juli 15. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 174. I, 38a Juli 15. Köln beantragt bei Mainz, den dorthin auf Aug. 5 angesetzten Städtetag nach Koblenz zu verlegen. J R I, 514; RTA III, 214. 1 I, 36a Juli 20. Fft an Kg. Wenzel: beglaubigt den Schreiber Petrus zum mündlichen Bericht. J R I, 61; RTA III, 206. I, 36b Juli 20. Aufz. dessen, was der Ffter Schreiber Petrus an Kg. Wenzel berichten soll, über die beabsichtigte Wahl eines neuen Kgs., die Bedrohung Ffts dadurch, Absendung einer Botschaft der vier Rheinischen Kurfürsten an den Kg. v. Frankreich. J R I, 61; R T A III, 206. ^ I, 36b Juli 22. Kg. Wenzel an Fft und die anderen Wetterauischen Städte: Kschr. I, 173. I, 38a Juli 22. Mainz an Fft: sendet Abschrift des Kölner Briefes von Juli 15 und schlägt vor, den Tag zu Mainz zu halten, aber Aug. 8 mitden Gesandten Kölns zu Koblenz zusammenzukommen. JR 1 ,515; RTA III, 215. I, 35a Aug. 4. Borziboy v. Swynar an Fft und die anderen Städte in der Wetterau: fordert, dass sie ihm für den König hundert Glefen auf Aug. 29 nach Erlangen schicken sollen. I, 38a Aug. 5 (s. a. et d.) Aufz., dass die Speyerer den anderen Städteboten ihren wörtlich wiedergegebenen Pluldigungseid mitgetheilt haben. J R I, 517; R T A III, 219. I, 37b Aug. 8. Erklärung der Städtevertreter an die Kurfürsten: Kschr. I, 146. I, 37b Aug. 20. Brief, wohl eines Ffters, an den Ffter Schöffen Jakob Weibe: führt neun Gründe für die Absetzung Wenzels an, warnt wegen möglichen Verlustes der Messe. J R I, 63; R T A III, 271. I, 39a Aug. 20. Die vier Rheinischen Kurfürsten an Fft: Kschr. 1, 148. I, 41b Wahltagsakten 1400. III. 219 400 A ug. 20 Pfalzgraf Ludwig an seinen Vater Ruprecht: Kschr. I, 149- I, 40b — Aug. 21. Nürnberg an Fft: Kschr. I, 153. I, 4-4-a — Aug. 21. Die drei geistlichen Kurfürsten an Fft: Kschr. I, 131. I, 42a — Aug. 21. Graf Philipp v. Nassau-Saarbrücken an Mainz: verkündet die Absetzung Wenzels und die Wahl Kg. Ruprechts. I, 38b — Aug. 21. Mainz an Fft, schickt Abschrift des Briefes von Graf Philipp v. Nassau von gleichem Tage. I, 38b — Aug. 21. Lateinische Aufz.: die neun Artikel, weswegen Wenzel abgesetzt wurde, mit folgendem (unvollständigem) Verzeichnisse der bei der Absetzung anwesenden Fürsten und Herren; Ruprecht ist gewählt. J R I, 517; R T A III, 272. I, 39b — nach Aug. 21. (s. a. et d.) Verzeichniss von acht Urkunden betr. die Absetzung Kg. Wenzels und die Wahl Ruprechts. R T A III, 278. I, 128a — nach Aug. 21 (s. a. et d.) Verzeichniss von Urkunden, wahrscheinlich den Thronwechsel betr., doch unverständlich, weil nur die rechte Hälfte vorhanden ist. I, 56a — Aug. 22. Kg. Ruprecht an Fft: Kschr. I, 186. I, 40a — Aug. 22. Fft an Kg. Wenzel: theilt ihm seine Absetzung und die Wahl Ruprechts mit. R T A III, 285. I, 39a — Aug. 22. Kurfürst Friedrich v. Köln an Fft: beglaubigt Johann Sale. R T A IV, 150 I, 41a — nach Aug. 22 (s. a. et d.) Aufz. über das Begehren des Johann Sale im Auftrage des Kurfürsten v. Köln, vor Fft ein Lager beziehen zu dürfen und von Fft aus mit Lebensmitteln sich versehen zu lassen. J R I, 65; R T A IV, 150. I, 41a, 128a — zu Aug. 22. Aufz. über die Verhandlungen Ffts mit Kg. Ruprecht zu Alzey, sowie mit den Gesandten desselben zu Fft. R T AIV, 128. I, 40b — Aug. 26. Ulm an Fft: bittet um Nachricht über das Thun der Kurfürsten. I, 44b — Aug. 26. Nürnberg an Fft: Kschr. I, 152. I, 44b — Aug. 28. Kg. Ruprecht an Fft: Kschr. I, 185. I, 42b — Aug. 28. Aachen an Fft: bittet um Nachricht, wie sich Fft gegen Ruprecht zu verhalten gedenke. R T A IV, 1 30. I, 46a — Aug. 28. Fft an Mainz: dieses soll zu sich einen Städtetag berufen betr. die Haltung zu der Thronveränderung. RT AIV, 129. I, 40b — nach Aug. 28 (s. a. et d.) Bemerkung, dass Aachen auf seinen Brief vom 28. Aug. eine Aufforderung zum Besuche des Städtetages zu Mainz auf Sept. 7 erhalten. J R I, 533 ; RTA IV, 130. I, 46a 220 III. Wahltagsakten 1400. 1400 Aug. 29. Mainz an Fft: Kschr. I, 150. I, 41a — Aug. 30. Aufz. über Unterhandlungen zwischen drei Bevollmächtigten Kg. Ruprechts mit dem Ffter Rathe betr. den Einlass Kg. Ruprechts. J R I, 534; R T A IV, 151. I, 42b — Aug. 30. Aufz. über die Aufnahme des Ffter Boten Dietrich bei Kg. Wenzel und über dessen Stellung zu seiner Absetzung und der Wahl Ruprechts. J R I, 66 ; R T A III, 299. I, 40a — Sept. 1. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 175. I, 45b — Sept. 2. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 176. I, 40a — Sept. 2. Fft an Kg. Wenzel: dass Ruprecht und sein Anhang sich vor Fft lagern wollen, und dass die Stadt deshalb das an sie gestellte Verlangen Borziboys betr. bewaffneten Zuzug nicht erfüllen könne. J 111, 67; R T A IV, 163. I, 43b — Sept. 5. Kolmar an Fft: Kschr. I, 154. I, 48a — Sept. 6. Der königliche Hofmeister Hermann v. Rodenstein und der Propst Friedrich Schaffen benachrichtigen den Koblenzer Amtmann Ritter Friedrich v. Sachsenhausen, dass Kg. Ruprechts Gesandte Sept. 11 zur Unterhandlung mit Fft dort eintreffen werden. JRI, 535; RTAIV, 153. ' I, 47b — Sept. 8. Nürnberg an Fft: Kschr. I, 157. I, 50a — Sept. 8 (s. a. et d.) Aufz. über ein auf dem Mainzer Städtetage von Sept. 8 von einigen gelehrten Geistlichen den Städten ertheiltes Gutachten betr. die von den Städten einzunehmende Haltung gegen den alten und den neuen König. J R I, 69; RT AIV, 132. I,46a — Sept. 10. Kg. Wenzel an Fft: Kschr. I, 178. I, 44a — Sept. 10. Fft an Kolmar: Kschr. I, 160. I, 48b •— Sept. 10— 20 (s. a. et d.) Aufz. über mündliche Mittheilungen des Dietrich Kra an den Ffter Rath über die Massregeln Kg. Wenzels gegen die der Kurfürsten. JRI, 67 ; R T A III, 299. I, 45b — nach Sept. 10 (s. a. et d.) Aufz. über das Gelöbniss, das diejenigen thun müssen, die während des Lagers vor Fft in die Stadt eingelassen werden. JRI, 538; R T A IV, 154. I, 51b — Sept. 11. Aufz. über die Antwort, die der Rath den Gesandten Kg. Ruprechts betr. den Einlass und feilen Kauf gegeben hat. JRI, 336; RTAIV, 154. I, 52c — Sept. 11. Aufz. über eine Unterredung der Gesandten Kg. Ruprechts mit dem Ffter Rath: Ruprecht will sofortigen Einlass, der Rath beruft sich auf die herkömmliche Lagerfrist. JRI, 536; R T A IV, 153. I, 47b •— Sept. 12. Formular für eine Aufsage an Kg. Wenzel mit folgender Bemerkung, dass »diese« (doch nicht genannte) Landherren nach Wahltagsakten 1400. III. 221 dem Rathe der Kurfürsten in der vorgeschriebenen Form abgesagt haben. J R I, 537; R T A IV, 164. 1, 52b 400 Sept. 12. Fft an Nürnberg: Kschr. I, 159. I, 50b Sept. 12. Fft an Kg. Wenzel: Kschr. I, 156. I, 4-8a Sept. 13. Bruder Perthold (Ulman Stromer) an Fft: Kschr. I, 161. I, 50b Sept. 14. Kolmar an Fft: Kschr. I, 146. I, 40a Sept. 15. Hagenau an Fft: bittet um Nachricht über das Lagern des neuen Königs vor Fft. I, 40b Sept. 18. Nürnberg an Fft : von der Absicht Kg. Wenzels, im Oktober nach Deutschland zu kommen, und von einem von gen. Städten abgehaltenen Tage zu Nürnberg. J R I, 74; UTA IV, 135. I, 51a Sept. 20. Fft an Kolmar und an Hagenau: dass Ruprecht und seine Wähler vor Fft liegen, dass Kg. Wenzel Gegenmassregeln treffen wolle. RTAIV, 188. " ' ' I, 40b - Okt. 4. Aufz. über Verhandlungen von Köln, Mainz, Worms, Speyer mit Kg. Ruprecht und den Kurfürsten und über das Abkommen, dass sie ihm unter Bedingung der Bestätigung ihrer Privilegien und seines Schutzes huldigen. J R I, 538; R T A IV, 172. I, 52b - Okt. 7— 12. Aufz. über das Verlangen der Städteboten von Köln, Mainz, Worms, Speyer im Auftrage Kg. Ruprechts betr. sofortigen Hinlass, über die zwischen Rath und Bürgerschaft vereinbarte Antwort, dass die Lagerfrist einzuhalten sei. Folgt Verzeichniss der Bürger, die an der Berathung theilnahmen. B U 782; J R I, 539 ohne das Verzeichniss; R T A IV, 155. I, 53a - Okt. 7. Fft an König Wenzel: Kschr. I, 163-—66. I, 55a - Okt. 9. Aufz. über die Anfrage Ffts bei den vor der Stadt lagernden drei geistlichen Kurfürsten, ob Ruprecht nach Ablauf der Lagerfrist einzulassen sei, und über die bejahende Antwort der Gefragten. B U 784; J RI, 540; R T A IV, 159. I, 54b - Okt. 18 — 25 (s.a.) Aufz. über die Ankunft der Königin Elisabeth im Lager zu Fft und die dort zu ihrer Ehre abgehaltenen Turniere. JRI, 79; RTAIV, 160. ' I, 56a - nach Okt. 23 (s. a. et d.) Aufz. über den Bericht des Nürnberger Boten Halbwachsen, der die Erzählung des Sassenlant vorbringt, eines Heroldes Wenzels; über die Stimmung Wenzels, Sigmunds, Josts. J R I, 78; R T A III, 305 I, 56a 222 III Wahltagsakten 1400 — 1410. 1400 O kt. 25. Aufz. über die Abschiebung von drei Boten mit den drei Exemplaren des Briefes an Kg. Wenzel von Okt. 7 und die erfolgte Rückkunft von zweien. J R I, 78; R T A IV, 169. I, 55b — Okt. 26. Aufz. über den Einritt des Königspaares in Eft. J R 1, 80; R T A IV, 161. I, 56b u. a. — Okt. 26. Schutzbrief Kg. Ruprechts im Vereine mit den geistlichen Kurfürsten für Fft. R T A IV, 173. I, 56e — Okt. 26. Verzeichniss der Anordnungen des Ffter Rathes für den Einzug Kg. Ruprechts und seiner Gemahlin. J 111, 540; R T A IV, 160. I, 26b — zu Okt. 26 (s. d.) Verweisung auf die Posten im Ffter Stadtrechenbuche (von Nov. 6) über die Geschenke beim Einzüge Kg. Ruprechts. R T A IV, 201 Note 4. I, 128b 1401 ( s. d.) Verweisung auf das Rechenbuch dieses Jahres betr. Geschenke für Kg. Ruprechts Romfahrt. I, 128b 1408 c a. Dez. (s. d.) Aufz. der Rathsverordnungen über Stallmiethe, Betten, Lebensmittel zum königlichen Tage von Jan. 1409. JRI, 136; RTAVI, 363. ' ' I, 61a 1409 Jan. (s. d.) Aufz. über Rathsbeschlüsse betr. den Empfang des Königs, Sicherheitsmassregeln etc. R T A VI, 367. I, 61b — Jan. (s. d.) Verzeichniss der Quartiere für Menschen und Pferde mit Zahlenangaben. I, 61b, c — Jan. (s. d.) Ausgabenverzeichniss der Stall- und Bettmiethe für das königliche Gefolge. I, 61m — Jan. (s. d.) Aufz. über Rathsverordnungen betr. Vorsichtsmassregeln nach dem Turniere. R T A VI, 369. II, 154-b — Jan. (s. d.) Aufz. über Rathsverordnungen betr. Sicherheit der Stadt. R T A VI, 368. II, 154a — Jan. 1. Aufz. über die in Fft vorhandenen Mehlfrüchte zum königlichen Tage von Jan. 1409. RTAVI, 364. 1, 61c—f 1410 vor Mai 11 (s. a. et d.) Schiedsspruch Kg. Wenzels zwischen Kg. Wladislaus v. Polen und dem Deutschen Orden. I, 85b—88a — vor Mai 11 (s. a. et d.) Beschwerdeschrift des Kg. Wladislaus v. Polen gegen den Deutschen Orden. I, 81a-—85a — Mai 20. Herzog Anton v. Brabant an Fft: verlangt, dass es dem Kronprätendenten Ruprecht den Krieg gegen Kurfürst Johann v. Mainz wegen dessen Anerkennung des Papstes Alexander V. ausrede, falls der Krieg aber ausbräche, den Kurfürsten unterstütze. RTAVI, 746. ' I, 71a — Mai 21. Desgl. Herzog Johann v.Burgund an Fft. RT AVI, 747. I, 70b Wahltagsakten 1410. III. 22} RTA VI, 746. Mai 31. Papst Johann XXIII. an Fft: beglaubigt gen. Abgeordnete. zeigt seine Wahl 1410 Mai 21. Desgl. Kg. Karl VI. v. Frankreich an Fft. JRT, 151; I, 70a an und I, 77b — Mai 31 — Sept. 5 (s. a. et d.) Aufz. über Verhandlungen dieser päpstlichen Gesandten mit Fft. RTA VII, 26. I, 77b — Juni 3. Anfrage des Kurfürsten Johann v. Mainz an Fft, ob sich die Stadt den abschriftlich beigelegten Bestimmungen der goldnen Bulle gemäss gegen die zur Wahl zu berufenden Kurfürsten zu verhalten gedenke. J R I, 154; RTA VII, 29. I, 73a — Juni 4. Fft an Kurfürst Johann v. Mainz: zustimmende Antwort auf dessen Schreiben von Juni 3. J R I, 155; RTA VII, 30. I, 73b — Juni 13. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz beglaubigt bei Fft drei gen. Räthe. RTA VII, 14. I, 74a — Juni 17. Kg. Sigmund v. Ungarn an Kg. Wladislaus v. Polen: erklärt ihm den Krieg wegen seines Verhaltens gegen den Deutschen Orden. J R I, 362. I, 88a — Juni 19. Fft an Kg. Karl VI. v. Frankreich: dass dessen Begehren von Mai 21 durch den Tod Kg. Ruprechts erledigt sei. JRI, 132; RTA VI, 748. ' I, 70b — Juni 19. Desgl. an Herzog Johann v. Burgund und an Herzog Anton v. Brabant. RTA VI, 748. I, 7 Ib — Juni 19. Aufz., dass die drei gen. Räthe des Kurfürsten Ludwig v. d. Pfalz von Fft auf Grund der goldenen Bulle die Anerkennung ihres Herrn als Reichsvikars verlangten. JRI, 156; RTA VII, 15. I, 74b — Juli 16 (s. a.) Kg. Wladislaus v. Polen an einen ihm befreundeten Fürsten: berichtet über den Tags zuvor erfochtenen Sieg über den Deutschen Orden. I, 90a — Juli 16 (s. a. et d.) Kg. Wladislaus v. Polen an den Bischof Albert v. Posen, dass er die Deutschherren gänzlich geschlagen habe. I, 79b — Juli 29 (s. a.) Bischof Albert v. Posen an genannte, am päpstlichen Hofe weilende polnische Geistliche: gibt ihnen Anweisungen zur Rechtfertigung der Handlungsweise des Königs. I, 88b — Aug. 6 (s. a.) Blasius Stephin zu Krakau an Dietrich v. Niern : über die Schandthaten der Deutschherren, ihre Niederlage am 15. Juli und die Eroberungen der Polen. I, 90b —■ Aug. 16. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz beglaubigt Wilhelm v. Angelach zu einer Verhandlung mit Fft. RT AVII, 31. I, 74b — nach Aug. 16 (s. a. et d.) Aufz.: Angelach fragt bei Fft an, ob die Kurfürsten zur Wahl mit beliebig grossem Gefolge oder bloss I I I I 22 4 HI- Wahltagsakten 141 o. mit der durch die goldene Bulle festgesetzten Zahl kommen dürfen ; Fft besteht auf der letzteren. J R I, 157; R T A VII, 31. I, 74b 1410 Aug. 20. Allgemeines Ausschreiben Kg. Sigmunds v. Ungarn betr. Hülfe gegen den Polenkönig, der Preussen niedergeworfen hat. I, 80a - Aug. 30. Fft bittet die Kurfürsten v. Köln, Trier, Sachsen (jeden besonders), sich betr. das Gefolg zum Wahltage an die Bestimmungen der goldenen Bulle zu halten. JR1, 157; RT A VII, 32. I, 75a — vor Aug. 31 (s. a. et d.) Verzeichniss von Punkten, über die wegen des Wahltages mit den Gesandten der Kurfürsten verhandelt werden soll. J R I, 158; R T A VII, 33. I, (iia — vor Sept. (s. a. et d.) Aufz. über Verhandlungen, die der Ffter Rath mit den demnächst erscheinenden Kurfürsten zu führen habe. J R I, 158. I, 95a — vor Sept. (s. a. et d.) Aufz. der bei Feuersgefahr und bei öffentlichen Ruhestörungen vom Ffter Rathe zu treffenden Massregeln. J RI, 159; R T A VII, 37. ' 1, 95a — vor Sept. (s. a. et d.) Aufz. von Beschlüssen des Ffter Rathes über Ausstellung von Geleitsbriefen und über Vorkehrungen zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit. J R I, 159; UTA VII, 38. I, 95c—e •— Sept. 1. Aufz. über das Verlangen gen. kurpfälzischer Gesandten betr. Einlass ihrer Herren mit 300 Begleitern und über die Ablehnung Ffts. JR 1 ,162; RTAVII, 33. I, 7Ga — Sept. 1. Kurmainzische Gesandte fordern von Fft gemäss der goldenen Bulle Einlass und Schutz der Kurfürsten und ihres zulässigen Gefolges. J R I, 160; RTAVII, 34. I, 75b — Sept. 1. Aufz. über Verhandlungen derselben mit Fft betr. Einlass von Fremden während des Wahltages und Mithülfe der Kurfürsten zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung. f II I, 161; RTAVII, 35. ' ' I, 75b — Sept. 2. Aufz. über Verhandlungen gen. Gesandten der Kurfürsten v. Köln, Trier und Plalz mit Fft betr. den Einlass derselben zur Wahl, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit während derselben, die verlangte und von Fft gestattete Zulassung des Burggrafen Friedrich v. Nürnberg als Botschafter des Kg. v. Ungarn. J 11 l, 163; RT A VII, 36. I, 7P>b — Sept. 5 u.6. Aufz. betr. Genugthuungsforderung der Kurfürsten v/Frier und Pfalz gegen Fft wegen Anschlags von Bullen des Papstes Johann XXIII. und Verhandlungen darüber. JRI, i64;RTAVII,25. I,78a Wahltagsakten 1410 —1411. III. 225 1410 Sept. 16. Fft an Dortmund: dankt für die Bemühungen zur Schlichtung des Streites Ffts mit dem Grafen v. Cleve und Mark, doch kann es dessen Bedingungen nicht annehmen; übersendet Abschriften einiger Briefe betr. die Vorgänge in Preussen und berichtet über das Lagern gen. Kurfürsten vor der Stadt wegen der Königswahl. Entwurf. III, 5a — Sept. 20. Die Kurfürsten Werner v.Trier und Ludwig v. d. Pfalz sowie Burggraf Friedrich v. Nürnberg als Kg. Sigmunds Bevollmächtigter für Brandenburg zeigen Fft an, dass sie Sigmund zum Römischen Könige erwählt haben; der Burggraf nimmt für ihn die Wahl an ; sie fordern alle drei Anerkennung des Gewählten. J RI, 1771 R T A VII, 47. ' I, 102a — um Sept. 20. Ausführliche Aufz. über die Erwählung Kg. Sigmunds zum Römischen König durch die Kurfürsten v. Trier und Pfalz sowie durch den zur Führung der Brandenburgischen Kurstimine bevollmächtigten Burggrafen Friedrich v. Nürnberg. TRI, 168; R T A VII, 41. " ' I, 9(»ä—101b — Sept. 27. Burggraf Friedrich v. Nürnberg an Fft und die anderen Reichsstädte der Wetterau: theilt mit, dass er im Namen Kg. Sigmunds den Kurfürsten v. d. Pfalz gebeten, sie und einige andere Reichsstädte gegen Unbill zu beschützen, bis der König selber ins Reich komme. J 111, 179; R T A VII, 51. I, 104a ■—• Okt. 1. Aufz. über die Wahl Josts v. Mähren (nur zum kleinen Theile erhalten). J R I, 179; R T A VII, 69. I, 102a — Okt. 1. Die Kurfürsten v. Mainz und Köln sowie die Bevollmächtigten des Böhmenkönigs und des Kurfürsten v. Sachsen an Fft: theilen die Wahl Josts v. Mähren zum Römischen Könige mit und verlangen Anerkennung desselben. J RI, 181; 11T AVII, 70.1,103a — zu Okt. 1 (? s. a. et d.) Verzeichniss der Ffter Bürger, die »den andern drei fursten globit han«. III, 59 — Okt. 5. Aufz., dass der Ffter Rath nach der zwiespältigen Königswahl den Bürgern vollkommene Neutralität anbefiehlt. J R I, 183; R T A VII, 87. I, 104b 141 1 Jan. 12. Kg. Sigmund an Kurfürst Werner v. Trier: dass er die Wahl annimmt und sich bedankt für dessen Unterstützung; folgt Bemerkung, dass Friedrich v. Sachsenhausen die Abschrift dieses Briefes an Fft übersandt habe. J R I, 184; R T A VII, 33. 1,106b — Jan. 21. Ders. an Fft: Kschr. II, 22. I, 107b — Jan. 21. Ders. an Fft: Kschr. II, 24. I, 108b D —TS* 226 III. Wahltagsakten 1411. K ' ' •! i I !lll | I 141 1 Jan. 21. Kg. Sigmund an Fft: befiehlt die vorjährige Reichssteuer nicht auszuzahlen, bis er ins Reich komme und es dann anordne. JRI, 188; RT A VII, 59. I, 108a — Jan. 27. Burggraf Friedrich v. Nürnberg an Fft: empfiehlt gütige Aufnahme der mit königlichen Beglaubigungsschreiben versehenen Botschaft des Kurfürsten Ludwig v. d. Pfalz, macht Mittheilung über die Absicht Sigmunds, ins Reich zu kommen und sich krönen zu lassen. J R I, 1 ^89; R T A VII, 60. I, 108b — Febr. 28. Kurfürst Johann v. Mainz begehrt von Fft die Gestattung der Zusammenkunft der Kurfürsten zur Wahl in der Stadt und sicheres Geleit für dieselben. JRI, 191; RT A VII, 131. I, 101b — März 2. Fft gibt dem Kurfürsten Johann v. Mainz die Febr. 28 verlangte Zusage; bittet um Nachricht, wann die Kurfürsten eintreffen. J 111, "192; R T A VII, 132. I, 105a - März 7. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz an Fft: schickt ein Beglaubigungsschreiben Kg. Sigmunds für seine (des Kurfürsten) Räthe mit und bittet, das diesen Aufgetragene vor versammeltem Rathe entgegenzunehmen. JRI, 192; RT A VII, 132. I, 109a — März 9. Kurfürst Werner v. Trier an Fft: bevollmächtigt drei gen. Vertraute zur Besprechung über Anordnungen Kg. Sigmunds zum Schutze der öffentlichen Sicherheit und über andere Sachen das Reich betr. J 111, 193; R T A VII, 133. I, 109b — März 9. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz an Fft: beglaubigt die März 7 angemeldeten gen. Räthe. UTAVII, 132, Note 2. I, 110a — März 11. Die Kurfürsten Werner v. Trier und Ludwig v. d. Pfalz an Fft: fordern unter ausführlicher Begründung, dass Fft den vom Kurfürsten v. Mainz dahin angesetzten Wahltag nicht gestatte, da derselbe ungesetzlich sei wegen der im vergangenen Jahre vollzogenen Wahl Kg. Sigmunds. Or. J 111, 194; R T A VII, 134. III, 7 — März 11. Desgl. Abschrift. I, 110a — ca. März 14 (s. a. et d.) Aufz. über die Verhandlung der kur- trierischen und kurpfälzischen Gesandten mit dem Ffter Rathe, der beschliesst, den beiden Kurfürsten brieflich zu antworten. J R I, 194; R T A VII, 136. I, 110a — März 15. Fft an die Kurfürsten v. Trier und Pfalz (an jeden besonders): antwortet auf das Schreiben von März 11, will sich so verhalten, dass es in des Reiches, der beiden und der anderen Kurfürsten Huld bleibt. R T A VII, 137. I, 3b • ■ .'.'..S Wahltagsakten 1411. III. 227 141 1 M arz 15. Fft an Kurfürst Johann v. Mainz: bittet um Rath, wie es sielt gegen die Aufforderung Kg. Sigmunds v. Ungarn und der Kurfürsten v. Trier und Pfalz, den von ihnen gewählten Sigmund anzuerkennen, verhalten soll. J R1, 197; RTAVII, 137. 1,I05a März 22. Kurfürst Johann v. Mainz an Fft: räth, da er bereits einen Wahltag nach Fft ausgeschrieben habe, keiner Aufforderung zur Anerkennung Kg. Sigmunds Folge zu leisten. J 11 I, 198; R T A VII, 138. " I, l()5b — März 31. Fft an Kurfürst Johann v. Mainz: dass es den zwischen beiden Theilen stattgehabten Verhandlungen entsprechend sich in der Geleitsfrage halten will. J R I, 198. I, 105b — Juni 7. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz an Fft: bittet um Zufuhr von Lebensmitteln gegen Bezahlung für Kg. Sigmund und sich zu dem bevorstehenden Lager vor der Stadt. JRI, 200; RTAVII, 139. I, 112b — Juni 7. Ders. an Fft: beglaubigt Emmerich, seinen Landschreiber zu Oppenheim. RT A VII, 139. I, 112a — ca. Juni 7 (s. a. et d.) Aufz. über Verhandlungen des kur- trierischen Abgesandten Friedrich v. Sachsenhausen betr. Lebensmittel-Versorgung des bevorstehenden Lagers seines Herrn vor Fft. J R I, 201; R T A VII, 138. " I, 112a — nach Juni 7 (s. a. et d.) Aufz. über die Verhandlung des kurpfälzischen Abgesandten Emmerich mit Fft: der Rath erlaubt auf seine Bitte die Niederlage seiner Vorräthe an Frucht und Wein in Fft sowie das Mahlen und Backen der ersteren. JRI, 200; RTAVII, 140. " I, 112a — Juni 10. Fft an Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz: dass es seinen Wunsch von Juni 7 in Rücksicht auf die politische Lage nicht erfüllen könne. J R I, 202; R T A VII, 140. I, 112b - Juni 11. Aufz. über Ansuchen gen. Abgesandten Kg. Sigmunds an den Ffter Rath betr. Aufhängung der Wappen des Reiches und Ungarns in Fft und bauliche Veränderungen in den beiden für das Königspaar bestimmten Quartierhäusern und dem Römer sowie über motivierte Weigerung des Rates. JRI, 204; RTAVII, 141. I, 113a — Juni 11. Kurfürst Johann v. Mainz an Fft: beglaubigt gen. Abgeordnete. RTAVII, 142. I, 113b - Juni 11. Aufz. über die Besprechung des Ffter Rathes mit den Gesandten des Kurfürsten v. Mainz über die Bedingungen, unter denen der Rath den für die Kurfürsten verlangten Eid leistet. J 111 ,203; RTAVII, 143. 1,114a 228 III. Wahltagsakten 1411. 1411 zu Juni 11 (s. a. er d.) Aufz. über das Begehren der Gesandten des Kurfürsten v. Mainz an Fft: die Stadt soll für den bevorstehenden Wahltag den ihr durch die goldene Bulle auferlegten Verpflichtungen nachkommen. J R I, 205; RT A VII, 142. I, 113b — Juni 12. Ausführlicher Bericht über die Verhandlungen des Ffter Rathes mit Kurtrier und Kurmainz betr. den Einlass des Herzogs Stephan v. Bayern und anderer Nichtkurfürsten. J R I, 206; RTAVII, 143. I, 114b — Juli 9. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz an Fft: beglaubigt sechs gen. Abgeordnete zur Verhandlung mit den Kurfürsten oder deren Gesandten. R T A VII, 146. I, 119a — Juli 10. Johann Romlian v. Gobern an Fft: dass Kg. Sigmund sich zur Reise ins Reich anschicke, dass die Kurstimmen von Sachsen und Böhmen für ihn gewonnen seien, dass sich Serbien an Ungarn angeschlossen habe. J 111, 210; RTAVII, 127. I, 131a — Juli 10. Aufz. über den Empfang gen. Gesandten Kg. Wenzels, Sigmunds und des Kurfürsten v. Sachsen durch den Ffter Rath. J R I 210; R T A VII, 146. I, 116a — Juli 11—15. Ausführlicher Bericht über-Verhandlungen des Ffter Rathes mit den Gesandten der Kurfürsten betr. die Ausweisung Herzog Stephans v. Bayern. J R I, 212; R T A VII, 147. 1, 116b — Juli 16—21. Ausführliche Aufz. über die Wahl Kg. Sigmunds. J RI, 219; RTAVII, in. ' I, 120b — vor Juli 20 (s. a. etd.) Bekanntmachung polizeilicher Verordnungen des Ffter Rathes für die bevorstehende Fürstenzusammenkunft. JRI, 199; RTAVII, 156. I, 105c — Juli 21. Der Kurfürst v. Mainz und die Bevollmächtigten der Kurf ürsten v. Böhmen, Sachsen, Brandenburg an Fft: dass sie Sigmund gewählt haben und Huldigung für ihn verlangen. J RI, 225; RTAVII, 116. " I, 129a — Juli 22. Aufz. über das Verlangen gen. Bevollmächtigten der Kurfürsten v. Böhmen, Brandenburg, Sachsen, Mainz, Köln an Fft, den neugewählten Kg. Sigmund einzulassen, und über Gewährung desselben. JRI, 226; RTAVII, 154. 1, 124a — zu Juli 22 (s. a. et d.) Kg. Sigmund bekennt, dass er dem Kurfürsten Johann v. Mainz für dessen ihm zugetheilte Kurstimme einzeln angeführte Versprechungen gemacht habe und nach Empfang der Krone zu halten gedenke; nebst Versprechen gen. Fürsten und Herren, dass sie für deren Erfüllung Sorge tragen wollen. J R I, 227; R T A VII, 106. I, 125a Wahltagsakten [411 —1412. III. 229 nach 1411 Juli 21 (s. a. et d.) Der Eid, den die Ffter dem Kg. Sigmund bei der Huldigung zu schwören haben, im Bruchstück ; dazu ein solches von derselben Hand betr. den Empfang eines Römischen Königs. I, 94a 141 1 Aug. 1. Fft beglückwünscht Kg. Sigmund zur Wahl und bittet um seinen Schutz. JR 1 ,231; RT A VII, 159. I, 129b — Aug. 1. Fft an Burggraf Friedrich v. Nürnberg : bittet, beim Kg. Sigmund im Interesse der Stadt zu wirken, besonders für Bestätigung der städtischen Privilegien; legt die Abschrift seines Briefes an Kg. Sigmund vom selben Datum bei. I, 13Qa — Aug. 1. Fft an Johannes Kircheim: bittet, etwaigen Umtrieben gegen die Freiheiten der Stadt entgegenzutreten und über die Reise des Königs nach Deutschland zu berichten. I, 130b - Aug. 5. Kurfürst Johann v. Mainz an Fft: beglaubigt gen. Abgeordnete. I, 131b — Aug. 10. Fft an Friedrich v. Sachsenhausen: bittet um Rath betr. eine Antwort auf die Anfrage der Kurfürsten v. Mainz und Trier, ob sie, im Falle sich Kg. Sigmunds Ankunft verzögere, königlichen Machtboten als seinen Stellvertretern huldigen wollen. 11 T A VII, 160. I, 132a — Aug. 11. Fft an Kurfürst Johann v. Mainz: Antwort auf seine und des Kurfürsten v. Trier Anfrage, dass die Stadt sich eintretenden Falles vor den Machtboten Kg. Sigmunds als seinen Stellvertretern loyal benehmen werde. R T A VII, 161. 1, 131b — Aug. 14. Friedrich v. Sachsenhausen an Fft: Kschr. II, 19. I, 132b — Aug. 24. Kg. Sigmund an Fft: Kschr. II, 25. I, 133a — Aug. 25. Burggraf Friedrich v. Nürnberg an Fft: Kschr. II, 30. I, 133b — Nov. 28. Kg. Sigmund an Herzog Friedrich v. Oesterreich: verweist ihm sein Vorgehen in Friaul, verlangt Rückgabe aller Eroberungen dort und Verbindung mit ihm, dem Könige, gegen Venedig; wünscht eine Zusammenkunft mit ihm und Iderzog Ernst v. Oesterreich. J R I, 235. I, 141a — Nov. 28 ff. (s. a. et d.) Verzeichniss der Städte und Burgen, die Graf Pipo v. Temesvar im Treviser Gebiet eroberte. I, 133f — Dez. 2. Kg. Sigmund an Burggraf Friedrich v. Nürnberg: bittet ihn, bei Kg. Wenzel zu veranlassen, dass Niemand von dessen Unterthanen fürderhin dem Polenkönig diene. J 111, 238. I, 91b 141 2 Jan. 30. Ausschreiben Kg. Sigmunds über den Rückgang des Reiches, namentlich in Bezug auf die Verhältnisse in Italien, über die missliche Lage des Deutschen Ordens, über seine Thätigkeit j L — »y'sr» 230 III. Wahltagsakten 1412 1418. in diesen Verhältnissen, über sein Vorhaben, demnächst zur Krönung ins Reich zu kommen. J R I, 241 ; R T A VII, 181. I, 137b 14 12 März 28. Kg. Sigmund an Bischof Georg v. Passau: Kschr. II, 27. I, 143a — März 28. Graf Hermann v. Cilli an Bischof Georg v. Passau: Kschr. II, 26. I, 143a — März 31. Kg. Wenzel an Herzog Rudolf v. Sachsen: Kschr. I, 179. I, 143b — April 6. Kg. Sigmund an Fft, Friedberg, Gelnhausen, Wetzlar: Kschr. II, 30. 1 " I, 144b — April 27 (s. a.) Albrecht v. Hohenlohe an den Deutschmeister Konrad v. Egloffstein: sendet Abschrift eines an ihn gerichteten Briefes des Bischofs v. Passau betr. den Polenkönig und den Deutschen Orden. I, 143a — Mai 2 (s. a.) Otto v. Egloffstein an den Deutschmeister Konrad v. Egloffstein: theilt mit, was sein Herr, der Erzbischof v. Mainz, von dem Aufenthalt des Polenkönigs am Hofe Kg. Sigmunds und den Verhandlungen mit dem Deutschen Orden brieflich erfahren hat. I, 144a - nach Juni 5 (s. a. et d.) Ein ungen. Deutschordensherr an einen ungen. Komthur über den Tag zu Ofen, über die Verhältnisse in Oberitalien, über die Verhandlungen zwischen Polen und dem Deutschorden (offenbar ein in einem .nicht mitgetheilten Brief eingelegter Zettel). Abschrift. I, 145b 1414 z u Sept. 22 (s. a. et d.) Verweisung auf die Posten im Ffter Stadtrechenbuch über die Kosten der Bestätigung der Privilegien der Stadt und des Aufenthalts Kg. Sigmunds und sein erGemahlin. 1,128b — Nov. 8 (s. a. et d.) Lateinische Ordnung für die Königskrönung zu Aachen (als caput 18 bezeichnet). I, 64a—69a — Dez. 10. Fft macht bekannt, dass es dem Kurfürsten Johann v. Mainz für seine bevorstehende Zusammenkunft mit Kg. Sigmund zu Fft Geleit gebe. Entwurf. I, 133e 1418 Juli 2. Kg. Sigmund an Mainz, Worms, Speyer, Fft: über die reichsfeindlichen Anschläge der Venetianer; ordnet allgemeine Sperre der Flandelsstrassen von und nach Venedig an. IRI, 323; 11 T AVII, 363. ' I, 136b — Aug. 18. Ausschreiben Kg. Sigmunds an die Reichsstände: erneuert seinen Befehl betr. die Sperrung der Handelsstrassen von und nach Venedig und theilt mit, dass er eine neue Handelsstrasse durch Ungarn aufgethan habe und auf ihr Schutz gewährleiste. JRI, 328; RT AVII, 365. I, U2b Waltagsakten 1422 —1438. III. 231 1422 J an. 20. Eft an Kurfürst Konrad v. Mainz: gewährt Geleit für einen nach Fft auf Jan. 22 angesetzten Tag. I, 134b 1424 S ept. 26. Fft an Kurfürst Konrad v. Mainz: gewährt Geleit zu dem auf Okt. 4 nach Fft angesetzten Fürstentage. I, 134b 1425 März 10. Kurfürst Konrad v. Mainz an Fft: bittet um Geleit für den nach Fft auf März 25 angesetzten Kurfürstentag. I, 135a — März 11. Fft an Kurfürst Konrad v. Mainz: gewährt das gewünschte Geleit. I, 135a 1430 (oder 1431? Jahr undeutlich, s. d.) Ordnung für das Einreiten eines Römischen Königs. Zwei Abschriften, von denen die erste, an der ein grösseres Stück seitwärts abgerissen ist, mit durchkorrigierten Nachträgen versehen ist. IV, 54, 55 1437 Dez. 9. Kurze Aufz. über das Verscheiden Kaiser Sigmunds. J R I, 420. II, 147a 1438 (oder 1440? s. a. et d.) Kleiner Notizenzettel betr. die Huldigung, das Unterbleiben der Sitte, den gewählten König auf den Altar zu setzen (wegen der Abwesenheit desselben) etc. III, (5a — Jan 13. Aufz. über die vom Ffter Rathe veranlasste Todtenfeier für K. Sigmund. J R I, 420. II, 147 — Jan. 17. Hans Kruder an Markgraf Friedrich v. Brandenburg: berichtet ausführlich über die Wahl Kg. Albrechts v. Ungarn zum Böhmischen Könige und über die des Herzogs Kasimir v. Polen an seine Stelle sowie über die sich daran scbliessenden Verhandlungen. Abschrift. III, 8b — Febr. 19. Fft an Strassburg, Freiburg i. B., Breisach, Basel, Kolmar, Mühlhausen und Schlettstadt: bittet das Getreide, das es in den dortigen Gegenden hat kaufen lassen, frei zu geben, weil dasselbe für die Bedürfnisse der demnächst in Fft zur Königswahl zusammenkommenden Kurfürsten und ihres Gefolges nöthig sei. Entwurf. III, — Febr. 19. Desgl. an Strassburg, Kolmar, Mühlhausen, Schlettstadt, Basel, Breisach. Versiegelte, aber wohl nicht abgeschickte Ausfertigungen. III, 35-41 — Febr. 19. Fft an Bischof Wilhelm v. Strassburg, an Markgraf Wilhelm v. Höchberg, Oesterreichischen Landvogt im Elsass, Graf Emich v. Leiningen, Untervogt zu Hagenau, und an Jakob und Ludemann Herren zu Lichtenberg, gleichlautend, im selben Sinne wie an die Städte. Entwurf. III, 10 — Febr. 19. Desgl. an den Bischofv. Strassburg. Versiegelte, aber nicht abgeschickte Ausfertigung. III, 39 232 II J. Wahltagsakten J43S. 1438 zu Febr. 19 (s. a. et d.) Aufz. über veranlasste Getreideankäufe Ffts. III, 50a — zu Febr. 19 (s. a. et d.) Zettel mit Aufträgen verschiedener Art, von denen sich einzelne auf Getreideankäufe beziehen. III, 50b 1438 Febr. 28. Fft an den Ort Hausen: fordert Schickung von Gesandten auf März 4, welche Anweisungen zum Graben für ihren Ort entgegennehmen sollen wegen der bevorstehenden Königswahl. Korrigierte Ausfertigung. III, Gb — Febr. 28. Pfalzgraf Otto an Markgraf Wilhelm v. Hochberg: bittet, das von Fft gekaufte Getreide frei zu geben. Korrigierte, unversiegelte Ausfertigung. III, 42 — Febr. 28. Desgl. Versiegelt gewesene, doch nicht abgeschickte Ausfertigung. III, 43 — Febr. 28. Desgl. an Freiburg i. B., Basel, Schlettstadt, Breisach, Kolmar, Mühlhausen. Versiegelte, aber nicht abgeschickte Ausfertigungen. III, 44-49 — zu Febr. 28 (s. a. et d.) Schreiben eines nichtgen. Kurfürsten betr. Fürsprache für Fft wegen Getreideankaufs an den Bischof v. Strass- burg, Markgraf Wilhelm v. Plochberg, den Landvogt zu Hagenau, an Gebrüder Jakob und Ludemann v. Lichtenberg, an die Städte Strassburg, Freiburg i. B., Breisach, Basel, Kolmar, Mühlhausen, Schlettstadt. Entwurf. III, 14 — Febr. 28 (s. a. et d.) Fft an einen gewissen Ludwig und einen oder mehrere andere: sendet die Briefe der Kurfürsten betr. das angekaufte Getreide zur Beförderung. Entwurf eines nicht abgegangenen Schreibens. III, 15a 1438 März 3— 18. Ausführliche Aufz. über die Verhandlungen Ffts mit den Kurfürsten, namentlich betr. die Zahl der mitzubringenden Pferde, über Ankunft und Empfang derselben, über die Nichtzulassung des Herzogs Bernhard v. Sachsen, der die Sächsische Kurstimme für sich beansprucht, sowie die Ausweisung seines Bruders und Bevollmächtigten, des Bischofs v. Hildesheim, über die zur Sicherheit der Stadt getroffenen Massregeln und über die Vorbereitungen für die Wahl und über ihre Vollziehung. J R 1, 423. II, 147a—151a — vor März 9 (s. a. et d.) Fft an Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz: beglaubigt seinenSchreiberWigand zur münSichen Verhandlung. Entwurf. III, 12a — ca. März 9 (s. a. et d.) Aufz. darüber, dass viele Landesherrn, Geistliche, Ritter und Knechte den Ffter Rath ersuchten, sie in die Stadt einzulassen, dass auch einige, vor allem der Landgraf v. Hessen, die Erlaubniss erhielten, dass der Rath Wahltagsakten 1438. III. aber Massregeln traf, Unbefugten den Eintritt zu wehren. J R I, 429. II, 153a 1438 zu März 9— 18 (s. a. et d.) Entwurf zu einem öffentlichen Ausschreiben der Kurfürsten betr. die Auslieferung des von Eft aufgekauften Getreides. III, 17 — März 12. Jakob Immeler aus Strassburg an Heinrich Weiss zum Knoblauch in Eft: theiit mit, warum Strassburg Eft nur die Ausfuhr von 500 Vierteln Korns gestattet habe, und gibt den Weg an, wie alles Verlangte durch Vermittlung der Kurfürsten zu bekommen sei. Or. III, 2 März 12. Eft an Worms: hat vor einiger Zeit einige Frucht in Worms gekauft und dort lagern, bittet, sie seinem Abgesandten ausfolgen zu lassen. Entwurf. III, 15b — März 12. Eft an Jakob Immeler aus Strassburg: gibt ihm Aufträge betr. Kornankauf. Entwurf. III, 13 — März 12. Eft an Kolmar: bittet, das Getreide, das von Eft in Mühlhausen und Umgebung zur Deckung des grossen Bedürfnisses (wegen der Königswahl und der Messe) gekauft wurde, Kolmar oder sein Gebiet passieren zu lassen. Entwurf. III, 12b — März 14. Worms an Eft: dass es dessen Bitte betr. das Korn nicht willfahren könne, weil wegen wahrscheinlicher Theuerung die Ausfuhr von Getreide aus der Stadt überhaupt verboten sei. Or. III, 1« — März 18. Fft an Kg. Albrecht: beglückwünscht ihn zur Wahl und empfiehlt sich seinem Wohlwollen und Schutz. J R I, 431. II, 151b — zu März 18 (s. a. et d.) Bemerkung, dass es sich empfiehlt, wenn Eft nach Ausgehen des Ausschreibens des Kurfürsten v. Mainz zur Königswahl die Kurfürsten schriftlich bitte, nicht mehr als 200 Reitende, darunter 50 Gewappnete, mit zur Wahl zu bringen. J RI,43i. II, 153b — zu März 18 (s. a. et d.) Aufz. über die Anordnung der Sitze der Kurfürsten für die Königswahl. J R I, 430. II, 153b — März 20. Die Kurfürsten v. Mainz, Köln, Trier, Pfalz, Sachsen, Brandenburg an den Bischof v. Strassburg, an die Herrn v. Lichtenberg, an Graf Emich v. Leiningen, die Städte Strassburg, Hagenau, Worms: bitten, den Eftern das Getreide, das diese bei ihnen und in ihrer Umgegend gekauft haben, frei zu geben, da es in Fft wegen der bevorstehenden Ankunft des Königs und der Ihren nöthig sei. Entwurf. III, 18 234 ni VVahltagsakten 1438— 143g. 1438 M ärz 20. Desgl. an die Herren v. Lichtenberg, Hagenau, Graf Emicli v. Leiningen, Bischof Wilhelm v. Strassburg, Stadt Strassburg. Versiegelte, aber wohl nicht an ihre Adressen gelangte Aus- — Marz 22. Fft an Worms: auf dessen Absage wegen des Getreides erneute Bitte um Ausfolgung im Hinblick auf die zu erwartende Ankunft des Königs und der Fürsten in Fft. Entwurf. III, 11) — April 15. Kg. Albrecht v. Ungarn und Böhmen an die Gebrüder Jakob und Ludeman, Herren zu Lichtenberg: ersucht, den Fftern das Getreide, das sie in den gen. Landen und in der Umgegend wegen der Messe und der Königswahl gekauft haben, gegen den gewöhnlichen Zoll ausfolgen zu lassen. Versiegelt gewesene, aber wohl nicht an ihre Adresse gelangte Ausfertigung. III, 21 — April 15. Desgl. an Bischof Wilhelm v. Strassburg, Graf Emich v. Leiningen, Basel, Kolmar, Mühlhausen, Schlettstadt, Freiburg i. B., Strassburg, Breisach, Markgraf Wilhelm v. Hochberg. Ausfertigungen wie oben. III, 22—29 — Juli 30. Fft an Basel: bittet um Freilassung des Peter Hans, der für Fft unter falscher Adressangabe Getreide aufgekauft hat. Entwurf. III, 20 1439 zu Juni 29 (s. a. et d.) Memorial für den Tag zu Mainz betr. die Huldigung für den König und Zuzug für denselben. II, 198g — zu Okt. 27 (s. a. et d.) Kurze Aulz. über das Hinscheiden Kg. Albrechts. II, 155b — Nov. 5. Kurze Aufz. darüber, dass ein Kardinal und ein Graf an Fft die Wahl des Flerzogs v. Savoyen zum Papste durch das Baseler Konzil mitgetheilt haben. II, 155a — Dez. 7. Aufz über die vom Ffter Rathe veranlasste kirchliche Todtenfeier für Kg. Albrecht. II, 155b — Dez. 10. Hans v. Colowrat, Hauptmann, Jan v. Cunwalt, Unterkämmerer und Bürgermeister und Rath der alten und neuen Stadt Prag an den Kurfürsten Dietrich v. Mainz: dass der Ladebrief zur Kur für den nicht namentlich genannten König v. Böhmen in ihre Hände gelangt ist, dass sie denselben einer demnächst stattfindenden Versammlung der Stände, die über die Wahl eines neuen Königs sich äussern soll, vorlegen wollen. J 11 II, 1. II, 157a — Dez. 31. Fft an die Kurfürsten ausser Böhmen, an jeden einzeln: bittet, für die bevorstehende Wahl nicht mehr als 200 Reitende, darunter 50 Gewapprete, mitzubringen (an Mainz nach einer Note mit Veränderungen betr. das Ausschreiben zurWahl). J R II, 2. II, 156a fertigungen. o o III, 30-31 Wahltagsakten 1440. 1440 J an. 7. Kurfürst Dietrich v. Mainz an Fft: antwortet (auf die Anfrage von 1439 Dez. 31), dass er sich betr. das Gefolg zum Wahltage genau an die Bestimmungen der goldenen Bulle halten wolle, dass er eine Einladung zum Wahltage nach Prag an den König, doch ohne Angabe des ihm unbekannten Namens geschickt und darauf den in Abschrift beigelegten Brief (von Hans Colowrat etc. von 1439 Dez. 10) erhalten habe. J 11 II, 3 II, 157a — Jan. 8— 14 (s. a. et d.) Aufz.: Pfalzgraf Otto bittet für Herzog Ludwig jun. v. Bayern um Einlass in die Stadt zur Wahl; abschlägige Antwort Efts. J R II, 3. II, 156b — Jan. 10. Kurfürst Friedrich v. Brandenburg an Fft: antwortet (auf das Schreiben von Dez. 31), dass er sich betr. das Gefolg zum Wahltage an die Bestimmungen der goldenen Bulle halten werde. II, 158a — Jan. 14. Kurfürst Dietrich v. Mainz an Fft: ermahnt, dass Fft nur die Kurfürsten mit dem durch die goldene Bulle festgesetzten Gefolge einlasse. J R II, 4. II, 156b — Jan. 14. Kurfürst Friedrich v. Sachsen an Fft: antwortet (auf Brief von Dez. 31), dass ersieh betr. das Gefolg an die Satzung der goldenen Bulle halten will; bittet seinen wegen der Herberge und anderer Dinge geschickten Leuten behülflich zu sein. II, 158a — Jan. 27. Fft an Mainz: bittet, falls Botschaften von Nichtkur- fürsten dort auf ihrem Wege nach Fft eintreffen, diesen vorzustellen, dass sie erst nach der Wahl in Fft eingelassen werden können oder sich mit den Kurfürsten in Verbindung setzen müssen. J R II, 6 ' II, 158b Jan. 27. Fft an den Kurfürsten v. Mainz: bittet um Nachricht, wie es sich gegen Heinrich, Burggrafen zu Meissen und Herrn zu Plauen, zu verhalten habe, falls dieser, wie man vernommen, als Ver- treterder Böhmischen Kurstimme erscheinen sollte. J'RII, 5. II, 159a — Jan. 27. Kurfürst Dietrich v. Mainz an Fft: dass die Böhmischen Stände ihm die Bevollmächtigung des Burggrafen v. Meissen und Herrn zu Plauen für die Kur angezeigt haben, dass dieser also nach seiner Meinung einzulassen sei. J 11 II, 5. II, 159a — Jan. 28. Der Ffter Rath bevollmächtigt gen. Mitglieder, den durch die goldene Bulle für die Königswahl vorgeschriebenen Eid zu leisten. Entwurf. II, 166c — Jan. 28 — Febr. 2. Ausführliche Aufz. über die Ankunft der Kurfürsten, über die Verhandlungen des Rathes mit ihnen, über die Zulassung Heinrichs v. Plauen als.Kurböhmischen Bevollmächtigten und über die Wahl selbst. J R II, 6. II, 160a—165 1 23 6 III. Wahltagsakten 1440 —1442. 1440 Febr. 2. Fit an Kg. Friedrich: beglückwünscht ihn zu der eben vollzogenen Wahl und empfiehlt sich seinem Schutze. II, 166a — vor Febr. 28 (s. a. et d.) Fft an den Kurmainzischen Kanzler Konrad Leubing: bittet um Nachricht, wann und wo die Gesandtschaft des Kurfürsten v. Mainz an den König anreiten werde. Entwurf. III, 53b — Febr. 28. Der Kurmainzische Kanzler Heinrich Leuhing an Fft: dass die gen. Gesandten seines Herren März 2 von Ascbaffenburg über Miltenberg ausreiten werden. Ol". III, 53a 1442 Mai — Juli (s. a. et d.) Verzeichniss der bei der Anwesenheit Kg. Friedrichs in Fft vor seiner Reise nach Aachen zur Krönung zugegen gewesenen Fürsten, Bischöfe, Botschafter, Grafen, Herren und Städteboten. Dazu Verzeichniss der Städteboten, die zum Könige, den Fürsten und Herren wegen des Papstes und des Baseler Konziles abgeordnet wurden, sowie ein solches von den Städteboten, die bei der Rückkunft des Königs von Aachen in Fft versammelt waren. Angeheftet der verschiedentlich abweichende Entwurf des grössten Theiles des Ganzen. J R II, 42. II, 186f u. g — Mai 26— Juni 10 (s. a.) Verzeichniss der Gläubiger, welchen die Stadt Geld schuldet für Auslagen zur Zeit der Anwesenheit Kg. Friedrichs. I, 161p — zu Mai 27. VerzeichnissderFfterVerbrecher,welche mitKg.Friedrich in dieStadt gekommen sind und dadurch Begnadigung erlangt haben. II, 168 — Mai 27. Ordnung für das Einreiten Kg. Friedrichs in Fft. Vielfach durchkorrigierter Entwurf. J RH, 36. IV, 1—8a — zu Mai 27. Desgl. Abschrift. II, 169a •— zu Mai 27 (s. a. et d.) Bestimmung über das Entgegenreiten von Bürgern bei Ankunft des Königs. II, 19Fe — zu Mai. 27 (s. a. et d.) Desgl. Bruchstück einer an den König zu richtenden Anrede. II, 19F1 — zu Mai 27 (s. a. et d.) Polizeiliche Verordnungen des Ffter Rathes betr. die öffentliche Sicherheit für die Ankunft und den Aufenthalt Kg. Friedrichs. Durchkorrigierter Entwurf. J R II, 28. IV, 25 •— zu Mai 27 (s. a. et d.) Desgl. Abschrift. II, 180b — 186a — zu Mai 27 (s. a. et d.) Verzeichniss der Geschenke des Ffter Rathes an die Beamten des Königs. IV, 12 — zu Mai 27 (s. a. et d.) Aufz. über Anordnungen des Ffter Rathes für die Ankunft Kg. Friedrichs, besonders betr. die Herbergen für das Gefolge des Königs. Vielfach durchkorrigierter Entwurf. IV, 8b — zu Mai 27 (s. a. et d.) Desgl. Abschrift mit einem Zusätze über die Juden. J R II, 34. II, 175a Wahltagsakten 1442 —1452. III. 237 1442 Mai 31. Aufz. über die Begehung der Frohnleichnamsprozession in Fft unter Theilnahme des Königs. Vielfach durchkorrigierter Entwurf. IV, 12b — Mai 31. Desgl. Abschrift. J R II, 45. II, 177a — Mai 31. Lateinisches Gedicht auf die Theilnahme Kg. Friedrichs an der Frohnleichnamsprozession. II, 235 Juni 6—Juli 22. Aufz. über die Abreise Kg. Friedrichs von Fft, dessen Zug nach Aachen zur Krönung, über die Wiederkunft nach Fft (Juli 7) und den Aufenthalt daselbst. Entwurf. IV, 14b — Juni 6—Juli 22. Desgl. Abschrift mit einem Zusätze am Schlüsse, dass der König nicht mit in der Prozession am 22. Juli ging. J R II, 48. " II, 178b-179b — Juni 30 — Juli 6. , Aufz. über eine grosse Schlägerei zwischen Knechten zweier Herren aus dem königlichen Gefolge, in die die Ffter Bürgermeister schlichtend eingriffen, über Verunglimpfung des llathes dieserhalb und über Schlichtung dieses Handels. Durchkorrigierter Entwurf. IV, 22b — Juni 30 — Juli 6. Desgl. Abschrift. II, 179b — Juli 23 (s. a. et d.) Kurze Aufz., dass der Rath und die Bürgerschaft Kg. Friedrich gehuldigt haben (mit Verweisung auf die Formel, die folgen soll, aber nicht folgt). II, 183c — Juli 23. Aufz. über die Huldigung der Ffter Bürgerschaft vor Kg. Friedrich. Entwurf. III, 57 — Juli 23. Desgl. Abschrift. J R II, 49. II, 174a — zu Juli 23 (s. a. et d.) Huldigungseid, den Fft Kg. Friedrich schwor. Abschrift. J R II, 42. I, 94a; II, 198c, 222b 1443 Aug. 1. Stephan Eppanner zu Sterzingen »an WolfPlum oder Hansen Pum seinen Dienern zu Fft«: über seine Vermittlung in der Sache Ffts mit Rautlein Pfleger aufTrasperg. Or. III, Gl — Dez. 17. Fft an Innsbruck: bittet unter Mittheilung des Sachverhaltes von der Schlägerei, welche während der Rückkehr Kg. Friedrichs von Aachen nach Fft stattfand (vgl. 1442 Juni 30—Juli 6) seine Bürger, die in Venedig Geschäfte haben, gegen Reutlin Pfleger zu Tasperg und andre, die bei Gelegenheit jener Schlägerei durch das Eingreifen des Ffter Rathes zu Schaden gekommen sein wollen, mit Wort und That zu beschützen. Korrigierte und nicht abgesandte Ausfertigung, ohne Siegel. III, GO 14.44 (s. a. et d.) Aufz. über Rathschlagungen des Ffter Rathes betr. den zu leistenden Zuzug für den Krieg gegen die Armagnaken. II, 198h 1452 März 21 — 24. Bericht eines Ungenannten an einen ungen. Fürsten über die Ankunft des Kg. Friedrich mit seiner Gemahlin 238 III. Wahltagsakten 1454—1474. vor Rom, über die Kaiserkrönung und über Pläne des Neugekrönten. J R II, 117. I, 135c 1454 zu Sept. 29 (s. a. et d.) Lateinisches Verzeichniss der auf dem Ffter Tage anwesenden Fürsten und Boten. Dazu ein deutsches, durchkorrigiertes Quartierverzeichniss. III, 1(15—107 1474 Jan. 25 — 28. Ausführliche Beschreibung des Empfanges und Aufenthaltes K. Friedrichs in Eft, die Begnadigungen der mit dem Kaiser eingekommenen Verbrecher, sowie die Schwierigkeiten, die der Graf v. Hanau der schuldigen Holzlieferung der Ortschaften der Grafschaft Bornheimer Berg an den Kaiser in den Weg legte. J R II, 303. II, 195a—197b — zu Jan. 25 (s. a. et d.) Verzeichniss der Geschenke, die K. Friedrich und seinem Gefolge auf seiner Reise in Esslingen, Strass- burg, Nürnberg, Augsburg, Ulm verabreicht wurden. II, 194-h — zu Jan. 25 (s. a. et d.) Verordnungen des Ffter Rathes für die Bürgerschaft betr. Vorbereitungen für den Empfang und die Anwesenheit K. Friedrichs. Durchkorrigiertes Exemplar mit eingelegtem, gleichfalls Verordnungen enthaltendem Zettel. II, 187b—189c — zu Jan. 25 (s. a. et d.) Verordnungen des Ffter Rathes für den Empfang K. Friedrichs und der Fürsten, sowie eine Reihe von Massregeln für die öffentliche Sicherheit. Nebst drei Zetteln: Abschrift der von dem Schultheissen an den Kaiser beim Empfange in der Ffter Stadtmark zu haltenden Ansprache, Verzeichniss der aus Fft verbannten Verbrecher, die mit dem Kaiser in die Stadt kamen, Anrede bei Ueberreichung der Schlüssel, falls diese noth- wendig werden sollte. Die Verordnungen II, 190a—191b, die Zettel 189c, 190c, 191d — zu Jan. 25 (s. a. et d.) Verzeichniss der Zahl der Pferde, die in den einzelnen geeigneten Behausungen Efts untergebracht werden können. II, 18(ic — zu Jan. 25 (s. a. et d.) Verzeichniss der Quartiere für Pferde mit Angabe der Zahl der letzteren. II, 198d—f — zu Jan. 25 (s. a. et d.) Kurze Aufz. über Hinterlegung von 16000 Gulden von Seiten des Königs v. Portugal beim Ffter Rathe, über Zusendung von 400 Gulden durch die von Neuss, über Auszahlung von 400 Gulden aus jenem Depositum an Walther v. Schwarzenberg, von 8000 Gulden an den König, so dass noch 8000 Gulden vorhanden seien. II, 191c — zu Jan. 25 (s. a. et d.) Verzeichniss von Quartieren für hervorragende Leute aus dem Gefolge des Kaisers und für Pferde. II, 331b Waliltagsakten 1474—1486. III. 239 1474 J an. 26. Fit an Graf Philipp v. Hanau: bittet, die vertrags- gemässe Holzzufuhr für die Anwesenheit des Kaisers von Seiten der Dörfer der Grafschaft Bornheimer Berg, die von ihm verboten sein soll, zu veranlassen. II, 234 — Nov. 25 ff. Bericht über den Einzug K. Friedrichs in Fft, über die demselben vorausgehenden Verhandlungen betr. die Herberge, sowie über die Schwierigkeiten, die wiederum die Orte des Bornheimer Berges der Holzlieferung für den Kaiser entgegensetzten. J R II, 356. II, 198a — Nov. 25— Dez. 16 (s. a.) Verzeichniss von Ausgaben für die Anwesenheit des Kaisers. II, 237 1475 (?s. a. et d.) Aufz. über ein einem aus Burgund kommenden kaiserlichen Boten geliefertes Pferd. II, 198i — (s. a. et d.) Unausgefülltes Verzeichniss der Ausgaben für den Zuzug Ffts für den Kaiser gegen Neuss. II, 178k 1484 Nov. 18. Graf Hugo v. Werdenberg an Fft: ersucht um Zusendung einiger Rathsfreunde auf Nov. 19 nach Mainz behufs Entgegennahme kaiserlicher Befehle; vorher die Bemerkung, dass dies geschehen und dass die Befehle auf Zurüstung zu dem auf 1485 um Jan. 20 nach Fft angesetzten kaiserlichen Fürstentage lauteten. II, 199a 1485 Jan 6. Kurfürst Hermann v. Köln an Fft: beglaubigt seinen Zöllner zu Bonn, Stephan v. Montabaur, zur Verhandlung wegen Proviant und Herberge. Or. III, 98 — Jan. 13. Ders. an Fft: beglaubigt seinen Herold Heinrich zur Anbringung seines Wappens vor der für ihn bestimmten Herberge und zum Anschreiben der Namen seines Gefolges an dessen Herbergen. Or. III, (59 — zu Jan. 20. Verzeichniss von Anordnungen des Rathes für den auf Jan. 20 angesetzten Tag. III, 84 — 87 — Nov. 29. Verordnung des Rathes für den Empfang und die Anwesenheit K. Friedrichs. II, 214—218a 1486 nach Jan. 20 (nach Sebast., s. f.) Verzeichniss der Herbergen für die Fürsten mit ihrem Gefolge und für die Städteboten. J R II, 416. III, 73-81 - nach Jan. 20. Verzeichniss der Fürsten, Grafen, Herren und Gesandten, die auf dem Wahltage zugegen waren; dazu die Ordnung für den Wahlakt selbst und Bericht darüber. Gleichzeitiger Druck, 8 Bl. Schmalfolio. II, 18(id — nach Jan. 20 —März 12. Dasselbe Verzeichniss, dieselbe Ordnung, derselbe Bericht wie im Vorigen, doch nicht genau derselbe Druck; in ihm folgt noch eine Beschreibung der Todtenfeier für die irriarr 240 III. Wahltagsakten i486. Schwester des Kaisers (Febr. 19) sowie der für den an März 11 zu Fft verstorbenen Kurfürsten Albrecht v. Brandenburg (März 12). 10 Bl. Schmalfolio. II, lS6e i486 nach Jan. 20 (s. a. et d.) Verzeichniss der Häuser Ffts (von Ort zum Jungen und Jakob Heller aufgenommen), die zu Quartieren geeignet sind, nebst Angabe der Zahl der Pferde. III, 82 — nach Jan. 20 (s. a. et d.) Massnahmen des Ffter Käthes zur Sicherung der Stadt. Bruchstück. III, 5b —• nach Jan. 20 (s. a. et d.) Verordnungen des Ffter Rathes betr. die Preise der Quartiere für den auf Jan. 20 angesetzten kaiserlichen Tag zu Fft. III, (55 — zu Jan. 20. Verzeichniss der erschienenen Fürsten, ihres Gefolges und der vertretenen Städte (von drei verschiedenen Händen). III, 90—92, 101—103 — Jan. 30 —Febr. 9. Bericht über den Empfang des Kaisers und seines Sohnes, über Verhandlungen betr. Geleit für andere er- scheinendeFürsten, über eine Feuersbrunst, über Lehensertheilungen, über die Aufhebung des Artikels der goldenen Bulle betr. das Gefolge der Kurfürsten für die diesmalige Königswahl, über Aufstellung von Gewappneten durch den Rath zur Aufrechterhaltung der Ordnung bei der Wahl. J R II, 430. II, 218b — Febr. 16. Aufz. des Johannes Kremer, Dieners des Stadtschreibers, über die von K. Friedrich in Fft vorgenommenen Belehnungen und die Wahl Maximilians zum Römischen Könige. Or. J RH, 434. III, 03 — März 21—25. Bericht über Verhandlungen des Ffter Rathes mit dem Kaiser betr. Schlichtung von Streitigkeiten der Stadt sowie über die Verhandlungen betr. die Huldigung der Bürgerschaft für Kg. Maximilian und über die Huldigung selbst. J RH, 439. II, 222c — zu März 25. Der Huldigungseid der Ffter Bürgerschaft für Kg. Maximilian. II, 222a — Mai 21. Bericht des Johannes Kremer über die Krönungsfahrt Kg. Maximilians (März 28— April 13) über Köln nach Aachen und Rückkehr nach Köln. Or. II, 232 — April 11. Hans vom Rhein an Fft: über die Krönung Kg. Maximilians zu Aachen und eine Reihe von Fft angehenden Dingen. Or. III, 110 — Mai 8. Peter Gampp an den Ffter Rathsschreiber Ludwig Waldeck: über Vorgänge auf dem Reichstage zu Köln, besonders über die dort beschlossene Auflage, über andere Vorgänge in- und ausserhalb des Reiches. Or. III, 71 Wahltagsakten 1486—1493. III. 241 1486 Juni 23. Matthias: Wurm an Dr. Ludwig zum Paradies in Fft: betr. die Ausfertigung eines Mandats und eines Lehensbriefes (wohl für diesen), die wegen der Abfahrt des Kaisers von Köln gegen Neuss und Aachen nicht ausgefertigt werden konnten. Or. III, 70a -— Sept. 25. Peter Gampp an den Ffter Rathsschreiber Ludwig Waldeck: von der Bedrohung Neustadts, von einem Vertrage zwischen den Königen v. Ungarn und Boehmen betr. die Nachfolge, und anderen Vorgängen. Or. III, 66 1487 Aug. 9. Peter Gampp an den Ffter Rathsschreiber Ludwig Waldeck: über den Anschlag zur Hülfe, über die Weigerung des Boehmenkönigs, die Wahl Maximilians anzuerkennen, über den Streit Herzog Sigmunds v. Oesterreich mit Venedig, über die Bedrängung des Polenkönigs durch die Türken und anderes. Or. III, 67 1489 Juni 20 — 22. Aufz. über den Empfang Kg. Maximilians in Fft und über das Anzünden eines Johannisfeuers durch ihn. J 11 II, 517. II, 222m — Juni 20. Verzeichniss der aus Fft verbannten Verbrecher, die mit Kg. Maximilian in die Stadt gekommen sind, und derer, die draussen blieben. II, 2221 — Juni 20. Ausführliche Verordnungen des Ffter Rathes für die Ankunft Kg. Maximilians. V, 1 — Juni 20 (s. d.) Verzeichniss der Personen, die Kg. Maximilian mit nach Fft brachte. J R II, 519. II, 222f — Juni 24 (s. a.) Ein offenbar zu einem Briefe gehöriger Zettel eines nichtgen. Schreibers an Fft über Zuscbickung eines kaiserlichen oder königlichen Briefes und seinen Inhalt, von der ver- muthlich stattgehabten Meinungsänderung der Fürsten. III, 70b 1492 Dez. 12. Verzeichniss der Rathschlagungspunkte für den bevorstehenden Ffter Reichstag mit Verbesserungen und Randbemerkungen über die Ausführung. Dazu ein besonderer Zettel betr. das Verbot bestimmter, prächtiger Kleider. V, S — Dez. 16. Oeffentliche Bekanntmachung des Ffter Rathes betr. das Verhalten der Bürger für den bevorstehenden königlichen Tag. J R II, 566. ' II, 222k 1493 Aug. 25. Kg. Maximilian an Fft: Kschr. VII, 78. II, 223a; V, 16b -— Sept. 17. Anordnungen des Ffter Rathes betr. die für den verstorbenen K. Friedrich abzuhaltende Todtenfeier an Sept. 19 nebst Nachrichten über die stattgehabte Feier. V, 15 16 2 4 2 III. Wahltagsakten 1493 —1498. 1493 Sept. 19— 20. Aufz. über die Anordnung und Abhaltung der Todtenfeier für K. Friedrich in Fft. J R II, 575. II, 223b 1495 Sept. (s. a. et d.) Verordnungen des Rathes für die Ankunft des Königs und der Fürsten. V, 17 1496 Aug. 27. Kurfürst Philipp v. d. Pfalz macht bekannt, dass er wegen der Romfahrt Kg. Maximilians das Reichsvikariat übernommen hat. Druck mit rückwärts aufgedrucktem Siegel. III, 113 1497 März 21. Wilhelm Markgraf zu Meissen und Landgraf in Thüringen an Fft: bittet um Herberge für 300 Pferde für den bevorstehenden Tag. Ol". III, 112 — nach Mai 25. Verzeichniss der Zahl der aus den einzelnen Zünften genommenen Bewaffneten nebst Angabe der Bewaffnung. III, 114- 1498 zu Sept. 30 (s. d.) Verordnungen des Ffter Rathes für die Hochzeit des Landgrafen Wilhelm III. v. Hessen mit Elisabeth, der Tochter des Pfalzgrafen Philipp des Aufrichtigen. V, 19 Reichstagsakten II, I, 1397 —1417. III. 243 E. Reiclistagsakten 1397—1499. 1397 A pril 30 (s. a.) Kg. Karl v. Frankreich bittet um Herberge für seine Gesandten und die der Pariser Universität für den demnächst zu Fft stattfindenden Tag. Uebersetzung aus dem Lateinischen. Abschrift. R T A II, 449 Anm. 3. Band II, 59 1416 Dez. 28 (s. a.) Petrus Quentin v. Ortenberg aus Basel an Fft: dass gestern ein sehr erfreuliches Schreiben von Kg. Sigmund an das Konzil eingelaufen ist, von dem er Abschrift beilegt. Or. I, 1 1417 J an. 7. Fft an Heinrich Streler, Komthur des Johanniterordens zu Fft: bittet um Nachricht, ob Kg. Sigmund das nach Fft angesetzte Turnier halten will, sowie um Mittheilungen über das Konzil und um Förderung seines gen. Boten. Entwurf. 2 •— Febr. 9. Kg. Sigmund an Fft: fordert zur Beschickung einer auf Ostern nach Konstanz zur Berathung der weltlichen Angelegenheiten des Reiches angesetzten Reichsversammlung auf. Abschrift. J R I, 302; R T A VII, 320. ' 3 — März 4. Mainz an Fft: dass Mainz, Worms und Speyer der Aufforderung des Königs gemäss ihre Gesandten nach Konstanz schicken wollen; bitten, falls Fft dasselbe thun wolle, dies den anderen Städten der Ffter Gegend mittheilen zu wollen. Or. R T A VII, 322. 4 — März 29. Speyer an Mainz: dass es beschlossen hat, den vom Könige nach Konstanz angesetzten Tag zu beschicken. Abschrift. R T A VII, 328. ' 1 (i — April 3. Mainz an Fft: dass es beschlossen hat, den vom Könige angesetzten Tag zu beschicken, ebenso wie Speyer, von dessen Ankündigung (März 29) eine Abschrift beigefügt ist. Or. R T A VII, 329. ' ' 5 ca. 1417 April n (s. a. et d.) Verzeichniss der Vorschläge, die eine Anzahl Boten gen. Städte auf dem Reichstage zu Konstanz betr. die Stellung der Städte in den von Kg. Sigmund projektirten Kreisen aufgestellt haben. Abschrift. 7 1417 Mai 21. Die Ffter Jakob Brun und Johann v. Holzhausen an Fft: dass sie die ihnen überbrachte Erklärung Efts betr. das dem Könige zu stellende Kontingent dem Markgrafen v. Brandenburg 16* 244 I®- Reichstagsakten I, 1422 —1427. zum Vorbringen beim Könige mitgetheilt haben; berichten einige andere Vorgänge aus Konstanz. Or. R T A VII, 330. 10 1422 Jan. 14. Markgraf Friedrich v. Brandenburg an Fft: beglaubigt Hans Pötzlinger als seinen Quartiermacher für den nach Fft angesetzten Kurfürstentag. Or. 11 — Juni 4. Gelnhausen an Fft: bittet um Nachricht über etwaige Berathungen der Städte vor dem nach Regensburg angesetzten Tage. Or. RTA VIII, 119. " ' 12 — Juli 21—26 (s. a. et d.) Walther Schwarzenberg und Jeckel Stal- burg an Fft: dass die Kurfürsten den mit der Königin in Regensburg angekommenen Kg. Sigmund haben bitten lassen nach Nürnberg zu kommen, dass die dort versammelten Städteboten den König haben wissen lassen, dass sie in Nürnberg oder in Regensburg mit ihm verhandeln wollen; von einer Ffter Streitsache. Or. RT A VIII, 134. 4-9 1423 }uni 15. Wetzlar an Fft: bittet um Geleit für seine Gesandten zum bevorstehenden Kurfürstentage. Or. 13 — Juni 18. Fft an Wetzlar: gibt das erbetene Geleite, jedoch mit einem Vorbehalt. Abschrift. RTA VIII, 295. 14 1424 Okt. 6. Speyer an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Kurfürstentag. Or. 15 1425 Dez. 8. Kg. Sigmund an Fit und alle Reichsstädte der Wetterau: ladet zu einem Reichstage in Wien auf 1426 Febr. 10 zur Verhandlung der Hussitenfrage ein. Or. R T A VIII, 436. 10 1426 Febr. 11. Walther Schwarzenberg und Jakob Stralenberg an Fft: berichten über ihre Ankunft in Nürnberg, über ihre und gen. Fürsten bevorstehende Weiterreise zum Wiener Reichstage. Or. J R I, 344; R T A VIII, 440. 17 — März 10. Kg. Sigmund an Mainz, Frankfurt, Friedberg, Gelnhausen und Wetzlar: fordert zur Beschickung des nach Nürnberg wegen der Hussitenanberaumten Reichstages auf.Or. J RI, 345; RTAVIII,443.18 — Mai 18—Juni 10 (s. d.) Ausführliche Aufz über die auf dem Reichstage zu Nürnberg zwischen Fürsten und Städten wegen des gegen die Hussiten aufzubringenden Reichsheeres gepflogenen Verhandlungen. J R I, 347; R T A VIII, 462. 20 — Nov. 21. Ritter Swarz Reinhard v. Sickingen, Hans v. Venigen und Arnold Slydder an Fft: bitten für den Bischof v. Speyer, sich und andere Räthe Herzog Ludwigs v. Bayern um Geleit für den bevorstehenden Kurfürstentag zu Fft. Or. RTA IX, 5. 24 1427 April 3. Flerzog Albrecht v. Oesterreich an die auf dem Ffter Kurfürstentag erscheinenden Städteboten: beglaubigt gen. Abgesandten zur Verhandlung mit ihnen. Or. 25 • vrvjr fr Reichstagsakten I, 1427. III. 245 1427 Apr. 8. Kg. Sigmund an Fft: beglaubigt seinen Protonotar Michel Propst zu Boleslav. Or. 26 — April 16. Ulm an Fft: bittet um Nachricht, ob der auf April 27 wegen der Hussiten angesetzte Ffter Tag auch stattfinden werde. Or. 27 — April 19. Fft an Ulm: dass der nach Fit angesetzte Tag stattfinden werde. Entwurf. R T A IX, 46. 28 — April 25. Mainz an Fft: fragt an, ob der nach Fft angesetzte Tag stattfinden werde. Or. 11 T A IX, 47. 29 — nach April 25 (s. a. et d.) Fft an Mainz: dass der Ffter Tag stattfinde. Entwurf. 60 — April 27. Erzbischof Konrad v. Mainz an Fft: bittet um Geleit zu dem Ffter Tage für den Bischof Johann v. Würzburg und seine anderen nichtgen. Abgesandten. Or. 61 — April 28. Fft an Erzbischof Konrad v. Mainz: sagt das Geleit für den Bischof v. Würzburg und seine anderen Gesandten zu. Entwurf. 62 — April 29. Geleitsbrief Efts für den Erzbischof Konrad v. Mainz für den Ffter Tag. Entwurf. 66 — April 29. Mainz an Fft: bittet um Nachricht, ob der Ffter Tag stattfindet und ob viele Städteboten da sind. Or. R T A IX, 47. 64 — April 30. Augsburg an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. Or. RTAIX, 48. 65 - nach April 30 (s. a. et d.) Fft an Augsburg: dass der von Fürsten, Flerren und Städten besuchte Tag bereits zu Ende ist, dass Augsburg in den für es bestimmten Briefen des Markgrafen v. Brandenburg jedenfalls die gewünschte Aufklärung finden werde. Entwurf. R T A IX, 49. 66 — Sept. 14. Erzbischof Konrad v. Mainz an Fft: bittet um Geleit für sich, den Bischof v. Würzburg und beider Begleitung zu dem vom Kardinallegaten aus England veranlassten Ffter Tage. Or. 67 — Sept. 15. Fft an den Erzbischof Konrad v. Mainz: gewährt das gewünschte Geleit, bittet, keine Feinde der Stadt mitzubringen. Entwurf. 68 — Nov. 13. Fft gibt dem Erzbischofe Konrad v. Mainz und den Seinen für ihr Kommen nach Fft freies Geleit unter der Bitte, keine Feinde der Stadt mitbringen zu wollen. Auf der Rückseite gesiegelte, aber an zwei Stellen korrigierte Ausfertigung. 69 — Nov. 16. Hamburg an Fft: bittet sein Nichtsenden von Boten zu dem vom Kardinallegaten angesetzten Ffter Tage bei diesem ■ P •ffi 246 III. Reichstagsakten I, 1429 — 1431. mit Verwickelung in einen Krieg gegen Dänemark zu entschuldigen. Or. *" ' ' ' ' 40 1429 Mai 4. Die Kurfürsten v. Mainz, Köln, Trier, Pfalz und Brandenburg an Fft: laden zu dem von ihnen festgesetzten Sühnetage zwischen dem Bischof v. Strassburg und dem Markgrafen Bernhard v. Baden einerseits und Stadt Strassburg andrerseits nach Speyer ein, zu dem sie, die Kurfürsten, gen. Bevollmächtigte bestimmt haben. Or. 41 — Juli 7. Erzbischof Konrad v. Mainz an Fft: ersucht um Geleit für den folgenden Tag zu einer Kurfürstenversammlung zu Fft. Or. 42 •— Juli 7. Offener Geleitsbrief Ffts für Erzbischof Konrad v. Mainz für den Ffter Tag mit der Klausel von den Feinden. Entwurf. 43 1430 S ept. 27. Kg. Sigmund an Fft und die anderen Städte der Wetterau: fordert zur Beschickung des Reichstages zu Nürnberg auf Nov. 25 auf und gibt Anweisungen betr. das Kontingent gegen die Hussiten. Abschrift. J R I, 372; R T A IX, 483. 44 - Dez. 16. Fft an den Jungherrn v. Isenburg-Büdingen: trägt Bitten und Vorschläge vor betr. das von ihm zugesagte gemeinschaftliche Reiten der Ffter Abgesandten mit ihm und den Seinen zum Nürnberger Reichstage. Entwurf. 45 — Dez. 16. Fft an den Grafen v. Hanau: macht genaue Mittheilung über sein durch Zusage gesichertes Vorhaben, seine Abgeordneten für Nürnberg mit dem Jungherrn v. Isenburg reiten zu lassen. Entwurf. 40 1431 Juli 20. Wigand Vogt zu Reichelsheim an Jakob Stralenberg zu Fft: über den Stand des Streites Ffts mit den Burgmannen zu Friedberg vor dem Könige und über die Ankunft des Ffter Kontingentes. Or. 47 — Aug. 26. Kg. Sigmund an Fft: fordert zum Besuche des auf Okt. 16 wegen der Hussiten nach Fft angesetzten Tages auf und gibt Anweisung zur Rüstung gegen dieselben. Or. R T A IX, 631. 48 — Aug. 26. Kg. Sigmund an Herford : fordert zur Beschickung des auf Okt. 16 nach Fft angesetzten Reichstages auf, befiehlt, sofort dem Anschlage gemäss zum Kriege gegen die Hussiten 20 Spiesse zu dem Herzog Friedrich v. Sachsen stossen zu lassen und sich mit ganzer Macht bereit zu halten für den Fall, dass die Hussiten ihre Grenzen überschreiten. Abschrift. RT A IX, 631. 51 — Okt. 8. Herford an Fft: übersendet Abschrift des königlichen Schreibens von Aug. 26 und bittet, die Stadt wegen Nichterfüllung der königlichen Befehle unter Darlegung der mitgetheilten Gründe Reichstagsakten I, 1431— 1434. III. 247 beim Könige oder dessen Abgesandten zu entschuldigen. Or. RTAIX, 635. 50 143 1 Okt. 11. Fft an den Erzbischofv. Mainz: dass bereits zwei gen königliche Abgeordnete und die Botschaften gen. Fürsten und Städte zu dem Ffter Tage eingetroffen sind. Entwurf. RTA IX, 636. ' 52 — Okt. 14. Goslar an Eft: beglaubigt seinen Schreiber Nicolaus Gruben, der wegen des Ffter Tages von Seiten seiner Stadt bei Fft etwas auszurichten hat. Or. 53 — Okt. 19. Fft an Herford: dass es dessen Brief den Gesandten des Königs vorgelegt und eine freundliche Antwort empfangen habe. Entwurf. 54 — Okt. 23. Lübeck an Fft: bittet, die Stadt wegen Nichtbeschickung des Ffter Tages beim Könige, und wo es sonst nöthig erscheinen sollte, unter Angabe der mitgetheilten Gründe entschuldigen zu wollen; ersucht auch um Nachricht von den Beschlüssen des Tages. Or. 55 — Okt. 23. Speyer an Fft: hat keine königliche Einladung zu dem Ffter Tage bekommen, ihn in Folge dessen auch nicht beschickt; bittet, falls man; seine Abgesandten dort erwartet, es unter Angabe des vorgebrachten Grundes in Schutz zu nehmen; ersucht um Nachricht über den Tag. Or. RTA IX, 638. 56 — Okt. 28. Fft an Speyer: dass dessen Abgesandte nicht vermisst worden seien, dass überhaupt der Tag wegen Mangels an Betheiligung resultatlos verlaufen sei. Entwurf. R T A IX, 639. 5? — Nov. 11. Fft an Lübeck: dass der Efter Tag wegen Mangels an B etheiligung resultatlos verlaufen sei. Entwurf. R T A IX, 640. 58 1432 Sept. 26. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz an Fft: bittet um Geleit für den auf Okt. 4 nach Fft angesetzten Kurfürstentag. Or. 59 — Sept. 28 (s. a.) Geleitsbrief Ffts für Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz. Entwurf. 60 1434 Aug. 1. Walther Schwarzenberg aus Ulm an Fft: dass er in gen. Ffter Sachen die nöthigen Schritte gethan habe, dass der Kaiser mit Herzog Ludwig v. Bayern einen Tag abgehalten habe und nach Regensburg zu reisen gedenke, um dort mit den Boehmen zu unterhandeln. Or. 61 ■— Aug. 2. Walther Schwarzenberg an den Ffter Stadtschreiber Nicolaus Uffsteiner: beschwert sich darüber, dass man ihn so lange bleiben lässt, und bittet, seine Rückkehr zu erwirken. Or. 62 — Sept. 5. Walther Schwarzenberg und Jakob Stralenberg an Fft: dass der Kaiser die Sache, die sie bei ihm seit längerer Zeit betreiben, 248 III. Reichstagsakten I, II, 1434—1441. nicht ohne einige Fürsten, die man täglich in Regensburg erwartet, entscheiden will. Or. 63 1434 Dez. 13. Fit an Regensburg: berichtet von den Vorgängen auf dem Ffter Tage, sendet den Abschied in Abschrift mit, verkündet, dass die Städte wegen der Artikel desselben auf April 3 zu Fft tagen wollen. Entwurf. 64 1435 April 26. Fft macht bekannt, dass der Erzbischof v. Köln am Tage der Ausstellung des Briefes in einer Sache betr. das Fürstenthum Sachsen auf dem Ffter Rathhause im Beisein von Ffter Rathsherren als vom Kaiser verordneter Richter seines Amtes gewaltet hat. Entwurl und späte Abschrift. 65, 66 1440 Nov. 8. Peter Grunther in Nürnberg an Wigand Vogt, Stadtschreiber zu Fft: gibt ihm Rathschläge für die Behandlung des an diesen unterwegs befindlichen Tannensaamens, sagt für die Ffter Abgesandten zum Nürnberger Reichstage Herberge zu, doch sei es nöthig, einen eigenen Koch mitzubringen, da sehr grosse Nachfrage nach Quartieren sei. Or. II, 1 1441 Jan. 29. Ulm an Fft: bittet, es und die Städte seiner Vereinigung auf dem vom Könige aul Febr. 2 nach Mainz angesetzten Tage wegen Nichtbeschickung zu entschuldigen, ersucht um Nachricht über den Tag. Or. 2 — Jan. 29. Desgl. Abschrift. 4 — Febr. 7. Fft an seine in Mainz befindlichen Abgeordneten Walther Schwarzenberg sen. und Klas Appenheimer: übersendet ihnen Abschrift vom Briefe Ulms und beauftragt sie mit der Beantwortung. Or. 3 — Febr 3. Nürnberg an Fft: bittet um Nachricht über den Mainzer Tag. Or. 5 — Febr. 10. Fft an Nürnberg: dass seine Gesandten von Mainz schon zurückgekehrt sind, dass dort einige gen. Fürsten, auch ein Gesandter des Königs und Botschafter der Päpste Eugen und Eelix anwesend sind, und dass Gegenstand der Verhandlung, zu der noch eine weitere königliche Gesandtschaft eintreffen soll, die kirchlichen Wirren bilden werden. Entwurf. J R II, 19. 6 — Febr. 15. Nürnberg an Fft: bittet um weitere Nachrichten über den Mainzer Tag. Or. 7 - Febr. 22. Fft an Nürnberg: dass die zweite Botschaft des Königs, deren Mitglieder angeführt werden, in Mainz eingetroffen sei, und dass man, wie es heisst, den Erzbischol v. Köln und einige Personen vom Baseler Konzil erwartet; Fft will in einigen Tagen wieder eine Botschaft dorthin senden. Entwurf. 8 Reichstagsakten II, 1441. III. 249 1441 Febr. 24. Die Kurfürsten Dietrich v. Mainz und Jakob v. Trier sowie die Sendboten Kg. Friedrichs, der Kurfürsten v. Köln, Sachsen und Brandenburg an Fft: dass sie den auf Febr. 2 angesetzten Tag fortsetzen wollen, um die kirchlichen Wirren beizulegen; fordern Fft zur Beschickung auf. Or. I) — nach Febr. 24 (s. a. et d.) Fft an die zu Mainz versammelten Kurfürsten und Sendboten : will auf deren Wunsch seine »Gelehrten und Juristen« senden. Entwurf mit dem Vermerk: non transivit quia non opus fuit. 10 — März 15. Erzbischof Dietrich v. Mainz an Fft: da die Absicht bestehe, den Mainzer Tag nach Fft zu verlegen, so ersucht er um sofortige Sendung einer Botschaft zur Verhandlung darüber. Or. 11 - Mai 24. Heinrich v. Vilbel an Fft: will die Ffter auf ihre Bitte hin auf dem für sie nach Worms angesetzten Tage unterstützen als Beamter des Herzogs Otto. Or. 12 - Mai 27. Die nach Worms geschickte Ffter Botschaft an Fft: bei ihrer heutigen Ankunft in Worms erfährt sie, dass die Ankunft der Fürsten sich um ein oder zwei Tage verzögere, wodurch nach ihrer Meinung ihre Sache sich etwas länger verziehen werde; der Burggraf v. Goldstein lässt daher bitten, für die Zeit seiner Abwesenheit einen Knecht nach Goldstein zu senden, da er seinen mitgenommen habe. Or. 13 - Mai 30. Fft an seine Gesandten in Worms: beauftragt sie, den Erzbischof v. Mainz zu ersuchen, das gerichtliche Verfahren seines Kellners zu Aschaffenburg gegen den Ffter Judenbürger Smohel einstellen zu lassen. Entwurf. 14 — Juni 10. Nürnberg an Fft: bittet um Mittheilung des Abschiedes vom Wormser Tage; meint, es sei gut, da der Kurfürst v. Trier und die Botschaften anderer Kurfürsten zum königlichen Hofe gezogen seien, dass auch Jemand von den Städten dort anwesend sei. Or. 15 — Juni 15. Fft an Nürnberg: macht Mittheilungen über den Wormser Tag und Vorschläge betr. eine gemeinschaftliche Gesandtschaft der Städte an den königlichen Hof. Entwurf. J R II, 22. 1(1 — Sept. 27. Erzbischof Dietrich v. Mainz an den Ffter Bürger Walther Schwarzenberg sen.: fragt an, ob es wahr sei, dass der König den auf Nov. 11 nach Fft angesetzten Reichstag auf Weihnachten verlegt habe. Or. 17 — Sept. 30. Walther Schwarzenberg sen. an den Erzbischof Dietrich v. Mainz: dass eine direkte Absage oder Verschiebung des Ffter Tages nicht vorliege, dass es aber wegen der Verhältnisse in [f ist— , ^ ifWüCr *> -•» mm«*« '~ * - •• -- 2 50 III. Reichstagsakten II, 1441. Oesterreich, Ungarn und den umliegenden Ländern wenig wahrscheinlich sei, dass der König zu diesem Tage kommen werde; derselbe habe auch noch keine Herberge bestellt. Entwurf. 18 1441 Nov. 5. Erzbischof Dietrich v. Mainz an Eft: verlangt, dass Fit den Kardinälen, die etwa vom Konzile her nach Eft zu dem Tage kämen, nur unter der Bedingung Geleit gäbe, dass sie sich nicht das Kreuz vortragen liessen, da dieses Recht nur ihm zustehe. Or. J R II, 24. 15) — Nov. 7. Strassburg an Eft: bittet um Nachricht über den nach Eft angesetzten Reichstag. Or. 20 — Nov. 12. Die Vereinigung der Reichsstädte um den Bodensee an Eft: bittet Eft, den Bund wegen Nichtbeschickung infolge kriegerischer Verwickelungen beim König oder seinen Abgesandten zu entschuldigen, sowie über den Tag Nachricht zu geben. Or. 21 — Nov. 13. Konstanz an Eft: hat seine Gesandtschaft nicht zu dem Efter Tage geschickt, weil es gehört hat, dass der Ffter Tag nicht stattfinde ; bittet um Nachricht darüber. Or. 22 •— Nov. 17. Köln an Fft: begehrt Nachricht, ob der König zu dem Efter Tage kommt und wie es mit dem Tage wird. Or. 23 — Nov. 19. Ulm an Eft: bittet, Ulm und die Städte der Vereinigung in Schwaben wegen Nichtbeschickung des Efter Tages zu verantworten unter Angabe der Gründe für das Fernbleiben. Or. 24- — Nov. 22. Aachen an Fft: bittet um Nachricht über den nach Eft angesetzten Tag. Or. 25 — Nov. 24. Die Vereinigung der Schwäbischen Städte an Eft: sendet Abschrift ihres Briefes von Nov. 25 an die königlichen Gesandten und bittet, sie wegen Nichtbeschickung des Efter Tages zu verantworten. Or. 26 ■— Nov. 25. Dies, an gen. königliche Gesandte auf dem Efter Tage: dass sie wegen ihrer genauer auseinandergesetzten Eebdeverhältnisse den Tag nicht beschicken kann. Abschrift mit der Bemerkung, dass die Städte um den Bodensee in gleicher Form geschrieben haben. 27 — Nov. 29. Nürnberg an Eft: bittet um Nachricht über den nach Eft angesetzten Reichstag. Or. 2h — Nov. 30. Fft an Konstanz, Ulm, Ravensburg, Strassburg, Aachen, an jedes einzeln: zählt die hervorragenden Personen auf, die auf dem Tage anwesend sind, theilt mit, dass über die Streitigkeiten des Papstes mit dem Konzil und solche der Schwäbischen Ritterschaft mit den Schwäbischen Reichsstädten ver- L -T—O" Reichstagsakten II, 1441 — 1446. III. 251 handelt werde, doch hat Fft Näheres nicht erfahren können. Entwurf. J R II, 25. 30 1441 Dez. 5. Fft an den Städtebund in Schwaben: dass seine Rathsfreunde den Bund vor den Fürsten verantwortet hätten, gibt Nachrichten über die Verhandlungen (wie an Konstanz, Ulm etc. von Nov. 30), dass es gehört habe, dass ein neuer Tag nach Fft angesetzt sei, zu dem der König persönlich erscheinen werde, Entwurf. 31 — Dez. 5. Fft an Nürnberg, Strassburg, Köln: über den Ffter Tag mit denselben Nachrichten von den Verhandlungen wie an den Schwäbischen Städtebund. Entwurf. 32 — Dez. 9. Ulm an Fft: bedankt sich für Uebersendung der Abschrift der Schrift der Fürsten betr. die Widersacher Ulms und der Vereinigung der Schwäbischen Städte; wird Abschrift der Antwort seines Bundes auf die Schrift senden; bittet um weitere Nachrichten über den Ffter Tag. Or. 33 1443 N ov. 24. Erzbischof Dietrich v. Köln an Fft: ersucht seiner für den nach Nürnberg angesetzten Tag abgesandten Botschaft behülflich zu sein und ihr vier Diener zur Sicherheit mitzugeben. Or. ' 34 1444 Okt. 16. Aufz. über den Beschluss der Kurfürsten in Nürnberg, an Dez. 11 in Fft einen neuen Tag abzuhalten, zu welchem auch die Reichsstädte ihre Bevollmächtigten schicken sollen. J R II, 79. 35 — Okt. 22. Fft an Mainz, Worms, Speyer: sendet die Abschrift des Zettels von Okt. 16 betr. den Ffter Tag von Dez. 11. Entwurf. 30 — Dez. 15. Erzbischof Dietrich v. Mainz an Eft: ladet zu einem Tage nach Mergentheim auf Dez. 30 ein, zur Berathung eines gemeinen Landfriedens. Or. mit Bemerkung des Ffter Schreibers, dass mündlich zugesagt sei. 37 1445 Juni 24. Ffter Reichstagsabschied betr. die Stellung zum Schisma, Anberaumung eines Nationalkonzils nach Nürnberg auf März 6. Abschrift. J R II, 82. 38 — Juli 7. Ulm an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. Or. 40 — Juli 13. Fft an Ulm: dass auf dem vergangenen Ffter Tage Endgültiges nicht beschlossen sei, doch dass zu Nürnberg aui März 6 ein neuer, grösserer Tag stattfinden soll. Entwurf. 41 1446 Jan. 8. Nürnberg an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. Or. 42 — Jan. 15. Fft an Nürnberg: dass der Bischof v. Chiemsee als Gesandter des Königs mit einigen Gesandten der Kurfürsten, die 1 . nörür *■- 2J2 III. Reichstagsakten II, III, 1446- 1447. aber keine Vollmacht haben, sich zu Fft wegen der kirchlichen Wirren bespricht. Entwurf. J R II, 88. 4-3 1446 J uli 17. Johann Hane und der Schreiber Johannes Bechtenhenne an Fft: über ihre Reise an den königlichen Hof, dass der König wegen des gespannten Verhältnisses zu den Ungarn den auf Sept. t nach Fft angesetzten Tag nicht persönlich besuchen könne. Or. J R II, 89. ' • 44 — Aug. 14. Dies, an Fft: dass der Bischof v. Chiemsee und der Kanzler Kaspar Schlick zu dem Ffter Tage unterwegs sind; empfehlen die gute Behandlung derselben. Or. 45 — Aug. 22. Markgraf Albrecht v. Brandenburg an Fit: bestellt Quartier für den nach Fft auf Sept. 1 angesetzten Tag. Or. 40 - Aug. 31. Nürnberg an Fft: bittet um Nachricht über den nach Fft angesetzten Tag. Or. 4? - Sept. 4. Kurfürst Ludwig v. d. Pfalz an Fft: bittet um Geleit für den Ffter Tag. Or. 48 - Sept. 4. Ulm an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag und bittet, falls Klagen über die Städte der Schwäbischen Vereinigung geführt würden, die Person des Klägers und den Gegenstand der Klage mitzutheilen. Or. 49 — Sept. 7. Fft an den Kurfürsten Ludwig v. d. Pfalz: gewährt ihm das gewünschte Geleit. Abschrift. 50 — Sept. 20. Fft an Ulm und Nürnberg: gibt Verzeichniss der in Fft anwesenden Fürsten und Gesandten und theilt mit, dass sich die Verhandlungen um die kirchlichen Wirren drehen. Entwurf. 51 — Okt. 3. Vorschläge der königlichen Gesandten aut dem Ffter Ta ge betr. Beilegung der kirchlichen Wirren. Abschrift. J R II, 90. 52 - Okt. 13. Die Vereinigung der Schwäbischen Städte an einige in Fft anwesende Fürsten, an jeden einzeln: verwahrt sich gegen die Anschuldigung, dass der mit dem Bischof v. Würzburg und einigen anderen Fürsten und Herren geschlossene Landfriedensbund eine Vertreibung des Adels bezwecke. Abschrift. 57 — Okt. 13. Ulm an Fft: übersendet Abschrift des Briefes der Vereinigung der Schwäbischen Städte vom gleichen Datum und bittet, den Bund in deren Sinne zu verantworten. Or. 50 — Okt. 23. Fft an Ulm: dass es eine Klage betr. die adelsfeindliche Tendenz des Bundes mit dem Bischof v. Würzburg und anderen noch nicht vernommen habe. Entwurf. 58 1447 M ärz 7. Fft an den Erzbischof v. Mainz: bittet um Nachricht, ob der auf März 19 nach Nürnberg angesetzte königliche Tag zur angesetzten Zeit stattfinden werde. Entwurf. III, 1 Reichstagsakten III, 1447 —1449. III. 1447 März 9. Fft an Speyer: bittet um Nachricht über den dort stattgehabten Tag von Fürsten und Herren sowie darüber, ob dort bekannt sei, dass der Nürnberger Tag stattfinde oder verschoben sei. Entwurf. 2 — März 12. Erzbischof Dietrich v. Mainz an Fft: dass, soweit ihm bekannt ist, der Nürnberger Tag stattfinden werde. Or. 3 — März 13. Speyer an Fft: dass zu Speyer vom Erzbischof v. Mainz und dem Pfalzgrafen der Streit zwischen der Herrschaft von Oesterreich und denen von Rheinfelden beigelegt sei, und dass es von dem gen. königlichen Schreiber wisse, dass der Nürnberger Tag stattfinde. Or. 4- — März 27. Die nach Nürnberg gesandten Fiter Schultheiss Hermann v. Hoenwissel, Wicker Frosch und Adolf Wisse an Fft: geben Mittheilung über die dort bereits Anwesenden, über ihre Verhandlungen mit den königlichen Abgesandten, dem Bischof v. Chiemsee und Kaspar Schlick betr. den Streit Ffts mit Frank v. Cronberg, zu dessen Schlichtung sie der König nach Nürnberg befohlen hat, und betr. den Handel Ffts mit Neumarkt vor dem Landgericht zu Nürnberg; berichten vom Tode Papst Eugens. Or. J R II, 96. ' 5 — März 30. Die gen. Ffter Abgesandten an Fft: dass Frank v. Cronberg nicht erschienen noch vertreten sei, dass sie deshalb bei den gen. königlichen Gesandten einen anderen Rechtstag beantragt haben, über den Notein festgesetzt, aber noch nicht ausgefertigt seien. Or. • (» — März 30. Dies, an Fft: dass sie des Bescheides der königlichen Gesandten noch warten, dass, soweit sie gehört, bereits ein neuer Papst gewählt sei; sind besorgt, dass hier diesmal nichts zu Ende gebracht werde. Or. 7 1449 Okt. 4. Die Vereinigung der Schwäbischen Städte an Fft: bittet, zur Unterstützung ihrer Gesandten eine Rathsbotschaft auf Okt. 19 nach Bretten zu senden, wohin der Pfalzgraf Ludwig einen Tag anberaumt hat zur Beilegung von ihren und Nürnbergs Streitigkeiten mit ihren Feinden. Or. 8 — Okt. 4. Desgl. Weitere Ausfertigung. I) — Okt. 18. Der Ffter Johann Stralenberg an Engelhard Hauwenot und Bertsche Snell zu Bretten: bittet um Nachricht über den nach Bretten angesetzten Tag, da er und seine Freunde sich in ihrem Gewerbe nach dem Ausgange desselben richten möchten. Entwurf. 10 ■ t i.. *6 '4 W ' 254 III. Reichstagsakten III, 1449 —1450. Ii: '- ■ II 1449 Okt. 20. Fft an die Vereinigung der Schwäbischen Städte: dass ihr Brief erst heute angekommen sei, dass die Stadt aber auch wäre er rechtzeitig eingetroffen, ihre Botschaft wegen ihrer Verhältnisse nicht hätte hinschicken können. Entwurf. 11 1450 März 10. Die zu Ulm versammelten Boten der Städte der Schwäbischen Vereinigung an Fft: bitten auf April 12 eine Rathsbotschaft zur Unterstützung der Botschaft derjenigen Städte ihres Bundes, denen Fürsten und Herren Fehde angesagt haben, nach München zu senden zu dem Sühnetage, den dort königliche Anwälte und Kommissarien halten wollen. Or. 12 — März 18. Desgl. Weitere Ausfertigung. 13 — April 1. Fft an gen. königliche Kommissarien: dass es der Einladung zu dem Tage nach München nicht Folge leisten könne wegen seiner Fehden, über die ausführlicher berichtet wird. Entwurf. 14- — April 1. Fft an die zu München anwesenden Boten des Städtebundes in Schwaben: sendet Abschrift seines Schreibens an die königlichen Kommissarien vom selben Tage und bittet, die Nichtbeschickung des Tages aus den dort angegebenen Gründen zu entschuldigen. Entwurf. 15 ■— Mai 3. Die zu München versammelten Boten des Städtebundes in Schwaben an Fft: dass es auf dem Tage zu einer endgültigen Einigung mit ihren Widersachern nicht gekommen ist, sondern dass ein neuer Tag nach Höchstadt an der Aisch auf Mai 15 angesetzt ist. Or. 10 — Dez. 10. Eft an Pfalzgraf Friedrich, Herzog in Bayern und Vormund seines Vetters, des Kurfürsten Philipp: bittet um Geleit durch sein Land für seine Rathsboten zu dem Tage, den der König angesetzt hat zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Markgraf Albrecht v. Brandenburg, dem Herrn Konrad v. Heideck und der Stadt Nürnberg, sowie derjenigen zwischen Graf Ulrich v. Württemberg und der Stadt Esslingen. Entwurf. 17 — Dez. 13. Pfalzgraf Friedrich an Fft: dass er die Bitte um Geleit gewährt und den Geleitsbrief mitschickt. Or. 18 ■— Dez. 13. Pfalzgraf Friedrichs v. d. Pfalz Geleitsbrief für die zu dem vom Könige angesetzten Tage ziehenden Ffter Gesandten durch sein und seines Mündels Land. Or. III — Dez. 13. Desgl. Abschrift einer vom Ffter Schultheissen Wenzel v. Cleen Dez. 17 beglaubigten Abschrift. 20 — vor Dez. 18 (s. a. et d.) Fft an den Erzbischof v. Mainz: in demselben Sinne wie Dez. 10 an Kurfürst Friedrich v. d. Pfalz. Entwurf. 21 vr*^jr~- Reichstagsakten Iii, 1450—1451. III. 255 1450 D ez. 18. Fft an Dechant Niklas Hennyng, kurmainzischen Protonotar: bittet ihn unter Bezugnahme auf seinen Brief an den Erzbischof um seine Verwendung in der Geleitssache zu den vom Könige angesetzten Sühnetagen. Entwurf. 22 — Dez. 20. Fft an Worms und Speyer: bittet um Mittheilung, ob sie gehört, dass der vom Könige angesetzte Sühnetag stattfinde, und ob sie zu demselben ihre Boten schicken wollen. Entwurf. 23 — Dez. 22. Worms an Fft: dass es den Tag nicht beschicken will, auch nicht weiss, ob er stattfindet. Or. 24 — Dez. 22. Eberhard v. Riedern, Vitztum zu Aschaffenburg, an Fft: dass ihn der Erzbischof v. Mainz beauftragt habe, die Ffter Gesandten zu dem Sühnetage durch das kurmainzische Gebiet zu geleiten. Or. 25 —■ Dez. 22. Niklas Hennyng an Fft: übersendet als Frucht seiner Bemühungen das Schreiben des Vitztums vom selben Tage. Or. 26 — Dez. 23. Speyer an Fft: dass der königliche Sühnetag, soweit dort bekannt, stattfinden werde, und dass die Boten Speyers schon unterwegs sind. Or. 27 •— Dez. 24. Worms an Fft: bittet, die Stadt wegen Nichtbeschickung des königlichen Sühnetages durch Ffts Boten entschuldigen und dem Könige den mitgesandten Brief übergeben zu lassen, oder denselben, falls Fft keine Botschaft, sondern nur eine schriftliche Entschuldigung sende, mit derselben abzuschicken. Or. 28 — Dez. 26. Fft an Worms: ist noch nicht fest entschlossen zur Absendung einer Botschaft; will entweder, falls dieselbe abgeht, durch sie oder sonst zugleich mit seiner schriftlichen Botschaft den Brief besorgen lassen. Entwurf. 29 ■— Dez. 29. Fft an Konrad Billung: dass es sich beim Könige wegen der Nichtbeschickung des königlichen Sühnetages schriftlich entschuldigt habe, bittet ihn, das auch mündlich zu thun und die Stadt, falls sie von ihren Feinden verunglimpft werde, zu verantworten; ferner soll er vom Verlaufe des Tages und von den Vorgängen am königlichen Hofe schreiben. Entwurf. 30 — Dez. 29. Fft an Kg. Friedrich: bittet, die Nichtbeschickung des von ihm angesetzten Sühnetages wegen der vielen Fehden zu entschuldigen, sich auch nicht durch die Feinde der Stadt gegen diese einnehmen zu lassen. Entwurf. 31 145 1 Febr. 22. Ivonrad Billung an Fft: berichtet ausführlich über den von Kg. Friedrich zwischen gen. Fürsten und Städten gehaltenen Rechtstag sowie über einige Vorgänge am königlichen Hofe. im«fF üWHttV . ~ ~ ' , ? vV 256 III. Reichstagsakten III, IV, 1451 — 1452. Or. Dazu als Einlage Abschrift von Aufzeichnungen über die Verhandlungen des Tages. J R II, 109. 32—3+ 1451 Juni 4. Worms an Fft: fragt an, ob Eft den vom Könige auf Juni 15 angesetzten Tag zwischen Markgraf Albrecht v. Brandenburg, dem v. Meideck und der Stadt Nürnberg beschicken will. Or. 35 — Juni 5. Fft an Worms: dass es bis jetzt noch keine Einladung zu dem Tage erhalten, also auch noch nicht die Absicht hat, hinzuschicken oder zu schreiben. Entwurf. 36 — Juli 29. Konrad Billung an Eft: berichtet über die zwischen gen. Fürsten und Städten am königlichen Hofe stattgehabten Verhandlungen sowie über die Zustände in Boehmen und Ungarn. Or. J R II, 112. " 37 1452 Okt. 4. Nürnberg an Fft: ersucht, seine Rathsbotschaft zu Nürnbergs Unterstützung auf dem vom Kaiser auf Nov. 11 nach Wien angesetzten Reichstage anzuweisen, da dort neben Reichsangelegenheiten auch Nürnbergs Streitigkeiten mit Markgraf Albrecht v. Brandenburg verhandelt und vom Kaiser zum Austrag gebracht werden sollen. Or. 38 — Okt. 17. Fft an Nürnberg: dass bis jetzt keine Einladung zu dem Wiener Tage angekommen ist; kommt aber eine solche, und Ffts Botschaft geht dahin ab, so soll diese die Nürnberger unterstützen. Entwurf. 39 — Okt. 30. Esslingen an Fft: bittet, seine Rathsboten für den vom Kaiser auf Nov. 11 angesetzten Tag zur Unterstützung der Esslinger in ihrer Sache mit Graf Ulrich v. Württemberg, die dort verhandelt werden soll, anzuhalten. Or. 4-0 — Nov. 3. Fft an Esslingen: dass es den vom Kaiser angesetzten Tag nicht beschicken wird, weil ihm die Einladung dazu zu spät zugegangen ist, und auch die vielen Fehden solches verhindern. Entwurf. 4-1 1454 Nov. 10. Johann v. Hunyad an K. Friedrich: von seinen Erfolgen gegen die Türken, die jedoch aus Rache jetzt einen grossen Zug gegen Ungarn vorbereiten; bittet um Hülfe, da es jetzt nicht schwer sei, die Türken wegen ihrer Entmuthigung niederzuwerfen. Abschrift. IV, 1 1455 nach März 24 (s. a. et d.) Antwort der Vertreter des Kaisers an die Ungarn und Boehmen betr. die Hülfe gegen die Türken, in Neustadt gegeben. Deutsche Uebersetzung eines lateinischen Or. 3 1456 Sept. 10. Die Kurfürsten v. Mainz, Köln, Pfalz, Sachsen, Brandenburg an K. Friedrich: ersuchen ihn unter ausführlicher Darlegung der Nothwendigkeit energischer Abwehr der Türkengefahr auf - —-r - Reichstagsakten IV, 1456 — 1459. HL 257 Nov. 30 zur Beschlussfassung über diese Abwehr nach Nürnberg zu kommen. Abschrift. 8 1456 Sept. 10. Dies, an Fft: berichten von dem Wachsen der Türkengefahr und dass sie deshalb den Kaiser aufgefordert haben, auf Nov. 30 nach Nürnberg zur Beschlussfassung über die Abwehr zu kommen, wohin auch Fft seine Boten schicken soll; mit eingelegtem Zettel über den Abzug der Türken von Griechisch- Weissenburg. Or. J R II, 131. 5, (> — Nov. 24. K. Friedrich an die Kurfürsten, die auf Nov. 30 nach Nürnberg kommen werden: verbietet ihnen, den Tag abzuhalten, und verweist sie des weiteren auf das, was ihnen seine genannten Bevollmächtigten mittheilen werden. Abschrift. 14 —• Nov. 25. K. Friedrich an die Boten der Städte, die Nov. 30 nach Nürnberg kommen werden: sendet ihnen die Abschrift seines Briefes an die Kurfürsten von Nov. 24 mit dem Befehl, dem darin ausgesprochenen Verlangen auch nachzukommen, und verweist sie wie diese auf die Mittheilungen seiner genannten Bevollmächtigten; mit beigelegtem Zettel, worin er bei ihnen zwei weitere genannte Bevollmächtigte beglaubigt. Abschrift. 13 — Dez. 11. Heilmann Schildknecht an Fft: über den Besuch des Nürnberger Tages; dass die Fürsten mit den Verhandlungen noch warten wollen, bis mehr Besucher da sind, dass aber voraussichtlich nichts zu Stande kommen wird; über Vorgänge in Ungarn mit Erwähnung der Absicht der dahin abgegangenen Kreuzfahrer. Or, J R II; 134- • 17 1457 F ebr. 15. K. Friedrich an Fft: verbietet die Beschickung des, wie er hört, zu Nürnberg nach Fft in den künftigen Fasten angesetzten Tages; er selbst gedenke in der Türkensache bald das Nöthige anzuordnen. Or. J R II, 135. 18 ■— April 4. Fft an K. Friedrich: dass es zur Beschickung des zu Fft stattgehabten Tages nicht aufgefordert worden, ihn deshalb auch nicht beschickt habe; es sei auf dem Tage ein Anschlag gemacht worden zur Hülfeleistung für den Deutschen Orden, der bis zu dem auf Mai 23 wieder nach Fft angesetzten Tage gerüstet sein solle. Entwurf. J R II, 136. 19 — April 25. K. Friedrich an Fft: dankt für den Brief von April 4. Or. 20 1459 Jan. 31. K. Friedrich an Fft: fordert zum Besuche des vom Papste auf Mitte Mai nach Mantua betr. die Türkengefahr angesetzten Tages auf. Or. 25 — März 17. Fft an Kl Friedrich: will den nach Mantua angesetzten 17 ■FT : ~ WJrmr* 258 III. Reichstagsakten IV, 1459—1460. Tag beschicken, falls die Kurfürsten, Fürsten, Grafen, Herren und Städteboten aus den Landen in der Nähe der Stadt denselben besuchen. Entwurf. J R II, 141. 26 1459 Mai 1. Fft an Nürnberg: bittet um Nachricht über den verflossenen Fürstentag zu Eger und über den nach Mergentheim angesetzten. Entwurf. 27 1460 Jan. 15. Papst Pius II bevollmächtigt seinen Legaten Kardinal Bessarion mit der Einziehung des von ihm behufs Erlangung von Mitteln zur Bekämpfung der Türken den Geistlichen auferlegten Zehnten. Abschrift. 21 — Jan. (s. a. et d.) Beschluss des Tages zu Mantua betr. die Türken- hülfe, Abhaltung zweier Tage zu Nürnberg und am kaiserlichen Hofe. Abschrift. 2+ — Febr. 5. Fft an Nürnberg: hat vom Papste die Aufforderung erhalten, einen nach Nürnberg auf März 2 angesetzten Reichstag zu beschicken; fragt an, ob der Tag stattfinde. Entwurf. 28 — Febr. 12. Nürnberg an Fft: dass bisher nur der päpstliche Legat und der Erzbischofv. Salzburg Quartier bestellt haben; weiss nicht, ob der Tag stattfinden wird. Or. 29 — März 9. Heilmann Schildknecht und Johann v. Holzhausen an Fft: zählen die auf dem Nürnberger Tage anwesenden Fürsten und Botschaften auf und berichten von den Verhandlungen, ür. J R II, 143. 30 ■— März 29. Fft an Worms: bittet um Nachricht über den zu Worms stattfindenden Tag, besonders darüber, ob die Fürstenden Rheinstrom frei und offen lassen wollen oder nicht. Entwurf. J R II, 143- 31 — März 31. Worms an Fft: hat über die Verhandlungen noch nichts erfahren können, sendet aber auf eingeschlossenem Zettel die Namen der Teidingsherren und der Räthe der vertretenen Parteien. Or. Der Zettel J R II, 144. 32, 33 — April 4. Worms an Fft: dass die streitenden Parteien heute morgen ganz uneins geschieden sind, dass April 20 über jene wilden Läufe »etlich drefflich grave und ritterschaft« in Worms eine Besprechung haben wollen, wozu Markgraf Karl v. Baden Fft einladen lässt. Or. J R II, 145. 34 — April 7. Aachen an Fft: dankt für Ffts Brief mit den eingeschlossenen Kopien über den Wormser Sühnetag und bittet um Nachricht über den Ausgang dieses Tages. Or. 35 — April 12. Fft an Aachen: Dass der Wormser Tag resultatlos verlaufen sei und dass auch seitdem noch Niemand sich mit der Reichstagsakten IV, 1460 — 1461. III. 259 Schlichtung der Streitigkeiten befasst habe, dass die Lande in Bayern in Unfriede und Fehde stehen; sendet Abschrift des von der Stadt Worms überschickten Abschiedes des Wormser Tages. Zwei etwas von einander abweichende Entwürfe, der augenscheinlich ältere undatirt. 37, 30 1460 A pril 19. Fft an Worms: dass es den nach Worms angesetzten Tag nicht beschicken kann; bittet um Nachricht über den Verlauf. Entwurf. 38 — Sept. 19 — Okt. 4. Verzeichniss der auf dem kaiserlichen Tage zu Wien vertretenen Reichsstände, sowie ausführliche Aufzeichnungen über die daselbst gepflogenen Verhandlungen. Abschrift. 39-60 1461 F ebr. 15. Heinrich Katzmann an Fft: über Reiseaufenthalt des Erzbischofs v. Mainz mit seinem Gefolge (in dem er als Ffter Gesandter mitreist) in Bischofsheim und über die beabsichtigte Ankunft in Nürnberg, woselbst nach eben eingetroffener Nachricht noch kein Fürst angefrommen sei, da die meisten noch auf dem Tage zu Eger seien; über den geplanten Zug Hammann Waltmanns gegen Fft. Or. J R II, 148. 62 — Febr. 26. Heinrich Katzmann an Fft: zählt die bereits in Nürnberg anwesenden Fürsten und Räthe ausspricht von einem Gerücht, dass ein neuer König gewählt werden solle; dass die Grafen, Herren und Ritter jeden Tag zum Zeitvertreib Turnier halten und dass der Erzbischof v. Mainz auf Febr. 27 alle Fürsten zu Gaste geladen habe. Or. J R II, 148. 63 — vor Mai 21 (s. a. et d.) Bekanntmachung des Ffter Rathes für den bevorstehenden Ffter Fürstentag betr. Abwendung von Feuersgefahr, sowie das Nichteinmischen der Bürger in die zur Verhandlung kommenden Streitigkeiten der Fürsten und Herren. Entwurf. 64 — Juni 1. Augsburg an Fft: bittet um Mittheilung über die Verhandlungen des nach Fft auf Mai 31 angesetzten Fürstentages. Or. 65 — Juni 9. Fft an Augsburg: dass der Kaiser Fft verboten habe, irgend jemand zu dem dorthin angesetzten Tage einzulassen, und dass der Tag auf entsprechende Vorstellungen hin von Seiten Ffts nach Mainz verlegt worden, doch, soviel bekannt, resultatlos verlaufen sei; soviel bekannt, sei ein anderer Tag angesetzt worden, von dem aber bis jetzt weder Ort noch Zeit bekannt geworden. Entwurf. J R II, 160. 66 17* 260 III. Reichstagsakten IV, 1462 — 1467. 1462 Dez. 7. Die zu Regensburg anwesenden Augsburger Lienhart Radower und Peter Gregk, sowie Ulrich Echinger aus Ulm an Fft: dass die zur Verhandlung gekommenen Streitigkeiten nicht beigelegt sind, sondern dass ein neuer Tag nach Nürnberg aut April 23 angesetzt ist. Or. (57 — Dez. 10. Regensburg an Fft: hat auf dessen Wunsch das Fehlen von Ffter Gesandten bei dem kaiserlichen Kanzler, dem Bischof v. Gurk, entschuldigt; die Streitigkeiten der Fürsten sind nicht beigelegt, sondern es ist ein neuer kaiserlicher gütlicher Tag auf April 23 nach Nürnberg angesetzt. Or. 68 1463 Jan. 12. Fft an die Stadt Trier: bittet um Nachricht über den nach Trier, wie man hört, angesetzten Tag von Fürsten und Herren. Entwurf. 69 — Jan. 31. Worms an Fft: gibt ein Verzeichniss der bereits auf dem Sühnetage Anwesenden und berichtet einzelnes über die Verhandlungen. Auf eingelegtem Zettel: dass der Markgraf v. Baden, über dessen Befreiung man dort verhandelt, ledig wird, dass der Bischof v. Metz und die Markgräflichen heute nach Heidelberg gezogen sind. Or. J R II, 226. 70a, 70b — März 5. Oppenheim an Fft: dass es von einem dort abzuhaltenden Kaisertage nichts weiss, dass es aber, falls derselbe stattfindet, Nachricht geben wird. Or. 71 1466 Nov. 11 ff. Verhandlungen des Nürnberger Reichstages. Ab- schrift. 72-77 — zu Nov. 11 ff. Verzeichniss der auf dem Nürnberger Tage anwesenden Fürsten und Boten. Abschrift. 87 — Dez. 1. Abschied des Nürnberger Reichstages. Vielfach durch- korrigirter Entwurf. 78—84 1467 Jan. 19. Kg. Mathias v. Ungarn an Nürnberg: fordert Beschickung des in Nürnberg zu Pfingsten stattfindenden Tages betr. die Türkengefahr. Abschrift. 96 — Jan. 31. Ulrich Freiherr v. Grafeneck, oberster Hauptmann des Zuges gegen die Türken, an Nürnberg: sendet das Schreiben des Kg. Mathias von Jan. 19 an die Stadt, schreibt von den Greuel- thaten der Türken in Siebenbürgen und von den Erfolgen des Königs v. Ungarn gegen die »Brüder«. Abschrift. 91 — Febr. 20. K. Friedrich an Fft, Gelnhausen, Friedberg, Wetzlar: fordert das Senden von Bevollmächtigten auf Juni 15 nach Nürnberg zur Beschlussfassung übe' - Massregeln gegen den bevorstehenden Angriff der Türken auf Ungarn. Or. 94 — Juni 9. Worms an Fit: will seine Gesandten zum Nürnberger Reichstagsakten IV, 1467. III. 261 Tage an Juni 13 in Heidelberg haben; bittet um Nachricht, ob Fft das passt. Or. 122 1467 J uni 10. Erzbischof Adolf v. Mainz an Fft: hat auf die Bitte Ffts hin, falls er Gesandte zu dem Nürnberger Tage schicke, die Ffter mitreiten zu lassen, seinen für den Zug bestimmten Gesandten Georg Pfeffer beauftragt, Fft seine Meinung zu verkünden. Or. 124 — Juni 10. Der Kurmainzische Kanzler Georg Pfeffer an Fft: dass nach des Erzbischofs Anordnung dessen Gesandte auf Juni 13 oder 14 nach Frankfurt kommen, um mit den Fitem weiter zu reiten; er wird als »ambasyat« persönlich dabei sein. Or. 123 — Juni 10. Bischof Wilhelm v. Eichstädt an Nürnberg: sendet Abschrift einer päpstlichen Bulle betr. den auf Juni 15 angesetzten Nürnberger Tag und fordert zum Besuche desselben auf. Abschrift. 125 — Juni 14. Nürnberg an Fft, auf eine Anfrage, ob der nach Nürnberg angesetzte Tag stattfinden werde: dass es eine kaiserliche Aufforderung zur Beschickung des Tages erhalten; ferner die Abschrift einer päpstlichen Bulle mit einem (abschriftlich diesem Schreiben beiliegenden) Briefe des Bischofs v. Eichstädt (von Juni 10) im selben Sinne; dass Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht v. Sachsen auf Juli 8 Quartier bestellt haben. Or. 126 — Juni 16. Fft an Graf Ludwig v. Isenburg-Büdingen auf seine Anfrage, wann Ffts Boten nach Nürnberg ausritten: dass der Erzbischof v. Mainz Fft versprochen habe, die Zeit des Ausreitens seiner Boten mitzutheilen, dies aber noch nicht gethan habe. Entwurf. 128 — Juni 16. Ulrich Freiherr v. Grafeneck an Nürnberg: da der auf Juni 15 nach Nürnberg angesetzte Tag auf Juli 8 verschoben sei, so bitte er, bis dahin die Herberge in Bereitschaft zu halten, zählt auch Fürsten und Botschafter auf, die den Tag besuchen werden. Abschrift. J R II, 251. 127 — ca. Juni 16 (s. a. et d.) Der Kurmainzische Kanzler Georg Pfeffer an den Ffter Walther v. Schwarzenberg: dass sich die Kurpfälzischen und Kurmainzischen Räthe vereinigt hätten, Juni 18 abends zu Heidelberg zusammenzutreffen zur Fahrt nach Nürnberg; er will morgen in Worms sein. Or. 121 — Juni 21. Nürnberg an Fft: übersendet Abschrift des Schreibens Ulrichs Freiherrn v. Grafeneck von Juni 16. Abschrift. 129 — Juli—Aug. Verhandlungen, Anschlag der Reichshülfe (von Aug. 10), Präsenzliste und Abschied desNürnberger Tages. Abschrift. 95—120 262 III. Reichstagsakten IV, V, 1467 —1471. 1467 J uli 24. Walther v. Schwarzenberg von Nürnberg aus an Fft: kann noch keinen Beschluss der Versammelten mittheilen; über die Verhältnisse in Böhmen gehen sehr unsichere Gerüchte. Or. J R II, 252. 130 1470 S ept. 8—21. Verhandlungen der kaiserlichen Gesandten mit den zu Nürnberg versammelten Reichsständen betr. Hülfe gegen die Türken, die Stellung des Kaisers zu dem Pfalzgrafen Friedrich und einen allgemeinen Frieden. Abschrift. V, 1 — Dez. 22. K. Friedrich an Fft: fordert zur Beschickung des auf April 23 betr. einen Zug gegen die Türken nach Regensburg angesetzten Reichstages auf. Or. 3 147 1 nach April 23. (s. a. et d.) Vorlage eines Anschlages zum gemeinen Zuge gegen die Türken. Abschrift. 12—16 — nach April 23. Vorlage einer Ordnung des Zuges gegen die Türken. Abschrift. 11)—31 — nach April 23. (s. d.) Detaillirte Veranschlagung der einzelnen Reichsstände zum Türkenzuge. Abschrift. . 32 — 37 — nach April 23. Entwurf eines allgemeinen Landfriedens, vorgelegt auf dem Regensburger Reichstage. Abschrift. 4—10 — nach April 23. Einreden der Grafen, Herren, Ritter und Knechte gegen die Entwürfe des Landfriedens und des Anschlages. Abschrift. 38—39 — nach April 23. Einreden der Städteboten gegen den Landfriedensentwurf. Abschrift. 40—41 ■—■ nach April 23. Desgl. gegen den Anschlagsentwurf. Abschrift. 42 — Juli 23. Eft an Regensburg: bittet, seinen auf dem kaiserlichen Tage zu Regensburg anwesenden Gesandten Johann Gelthus und Johann v. Holzhausen Geld zu leihen. Or. 83 — vor Juli 24. (s. a. et d.) Entwurf des allgemeinen Landfriedens. Abschrift. 44—45 —• Juli 24. Der von K. Friedrich verkündete allgemeine Landfrieden. Abschrift. 48—51 — Aug. 9. K. Friedrich an Fft: fordert auf, bis Sept. 1 20 Reiter und Fusssoldaten, die von dem auf 4000 Mann festgesetzten Anschlage gegen die Türken auf Fft gefallen sind und die von dem künftigen gemeinen Anschlag abgezogen werden sollen, nach Villach zu senden und mit Nahrungsmitteln zu versehen. Or. 84 — Aug. 14. Fft an Köln: dass von den in Regensburg gewesenen Städteboten beschlossen worden, auf Sept. 8 in Fft zusammenzukommen zur Berathung der vom Kaiser zu Regensburg gemachten Vorschläge; bittet Aachen davon zu benachrichtigen. Laut Be- r t*I 3*("8hÄ £ Reichstagsakten V, 147 1. III. 263 merkung erhielt Worms dasselbe Schreiben mit der Bitte, Speyer zu benachrichtigen. Entwurf. 85 1471 Aug. 28. Pfalzgraf Friedrich an K. Friedrich: bittet, die gegen ihn vorgenommenen feindlichen Massregeln zurückzunehmen, da er sich in der streitigen Sache zu Recht erbiete. Abschrift. 86 — Sept. 3. Konstanz an Fft: theilt mit, dass es den nach Eft angesetzten Städtetag nicht beschicken kann, auch eine Aufforderung vom Kaiser betr. eine Truppensendung nach Villach bekommen hat; bittet um Mittheilung des Abschiedes des Ffter Tages sowie um Nachricht, ob Fft oder andere Städte auch eine kaiserliche Aufforderung erhalten haben. Or. 88 — Sept. 4. Pfalzgraf Friedrich an die zu Fft sich versammelnden Städteboten : beglaubigt seine Gesandten Philipp Schenk zu Erbach und Ludwig v. Sickingen. Or. 89 — Sept. 4. Desgl. Abschrift. 90 — Sept. 5. Regensburg an die zu Fft zusammenkommenden Städteboten: kann den Ffter Städtetag nicht beschicken, bittet um Mittheilung des Abschiedes; hat auf den kaiserlichen Befehl betr. die Truppensendung geantwortet wie die Städte auf dem Regensburger Tage. Or. 92 — Sept. 7. Nürnberg an Fft: kann wegen Anwesenheit des Kaisers und anderer genannter Fürstlichkeiten erst heute seine Boten zu dem Ffter Tage senden; der Kaiser kommt nicht nach Fft, sondern zieht nach Oesterreich. Or. 101 — Sept. 8—13. Verhandlungen des Ffter Städtetages: Vortrag der gen. Kurpfälzischen Gesandten betr. das Verhältniss ihres Herrn zum Kaiser; Berathung und Festsetzung der Antwort an den Kaiser betr. den zehnten Pfennig, den allgemeinen Landfrieden, den Zuzug. Abschrift. J R II, 268. 93 — zu Sept. 8— 13. Verzeichniss der auf dem Ffter Städtetage anwesenden Städteboten. Abschrift. J R II, 273. 99 — Sept. 13. Die zu Fft versammelten Städteboten an Regensburg: dass sie den Abschied des Tages nicht gern mit dem Boten über Land schicken, sondern ihnen denselben mündlich mittheilen lassen werden. Abschrift. 98b — Sept. 13. Fft an Konstanz: im selben Sinne wie die Städteboten an Regensburg. Abschrift. 98b — Sept. 20. Nürnberg an Fft: schlägt vor, dass die demnächst an den Kaiser abgehende Städtebotschaft demselben auch über die Verhandlungen der Städtebotschaften mit dem Pfalzgrafen in Fft 2 64 III. Reichstagsakten V, VI, 147 i—1472. einen wahrheitsgetreuen Bericht gebe, damit der Kaiser nicht durch falsche Darstellungen von anderer Seite gegen die Städte eingenommen werde. Or. 102 1471 Sept. 24. Worms an Fft: dass es von seiner mit dem Beschlüsse des Ffter Städtetages abweichenden Meinung abgegangen ist und sich demselben anschliesst; bittet dafür zu sorgen, dass es in die Antwort an den Kaiser mitinbegriffen wird. Or. 103 — Sept. 26. Fft an Worms: sendet Abschrift des Briefes Nürnbergs von Sept. 20 und bittet nach Gutdünken Speyer von demselben Kenntniss zu geben. Auf einzulegendem Zettel für Worms: dass es seine Gesandten für den kaiserlichen Hof der Bitte von Sept. 24 gemäss anweisen werde. Entwurf. In gleicher Form an Köln, nur ist statt Speyer Aachen gesetzt. 104- — Sept. 30. Speyer an Worms: will sich betr. den Vorschlag Nürnbergs der Mehrheit anschliessen. Abschrift. 10(> — Okt. 2. Worms an Fft: hat Speyer von dem Vorschlage Nürnbergs benachrichtigt und sendet dessen Antwort von Sept. 30 mit; ist mit dem einverstanden, was die für die Botschaft an den Kaiser bestimmten, zu Regensburg Okt. 16 zusammenkommenden Städteboten darüber beschliessen. Or. 105 — Okt. 2. Köln an Fft: hat Aachen von dem Vorschlage Nürnbergs Mittheilung gemacht, ist mit dem einverstanden, was die Sendboten der Städte darüber beschliessen. Or. 107 — Okt. 7. Konstanz an Ulm: erklärt seinen Beitritt zu dem Beschlüsse des Ffter Städtetages. Abschrift. 108 — Okt. 9. Die Vereinigung gen. Städte um den Bodensee an Ulm: desgl. Abschrift. 109 1472 Jan. 10. K. Friedrich an Fft: spricht sein Befremden aus, dass Fft das ihm auferlegte Truppenkontingent bis jetzt noch nicht nach Villach geschickt habe; verlangt, dass es dasselbe bis März 8 nach Laibach sende. Or. VI, 1 — Jan. 14. Rottweil an Fft: kann den auf Jan. 20 (wegen Beharrens K. Friedrichs betr. den zehnten Pfennig gegenüber der zu ihm gesandten Städtebotschaft) nach Fft angesetzten Städtetag nicht beschicken; ist gegen Erhebung des zehnten Pfennigs, will aber gern Opfer bringen. Or. 2 — Jan. 15. Nördlingen an Fft: entschuldigt das Nichtbeschicken des auf Jan. 20 angesetzten Städtetages; ist der Meinung, dass etwas zur Abwehr der Türken geschehen muss, und erklärt sich mit diesbezüglichem Beschluss des Tages einverstanden. Or, 3 1— Reichstagsakten VI, 1472. III. 265 1472 Jan. 18. Donauwörth an die nach Fft kommenden Städteboten : bittet seine der Augsburger Gesandtschaft anvertrauten Anliegen zu berücksichtigen; ist wegen grosser Armuth nicht im Stande, etwas zu thun. Or. 4 — Jan. 20. Konstanz an dies.: entschuldigt das Nichtbeschicken des Ffter Städtetages. Or. 14 — Jan. 20 ff. Ausführliche Aufzeichnungen über die Verhandlungen und Beschlüsse des Ffter Städtetages behufs Stellungnahme zu dem Beharren des Kaisers auf der Forderung des zehnten Pfennigs, sowie betr. Schickung militärischer Hülfe. Abschrift. J R II, 273. 5 — zu Jan. 20 ff. Vertheilung der 1242 Gulden betragenden Kosten für die Städtegesandtschaft an den Kaiser auf die einzelnen Städte, sowie Verzeichniss der Summen, die jeder einzelne der sieben Boten ausgegeben hat. Abschrift. 12 — Jan. 27. Fft an Konstanz: schickt die Aufzeichnungen über die Berathungen und den Abschied des Ffter Städtetages; hat die 50 Gulden, die auf Konstanz von der Repartition der Kosten für die Gesandtschaft zum Kaiser kommen, einstweilen ausgelegt. Ent- wurf. 15 — Jan. 27. Desgl. an Rottweil: hat 20 Gulden ausgelegt. Entwurf. 1(> — Jan. 27. Desgl. an Nördlingen: hat 40 Gulden ausgelegt. Entwurf. 17 — März 4. Lübeck an Fft: entschuldigt das Nichtbeschicken des auf März 15 angesetzten Ffter Städtetages; will sich dem Beschlüsse der Städtefreunde fügen, verwahrt sich aber unter Hinweis auf seine exponirte Lage gegen allzuhohe Veranschlagung. Or. J 11 II, 278. ' 18 — März 6. Ueberlingen, Ravensburg, Wangen an die zu Fft zusammentretenden Städteboten: entschuldigen die Nichtbeschickung des Ffter Städtetages; sind für schriftliche Antwort an den Kaiser, entsprechend dem früher festgesetzten Wortlaute. Or. 19 — März 9. Augsburg an dies.: entschuldigt sein Nichtbeschicken des Tages; ist für schriftliche Antwort an den Kaiser gemäss dem auf dem früheren Ffter Tage vorgelegten Entwurf, ist nicht für Geldzahlung. Or. 20 — März 9. Konstanz an dies.: ist für schriftliche Antwort an den Kaiser dem Entwürfe gemäss; auf eingelegtem Zettel die Bitte, Massregeln zu treffen betr. richtige Fabrikation der »Lunschen och Engeischen tuch«. Or. 21, 211 — März 9. Konstanz an Fft: hat die Zurückgabe der von Fft ausgelegten 50 Gulden veranlasst, trotzdem es die Summe zu hoch findet. Or. 22 ■ 266 III. Reichstagsakten VI, 1472. 1472 März 10. Die zu Ulm versammelten Boten gen. Schwäbischer Städte an die zu Fft sich versammelnden Städteboten : sind für Beharren auf der dem Kaiser früher gegebenen Antwort, stellen anheim, ihm dies schriftlich oder mündlich mitzutheilen. Or. 24 — März 11. Nördlingen an Fft: beschwert sich über die zu hohe Einschätzung betr. die Zehrung für die Städtebotschaft; ist der Meinung, dass in der Türkensache die Städte handelnd eingreifen und wenigstens dem zu Regensburg angesetzten Anschlage nachkommen müssten, dann werde der Kaiser die Forderung des Zehnten fallen lassen. Or. 25 — März 11. Gen. Elsässische Städte an die zu Fft versammelten Städteboten : entschuldigen die Nichtbeschickung des Ffter Tages; sind für schriftliche Antwort an den Kaiser gemäss dem Ffter Entwurf, doch haben sie auch nichts gegen mündliche; anderen Beschlüssen aber können sie nicht beitreten, sondern werden dann selbständig handeln. Or. 26 — März 14. Heilbronn an dies.: ist für schriftliche Antwort an den Kaiser gemäss dem Vorschlage; entschuldigt sich wegen Nichtbeschickung des Tages. Or. J R II, 281. 27 — März 15 —18. Verhandlungen und Abschied des Ffter Städtetages: es wird beschlossen, dem Kaiser gemäss dem Ffter Entwürfe zu antworten. Dabei ein Verzeichniss der Städte, welche den Tag nicht beschickt, sondern sich schriftlich zu dem Ffter Entwürfe geäussert haben, mit kurzer Inhaltsangabe ihrer Schreiben. Abschrift. J R II, 278. 29—31 — zu März 15 — 18. Aufzeichnungen über die Haltung der einzelnen Städte zu dem Ffter Vorschlage der Antwort an den Kaiser. Entwurf. 35 — März 20. Gen. Städte an K. Friedrich nach Beschluss des Ffter Städtetages : die Zahlung des zehnten Pfennigs sei ihnen unmöglich, doch seien sie bereit, falls die übrigen Reichsstände sich zum Zuge gegen die Türken rüsteten, sich nach Kräften zu betheiligen. Abschrift. J R II, 282. 32 — März 20. Die zu Fft versammelten Städteboten an Augsburg: senden Abschrift der Verhandlungen und des Abschiedes des Ffter Städtetages mit, benachrichtigen, dass Augsburg nebst Köln und Strassburg den Brief an den Kaiser mitsiegeln soll. Entwurf. 36 — März 20. Dies, an Lübeck und Nördlingen: übersenden Abschrift der Verhandlungen und des Abschiedes des Ffter Tages. Entwurf. 36 Reichstagsakten VI, VII, 1472- 1472 M ärz 20. Dies, an Konstanz, Ulm im selben Sinne. Entwurf. 1473 Mai 26 — 28. Ausführliche Aufzeichnungen über die Verhandlungen des Kaisers zu Augsburg mit den Städteboten über die Kriegshülfe gegen die Türken; Anberaumung eines Städtetages nach Eft auf Juni 24. Abschrift. J R II, 284. 40 — zu Mai 26 — 28. Verzeichniss der Fürsten und Herren, welche dabei zugegen waren, als K. Friedrich an die Städteboten seine erste Begehrung that, und Verzeichniss der vertretenen Städte. Abschrift. J R II, 287. 38 — nach Mai 28 (s. a. et d.) Rathschlagung des Ffter llathes über die vom Kaiser zu Augsburg geforderte militärische Hülfe der Reichsstädte. Abschrift. J R II, 288. 44 — Mai 29. Die zu Augsburg anwesenden Städteboten an dife Städte, die weder Botschaften noch Bevollmächtigte in Augsburg gehabt haben: übersenden Abschrift von der Begehrung des Kaisers an die Städteboten und von deren Antwort; laden zum Ffter Städtetage auf Juni 24 ein. Entwurf. 42b — Juni 16. Konstanz an Fft: bittet, es wegen Nichtbeschickung des bevorstehenden Ffter Städtetages zu entschuldigen. Or. 46 — Juni 18. K. Friedrich an Fft: ermahnt bei Verlust aller Rechte zur Schickung von Bevollmächtigten zu dem auf Sept. 21 nach Augsburg wegen des Zuges gegen die Türken anberaumten Tage, Or. u. Abschrift. VII, 1; VI, 47 — Juni 19. Nördlingen an Fft: bittet es wegen Nichtbeschickung des Efter Städtetages zu entschuldigen; gibt seine Meinung über die Stellung der Städte zu dem kaiserlichen Verlangen kund. Or. VI, 40 — Juni 19. Gen. Elsässische Städte an die nach Fft kommenden Städteboten: können den Tag nicht beschicken; erklären, dass sie wegen ihrer gefährlichen Lage dem Kaiser nicht zu Willen sein können. Or. 50 — Juni 21. Nordhausen an Fft: bittet, die Nichtbeschickung des Ffter Städtetages zu entschuldigen. Or. 51 — Juni 21. Köln an die zu Fft versammelten Städteboten: kann den Tag nicht beschicken, auch dem Befehle des Kaisers nicht nachkommen, es sei denn, dass der kaiserliche Landfriede zu Regensburg durchgeführt würde und sich die Reichsfürsten gleichfalls an dem Kampfe betheiligten. Or. 52 — Juni 21. Köln an Fft: bittet, es bei den Städteboten zu entschuldigen. Or. 53 268 III. Reichstagsakten VI, VII, 1473. 1473 J uni 21. Scbwäbisch-Hall an die zu Fft versammelten Städteboten: entschuldigt die Nichtbeschickung des Tages. Ol*. 54 -— Juni 22. Wimpfen an die zu Fft versammelten Städteboten: entschuldigt die Nichtbeschickung des Ffter Tages und gibt seine Meinung über die Haltung der Städte kund. Or. 55 — Juni 22. Heilbronn an die zu Fft versammelten Städteboten: entschuldigt die Nichtbeschickung des Tages und meint, man solle dem Kaiser vorstellen, dass die Lage des deutschen Westens viel zu gefährlich sei, als dass die Städte die Ihren ausser Landes schicken könnten. Or. 56 — Juni 24—27. Ausführliche Aufzeichnungen über die Verhandlungen und den Abschied des Ffter Städtetages. Zwei Abschriften. J R II, 290. 57—63 — Juni 28. Die zu Fft versammelten Städteboten an Goslar und Mühlhausen: schicken ihnen auf ihren Wunsch Verhandlung, Abschied und Beschliessung des Ffter Tages. Nicht zur Ausfertigung gelangter Entwurf. 65 — Juli 15 — 17. Verhandlungen des Städtetages zu Esslingen betr. die dem Kaiser zu leistende Hülfe gegen die Türken und Anberaumung eines neuen Tages nach Esslingen auf Aug. 2. Zwei Abschriften. J R II, 294. 66—68, 70—72 — Juli 23. K. Friedrich an Fft: sendet kaiserliche Briefe betr. den nach Augsburg angesetzten Tag zur Beförderung an ihre Adressen. Or. 1 "" ' VII, 2 — Aug. 2. Entwurf eines dem Esslinger Städtetage vorgelegten Schreibens von Nürnberg und anderen Städten (für die Namen derselben ist Lücke gelassen) an den Kaiser, worin sie ihn bitten, mit der (noch nicht ausgefüllten) Zahl von Pferden zufrieden zu sein. Abschrift. VI, 76 — Aug. 4. Abschied des auf Aug. 2 nach Esslingen angesetzten Städtetages. Abschrift. J R II, 297. 74 — Aug. 5. Johann Gelthus an Fft: schickt den Abschied des Esslinger Tages; hat sich durch dringende Bitten von Städteboten bestimmen lassen, an der Gesandtschaft an den Kaiser Theil zu nehmen, welche bereits heute in Pforzheim angelangt ist. Auf eingelegtem Zettel eine Reihe von Nachrichten, u. a. über einen Sühneversuch des Herzogs Ludwig v. Bayern zwischen dem Kaiser und dem Pfalzgrafen Friedrich. Or. 78, 79 — Aug. 9. Fft an Johann Gelthus: dass es der Erzbischof v. Mainz ersucht hat, für ihn an den Kaiser 25000 Gulden zu bezahlen; -T"~Vv- : Reichstagsakten VI, VII, 1473. HI. 269 schickt ihm Abschrift eines diesbez. Briefes an den Kaiser zu seiner Orientirung mit. Or. 80 1473 A ug. 10. Fft an die Aebte von Fulda und Hersfeld, Graf Ludwig v. Isenburg-Büdingen, den Deutschordenskomthur zu Koblenz, die Städte Gelnhausen und Wetzlar: übersendet jedem Adressaten anbei einen kaiserlichen Brief. Entwurf. VII, 3 — Aug. 12. Gelnhausen an Fft: zeigt den Empfang des zugesandten kaiserlichen Briefes an. Or. u. Abschrift. 4, Ob — Aug. 12 (d. d. Donnerstag nach Brictii = Nov. 18!) Desgl. Wetzlar. Or. u. Abschrift. 16, 7a — Aug. 14. Desgl. der Abt v. Fulda. Or. und Abschrift. 5, 6a — Aug. 15. Desgl. der Abt v. Hersfeld. Or. u. Abschrift. 8, 6a — Aug. 15. Desgl. der Deutschordenskomthur zu Koblenz. Or. u. Abschrift. 9, 6b — Aug. 27. Mühlhausen an Fft: bittet um Mittheilung des Abschieds vom Esslinger Städtetage. Or. VI, 81 — Sept. 1 oder 4 (d. d. Samstag nach St. Gilgentag). K. Friedrich an Fft: dass er den auf Sept. 21 nach Augsburg angesetzten Tag bis Okt. 12 verschoben habe. Or. u. Abschrift. VII, 10; VI, 47b — Sept. 3. Fft an Mühlhausen: schickt ihm die Abschiede der beiden Esslinger Städtetage und theilt mit, dass sein Gesandter und andere Städteboten beim Kaiser in Strassburg gewesen sind, der von dort Aug. 27 nach Basel gezogen ist. Entwurf. VII, 82 — Sept. 11. Nürnberg an Fft: bittet, Fft möchte seine Gesandten zum Augsburger Tage dahin anweisen, dass sie Nürnbergs Gesandten in der Streitsache Nürnbergs mit Markgraf Albrecht v. Brandenburg, die dort zurVerhandlung kommen soll, beistehen. Or. 11 — Sept. 16. Fft an Nürnberg: erklärt sich bereit, dem Sept. 11 gestellten Verlangen nachzukommen, falls der Tag zu Stande kommt und Fft seine Gesandten hinschickt. Entwurf. 12 — Okt. 7. Die Landschaft zu Kärnthen an K. Friedrich: berichtet von einem Einfalle der Türken und bittet ihn um Hülfe. Abschrift. 13 — Okt. 8. Wetzlar an Fft: bittet dem Zeiger des Briefes, der als Bevollmächtigter nach Augsburg geht, behülflich zu sein. Or. 15 — Nov. 19. Rothenburg o. d. Tauber an Fft: bittet um Nachricht, welchen Weg der von den Niederlanden nach Aachen gekommene Kaiser nach Augsburg zu nehmen gedenke. Or. 17 — Nov. 23. Fft an Rothenburg o. d. Tauber: dass der Kaiser, so weit bekannt, noch in Trier ist und von da nach den Gerüchten gen Aachen ziehen wird. Entwurf. 18 270 III. Reichstagsakten VII, VIII, 1473—1474. 1473 D ez. 1. K. Friedrich an Fft: dass er den nach Augsburg angesetzten Tag bis 1474 Jan. 6 verschoben habe. Or. 19 — Dez. 9. K. Friedrich an Mühlhausen: desgl. Abschrift. 22 — Dez. 29. Wetzlar an Fft: ist besorgt, dass der Kaiser Jan. 6 noch nicht zu Augsburg sein könne; bittet deshalb um Rath, wie es sich betr. Schicken seiner Botschaft verhalten solle. Or. 20 — Dez. 31. Mühlhausen an Fft: hat eine kaiserliche Einladung von Dez. 9 auf Jan. 6 nach Augsburg erhalten, wovon es Abschrift sendet; bittet um Nachricht, ob Fft diesen Tag beschicken wird, ob derselbe stattfinde, ob der Kaiser persönlich da sein werde, wo sich derselbe eben befinde. Or. 21 1474 Jan. 3. Fft an Wetzlar: hat eine Gesandtschaft bei dem wohl noch in Köln befindlichen Kaiser, nach deren Bericht es sich richten will; Wetzlar soll, falls Fft Gesandte nach Augsburg schickt, rechtzeitig benachrichtigt werden und ist eingeladen, seine Botschaft mit der Ffter gehen zu lassen. Entwurf. 23 — Jan. 3. Die Statthalter des Erzbischofs v. Mainz an Fft: beglaubigen Hermann v. Castell, eine Stallung zu bestellen. Or. 24 — Jan. 7. Fft an Mühlhausen: will eine Gesandtschaft nach Augsburg schicken; der Kaiser ist, soviel bekannt, noch in Köln und will über Fft direkt nach Augsburg. Entwurf. 25 —- Jan. 7. Nürnberg an Fft: bittet um Nachricht über die Reiseabsichten des Kaisers nach Augsburg. Or. 20 — Jan. 14. Fft an Nürnberg: dass der Kaiser, soweit bekannt, noch in Köln ist und auf dem nächsten Wege über Fft nach Augsburg ziehen will. Entwurf. 27 — Jan. 28. Mühlhausen an Fft: bittet Fft, es zu benachrichtigen, wenn es seine Gesandtschaft nach Augsburg schicke, da es dieselbe Absicht habe. Or. 28 — Febr. 3. Fft an Mühlhausen: dass der Kaiser auf seinem Wege nach Augsburg über Fft gekommen und jetzt wahrscheinlich in Rothenburg angelangt ist; Fft will seine Gesandten nach Augsburg schicken. Entwurf. 29 — vor Febr. 9 (s. a. et d.) Verzeichniss der Punkte, welche der Ffter Gesandte Johann Gelthus auf dem auf Jan. 6 nach Augsburg angesetzten Tage im Interesse Ffts zu erledigen trachten soll. Entwurf. VIII, 1 — Febr. 9. Fft an K. Friedrich: hat die zur Besorgung übersandten elf kaiserlichen Briefe an ihre Adressen befördert und sendet darüber ein detaillirtes Verzeichniss. Entwurf. 2 — zuFebr. 9. Die grundlegenden Notizen zu obigem Verzeichniss. 5b, 6a Reichstagsakten VIII, 1474. III. 271 474 F ebr. 9. Korrigirte Abschrift des an den Kaiser gesendeten Verzeichnisses. 3 — Febr. 24. Johann Gelthus an Fft: dass der Kaiser noch nicht in Augsburg sei, dass noch nichts ausgerichtet werden könne; dass der Kaiser dem Könige v. Dänemark Zugeständnisse gemacht habe, gegen die der Flamburger Gesandte protestirte. Or. mit eingelegtem Zettel. J RH, 312. 7, 8 — März 1. Ders. an Fft: theilt verschiedene Gerüchte über die Absichten des Kaisers mit. Entwurf und Originalausfertigung. J R II, 314- 9, 10 — März 8. Ders. an Fft: dass der Kaiser noch immer nicht angekommen sei, dass von seiner Ankunft auch nichts Gewisses bekannt sei, und dass er heimgeritten wäre, wenn er nicht die besonderen Anliegen Ffts vorzubringen hätte. Or. u. Abschrift. J R II, 315. 11,13 — März 10. Ders. an Fft: schickt Abschrift seines Briefes von März 8 mit, schreibt, dass nach ihm zugekommenen Nachrichten der Kaiser aufgebrochen ist, glaubt aber nicht, dass in der Türkensache, zu deren Verhandlung der Tag angesetzt wurde, vor Ostern etwas geschehen werde. Or. 12 — März 12. Ders. an Fft: dass nach verlässlicher Nachricht der Kaiser März 20 in Augsburg zu sein gedenke; da aber Verzögerung zu befürchten sei, so wollten der Burggraf v. Friedberg und er heute nach Nürnberg, oder wo der Kaiser sonst sei, reiten. Or. 14 — März 14. Fft an Johann Gelthus: gibt ihm Verhaltungsmassregeln für die Erledigung von verschiedenen städtischen Angelegenheiten am Hofe des Kaisers. Entwurf. 15 — März 18. K. Friedrich an Fft: dass er den nach Augsburg angesetzten Tag betr. die Türkengefahr nicht hat abhalten können, doch einen neuen auf April 17 ansetzt, den er Fft zu beschicken gebietet. Or. und Abschrift. 16, 17 — März 25. Kardinal Marcus, Patriarch v. Aquileja, an Fft: ersucht, den nach Augsburg auf April 17 angesetzten kaiserlichen Tag zu beschicken. Or. und Abschrift. 18, 19 — März 30. K. Friedrich an Fft: übersendet Briefe zur Beförderung an ihre Adressen ; dazu einen Zettel mit den Namen der Adressaten Or. 20a, 20b — April 12. Fft beglaubigt Johann Gelthus und den Rathsschreiber Ludwig Waldeck als seine Bevollmächtigten für die Verhandlungen in der Türkensache auf dem Augsburger Tage. Als Beilage zu 272 III. Reichstagsakten VIII, 1474 dem Schreiben Ffts von Mai 21 abgesandt. Zwei Entwürfe und eine anscheinend nicht abgeschickte Pergamentausfertigung. 64-, 05, 00 1474 zu April 17 ff. Verzeichniss der auf dem Augsburger Tage anwesenden Fürsten, Riithe und Gesandten. Abschrift. 21 — April 19. Fft an K. Friedrich: dass es die zur Beförderung überschickten kaiserlichen Briefe laut beigelegtem Protokolle besorgt habe. Entwurf. 25 — zu April 19. Obiges Protokoll in Entwurf und Abschrift. 26, 27 — April 30. Johann Gelthus und Ludwig Waldeck an Fft: dass sie in Augsburg angekommen sind, dass die Verhandlungen noch nicht begonnen haben, weil der Kaiser noch nicht da ist und auch sonst erst wenige Besucher, die sie aufzählen, eingetroffen sind. Or. 28 — Mai—Juni (s. a. et d.) Anschlag auf den zehnten Pfennig vom Augsburger Reichstage. Abschrift. 93—100 — Mai 5. Johann Gelthus und Ludwig Waldeck an Fft: dass die Fürsten Berathungen halten, ohne die zahlreich anwesenden Städteboten heranzuziehen; wie sie hören, soll der Geldanschlag festgehalten werden, doch soll das Aufzubringende in jährlichen Beiträgen erhoben werden, und da die Gesandten mit unbedingter Vollmacht ausgestattet werden müssten, soll ein Hintersichbringen nicht gestattet werden; bitten um Anweisungen und machen Mittheilungen über den Stand der ihnen übertragenen Sonderangelegenheiten Ffts. J R II, 316. Or. 29 — Mai 6. Dies, an Fft: über den Stand der Ffter Sonderangelegenheiten ; der Kaiser habe die Absicht, nicht eher Fft oder irgend einer anderen Stadt in ihren Angelegenheiten etwas zu nützen, bevor er nicht wisse, wie sich die Städte in der Türkensache verhielten. Or. 30 — Mai 10. Dies, an Fft: dass die Bekanntmachung des Türkenanschlages unmittelbar bevorstehe, dass erst wenige Fürsten, dagegen viele Städteboten da seien, dass der Kaiser in den Angelegenheiten von Städten nichts entscheiden wolle, bis er die Stellung der Städte in der Türkensache kenne; über Ffter Angelegenheiten. Auf einem eingelegten Zettel über die angebahnte Schlichtung des Streites zwischen dem Kaiser und dem Pfalzgrafen Friedrich. Or. Der Zettel J RH, 316. 31, 32 — Mai 13—28. Ausführliche Aufzeichnungen über die Verhandlungen des Augsburger Tages betr. die Verlängerung des allgemeinen Landfriedens, den Anschlag gegen die Türken, das Verhalten des Kaisers gegen die Böhmen und seinen Streit mit dem Pfalzgrafen Friedrich. Abschrift. J R II, 317. 39—45 i Reichstagsakten VIII, 1474. III. 273 1474 M ai 14. K. Friedrich verlängert den vierjährigen Regensburger Landfrieden um sechs weitere Jahre. Abschrift. 49 — Mai 14. Der päpstliche Legat Kardinal Marcus bestätigt diese Verlängerung. Abschrift. 50 — Mai 14. Gelnhausen an Fft: bittet um Besorgung eines Briefes an Johann Gelthus. Or. 61 — Mai 21. Fft an Johann Gelthus und Ludwig Waldeck: schickt ihnen Vollmacht in der Türkensache für den Augsburger Tag (d. d. April 12), gibt ihnen Anweisungen für ihr Verhalten in der Türkensache, sowie in städtischen Angelegenheiten, besonders betr. die Erneuerung der Stättigkeit der Ffter Juden. Entwurf. J R II, 333. 63 — zu Mai 21 (s. a. et d.) Fft an dies.: nicht zur Vollziehung gelangter Entwurf eines Schreibens, enthaltend Anweisung für ihr Verhalten auf dem Augsburger Tage. Entwurf mit der Bemerkung : non valet. 62 — Mai 22. Johann Gelthus und Ludwig Waldeck an Fft: über die kaiserlichen Forderungen betr. Hülfe gegen die Türken, besonders die an die Städteboten gerichteten, über den Stand der von ihnen betriebenen Ffter Angelegenheiten, sowie auf einem Zettel über die Publikation der Verlängerung des allgemeinen Landfriedens. Or. J R II, 335. 67-69 — Mai 25. Friedberg an Fft: bittet, es durch seine Gesandten auf dem Augsburger Tage beim Kaiser wegen Nichtbeschickung entschuldigen zu lassen, wie Fft das bereitwilligst zugesagt habe, falls nicht nach Ffts Meinung eine schriftliche Entschuldigung nöthig sei. Or. 70 — Mai 26. Fft an Friedberg: räth, das Nichtbeschicken des Augsburger Tages beim Kaiser schriftlich zu entschuldigen; die Ueber- mittlung dieses Schreibens übernimmt Fft gern. Entwurf. 71 — Mai 28. Johann Gelthus und Ludwig Waldeck an Fft: berichten über die Achterklärung des Pfalzgrafen Friedrich. Or. J R II, 337. 72 — Mai 28. Dies, an Fft: über das Verhalten der städtischen Sendboten gegenüber den kaiserlichen Eröffnungen durch Graf Hugo v. Werdenberg, sowie über die von ihnen, den Ffter Abgesandten, betriebenen städtischen Angelegenheiten. Or. 73 — Mai 28. Eriedberg an Fft: überschickt seine Verantwortungsschrift wegen Nichtbeschickung des Augsburger Tages mit der Bitte um Ueberreichung durch die Ffter Abgesandten. Or. 74 — Juni 3. Fft an Johann Gelthus und Ludwig Waldeck: gibt ihnen Ver- haltungsmassregeln, überschickt den Friedberger Entschuldigungs- 274 HI. Reichstagsakten VIII, IX. 1474. brief an den Kaiser zur Besorgung, bemerkt, dass von einem Tage zu Fft, der Herzöge v. Burgund und Bayern wegen, von denen die beiden geschrieben, nichts bekannt sei. Entwurf. 75 1474 Juni 8. Fft an dies.: gibt ihnen Verhaltungsmassregeln für das Betreiben von Ffter Angelegenheiten. Entwurf. 76 — Juni 10. Johann Gelthus und Ludwig Waldeck an Fft: berichten über ihre Thätigkeit in den Ffter Angelegenheiten, über Vorgänge auf dem Tage, besonders über das Abscheiden von Fürsten und Boten und über die pfalzgräfliche Angelegenheit. Or. J R II, 338. 77 — Juni 12. Ausführliches Rundschreiben des Pfalzgrafen Friedrich über seinen Streit mit dem Kaiser. Abschrift. 78—84- — Juni 14. Johann Gelthus und Ludwig Waldeck an Fft: über ihre Thätigkeit in den Ffter Angelegenheiten und einzelne Vorgänge in Augsburg. Or. 86 — Juni 14. Weitere Verhandlungen auf dem Reichstage zu Augsburg betr. den Türkenzug und über Anberaumung eines Städtetages nach Speyer auf Aug. 1 zur Berathung über die Haltung der Städte gegenüber den kaiserlichen Anforderungen. Abschrift. J R II, 340 87-91 — Juni 27. K. Friedrich ernennt Herzog Johann v. Cleve für das Erzbisthum Bremen und die Bisthümer Münster und Utrecht zum kaiserlichen Kommissar behufs Ausführung des Augsburger Anschlags gegen die Türken. Abschrift. 101 — Juni 30. Fft an Lübeck: übersendet der Vereinbarung der zu Augsburg gewesenen Städteboten gemäss »handel und abescheit« des Augsburger Tages und theilt mit, dass Aug. 1 zu Speyer ein Städtetag stattfinden solle.- Entwurf. IX, 1 — Juli 5. Fft an Friedberg: Desgl. Entwurf. 2 — Juli 12. Lübeck an Fft: will, wenn keine Hinderung eintritt, den Speyerer Tag beschicken. Or. 3 — Juli 18. Lübeck an Fft: kann wegen der Unsicherheit seiner Lage den Speyerer Tag nicht beschicken und bittet Fft, es dort zu entschuldigen. Or. 4 — Juli 19. Fft an Augsburg: bittet um Nachricht, falls nach dem Abgang seiner Gesandten vom Tage zu Augsburg dort noch etwas Wichtiges seitens des Kaisers und der sonst noch dortgebliebenen Fürsten geschehen sei. Entwurf. VIII, 103 — Juli 25. Friedberg an Fft: dass es namentlich wegen seiner misslichen finanziellen Lage den kaiserlichen Tag (es ist wohl der Städtetag zu Speyer gemeint) nicht beschicken könne und Fft bitte, das Nicbtbeschicken zu entschuldigen. Or. IX, 5 — - jv- - V Reichstagsakten VIII, IX, 1474. III. 275 1474 J uli 25. Augsburg an Fft: kann die unter Juli 19 verlangten Nachrichten noch nicht geben, doch stellt es solche für die Zusammenkunft der Städteboten in Speyer in Aussicht. Or. 6 — nach Juli 25 (s. a. et d.) Der im vorigen Schreiben versprochene Bericht Augsburgs über die Verordnung eines Hochamtes durch den Kaiser, sowie dessen Verhandlung mit Augsburg betr. Befolgung des Anschlags. Abschrift. J R II, 349. VIII, 104- — zu Aug. 1 (s. a. et d.) Beschlüsse einer Ffter Rathschlagungs- kommission, enthaltend Anträge auf Aenderung des Augsburger Anschlags, wohl für den Speyerer Städtetag bestimmt. Abschrift. J R II, 346. 56—58a — zu Aug. 1 (s. a. et d.) Dazu noch einige andere betr. das Verhalten auf dem Speyerer Städtetage. Abschrift. 58b—59 — Aug. 9. Fft an Lübeck, Köln und Dortmund: übersendet den Abschied des Speyerer Städtetages. Entwurf. IX, 7 — Aug. 23. Vorschläge des Herzogs Ludwig v. Bayern für die Versöhnung des Kaisers und des Kurfürsten Friedrich v. d. Pfalz. Abschrift. 13 — Aug. 31. Lübeck an Fft: bedankt sich für die Zusendung des Abschieds des Speyerer Städtetages; will der Antwort an den Kaiser, wie sie die Städte beschliessen, beitreten und auch andere Städte in seiner Nachbarschaft dazu vermögen. Or. 8 — vor Sept. 14 (s. d.) Aufz. betr. Rathschlagung für den auf Sept. 14 nach Speyer angesetzten Städtetag. Entwurf. VIII, 60 — Sept. 20. Fft an Lübeck, Mühlhausen, Nordhausen, Köln und Aachen: übersendet den Abschied des Speyerer Tages von Sept. 14. Entwurf. IX, 9 — Okt. 5. Kurfürst Friedrich v. d. Pfalz an Herzog Ludwig v. Bayern: lehnt die Vorschläge desselben von Aug. 23 ab und theilt mit, unter welchen Bedingungen er zur Aussöhnung mit dem Kaiser bereit ist. Abschrift. 15 — Okt. 7. Lübeck an Fft: kann den auf Okt. 16 nach Speyer angesetzten Städtetag nicht beschicken. Or. 10 — Okt. 8. Mühlhausen an Fft: empfiehlt seine gen. Bevollmächtigten für den Speyerer Tag. Or. 11 — Okt. 17. Kurfürst Friedrich v. d. Pfalz an Fft: dass Herzog Ludwig v. Bayern ihm von Augsburg aus einen Sühnevertragsentwurf von Aug. 23 betr. seine Aussöhnung mit dem Kaiser überschickt habe, von dem er die Abschrift übersendet, den er aber nicht annehmen kann und laut beigefügter Abschrift seines Antwortschreibens von Okt. 5 abgewiesen hat. Or. 12 18* www 276 III. Reichstagsakten IX, X, 1474—1479- 1474 Okt. 25. Fft an Lübeck: überschickt den Abschied des Speyerer Tagesund etliche darauf bezügliche Briefein Abschrift. Entwurf. 17 — Okt. 26. Fft an Köln: schickt den Bericht über die Verhandlungen und den Abschied des Speyerer Städtetages und bittet, die beigefügten Briefe an Aachen, an das Fft auch jenen Bericht auf Anordnung der Städteboten zu übermitteln übernommen hat, zu schicken. Entwurf. 18 1479 März 10. K. Friedrich an Fft: fordert zur Beschickung des auf Juni 7 wegen der Türkengefahr angesetzten Nürnberger Tages auf. Abschrift. X, 1 — Mai 28. Ders. an die auf dem Nürnberger Tage Anwesenden: befiehlt ihnen, die Ankunft seinerBotschaft abzuwarten. Abschrift. 3b — Juni 3. Fft an Nürnberg: bittet um Nachrichten über den nach Nürnberg angesetzten Tag, den es zu beschicken gedenkt. Abschrift. 2 — Juni 7 ff. Verzeichniss der auf dem Nürnberger Tage anwesenden Reichsstände und Botschaften. Abschrift. 5 — (uni 11. Nürnberg an Fft: auf dem angesetzten Tage sind nur einige Botschaften von Fürsten und Städten, die, als sie Niemand von des Kaisers wegen fanden, wieder abgeschieden sind; sendet Abschrift des Briefes des Kaisers von Mai 28 an Nürnberg mit, der ihm mit einem besonderen Befehle zugekommen sei, die bereits Anwesenden bis zur Ankunft der kaiserlichen Botschaft zurückzuhalten. Abschrift. 2 — Okt. 14. Antwort der kurfürstlichen und fürstlichen Abgeordneten auf das Anbringen des kaiserlichen Gesandten betr. Hülfe gegen die Türken und die Hülfeleistung für den Papst gegen seine Widersacher. Abschrift. J R II, 383. 8 —• Okt. 15. Desgl. an den päpstlichen Legaten. Abschrift. 10 — Okt. 22. Nürnberg an Fft: übersendet Abschrift der Antwort der kurfürstlichen und fürstlichen Gesandten von Okt. 14 und 15 und zugleich den Entwurf eines Schreibens, das es selbst an den Kaiser richten will und von dem es hofft, dass ihm auch die übrigen Städte, die bei dem letzten Tage vertreten gewesen sind, anhangen werden; es schlägt dem Kaiser vor, in eigener Person einen Reichstag in Deutschland zu halten. Or. und Abschrift. J R II, 385, 386- 13, 14 — Nov. 25. Bischof Balthasar v. Symmich und Sigmund Graf v. St. Georg und Bosingen, Oratoren des Königs v. Ungarn und Böhmen, an Fft: fordern zum Beschicken des auf Dez. 13 nach Nürnberg wegen der Türkenfrage angesetzten Tages auf. Or. 15 Reichstagsakten X, 1479- 1479 N ov. 26. Graf Hugo v. Werdenberg und Heiligenberg an Fft: fordert als Anwalt des Kaisers die Beschickung des auf Dez. 13 nach Nürnberg wegen der Türkenfrage angesetzten Tages. Or. 1(5 — nach Dez. 13. Verzeichniss der auf dem Nürnberger Tage vertretenen Reichsstände. Abschrift. J R II, 387. 17 — Dez. 17. Antwort der Kurfürsten und Fürsten auf das Anbringen des kaiserlichen Anwalts Graf Hugo v. Werdenberg betr. Hülfeleistung gegen die Türken und gegen das Vorgehen des Königs v. Frankreich: da ihre Gesandtschaft an den Kaiser noch nicht zurück sei, können sie keine Antwort geben und halten es für das beste, dass der Kaiser persönlich einen neuen Tag bis März 12 abhält. Abschrift. J R II, 387. 19 — Dez. 19. Antwort des kaiserlichen Gesandten Grafen Hugo v. Werdenberg und der Kurfürsten und Fürsten und Städtebotschaften auf das Hülfegesuch der gen. Botschafter des Königs v. Ungarn: dass sie beschlossen haben, dem Kaiser die Abhaltung eines neuen Tages unter seiner persönlichen Leitung zu empfehlen. Abschrift. J R II, 389. 21 — nach Dez. 19 (s. a. et d.) Weitere Verhandlungen zwischen den Gesandten des Königs v. Ungarn einer- und den kaiserlichen Gesandten und vertretenen Reichsständen andererseits: es bleibt bei dem Beschluss von Dez. 19, mit dem sich die Ungarn nicht zufrieden geben. Abschrift. J R II, 391. 22 — nach Dez. 19 (s. a. et d.) Verhandlungen der Städte mit dem Grafen Hugo v. Werdenberg, sowie daraufhin gefassterBeschluss der anwesenden Städteboten, Jan. 25 einen Städtetag in Esslingen zu halten. Abschrift. J R II, 393. 24 — nach Dez. 19 (s. a. et d.) Oeffentliches Ausschreiben der Gesandten des Königs v. Ungarn: Protestation gegen die Antworten des kaiserlichen Gesandten und der vertretenen Reichsstände. Abschrift. 27 1480 Jan. 10. Regensburg, Augsburg, Nürnberg, Ulm an Fft: haben den auf Jan. 25 nach Esslingen anberaumten Städtetag betr. Be- rathung über die Haltung der Städte auf dem für März 12 in Aussicht genommenen Reichstage auf Febr. 2 verschoben. Or. 30 — März 6. Mühlhausen an Fft: kann den auf März 12 nach Speyer angesetzten Städtetag nicht besuchen, erklärt sich aber im Voraus mit den Beschlüssen desselben einverstanden. Or. 31 — März 8. Köln an Fft: entschuldigt die Nichtbeschickung des auf März 12 angesetzten Städtetages zu Speyer. Or. 32 ■TfiTiMin jdqpr im ** .* . WW 1 278 III. Reichstagsakten X, 1480. 1480 März 10. Wetzlar an Fft: desgl.; bittet auf eingelegtem Zettel um Geleit für die Fastenmesse. Or. 33a, 33b — Mai 2. Ulm an Esslingen: dass von gen. Städten ein Städtetag nach Speyer auf Mai 22 angesetzt sei. Abschrift. 37 — Mai 3. Speyer an Worms: sendet Abschrift eines kaiserlichen Mandates von März 24 und eines mit demselben von der Stadt Esslingen gekommenen Schreibens, nach welch letzterem wegen Eintreffens des gen. kaiserlichen Mandats entsprechend der Vereinbarung der Städte auf dem letzten Städtetage ein neuer Städtetag nach Speyer auf Mai 14 angesetzt ist; Worms soll dies den Städten, deren Benachrichtigung es bei dem letzten Abschiede übernommen, mittheilen. Abschrift. 30 — Mai 5. Worms an Fft: dass in Folge Einlaufenseines kaiserlichen Schreibens ein neuer Städtetag Mai 14 zu Speyer stattfinden soll; bittet Fft, die Städte, deren Benachrichtigung es auf dem früheren Speyerer Städtetage übernommen, dazu einzuladen. Or. 34- — Mai 6. Esslingen an Speyer: sendet Abschrift des Ulmer Schreibens von Mai 2. Abschrift. 38 — Mai 9. Worms an Fft: dass der angesetzte Speyerer Städtetag Mai 22 stattfinden soll. Or. 35 — Mai 10. Fft an Johann Gelthus: dass der nach Speyer auf Mai 14 angesetzte Städtetag auf Mai 22 erstreckt ist. Entwurf. 39 — Mai 10. Fft an Lübeck, Mühlhausen, Nordhausen, Köln, Goslar, Aachen, Wetzlar: theilt mit, dass auf Mai 22 ein Städtetag nach Speyer angesetzt sei. Entwurf. J R II, 395. 40 — Mai 16. Mühlhausen an Fft: dass es den nach Speyer angesetzten Städtetag nicht beschicken könne. Or. 41 — Mai 17. Wetzlar an Fft: desgl. Or. 42 — Mai 23. Lübeck an Fft: desgl. Or. 43 — Juni 23. K. Friedrich an Fft: dass er verhindert sei, persönlich ins Reich zu kommen, aber auf den Juli 25 nach Nürnberg angesetzten Tag eine bevollmächtigte Botschaft absenden werde; fordert Beschickung dieses Tages. Or. und Abschrift. 44, 45 — Juli 31. Nicolaus Gross der Alte zu Nürnberg an Arnold v. FIolz- hausen in Fft: dass der kaiserliche Anwalt Graf Hugo v. Werdenberg nach Nürnberg unterwegs sei und dass bis jetzt erst die Vertreter des Markgrafen Albrecht v. Brandenburg, von Strassburg und von Ulm da seien. Auf eingelegtem Zettel über Geldsachen. Or. 47a, 47b — Aug. 10. Erzbischof Bernhard v. Salzburg, päpstlicher Legat, an Reichstagsakten X, 1480. III. 279 die zu Nürnberg versammelten Städteboten: rechtfertigt sein Benehmen in seinem Streit mit dem Kaiser. Abschrift. 48 480 Okt. 17 (s. a.) Walther v. Schwarzenberg jun. an Fft: nennt die Namen der bereits zu Nürnberg anwesenden Fürsten und vertretenen Städte; berichtet, dass noch andere Fürsten erwartet werden. Or. 50 — Nov. 14. Kaiserlicher Anwalt Graf Flugo v. Werdenberg an Fft: fordert auf, die 23 zu Ross und 45 zu Fuss, auf die Fft auf dem gegenwärtigen Nürnberger Tage in dem Anschlag von 15000 Mann veranschlagt sei, bis 1481 Mai 1 nach Wien zu senden und den auf März 18 nach Nürnberg anberaumten Tag zu beschicken. Or. 51 — Nov. 15. Ders. an Fft: dass zur Durchführung von näher angegebenen, auf dem Nürnberger Tage beschlossenen Massnahmen Fft zu 300 Rheinischen Gulden veranschlagt ist, die es unverzüglich nach Ulm abliefern soll. Or. J R II, 397. 53 — Nov. 15. Die auf dem Nürnberger Tage anwesenden gen. Kurfürsten und Fürsten, sowie nichtgen. übrige Theilnehmer an Fft: desgl. Or. 52 — Nov. 23. Walther v. Schwarzenberg jun. zu Fft an Jobst Haller, alten Bürgermeister zu Nürnberg: es scheine dem Ffter Rathe gut, dass in der zwischen ihnen beiden besprochenen Angelegenheit ein Städtetag gehalten werde, dessen Ort Nürnberg bestimmen solle. Entwurf. J R II, 397. 54 — Nov. 29. Jobst Flaller zu Nürnberg an Walther v. Schwarzenberg jun. zu Fft: dass es dem Nürnberger Rathe nicht angängig erscheine, einen Städtetag auszuschreiben; wenn aber Fft oder eine andere Stadt einen solchen ausschreibe, so werde es ihn beschicken. Auf einem Zettel: dass Nürnberg die Zahlung von 400 Gulden Unkosten abgelehnt habe, aber den vierten Theil der Briefe auf seine Kosten zu besorgen übernommen habe. Or. 55, 56 Dez. 9. Fft an Ulm und Augsburg: bittet, betr. das Verhalten der Städte auf dem nach Nürnberg angesetzten kaiserlichen Tage mit ihm zusammen einen Städtetag nach Esslingen auf Febr. 4 zu berufen. Auf einem eingelegten Zettel: dass es die30oGulden,zu denen es veranlagt sei, bis jetzt noch nicht bezahlt habe, bittet um Nachricht, wie die beiden Städte sich zu der Frage verhalten. Entwurf. J R II, 397. 57, 58 Dez. 19. Augsburg an Fft: ist mit dem Vorschlage Ffts betr. den Städtetag einverstanden. Or. 59 Dez. 24. Ulm an Fft: ist mit dem Ffter Vorschlage betr. den 280 III. Reichstagsakten X, 1480—1481. Städtetag zu Esslingen einverstanden. Auf eingelegtem Zettel: dass es sich betr. die Geldveranlagung noch nicht entschlossen habe, hofft, dass auf dem Esslinger Tage eine allgemeine Einigung darüber erfolgen werde. Or. 60, 63 1480 Dez. 24. Augsburg, Ulm und Fft laden zu einem allgemeinen Städtetage nach Esslingen auf Febr. 4 ein. Zwei Entwürfe; zu dem letzten der Entwurf eines Zettels betr. die Uebermittlung von Einladungen an gen. Städte, auf dessen Rückseite das Verzeichniss der Städte, die Fft eingeladen hat. 61, 62, 64 1481 Jan. 8. Friedberg an Fft: bittet, eine Rathsbotschaft nach Fft schicken zu dürfen zur Berathung über seine Haltung in der Türkenfrage, den Esslinger Städtetag und andere Angelegenheiten. Or. 65 — Jan. 9. Fft an Friedberg: gewährt dessen Bitte, kann ihm aber wegen der Acht, in der Friedberg sich befindet, kein Geleit gewähren. Entwurf. 66 — März 9. Friedberg an Fft: bittet, seinen gen. Stadtschreiber mit den Ffter Gesandten nach Nürnberg reiten zu lassen und dort durch dieselben bei seiner Werbung unterstützen zulassen. Or. 67 —■ April 11. Fft an Friedberg: dass sein Gesandter April 13 morgens nach Nürnberg aufbrechen wird. Entwurf. 68 — April 12. Friedberg an Fft: dass es den Tag zu Nürnberg doch nicht beschicken kann; bittet, dies dort durch die Ffter Gesandten entschuldigen zu lassen. Or. 69 — April 14 (s. a.) Walther v. Schwarzenberg jun. von Fleidelberg aus an Fft: dass er einen Gesandten von Metz getroffen habe, der nach Fft wolle; derselbe habe ihm betr. den Nürnberger Tag Mittheilungen gemacht, die er wegen der Sprache nicht recht verstanden habe, aus denen er aber so viel ersehe, dass er in Fleidelberg verweilen wolle, bis nach des Gesandten Mittheilung Fft seine Entschliessungen gefasst habe. Or. 70 — April 15. Fft an Walther v. Schwarzenberg jun.: soll weiter reiten, aber sich bemühen, dass er bald Urlaub zur Heimkehr erhalte. Entwurf. 71 — Juli 14 (s. a.) Walther v. Schwarzenberg jun. an den Ffter Stadtschreiber Johann Brune: dass verschiedene gen. Fürsten bereits Nürnberg verlassen haben, andere am Aufbrechen sind; dass der Graf v. Werdenberg den Boten gen. Städte den nachgesuchten Urlaub verweigert habe. Auf einem Zettel: dass auf erneuertes Ansuchen der Städteboten der Graf sich bis zum anderen Tage Bedenkzeit genommen habe. Or. 72a, 72b. Reichstagsakten X, XI, 1481—1485. III. 281 1481 Aug. 13 (s. a. et d.) Türken und den König Anschlag des Reichsheeres gegen die Ungarn vom Nürnberger Reichstage. 73-81 Nürnberg an Fft: ladet zur Berathung über den Abschrift. — Aug. 22. .Nürnberg an tut: ladet zur ßeratüung über den zu Nürnberg Aug. 13 veröffentlichten Reichsanschlag zu einem Städtetage in Esslingen auf Sept. 21 ein. Or. J R II, 403. 83 1484 D ez. 11. Fft an den Zollschreiber Johann Caldebach zu Höchst: bittet, die zehn bis zwölf Stück Wein, die es für den bevorstehenden Ffter Tag zu Geschenken kaufen lässt, zollfrei passiren zu lassen. Entwurf. 84 1485 Jan. 20 —Febr. 21. Verzeichniss der auf dem Ffter Tage anwesenden Fürsten und der durch Räthe vertretenen. Beilage zu dem Schreiben an Augsburg von Febr. 23. Entwurf. 87 — Jan. 28. Nördlingen an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. Or. " 85 — Febr. 8. Fft an Nördlingen: dass zu dem nach Fft auf Jan. 20 angesetzten Tage gen. Fürsten und Räthe gen. Fürsten erschienen sind; da aber Erzherzog Maximilian und der kaiserliche Anwalt Graf v. Werdenberg nicht erschienen, sind die Fürsten bis auf den Bischof v. Augsburg wieder abgezogen, doch sind die Räthe zurückgeblieben; mit den zurückgebliebenen verhandelt der Febr. 5 angekommene kaiserliche Anwalt, doch weiss Fft nicht worüber. Entwurf. J R II, 410. 80 — Febr. 23. Fft an Augsburg: dass der Ffter Tag, so viel bekannt, resultatlos verlaufen ist. Auf eingelegtem Zettel das Verzeichniss der auf dem Tage Anwesenden. Entwurf und nicht adressirte und nicht versiegelte Ausfertigung. 88, 89 — Febr. 28. Ulm an Fit: bedankt sich für die Nachrichten über den Ffter Tag. Or. 90 — März 3. Augsburg an Fft: desgl. Or. 91 — Okt. 7. Fft an Dinkelsbühl, Rothenburg o. d. Tauber, Flall, an jedes besonders: hat gehört, dass der Kaiser und einige Fürsten in diesen Orten je einen Tag halten, und bittet um Nachricht darüber. Entwurf; die drei Adressaten sind übergeschrieben, die Namen von Esslingen (das im Schreiben angeredet wird) sowie Ulm und Nürnberg sind durchstrichen; in einer folgenden, an Rothenburg adressirten und versiegelten Ausfertigung steht auch »by uch zu Esslingen«, doch sind die beiden letzten Worte durchstrichen. XI, 1 u. 2 — Nov. 15. Nürnberg an Fft: dass der Kaiser zweimal dort ge- mm scgpcjÄ-E?. _» 282 III. Reichstagsakten XI, 1485. wesen und vor kurzem zu einem Tage nach Würzburg aufgebrochen ist. Or. J R II, 411. 3 1485 Dez. 3. Würzburg an Fft: bittet um Nachricht über den Aufenthalt des Kaisers in Fft und über die Absicht desselben. Or. i — Dez. 6. Fft an Würzburg: dass der Kaiser da gewesen und, soviel Fft bekannt, bis nach Aachen ziehen will, auch wieder nach Fit kommen wird. Entwurf. 5 — Dez. 9. Dr. Ludwig zum Paradies an Fft: Erzbischof Johann v. Trier hat ihm gesagt, dass der Kaiser den Tag nach Fft festsetzen werde; theilt mit, dass dieser über Andernach, Remagen und Bonn nach Köln zieht. Or. 6 — Dez. 10. Erzbischof Johann v. Trier an Fft: bestellt Quartier für sich und zweihundert Pferde zum kaiserlichen Tage. Or. 7 — Dez. 16. Erzbischof Berthold v. Mainz an Fft: desgl. für sich und sein Gefolge. Or. 8 — vor Dez. 18 (s. a. et d.) Fft an Ludwig zum Paradies: soll beim Kaiser Erkundigungen einziehen, welche Ansprüche derselbe finden Ffter Tag in Bezug auf Stallung, Heu und Stroh macht; ersucht um Mittheilungen über die Reiseabsichten des Kaisers und seines Hofes. Entwurf. 9 — Dez. 18. Ludwig zum Paradies an Fft: dass der Kaiser nach eigener Angabe mit kleinem Gefolge kommen und sich jetzt zunächst nach Aachen zu seinem Sohne begeben werde. Or. 10 — Dez. 22. Kurfürst Albrecht v. Brandenburg an Fft: bestellt Herberge. Or. 11 — Dez. 22. Kurfürst Philipp v. d. Pfalz an Fft: will auf dem Ffter Tage sein Lager im Deutschen Hause halten; ersucht um Besorgung von Holz für seinen Gebrauch, sowie um Unterstützung seines Futtermeisters, den er zur Besorgung weiterer Herberge für das Gefolge abgeordnet hat. Or. IIb — Dez. 24. Fft an Kurfürst Philipp v. d. Pfalz: sagt das Verlangte zu. Entwurf. 11c — Dez. 27. Kurfürst Ernst v. Sachsen an Fft: bestellt, falls der Ffter Tag stattfindet, Quartier für 250 Pferde. Or. 12 — Dez. 29. Erzherzog Maximilian an Fft: bestellt Herberge für 700 Pferde. Or. 13 — Dez. 30. Kurfürst Philipp v. d. Pfalz an Fft: hat Befehl gegeben, das von Fit zugesagte Holz hauen zu lassen; braucht er mehr Quartiere, so will er zeitig Mittheilung machen. Or. 13b ' 3* ■ Reichstagsakten XI, i486. III. 283 i486 J an. 1. Fft an Kurfürst Ernst v. Sachsen: bittet um Sendung eines, der die für ihn und sein Gefolge bereit gehaltenen Quartiere prüfen könne. Entwurf. 14 — Jan. 2. Erzbischof Johann v. Trier an Fft: bestellt Quartier für 300 Pferde. Or. 15 — Jan. 9. Kurfürst Ernst v. Sachsen an Fft: sendet Lorenz Kellner zur Prüfung der Quartiere. Or. 16 — Jan. 10. Herzog Albrecht v. Sachsen an Fft: bestellt Quartier für 200 Pferde. Or. 17 — Jan. 13. K. Friedrich an Fit: ersucht, den anwesenden Fürsten und Rathen zu verkünden, dass er wegen eingetretenen Hochwassers nicht rechtzeitig in Fft eintreffen kann. Or. J R II, 414. 18 — Jan. 18. Strassburg an Fft: bittet um Nachricht über den bevorstehenden Ffter Tag. Or. 19 — Jan. 18. Augsburg an Fft: desgl. Or. 20 — Jan. 19. Fft an die Kurfürsten v. Mainz und v. d: Pfalz, an die Herzöge Georg v. Bayern und Albrecht v. Sachsen, an den Bischof v. Eichstädt, an jeden besonders: übersendet Abschrift des kaiserlichen Schreibens von Jan. 13. Entwurf. 21 — Jan. 25. Erzbischof Berthold v. Mainz an Fft: ersucht um Geleit für den bevorstehenden Ffter Tag. Or. 22 — Jan. 26. Fft an Erzbischof Berthold v. Mainz: gewährt das gewünschte Geleit mit der gewöhnlichen Klausel von den Feinden. Entwurf. 24 — Jan. 26. Die Sendboten der Stadt Magdeburg an Fft: bitten um Herberge für 16 Pferde auf den folgenden Tag. Or. 25 — Jan. 26. Landgräfin Elisabeth v. Hessen an Fft: bittet um Geleit für einen gen. Getreuen, der verleumdet wird, auf Efts Schaden ausgewesen zu sein, da sie ihn mit nach Fft bringen will. Or. 26 — Jan. 26. Fft an Strassburg: gibt Nachricht über die auf dem Ffter Tage zu erwartenden und bereits anwesenden Fürsten. Entwurf. J R II, 415. 23 — Jan. 27. Fft an Augsburg: fast gleichen Inhalts, doch mit Aende- rung in Bezug auf die Ankunft des Kurfürsten Ernst v. Sachsen und des Kaisers. Bemerkungen der Ffter Kanzlei unter 20, 23 — Jan. 27. Erzbischof Berthold v. Mainz an Fft: beglaubigt Ewald Wymar zur mündlichen Verhandlung. Or. 27 — Jan. 28. Aufzeichnungen über Verhandlungen mit dem Kurmainzischen Gesandten Wymar betr. Einlass solcher Leute im Gefolge 284 III. Reichstagsakten, XI, XII, 1486 — 1487. des Erzbischofs zum bevorstehenden Tage, die mit Eft in Feindschaft leben. Entwurf. 28 1486 J an. 31. Fft an die Landgräfin Elisabeth v. Hessen: gewährt das verlangte Geleit. Entwurf. 29 — Febr. 6. Mühlhausen an Fft: bittet um Förderung seines Proto- notars Heinrich Rau in seinem Anbringen an den Kaiser und den Erzbischof v. Mainz. Or. 30 — März 14. Augsburg an Fft: bittet um Nachricht über die Verhandlungen des Ffter Tages, soweit sie die Städte betreffen. Or. 31 — März 22. Fft an Augsburg: fordert zum Besuche einer Berathung gen. Städte in Esslingen an April 2 auf zur Verhandlung über die Stellungnahme zu den zu erwartenden Anforderungen des Kaisers. Entwurf. 32 — März 22. Fft an Strassburg: in demselben Sinne. Entwurf. J R II, 438. 33 — März 25. Nürnberg an Fft: ist mit Abhaltung des Esslinger Tages einverstanden und hat Ulm benachrichtigt. Or. 34 — Dez. 13. Johann v. Glauburg und Ludwig Waldeck an Fft: über die Verhandlungen des Kaisers mit den Städteboten zu Speyer; dass der Kaiser seinen Sohn und die Kurfürsten erwarte, dass aber bis jetzt noch Niemand von Fürsten und Herren anwesend sei. Or. 35 1487 Febr. 3. K. Friedrich an Fft: fordert die Beschickung des auf März 18 nach Nürnberg betr. Festsetzung von Massregeln gegen den König v. Ungarn angesetzten Tages durch einen Bevollmächtigten bei Verlust aller Freiheiten und Privilegien. Or. XII, 1 — März 24. Fft bevollmächtigt seinen Stadtschultheissen Ludwig zum Paradies für den Nürnberger Reichstag. Or. lb — März 28. Ludwig zum Paradies an Fft: berichtet über seine Ankunft in Nürnberg, zählt Anwesende, Erwartete und wahrscheinlich Nichtkommende auf. Or. J R II, 451. 2 — März 29. Ders. an Fft: weiterer Bericht vom Nürnberger Reichstag, bes. über die Haltung Bayerns. Or. J R II, 451. 3 — März 31 —Juni 28. Ausführlicher Bericht über die Verhandlungen des Reichstages zu Nürnberg betr. Reichshülfe gegen König Mathias v. Ungarn, betr. den allgemeinen Landfrieden und das Reichskammergericht. Abschrift. J R II, 473 — 507. 62—92 — zu März 31 — Juni 28 (s. a. et d.) Konstitution, die durch den Einspruch des Pfalzgrafen und einiger, ihm verbündeter Fürsten nicht angenommen wurde. Abschrift. XI, 38 Reichstagsakten XI, XII, 1487. III. 285 1487 April 2 (s. a. et d.) Rathschlagung der Fürsten betr. Antwort an den Kaiser. Abschrift. 36 — April 2. Ludwig zum Paradies an Fft: berichtet ausführlich über Verhandlungen betr. Hülfe gegen Ungarn. Or. J R II, 452. XII, 4 — April 3. Ders. an Fft: dass der in grosser Geldnoth befindliche Kaiser Fft durch ihn um ein Darlehen von 2000 Gulden gegen Hinterlegung von Pfändern oder Abzug von den künftig fälligen Reichssteuern ersuche. Or. 6 — April 3. K. Friedrich an Fft: wiederholt sein Verlangen nach Ueberschickung der i486 Nov. 11 und der 1487 Nov. 11 fälligen Reichssteuer, der beim Rathe hinterlegten 600 Gulden und ersucht um ein Darlehen von 2000 Gulden. Or. 7 — April 4. Antwort des Kaisers an die Städte, auf die im Bericht Bezug genommen wird. Abschrift. J R II, 476. 55—57 — April 5. Ludwig zum Paradies an Fft: berichtet weiteres über die Verhandlungen auf dem Nürnberger Reichstage. Or. J RH, 455. 8 — April 6. Vorhaltung der Fürsten an die Städte. Abschrift. J R II, 479- 53 — April 8. Ders. an Fft: desgl. Or. J RH, 453. 9 — April 8. Ders. an Fft: theilt Empfang eines Ffter Schreibens mit betr. die Reichssteuer etc. Or. 11 — April 10. Fft an K. Friedrich: dass es nicht im Stande ist, die verlangten 2000 Gulden zu leihen und auch die erst Nov. 11 fällige Reichssteuer vorauszuzahlen, doch die vorjährige Reichssteuer und die 600 Gulden schicken will. Entwurf. 12 —: April 10. Ludwig zum Paradies an Fft: berichtet weiter über den Nürnberger Tag; bittet um Anweisung betr. eventuelle Ver- willigungen. Or. J R II, 457. 14 — April 11. Fft an Ludwig zum Paradies: schickt Abschrift von seinem Brief an den Kaiser desselben Datums; sendet beide Stadtsteuern, doch soll Ludwig versuchen, die eine Stadtsteuer zurückzuhalten. Entwurf mit einzulegendem Zettel. 13, 13a — April 11. Die zu Nürnberg versammelten Städteboten an die nicht vertretenen Städte: fordern sie auf, möglichst schnell ihre Botschaft zu senden zur Verhandlung über die verlangte Hülfe gegen den König v. Ungarn. Abschrift. J R II, 458. 15 — April 18. Kg. Mathias v. Ungarn und Böhmen an Fft: setzt das ungerechtfertigte Verfahren K. Friedrichs gegen ihn auseinander; verlangt, dass Fft dem Kaiser keine Hülfe gegen ihn gewährt, bis ihm gestattet worden, sich durch seine Gesandten zu verantworten. Or. J R II, 459. 17 & ......... 286 III. Reichstagsakten XII, 1487. 1487 April 19. Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihm Anweisungen betr. Hülfe gegen den König v. Ungarn, schickt eine motivirte Aufstellung über seine Leistungsfähigkeit und Leistungswilligkeit mit. Zwei Entwürfe. J R II, 463. 18, 19 — April 19. Ludwig zum Paradies an Fft: weiterer Bericht. Mit eingelegtem Zettel über die Ablieferung der beiden Reichssteuern. Or. J R II, 463. 20,21 — April 21. Ders. an Fft: weiterer Bericht vom Nürnberger Reichstage. Or. J R II, 463. 22 — April 24. Fft an Ludwig zum Paradies: weitere Anweisungen. Entwurf. 32 — April 25. Ludwig zum Paradies an Fft: weiterer Bericht. Or. J R II, 464. 2i — April 27. Desgl. Or. J R II, 464. 25 — April 29. Desgl. Or. 26 — Mai 1. Desgl. Or. J R II, 465. 27 — Mai 2. Desgl. Or. J R II, 465. 28 — Mai 8. Fft an Ludwig zum Paradies: ist betr. das, was er von Ffts Veranschlagung geschrieben, zufrieden. Entwurf. 29 — Mai 8. Ludwig zum Paradies an Fft: weiterer Bericht. Or. J R II, 465- 30 — Mai 10. Fft an Ludwig zum Paradies: weitere Anweisungen. Entwurf. 31 — Mai 13. Ludwig zum Paradies an Fft: weiterer Bericht über die Verhandlungen zu Nürnberg. Or. J R II, 466. 32 — Mai 18. Desgl. Or. J R II, 466. 33 — Mai 27. Desgl. Or. J R II, 468. 35 — Mai 31. Desgl. Or. J R II, 468. 36 — Juni 4. Desgl. Or. J R II, 469. 37 — Juni 5. Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihm Anweisung betr. das Kammergericht und den Anschlag. Entwurf. 38 — Juni 9. Ludwig zum Paradies an Fft: weiterer Bericht über den Nürnberger Reichstag. Or. J R II, 470. 39 — Juni 12. Desgl. Or. 40 — Juni 19. Desgl. Or. J R II, 471. 44 — Juni 22. Desgl. Or. J 11 II, 471. c 43 — Juni 28. Desgl. Or. J R II, 472. 43 — Juni 30 (? s. a. et d.) Kurze Aufz.: dass die meisten Theilnehmer des Nürnberger Tages bereits fort sind mit Ausnahme des Kaisers, Herzog Albrechts v. Sachsen und Herzog Christophs v. Reichstagsakten XII, 1487 — 1 III. 287 Bayern, dass der Bischof v. Bamberg heute eingeritten sei, seine Regalien zu empfangen. Abschrift. 46 1487^Juli 16. K. Friedrich an Fft: fordert Einsendung von 1300 Rheinischen Gulden, der Summe, auf die Fit in Nürnberg für den Krieg gegen den Ungarnkönig veranlagt sei, nach Nürnberg bis Juli 25 unter Androhung von Strafen. Or. 4-5 — zu Juli 16. Aufz. über die Schenkung von 100 Gulden von Seiten Ffts an Erzbischof Berthold v. Mainz, weil er dafür gewirkt, dass die Summe, zu der Fft auf dem Nürnberger Reichstage ursprünglich veranlagt war, beinahe auf die Hälfte ermässigt wurde. J R II, 507. 52 — Juli 19. Ludwig zum Paradies an Hans Rappolt zu Nürnberg: gibt ihm Anweisungen betr. die Bezahlung der vom Kaiser verlangten Geldhülfe gegen den Ungarnkönig. Entwurf. 47 — Juli 21. Die Nürnberger Paulus Volkaimer und Sebold Rietter an Ludwig zum Paradies: es ist gelungen, den Anschlag für die sechs Städte Köln, Strassburg, Augsburg, Ulm, Frankfurt, Nürnberg um ein Dritttheil, auf 11,000 Gulden, die diese Städte bewilligt haben, ermässigt zu erhalten; in Folge dessen ist die Zahl »2000 Gulden« des kaiserlichen Mandats von Juli 16 in 1300 umgeändert. Or. 41) — Juli 21. Nürnberg an Fft: dass die von den sechs Städten Köln, Strassburg, Augsburg, Ulm, Nürnberg, Fft bewilligten 11,000 Gulden gegenüber der höheren Veranschlagung angenommen sind. Or. 48 — Juli 24. Hans Rappolt zu Nürnberg an Ludwig zum Paradies: dass er die Bezahlung des auf Fft veranschlagten Geldes besorgen will. Or. 50 — Aug. 3. Fft an Nürnberg: dass es Hans Rappolt angewiesen hat, die Anschlagssumme in der Weise, wie es der Nürnberger Rath verlangt, zu entrichten; bedankt sich für die Bemühung um die Herabsetzung. Entwurf. 51 — Aug. 18. Lübeck an Fft: dass es vom Kaiser die Aufforderung erhalten, 3000 Rheinische Gulden bis Aug. 27 zu bezahlen, womit es sehr unzufrieden ist; fragt an, wie sich Fft und die Rheinischen Städte in dieser Frage verhalten und ob darüber gemeinschaftliche Berathungen statthatten oder statthaben werden. Or. J R II, 507. 59 — Aug. 30. Fft an Lübeck: dass es sowie gen. fünf Städte zu Juli 25 bereits die ihnen auferlegte Summe bezahlt haben. Entwurf. J R II, 508. 60 1 488 Okt. 18. Kg. Maximilian an Fft: fordert, den von K.Friedrich behufs Beschlusses über einen Zug in die Niederlande nach Fft 288 III. Reichstagsakten XIII, 1488—1489. angesetzten Tag, zu dem er persönlich erscheinen will, durch eine bevollmächtigte Botschaft zu beschicken. Or. 61 Okt. 24. K. Friedrich an Fft: fordert zur Beschickung des auf Jan. 6 zur Berathung über einen Zug gegen die aufständischen Niederländer nach Speyer angesetzten Reichstages auf. Or. XIII, 1 — Dez. 22. Lübeck an Fft: bittet, auf dem für Jan. 6 nach Speyer angesetzten Reichstag sein Nichtbeschicken zu entschuldigen und ihm Nachricht über den Tag zu geben. Or. 2 — Dez. 26. Fft an Mühlhausen: dass es die Absicht habe, den Speyerer Tag zu beschicken, wozu es auch Mühlhausen rathe; hat gerüchtweise gehört, dass der König in eigener Person den Tag besuchen werde und die Christnacht in Köln zuzubringen vorgehabt habe. Entwurf. 3 — Dez. 30. Wetzlar an Fft: bittet, die Nichtbeschickung des Tages zu Speyer dort entschuldigen zu wollen. Or. 4 1489 Jan. 1. Fft an Wetzlar: will dem Wunsche gerne entsprechen, bittet aber, den zu dem Tage kommenden Städteboten Genaueres über die es an der Beschickung des Tages hindernden Fehden mit- zutheilen, und Fft besonders, damit dessen Gesandte sich bei der Entschuldigung darnach richten können. Entwurf. 5 — Jan. 3. Fft an Lübeck: will seinem Wunsch entsprechen. Entwurf. 6 — vor Jan. 6 (s. a. et d.) Nichtgen. Niederländische Stände an die auf dem zu 1489 Jan. 6 angesetzten Speyerer Tage erscheinenden Reichsstände: rechtfertigen ihr Benehmen gegen Kg. Maximilian und setzen die Bedingungen auseinander, unter denen sie Frieden machen wollen. Zwei Abschriften. 50—54, 55—61 — Jan. 8. Balthasar Gebsattel an Fft: dass er beauftragt ist, bei den Kurfürsten Kg. Maximilian wegen seiner verspäteten Ankunft zu entschuldigen, dass derselbe aber nach seiner Meinung morgen in acht Tagen in Speyer sein werde. Or. 7 — Jan. 9. Fft an Speyer: bittet um Nachricht über den dorthin angesetzten Tag, um sich darnach mit Abschickung seiner Gesandtschaft richten zu können. Entwurf. 8 — Jan. 12. Speyer an Fft: dass der Tag noch nicht begonnen habe, dass der König im Anzüge sei, dass gen. Fürsten und Städte Flerberge bestellt haben. Auf eingelegtem Zettel: dass ein königlicher Diener eben Herberge bestellt habe für den König, der Jan. 10 in Köln eingetroffen sei. Or. J R II, 513. 9a, 9b — Jan. 24. Nürnberg an Fft: bittet um Nachricht über die ihm bekannt gewordene Erstreckung des Speyerer Tages bis Febr. 2, Reichstagsakten XIII, 1489. III. 289 sowie über ein ihnen berichtetes Gebot des Königs betr. den Schwäbischen Bund. Ol*. J R II, 513. 10 1489 Jan. 29. Fft an Nürnberg: weiss nur, dass der König in kurzvergangenen Tagen Herberge in Speyer bestellt hat. Entwurf. 11 — März 11. Johann Fax von Wesel aus an Ludwig zum Paradies: dass auf dem Weseler Tage die Rede davon gewesen, den Speyerer Tag nach Fft zu verlegen, und dass, wenn Fft geneigt sei, diese Verlegung wohl stattfinden werde. Or. J R II, 513. 13 — nach März 11 (s. a. et d.) Ludwig zum Paradies an Johann Fax: dass wegen der schweren Zeiten in den letzten Jahren Fft wohl nicht so, wie es gern möchte, die Fürsten mit Nahrungsmitteln versorgen könne, aber, falls der König kommen wolle, sein Möglichstes thun werde. Entwurf. J R II, 13. 13 — März 20. Arnold v. Holzhausen an den Bürgermeister Daniel Bromm: dass der König beschlossen habe, den Tag zu Fit zu halten und April 5 dort zu sein. Or. J R II, 514. 14 — April 2. Fft an Mühlhausen und Nordhausen: dass der Kg. Maximilian den Speyerer Tag auf Mai 4 nach Fft verlegt habe. Entwurf. — April 8. Or. — April 9. — April 22. J RH, 515. 15 % Nordhausen an Fft: dankt für den Brief von April 2. 10 Mühlhausen an Fft: desgl. Or. l? Pfalzgraf Albrecht, Herzog in Bayern, an Fft: bestellt Quartier für 180 Pferde zu dem bevorstehenden Tage. Or. 18 — Mai 9. K. Friedrich an Fft: fordert zur Schickung einer bevollmächtigten Botschaft zu dem auf Juni 7 nach Fft angesetzten Tage betr. Hülfeleistung gegen Frankreich und Ungarn auf. Or. J R II, 515. 19 — Juni 2. Jorge Blume an Fft: bittet, da er krank sei und grosse Veränderungen an seinen Baulichkeiten vornehmen lasse, ihn mit Gästen unbeladen zu lassen. Or. 21 — Juni 7. Kg. Maximilian an Fft: ersucht, seinem Furier zur Besorgung von Quartier und anderen Dingen behülflich zu sein. Or. 22 — Juni 10. Ders. an Fft: ersucht, ihm das Haus, in dem vor kurzem der verstorbene Herzog Ernst v. Sachsen Herberge gehabt habe, zur Herberge zu bestellen. Or. 23 —- Juni 12. Bischof Sixt v. Eichstädt an Fft; ersucht um Herberge für 32 Pferde und ebensoviel Personen. Or. 24 — Juni 13. Fft an Kg. Maximilian: dass ihm das gewünschte Haus zur Verfügung stehe. Entwurf, dazu Abschrift ohne Datum. 25, 26 L 290 III. Reichstagsakten XIII, 1489. 1489 Juni 15. Fft an Strassburg: antwortet auf dessen Anfrage, dass der König in dieserWoche nach Fft kommen werde. Entwurf. 27 — Juni 19. Graf Eberhard v. Württemberg an Fft: ersucht, dem Ueberbringer dieses Briefes bei Besorgung von Herberge behülflich zu sein. Or. 28 — Juni 19. Kurfürst Philipp v. d. Pfalz an Fft: ersucht um Lieferung von Holz für seine Herberge im Deutschen Hause, sowie um Beihülfe für seinen Futtermeister zur Besorgung von Quartier für die Seinen in Sachsenhausen nahe bei seinem Quartier. Or. 28b — Juni 20. Nürnberg an Fft: bittet um Nachricht über den Ffter Tag. Or. 29 — Juni 23. Fft an Nürnberg: gibt Nachricht über die Ankunft Kg. Maximilians mit gen. Fürsten, sowie über Quartierbestellungen. Entwurf. J R II, 519. 80 — Juni—Juli (s. a. et d.) Verzeichniss der auf dem Ffter Tage anwesenden Reichsstände und Gesandtschaften. Zwei Abschriften. J R II, 489. 63-66, 67- 70 — Juni —Juli (s. a. et d.) Verzeichniss der Ffter Bürger, welche Schildwacht gehalten haben. Or. 71—75 — Juli 3. Aachen an Fft: bittet, sein Nichtbeschicken des Ffter Tages mit angeführten Ursachen beim Könige und den Reichsständen zu entschuldigen. Or. 31 — Juli 6 — 23. Ausführliche Aufzeichnungen über den kaiserlichen und königlichen Tag zu Fft betr. die Reichshülfe gegen die Könige v. Frankreich und Ungarn. Entwurf, vielfach durchkorrigirt. 31a — Juli 6—23. Abschrift davon, die verschiedentlich mehr enthält als der Entwurf, doch auch manches nicht hat, was in jenem steht. Mit ihr übereinstimmend, doch am Schluss etwas mehr enthaltend J R II, 522—537. 32—43 — Juli 6— 23. Ein Stück daraus, auch Abschrift, durchkorrigirt von der Hand des Entwerfers. 48—49 — Juli 8. Wetzlar an die zu Fft anwesenden Städteboten: beglaubigt seinen Rathsschreiber Heinrich und seinen Rathsgenossen Thomas Henne. Or. 62 — Juli 26—27. Beschlüsse des Ffter Tages betr. die Hülfe gegen die Niederländer, das Kammergericht und den Landfrieden. Abschrift mit Verzeichniss der anwesenden Städteboten. Abschrift. J RIR 587—54 x 3 doch nach anderer Quelle: es fehlt das Verzeichniss, doch am Schluss ein Abschnitt mehr. 77—80 — Juli 26 — 27. Abschrift des zweiten Theiles der Beschlüsse, der J RH, 540 durch Strich abgetrennt ist. 81—82 " -NdL ' r-; . Reichstagsakten XIII, XIV, 1489—1491. III. 291 1489 Aug. 9. Nürnberg an Fft: dankt für Uebersendung des Abschiedes des Ffter Tages. Or. 83 — Aug. 12. Lübeck an Fft: desgl. Or. 84- — Aug. 25. Ausschreiben Kg. Maximilians an die Hochmeister und Gemeinden gen. und ungen. Städte in Oberdeutschland: befiehlt ihnen, die zu Fft festgesetzte Steuer für die Kriegshülfe gegen die Niederlande und Ungarn bei gen. Strafe binnen sieben Wochen zu zahlen. Abschrift. J R II, 544. 85 — Sept. 4. Strassburg an Fft: will auf Ffts Aufforderung hin den auf Okt. 16 nach Speyer im Anschluss an den Ffter Tag angesetzten Städtetag besuchen. Or. 87 — Sept. 9. Ravensburg an Fft: sendet sein auf dem Ffter Tage ihm zur Besoldung der 2000 Fussknechte für den König aufgelegtes Theil an Fft als beauftragten Empfänger. Or. 88 1491 M ärz 7. Fft an Nürnberg: bittet, seinen Abgesandten Ludwig zum Paradies in den ihm aufgetragenen städtischen Angelegenheiten beim Könige zu unterstützen. Entwurf. XIV, 1 — März 7. Fft an die zu Nürnberg versammelten Städteboten: im selben Sinne. Entwurf. la — März 18. Ludwig zum Paradies an Fft: schreibt über seine Ankunft in Nürnberg und nennt Fürsten, die bereits da sind und in nächster Zeit erwartet werden. Or. 2 — März 20. Ders. an Fft: über seine Verhandlungen betr. den Handel Ffts mit Herzog Albrecht v. Bayern und mit dem Bischof v. Eichstädt. Or. 3 — März 20. Ders. an Fft: Weitere Nachrichten über seine Verhandlungen betr. die gen. Händel; in einem Nachtrage, dass ernstliche Verhandlungen auf dem Nürnberger Tag noch nicht haben stattfinden können, da erst wenige Fürsten versammelt sind. Or. 4 — März 25. Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihm Anweisungen betr. sein Verhalten in gen. Ffter Sachen. Entwurf mit eingelegtem Zettel. 5a, 5h — vor März 30 (s. a. et d.) Ludwig zum Paradies an Fft: schreibt ausführlich über die Verhandlungen betr. die gen. Ffter Sachen. Or. 6-7 — März 30. Ders. an Fft: desgl. Or. 8 — 1) — April 4. Ders. an Fft: über die Bestellung eines Stadtarztes für Fft; in einem Nachtrage, dass die Verhandlungen des Nürnberger Tages noch nicht begonnen haben. Or. Der Nachtrag J R II, 549.- 10 19* 292 III. Reichstagsakten XIY, 1491. 1491 A pril 5. Fft an Ludwig zum Paradies: gibt Anweisungen und Material für die Verhandlung über den Streit der Stadt mit Sigmund und Johann v. Schwarzenberg. Entwurf. 11 —12 — April 11. Ludwig zum Paradies an Fft: über seine Thätigkeit in gen. Ffter Sachen, über eine überstandene heftige Krankheit. Or. 13 — April 13. Fft an Ludwig zum Paradies: dass es von Kg. Maximilian eine Aufforderung erhalten, April 23 sein Kontingent vor Wien zu haben, dieser aber wegen der vielen Fehden nicht nachkommen könne; ersucht ihn um Nachricht betr. den Kriegszug und die Stadt nach Möglichkeit zu entschuldigen. Entwurf. 14 — April 13. Ludwig zum Paradies an Fft: über seine Verhandlungen in den Ffter Sachen, die sich sehr in die Länge ziehen; da er die Nürnberger Luft nicht vertragen kann, bittet er, ihn wenn möglich ablösen zu lassen. Or. 15 — April 15—17. Ders. an Fft: über die Vorgänge auf dem Nürnberger Tage, besonders über die Aufforderung des Königs an einige Rheinische Städte, ihre Bevollmächtigten nach Strassburg zu senden, woselbst ein gen. Fiskal mit ihnen unterhandeln soll. Auf eingelegtem Zettel ist bemerkt, dass dieser den Rheinischen Städten vorschlagen soll, statt Truppen Geld zu geben. Das ursprüngliche Datum ist April 15, doch sind Nachträge (so auch der Zettel) von April 17. Or. J R II, 549. 10, 17 — April 18. Ders. an Fft: die von Köln lassen bitten, ein Schiff, das sie zu Fft liegen haben, gegen Brandstiftung von Seiten ihrer Feinde zu schützen; schreibt über seine Verhandlungen in den Ffter Sachen, über einzelne auf dem Tage bekannt gewordene Vorgänge in Frankreich und Ungarn. Or. 18 — April 22. Fft an Ludwig zum Paradies: sagt betr. das Kölner Schiff seine Fürsorge zu und gibt ihm Anweisungen. Entwurf. 19 — April 24. Ludwig zum Paradies an Fft: berichtet in zwei Briefen über seine Thätigkeit in den Ffter Angelegenheiten. Or. 20, 21 — April 27. Ders. an Fft: desgl. Or. 22 — April 29. Ders. an Fft: desgl., theilt ein Gerücht über die Hülfe für den König mit. Or. 23 — April 30. Ders. an Fft: über seine Verhandlungen in den Ffter Sachen; bittet um Anweisung in einer Angelegenheit. Or. 24 - Mai 1. Ders. an Fft: über den Stand der Ffter Angelegenheiten. Or. 25 — Mai 4. Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihm Anweisung in den Ffter Angelegenheiten und schickt einen Brief an Herrn Veit v. Wolkenstein vom selben Datum zur Uebergabe. Entwurf. 26 JT- ■ ' ' " - — Reichstagsakten XIV, 149t. III. 293 1491 Mai 4. Fft an Veit v. Wolkenstein: bedankt sielt für die Unterstützung seiner Sache beim König und bittet um weitere Förderung. Entwurf. 2 7 — Mai 4. Ludwig zum Paradies an Fft: dass er in der städtischen Sache wenig auszurichten vermöge, dass es aber auch anderen höheren Standes nicht anders ginge; hat gehört, dass heute über die Hülfe für den König die Artikel aufgesetzt und berathen werden sollen. Or. 28 — Mai 6. Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihm Anweisung in der Schwarzenbergischen Sache. Entwurf. 29 — Mai 7. Ludwig zum Paradies an Fft: über den Stand der Ffter Angelegenheiten; dass die Streitsache zwischen Köln und den Fürsten in Zollangelegenheiten vom König geordnet ist. Or. 30 — Mai 9. Ders. an Fft: schreibt über den Stand der Ffter Sachen; dass nichts zu Stande kommen wolle, auch nicht in den das Reich angehenden Dingen; berichtet über die Kölner Angelegenheit. Or. 32—33 — Mai 18. Fft an Ludwig zum Paradies: schreibt über die Verhandlungen mit dem königlichen Fiskal in Strassburg, dass diesem zwar keine direkte Zusage gemacht, dass aber Fft gewillt ist, hinter anderen nicht zurückzustehen. Entwurf. 34 — Mai 19. Fft an dens.: präzisirt seine Forderungen in der Schwarzenbergischen Sache; sollten diese nicht angenommen werden, so soll er heimkehren. Entwurf. 35 — Mai 20. Ludwig zum Paradies an Fft: berichtet über die Verhandlungen des Nürnberger Tages, theilt Gerüchte über das bevorstehende Eintreten von Böhmen und Polen in die Verhandlungen, sowie die Ankunft des Kaisers mit. Or. 36 — Mai 23. Ders. an Fft: widerlegt eine ihm von Fft mitgetheilte in Strassburg vom königlichen Fiskal vorgebrachte Beschuldigung, als habe er dem König gesagt, wenn derselbe den Schwarzenbergischen Handel nicht beilege, wolle ihm Fft nicht dienen. Or. 37 — Mai 23. Ders. an Fft: dass er die Ffter Sache nicht zum Ab- schluss bringen könne; dass der König guten Willen habe; dass es sehr theuer in Nürnberg sei. Or. 38 — Ende Mai (s. a. et d.J Fft an Ludwig zum Paradies: gibt ihm Anweisungen. Entwurf mit der Bemerkung, dass er nicht ausgefertigt und abgesendet sei. 39, 40 — Juli 12. Kg. Maximilian an Fft: fordert dem Nürnberger Anschlage gemäss bei Verlust aller Freiheiten und Privilegien die Sendung von 25 Mann zu Ross und 75 zu Fuss nach Metz bis Aug. 24. Or. 41 294 HI- Reichstagsakten XIV, 1491 —1493. 1491 A ug. 26. Ders. fordert in allgemeinem Ausschreiben die Reichsstände bei Strafe von 60 Mark lötigen Goldes auf, entweder in 14 Tagen nach Empfang desselben ihr Kontingent nach Ellekurt im Sundgau oder die entsprechende Summe zur Anwerbung der Söldner nach Fft zu schicken. Abschrift. 4-2 — Sept. 1. Ders. an Fft: beglaubigt seinen Diener Mathias Smid zur mündlichen Verhandlung betr. das auf dem Nürnberger Tage festgesetzte Ffter Kontingent. Or. 44 — Sept. 9. Ders. an Fft: übersendet eine Anzahl Quittungen für Reichsstände, die dem Nürnberger Anschlage entsprechend zahlen werden, behufs Entgegennahme des Geldes. Or. 45 — Sept. 30. Ders. an Fft: gebietet, unter Androhung gen. schwerer Strafen, die vom Nürnberger Anschlage noch schuldigen 2050 Gulden binnen 14 Tagen nach Empfang dieses Schreibens an Nürnberg abzuliefern. Or. 4(> 1492 J uni 4. K.Friedrich an Fft: zählt die UebergrifFe des Königs v. Frankreich auf und verlangt Zuzug gegen denselben auf Aug. 2 nach Metz. Or. J R II, 553. 4? — Juni 13. Kg. Maximilian an Fft: übersendet das kaiserliche Dekret von Juni 4 und erwartet, dass Fft demselben gemäss handeln wird. Or. 48 — vor Okt. 15 (s. a. et d.) Instruktion für eine Botschaft der zu Koblenz versammelten Reichsstände an den Kg. Heinrich VII. v. England mit Kredenzbrief. Abschrift ohne Tagesdatum; die Instruktion bei J R II, 564. 5() — vor Okt. 15 (s. a. et d.) Beschlüsse des Koblenzer Tages (ist mit dem vorigen zusammen der von Kg. Maximilian mit dem Brief von Okt. 15 geschickte Abschied des Koblenzer Tages). Abschrift. 51 — Okt. 15. Kg. Maximilian an Fft: übersendet den Abschied des Koblenzer Tages (vergl. 1492 vor Okt. 15) und verlangt dem dort festgesetzten Anschlage gemäss sofortige Absendung von 50 Reisigen nach Luxemburg oder statt deren 1000 Gulden; ladet zu dem auf Dez. 13 nach Fft angesetzten Tage ein. Druck. 49 1493 Febr. 14. Ders. an Fft: begehrt, dass Fft seiner früheren Aufforderung gemäss seine Botschaft ohne Verzug nach Colmar zu dem angesetzten Tage sende, wo er bereits eingetroffen ist. Or. 52 — März 25. Ausschreiben Kg. Maximilians betr. seine und des Reiches auswärtige Beziehungen mit Aufforderung zur Hülfeleistung und zum Besuche eines nach Strassburg auf Juni 2 angesetzten Tages. Druck. J R II, 568. ' ' 53 W ***'■*?' Reichstagsakten XIV, XV, 1493— 1495. -95 1493 April 24. Kg. Maximilian an Fft: beglaubigt seinen Rath Wendel v. Homburg zur mündlichen Verhandlung. Ol*. 54 1494 Mai 8. Ders. an Fft: da er den zwischen dem Erzbischof Berthold v. Mainz und dem Pfalzgrafen Philipp bestehenden Streit mit Waffengewalt beendigen muss, befiehlt er, Juni 8 bei ihm zu Speyer auf das stärkste gerüstet im Felde zu sein. Or. 55 — Juni 15. Ders. an Fft: dass Fft seine Hülfe nicht zu schicken brauche, da er Aussicht habe, den Streit zwischen den beiden Fürsten auf friedliche Weise beizulegen. Or. 56 — Nov. 24. Ders. an Fft: ladet zu dem auf Febr. 2 nach Worms anberaumten Reichstage ein. Or. 57 1495 Febr. 7. Reinhard, Kg. v. Jerusalem und Sicilien, Herzog zu Lothringen und Markgraf zu Bar, an Fft: bittet um Quartier für seine Botschaft zu dem bevorstehenden Fiter Tage. Or. 58 — März 26 — Aug. 12. (s. a. et d.) Oeffentlicher Anschlag, Verordnungen Kg. Maximilians enthaltend betr. das Verhalten gegen die auf dem Reichstage zu Worms Erscheinenden und der Erscheinenden unter einander. XV, la — März 26 — Aug. 12. Ausführlicher Bericht über die Verhandlungen des Wormser Reichstages mit einem auf demselben öffentlich bekannt gemachten Schreiben Papst Alexanders VI. an Kg. Maximilian von Juni 1. Abschrift. 1—101 — März 26 — Aug. 12. Davon Abschrift für die Verhandlungen bis April 7 von verschiedenen Händen mit freigelassenen Seiten und Stellen, doch vollständig (offenbar haben verschiedene Schreiber verschiedene Stellen abzuschreiben gehabt). 172—183 — zu März 26— Aug. 12 (s. a. et d.) Geldanschlag vom Wormser Reichstage. Abschrift. 102 — 110 — zu März 26 —Aug. 12 (s. a. et d.) Nichtangenommene Reichs- Regiments-Ordnung Kg. Maximilians. Abschrift. 120—120 — zu März 26 —Aug. 12. Präsenzliste des Wormser Reichstages. Abschrift. 130—132 — Aug. 7. Kg. Maximilians ewiger Landfriede. Abschrift. 134—138 — Aug. 7 (s. a. et d.) Kg. Maximilians Kammergerichts-Ordnung. Abschrift. 139—148 — Aug. (s. a. et d.) Abschied des Wormser Reichstages. Die einleitenden Sätze von der Hand des Ffter Stadtschreibers Entwurf, das übrige Abschrift. 149b, 161—171 — Aug. 17. Arnold v. Schwarzenberg an Fft: über das Verlangen des Königs betr. Uebersendung des von Reichsständen etwa bei Fft ■ wJSru.iJK- .*«■ JlpyMk . ' ""JSif-' ' 296 III. Reichstagsaklen XIV, XV, 1495. hinterlegten Geldes zur eilenden Hülfe, sowie über Verhandlungen betr. Verlegung des Reichskammergerichts nach Fft. Or. J R II, 585- XIV, 59 1495 A ug. 17. Kg.Maximilian an Fft: ersucht um Ablieferung des, wie er gehört, von einigen Reichsständen bei Fft hinterlegten Geldes für die eilende Hülfe an den Erzbischof Berthold v. Mainz. Or. 61 — Aug. 18. Arnold v. Schwarzenberg an Fft: berichtet über seine Unterredung mit dem Kammerrichter, Herrn v. Zollern, betr. Verlegung des Reichskammergerichts nach Fft. Or. J R II, 586. 62 — Aug. 19. Fft an Kg. Maximilian: dass ihm bisher kein Geld übergeben worden sei und dass es keine Anweisung zu solcher Empfangnahme erhalten habe. Entwurf. 63 — Aug. 23. Kg. Maximilian an Fft: hat gehört, dass etliche Reichsstände und Reichsstädte das auf sie in Worms angeschlagene Geld bei etlichen Ffter Bürgern hinterlegt haben, oder auch etliche auf der Ffter Messe verkehrende Kaufleute zur Darleihung des Geldes angewiesen haben; ersucht deshalb, die Abführung des betr. Geldes möglichst bald an den Erzbischof v. Mainz zu veranlassen. Or. 64 — Aug. 25. Fft an Kg. Maximilian: weiss von hinterlegten! Gelde nichts, hat auch nichts in Erfahrung bringen können; doch will es sich bei den auf der Messe verkehrenden Kaufleuten erkundigen und eventuell die Absendung veranlassen. Entwurf. 65 — Okt. 21. Kg. Maximilian an Fft: soll von dem ersten Anleihegeld, das es einnimmt, dem Grafen Adolf v. Nassau, Statthalter zu Geldern und Zutphen, 2020 Gulden auszahlen. Abschrift. XV, 187 — Okt. 22. Simon v. Hungersbach, Kg. Maximilians Schatzmeister, bescheinigt, dass ihm die vom Könige an Fft geschickten Quittungen für gen. Reichsstände für Empfangnahme der auf sie veranschlagten Summen sämmtlich zurückgegeben sind, da Niemand an Fft bezahlt hat. Or. XIV, 66 — Okt. 22. Kg. Maximilian an Fft: übersendet Quittungsformular für die Empfangnahme der Anleihegelder. Abschrift, desgl. von dem Formular. XV, 186 — Okt. 24. Ders. an Fft: dass es ausser der gen. Summe von 2020 Gulden, die er Fft von den eingenommenen Anleihegeldern an den Grafen Adolf v. Nassau auszuzahlen befohlen, Niemand ohne seine Anweisung davon etwas ausliefern dürfe. Abschrift. 186b — Okt. 24. Erzbischof Berthold v. Mainz an Fft: da Fft vom Wormser Tage beauftragt ist, die Anleihegelder für die eilende Hülfe in Empfang zu nehmen, übersendet er ein Verzeichniss der Namen derer, die noch nicht bezahlt haben. Abschrift. 185 i Reichstagsakten XIV, XV, 1495—1496. III. 297 1495 Okt. 24. Das Verzeichniss in Abschrift. 187b, 190b — Okt. 24. Ein anderes kleineres Verzeichniss. Abschrift. 195 — Okt. 29. — 1498 Sept. 18. Aufz. über empfangene Anleihegelder. 192—193, 198 — Okt. 30. Kg. Maximilian an Fft: der Erzbischof v. Mainz, der mit Fft zur Empfangnahme der Anleihegelder beauftragt ist, hat einen Theil eingenommen; er, der König, hat diejenigen Reichsstände, die noch nicht ihren Anleihebeitrag bezahlt haben, darum gemahnt und ihnen befohlen, das Geld an Eft zu bezahlen; ersucht Fft um Empfangnahme gegen Quittung. Abschrift. 185b — Nov. 17. Ders. an Fft: mahnt um Ablieferung des ihm auf dem Wormser Reichstage bewilligten gemeinen Pfennigs. Or. J R II, 589. 1 ' XIV, 67 — Nov. 21. Kg. Maximilians allgemeines Ausschreiben betr. die Franzosen- und Türkengefahr: da der gemeine Pfennig nicht so bald einzubringen ist, der ihm dort vorläufig bewilligte Kredit von 150,000 Gulden aber nicht hat realisirt werden können, so ersucht er jeden Reichsstand, so viel als möglich an seine zum Einsammeln auszuschickenden lläthe zu übergeben. Druck. 68 — Dez. 24. Herzog Wilhelm v. Jülich an Fft: bittet für den auf Febr. 2 nach Fft angesetzten königlichen Tag um Herberge für seine Räthe, 25 Personen und Pferde. Or. 69 — Dez. 28. Erzbischof Hermann v. Köln an Ludwig zum Paradies: will auf dem königlichen Tage von Febr. 2 Quartier bei ihm nehmen und ersucht um Besorgung von Herberge für sein Gelolge von 150 Personen nahe dabei. Or. 70 1496 Jan. 7. Kg. Maximilian an gen. Reichsstände, darunter Fft: beglaubigt den Kammerrichter Eitel Friedrich v. Zollern und den Kammergerichts-Advokaten Georg Schretl zur Verhandlung betr. den ihm zu Worms bewilligten gemeinen Pfennig. Or. 71 — Jan. 18. Erzbischof Berthold v. Mainz an Fft: bittet um Unterstützung des Heinrich Eichenberg zur Besorgung von Quartier für sein Gefolge in der Nähe des Töngeshofes, wo er selbst wohnen wird. Or. 72 — Jan. 25. Erzbischof Hermann v. Köln an Ludwig zum Paradies: wiederholt sein Gesuch von Dez. 28 und bittet um Nachricht über den bevorstehenden Tag. Or. 73 — Febr. 2. Herzog Wilhelm v. Jülich an Fft: ersucht um passendere Herberge für seine Räthe mit 25 Pferden und Personen als die bereits angewiesene. Or. 74- — Febr. 11. Mühlhausen an Fft: bittet, sein Nichtbeschicken des 19** 298 III. Reichstagsakten XIV, XV, XVI, 1496. Ffter Tages zu entschuldigen und ihm den Abschied desselben zu senden. Or. 75 1496 Febr. 20. Wilhelm Besserer, Bürgermeister in Ulm, Hauptmann des Städtebundes in Schwaben, an Fft: bittet um Nachricht, über den auf Febr. 2 nach Fft angesetzten Tag. Or. 76 — Febr. 27. Fft an Wilhelm Besserer: weiss nicht, ob der auf Febr. 2 angesetzte Tag vor sich geben wird, da zwar einige Fürsten Quartiere bestellt haben, aber bis jetzt noch Niemand erschienen ist; das Kammergericht wird täglich gehalten. Entwurf. J 11 II, 590. 77 — Mai 11. Kg. Maximilian an Fft: bedankt sich für die Mittheilung betr. das bei Fft für die eilende Hülfe eingezahlte Geld und bittet um Nachricht, wenn weiteres eingezahlt werden sollte. Or. 78 — Mai 15. Jörg v. Eck, königlicher Schatzmeister, an Fft: bittet, ihn wissen zu lassen, was seit Ffts letztem Brief an den König (auf den dieser Mai 11 geantwortet hat) an Geld für die eilende Hülfe bei Fft eingezahlt worden ist. Or. 79 — Mai 16. Fft an Jörg v. Eck: dass es kein Geld mehr erhalten habe. Entwurf. 80 — Mai 23. Kg. Maximilian an Fft: ersucht um Beschickung des auf Aug. 2 nach Lindau wegen der Franzosengefahr angesetzten Reichstages. Druck. 81 — Aug. 16. Kg. Maximilian an Fft: wiederholt seine Aufforderung zum Besuche des Lindauer Tages. Druck. 82 — Aug. 21. Notiz über eine Ansprache des Erzbischofs v. Mainz an die zu Lindau versammelten Reichsstände, dass er die Ankunft des Erzherzogs Philipp als Vertreters des Königs stündlich erwarte und die Anwesenden zur Geduld ermahne. Or. XVI, Vorsatzblatt. — Aug. 25. Kg. Maximilian an Fft: ersucht 11111 Uebersendung des von Fft verlangten Anlehens. Druck. XIV, 88 — Aug.— 1497 Jan. (s. a. et d.) Vorschlag einer Geschäftsordnung des Reichskammergerichts, eingereicht von dem Kammergerichts- O 2 O O personal auf dem Lindauer Reichstage. Abschrift. XV, 157a—165a — Aug. — 1497 Jan. (s. a. et d.) Geschäftsordnung des Reichskammergerichts, beschlossen auf dem jLindauer Reichstage. Abschrift. 149a—156a — Sept. 6 —1497 Febr. 9. Ausführlicher Bericht über die Sept. 6 begonnenen und 1497 Febr. 9 beschlossenen Verhandlungen des Reichstages zu Lindau nebst den dort zur öffentlichen Bekanntmachung gelangten, z. T. vor Sept. 6 datirten Schreiben, sowie Mittheilung des Abschiedes dieses Reichstages. Mit einem Nachtrage und einer direkt an Fft übersandten Kopie eines Schreibens ämm ...... - " V< s. t Reichstagsakten XIV, XVI, XVII, XVIII, 1497 — 1498. III. 299 Kg. Maximilians an den Erzbischof v. Mainz, das sich auch in dem Berichte findet, sowie ein gleichzeitiges Register über den Bericht. Abschrift, das Register Or. XVI, 1—123 1497 J an. 30. Kg. Maximilian an Fft: fordert zum Besuche des auf April 9 nach Worms anberaumten Reichstages auf und ersucht zugleich Fft, seinen Antheil an dem ihm verwilligten Darlehen von 150,000 Gulden nach der Sammelstelle Friedberg zuschicken. Druck. XIV, SF — April 24 —Aug. 23. Verhandlungen und Abschied des Reichstages zu Worms, mit zahlreichen, zum Theil sogar vor April 24 liegenden, auf dem Reichstage bekannt gemachten Aktenstücken. Grösstentheils J R II, 592 ff. Dazu einzelne Stücke in späterer Abschrift. XVII, 1-80, 85-86 — April 24 — Aug. 23 (s. a. et d.) Rathschlagung vom Wormser Reichstage betr. Aenderung der Kammergerichtsordnung. 81—82 1498 Febr. 13. Kg. Maximilian an seine gen. Unterthanen in den Vorderösterreichischen Landen: macht ihnen bekannt, dass er Reformen für seine Ober- und Niederösterreichischen Länder angeordnet habe, und gibt nähere Anweisungen darüber. Abschrift. 83 — Juni 18—Sept. 3. Verhandlungen und Abschied des königlichen Tages zu Freiburg i. B., der auf 1497 Sept. 29 angesagt war, aber erst mit dem Erscheinen des Königs 1498 Juni 18 begann. Abschrift. XVIII, 1—56 — Juli 6. Kg. Maximilian an Ludwig zum Paradies zu Fft: ersucht ihn, seinem Zollschreiber Dietrich Stengell bei Empfangnahme von 15,000 Gulden, die derselbe in seinem und der zu Freiburg i. B. versammelten Stände Auftrage bei seinem Schatzmeister zu Fft erheben soll, behülflich zu sein. Or. XIV, 85 — Juli 22. Ders. an Ludwig zum Paradies: ersucht um Unterstützung des Prokurators Johann Röchlinger, den er wegen eines Anlehens an Fft schickt. Or. 86 — Aug. 11. Ders. an Fft: übersendet die auf dem Freiburger Reichstage beschlossene Ordnung der Weinbereitung von Aug. 14 und empfiehlt ihre Ausführung. Or. XVIII, 5? •— Aug. 14. Ders. erlässt im Einverständniss mit den auf dem Freiburger Reichstage vertretenen Reichsständen eine Ordnung über die Zubereitung des Weines. Druck. 58 — Sept. 24. Ders. an Fft: berichtet über seine bisherigen und seine bevorstehenden Unternehmungen gegen Frankreich. Or. XIV, 87 . in#*- - 3* >:_J£34 300 III. Reichstagsakten XIV, XVIII, XIX, 1498—1499. 1498 Nov. 24. Kg. Maximilian an Fft: schreibt über seine Absichten betr. den Wormser Tag, den er geheim zu halten befiehlt; Fft soll seine Botschaft nach Worms senden mit der Weisung, wenn er es verlange, mit den anderen daselbst vertretenen Reichsständen zu ihm nach Köln zu kommen. Or. 88 1499 J an. 9. Ders. an Fft: dass der Wormser Tag nach Köln verlegt ist; fordert Fft zur Beschickung auf. Or. XVIII, 60 — Aug. 17. Ders. an den Herrn v. Eppstein: befiehlt ihm, sofort persönlich mit den ihm auf dem gegenwärtigen königlichen Tage zu Ueberlingen zum eilenden Zuge gegen die Eidgenossen auferlegten sechs zu Ross im Feld zu erscheinen. Or. XIV, 80 — Dez. 2. Ders. an Fft: ersucht um Beschickung des 1500 Febr. 24 nach Augsburg angesetzten Reichstages. Or. XIX, 1 Druckerei von August Osterrieth in Frankfurt a. M.