-< -I
8 III.
Privilegien 1346 — 1349.
1346 Sept. 16. L. verschafft Gerlach v. Limburg die Bede und Steuervon Fft und Gelnhausen, bis dieser hiervon und von den Bedenund Steuern von Friedberg und Wetzlar sowie dem Zoll zwischenHohenberg und Mainz 20,000 Pfund Heller eingenommen habenwerde. 77
— Nov. 26. L. verkauft Fft die Häuser und Gesesse genannter Judenum 3000 Pfund Heller unter näheren Bestimmungen. BU6o4. 78
— Nov. 27. L. gestattet Fft, eine Münze zu machen, klein Geld zuschlagen und den Wechsel in der Stadt zu bestellen. P P 30.B U 606. 71)
1347 Dez. 13. Kg. Karl gibt Ulrich v. Hanau 5000 Pfund Heller undversetzt ihm als Sicherheit 500 Pfund Heller jährlich von der FiterSteuer über den auf derselben Steuer an Philipp v. Falkensteinund Gottfried v. Eppstein verschriebenen Betrag. B U 610. 80
1349 Febr. 7. Kg. Günther bestätigt Fft alle von früheren Kaisernund Königen der Stadt verliehenen Gnaden, Rechte, Freiheitenund Gewohnheiten und gibt Zusicherungen betr. fernere Privilegien-bestätigung. P P 30. 81
— Juni 7. Kg. Karl erklärt, dass in der zwischen ihm und GrafGünther v. Schwarzburg gemachten Sühne auch Fft begriffen sei,und verzichtet auf alle Ansprache gegen die Stadt. Zwei Aus-fertigungen. PP33. 82,82a
— Juni 7. K. bestätigt Fft die der Stadt von Kaiser Ludwig ver-liehenen Rechte, Gnaden, Freiheiten, Gewohnheiten, Lehen undPfandgut. P P 32. 83
— Juni 7. K. bestätigt Fft das Privileg der zwei Messen und erklärtsich bereit, der Stadt alle ihre Privilegien, einzeln oder zusammen,zu bestätigen, auch für den Fall, dass er Kaiser wird. Zwei Aus-fertigungen. P P 32. 84, 84a
— Juni 9. K. erklärt, dass er sich mit Graf Günther v. Schwarzburgwegen des Reichs verglichen und ihm und seinen Erben, bis erGoslar und Nordhausen pfandweise erhalten haben werde, die FfterReichssteuer verpfändet habe. Zwei Ausfertigungen. 85, 85a
— Juni 25. K. gestattet Fft, die städtischen Gefälle nach Bedürfnisszu vermehren oder zu vermindern und das dem Stift von Mainzseitens des Reichs verpfändete Ungeld einzulösen. 80
— Juni 25. K. leiht von Fft 15,200 Pfund Heller und versetzt derStadt dafür die Juden in Fft. 87
— Juni 25. K. verspricht Fft, die Zustimmungsbriefe betr. die Ver-setzung der Juden an die Stadt von denjenigen Kurfürsten, welchejetzt nicjit in Fft sind, bis zum n. Nov. zu erwirken. 88