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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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495
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Ein künic hiez Barachias,(s. 751) der von Josaphäte was

16505 gesetzet über daz selbe laut,

den suocht er da biz er in vant.Er saget im also dräteden tot von Josaphäteund swaz da was ergangen.16510 Do ensumt er sicli nilit lange;dö fuor er also baldezuo dem wüesten walde,er fuor mit menge und anders wolbiz er vant daz fremde hol:loao daz grap er schouwen began.D6 weinete der riche man;mit sinen handen nam er abesä daz lit von dem grabe.Do schouwet er die heren

16520 die da lagen mit eren,bi Barlaäme Josaphät.Unverfület was ir wät,ganz was ir lip vil reineund allez ir gebeine,

16525 sie wären unvervvandelöt,doch sie beide wären tot.Da die guoten lägen(wen mohte des betragen ?)diu stat was reines smackes vol;

16530 gerne man daz glouben sol.Der künic vil gehiure(s. 752) hiez machen vaz vil tiurezwei, da leget er in zehantdie herren als er sie (da) vant.

16535 Do fuort er sie ze landemit eren äne schände.

16507 fagte 16510 Da enfümet er 16513 manige (über a e

C Y) 16516 weinte 16518 So 16519 herren 16522 vfület S'.v vfület verb. Cy.