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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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464
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schuof daz er vergaeze

15460 niht siner ebenalten,

daz er der rehte walten

wol ze rehte künde

davor vil mange stunde.

Er schuof daz er gedähte dran

151(15 swaz er gemaches ie gewan.Darnach er in brähtedaran daz er gedähtean die grözen arebeitund an des siechtuomes leit,

15470 und daz niht was gewon sin muotalso grozer armuot.Do sant er im vil in den gedanc(s. 713) daz diu zit waer alzelanc.

Des durstes not säst er im für,

15475 darzuo (daz) er selbe kürdaz des niht ende würde,daz waere ein michel bürde.Sus sande der unguotevil ze sime muote

15480 grozer ungedanke trit't;

also saget uns noch diu schriftdaz hievor geschach alsodem vil guoten Antonio.Do der tievel inne wart

15485 daz vil kranc was sin vartwider sine staetikeit,daz was im äne mäze leitdaz er an Krist gedähte,der in ze gnaden brähte.

15490 Er häte guote zuoversiht,den tievel ante er für niht.Des schämt er sich vil sere;

154G4 dar an 15472 Da 15473 712,29 als 713,1 wiederholt

15475 or] her; i'elbe 15482 hie beüor 15483 antonyo 15484 vart.