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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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Verholne huop er sich da hin

dar vil lange stuont sin sin.

Daz was unlange verholn

H995 daz er sich hsete so verstoln,

wan daz volc lief allenthalben zuosä des morgenes fruo.Sie begunden wuofen,weinen unde ruofen;

15000 zehant wart michel trüebesalvon den liuten überal.Sie suochten allenthalbenin bergen unde in alben,in holze joch in velde;

15005 sie wolden in vermelden,sie wolden irren sine llulit.Daz enwas niht äne fruht:wan dö sie suochten überalbeide berge unde tal,

15010 dö funden sie den herrenin einem graben verre.Do er lac in dem graben,dö hat er üf die hende erhaben,hin ze himele sach er dö,(s. 696) 15015 sine sexte sanc er so.

Dö sie den herren funden da,vil sere weineten sie sä,sie verwizzen im die fluhtunde iedoch mit grözer zuht.

15020 Dö sprach der herre: 'Mir ist leitiuwer üppic arebeit.Ir enmuget min mere habenze künge, daz wil ich iu sagen.'SO sere zoht in doch daz liut

14992 do 14996 alienhalbe 14997 morgens 15003 alben] talhen15010 Da 15012 Da 15013 Da 15017 weinten 15022 mere nichthaben 15024 zoht] vochte S*, darüber noto ivolü Cy; "olk lät.