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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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449
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sinen nähisten miimen

mit den selben sinnen14960 rehte alsam sin selbes lip.(s. 694) Daz sol tuon man unde wip.

Warzuo wiltü mich danne laden

zuo der bürde und an den schaden

da du von ilest sere?149S5 Der rede entuo du mere!

Ob daz rieh sen ist guot,

so habe dar vaste dinen muot;

ist ez der sele schädelich,

warumbe legestuz denne üf mich?"14970 Dö der künc vernam den man,

dö liez er die rede vergän.

Des nahtes also dräte

in siner kemenäte

dö er eine beleip,14975 einen grözen brief er schreip,

da was michel wistuom an;

den liuten schreip er daran

wie sie mit grözen güeten

gotes solden hüeten,14980 wie sie mit eren solden leben

und got lop daz reine geben.

Darnach schreip er an den briet'

einen rät der was vil tief,

daz sie ze künge meinen149S5 einen man gezsemen,

der hiez Barachias

und ein vil wiser herre was.(s. 695) Als er den brief vollenschreip,

niht langer er beleip.14990 Üz dem palas gienc er sä,

den selben brief den liez er da.

14958 nehiften 14963 bürde 14965 da nicht m. 14968 Iz ift

14969 legeft du ez 14971 Da 14977 er alle daran 14988vol fohreip 14989 bleip.

Baxlaam und Joaaphat. £&