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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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445
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14825 nähen unde verren,(s. 689) und ouch sine ritterschaft,

darzuo grözer liute kraft

für sich komen alle:

'Nu seht ir, sprach er, alle14830 waz leides ist geschehen mir:

tot ist min vater Avennir

als ein ander armman,

der lant noch richtuom nie gewan.

Des enmoht ich im niht gefrumn14835 swie ich doch wsere sin lieber sun,

al die mäge und al die man

enmohten daz niht understän,

er enmüese ouch liden

daz niemen mac vermiden,14840 er (en)müese dar bekomen

da sin rede wirt vernomen,

wände er rede da muoz geben,

wie was hie getan sin leben.

Da enhfit er helfe niet14845 wan diu werc alse er hinnen schiet.

Den liuten allen so geschult,

daz ist war und anders niht.Nu hoeret mich, daz ist min rät,

wände iuch got erloeset hat11850 mit siueni bluote tiure

von dem ungehiures. 690) und von altem irretuome,

dem ir mit bnesem ruome

gedienet habt nu lange;14855 daz sol nu sin vergangen!

Ir bekennet wol min leben:

14829 Nu feht ir fp'oh er alle S 4 , Nu i'eht fp'ch er wie (ich ge-valle verl. Cy 14834 im] nü; gefrümen 14836 Alle die; alle

die 14846 fa 14849 iuch] mich 14852 altem] allem.