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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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444
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Dir ist aller dingelich

äne zwivel mügelich,

wan daz eine du enmaht:H7'J5 einen tac noch eine naht

äne erbärmede sin

an den die tuont den willen din:

vil gröz diu erbärmede ist.(s. 688) Dir zimt wol ere, Jesu Krist;14800 der wäre got bistu genant,

äraen über alliu lant.'

Alsus getan was sin gebet

daz er ze got mit flize tet.

Siben tage er du beleip14805 bi dem grabe daz er niht treip

wan weinen unde sere klagen.

Ijeit kund er wol vertragen ;

an ezzen däht er kleine,

niht trankes pflac der reine.14810 Er sufte inniclicben,

sus bat er got den riehen.An dem ahtoden tage

in sin palas von der klage

fuor Josaphat der riebe.14815 Do teilt er miltieliche

beide schätz und ouch gewant

al den armen die er vant.

Sinen schätz den teilt er gar,

daz in sin last niht irte dar14820 da diu vil enge porte stet

diu in daz himelriche get.

Sus däht er al die vierzic tage

an sines vater tot mit klage.

Darnach hiez er die herren

14792 (D)it; drugelich S 4 , dyngelioh Verl. Cf. 14796 erbannde14797 Ane 14798 diner erbärmede H799 zemet 14808 vliz

14808 ezzen] alls S 4 , efzen Cy 14812 achten 14817 Allen

den 14818 schätz den] fchdlde S 4 , fchatz C Y 14819 irrete

14822 alle die.