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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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442
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14725 da din muoter din gelac.

Wie möhtestfi min kint gesin?

Got der ist der vater din.

Waz lones mac icli dir im geben,

waz segens ist ze dir min segen,U780 waz dankes bringe ich got für diel) ?

Ich was verloren, ml bin ich

von dinen schulden fanden.

Ich was tot in den sunden,

nu hän ich leben gewunnen.14785 Got was ich entrannen,

nu hän ich sine hulde;

daz ist von diner schulde.

Waz lönes müht ich dir nu geben '?

Daz vil ewige leben14740 daz si von gotes gäbe din!'

Mit der rede kust er in.

Darnach sprach er diz gebet,

vil inniclichen er daz tet:(s. 686) 'Herre, zuo den gnaden din14745 bevilhe ich nü die sele min.'

So starp mit grozme riuwen

Avennir der getriuwe.Do weinete vil sere

Josaphat der here.14750 Do bot er eren im gnuoc,

zuo dem grabe er in dö truoc,

ze guoten Hüten leget er in.

Do liez er daz gewtete sin

wesen vil unkünielich,14755 ez was ein tuoch vil riuwelich.

Üf er sine hende huop

ob dem grabe da er stuont;

14726 absatz hs. 14728 gegeben 14731 vlom 14735

entrünne 14740 gots 14743 ynneeliche 14745 Beüel 14746

grofme (grofin verb. Cy) ruwe 14748 weinte 14752 leg S*, legeteCf 14757 Ob' cleme gr.