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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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dem guoten Josaphäte.

Do zöch er sich vil dräte14660 an eine sunderliche stat.(s. 683) Got er mit flize gnaden bat;

vil dicke wart sin houbet

mit aschen da bestoubet;

sin siufzen daz was harte gröz,14665 mit zahern er sich gar begöz.

Got bat er alterseine

mit inniclicher meine,

daz er von grözen schulden

in lieze komen ze hulden.14670 Sin diemuot joch sin i - iiiwe

wart also gröz cntriuwen

daz er sin selbes munde

mit nihte des engunde

daz er got iht nande.14675 DO daz sin sun erkande,

er sprach : 'Vater, niht so tuo!

Du nenne in späte unde fruo.'

Sus wart verwandelet sin muot,

er fuor den wec ze tilgenden guot.14630 Sin giiete diu wart dö gezalt

für sine sünde manicvalt.Alsus lebet er vier jär

mit grözme riuwen, daz ist war;

mit zahern was er tugenthaft.14685 Dö wart er siech an siner kraft:

er leit angest unde not,

wände er lac des selben tot.(s. 684) Dö er bi dem ende was,

wände er langer niht genas,146!» sorgen er begunde

14670 ioch S\ vnd C T 14671 entvöwe 14673 nicht 14678vwandelt 14682 vier] mer S 4 , darüber IUI (ebenso am rand) Cr>

Roth las fälschlich nu 14685 Da.