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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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dö sprach er zuo den fürsten sin:

"Nu saget mir, lieben Munt min,

ob ir kiesen soldet,2085 weihe ir nemen woldet(s. 90) under disen schrinenV

Bi den hulden minen,

nu saget mir, sprach er, alle

weih iu allerbest goYaHen': 1 "2090 Die herren sprächen liberal:

"Daz ist ein ungelichiu wal!

Swer so nemen solde,

er nseme niwan die mit golde,

die sint gemachet schone,2095 sie ziseme wol der kröne,

daz man sie darinnc

behielte mit ir gimmen.

Diu andern zwei sint ringe,

von harte swachen dingen."2100 Do der künc die rede vernam,

(er sprach:) "Ich wisse wol daz ir alsam

spnechet als ir habet getan:

als ir seht, so habet ir wän.

Swaz ir schoenes vor iu seht,2105 des swert ir wol unde jeht

daz ez si guot von gründe;

daz \en)ist niht äne sunde.

Swaz ir ouch jfunerliehes seht,(s. 91) vil harte unzwiveliche ir jeht

2110 daz ensi ze nihte guot:

also stet iuwer kranker inuot."

Des enwolt in niht verdriezen,

do hiez er entsliezen

mit den slüzzeln guldin*

2082 Da 2089 Welche 2091 vngeliobes rcrs 2093 $

neme intwa die mit de golde 2097 gnlie 2098 zwey die ft°

2099 harte 2100 (D)a 2102 Sprächet alib 2103 Alfo; fehetjä. oft 2109 vnzwifelich 2113 Da.