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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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diu slöz diu wären guldin,als wären ouch diu slüzzelm.2050 Des enwolt in niht verdriezen,er hiez darin besliezentöton gebeine,

daz stanc und was unreine.Er hiez vil jämerlichen2055 diu andern zwei bestrichen

mit beche, daz was harte swarz,darzuo hiez er strichen harz.I)ö fult er sie beidemit edelem gesteine;2060 darzuo leget er würze gnuocder besten der diu erde truoc,swaz so bäte guoten wäzdaz leget er in diu selben vaz.89) Er verbant sie vil vaste

2065 mit einem bnesem baste.Do daz was ergangen,do enbeite er niht lange,er sande nach den herrennähen unde verren2070 daz sie ze hove kernenund sine rede vernpemen.Do sie den boten gehörten,sä bi den Wortenfuoren sie vil dräte2075 ze des künges kemenäte.

Als er die herren an gesach,alle gruozt er sie und sprachzuo den kamera'ren sin:"Traget her miniu väzzelinl"2080 Do man sie dar gebrähte,als er davor gedrillte

2049 Alfo 2058 Da, 2060 und 63 lachte er 2066 und 67iD)A 2072 Da 2073 So 2076 Alfo; ane 2077 gvuftz

2078 kemeneren 2080 Do] Da; dar] da 2081 Alfo.