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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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(s, 78) daz in die vogel fräzen.

1810 Ein teil viel üf die steine,

der erden was da kleine,

ez enmohte niht gewurzen;

in (den) wilen kurzen

do begund ez dürre werden1815 von der tiuren erden:

dö ez was errunnen,

do dorret ez von der sunnen.

Ouch viel von dem körne

ein teil in die dorne;1820 dö sie ensamt errunnen,

niht wuochers sie gewunnen.

Ein teil viel werde

üf die guoten erde;

hei, wie wol sich daz vergalt:1825 ez brähte wuocher hundertvalt.Ist daz ich nu vinde

an dir vil edelni kinde

die vil guoten erde,

so wil ich sam werde1830 mit des riehen gotes kraft('s. 7!)) den sämen (ssejen) wuocherhat't.

Ist aber din herze zornie,

steinic nnde dornic,

unde ist gar ein sträze1835 den vogelen ze fräze,

ist ez ein veheweide,

so ist mir vil leide,

vil wol ich danne daz bewar,

daz ich den gotes sämen dar1840 sseje für diu bassen swin.

Daz hat mir der meister min

verboten und al den holden sin,

*

1814 Da 1815 tiuren] duren 1816 Da 1817 Da dore t;

elV, i:on Cy nachgetragen 1820 Da; entfamt 1831 (essjen) Jeni^"1840 See 1842 und] mit.