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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
8
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die heiden lützel des verdröz:

der rouch der von dem opfer gie

den luft reine niht enlie,215 daz bluot allenthalben floz,(s. 11) der tievel ere diu was gröz

die man in äne schulde bot.

Daz was der armen sele tot.Ein des künges holde220 als ez min trehtin wolde

der was ein harte richer man,

darzuo was er wolgetän,

er was ein fürste here.

Der begunde merken sere225 dise vil michel not,

daz man den apgoten bot

also michel ere ;

er begund ez hazzen sere.

Von sines herzen güete280 saget im sin gemüete

daz ez wider got was,

der da, loup unde gras

und in selben werden hiez.

Säzestunt der herre liez235 golt, silber und guot gewant,

beide bürge unde lant,

darzuo wip unde kint.(s. 12) Er sach wol daz sie wären blint;

dem manne daz leite240 daz sie sich niht enreiten ;

sie wären holz unde stein,

gesmide, kupier unde bein;

er enwolt ir niemer mer niht warn.

Säzestunt begund er varn,*

214 Die; enlie] in pie 216 duf'el form von S ' und S 2 217 an220 Alfo; drechdin 221 rieh 227 er 233 felbe 234 So zu ftuntform von S ' und S 2 240 in reigeten 242 copper vers 243 Er inweide er nicht nenien war 244 ftünde.