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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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180 Er dähte mit listen

und darzuo swie er möhte,

waz in niht (enytöhte:

daz tet er allergernest,

zir schaden was im ernest.185 Niuwer marter er began,

die leget er den guoten an.

Ir leben begund er stceren,

wellet ir mich liceren.

Sie sprächen oftenliche190 vor dem klinge und vor dem riche.

Sie baten harte unmaere

aller slahte swaere

die in der künic taete.

Ir herze was so stsete,(s. 10) 195 sie Uten gerne gröze not

und den grimmigen tot,

wand in daz ewige leben

umb daz kurze wart gegeben.Alsus angesliche200 stuont India daz riche.

Des wären liehtes in gebrach,

daz was der sele ein ungemach.

Daz lant der Übeln Hute was,

der guoten Kitzel da genas,205 man rechet ir zallen ziten

in dem lande witen.

Sumeliche sich verbürgen,

daz sie über wurden

der marter also manicvalt,210 sie fluhen ze loche und in den walt.

Der apgot opfer was vil groz,

180 dacht 185 Nuer das w fehlt oft zwischen vokalen 186

leget] lacht; an ergänzt Ca. 188 wolt meist formen mit o 191 bettenhart 196 grlmyen 197 want 199 engeftliche 200 Stünt in

india 208 vbelen u. ä. oft 205 rechte 210 flogen 211apgode;opper form von S '.