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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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X -

mlul.

S 1 S*

S 3 S*

Cr

ie

meisti»/ //,daneben e

meist ie, seltener i

i y, auch e

uo (üe)

neben überwiegen-dem u oft 0

U ü, sehr selten o

uo

ou

au

ou, seltener au

au

ce (umlaut)

0 (nur der schreiber

von v. 17—25

schreibt u)

meist oe

0

umlaut- e

oft i

e (selten i)

i

anlaut. t

meist ä

meist t

meist d

inlaut. t

meist t

meist d

meist d

anlaut. z

z

oft cz

pf (auch in em-

anlaut p, inlaut pp

p |meist pf ph

anlaut p

phie)

anlaut. b

b

zuweilen p

b

auslaut. p

b | p

P

anlaut. f v

meist f (auch fard)

meist v u «(auchvloz uro)

f

anlaut. und

1c

nicht selten ch

inlaut. k

g

inlaut. g

0

g Izu weilen gh

g

aus], y mhd. c

meist fj

meist g \ ch g (c)'fc

abd. sc, mhd. seh

fch '

oft fc (auch vor e i)

bringen

breingen

meist bringen

gelouben koufen

geleuben keüfen

gelouben koufen

genuoc

mitnasal genungii.Vb.

gnüek u. ä.

•

kam

quam u. il.

kam und quam, da-neben o-formen

seilte

fidde

folde

tievel

dufel

tieuel

und

vnd

vn vn& vnde

werlt

wernt

werlt

Jofafat

Jofaphat

Die Untersuchung der reime l ) (diss. § 24—152), des Wortschatzes 2(§ 153—168) und der metrik 3 ) (§ 109—186) des LBarl. führtemich zu dem ergebnis (§ 212—214), daß das gedieht zwischen 1180und 1250 als äußersten grenzen, wahrscheinlich zwischen 1200 und

1) Die anmerkung zu § 24 über hän hat selbstverständlich keinebeweiskvaft, da an :an unterschiedslos reimt.

2) Nachträge zum Wortschatz gebe ich an dieser stelle nicht: dasWörterverzeichnis enthält eine reihe in der dissertation noch nichtangeführter Zusammensetzungen, die bisher unbelegt waren.

3) Das vorkommen des hiatus, das ich in der diss. § 172 nichtbestimmt hatte behaupten wollen, scheint mir jetzt außer frage zustehen; es geht nicht an, ihn an den unzähligen stellen, wo er vor-kommt, durch annähme beschwerter hebung wegzuschaffen. — Von derdeklamation des verses ist unten (s. XVII) noch die rede.