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neuen regiments, so das firgenomen wirt, endlich beschlueßen. 1In summa: wan es were wider straßrauber, wurd nit so vill fleisgebraucht.
Über eine Eingabe von Grafen, Herren and Adligen wegendes rechtlichen Austrages mit Kurfürsten, Fürsten, Prälatenund Städten 2 ist noch kein Beschluß gefaßt, auf die dem Kaiserübergebenen Entwürfe für die Ordnung des Reichsregimentsund Kammergerichts 3 noch keine Antwort erteilt worden ; 4 Land-friedensordnung und Polizeiordnung sind nocli einzureichend
Aisdan die Sachen, wa änderst kain reichsanschlag vorbanden ist, bald zu end laufen mechten, das Got der herr firdernwolle. Aber bei aller handlung sorg ich, so kai. Mt. aus demland kompt, es werden im Reich vill aufrur entstien; darumbnot und not ist, sich woll auf all weg zu fursöhen.
Bartholome Rem 6 will sich mit dem erteilten Gelelt nichtzufrieden geben, wird aber kein anderes erhalten.
Ob, mit wem und wann Erzherzog Ferdinand nach. Augs-burg kommen werde, hat er noch nicht erfahren können; wirddarüber so bald als möglich berichten.
Der bei Cronberg in Hessen Überfallenen Kaufleute hater sich bei Kaiser und Ständen angenommen, auf die Frage
1 Zur Monopolienfrage auf dem Wormser Reichstage vgl. den Art. 23des Gutachtens des kl, und gr. Ausschusses (RTA 2 Nr. 30 I u. II, S. 351 ff.und 360 f.) und § 26 des Absdüeds (ebd. Nr. 101 S. 737); s. audi KönigS. 111 f. s Vgl. RTA 2 Nr. 26 A u. E. • Vgl. ebd. Nr. 13 u. 23.
* Die Antwort erfolgte am 9. April: ebd. Nr. 16 u. 23.
'- Vgl. ebd. 29 u. 30.
6 Bartholome Rem, aus der bekannten Augsburger Patrizierfamilie, lagseit 1517 mit den Höchstettern in Prozeß, weil ihm bei seinem damals er-folgten Ausscheiden aus ihrer Handelsgesellsdiaft statt der beanspruchten33000 Old. nur 26000 Gld. als Geschäftsanteil ausbezahlt worden waren.Einen im Einverständnis mit beiden Parteien von der Stadt Augsburg ver-mittelten Schiedsspruch, der ihm 30000 Gld. zubilligte, hatte er wider die Ab-rede nachträglich nicht anerkannt, sondern sidi mit einer Klage gegen denRat an den Kaiser und die in Worms versammelten Stände gewandt. Daer sich in Worms außerdem an einem Warentransport der Hödistetter ver-griffen hatte, war er vom kaiserl. Fiskal gefangen gesetzt worden. Vgl. überdie Angelegenheit, von der Peutinger als rechter Vetter des Ambrosius Hödi-stetter (s. KönigS. 2 Anm.4) auch persönlich berührt war, ChDSt 23 S. 146 ff.;Ehrenberg 1 S. 213 und unten Nr. 218 und 219.