244 Nr. 147. 1514 Februar 14.
schulden einzogen, demnach also ganz unverdient und un-schuldiglich des entgelten und laider in verderblichen schadengefurt werden sollen, das mich dan nit unbillich hoch und hartbeschwert. Kan auch mit keinem erbern grund abnemen, wa-mit doch der graveschaft zu Tyroll geholfen werd, so ferr eswider krueg werden muß, das die Venediger uns unser gutertaglich nemen mögen und wir darob verderblichen schadenleiden sollen. Hierauf E. G. mit allem höchsten undertenigenfleis bit, bei gedachtem regiment nochmalen zu handien, damitmeinem schweher, seiner geselschaft und mir gestattet werd,unser gueter aus Venedig und also von iren zu unsern handenzu bringen, alsdann wollen wir der handlung zu Venedig wollain zeit muessig steen, bis sich die lauft änderst schicken etc.Dat. auf 13. tag februarii anno 14. C. P. d.
147.Von Kaiser Maximilian. 1514 Februar 14. Rattenberg.
Hat sich aus Rücksicht auf die Angelegenheiten des Reichesund seiner Erblande genötigt gesehen, den durch Beschluß derletzten Tagung des Schwäbischen Bundes in Augsburg 1 aufMontag nach Reminiscere (13. März) wiederum nach Augsburganberaumten nächsten Bundestag, zu dem durch den BischoJvon Bamberg* und den Markgrafen von Brandenburg * inseinem Auftrage bereits die Ausschreiben und Vorladungen er-gangen sind, ohne Änderung des Termins nach Linz zu ver-legen. Übersendet Peulinger die die Verlegung verfügendenErlasse an die genannten Fürsten und befiehlt, sie diesen zurweiteren Benachrichtigung aller in Betracht kommenden Stelleneilends zuzuleiten.
Geben in unser statt Radtemberg am Yn am vierzehendentag des monats februarii anno etc. im vierzehenden, unsersreichs, des Romischen, im achtundzwanzigisten iar.
Per regem. Ad mandatum caes. M lis proprium.
G. Vogt.
Augsburg, StA: Maximilian. Ursc/ir.
anfangs ohne Erfolg; vgl. Paumgartners Beridit vom 26. Juli 1513 (an Peu-tinger adressiert): Augsburg, StA: Literalien.
1 Nov. 1513; vgl. oben S. 231 Anm. 3. ' Georg Schenk v. Limpurg.
3 Kasimir von Brandenburg-Kulmbadi.