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Konrad Peutingers Briefwechsel
Entstehung
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220
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220 Nr. 129. 1513 Aug. 19. Nr. 130. 1513 Aug. 22. Nr. 131. 1513 Sept. 1.

129.Von Bürgermeister und Rat 1513 August 19. (.Ravensburg.}

der Stadt Ravensburg.

Teilen mit, daß kürzlich Augsburger Kneclite auf der Durch-reise nach Zürich (Zurch) den Ravensburger Bürgermeister ge-beten hätten, ihnen ein Roß zu leihen, worauf man ihnen, weildie beiden einzigen zur Verfügung stehenden Reitpferde ander-weitig dringend benötigt worden seien, ein Wagenpferd gegebenhabe, mit dem sie weitergeritten seien. Auf der Rückkehr hättensie in der Herberge unschickliche Reden geführt, als sei ihnendas erbetene Roß versagt worden, worüber sie in Augsburgberichten würden. Falls die Knechte dies getan haben sollten,möge Peutinger den Ravensburger Bürgermeister auf Grundvorstehender Aufklärung rechtfertigen,

Dat. fritags vor Bartlomei anno etc. 13.Augsburg, StA: Peutinger. Ursdir.

130.An Bürgermeister und Rat 1513 August 22. (Augsburg.)

der Stadt Ravensburg.

Antwort auf Nr. 127 — 29: Dankt für das ihm verehrteSilbergeschirr. 1 Rät, Dr. Lamparter als Obmann zu wählen*Die reisigen Knechte, die übrigens damals nicht in DienstenAugsburgs, sondern in denen des Kaisers gestanden hätten,hätten die Ravensburger nicht verklagt; auch würde man ihnenin diesem Falle nic/it ohne weiteres Glauben gesdienkt haben.'*

Dat. auf 22. tag augusti anno etc. 13.

Augsburg, StA: Peutinger. Entw.

131.An Kurfürst Friedrich 1513 September 1. (Augsburg.)

von Sachsen.Der Denkstein für Otto 111. im Augsburger Dom. Bericht überden Sieg Kaiser Maximilians und Heinrichs VIII. von Eng-land über die Franzosen bei Guinegate und die Einnahmevon Therouanne. Auszug der Eidgenossen nach dem HerzogtumBurgund.

1 Vgl. Nr. 127. J Vgl. Nr. 128. » Vgl. Nr. 129.