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Konrad Peutingers Briefwechsel
Entstehung
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134
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134 Nr. 84. 1510 Dezember 17.

wissen lassen, wie vill ich ime davon bezalen oder solchs selbsdarleihen soll. i.i

Kais. Mt. hat jetzo in acht tagen treu brieve zuschickenlassen, daruf ich S. Mt. antwurt gib. 1 Denselben brieve wolletgwisslichen S. Mt. anzaigen etc.

Dat. in eil am 15. tag decembris anno 1510.

84.An Kaiser Maximilian. 1510 Dezember 17. {Augsburg.}Bestätigt den Empfang der übersandten römischen Münzenund hofft auf weitere. Die „Genealogie" Maximilians, Aus-kunft über einen des Baues einer Sturmbrücke kundigen Meister.Empfehlung des Buohdruckers Oeglin.

Augsburg, StA: Peutinger. Entw.Gedruckt: Buff Nr. 8582 u. 8580.

Auf sontag vor datum 2 hat E. kais. G. valkner Jörg Auermir das verpetschaft truchlin mit den heidnischen Pfennigen ge-antwurt, das ich geofnet und darin vill guter pfennig, die ichvor nie gehabt noch gesöhen hab, erfaren, auch meins bedunkensdie bei Landeck gefunden worden fast die pesten sein. Willaber die alle ordenlich registrieren, zu meiner notturft ab lassenmachen und, wie E. Mt. mir zugeschriben haben, bis auf irenweiteren bevelh woll verwart behalten.

Dweil E. kais. Mt. zu doctor Fuchsinagen saugen buch undden anderen sack mit den pfennigen 3 den schlüsel diser zeit nithaben, wie E. Mt. aus gnaden mir auch zu erkennen geben, binich der undertanigen hofnung, E. Mt. werden mit der zeit solchenSchlüssel wider zuwegen bringen und mir dieselben buch undpfennig auch zukomen lassen, die alsdan E. kais. G. auf ir er-fordern wider zu geben, will ich berait und willig erfunden werden.

Das E. Mt. Weifen geschlecht ganz gefunden haben, hab ichfurwargeren gehört; trag grosse begird, das zu söhen; dan ich villjar allen fleis ankört hab, das zuwegen zu bringen. 1 Und als E. Mt.die sibenhundert namen irer Mt. freuntschaft 6 von mir begeren,

1 Nr. 81. 2 15. Dez., offenbar nach Absendung der an diesem

Tage abgefertigten Briefe Nr. 81—83. » Vgl. S. 128 Anm. 1.

4 Bezieht sich auf die .Genealogie". b — Verwandtsdiaft.