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Konrad Peutingers Briefwechsel
Entstehung
Seite
44
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44 Nr. 23. 1504 November 5.

abent haben wir uns gelegert in und umb ain kloster, das haistBaunburg. Da sein wir heut still gelegen. Was ferrers fur-genomen, wurdet euch von mir auch unverhalten. Ich hett euchnoch vil zu schreiben, das ir gern hören wurdet, wie wir unsgegen den feind und si sich gegen uns halten, Kan aber itz nitsein.Dat. in eil zu Baunburg am 2. tag novembris anno Dominietc. 4. Blasi Höltzl.

23.Von Blasius Hölzl. 1504 November 5. Rosenheim.

Beklagt sich, daß Peutinger auf seine Frage nach einerfür ihn passenden Gattin in Augsburg nicht geantwortet hat.Augsburg, StA: Peutinger. Ursdlr. — Adresse wie bei Nr. 21.

Besunder lieber herr doctor, ich hab eur schreiben vcr-nomen. 1 . . . . 2

Ich hab bisher die gewonhait gehabt, daz ich euch nit allaiuauf all artikl eurer briefe, mir übersendet, geantwort, sunder habeuch über Verantwortung derselben artikl gewonlichen etwasweiters von neuen zeitungen oder anderm geschähen. So merkich wol, daz ir mir nit allain nichts sunders schreibt, sunder mirauch mein artikl, darüber ich euch geschoben hab, nit all ver-antwort, als ir, wann ir meinen übersandten briet 3 anseht, wolfunden werdet; und darüber wurd ich mich hinfuran auch alsohoflich halten, was ich nit gern tue, das ichs auch nit verantwort.Dan man spricht: kain antwort ist auch ain antwort. Ir sorgtvilleicht, ich wolte gern eur swager werden, und dieweil euchdasselb villeicht nit zumuet ist, last ir mir den artikeln unverantwort. a

Dat. zu Rosenhaim am 5. novembris anno Domini 1504.

Blasi Höltzl.

24.Von Blasius Hölzl. 1504 November 14. Innsbruck.

Meldet, daß Maximilian mit Peutingers Kriegsbericht anVenedig zufrieden ist. Ist fest entschlossen, in den Ehestands-orden einzutreten.

a Der letzte Satz ist auf einem angeklebten Zettel nadigetragen.

1 Nicht erhalten. 2 Die ausgelassene Stelle betrifft die in

Nr. 19 erwähnte Geldangelegenheil. 3 Nr. 21.