XIV Einleitung.
Über die beiden dem Bande beigegebenen Tafeln nurwenige Worte: Die schöne Bildnismedaille, die Peutinger im Altervon 52 Jahren darstellt, ist eines der ersten Werke des damalsetwa fünfundzwanzigjährigen Hans Schwarz, eines Enkels desaus der Augsburger Stadtgeschichte bekannten, 1478 hingerichtetenBürgermeisters Ulrich Schwarz. Näheres über diesen bedeutendenKünstler findet man in Georg Habichs „Studien zur deutschenRenaissancemedaille" (Jahrbuch der königl. preußischen Kunst-sammlungen 27 [1906] S. 30—69) und in des gleichen VerfassersBuche „Die deutschen Medailleure des 16. Jahrhunderts" (Halle1916) S. 21 ff. —Die Schriftprobe zeigt den urschriftlich erhaltenenBrief Peutingers an den Augsburger Rat vom 6. November 1513(Nr. 136). —
Zum Schlüsse muß ich an dieser Stelle allen danken, diemir bei den Vorarbeiten zu meiner Ausgabe geholfen haben.Das sind vor allem die Vorstände und Beamten der vielen Archiveund Bibliotheken, bei denen ich im Laufe der Jahre anklopfenmußte: der Hauptstaatsarchive in München, Dresden und Stutt-gart, des Haus-, Hof- und Staatsarchivs in Wien, des Ernestini-schen Gesamtarchivs in Weimar, des Bayer. Geh. Hausarchivs inMünchen, der Staatsarchive in Lübeck, Nürnberg und Würzburg,des Landesregierungsarchivs in Innsbruck, des Archivs des Ger-manischen Nationalmuseums in Nürnberg, des bischöflichen Ordi-nariatsarchivs in Augsburg, der Stadtarchive von Augsburg, Kon-stanz, Memmingen, Nördlingen, Straßburg, Ulm und Worms, derStaatsbibliothek in München, der Nationalbibliothek in Wien, derLandesbibliotheken in Dresden, Gotha, Stuttgart und Wolfenbüttel,der Universitätsbibliotheken in Basel und München, der Stadt-bibliotheken in Augsburg, Breslau und Nürnberg. Ganz besondershervorheben muß ich das nie versagende Entgegenkommen desStadtarchivs und der Stadtbibliothek in Augsburg, die mir vorallem durch wiederholte Versendungen ihrer Peutingerbeständenach München die Arbeit wesentlich erleichtert haben.
Das Buch hätte in dieser schweren Zeit nicht gedrucktwerden können, wenn nicht die der Kommission für Geschichteder Reformation und Gegenreformation für diesen Zweck zurVerfügung stehenden knappen Geldmittel durch einen namhaftenBeitrag der „Notgemeinschaft der deutschen Wissen-