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lr sollet wol sicher sin ; so ist myn herr pfaltzgrave so ein erber frommerU1 'st, das es auch nit noit ist; so han ich mit myn frunden nit über dritte-halb hundert pferde; so hat myn herr pfaltzgrave nit dan 200 pferde". Sosa gt herr Golz: „Lieben frunde! Myn herr ist in vil stetten gewcst und ichfflit sinen gnaden zu Nuremberg Straszpurg und andern, ich han der an- smutung nye gebort; esz ist nit noit und meynt ir, das sin gnade übel thu?"»Iso sagten des ratsfrunde: „Lieben herren! So lassen wir es auch darby";und [18] wart also fruntlich davon gerett. Aber es wart verkart und derstatt gegen dem fursten zu argem dargelegt und langt an den rate, derPialtzgrave were vast unwillig, dan man hette ime glubde angemutet und iogetruwet ime nit etc. und hielt ine für ein veretter und fleiszverkeuffer, als1 l(; hernachgeschriben schrillt das anzeugen. Das verantwurt der rate undsprach, es were nit gescheen in der gestalt, sunder ralswise mit unsermlfirrn v 0" Worms gerett und als man sin und der ritter rate und antwurtGniame, hat es der rate daby gelassen. Darnach liesz man den anlasz und is10 confirmalz schriben und rüste man sich zum inryden zu einer ure nacli-ittag. Aber es Verzuge sich bisz nach zwen uren. Das macht, das dieriet] nit geschriben waren von des pfaltzgraven und des bischoffs scribern
0 wurden zum dritten male describende und unrecht geschriben und wart
1 sa gt, das der bischoff und der pfaltzgrave und ir hoffgesinde hetten groszen 20willen, das sie solang vor der statt halten solten, dann es was knie und8 e öt, so was es des rats schult nit sunder der brieff schult, das die nitBeschrieben noch versiegelt waren. So wolt der bischoff nit herinn ryden,° s Wcre n dann die brieff übergeben.
Als nu die brief gefertigt wurden, in bysin des ratsfrunde und des stat- 2.'.
«nribers, rieden der statschriber und des bischoffs schriber in das feit, da
Kirsten und hern und unser stette bannir und frunde mit den [14] von
j ' ™"*B« Do die schriber also kamen, rieden die fursten naher gegen
- statt zu und des ratsfrunde naher den fursten bisz uff den acker jensytt
1 steinen brücken l , neinlich herr Hans Walsporn burgermeister und herr soU8 Duchkauff und die redemeister 2 nemlich herr Jörg Hemspach, Johann
0 11 und Andreas 3 der statschriber. Als nu der bischoll' mit den fursten
' nei 'n zu des ratsfrunden kamen uff dem gemelten acker und des rats
jjunde stiel hielten und ir hüte und kogeln abdeten, hielt der bischoff stille*.
>'edt horre Jörg Hemspach von des rats wegen: „Hochwirdiger fürst! u* |'diger herre! Der rate hat uns nach alter loblicher gewonheit here ge-'get uwern gnaden zu uwern bischoftlichen wirden und eren glucks zu
», jjjjßL Auf der Strasse von Worms -nach Neuhausen. » lieber die Redemeister
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genoinm ommen 1 dwil die stadt nu eyn advocaten ein licenciaten zu diener ott'- 40
"leistpr 100 ! von c ' er stat WP K en zu ryten etc. und man biszhere zwen rede*
doch hi R ' da,s man •i ars 2() (fnWen ir' iglichem 10 gülden geben hat, sol man
und dn re zwen rec 'emeister han, einen usz den nunen und einen uns den XVI.
gelt ^n i lllan l,infm ' r iglichem redmeister jara 6 gülden geben sol und das uberig
* M* ^^oc'iten lone zu stuer han. s Andreas J'auli, s. o. p. ,w>, -JH. u
• s7 ''/(/ ;., a Ori iF e *0> V- <<> M»< die Bearüsnmg auf dem Sperbtrtmgel vorgeht*: davon'" den QueMn nichts.
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