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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
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NACHTRÄGE UND BERICHTIGUNGEN.

/. Band.

K. Koehne, Der Ursprung der Stadtverfassung in Worms, Speier und MainzBresslau 1890 hat eine Anzahl der im I. Bande abgedruckten Urkunden beleuchtet s.P- 427, namentlich eingehend nr. 157. 168 und 160, p. 406—41!). Er sucht Röster, derv-r. iss als eine Fälschung erklärt, zu widerlegen, indem er nr. 158 als ein Konzept an-sieht, das von einem (leistlichen des Bischofs verfaßt worden und dann in die bischöf.'ehe Kanzlei gelangt sei. Ich muß diese Auslegung ablehnen. Schaube in der o. p.■y, 34 angeführten Schrift widerlegt im einzelnen die hgpolhesenreiche AbhandlungAoehne's. Er bestreitet, da/'s die von mir II, 723 nach dem Vorgange Kösters abgedruckteVorurkunde Frankfurt 1233. Febr. 17 eine wirkliche Urkunde sei, sondern der 31K. habeseiner gewohnten Weise einen verstümmelten Auszug aus der Urkunde ÜB. I nr. 163gegeben. Schaube übersieht, daß die llss. des MK. 1233 schreiben und nicht wie Ludewiafast 1238. '

273 ,lr - 416*. 1285. Febr. 17. (sabbato post invoeavit). — Volzo Dekan und das Kapiteldos Stifts Neunaugen ausserhalb Worms verkaufen dem Conrad Ifolderbaum Bürgerzu Worms dns Oolumbarium seu habitationem, que columbarium dicitar, mit da-bei liegender Mühle und einem Stück Acker um 425 Pfund Heller. Siegler: Neu-hausen, das geistliche Gericht und Konrad llolderbaum.or. mb.

Mitgeteilt von Herrn Prof. Wille.Vgl. ÜB. I, 294, 1. 295, 35.

IL Band.

Vorbemerkung. Dieser Band wurde besprochen von IT. Bresslau, Deutsche

"Ueraturzeitung 1891 nr. 49 Sp. 1787f., G. von Below, Otittinger gel. Anzeigen 1891 nr. 17

P-678ff. t ;i Wi/ß, D. Zeitschrift für Geschichtswissenschaft VIII (1892) p. 155 ff. Die

ern Besprechungen übergehe ich, da sie auf das Materielle nicht eingehen. Bresslau

ielow tadeln, daß ich beim Abdruck der deutschen Urkunden keine einheilliclien

n dsätze verfolge, z. B. einmal ludenrat schreibe, das andere Mal des luden radis

elow verlangt eine gründliche Normalisirung, während Bresslau auf die Weizsäcker.

en Hegeln verweist. Allein Weizsäcker hat es in erster Linie mit Aktenmaterial zu

' gehabt, Konzepten und Kopien, während die Hauptmasse der von mir gedruckten

ic,, e Originalurkunden sind. Ich habe mich enge an den Wortlaut dieser Originale

1 /• Krauche ich den beiden trefflichen Kennern mittelalterlicher Geschichte zu sat/en

./* dem Sinne des Mittelalters eine solche verlangte Normalisirung zuwider istf Wie

^ m *ttelalterlichc Baumeister das Prinzip der Symmetrie, der gleichmäßigen Behandlung

A .^'"f e '" e " Pauglieder ignorirte, so liebte auch der Schreiber eine gewisse Freiheil.

gj» und G. Liebe in Mitteilungen a. d. hist. Littcratur XIX p. 308 werfen mir Un-