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Monumenta Wormatiensia : Annalen und Chroniken
Entstehung
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591
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1483. 591

gestee uch, ir seyt mee dann eyns by mir gewest, ich meynt aber, es wereschlecht' und wie er furmals gerette hette den eydt zunemen, darby liesz eresz bliben und wolt nit ein pitzzellen nachlassen, dann es berurt ime sineydt, er dem stiefft gethan hette, treffe es ime ein dusent oder zwey güldenan, die wolt er dem rate ehe schencken, aber sins stiffts gerechtikeit konde tCl ' nit nachlassen. Und als es nit anders sin wolt, haben unser herren uff-genommen der obgemelten mittel eyns, so die pfaltzgrevischen rete angebenhan, das sin gnade die bestetigung gebe und inryde und des rats eydt blibeansteen und man sich eins usztrags vereynt uff einen obman, wiewol es derrate sere ungern [8] dete und auch nit zuthun was dan durch drancksal 10und ergers zuvermyden. Also gäbe unser herr der bischoff für zu einem°ornan unsern gnedigen herrn von Spier oder herre Götz von Alletzheimund Diether von Hentheszheim; so gäbe der rat zu obman für den keyser,herr Ludwig von Ysemberg, graven zu Büdingen, der statt eine Straszpurg,Basel, Pranckfurt, Colne; der wolt der hischolf keinen uffnemen und gäbe »'ghchem ursach nach sinem gefallen, das ime keiner uffzunemen were. Sowolt auch der rate keinen uffnemen usz den, die der bischoff furgabe undhate alles der rate, das sin gnade gethan neme vom rate, was von alterherkommen, were der rate urbutig mit flehelichen Worten, die alle nit holffen.Daruff antwurt der bischoff: „fr gebet gut buler, ir liesset ungern abe". »

"d als der rate der obman durch im angeben waren keinen annemen wolt,waidt sin gnade bewegt und ertzornet und redt zorniglich: „Ir müsset mirden eydt thun und solt hudt und hare darnach geen." Darnach redt er diew °rt: „Es sol darzu kommen, das ir mich bitten werden, den eydt zunemen«nd werden sprechen: wir wollen uch gern sweren, dann ir syt unser herr." Mfr redt auch under andern Worten: „der eydt ist von alter herkommen, als"* Ucn den furgehalten han und steet also in mynem capittel buch; ich hanauch uwern eydt, als ir den melden, in myn buchern, aber der ist abe und. este myn eydt von uwern eitern gescheen, den wil ich auch han und wil' m aucl > nit anders thun." [9] Daruff antwurten des rats (runde: „Gnediger ao

erre! Wir wissen nit anders, dann das unser eitern unsern eydt gethanlan «nd finden den auch in unsern buchern." Sagt der bischoff: „Welicher" Sz uch darfft sweren, das uwer eydt furmals gescheen were" und nant dieA n Geister herr Niclaus Mcrgetheim, Claus Duchkauff und herr Jörg Hems-bTx ° L Si ° dorfneu das sweren und er wolt der dinge by der gemein u'yben, das ginge hin, das sie kein antwurt daruff gaben; darusz wolt imej er bischoff glympff schöpfen, er hette es uff des ratsfrunde eyde gestalt, die«Wen es nit uff ir eyde nemen wollen. Darnach als des ratsfrunde die ge-

*n meynung an rate brachten und die zornischen wort und drauwort, er-^ c 'rack der rate und was bekommert und in sorgen, dan der bischoff hatte «

wievil reysige in der statt. So was es nach mitternacht, so was unserrat° herr dcr P faltz gravo zu Dirmstein mit sinem gezuge, der auch dem

f . e grosser angeben, dann er was, dardurch wart der rate bewegt durch

lass m dCn anlasz zu g chen und hat doch den bischoflf noch e y ns bittendan 611 / 011 Sinem furnemen «wteen und gnade und miltigkeit zubewisen, 4r,n der rate stunde in hoffnung, man solt sich der dinge nachmals, so er