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Cardinal und dem hertzogen Friederichen von Sachsen churfursten und wurdenvon beiden parteien geistlich und weltlich viel friheit und andere iura vor-getragen, derglichen hievor von beiden teilen nie gesehen noch gehörtworden ist.
November. Nachdem die kgl. mayestat einen richstag hie gen Worms 5 No,.uszgeschrioben hat uf aller selentag zu erschienen, verfingen viel churfursten, u. s„an/4flo/dere forsten, geistlich und welllich, auch von den statten herbergen,erschienen auch hie etzliche grosze parteien, so uf allcrheiligen tag uf diesenf urgenommen tag vertagt" waren. Aber die kgl. mayestat erschiene nochnit - So und wann dicselbige erschienen sie, findestu hernach geschrieben. 10
Uf dienstag hernach, ee die pforten eröffnet wurden, was ein postbot r.mk gl- mayestat vor acht tagen zu Antorff usgangen mit siner mayestat band»nderschrieben, dasz der richstag einen fürgang haben und s\[46l]ncr maye-stat onverzüglich herzuschicken und sich in aigener person auch fördern zuerschienen, solches allen b churfursten forsten und ständen zu verkünden usiner mayestat kurtzlieh hie zu warten; das also geschähe 1 .
a ) Jh. verdacht. i>) IIa. solche alle.
5*? e "j besohaids verrer darinn erwarttest. Band nr. 1981. In dieser Zeit hielt sich?, Stadtschreiber am kgl. Hofe auf, der am 30. April dem Bath sclmeb: Ich binSA " nluHt % auff die reysigen, dan sie sein selbsz zweytrechtig. Adam von 20wwechenlieim der Stadtschreiber wurde dann laut Vollmachtsbrief vom 11. Mai mitj.unnumn Liaperg, Reinhard Noltz, Philips Wolff, Ludwig Bohel, Johannes Wolft,3SIL 8tud ' Balthasar Myhel und Philipp Lang, Gerichtsschreiber, nach Mainz ge-a !!f Am 13 - un d nochmals am 15. Mai forderte der Math den Meister Hans Wolff7 '7 nac ' 1 üegensburg zu qelien, um dort den Verhandlungen des Bcichskammergericlits Mlie,, en > aher W lehnte es am 16. Mai wegen Krankheit ab. Am 29. Mai 1508 er-Tinih Rei caskammerqericht in Beqensbnrg eine Vorladung an Bürgermeister undsohl- 7°"? 3> März vor Gericht zu erscheinen. Band nr. 1921. Und am selben lägeaZ^I t Kaiser aus Köln an die Stadt Worms, worin er das Compromm billigtuml t> Juni teilte der Kardinal s. Crucis dem liath mit, er wolle nach Brabant reisen Josuci l den Spanischen Prinzen sowie Margaretha (die. Tochter des Kaisers) be-Mn*,' m wi eder zurückkommen. Er erstreckt das Compromiss auf weitere zweiono lte . ß and nr m8 Am 5 JuU m B()ppart er ]därte der Kaiser, dass die Stadtwärl mS TT° n altm Zcitcn eine /*"«*« Reiclisstadt genannt, geschrieben und gehalten worden
e - urk. nr. 670. or. mb. c. sig. pend. Äbgedr. bei Moritz App. 219.&)/,„ Verhandlungen in Mainz dauerten 'fort. Am 21. Aug. sclwewen die Wfi'iser
Un7? T Ludwi K Bö'hel alten burgermeister yetz Statthalter zu Worms: Wollent.4»» Z f °^erlychst Jorgell koch zuschicken, denn unser wyrtin swerheh swanger.der i\ Aw J- treibt der Roth an B. Noltz in Mainz: Wir schicken dir hieby copydun.'t ollerord enung uff der Mentzer Strassen und daby ettwas onderung unsers bc- 40
»nck ens notturilt «J und m nutjS din8t lioh. Wollost dem Vitztum zu Moyntz
loben 86 "' damit d ' e roller daselbst solicher ordenung angehalten wurden zu ge-
•ich „ An t 23 ' Se i"- «• Durnaw in Brabanndt theilt der Kaiser der Stadt mit: Dweilluns ol b melter «wdinal ietzo auf unsers heiligs vaters des babsts ervordern von 45wieÄ U wide ™mb gen Ron, zu ziehen und sein weg gen Wormbs zue nenienwiewni deaz willons m understeen in beruerten irrungen und spennen zu handelnhaben , T unser ohei ™ von Sachssen nit gegenwurtig ist, auch villeicht nit stat»Ä? 0 **- so cvlend al" dl« notturft der sach ervordert zu Wormbs zuerscheinenaW H- dem ' daz M ch dem cardinal nit gelegen ist lang alda zu harren, damit WW <L» V? penn und immgen dannocht zu austrag frid und ruwe kun.en ■••****NaZ* 2 w fürstcn von Sachsen geschrieben an seiner Statt dem Grafen Adolf vones aucl Y ollmacl d *a geben. Die Wormser sollten, diesen Subdelegirten annehmen, wie, * e Pfaffheü ihnn werde. Copie im Band nr. 1921.JJer Kaiser halte laut Mittheilung an Frankfurt scJion auf den 16. Juli einen 55