xl Einleitung.
Übersicht über die Acta:Band I. Fol. 1—29 s. u. p. 544 — 570.
Fol. 30 — 43 in den Noten p. 374 — 384.
Fol. 43 — 67 in den Noten p. 385—389.
Fol. 68—156 s. Exkurs s. J. 1495J1496 p. 401—405.
Fol. 156—159 in der Note 2 zu p. 398.
Fol. 160—194 im Exkurs zum J. 1497 p. 410.
Fol. 194''—210 p. 203—213.
Fol. 210—228 p. 410 f.Band IL Fol. 1—13 p. 411—413.
Fol. 13—118 im Exkurs zum J. 1498 p. 414 —418.
Fol. 119"—140 p. 213—222.
Fol. 140—246 p. 418—422.
Fol. 247—336 im Exkurs zum J. 1499 p. 432—442.
Fol. 337—372imExkurszumJ.1500—1501p.450—452.Band III. Fol. 1—386 im Exkurs zum J. 1500—1501 p. 452—470.
B. Noltz hat jedenfalls auf die Abfassung der Acta Wormatiensiaden größten Ein flufs geübt, ja die Hs. 8 der Zomschen Chronik be-zeichnet ihn Fol. 295 geradezu als Verfasser. Überdies empfand Noltzdas Bedürfnis, die Tagesereignisse aufzuzeichnen. Diese tagebuch-artigen Aufzeichnungen begannen ivahrscheinlich mit dem Jahre 1487und erstreckten sich vielleicht bis zur Sickinger Fehde. Hier herrschtdieselbe rcichsfreimdliche und pfaffenfeindliche Stimmung wie in denActa, nur hat das Tagebuch einen intimeren Charakter. Persönliche so-wie städtische Ereignisse werden erzählt; der Verfasser tritt in denVordergrund, er berichtet über die Politik der Stadt von seinem Standpunkteaus, auch allgemeines zieht er zuiveilen in den Kreis seiner Betrach-tung. Witterungs- und Preisnotierungen fehlen nicht. Gerade dadurch,erhält das Tagebuch seinen besondem Wert. Objektivität wird manvom Verfasser nicht verlangen dürfen, er spricht sich über seine Ab-neigungen offen aus, die in voller Schärfe den Bischof Johannes vonBaiberg und seine gesummte Sippschaft treffen. Dieses Tagebuch bietetdem Kulturhistoriker manche wertvolle Notiz; die Kunstgeschichte, dieGeschichte des Humanismus, der Medizin gehen gleichfalls nicht leer aus.
Leider ist dieses Tagebuch in denkbar schlechtester Weise erhalten.Die einzige Handschrift liegt im Stadtarchiv Worms nr. 10. 4°. 492 Seiten.Dann folgt auf drei Blättern der magere Versuch eines liegisters. DasTitelblatt lautet: