VI. Zahl der Immatrikulierten. Frequenz.
1169
Jahrgänge
Zahl der
Immatri-kulierten
Durch-schnitt
pro Jahr
Jahrgänge
Zahl derImmatri-kulierten
Durch-schnittpro Jahr
1581-
-1585
836
167
1586-
-1590
805
161
1591-
-1595
940
185
1596-
-1600
995
199
1601-
-1605
1033
207
1606-
-1610
1087
217
1611-
-1615')
1039
208
1616-
-1620
952
190
1621-
-16-25
890
178
1626-
-1630
938
188
1631-
-1635
256
51
1636-
-1640
253
51
1641—16451646-16501651—16551656-16601661-16651666—16701671 16751676—16801681—16851686—16901691—I7.0kt1695
292201502697628710602650551499353
584010013912614212013011010071
Hierzu ist zunächst zu bemerken, daß in diesen Zahlensowohl die Akademiker wie die Gymnasisten enthalten sind.Eine Scheidung und darum eine ausschließliche Berechnungder Zahl der Akademiker ist schon deshalb nicht möglich,weil das SpezialStudium des einzelnen d. h. Fakultät oderKlasse nicht immer angegeben ist. Dazu kommt, daß, wieschon oben einmal bemerkt wurde, damals Hochschulei undMittelschule nicht so scharf getrennt waren wie gegenwärtig.»Wir müssen uns ja immer vergegenwärtigen, daß einevöllige Scheidung zwischen Universität und Gymnasiumkeineswegs immer bestand; daß teilweise beide Anstaltenunter einer Leitung standen, daß dann auch die Matrikeldieselbe war« 2 ). Beides trifft für Dillingen zu. Wegen derengen Verbindung von Universität und Gymnasium wur-den darum die an die Universität übertretenden Gymna-sisten, wie schon früher erwähnt, nicht neuerdings imma-trikuliert. . ,
Ferner ist noch zu bemerken, daß zu den m derhandschriftlichen Matrikel stehenden Studierenden auch
'.)Tnf einem der vordersten Blätter der Matrikel wird die Zahlder Immatrikulierten von 1550-1614 auf 6933 angegeben. D.ese Zahl
ist aber viel zu niedrig. . „; (Kf „„
») Eulenburg, Die Frequenz der deutschen ümversitaten,
S. 23 f.