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2 (1912) Biographische Nachträge und Ergänzungen. Zusammenfassende Darst. Matrikeltext 1646 - 1695
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1166
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Ü66 V. Alter, tteimat und Standeszugehörigkeit der Studierenden.

0. u. N. Bayern, 13 aus Vorarlberg, 7 aus Tirol, 5 ausPolen, 5 aus Franken, 3 aus Hohenzollern, 1 aus Elsaß,1 aus der pr. Provinz Sachsen, 1 aus Lothringen, 1 ausN.-Österreich. Von den Klöstern, die ihre Religiösen injenem Jahre nach Dillingen schickten, gehören 8 zu Würt-temberg, 6 zu Schwaben, 6 zur Schweiz, 2 zu 0 u. N.Bayern, 2 zu Baden, 1 zu Tirol, 1 zu Vorarlberg, 1 zuN.-Österreich.

Im Jahre 1666 sind 111 Studierende immatrikuliert.Von etwa 100 steht die Heimat sicher fest. Davon sind27 aus Schwaben, 25 aus Württemberg, 13 aus Baden, 12aus 0. u. N.-Bayern, 7 aus der Schweiz, 6 aus Tirol, 3 ausVorarlberg, 1 aus einem andern österreichischen Lande, 3aus Franken, 1 aus Elsaß, 1 aus Italien, 1 aus Luxemburg.

Nach dem Cat. stud. waren 1666)67 in Dillingen 368Akademiker. Von 261 läßt sich die Heimat sicher erkenneu. Es sind 98 aus Schwaben, 47 aus Württemberg, 36aus Bayern, 32 aus Tirol, 19 aus Baden, 12 aus der Schweiz,9 aus Franken, 3 aus Elsaß, 2 aus den Rheinlanden, 1 ausSachsen, 1 aus Belgien, 1 aus ltatien.

Die Studierenden aus Österreich und der Schweiz(mit Einschluß von Wallis und Graubünden) sind in man-chen Jahren stärker vertreten als in den eben angeführten.

Über die Standeszugehörigkeit oder sozialeHerkunft der Studierenden gibt die Matrikel durcli An-gabe des Standes der Eltern bezw. des Vaters von 1602an (S. 283 ff.) dankenswerten Aufschluß. Ausnahmsweise wirdauch schon früher der Stand der Eltern angegeben, wieumgekehrt später nicht bloß bei einzelnen Studierenden,sondern in ganzen Jahrgängen diese Angabe fehlt. Beiden Religiösen d. i. den Klosterzöglingen wird der Standder Eltern grundsätzlich nicht verzeichnet.

Es dürfte nun wohl interessieren zu erfahren, welchengesellschaftlichen Schichten die Studierenden angehörten.Im allgemeinen läßt sich sagen, daß alle Stände mehr oderminder vertreten sind: der Adel-, Beamten-, Bauern-, Ge-werbe-, Handels- und Arbeiterstand. Dies wird am besten