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Reg (1914) Registerband
Entstehung
Seite
XXIX
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II. Dan Registerwerk. C. Zu den einzelnen Registern. XXiX

auch hier nicht zu erreichen; sehr häufig erfährt man von demWohltäter nur bei Gelegenheit einer Graderteilung, und nichtjeder Student wurde graduiert. Die Anstalt schuldet jedoch denWohltätern bis auf den heutigen Tag so viel Dank, dass derenZusammenstellung als eine Pflicht der Pietät erscheint. Manchtrefflichen Mann lernen wir da von einer neuen Seite kennen.

Das päpstliche Alumnat war in dem Verzeichnis zu berück-sichtigen, weil die Päpste den Unterhalt ihrer Alumnen durchjährliche Beiträge bestritten; nicht aber das bischöfliche Alumnat,für das aus Stiftungen verschiedener Wohltäter ein dauerndesGrundvermögen vorhanden war zur Bestreitung der Kosten unddessen Zöglinge deshalb nicht einem bestimmten Mäzenas zu-geteilt werden können.

Über die Patrone und Mäzenaten handelt Specht, Gesch.d. Universität Dillingen 402405; über das päpstliche AlumnatM. Hausmann im Programm der Studienanstalten zu Dillingen1883 und Specht, a. a. 0. 425447.

Die Leistung für einen im Klerikalseminar untergebrachtenAlumnus betrug laut einer Bemerkung vom Jahre 1627 (s. 1627,54) jährlich 80 Gulden; 1575 kostete ein Student im Jahre60 Gulden 1 ).

7. Register der Künstler und Kunsthandwerker.

Der Eifer für kunstgeschichtliche Forschungen rechtfertigtund begründet die Aufnahme diese Registers oder genauer Doppel-registers, da es in ein Personen- und ein Ortsregister geteilt ist.Die Namen geben die Väter von Studenten an, ausgenommenBildstein und Schick. Nach den für diese ganze Registerarbeitmassgebenden Grundsätzen sind nur jene Namen zusammengestellt,deren Träger in der Matrikel oder den sonstigen Universitätsquellenausdrücklich als Ausüber einer Kunst oder eines Kunsthandwerkesbezeichnet sind, nicht aber solche Namen, die lediglich anderweitals Künstlernamen bekannt sind, wie z. B. Lasso 1593, 138. EineBürgschaft dafür, dass alle aufgenommenen Namen wirklichenKünstlern und Kunsthandwerkern angehören, kann natürlich nichtgegeben werden; mancher murarius mag nur Taglöhner gewesensein, aber andererseits wurden auch Baumeister so bezeichnet,

l ) Siehe Fr. Laun, Geschichte des Priesterseminars auf dem Schönenbergbei Ellwangen, Ellwanger Jahrbuoh 1914, S. 16.