Druckschrift 
Reg (1914) Registerband
Entstehung
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Vorwort.

Die Veröffentlichung der Dillinger Matrikel trägt ihre Recht-fertigung in sich selbst. Wenn überhaupt Hochschulmatrikeln ver-öffentlicht zu werden verdienen, worüber man in den mass-gebenden Kreisen heute einig ist, so durfte die von Dillingen nichtfehlen; denn diese Hochschule erfreute sich namhaften Ansehensund hatte einen Schülerbestand aufzuweisen, der nur von wenigenihrer Zeit übertroffen wurde und in seiner Zusammensetzungeinigermassen teilnimmt an der Internationalität des Ordens, derdie Anstalt leitete, und der katholischen Kirche, in deren Dienstsie stand.

Dank gebührt in erster Linie dem Entdecker der Matrikel,Professor Dr. Thomas Specht;,er hat sich der mühevollen Be-arbeitung und Drucküberwachung des Matrikeltextes unterzogenund die stattliche Zahl lebensgeschichtlicher Nachweise beige-bracht. Als Verfasser derGeschichte der ehemaligen UniversitätDillingen" war er vor allen anderen dazu berufen, diese bedeut-same Quelle zur Geschichte der Alma mater dem Strom des ge-schichtlichen Arbeitsstoffes zuzuleiten.

Die Königlich Bayerische Akademie der Wissen-schaften hat die Matrikelveröffentlichung durch wiederholte Be-willigung von Beiträgen gefördert. Der hohen Gelehrtengesell-schaft sei auch an dieser Stelle für das ermutigende Entgegen-kommen in Ehrerbietung gedankt.

Andere Beiträge sind dem Unternehmen nicht zuteil geworden.Wenn trotzdem die Veröffentlichung, deren Kosten sich bei beschei-densten Honorarsätzen und gänzlichem Wegfall von Herausgeber-entschädigung und Verlegergewinn auf nahezu 8000 Mark belaufen,imArchiv für die Geschichte des Hochstifts Augsburg" erfolgenkonnte, so ist das vor allem den Stiftern und Förderern des»Archivs" zu verdanken, deren Spenden über den Abonnements-betrag erheblich hinausgehen und grosszügigere Unternehmungen