XX [V Schröder, Register-Einleitung.
oder Landschaftszugehörigkeit den einzigen Anhaltspunkt für dieHerkunft des Studenten bildet, da ist sie berücksichtigt; LudovicusBärtl Bavarus ist also im Ortsregister unter Bayern vorgetragen,im Studentenregister als aus Bayern stammend bezeichnet.
Auf die Lagebestimmung folgen die Spielformen des Orts-namens in Klammern und Schrägdruck. Vgl. darüber oben S. XXI.Nicht gar alle Spielformen indes sind verzeichnet; nicht aufge-nommen sind ausser der mit der heutigen Namensform überein-stimmenden Form die von ihr nur wenig abweichenden und sprach-lich belanglosen Spielformen, wofern nicht ihre Form eine Ein-reihung an anderer Stelle der alphabetischen Folge notwendigmachte (wie bei Vilspiburg). Es kommt z. B. der Name Gund-remmingen neunmal in der Matrikel vor, jedesmal in einer anderenForm; es wären also neun Spielformen zu verzeichnen gewesen:Gundrimingensis, -ganus, Guntrimmingen, -gensis, Gundtremingen,-riminganus, Gundringingensis, Guntriminganus, Guntramingensis;es genügte da doch wohl, die drei letzten Spielformen beim Orts-namen Gundremmingen anzugeben und die zwei letzten nebst derdritten (da die übrigen ohnehin unmittelbar nach Gundremmingenzu stehen gekommen wären) gesondert im Register auszusetzen.Übrigens ist hier im allgemeinen eher zu viel als zu wenig geschehen.
Endlich sind bei jedem Ortsnamen die zugehörigen Stu-dentennamen eingereiht; die Zitate dazu findet man im Stu-dentenregister. Die Namen der Studenten sind in alphabetischerFolge aufgeführt, wobei in Übereinstimmung mit dem Studenten-register BP, CK, DT, FV, IJY zusammengenommen und je unterdem ersten Buchstaben eingereiht sind. Die Formen der Stu-dentennamen sind in Übereinstimmung gebracht mit den für dasStudentenregister gewählten Leitformen. Die Vornamen sind imallgemeinen nicht beigefügt; wo jedoch viele Träger (mehr als 30)sich in denselben Familiennamen teilen, wie bei dem Namen Maieroder Molitor, da ist zur Erleichterung des Aufsuchens der Vor-name angedeutet, bei Maier Johann und Maier Georg auch nochdie Jahreszahl verzeichnet. Bei den Stiftskanonikern war zursicheren Auffindung überall da, wo auch nur mehr als ein Trägerdes betreffenden Familiennamens im Studentenregister vorkommt,der Vorname anzudeuten und mitunter selbst auch die Jahres-zahl beizufügen, weil die Stiftskanoniker im Studentenregisternicht als solche bezeichnet sind (s. z. B. Augsburg, Domstift,Kanoniker). —