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Reg (1914) Registerband
Entstehung
Seite
XXI
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II. Das Registerwerk. C. Zu den einzelnen Registern. XXI

entsprechende Form gebracht wurden (also z. B. Talhofen stattThal-, Tierhaupten statt Thier-). Bei den Personennamen wurdein der Regel die am häufigsten vertretene oder die der modernenForm entsprechende Schreibweise als Leitform gewählt.

Die Spielformen sind an ihrer Stelle eingereiht unter Ver-weisung auf die Leitform, immer dann jedenfalls, wenn die Ab-weichung von der Leitform die Einreihung an anderer Stelle deralphabetischen Folge erheischte (z. B. Hamerer s. Hammerer;nicht aber Härtl s. Hartl, weil Härtl ohnehin unmittelbar nachHartl einzureihen gewesen wäre); sie sind dann wieder gesammeltder Leitform beigegeben.

So ist es auch beim Ortsregister gehalten, im Gegensatz zudem Verfahren, das El. Stein meyer in seinem Ortsregister zurAltdorfer Matrikel eingeschlagen hat. Freilich verteuern dieseSpielformen die Herstellung des Ortsregisters bedeutend, zumalsich dabei die Anwendung von zweierlei Druck kaum vermeidenlässt; und ohnehin könnten sie vom Benutzer mit Hilfe desStudentenregisters, wo die Ortsnamen in ihrer heutigen Form demStudentennamen beigesetzt sind, ohne Schwanken zu dem richtigenOrt in Beziehung gebracht werden. Aber es hat trotzdem die ge-sonderte Aussetzung der Spiclformen und ihre Zusammenstellungbei der Leitform einen selbständigen Wert, der sich nicht in einerErleichterung des Benützung erschöpft: es wird auf solche Weiseeinigermassen der Ortsnamen- und Mundartforschung gedient,namentlich aber der Ortsnamenfeststellung, die gerade für diesespäteren Zeiten nocb immer keine Hilfsmittel besitzt. Gering-fügige Unterschiede allerdings, wie dorff statt dorf, hoven statthofen, haim statt heim konnten dabei unberücksichtigt bleiben,jedenfalls dann, wenn ihre Berücksichtigung, ohne irgend welchenNutzen zu schaffen, das Register nur noch mehr verweitläufigthätte.

C. Zu den einzelnen Registern.1. Studentenregister.

Verhältnis zum Ortsregister. Das Studentenregister willnicht die Namen der Herkunftsorte feststellen. Soweit jedoch demBenutzer hierin entgegengekommen werden konnte, ist es ge-schehen; es ist deshalb bei den Studentennamen der Name derHerkunftsorte nicht in der Spielform der Matrikel, sondern in der