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celsior zu bringen, von wo das Motorboot die Herrschaftendurch den Privatkanal der Gesellschaft zum Bahnhof beför-dern werde. Die Zeit dränge. — Aschenbach fand, daß siedas keineswegs tue. Mehr als eine Stunde blieh bis zur Ab-fahrt seines Zuges. Er ärgerte sich an der Gasthofssitte, denAbreisenden vorzeitig aus dem Hause zu schaffen, und bedeu-tete dem Portier, daß er in Ruhe zu frühstücken wünsche.Der Mann zog sich zögernd zurück, um nach fünf Minutenwieder aufzutreten. Unmöglich, daß der Wagen länger warte.Dann möge er fahren und seinen Koffer mitnehmen, entgeg-nete Aschenbach gereizt. Er selbst wolle zur gegebenen Zeitdas öffentliche Dampfboot benutzen und bitte, die Sorge umsein Fortkommen ihm selber zu überlassen. Der Angestellteverbeugte sich. Aschenbach, froh, die lästigen Mahnungenabgewehrt zu haben, beendete seinen Imbiß ohne Eile, ja,ließ sich sogar noch vom Kellner eine Zeitung reichen. DieZeit war recht knapp geworden, als er sich endlich erhob.Es fügte sich, daß im selben Augenblick Tadzio durch dieGlastür hereinkam.
Er kreuzte, zum Tische der Seinen gehend, den Weg desAufbrechenden, schlug vor dem grauhaarigen, hochgestirntenMann bescheiden die Augen nieder, um sie nach seiner lieb-lichen Art sogleich wieder weich und voll zu ihm aufzuschla-gen, und war vorüber. Adieu, Tadzio! dachte Aschenbach. Ichsah dich kurz. Und indem er gegen seine Gewohnheit das Ge-dachte wirklich mit den Lippen ausbildete und vor sich hin-sprach, fügte er hinzu: „Sei gesegnet!“ — Er hielt dann Ab-reise, verteilte Trinkgelder, ward von dem kleinen, leisen Ma-nager im französischen Gehrock verabschiedet und verließ