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Ins Hotel zurückgekehrt, gab er noch vor dem Diner imBüro die Erklärung ab, daß unvorhergesehene Umständeihn nötigten, morgen früh abzureisen. Man bedauerte, manquittierte seine Rechnung. Er speiste und verbrachte denlauen Abend, Journale lesend, in einem Schaukelstuhl auf derrückwärtigen Terrasse. Bevor er zur Ruhe ging, machte ersein Gepäck vollkommen zur Abreise fertig.
Er schlief nicht zum besten, da der bevorstehende Wieder-aufbruch ihn beunruhigte. Als er am Morgen die Fenster öff-nete, war der Himmel bezogen nach wie vor, aber die Luftschien frischer, und — es begann auch schon seine Reue.War diese Kündigung nicht überstürzt und irrtümlich, dieHandlung eines kranken und unmaßgeblichen Zustandes ge-wesen? Hätte er sie ein wenig zurückbehalten, hätte er es,ohne so rasch zu verzagen, auf denVersuch einer Anpassungan die venezianische Luft oder auf Besserung des Wetters an-kommen lassen, so stand ihm jetzt, statt Hast und Last, einVormittag am Strande gleich dem gestrigen bevor. Zu spät.Nun mußte er fortfahren, zu wollen, was er gestern gewollthatte. Er kleidete sich an und fuhr um acht Uhr zum Früh-stück ins Erdgeschoß hinab.
Der Büfettraum war, als er eintrat, noch leer von Gästen.Einzelne kamen, während er saß und das Bestellte erwartete.DieTeetasse am Munde, sah er die polnischen Mädchen nebstihrer Begleiterin sich einlinden: streng und morgenfrisch, mitgeröteten Augen, schritten sie zu ihrem Tisch in der Fenster-ecke. Gleich darauf näherte sich ihm der Portier mit gezo-gener Mütze und mahnte zum Aufbruch. Das Automobilstehe bereit, ihn und andere Reisende nach dem Hotel Ex-