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Die vertauschten Köpfe : eine indische Legende
Entstehung
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und Röte äderte das Weiße ihrer Augen, wasimmer ein schweres Zeichen ist. Gewiß, ein Mannvon Sehergabe hätte schwarze Fittiche überihrem Gefährte schattend mitziehen sehen.

Mit Vorliebe zogen sie unterm Fittich derNacht, will sagen vor Tag, in den frühestenMorgenstunden, wie man es wohl tut, um dieSonnenlast des hohen Tages zu meiden. Sie aberhatten dafür ihre eigenen Gründe. Da nun inihren Seelen Verirrung wohnte, und DunkelheitVerirrung begünstigt, so nahmen sie ohne ihrWissen die Gelegenheit wahr, die Verirrung ihresInneren im Räumlichen darzustellen und verirr-ten sich in der Gegend. Nanda nämlich lenkteden Ochsen und das Kamel nicht an dem Punktevon der Straße zur Seite ab, wo es nötiggewesen wäre, um nach Sitas Heimatdorf zugelangen, sondern, entschuldigt durch den mond-losen, nur von Sternen erhellten Himmel, tat eres an irriger Stelle, und der Weg, den er ein-schlug, war bald kein Weg mehr, sondern nur