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die so wunderbar den Flügel und die Mandolinespielte, und er war froh, daß sie sich ob seiner zweifel-haften Stellung unter den Menschen nicht grämte.Andererseits aber empfand er, daß der Zorn desVaters weit würdiger und respektabler sei, und war,obgleich er von ihm gescholten wurde, im Grundeganz einverstanden mit ihm, während er die heitereGleichgültigkeit der Mutter ein wenig liederlich fand.Manchmal dachte er ungefähr: Es ist gerade genug,daß ich bin, wie ich bin, und mich nicht ändern willund kann, fahrlässig, widerspenstig und aus Dingebedacht, an die sonst niemand denkt. Wenigstens ge-hört es sich, daß man mich ernstlich schilt und straftdafür, und nicht mit Küssen und Musik darüber hin-weggeht. Wir sind doch keine Zigeuner im grünenWagen, sondern anständige Leute, Konsul Krögers,die Familie der Kröger . . . Nicht selten dachte erauch: Warum bin ich doch so sonderlich und inWiderstreit mit allein, zerfallen mit den Lehrern undfremd unter den anderen Jungen? Siehe sie an,die guten Schüler und die von solider Mittelmäßig-keit. Sie finden die Lehrer nicht komisch, sie machenkeine Verse und denken nur Dinge, die man ebendenkt und die man laut aussprechen kann. Wieordentlich und einverstanden mit allem und jeder-mann sie sich fühlen müssen! Das muß gut sein . . .Was aber ist mit mir, und wie wird dies alles ab-laufen?
Diese Art und Weise, sich selbst und sein Ver-hältnis zum Leben zu betrachten, spielte eine wichtige