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die linke Thür. Dann zog sie sich zurück und erschienaufs neue mit einem Schlüssel. Sieh da, dachte er,der hinter ihr stand, während sie aufschloß. Sie sindja wie ein Alb, wie eine Figur von Hoffmann, gnä-dige Frau... Sie nahm die Petroleumlampe vomHaken und ließ ihn eintreten.
Es war ein kleiner, niedriger Raum mit braunerDiele; seine Wände aber waren bis oben hinauf mitstrohfarbenen Matten bekleidet. Das Fenster ander Rückwand rechts verhüllte in langen, schlankenFalten ein weißer Mousselinvorhang. Die weißeThür zum Nebenzimmer befand sich rechter Hand.
Die alte Dame öffnete und hob ihre Lampe em-por. Dieses Zimmer war erbärmlich kahl, mit nack-ten, Weißen Wänden, von denen sich drei hellrotlackierte Rohrstühle abhoben wie Erdbeeren vonSchlagsahne. Ein Kleiderschrank, eine Waschkom-mode nebst Spiegel... Das Bett, ein außerordent-lich mächtiges Mahagonimöbel, stand frei in derMitte des Raumes.
„Haben Sie etwas dawider?" fragte die alteDame und fuhr mit ihrer schönen, langen, WeißenHand leicht über das Moosgewächs an ihrer Stirn... Es war, als sagte sie das nur aus Versehen, alskönne sie sich eines gewöhnlicheren Ausdruckes fin-den Augenblick nicht entsinnen. Sie fügte sofort hin-zu: „So zu sagen —?
„Nein, ich habe nichts dawider," sagte van derQualen. „Die Zimmer sind ziemlich witzig einge-