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Anfang Januar brachte Großkaufmann Klöter-jahn — in Firma A. C. Klöterjahn u. Comp. — seineGattin nach „Einfried"; der Portier rührte dieGlocke, und Fräulein von Osterloh begrüßte die weit-her gereisten Herrschaften im Empfangszimmer zuebener Erde, das, wie beinahe das ganze vornehmealte Haus, in wunderbar reinem Empirestil einge-richtet war. Gleich darauf erschien auch Doktor-Leander; er verbeugte sich, und es entspann sich eineerste, für beide Teile orientierende Konversation.
Draußen lag der winterliche Garten mit Mattenüber den Beeten, verschneiten Grotten und verein-samten Tempelchen, und zwei Hausknechte schlepptenvom Wagen her, der auf der Chaussee vor der Gatter-pforte hielt, — denn es führte keine Anfahrt zumHause — die Koffer der neuen Gäste herbei.
„Langsam, Gabriele, tako «ars, mein Engel, undhalte den Mund zu," hatte Herr Klöterjahn gesagt,als er seine Frau durch den Garten führte; und indieses „taks oars" mußte zärtlichen und zitterndenHerzens jedermann innerlich einstimmen, der sie er-blickte, — wenn auch nicht zu leugnen ist, daß HerrKlöterjahn es anstandslos auf deutsch hätte sagenkönnen.
Der Kutscher, welcher die Herrschaften von derStation zum Sanatorium gefahren hatte, ein roher,unbewußter Mann ohne Feingefühl, hatte geradezudie Zunge zwischen die Zähne genommen vor ohn-