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Hier ist „Einfried", das Sanatorium! Weißund geradlinig liegt es mit seinem langgestrecktenHauptgebäude und seinem Seitenflügel inmitten desweiten Gartens, der mit Grotten, Laubengängen undkleinen Pavillons aus Baumrinde ergötzlich ausge-stattet ist, und hinter seinen Schieferdächern ragentannengrün, massig und weich zerklüftet die Bergehimmelan.
Nach wie vor leitet Doktor Leander die Anstalt.Mit seinem zweispitzigen schwarzen Bart, der hartund kraus ist, wie das Roßhaar, mit dem man dieMeubles stopft, seinen dicken, funkelnden Brillen-gläsern und diesem Aspekt eines Mannes, den dieWissenschaft gekältet, gehärtet und mit stillem, nach-sichtigem Pessimismus erfüllt hat, hält er aus kurzangebundene und verschlossene Art die Leidenden inseinem Bann, — alle diese Individuen, die, zuschwach, sich selbst Gesetze zu geben und sie zu halten,ihm ihr Vermögen ausliefern, um sich von seinerStrenge stützen lassen zu dürfen.
Was Fräulein von Osterloh betrifft, so steht siemit unermüdlicher Hingabe dem Haushalte vor.Mein Gott, wie thätig sie. treppauf und treppab, von