80
91 = Cod. theol. et philos. 4° 214.
Petrus de Alliaco, De Septem gradibus scalae poenitentiae;Tractatus de arte moriendi; Historia'de quodam pontificemoriente; Collatio brevis de fornicatione clericorum et de finalipoenitentia; Tractatus de confessione facienda; Tractatus depoententia; Titulus de celebratione missarum, item de vita ethonestate clericorum; Tractatus de injungendis poenitentils.
133 Blatt; 15. Jahrhundert.
Alter Einband: Holzdeckel mit Leder überzogen, worauf durchBlindlinien Rand und Diagonalen; Schließe und 5 Buckeln verschwun-den. Auf Vorderdeckel war ursprünglich Titelschild.
92 = Cod. hist. 4° 177.
Die Regel der Schwestern Sanct Ciaren Ordens.68 Blatt. 15. Jahrhundert. Gehörte einstens zum Clarissen-Klosterin Pfullingen.
Neuerer Pappband.
93 = Cod. theol. 4° 190.
„Ein geistlicher Meige", Liederbuch.
179 Blatt. Wasserzeichen: gotisches p mit Querstrich durch Unter-länge und Kreuzblume oben, Briquet 8654/82, mit einfachen Initialenin Blau-Rot, 15. Jahrhundert.
Alter Einband: Holzdeckel, z. T. abgesplittert, mit braunem Kalb-leder überzogen, worauf durch Blindlinien Rand und Mittelfeld, inletzterem ein Plattenstempel mit Rosetten in reihenweise angeord-neten, über Eck gestellten Vierecken, und außerdem Spruchband undDreiblatt in Ring; 2 Schließen bis auf Rest verschwunden.
Auf Außenseite des Vorderdeckels Papierschildchen mit dem altenEintrag: Dem Ersamen Convent Zu pfullingen.
Vergl. F. Weckherlin, Beyträge zur Geschichte altteutscher Spracheund Dichtkunst, S. 84 ff. Rheinische Beiträge und Hilfsbücher zur ger-manischen Philologie und Volkskunde hg. v. Frings, Meißner und Müller,Bd. 13, 1927, S. 4 ff. (Luise Berthold).
94 = Cod. theol. 4° 237.
Liber de Virtutibus et vitiis.
133 Blatt; 15. Jahrhundert. Am Schluß frater Cunradus Teccen.
Neuer Leinwandband.
95 =
C o 11 e c t a seu excerpta varia.15. Jahrhundert.
96 = Cod. theol. 4° 215.
Auslegung des Dekalogs (Zwiegespräch zwischen Meisterv. Jünger).
189 Blatt, mit einfachen Initialen in roter Federzeichnung. 15. Jahr-hundert.
Alter Einband: Holzdeckel mit rotgefärbtem Schafleder überzogen,worauf durch Blindlinien Rand und Rauten; von 2 Schließen noch einRest von einer erhalten, 5 Buckeln verschwunden. Nach verschiedenenEinträgen in den Deckeln gehörte das Buch früher in das Katharinen-kloster in Nürnberg (?); auch ist als Name einer Besitzerin einge-tragen Elisabet Remspergerin, und weiterhin Melcher Weis Burgerzuo Sulgen.