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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
Entstehung
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631
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Menschl. Körper. 631

Pfanne passende Enden. Ihrer Form nacli sind dieKnochen Schalen, wie die des Schädels, Platten, wiedie der Schultern und Hüften, Röhren, wie die Arm-und Beinknochen, gerade Stäbe, wie die Speichen,gebogen, wie die Rippen. Ein gefässreiches Häutchen,die Beinhaut (Periost), umgibt die Knochen, welcheim Innern entweder locker, dicht oder hohl und dannmit Mark angefüllt sind. Die Knochenzellen enthaltenKalk und Leim.

Die "Wirbeltiere haben mit Ausnahme der Schild-kröte ein eigentümliches Skelett, das mit Muskeln usw.umgeben und deshalb ein inneres ist. Die Schalenund Gehäuse der Krebe, Käfer, Muscheln und See-Igel können gewissermassen als ein äusseres Skelettbetrachtet werden.

Das Knochengerüst zerfällt in den Kopf, denRumpf und die Glieder.

a. Der Kopf oder Schädel (caput) ist aus denSchädelknochen oder der Hirnschale (cranium) und denGesichtsknochen zusammengesetzt. Der Schädel bildeteine grosse eiförmige, das grosse und das kleine Hirnumfassende Schale, deren Wände aus 8 dünnen Plattenvon sehr fester Masse bestehen.

Vorn befindet sich das Stirnbein (os frontis) a,oben liegen die beiden Scheitelbeine (ossa parietalia)b, an den Seiten die Schläfenbeine (ossa temporum)d, hinten liegt das Hinterhauptbein (os occipitis) h,unten das Keilbein (os sphenoiideum) und das Sieb-bein (os ethmoideum). Bei jüngeren Kindern bestehtdie Hirnschale aus mehreren Stücken, zwischen welchennoch lange nach der Geburt zwei weiche Stellen zufühlen sind, die man die Fontanellen nennt AlleKnochen bilden sich aus einer gallertartigen Masse,welche anfangs knorpelig und erst später knöchernwird. Die Gesichtsknochen sind die Oberkieferbeine(ossa maxillaria superioria) f\ die Gaumenbeine (ossapalatina), die Wangen- oder Jochbeine (ossa zygomatica),die Tränenbeine (ossa lacrymalia), die Nasenbeine(ossa nasalia), e, die untern Nasenmuscheln (ossaturbinata), das Pflugscharbein (vomer), der Unterkiefer