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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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Abends. Schleimschwindsucht bei reichlichem,grünlich oder gelblich gefärbtem Auswurfe von süss-lichem oder salzigem Geschmacke. Gesichtsreissen,bei welchem der Schmerz allmählich an-undebenso abschwillt.

Stapliysagria.

Stephanskörner, Samen von Delphinium Stapliys-agria, eine Ranunculacee Südeuropas.

Langwierige Beschwerden von Quecksilbermiss-brauche. Gesichtsausschlag (Lupus). Drüsen-geschwülste. Schnittwunden, die nicht heilenwollen. Verschiedenartige Schmerzen in hohlenZähnen, besonders in abgebrochenen, mit Backen-geschwulst. Auswüchse am Zahnfleische. KleineGeschwüre und Knoten in den Augenlidern oder derenRändern. Fasst besonders bei launischen, mürrischenKranken.

Sticta pulmonaria.

Punktirte Ahornflechte, Lungenpilz, eine bei unseinheimische Parmeliacee; Schmarotzerflechte desZuckerahorns.

Heilsam bei Luftröhrenverschleimung, Asthma,Keuchhusten, Croup, Grippe. Zwischen Tart. emetic.und Ipec. mitten inne stehend.

*Stramonram.

Datum stramonium, Stechapfel, eine bei unswild wachsende Solanee.

Geistesstörungen (besonders der Säufer).Phantasietäuschung. Delirien. Geilerund hot'färtigerWahnsinn. Wechsel von lächerlichen Possen undtraurigen Geberden. Unbändige Wut mit grosserKraftanstrengung. Umsichschlagen und Heulen mithoher, kreischender Stimme Starrsucht. HeftigerVeitstanz, besonders wenn die Glieder kreuzweiseergriffen. Eückwärtskrümmung des Rumpfes(Opisthotonus).