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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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88
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Hafttfeii mit Trockenheit im Halse, oder Sohleim-husten, mit gelbem, bitterem, salzigem oder büss-lichem, blutstreifigem Auswurfe. Husten mit demGefühle, als wende sich der Magen um, wie zumErbrechen. Husten mit Brustschmerzen und Stechenin den Seiten. Allgemeine Verschleimung.Schleimerbrechen und Gallerbrechen.Drücken in der Herzgrube. Durchfälle, breiige,schleimige, gallige, auch mit Blutstreifen (ruhrartige);Brennen im Mastdarme. Fliessende Hämorrhoiden. Harndrang und unwillkürlicher, tropfenweiser Ab-gange des Harnes, und Schleimausflüsse aus derHarnröhre. Reichlicher Ham. Harnruhr.

Nächtliches Bettnässen, besonders bei kleinenMädchen. Magenverderbnis' und Magenkrampf,oder sonstige Beschwerden nach Fett und fettenSpeisen, z. B. Backwerk (neben Ipec. und Carb.veg.). Magenkrampf, durch schnelle Bewegung ver-schlimmert. Geschmack bitter. Blähungskolik undschmerzhafte Empfindlichkeit der Bauchdecken gegenBerührung. Unterleibsentzündung (Ars.).Brustkrampf; Erstickungsanfälle; Zusammen-schnürung quer über die Brust, mit Brustschmerz;besonders durch Schwefeldampf erzeugt. Weh-aderanschwellung und Knoten. Rose oder rosenartigeGeschwulst, die von einem Körperteile zum andernüberspringt. Desgleichen umherziehende oderüberspringende gichtische Schmerzen (nebenKali bichr.). Reissen in den Gliedern, das beiEntblössung des leidenden Teiles sich mindert.Frostbeulen. Bei allen Leiden herrscht Durst-losigkeit vor. Dies Mittel passt besonders für'sweibliche Geschlecht und für ein sanftes, schüch-ternes, weinerliches Gemüt, bei blassem Ge-sichte, blauen Augen, blonden Haaren. Die Ver-schlimmerung der Beschwerden Abends, in derRuhe des Körpers, und in der Wärme; besondersbeim Eintritt in warme Stubenluft. Linderung imFreien, in der Rückenlage und bei mässiger Be-wegung.