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mit noch ärgeren Klagen auf Befragen, ohne zu sagen,wo es fehlt — Grosse Todesfurcht, mit Blässe desGesichts und grosse Schwäche; spricht nur -von demherannahenden Tode. — Krämpfe, auch der hef-tigsten Art, bei beiden Geschlechtern. — Starr-krämpfe. — Grosse Tagesschläfrigkeit, selbst beimGehen im Freien. —- Schlummersuclit (Opium).
— Aufs Äusserste erhöhte Blutbewegung bei zwarschnellem, doch nicht vollem Pulse. Drückender Kopf-schmerz. wie von einer schweren Last auf dem Kopfe,mit dem Gefühle von Kälte, wie von kaltenUmschlägen. — Reissen in der rechten Kopfhälfte,als würde der Kopf durchschnitten. — Knallen inden Ohren mit darauf folgendem Ausflusseeiniger Tropfen Blut. — Ekel vor allem Essen.
— Viel Durst auf Bier, Verlangen nach Branntwein.
— Erbrechen jeden Vormittag in der elften Stunde.
— Drücken im Magen, durch Trinken erhöht.Klopfen in der Magengegend. — Stuhlverstopfung,die jedesmal durch Kaffeetrinken gehoben wird.
— Starker Geschlechtstrieb mit argem Kitzel inUen Geschlechtsteilen. Krampfhaftes Wer-fen der Ilände, Füsse und dann starke Schmerzendarin. — Besserung vieler Beschwerden im Freien.
Muriatis acidum.
Acutum muriaticum, Acidum hydrochloricum.Salzsäure, Chlorwasserstoffsäure.
Ziehendes Eeissen und Schneiden in den Gliedern,
— schlimmer in der Ruhe, besser bei Be-wegung (nach Khus). — Faule, stinkende Ge-schwüre an den Schenkeln. — Nervenfieber,wobei der Kranke mit dem Oberkörper im Betteherabrutscht und die Füsse, bei gebogenen Knieen,fast bis an den After heranzieht; dabei ausserdemschneller, schwacher, röchelnder Atem, aphthöseBlasen im Munde, faulig-säuerlich stinkend, undkleiner, bei jedem dritten Schlage aussetzender Puls.
Lutze, Lehrbuch der Homöopathie. 9