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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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76
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mit noch ärgeren Klagen auf Befragen, ohne zu sagen,wo es fehlt Grosse Todesfurcht, mit Blässe desGesichts und grosse Schwäche; spricht nur -von demherannahenden Tode. Krämpfe, auch der hef-tigsten Art, bei beiden Geschlechtern. Starr-krämpfe. Grosse Tagesschläfrigkeit, selbst beimGehen im Freien.- Schlummersuclit (Opium).

Aufs Äusserste erhöhte Blutbewegung bei zwarschnellem, doch nicht vollem Pulse. Drückender Kopf-schmerz. wie von einer schweren Last auf dem Kopfe,mit dem Gefühle von Kälte, wie von kaltenUmschlägen. Reissen in der rechten Kopfhälfte,als würde der Kopf durchschnitten. Knallen inden Ohren mit darauf folgendem Ausflusseeiniger Tropfen Blut. Ekel vor allem Essen.

Viel Durst auf Bier, Verlangen nach Branntwein.

Erbrechen jeden Vormittag in der elften Stunde.

Drücken im Magen, durch Trinken erhöht.Klopfen in der Magengegend. Stuhlverstopfung,die jedesmal durch Kaffeetrinken gehoben wird.

Starker Geschlechtstrieb mit argem Kitzel inUen Geschlechtsteilen. Krampfhaftes Wer-fen der Ilände, Füsse und dann starke Schmerzendarin. Besserung vieler Beschwerden im Freien.

Muriatis acidum.

Acutum muriaticum, Acidum hydrochloricum.Salzsäure, Chlorwasserstoffsäure.

Ziehendes Eeissen und Schneiden in den Gliedern,

schlimmer in der Ruhe, besser bei Be-wegung (nach Khus). Faule, stinkende Ge-schwüre an den Schenkeln. Nervenfieber,wobei der Kranke mit dem Oberkörper im Betteherabrutscht und die Füsse, bei gebogenen Knieen,fast bis an den After heranzieht; dabei ausserdemschneller, schwacher, röchelnder Atem, aphthöseBlasen im Munde, faulig-säuerlich stinkend, undkleiner, bei jedem dritten Schlage aussetzender Puls.

Lutze, Lehrbuch der Homöopathie. 9