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"Mercurius.*)
Quecksilber, metallisches Element.
Jchankergeschwüre, syphilitische (harte) undnicht syphilitische (weiche), besonders bei gleichzeitigemZiehen in den Gliedern, wie vor Ausbruche des Wechsel-fiebers. — Rachitische, skrofulöse Beschwerden. —Knochengeschwiilste und Knochenfrass, oderentzündliche, besonders nächtliche Knochenschmerzen,auch Verkrümmung und leichte Zerbrechlichkeit derKnochen. — Rheumatische oder gichtischeSchmerzen in den Gelenken und Gliedern,unerträglich in der Bettwärme, vorzüg-lich Nachts, mit Sehweissen, die nicht er-leichtern. — Ausschläge, wie fette Krätze. —Pocken (Variolin), alle Nachkrankheiten nach denPocken. — Flechten, besonders syphilitische. —Umsichfressende, schwammige, bläuliche, leichtblutende Geschwüre. — Entzündliche Anschwel-lungen, besonders der Drüsen Ohrendrüsenbräune.Eiterungen aller Art Entzündliche Fieber mit ausser-ordentlich beschleunigtem Pulse und beständigenungeheuren Sehweissen, ohne Erleichterung, zu-weilen sauer riechend oder stinkend. — Geschwulstdes Kopfes oder Ausschlag auf demselben. — Aus-fallen der Kopfhaare. — Entzündung der Augen, be-sonders wenn dabei auch dio Lider rot und ge-schwollen sind. — Rcissen und Stechen in denOhren; eitriger oderblutigerAusflussaus denselben.
*) Manche Laien sind in Verlegenheit gekommen, wennsie in den Büchern MercuriuB vivua oder Marc, solubilisHahnemannii, oder Mere. Sublimat, usw. angezeigt,in meinen Apotheken aber nur ein Fläschehen mit dor Be-zeichnung „Mereurius" vorgefunden haben. Diesen dienezur Nachricht, dass es ziemlich gleichgültig ist welchesPräparat des Quecksilbers angewandt wird, da sämtlichePräparate bei der Prüfung übereinstimmende Symptomehervorgebracht haben. Ich bediene mich in der Regel desMorcurius solubilis Hahnemannii, als des reinsten unddaher zum Verreiben und Potenziren geeignetsten Präparats;doch sind alle Mercurpiiiparate auch bei mir vorrätig.