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Arthur Lutze's Lehrbuch der Homöopathie
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67
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Angesicht. Gelbe Gesichtsfarbe bei Röte desübrigen Körpers. Blüten um Mund und Kinn.Blasse Lippen. Stechen in denselben. HerabhängendeUnterlippe.

Mund. Brennen im Munde und Rachen, wie vonPfeffer, durch kaltes Wasser nicht gemildert. Blutendes Mundes. Mundhöhle und Zunge voll kleiner Blüten.Belegte Zunge. Bitterer Geschmack.

Zähne. Empfindlichkeit der oberen Zähne.

Esslast. Vermehrte oder ganz fehlende Esslust,Widerwillen gegen Fleisch und Brot. Verlangennach gebratenen Äpfeln. Beständiger Durst,besonders auf kaltes Wasser, welches nichtvertragen wird. Übelbefinden nach Trinken.

Gastrisches. Beständiges Aufstossen. Gewalt-sameB, bitteres, wässeriges Erbrechen, vongrünlicher oder schwarzer Farbe. Auf demErbrochenen schwimmt eine weisse Masse,wie geronnenes Fett.

Hingen. Brennen im Magen und in der Herz-grube, oder Taubheitsgefühl daselbst, mit Gefühl, alszöge sich etwas wie ein Klumpen zusammen und gingedann wieder auseinander. Geschwulst in der Herz-grube und Magengegend mit Empfindlichkeit gegenBerührung.

Oherbauch. Stiche in der Oberbauchgegend undden Schulterblättern, schlimmer beim Gehen, im linkenOberbauche, nötigend die Hand auf die schmerzhafteStelle zu legen.

Baach. Aufgetriebenheit des Bauches. Schnei-dende und bohrende Schmerzen im Bauche. Quet-schungsschmerz in den Bauchwandungen, Wundheits-schmerz an den Bauchdecken. Knurren, Kollernund wandernde Schmerzen im Leibe, mit Kopfweh,welches sich am warmen Ofen erhöht. Leib-schmerzen nach Wassertrinken. Stechende,reissende Schmerzen in den Därmen. Kolik mit Durch-falle. Stechen in der linken Ijeistengegend.